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TV Programm für ARD-alpha am 17.05.2026

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Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Danach

Die Erfindung des Rassismus in Farbe 20:15

Die Erfindung des Rassismus in Farbe: Die Reise des Photographen und Propagandisten Robert Lohmeyer in die deutschen Afrika-Kolonien

Dokumentation

Eine Pioniertat prägt in jahrzehntelang das Bild von Afrika und den Afrikanern und legt ab dem Jahr 1907 die fotografischen Grundlagen des Rassismus: die Reise des jungen Fotografen Robert Lohmeyer (1879-1959) aus dem westfälischen Gütersloh in die deutschen Kolonien Togo, Kamerun, Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia) und Deutsch-Ostafrika (heute Tansania). Im Gepäck hat er die modernste Fotoausrüstung der damaligen Zeit. Er soll die Kolonien auf dem Höhepunkt des Imperialismus in Farbe fotografieren, um die Begeisterung der Bevölkerung für die fernen Besitzungen anzuregen. Es handelt sich um eine akribisch geplante PR-Aktion des Kaiserreichs. Die Bücher mit den Fotos erreichen riesige Auflagen. Noch heute werden die Bilder weiterverbreitet. Lohmeyers Fotos vermitteln das Bild eines "friedlichen Wilden" in einer paradiesischen Landschaft und einer kolonialen Idylle, die durch ihre Farbigkeit beim Betrachter ein Gefühl von Authentizität und Wahrhaftigkeit hervorruft, und deren Anspruch dem der heutigen Dokumentarfotografie entspricht. Ein Korrektiv gibt es nicht: Krieg, Krankheit, Hunger und Tod kommen in den Bildern Lohmeyers nicht vor. Auf der Basis unveröffentlichter schriftlicher Quellen und Fotografien folgt die Dokumentation Lohmeyers Reise und erzählt die Geschichte eines Kapitels der Pioniergeschichte der Fotografie und die Geschichte eines Propagandacoups des Imperialismus und Kolonialismus. Es ist auch die "Erfindung" Afrikas und des Rassismus in Farbe, dessen Auswirkungen bis heute spürbar sind.

Der Zahn des Häuptlings 21:00

Der Zahn des Häuptlings

Dokumentation

Der Film begleitet zwei Nachfahren des kaiserlich-deutschen Offiziers Tom von Prince auf ihrer Reise nach Tansania, um dort einen Zahn des als Nationalheld verehrten Häuptlings Mkwawa zurückzugeben. Dieser beging im Widerstandskampf gegen die deutsche Kolonialmacht im Jahr 1898 Selbstmord. Von Prince ließ sich den Zahn als Trophäe in einem Siegelring einarbeiten. Die Rückgabe des Zahns hat große Bedeutung für die Ahnen Mkwawas und den tansanischne Staat, aber auch für die Aufarbeitung des familiären Erbes der Nachkommen der deutschen Kolonialisten. Es gibt nach wie vor Kritik an der zaghaften Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte.

Mike Stern Band feat. Guests 22:00

Mike Stern Band feat. Guests: 55. Int. Jazzwoche Burghausen 2026

Jazz

Mike Stern steht wie wenig andere für die gelungene und lustvolle Verbindung von Jazz und Rockmusik. Der Gitarrist, 1953 in Boston geboren, ist ein nahbarer Weltstar des Fusionjazz. In der Kultband "Blood, Sweat & Tears" begann er seine Karriere, die ihn zu E-Bass-Ikone Jaco Pastorious führte und von dort Anfang der 80er Jahre zu Trompeter Miles Davis. Durch Davis' Live-Album "We want Miles" wurde auch Stern als Gitarrist zum Star. Aber er selbst gibt sich immer ganz bescheiden und zugewandt freundlich. In der Burghauser Wackerhalle trat er mit seiner Frau Leni auf, einer versierten Gitarristin, die 1952 in München geboren wurde. Das Miteinander in Sterns Band ist geprägt von großem Respekt, Zuneigung und herzlicher Innigkeit. Die drei jungen Begleiter der Sterns, Tenorsaxophonist Gábor Bolla, E-Bassist Noam Tanzer und Schlagzeuger Juan Chiavassa, bekommen in diesem packenden Rockjazz-Gefüge viel Freiraum, um als virtuose Solisten und druckvolle Unterstützer zu glänzen. Mike Sterns Auftritt in Burghausen war ein sympathisches Stargastspiel allererster Güte.

Zu Besuch im Jüdischen Museum Berlin 23:05

Zu Besuch im Jüdischen Museum Berlin

Dokumentation

Wegen der Pandemie bleibt das Jüdische Museum in Berlin für das Publikum leider geschlossen. Deshalb begeben wir uns für Sie hinter die verschlossenen Tore des beeindruckenden Museumsbaus des berühmten Architekten Daniel Liebeskind. Die neue Museumsdirektorin Hetty Berg führt mit einer Studentin durch die neu gestaltete Dauerausstellung. Im Museum erfahren wir Details zu den Fundamenten des jüdischen Glaubens und der jüdischen Geschichte in Deutschland, sowie über die Vielfalt jüdischen Lebens.

Pop Secret Stories 23:35

Pop Secret Stories: Sara Engels - Reicht ihr Imagewandel für den ESC?

Magazin

Lange war Sarah Engels vor allem eines: Teil eines Traumpaars - an der Seite von Pietro Lombardi, geliebt als junge Mutter, nahbar, unaufgeregt. Dann kam der Bruch. Scheidung, Boulevard-Schlagzeilen, öffentliche Angriffe - und ein massiver Imageverlust. Die Karriere als Duo: vorbei. Doch statt zu verschwinden, hat sie sich neu erfunden. Heute inszeniert sie sich als Mutter mit Haltung, als Stimme für Empowerment. Ein kalkulierter Neuanfang. Ist ihre Geschichte stark genug - oder braucht es für den ESC mehr als ein gutes Narrativ?

Die Erfindung des Rassismus in Farbe 23:50

Die Erfindung des Rassismus in Farbe: Die Reise des Photographen und Propagandisten Robert Lohmeyer in die deutschen Afrika-Kolonien

Dokumentation