04:25
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:40
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Der 39-teilige Französischkurs "Bon Courage" richtet sich an Anfänger oder dient zur Auffrischung von Sprachkenntnissen. Der Kurs bringt nicht nur die französische Sprache, sondern auch die Lebensart der Franzosen näher.
06:30
Fachinformation zum Unterrichtsfach Physik innerhalb des Telekollegs.
07:00
Shary und Ralph zeigen in jeder Folge neue und interessante Dinge aus dem Alltag und klären über Fragen aus den verschiedensten Bereichen auf.
07:25
Die Hosts Kiara Jade, Noel Dederichs, Helena Heck und Valentin Wilczek begegnen spannenden jungen Menschen, die Mut machen und Lösungen für persönliche oder auch gesellschaftliche Probleme finden. Die Erzählweise orientiert sich an den Prinzipien des konstruktiven Journalismus: Statt Defizite zu betonen, konzentriert sich das Format auf Lösungsansätze, Perspektivwechsel und inspirierende Ideen.
07:35
Wovon schwärmt der Bienenschwarm? Heute ist Willi dem Honig auf der klebrigen Spur. Und wer kennt sich mit Honig besser aus als ein Imker? Um sich vor Bienenstichen zu schützen, muss Willi einen Ganzkörperschutzanzug anziehen und sogar Pfeife rauchen. Rauch mögen die Insekten nämlich nicht und deshalb halten sie sich fern. Mehrere Stockwerke kann eine Bienenwohnung haben und bis zu 60.000 Bienen beherbergen! Was Willi noch nicht wusste: Es ist tatsächlich so, dass die Bienen den Honig in ihrem Körper selbst herstellen. Aber natürlich nicht, damit die Menschen etwas Süßes zu essen haben, sondern sie selbst. Honig dient als Nahrungsvorrat für das Bienenvolk und seine Nachkommen. Um den Honig zu produzieren, müssen die Bienen ausschwärmen, um Nektar und Honigtau aus Blüten zu sammeln. Toll, wie sie einander mitteilen, wo sich neues Futter befindet: sie führen einen Tanz auf! Aus der Art, wie eine Biene tanzt, erkennen die anderen, wo sich leckere, gefüllte Blüten befinden. Und dann nix wie hin. Gefährlich können Bienen eigentlich nur werden, wenn sie sich bedroht fühlen. Wild rumzufuchteln, wenn sich eine nähert, ist deshalb keine gute Idee. Um sich zu verteidigen, sticht sie dann vielleicht tatsächlich zu. Also: cool bleiben. Denn der beste Bienenstich ist doch immer noch das Stück Kuchen auf dem Teller, oder? "Willi wills wissen" ist eine Produktion der megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks mit dem FWU.
08:00
Unreife Früchte schmecken sauer- ein Hinweis darauf, dass sie Säuren enthalten. Tiere werden durch den Säuregehalt der Früchte an ihrem Verzehr gehindert. So können die Früchte ausreifen und die Samen für die Vermehrung der Pflanze heranwachsen. Ameisen geben, wenn sie bedroht sind, ätzende Ameisensäure ab. Blaukraut verfärbt sich bei Zugabe von Essigsäure und wird zu Rotkraut. Leitet man Kohlenstoffdioxid in Wasser entsteht Kohlensäure. Der Film zeigt an einigen Beispielen Säuren und ihre Wirkungen in Natur, Haushalt und Technik und auch auf die Bedeutung von Indikatoren wird dabei eingegangen. An einfachen Laborexperimenten werden die Eigenschaften und die Wirkungen verschiedener Säuren gezeigt. Trickfilme veranschaulichen die chemischen Eigenschaften der Säuren. Die Kamera verfolgt den Weg der Schwefelsäureproduktion, ausgehend vom flüssigen Schwefel bis zum Abtransport der Schwefelsäure in einem Industriebetrieb in Bayern.
08:15
Wachsen Zinsen eigentlich auch exponentiell? Also so explosionsartig, wie Bakterien? Und mit welcher Funktionsgleichung kann der Geldzuwachs dann berechnet werden? alphaLernen erklärt, was die Zinseszins-Formel mit Exponentialfunktionen zu tun hat und wie sich exponentielles Wachstum von quadratischem und linearem Wachstum unterscheidet. Wir zeigen, warum ein mit Algen oder Bakterien befallener See nicht einfach vergrößert und mit frischem Wasser aufgefüllt werden kann. Und welches die schnellste Wachstumsart ist.
