21:45
- Festakt im Streik 100 Jahre Lufthansa - Endlager für Atom-Müll gesucht Keine langfristige Lösung gefunden - China und die Straße von Hormuz Wie die US-Blockade Peking trifft
22:15
- Selenskyj bei Maybrit Illner Verspricht Merz der Ukraine zu viel? Die ersten deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen seit 20 Jahren. Friedrich Merz trifft Wolodymyr Selenskyj. Es ging um Geld, Drohnen und viel Verantwortung. Im Anschluss konnte Maybrit Illner mit dem ukrainischen Präsidenten sprechen. Auf ihre Frage, ob Deutschland der wichtigste strategische Partner der Ukraine sei, sagte er: "Der größte strategischer Partner in Europa ist ganz sicher Deutschland." Auf Maybrit Illners Nachfrage "Wichtiger als die USA?" fügte er hinzu: "Um ehrlich zu sein, macht Deutschland tatsächlich mehr als alle anderen. Die Amerikaner finanzieren unseren Kampf nicht. Ich möchte USA und Deutschland nicht vergleichen, aber Deutschland hilft mehr heute." Ist Deutschland wirklich so stark, dass es die USA ersetzen kann? Oder nur Selenskyjs letzter Strohhalm, da Trump nun mit dem Iran-Krieg alle Hände voll zu tun hat? Übernimmt Merz damit auch Verantwortung für Krieg oder Frieden? Lehnt er sich zu weit aus dem Fenster? Und was kann und will die Ukraine zu dieser Partnerschaft beitragen? - Im Interview: Wolodymyr Selenskyj Präsident der Ukraine - Wolfgang Ischinger Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) - Marina Weisband Deutsch-ukrainische Publizistin - Frank Sauer Experte für Sicherheitspolitik
23:15
- Wolfgang Schmidt, Ex-Kanzleramtschef Der Jurist gilt als engster Vertrauter von Ex-Kanzler Scholz. Er spricht über die energie- und sicherheitspolitischen Herausforderungen während der ersten Monate des Ukrainekriegs. - Bojan Pancevski, Autor Der Investigativreporter des "Wall Street Journal" berichtet über seine aufsehenerregenden Recherchen zur Sprengung der Nord Stream-Pipeline im Jahr 2022. - Kerstin Münstermann, Journalistin Die "Rheinische Post"-Redakteurin skizziert, wie die Debatte um Steuerentlastungen zum Koalitionsstreit eskalierte. Und sie blickt auf den politischen Umgang mit dem Nord Stream-Anschlag.