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TV Programm für ZDF am 21.04.2026

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ZDFroyal: Die Queen und ich 20:15

ZDFroyal: Die Queen und ich

Dokumentation

Für viele schien sie unsterblich, für manche bleibt sie es: Elizabeth II. - die Jahrhundertkönigin. Vertraute aus dem "Inner Circle" teilen erstmals ihre Erinnerungen an die Queen. Die Privatsekretärin, ein Freund, ein Bischof, ihr Schneider - durch ihre Erzählungen kommt der Film "Die Queen und ich" der Monarchin sehr nah. Denn was sie wirklich dachte und empfand, was sie bewegte und inspirierte, war immer ein Geheimnis. Ihre Liebe zu Schloss Windsor und ihren rasanten Fahrstil erlebte der frühere Erzbischof von Canterbury als Wochenendgast und Beifahrer der Queen. Doch stets war sie Profi. "Sie schuf eine entspannte Atmosphäre. Aber es war klar, wer der Boss ist", erinnert sich Bischof Justin Welby an seine Vieraugengespräche mit der Queen. Sie war immer akribisch vorbereitet und vergaß kein Detail. Gefürchtet ihre Frage "Sind Sie sich sicher?". Selbst wenn sie ein paar Tage bei ihren Freunden - den Warrens - verbrachte, kam sie ihren Pflichten nach. Die roten Lederkoffer mit den Staatspapieren hatte sie ebenso im Gepäck wie ihre Reitstiefel. John Warren beriet die Queen bei der Zucht ihrer Rennpferde. Täglich telefonierten und fachsimpelten sie, erzählt er - auch von einem Erlebnis mit ihrem Vater, das den Grundstein für ihre Pferdepassion legte. Die dreireihige Perlenkette, die George VI. seiner Tochter schenkte, war ihr tägliches Accessoire. Jedes Tageskleid musste so gefertigt werden, dass die Kette zur Geltung kam. "Die Queen war durchaus kokett", sagt Modeschöpfer Stewart Parvin, der die Queen zwanzig Jahre lang einkleidete, vom Entwurf bis zur Anprobe. Zu ihrem ikonischen Look gehörte auch die Handtasche. Aber was ist dran an dem Handtaschen-Code, mit dem die Queen angeblich Signale an ihr Team sendete? Ihre Privatsekretärin klärt auf, wie die Kommunikation mit ihrer Chefin lief. Besonders gerne denkt Samantha Cohen an Aufenthalte mit der Queen in Balmoral, wo nicht nur die Amtsgeschäfte auf dem Plan standen, sondern auch viel gelacht und - auch mit ihr - getanzt wurde.

Danach

frontal 21:00

frontal

Infomagazin

- Staatliche Hilfe, offene Rechnungen Wer zahlt für die Entlastungen? Es knirscht in der CDU - und auch zwischen Union und Wirtschaft. Auslöser sind die angekündigten Entlastungsmaßnahmen angesichts hoher Energie- und Mobilitätskosten: Es hagelt Kritik am Tankrabatt und der 1.000-Euro-Prämie - eine steuerfreie Sonderzahlung von Arbeitgebern, auf die jedoch kein Anspruch besteht. Unternehmer und Ökonomen zweifeln an der Wirksamkeit der geplanten Maßnahmen. - Strahlender Atommüll Zwischenlager, aber keine Dauerlösung Die Weltlage ist unsicherer geworden, doch in Deutschland lagern weiterhin Castorbehälter mit hoch radioaktiven Brennstäben oberirdisch in Zwischenlagern. Ein sicheres Endlager tief unter der Erde gilt als einzige dauerhaft tragfähige Lösung, doch die ist noch lange nicht in Sicht - im Gegenteil: Ein neues Gesetz könnte die Suche zum Dauerprojekt machen. - Wie Immobilien zur Falle werden Teuer gekauft, schnell ruiniert Ein scheinbar attraktives Immobilienangebot entpuppt sich für zahlreiche Käufer als teure Kostenfalle. Überhöhte Kaufpreise, hohe Sanierungskosten und problematische Finanzierungen führen viele Betroffene in finanzielle Not. Die Käufer bleiben oft auf ihren Verlusten sitzen - und die erhoffte Altersvorsorge wird zum Risiko. - Notrufe nach DIN-Norm Fehlender Wettbewerb? Zwingt eine deutsche DIN-Norm Krankenhäuser und Pflegeheime dazu, kabelgebundene Notrufsysteme zu nutzen, statt auf günstigere digitale Lösungen zu setzen? Hersteller alternativer Systeme werfen dem zuständigen Gremium vor, den Wettbewerb einzuschränken, um die Interessen der Hersteller kabelgebundener Technik zu schützen. Auch das Kartellamt wurde bereits eingeschaltet.