08:30
Rückenschmerzen sind die Zivilisationskrankheit Nummer Eins. Die beste Therapie besteht in der aktiven Vorbeugung durch gezieltes Training! Um den Rücken komplett zu trainieren braucht der Übende allerdings von Zeit zu Zeit neue Herausforderungen. Johanna Fellner zeigt effektive Trainingseinheiten für einen starken und gesunden Rücken. Beugende, streckende und rotierende Bewegungen sowie statische Ganzkörperpositionen und Balanceübungen ergeben ein optimales Gesamtpaket. Der Zuschauer lernt die Positionen sicher auszuführen und die Atmung sinnvoll zu integrieren. Die gesamte Rumpfmuskulatur, insbesondere der Rücken, wird gekräftigt, stabilisiert und mobilisiert. Dadurch wird der Körper ideal auf die Anforderungen des Alltags vorbereitet und Rückenschmerzen bzw. Verletzungen vorgebeugt. Positiver Nebeneffekt: Es wird nicht nur die Wirbelsäule durch ein stabiles Muskelkorsett unterstützt, gleichzeitig wird der ganze Körper, insbesondere die Problemzonen Bauch, Hüfte und Gesäß geformt und gestrafft. Die Übungen sind für Anfänger in der Basisausführung und für Fortgeschrittene in komplexeren Varianten angeleitet. Dieses Programm ist für alle Alters- und Leistungsstufen geeignet. Rückenpatienten mit akuten Beschwerden sollten jedoch vor dem Mitmachen einen Facharzt konsultieren!
08:45
10:00
Trend zum Plastikzaun Trend zur Abschottung durch hohe Zäune. Bio-Gemüse Anbau Bio-Bauer Markus Schüler gibt Tipps zum Bio-Anbau von Gemüse. Gartentipps Aussaat von Kartoffeln; Vorkeimen der Kartoffeln ist ratsam; Pferde- oder Schafsmist als Dünger. Befestigen von Sommerhimbeeren an Drahtgestellen zur Stabilisierung; Entfernen von unerwünschtem Unkraut. Abdeckung von Rhabarber mit Vlies bei Frost zur früheren Ernte. Bio-Gemüse Anbau Bio-Bauer Markus Schüler gibt Tipps zum Bio-Anbau von Gemüse. Sommerstaudenbeet Gärtner Peter Rasch zeigt, wie man ein Sommerstaudenbeet pflegt. Bio-Gemüse Anbau Bio-Bauer Markus Schüler gibt Tipps zum Bio-Anbau von Gemüse. Tolle Knollen Kartoffeln und auch Süßkartoffeln sind mittlerweile gut bekannt - aber auch Topinambur und Erdmandel gehören zu den Knollen. Blumenkohl mit Kerbelsalat Die Blumenkohlscheiben werden in Butter gebraten. Dazu reicht Volker Fuhrwerk einen Kerbelsalat und eingelegte Senfsaat. Garten Pigor Der Kabarettist Thomas Pigor, hat seit ein paar Jahren einen Garten bei Strausberg und möchte ihn nicht mehr missen.
10:30
Schnellerer Muskel-Aufbau? Starke Muskeln gehören heute für viele zu einem perfekten Körper. Ob das Muskelwachstum gut gelingt, entscheiden vor allem die Gene. Manche Menschen können schnell, andere nur sehr langsam Muskeln aufbauen. Netzhautablösung Gerade Kurzsichtige sind gefährdet: Lichtblitze und Ascheregen im Sichtfeld können erste Warnzeichen für Netzhautrisse und Netzhautablösung sein. Darm-Erkrankung CED Etwa 400 000 Menschen in Deutschland leiden unter chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn. Es sind Krankheiten, die in Schüben verlaufen - und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich einschränken. Darm-Erkrankung CED Kann man Darmerkrankung vorbeugen? Lachs mit Quinoa Die Quinoa-Pflanze stammt aus den Anden. Rainer Sass bereitet aus dem sogenannten Scheingetreide einen lauwarmen Salat zu und serviert ihn mit kurz gebratenem Lachs. Nackenkissen Schultern und Nacken tun morgens beim Aufwachen unheimlich weh und sind verspannt? Das kann natürlich viele Ursachen haben, aber auch eine im wahrsten Sinn des Wortes Naheliegende: Es liegt am Kopfkissen. Und hier das Richtige zu finden, ist gar nicht so einfach. Stöhnen im Sport Wie kommt es zum Stöhnen beim Sport?
