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TV Programm für ZDF am 25.05.2026

Jetzt

Der Teufel in mir - Exorzismus heute 17:30

Der Teufel in mir - Exorzismus heute

Dokumentation

"Verlasse diesen Körper, Dämon!" Auch heute noch kämpfen Exorzisten gegen das Böse, während Betroffene auf Heilung und Befreiung hoffen. Doch warum lässt uns der Teufel nicht los? Exorzismus ist kein Relikt der Vergangenheit - auch heute wird der Teufel ausgetrieben. Der Film begleitet Exorzisten, Betroffene sowie Kritiker und beleuchtet eine Praxis zwischen Glauben und Gefahr. Welche Antworten finden wir auf das Böse in einer Welt im Wandel? Auch in der heutigen Zeit fühlen sich Menschen von bösen Geistern verfolgt und von Dämonen besessen. Als Antwort darauf bieten Kirchen und freie Gemeinden spezielle "Befreiungsdienste" an - Rituale, die Befreiung vom Bösen versprechen. Öffentlich dazu bekennen möchte sich allerdings kaum jemand. Seit dem Todesfall der Studentin Anneliese Michel 1976 hält sich vor allem die katholische Kirche zurück, doch die Nachfrage bleibt bestehen. Wer hilft heute Menschen, die sich in einer spirituellen Notlage sehen? Der Film folgt Exorzisten bei ihrer Arbeit und stellt grundlegende Fragen: Was ist das Böse? Warum glauben Menschen, besessen zu sein? Und welche Bedeutung hat eine dualistische Weltsicht in einer rational geprägten Gegenwart? Im Zentrum des Films steht Religionswissenschaftlerin Dr. Nicole Bauer, die das Publikum mitnimmt auf eine Reise in die verborgene Welt des Exorzismus. "Meine Forschungen legen die Vermutung nahe, dass diese Praxis des Exorzismus anders praktiziert wird, als es nach außen hin kommuniziert wird", berichtet sie, nachdem sie sich jahrelang Zugänge zu diesem Feld erarbeitet hat. Dr. Bauer besucht Schauplätze vergangener Fälle und trifft Menschen, die bis heute im Befreiungsdienst stehen. Begleitet wird auch der katholische Pater und Psychotherapeut Dr. Jörg Müller, der Orte und Menschen vom Bösen reinigen soll, zugleich jedoch davor warnt, psychische Probleme vorschnell zu spiritualisieren und hinter jedem Problem eine dämonische Ursache zu vermuten, denn oft lägen die Ursprünge tief im Menschen selbst und in seiner Vergangenheit. Aber nicht nur katholische Priester kümmern sich um Menschen, die sich vom Bösen heimgesucht fühlen. Längst haben sich neben der kirchlich geregelten Praxis neue Formen des Befreiungsdienstes etabliert. Der Film bewegt sich zwischen diesen Welten und zeigt, wie vielfältig und widersprüchlich der Umgang mit dem Dämonischen heute ist. Denn das Interesse an okkulten Themen erlebt auch gerade durch die sozialen Medien einen neuen Aufschwung. Tarotkarten, Ouija Boards und spirituelle Angebote sind längst im Alltag angekommen. Für viele Gläubige sind sie jedoch ein gefährliches Einfallstor für dämonische Einflüsse. Davor warnt auch das LOROSA-Gebetsteam rund um Rose de Jesus. Seit über einem Jahr stehen sie im Befreiungsdienst und verstehen ihre Berufung als direkte Nachfolge Jesu. Sie gehören zu einer neuen Generation von Exorzisten, die auf Social Media über ihre Arbeit sprechen und deutschlandweit tätig sind. Hautnah begleitet der Film eine ihrer Befreiungen. Hat der Dienst Erfolg? Und welche Gefahren bergen sogenannte Heilungsdienste, für die es keine festen Formen und geschützte Rahmen gibt? Jan, ein Aussteiger aus einer Freikirche, kehrt zurück an den Ort des Geschehens und berichtet von belastenden Erfahrungen mit erzwungenen Exorzismen. Seine Geschichte macht deutlich, wie eng Glaube und psychische Gewalt miteinander verknüpft sein können. Auch die institutionelle Kirche steht in der Kritik: Offiziell spielt Exorzismus kaum eine Rolle, gleichzeitig fehlen Betroffenen Anlaufstellen. Dadurch suchen viele Hilfe bei selbsternannten Exorzisten - darunter der Internetexorzist "Nature 23", dessen Rituale an psychisch Erkrankten die Grenzen zwischen Glauben, Inszenierung und spirituellem Missbrauch verwischen. Der Film zeigt Menschen, die fest an das Böse glauben, ebenso wie jene, die unter diesen Vorstellungen leiden. Er fragt: Wie gehen wir heute mit dem Unbegreiflichen um? Wo endet Glaube und wo beginnt Gefahr? Und welche Antworten finden wir auf das Böse in einer Welt, die sich immer schneller verändert?

