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TV Programm für ZDF am 12.04.2024

Jetzt

heute journal 22:00

heute journal

Nachrichten

Informativ, hintergründig, analytisch: die Nachrichten des Tages aus Deutschland und der Welt. Mit Berichten, Reportagen und Interviews aus Politik, Gesellschaft und Kultur.

Danach

heute-show 22:30

heute-show

Satireshow

Oliver Welke berichtet über Vorwürfe gegen AfD-Politiker und das Thüringer TV-Duell, über grünen Lobbyismus, ein an die Wand gefahrenes Gesetz und über Ampelprovokationen der FDP. Friedemann Weise beschäftigt sich mit der Führerschein-Krise. Außerdem in Welkes Team: Gisa Flake, Till Reiners und Claus von Wagner. Diese Sendung wird in der ZDFmediathek mit Gebärdensprache angeboten.

ZDF Magazin Royale 23:00

ZDF Magazin Royale

Satireshow

Das "ZDF Magazin Royale" hebt seinen Vorhang. Jan Böhmermann begrüßt die Zuschauer zu seiner Late-Night-Satire. Gesellschaftlich relevante Themen gepaart mit Witz und Ironie. Jan Böhmermann stößt Debatten an, begrüßt streitbare Gäste und musiziert mit dem Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld. Unterhaltung, Überraschung und Erkenntnisgewinn - willkommen zum "ZDF Magazin Royale!"

aspekte 23:30

aspekte: Pop und Profit - Ist die Vielfalt der Musik in Gefahr?

Magazin

Große Popstars und Major Label schwimmen im Geld. Für 99 Prozent der Künstler bleiben nur Krümel vom Geschäft mit dem Streaming. Stirbt die Vielfalt des Pop? Die Digitalisierung hat die Branche durcheinandergewirbelt. Was bedeutet das für uns und unsere Musik? Wie revolutioniert TikTok die Pop-Vermarktung? Und warum sind Livekonzerte so horrend teuer geworden? "aspekte" schaut hinter die Kulissen. Herbert Grönemeyer schlägt Alarm: "Dieses System tötet die Künstler im unteren und mittleren Bereich. Täglich. Die können aufhören, die können nicht mehr von ihrer Musik leben!" Die Vielfalt der Kunst sei in Gefahr, sagt Deutschlands erfolgreichster Musiker im "aspekte"-Interview. Das Problem: Bei der Umstellung von Tonträgern aufs Streaming seien die Weichen falsch gestellt worden. Auf Spotify verdienen 1 Prozent der Künstler 90 Prozent des Geldes - der Rest bekommt nur Peanuts. Taylor Swift takes it all? Dabei müsste eigentlich genug Geld für alle da sein. Die Musikindustrie wächst im neunten Jahr in Folge. Die Major Label Universal, Sony und Warner fahren Milliardengewinne ein. Was läuft also falsch? Für Grönemeyer ist es vor allem das "Pro-Rata"-System: Jeder gestreamte Song wird mit dem gleichen Betrag entlohnt, bei Spotify sind das etwa 0,3 Cent. Grönemeyer und viele andere Musiker fordern ein anderes System: Das "User Centric Payment" - Dabei wird das Geld, das ein User ausgibt, nur an die Musiker verteilt, die er oder sie auch hört. Das würde wahrscheinlich dazu führen, dass Künstler, die anspruchsvollere Musik machen und eher gezielt gehört werden, mehr Geld bekommen würden. Für Dauerschleifen- und Playlistqueens wie Taylor Swift bliebe weniger übrig. Gewinnen würden Artists, wie die deutsch-polnische Sängerin Balbina. Im Moment verdient sie nur etwa 300€ bis 400€ durch Streaming - im Jahr. Das reicht nicht mal für einen Tag im Studio. Ihre komplexe Popmusik, zuweilen aufwändig produziert, findet in einer kleinen, aber feinen Nische statt. Aber die Musik an die Algorithmen anzupassen, um mehr gestreamt zu werden, kommt für Balbina nicht in Frage. Streamingkompatible Musik, das würde bedeuten: Die ersten Sekunden müssen catchen, Ohrwurmqualität, nur keine langen Intros und möglichst auch keine langen Songs - denn damit ein Song bezahlt wird, muss er nur 30 Sekunden gehört werden, alles danach ist egal. Die Digitalisierung hat aber auch großartige Seiten. Nicht nur, dass den Usern unfassbar viele Songs zur Verfügung stehen - 100 Millionen sind es alleine auf Spotify. Manchmal spülen die Algorithmen auch Künstler ins Rampenlicht, die früher, im CD-Zeitalter, nie so schnell erfolgreich geworden wären. Wie die 21-jährige Sängerin LUNA. Als 17-jährige wurde sie mit einem Handyvideo aus ihrem Kinderzimmer im niederbayrischen Otterskirchen heraus zu einer TikTok-Berühmtheit. Ihr Trennungssong "Verlierer" berührte Millionen junger Menschen. Zwei Monate später hatte sie einen Plattenvertrag und landete auf Platz 3 der Charts - ein märchenhafter Aufstieg. Aber wie lässt sich an den Erfolg anschließen? Mit "aspekte"-Host Jo Schück spricht LUNA auch über die Erwartungshaltung auf TikTok und den Druck, ständig präsent zu sein. Popfans sind die Gewinner der Digitalisierung: Auf Social Media sind sie ihren Stars so nah wie nie, durch Streaming ist Musik unendlich verfügbar und günstig - oder gar umsonst, wenn man Werbung in Kauf nimmt. Und: Die Musiker spielen häufiger live als früher - weil sie fast nur noch mit Konzerten und Merchandise Geld verdienen. Nur eines hat sich für die Fans zum Schlechteren verändert: Die Ticketpreise. Die steigen in horrende Höhen. Große Bands und Ticketanbieter wie Eventim und Ticketmaster haben jetzt das "Dynamic Pricing" entdeckt. Wenn ein Konzert fast ausverkauft ist, dann kosten die letzten Tickets das Doppelte oder Dreifache. "Hot Ticket" oder "Platinum-Ticket" heißt das dann - die Plätze sind aber genau wie die zum Normalpreis. Aber für Heroen wie Depeche Mode sind viele Fans bereit, mehrere hundert Euro für eine Karte auszugeben. Liegt hier eine Chance für kleinere Konzertorte? Im Gegenteil, sagt Pamela Schobeß, Betreiberin des Berliner "Gretchen", ein Club, der schon häufig für sein gut kuratiertes Programm ausgezeichnet wurde. Auch die kleineren Venues mussten die Preise anheben. Und die Portemonnaies der Popfans sind nicht unendlich tief: Wenn die großen Stars mehr verlangen, bleibt bei vielen nicht mehr genug Geld für die kleineren Konzerte übrig. Deshalb bringt Schobeß sogar eine staatliche Förderung für Clubs ins Spiel. Staatstheater gibt es ja auch - warum dann nicht auch "Staatsclubs"? In der "aspekte"-Sendung "Pop und Profit" blickt Moderator Jo Schück hinter die Kulissen der Pop-Industrie. Er besucht Youtuber, TikTok-Stars und Granden des Pop in ihren Studios, spricht mit Fans vor der Großarena und im kleinen Club. Die Popbranche ist im Wandel. Das ist beängstigend, faszinierend und vielversprechend zugleich.