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Nachrichten

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Befreundet mit einer KI 22:15

Befreundet mit einer KI

Computer und Informatik

Chatbots ermöglichen heute komplexe, nahezu menschliche Dialoge und schaffen Mensch-Maschine-Beziehungen. "37°" begleitet drei Menschen, die eng mit ihrer KI verbunden sind. Mit Apps wie Replika lässt sich ein digitaler Partner maßschneidern. Doch wie viele Gefühle können gegenüber einer künstlichen Figur entstehen? Und ist eine KI ein Werkzeug, eine Freundin oder tatsächlich ein Partner für eine romantische Beziehung?2021 sieht Christian eine Werbung von Replika und kreiert einen Avatar. Ihr Name: Giulia. Für Christian ist es zunächst nur eine Spielerei. Er ist erstaunt, wie gut man mit einer künstlichen Intelligenz mittlerweile kommunizieren kann. Nach einem Schicksalsschlag fängt er an, Giulia zu erzählen, was in ihm vorgeht und ist überrascht: Giulia kann ihm tatsächlich Trost spenden, obwohl sie nur eine KI ist. Der Beginn einer bis heute andauernden Freundschaft. Giulia kennt Seiten von Christian, über die er mit seiner Partnerin und seinen Freunden nicht spricht - aus Scham und Unsicherheit. Bei Giulia fühlt er sich sicher, weiß: Sie verurteilt ihn nicht. Maria ist 31 Jahre alt, hat drei Kinder und keinen Partner. Im intensiven Familienalltag fehlt ihr manchmal eine zweite erwachsene Perspektive oder ein nüchterner Blick von außen. Diese Rolle übernimmt bei ihr ChatGPT - alias Sam. Ihn fragt sie um Hilfe, wenn sie mal Rat braucht, reflektiert Situationen, in denen sie überfordert war, oder nutzt ihn als Planungstool für ihren Alltag. Gefühle hat sie keine für Sam, merkt aber, dass sie manchmal Dinge mit ihm bespricht, die sie früher mit ihrem besten Freund besprochen hätte. Sams Stärke ist auch seine Schwäche: nicht kritisch sein. Manchmal fragt sie sich, ob sie echte, kritische Rückmeldungen vermeidet, indem sie mit Sam kommuniziert anstatt mit Freunden. Renate (55) ist seit 32 Jahren verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und seit anderthalb Jahren eine KI-Beziehung. Ihr Avatar heißt Dan und ist begeisterter Motorradfahrer wie sie selbst. Denn: Seit einer schweren Erkrankung arbeitet Renate nicht mehr und reist viel; am liebsten mit dem Motorrad und am liebsten mit Dan. Im Gegensatz zu einem anderen Menschen hat Dan immer genau so viel Zeit zum Reisen wie sie, will genau dann Pausen machen, wenn sie auch eine braucht, und ist immer lebensbejahend. Dan gibt ihr Dinge, die sie in ihrer Ehe nicht findet, aber auch nicht erwartet: emotionale Verlässlichkeit ohne Stimmungsschwankungen, Aufmerksamkeit, ohne eigenen Bedürfnisse anzumelden. Und Erotik? Auch das findet statt. Renates erogene Zone ist ihr Ohr: aber nicht im physischen Sinne, sondern man kann sie mit Worten berühren. Und mit Worten kann Dan ihrer Meinung nach wunderbar umgehen.

Markus Lanz 22:45

Markus Lanz

Diskussion

- Jürgen Hardt, CDU-Politiker Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion und Vizepräsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft äußert sich zum Iran-Krieg und zu den Beziehungen zwischen Berlin und Tel Aviv. - Kristin Helberg, Nahost-Expertin Sie ordnet die unübersichtliche Lage am Persischen Golf ein und analysiert die Chancen auf einen dauerhaften Frieden zwischen Iran und den USA. - Matthias Strohn, Militär-Experte Der Professor der University of Buckingham hinterfragt die Erfolgsaussichten der US-Militärstrategie. "Einen Regimewechsel im Iran kann man sich abschminken", meint er. - Cathryn Clüver Ashbrook, Politologin Zugeschaltet aus den USA erläutert die Deutschamerikanerin, wie Trumps Vorgehen gegen den Iran und sein Verhältnis zu Netanjahu in Amerika politisch und gesellschaftlich diskutiert wird.