Kontinente in Bewegung: Zentralamerika
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ARTE
16.02., 09:40
- 10:25 Uhr
Die Entstehung Zentralamerikas ist in der Erdgeschichte einzigartig: Während die meisten Kontinente vor mehreren Milliarden Jahren entstanden sind, sind die Landmassen, die heute Zentralamerika bilden, erst 150 Millionen Jahre alt. Zwischen Nord- und Südamerika haben die gewaltigen Kräfte auf der Erdkruste einen winzigen Platz für die überwiegend ozeanische Karibische Platte geschaffen, die größtenteils unterhalb des Meeres verläuft. Vor etwa drei Millionen Jahren hat die Annäherung und schließlich der Zusammenstoß des nord- und des südamerikanischen Kontinents zur Entstehung einer Landbrücke, des Isthmus von Panama, geführt - eine Entwicklung mit weitreichenden Folgend für Flora und Fauna des gesamten karibischen Raums. Noch heute ist die Region ständigen tektonischen Veränderungen unterworfen.
Die vier umgebenden Landmassen - die Nord- und die Südamerikanische, die Atlantische und die Pazifische Platte - setzen das karibische "Paradies auf Erden" nach wie vor unter enorme Spannung. Die Folge sind zahlreiche Erdbeben und Vulkanausbrüche in Zentralamerika; besonders die nördliche Karibik ist eine der anfälligsten Regionen der Erde für Tsunamis. Um diese möglichst frühzeitig vorhersehen zu können und Schaden von der Bevölkerung abzuwenden, beobachten Forscher unablässig die kleinsten seismologischen Auffälligkeiten.
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Mitwirkende
- Regie Alexis de Favitski