Die USA und der Holocaust: Auf der Suche nach Rettung
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Im Mai 1940 überfallen deutsche Truppen die bis dahin neutralen Länder Luxemburg, Belgien und die Niederlande. Nach dem Waffenstillstand von Compiègne am 22. Juni steht auch der Norden Frankreichs unter deutscher Besatzung. Die rasche Niederlage der europäischen Demokratien wirft Fragen auf: Gab es innere Unterstützung für Hitlers Expansion?
Der damalige US-Botschafter in Paris vermutet, der schnelle Zusammenbruch Frankreichs sei auch auf die Aktivitäten französischer Kommunisten sowie auf Nazi-Agenten zurückzuführen, die sich angeblich unter jüdischen Flüchtlingen im Land befanden haben sollen.
In den USA wächst die Sorge, deutsche Spione könnten ebenfalls ins Land geschleust werden. In dieser angespannten Atmosphäre vermischt sich die Angst vor Spionage mit antisemitischen Ressentiments und einer breiten Ablehnung von Migration. Trotz der restriktiven Einwanderungspolitik der US-Regierung engagieren sich zahlreiche Privatpersonen in jüdischen Hilfsorganisationen, um jüdische Flüchtlinge auf der ganzen Welt zu unterstützen.
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Mitwirkende
- Regie Ken Burns
Lynn Novick
Sarah Botstein