11:00
Zell am Ziller - im Herzen des Zillertals gelegen - ist ein Ort, in dem sich das Leben zwischen Tradition und Gegenwart bewegt. Oben am Enzianhof, auf 1.270 Metern Seehöhe, leben und arbeiten Vater und Sohn Josef Kerschdorfer - beide Fleischhauer in vierter Generation. Die Tiere werden am Hof gehalten, das Fleisch im Felsenkeller und in der Selche verarbeitet - mit Respekt und viel handwerklichem Können. Am Fichtensee sorgt Bademeister Martin Huber dafür, dass der See stets seine Wasserqualität hält - mit einem außergewöhnlichen Blick auf das Zillertal. Rupert Binder, Wirt der Gerlosstein-Hütte, nutzt die ruhigeren Tage mit seiner Enkeltochter Annalena für Ausflüge in die Wälder. Beim Schwammerlsuchen will er ihr nicht nur den richtigen Blick für Steinpilze beibringen - sondern auch seine Liebe zum Leben am Berg. Wenn das Gauder Fest - Österreichs größtes Frühlings- und Trachtenfest - die Marktgemeinde in ein Farbenmeer verwandelt, sind alle im Einsatz: Franz Huber, der Hanser-Bauer, bereitet seine Pferde für den festlichen Umzug vor. Die Imkerin Martina Kohlhuber und ihr Vater Helmut stehen am traditionellen Handwerksmarkt mit ihrem Honig - mitten im Festtrubel. Die Jungtrachtler ziehen vom Bahnhof durchs Ortszentrum - schon am Bahnsteig proben, lachen und tanzen sie ausgelassen. Es wird musiziert bis spät in die Nacht, als gäb's kein Morgen. Und nebenan findet die große Braunvieh-Auktion statt. Hier zeigt sich, wie lebendig das Brauchtum in Zell am Ziller geblieben ist. Mit großer Nähe zu den Menschen erzählt dieser Film von einem Ort, der sich seine Eigenart bewahrt hat - und davon, wie viel Zukunft in guter Tradition steckt.
11:45
Auf der ARD Room Tour öffnen Bewohnerinnen und Bewohner die Tür zu ihrem Zuhause und führen durch ihren privaten Lebensraum.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
Werden Sie Teil unserer motivierten Turngruppe und starten sie mit Freude und Bewegung in die Woche. Sportwissenschaftlerin Heidi Sykora gibt mit einer selektiven Übungsauswahl einen Impuls in Richtung Gesundheit durch und mit Bewegung. Die Übungen werden genau erklärt, langsam und deutlich demonstriert, so dass sie auch zu Hause leicht und richtig durchgeführt werden können - und dies an den schönsten Plätzen Österreichs.
13:30
Er war der verwöhnte Spross eines reichen Tuchhändlers - und wurde zum Begründer eines Bettelordens: der heilige Franziskus. Die Reportage von Peter Beringer zeigt die Stätten dieser wundersamen Wandlung des Heiligen aus Assisi und begleitet Menschen, die heute aus der Spiritualität des heiligen Franz ihre Kraft schöpfen. Die Erfindung der Weihnachtskrippe, die Franziskus zugeschrieben wird, zeigt besonders deutlich, wie Franziskus mit einfachen Mitteln den Menschen die christliche Botschaft nahebringen wollte.
14:00
Das Mexico City Ballet (MXCB) ist eine zeitgenössische Ballettkompanie, die aus hochqualifizierten internationalen Tänzern besteht, die in Mexiko-Stadt leben. In dieser Galaaufführung, die im Teatro de la Ciudad in Mexiko-Stadt aufgezeichnet wurde, präsentiert MXCB "E pur, si muove" von Choreograf Jaime Camarena, gefolgt von "Prisma" von Choreografin Yazmín Barragán. Prisma, das für Soloklavier geschrieben wurde, wurde von Pianist José Víctor Gavilondo komponiert und wird live aufgeführt.
14:15
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.
