Gute Nachrichten vom Planeten: Wie wir Moor, Heide und Wiese schützen Gute Nachrichten vom Planeten: Wie wir Moor, Heide und Wiese schützen Gute Nachrichten vom Planeten: Wie wir Moor, Heide und Wiese schützen

Gute Nachrichten vom Planeten: Wie wir Moor, Heide und Wiese schützen

ARD-alpha Live-TV ARD-alpha 14.04., 22:00 - 22:30 Uhr
Natur und UmweltD 202230 Minuten 

Tiere brauchen nicht nur Platz zum Leben, sondern auch die Lebensräume, an die sie angepasst sind. Doch in den letzten Jahrzehnten sind viele Lebensräume verschwunden. Mit kleinen Maßnahmen kann man aber mitunter schon große Wirkung erzielen und selten gewordene Orte der Artenvielfalt wie Moore, Heiden und Wiesen retten.

Beispiel Moor: in Norddeutschland und im Baltikum schützen und renaturieren Forscherinnen und Forscher Moore. Damit leisten sie auch einen enormen Beitrag gegen die Klimakrise, denn Moore binden große Mengen an Treibhausgasen, so lange sie nicht trockengelegt wurden. Auch in Österreich wird umgesteuert: Landwirte bekommen vom Staat Geld, damit sie mehr für die Artenvielfalt auf ihren Wiesen tun. Allein in Oberösterreich nehmen bereits über 2.500 Bauern an dem Programm teil. Wissenschaftlerinnen in Ungarn haben gemeinsam mit Zoos das Przewalski-Pferd ausgewildert. Sie bringen diese fast ausgestorbene Art zurück und helfen damit, die größte europäische Steppe zu erhalten. Und wer glaubt, Truppenübungsplätze seien nur lebensfeindliche Militärgebiete, der wird von der Senne in Deutschland überrascht, wo dank des Militärs eine seltene Heidelandschaft überleben konnte. Ein anderer Hotspot der Artenvielfalt sind Streuobstwiesen. Doch sie produzieren weniger Obst als der konventionelle Anbau und wurden daher vielerorts abgeholzt. Doch eine Initiative in Bayern kämpft für ihren Erhalt, um mit regional erzeugtem Obst einen Teil des Obstbedarfs decken zu können. Ihr Ziel: Eine Landwirtschaft zu schaffen, in der beide profitieren: Mensch und Natur.

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Bildquellen: Bayerischer Rundfunk