heute journal update 00:15

heute journal update

Nachrichten

Die aktualisierte Spätausgabe des "heute journal" rundet den Nachrichtentag im ZDF ab - mit den neuesten Nachrichten, Hintergrundberichten, Schaltgesprächen und Interviews.

Mysteriöse Kriminalfälle der DDR 00:30

Mysteriöse Kriminalfälle der DDR: Tödlicher Abgrund

Recht und Kriminalität

Mordfälle gab es im Osten wie im Westen. Auch wenn die DDR der bessere Staat sein wollte und Kriminalität eigentlich nicht zum sozialistischen Menschenbild passte. So weit die Theorie. Es gab sogar Fälle von Serienmorden. In dieser Folge von "Mysteriöse Kriminalfälle der DDR" geht es unter anderem um einen fünffachen Babymord in Wernigerode. Die Frau fiel auf ihrer Arbeitsstelle nach einer angeblichen Fehlgeburt auf. Kinderreiche Familien wurden in der DDR üblicherweise besonders vom Staat unterstützt. Und doch war dieses Ehepaar durch alle Kontrollen gerutscht. Erst nach umfangreichen Ermittlungen wurde klar, dass die Eltern fünf Kinder sofort nach der Geburt getötet hatten. 1984 sorgte eine Mordserie in Neubrandenburg für Unruhe. Fünf Morde an Minderjährigen und jungen Männern, die auf das Konto eines NVA-Soldaten gingen, der dafür zu lebenslänglicher Haft verurteilt wurde. Federführend bei den Ermittlungen: das Ministerium für Staatssicherheit. Nur zwei Beispiele für Kriminalfälle, die es in der DDR eigentlich nicht geben durfte. Die Theorie von der sozialistischen Moral und dem "guten Menschen" stimmte nicht mit der Realität überein. So gab es von 1969 bis 1989 laut den veröffentlichten Statistischen Jahrbüchern der DDR 2263 Mord- und Totschlagfälle. Dabei hatte die Aufklärung eines Verbrechens in der DDR oberste Priorität. Mit hohem Personaleinsatz und großem Aufwand sollten die Täter so schnell wie möglich hinter Schloss und Riegel gebracht werden. Die Kriminalisten in der DDR waren sehr gut ausgebildet und hatten in vielen Fällen Unterstützung vom Ministerium für Staatssicherheit. Denn auch die Stasi stellte bei Kapitalverbrechen professionelle und gut ausgestattete Ermittler. Das Verhältnis zwischen Kriminalpolizisten und Stasimitarbeitern war allerdings ambivalent. Denn das MfS saß immer am längeren Hebel. In einigen Fällen erfuhren die Polizisten der Morduntersuchungskommission nur wenig über die teils geheimen Ermittlungen des MfS.