14:45
15:10
15:15
Ein Polizist, der einen Schläger festgenommen hat; ein Ladenbesitzer, der ausgeraubt wurde; der Nachtwächter eines Werksgeländes, das in Flammen stand; die Verkäuferin, in deren Laden ein Dieb gefasst wurde... All das geschieht in einer Nacht. Olrik Breckoff hat 1966 diesen Film über den Polizeialltag im Ruhrpott gedreht. Nachts, beim Lohntütenball. Denn am Freitag oder, noch früher, am Samstag gab es den Wochenlohn und dieser befand sich in der Lohntüte. Mit dieser Lohntüte in der Tasche ging es für viele zuerst einmal in die Kneipe. So mancher hat dort seinen gesamten Wochenlohn versoffen. Diese Nacht, wenn die Gäste mit vollen Lohntüten kamen, nannte man Lohntütenball. Olrik Breckoff bekam 1966 für diese Reportage die "Goldene Kamera" verliehen. Sein Film zählt heute zu den großen Fernsehschätzen in Deutschland, den in ihm wird das damalige Leben im Ruhrgebiet direkt und ohne Schminke gezeigt.
15:55
Im Oktober 1973 stoppten Proteste führender Kommunalpolitiker des Ruhrgebiets eine Anzeigenkampagne der Bayerischen Motoren-Werke, mit der die Firma im Revier Facharbeiter für in neues Autowerk in Bayern anwerben wollte. Die Bayern warben mit einer heilen Umwelt. Es meldeten sich viele Facharbeiter, etwa 30 wurden angestellt. Werner Filmer und Dieter Storp fuhren damals wiederholt nach Dingolfing, um sich mit einigen der "Jupps" über deren Ansichten und Erfahrungen zu unterhalten. Diese sind der rote Faden durch den Film, der zeigen sollte, was dem Revier damals fehlte - allerdings auch was es hatte: zum Beispiel eine bessere Infrastruktur. "Kommunalpolitiker werden aus den Antworten der aus dem Ruhrgebiet abgewanderten Facharbeiter - meistens Werkzeugschlosser und Elektriker - hören können, was sie häufig genug nicht hören wollen", meinten die Autoren der Dokumentation.
16:40
Dieser Dokumentarbericht aus dem Jahr 1956 zeigt die Stadt Duisburg gut zwei Jahrzehnte vor dem Auftauchen von Horst Schimanski wohl auf dem Zenit seiner Bedeutung: bereits damals größter Binnenhafen der Welt und die Kohle- und Stahlindustrie noch voll im Konjunkturhoch. Ein junger Kollege von ausländischen Azubis in einem Stahl verarbeitenden Betrieb - man sieht die Lehrlinge, wie sie damals noch geheißen haben, beim mühseligen Arbeiten mit der Feile - zeigt diesen nach der Arbeit den Hafen, die Hütten und die Schächte. Sie sehen, wie Kohle vom Waggon ins Schiff verladen wird, wie Öl, das vom Schiff gebracht wurde, in Tanks gefüllt wird, wie glühendes Eisen aus dem Hochofen fließt, sie lernen, wie eine Walzstraße funktioniert usw. Es wird für diesen Film sogar ein kleines Flugzeug gechartert, um die weitläufige Hafenanlage einigermaßen komplett ins Bild zu bringen, um damit ihre enorme Ausdehnung wenigstens ein bisschen anschaulich zu machen.
17:05
17:15
17:30
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
18:15
18:45
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
19:10
Man muss nicht, aber man sollte und könnte und will es vielleicht wissen: warum Antonio Giacomo Stradivari den Ahornbaum so sehr liebte. Oder dass der Hopfen eine zweihäusige Pflanze ist. Oder dass der Fliegenwagwurz zur Familie der Orchideen gehört ... das alles und noch viel mehr enthüllt die 52-teilige Serie "Vom Ahorn bis zur Zwiebel - Pflanzen in unserer Umgebung". Sie lehrt Pflanzen nach ihrer Wuchsform zu unterscheiden oder die charakteristischen Merkmale. z.B. eines Laubbaumes, zu erfassen. Sie informiert über Heilkraft, Nutzwert oder Herkunft der einzelnen Pflanzen und wird so zu einem 52-teiligen "Pflanzen-Bilderbuch" in 5-Minuten-Kapiteln, mit wunderschönen Naturaufnahmen, aufwändigen 3D-Animationen und raffinierten Zeitraffereffekten.
