Der sibirische Tiger - Seele der russischen Wildnis
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rbb Berlin
25.01., 21:00
- 21:45 Uhr
Der Sibirische Tiger hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Um 1940 vom Aussterben bedroht, haben strenge Schutzmaßnahmen seither ihre Wirkung nicht verfehlt. Damals gab es rund 30 wilde Tiger; derzeit ist der Bestand auf rund 600 angewachsen. Im Gegensatz zu Indien leben Sibirische Tiger meist im weglosen Urwald, verborgen im dichten Unterholz. Sibirische Tiger durchstreifen riesige, bis zu Hunderttausend Hektar große Territorien. Sie zu finden, war eine Herausforderung für das Kamera-Team. Die Sinne der Tiger sind außerordentlich; sie sehen, hören und riechen weit besser als Menschen. Will ein Tiger verborgen bleiben, bekommt man ihn nicht zu Gesicht.
Dreharbeiten bei bis zu minus 40 Grad
Nachdem das Film-Team wochenlang vergeblich gewartet hatte, waren Filmfallen der letzte Ausweg. Ihr Einsatz erwies sich als erfolgversprechend, denn es gab erste Einblicke in das Verhalten der scheuen Großkatzen. Die Dreharbeiten des Teams rund um Franz Hafner dauerten schließlich eineinhalb Jahre - im Winter bei bis zu minus 40 Grad, im Sommer bei Monsunregen, umringt von Mückenschwärmen: "Die Tiger haben immer gewusst, dass wir in der Nähe sind, umgekehrt haben wir auch ihre Spuren gesehen, ihre Anwesenheit gespürt", so Hafner.
Sibirische Tiger sind die Schlüsselart des Waldökosystems im Fernen Osten Russlands. Ihre Streifgebiete sind riesig. Schützt man Tiger, schützt man die gesamte Lebensgemeinschaft.
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