Polizei im Kreuzfeuer - Die großen Skandale 01:15

Polizei im Kreuzfeuer - Die großen Skandale

Gesellschaft und Politik

Griff die Polizei beim Geiseldrama von Gladbeck viel zu spät ein? Warum konnte die Terrorgruppe NSU jahrelang unentdeckt morden? Immer wieder gerät die Polizei ins Kreuzfeuer der Kritik. "Terra X History" zeigt spannende Fälle aus 100 Jahren Polizeigeschichte, die Schlagzeilen machten. Insider und Experten erklären, warum die Polizisten jeweils so und nicht anders reagierten. Ist die Kritik an ihnen berechtigt, oder sind sie nur der Sündenbock?

Faszination Erde - mit Hannah Emde 02:00

Faszination Erde - mit Hannah Emde: Thailand - Der Wildnis zu nah?

Natur und Umwelt

Es ist ein Land der Tiger, Elefanten und giftigen Schlangen. Aber auch der paradiesischen Badestrände und Megastädte. Kann das Miteinander von Mensch und Wildnis gelingen? Wildtierärztin Hannah Emde geht auf Tuchfühlung mit Thailands Wildnis. Mangrovenwälder, Korallenriffe und dichte Dschungel: In Thailand finden viele seltene Arten eine Zuflucht. Doch der Mensch dringt immer weiter vor. Konflikte sind programmiert. Es gibt jedoch überraschende Wege, das Miteinander zu gestalten. Um besonderen Menschenaffen, Gibbons, näher zu kommen, erklimmt Hannah Emde einen Urwaldriesen. Der Dschungel erzählt davon, wie Thailand einst war, bevor der Mensch dorthin kam. Doch wo statt Baumriesen nun Hochhäuser in die Höhe wachsen, muss die Wildnis weichen - oder Wege finden, die Stadt zu erobern. In Bangkoks Vorgärten sind Schlangen, sogar giftige, keine Seltenheit. Hannah Emde geht mit einem thailändischen Feuerwehrmann auf Schlangenjagd. Das Ziel: Die Tiere sollen nicht getötet, sondern in Schutzgebieten wieder freigelassen werden. Dort zeigt sich die besondere Beziehung Thailands zu seinen tierischen Bewohnern. Die Thailänder sind zum größten Teil Buddhisten. Ihr Glaube lehrt sie, alle Lebewesen zu achten. Manche Arten, zum Beispiel Makaken und Elefanten, werden zudem mit hinduistischen Göttern in Verbindung gebracht und deshalb besonders verehrt. So friedlich das klingen mag: Das Miteinander birgt auch Gefahren. In der Nähe eines Tempels hilft Hannah Emde einer Wissenschaftlerin, Kotproben von Flughunden zu sammeln. Sie könnten Überträger gefährlicher Viren sein. Kein Tier wird in Thailand so sehr verehrt wie der Elefant. Gleichzeitig dienen Tausende Elefanten der Unterhaltung von Touristen. Hannah Emde trifft eine Tierschützerin, die gequälten Dickhäutern ein Leben ohne Ketten ermöglicht und dennoch den Kontakt zu Touristen zulassen will. Hannah Emde nimmt mit in die unberührte und berührte Wildnis Thailands. Als Wildtierärztin schafft sie Einblicke in eine Welt, die sonst verborgen bliebe. Die Zuschauer sind dabei, wenn sie verletzte Elefanten versorgt, mit riesigen Drückerfischen taucht und im Dschungel haushohe Bäume besteigt. Die Haltung Thailands folgt einem einfachen Motto: leben und leben lassen.