19:15
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Eingebettet zwischen den Karpaten liegt Transsilvanien. Eine Region, die nicht nur durch ihre endlosen Wälder und fast unberührte Natur beeindruckt: In Städten wie Sighisoara und Biertan erinnern imposante Wehrkirchen daran, dass Transsilvanien auch Siebenbürgen genannt wird und vor allem durch die deutsche Kultur geprägt wurde. Der Film porträtiert unter anderem zwei Siebenbürger Sachsen, die mit dem Wissen ihrer Vorfahren und teils uralten Werkzeugen ihr Haus renovieren. Ganz im Norden der Region liegt der sogenannte "Fröhliche Friedhof". Einzigartig auf der Welt, hier können die Besucher wie in einem offenen Buch über das Leben der Verstorbenen des Dorfes lesen. Denn jedes Holzkreuz erzählt auch die Geschichte des Toten, ehrlich und unverblümt. Dumitru Pop ist der Dorfchronist. Er schnitzt und bemalt die Kreuze und er allein bestimmt, welche Anekdote an den Toten erinnern soll. Seine Mission: die Sicht der Menschen auf den Tod verändern. Auf dem Pferdemarkt von Gilau trifft sich die größte ethnische Minderheit des Landes: die Roma. Der Pferdehandel gehört seit Jahrhunderten zu den angesehensten Berufen der Roma. Deswegen ist der Markt nicht nur pompöse Verkaufsshow, sondern auch eine Art Familientreffen. Für den Pferdehändler Costell und den Roma-Boss und Veranstalter des Marktes Pufi Moldovan geht es an diesem Tag nicht nur um viel Geld, sondern auch um Ruhm und Ehre.
21:00
Im Herbst 2020 rief Prinz William, knapp zwei Jahre bevor er Thronfolger des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland wurde, den so genannten "Earthshot Prize" ins Leben, den bislang ehrgeizigsten und höchstdotierten internationalen Umweltpreis, mit dem Ziel bis zum Jahr 2030 einen echten Wandel beim Klima-, Natur- und Umweltschutz herbeizuführen. Die fünfteilige Doku-Reihe mit Vorworten von Prinz William und dem renommierten Naturfilmer Sir Richard Attenborough beleuchtet die fünf zentralen Aufgaben der Menschheit, die "Earthshots", um unseren zerbrechlichen Planeten und das wertvolle Leben auf ihm zu retten: "Earthshot 1" ist der Schutz und die Wiederherstellung der Natur, damit die Wildnis nicht weiter schrumpft, sondern wieder zu wachsen beginnt. "Earthshot 2" ist die Verbesserung des Klimas, um den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur zu stoppen. "Earthshot 3" ist die Reinigung der Luft, damit wir alle gesund atmen können. "Earthshot 4" ist die Wiederbelebung unserer Ozeane, damit sie wieder so reich und vielfältig werden wie früher. "Earthshot 5" ist der Aufbau einer abfallfreien Welt, indem wir sicherstellen, dass die Abfälle eines Prozesses zu Rohstoffen für den nächsten werden. Es handelt sich um die fünf größten Herausforderungen, die laut ExpertInnen unbedingt bewältigt werden müssen, um das Blatt noch zu wenden. Daher vergibt die "Eartshot Prize"-Stiftung in jedem dieser Bereiche bis 2030 jährlich jeweils eine Million Pfund Preisgeld an Projekte, die die größten Aussichten haben, den Planeten wieder zu reparieren.
22:00
Meere sind unverzichtbar für unsere Ernährung und haben großen Einfluss auf das Klima. Doch unsere Ozeane sind durch Überfischung, Wassererwärmung oder Verschmutzung bedroht. Dass wir dagegen etwas tun und zum Positiven verändern können, zeigen engagierte Forscherinnen und Umweltschützer rund um den Globus. Im Senegal arbeiten zehntausende Freiwillige am größten Mangroven-Wiederaufforstungsprojekt der Welt. Dadurch wird der Küstenschutz gestärkt, Fischen eine Kinderstube geboten und die Ernährung der Küstenbewohner gesichert. In der Karibik kämpfen zwei junge Forscherinnen erfolgreich gegen das weltweite Korallensterben, indem sie klimaresistentere Korallen züchten. In Chile beweist ein Unternehmen, dass industrieller Fischfang mit neuen Netzen und strikten Kontrollen auch umweltbewusst möglich ist. Alle diese Geschichten unterstreichen: Es lohnt, sich für die Zukunft unseres Planeten zu engagieren.
22:30
"Klimazeit" bietet wöchentlich Hintergrundberichte, ordnet mit Expert*innen neueste Ergebnisse der Klimaforschung ein, erklärt in aufwändigen Grafikanimationen alles Wissenswerte rund ums Klima, hinterfragt Entscheidungen der Politik und zeigt konstruktive Beispiele, was Konsument*innen, Unternehmen und Kommunen für die Rettung des Klimas tun können.
22:45
23:15
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
23:45
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.