Ein See verschwindet
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24.03., 16:00
- 16:30 Uhr
Männer, die beruflich für die Kinder kürzertreten, bleiben in Europa eher die Ausnahme. Mütter stemmen nach wie vor den Großteil der Care-Arbeit und stecken beruflich zurück. Das zeigt etwa das Beispiel Elternzeit in Deutschland: 2024 nahmen Frauen im Schnitt 14,8 Monate Elternzeit, Männer nur 3,8 Monate.
Thomas Kodura hatte keine andere Wahl, als Vollzeitpapa zu werden. Als seine Frau Kathrin vor sechs Jahren unerwartet starb, stand er plötzlich allein mit zwei kleinen Kindern da. Von einem Tag auf den anderen mussten Job, Haushalt und Erziehung neu organisiert werden. Oft hat er die Zweifel aus seinem Umfeld gespürt, ob er das als Mann überhaupt könne. Heute ist vieles Routine, doch der tägliche Balanceakt zwischen Familie und Beruf bleibt eine Herausforderung.
In Paris hat Gilles Vaquier de Labaume vor elf Jahren das "Atelier du futur papa" gegründet - eine Art Schule für werdende Papas. Mit seinen Kursen will er Männer darauf vorbereiten, von Beginn an eine aktive Rolle im Leben ihres Kindes einzunehmen - gleichberechtigt zur Mutter. Für den zweifachen Vater ist das grundlegend - für die Beziehung zum Kind, für die Partnerschaft und für eine moderne Familienkultur.
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