Wunderwelt Chemie 02:45

Wunderwelt Chemie: Die Bausteine der Natur

Wissenschaft

Woraus besteht die Welt? Diese Frage fasziniert Menschen seit jeher. Dr. Mai Thi Nguyen-Kim nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die Geschichte der Wissenschaft. In der Antike ging man von vier Elementen aus: Feuer, Wasser, Erde und Luft. Nach Jahrhunderten der Forschung sind heute 118 Elemente bekannt - und die Suche geht weiter. Entdeckt wurden sie von visionären Frauen und Männern, die Wissenschaftsgeschichte schrieben. Dass Festes flüssig und Flüssiges zu Gas werden konnte, inspirierte die frühen Alchemisten, eine solche Verwandlungskunst selbst anzuwenden. Meist auf der Suche nach dem "Stein der Weisen", der unedle Metalle in Gold umwandeln sollte. Auch wenn alle Versuche ins Leere liefen, erbrachte doch mancher Irrweg wichtige Erkenntnisse. So der von Hennig Brand, der im Jahr 1669 versuchte, den Stein der Weisen aus Urin zu gewinnen, und dabei den Phosphor entdeckte. Viele Elemente wurden erst nach einer Kette von Irrtümern gefunden. Wie die Entdeckung des Sauerstoffs durch den Franzosen Antoine de Lavoisier, der damit die abenteuerliche Theorie des "Phlogistons" widerlegte, eines ominösen Stoffes, von dem man angenommen hatte, er entweiche bei Verbrennungen. 118 Elemente führt das Periodensystem heute auf. Es ist nicht weniger als die Ordnung der Welt, die in Spalten und Gruppen nach der Kernladung und den chemischen Eigenschaften der Elemente aufgegliedert ist. Dieses Grundverständnis verdankt die Wissenschaft dem Russen Dimitri Mendelejew, dem das Periodensystem der Legende nach im Traum erschien. Seine Leistung besteht nicht nur aus der Ordnung der bekannten Elemente, die er erstmals 1869 der Öffentlichkeit präsentierte, sondern auch in der Definition der Leerstellen im Periodensystem. Er prophezeite, dass es dort noch Elemente geben müsse, auch wenn man sie zu seiner Zeit noch nicht kannte. Mendelejew sollte recht behalten. Ende des 19. Jahrhunderts begann erstmals eine Frau, die Lücken des Periodensystems zu füllen: Marie Curie. Sie entdeckte die Elemente Radium und Polonium. Bis zuletzt war sie vom Nutzen der radioaktiven Strahlung überzeugt, die von ihnen ausging - etwa für die Behandlung von Tumoren. Den Abwurf der ersten Atombombe hat Curie nicht mehr erlebt. In dieser Folge der Reihe erklärt Mai Thi Nguyen-Kim die Grundlagen einer faszinierenden Wissenschaft, der viele Menschen skeptisch gegenüberstehen. "Für viele ist Chemie nur ein verhasstes Schulfach, das man nicht schnell genug abwählen konnte, dabei erklärt sie uns diese verrückte faszinierende Welt, in der wir leben", sagt die Wissenschaftsjournalistin. Drei Folgen "Terra X - Wunderwelt Chemie" werden freitagnachts wiederholt.

Trapped II - Gefangen in Island 03:30

Trapped II - Gefangen in Island

Krimiserie

Bei seinen Ermittlungen zu den Hintergründen eines Brandanschlags auf eine Politikerin stößt Kommissar Andri im Norden Islands auf eine gefährliche rechtsradikale Gruppierung. Die nationalistische Gruppe, die sich "Thors Hammer" nennt, heizt in der Bevölkerung die Stimmung gegen ausländische Investoren auf, die ein Aluminiumwerk erweitern wollen. Zwei Männer aus der Gruppe geraten zudem in den Verdacht, einen Mord verübt zu haben. Während Andri (Ólafur Darri Ólafsson) zunächst einen der Verdächtigen, Torfi (Vignir Rafn Valþórsson), in Untersuchungshaft nimmt und erfolglos versucht, ihm weitere Details über "Thors Hammer" zu entlocken, gelingt dessen Bruder Skúli (Sigurbjartur Sturla Atlason) die Flucht. Mit einem Großaufgebot wird er in der kargen Wildnis im Norden Islands gesucht. Mithilfe von Aron (Stormur Jón Kormákur Baltasarsson), dem Freund von Andris Tochter Thórhildur (Elva María Birgisdóttir) und Sohn des Mordopfers Finnur (Guðjón Davíð Karlsson), gelingt es der Polizei, eine erste Spur zu "Thors Hammer" zu finden. Doch was sie entdecken, beunruhigt Andri, Ásgeir (Ingvar E. Sigurðsson) und Hinrika (Ilmur Kristjánsdóttir) zutiefst: Offenbar planen die Rassisten einen Anschlag auf Bürgermeisterin Hafdís (Jóhanna Vigdís Arnardóttir). Wird es Andri gelingen, die Pläne von "Thors Hammer" rechtzeitig zu durchkreuzen? Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.