Danach

SOKO Potsdam 18:15

SOKO Potsdam: Bodyguard

Krimiserie

Durch einen Schuss aus dem Schlaf gerissen, wacht Frau Scheffler nachts in ihrem Hotelzimmer auf. Als sie den Lichtschalter betätigt, steht plötzlich ein Polizist vor ihr. Ein Schuss durch die Fensterfront der Hotelbar trifft den Personenschützer Marcel Körber und verletzt ihn lebensgefährlich. Zunächst als missglückter Überfall abgetan, offenbart der Fall bald ein Geflecht von Geheimnissen, Loyalität und Intrigen. Der verletzte Bodyguard, Inhaber einer kleinen Sicherheitsfirma, wird ins künstliche Koma versetzt. Während Pauline Hobrecht, Tamara Meurer und Samir Amari die ersten Spuren untersuchen, stoßen sie auf den Unternehmer Carlo Schmittfeld, der Körber als Leibwächter engagiert hatte, um sein Image als erfolgreicher Unternehmer zu stärken. Körbers mysteriöse Verletzung weckt Fragen: Galt der Angriff ihm, oder schwebt Carlo selbst in Gefahr? Tamara ermittelt als Teilnehmerin eines Personenschützer-Trainings verdeckt und trifft dort auf den verdächtigen Dimi Zadig, einen verschlossenen BKA-Ausbilder mit zweifelhafter Vergangenheit. Auch Andreas Kovic, Körbers ehemaliger Kollege, der nach einem Einsatz tragisch aus dem Dienst ausschied, gerät ins Visier der Polizisten. Als ein Phantombild und weitere Zeugenaussagen ins Spiel kommen, überschlagen sich die Ereignisse - und die Ermittler erkennen, dass Freundschaft und Verrat gefährlich nah beieinander liegen.

heute 19:00

heute

Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

Wetter 19:19

Wetter

Wetterbericht

Ob Sonne, Hagel oder Schnee - die Sendung versorgt die Zuschauer immer mit den wichtigsten Wettertrends der nächsten Tage.

Megacitys - Wenn es Nacht wird in Paris 19:20

Megacitys - Wenn es Nacht wird in Paris

Dokumentation

Stadt der Liebe, Modemetropole, Sehnsuchtsort für Millionen Menschen - das ist Paris, oft beschrieben als die schönste Stadt der Welt. ZDF-Korrespondentin Anne Arend lädt zu einer nächtlichen Reise ein. Von der Dämmerung bis zum Morgengrauen begegnet sie Menschen, die arbeiten, kämpfen, helfen, hoffen - und solchen, die die Stadt gestalten. So entsteht das Bild einer Metropole, die nicht stillsteht. Kaum ein Ort steht so sehr für das nächtliche Paris wie das Moulin Rouge. Doch was kaum jemand weiß: Das prunkvolle Revuetheater hat auch einen Keller, wo Jérôme Marin alias Monsieur K und seine "Créatures" zu den Ursprüngen des Cabarets zurückkehren. Radikal, verspielt und immer sehr nah am Publikum. Die Kamera begleitet die Künstler-Gruppe von der Maske bis zur letzten Zigarette auf dem Dach der roten Mühle. Zur gleichen Zeit, etwa morgens um zwei Uhr, öffnen die Hallen auf dem Großmarkt. Das ZDF-Team kommt kaum hinterher, wenn es mit Restaurantkoch Rodolphe durch das kilometerlange Labyrinth an Lebensmitteln eilt: Fisch, Fleisch, Käse, Gemüse. Den Plan, den Rodolphe sich vorher gemacht hat, verwirft er schnell. Er lässt sich an den Ständen für seine saisonale Küche inspirieren. Und vergisst dabei nie, seiner Frau einen Blumenstrauß mitzubringen. Zwischen kalten Lagerhallen, rauem Stimmengewirr und schnellen Entscheidungen zeigt sich ein Paris, das die meisten nie sehen: ein Ort, an dem die Versorgung einer Millionenmetropole beginnt. Vom Restaurantbesuch träumen sie noch nicht einmal: die Menschen, die in den Zelten unter den Brücken der Metro hausen. Auch sie prägen das nächtliche Bild der Stadt. Laura, Anouk und Arthur ziehen abends los, um sie zu unterstützen. Die drei gehören zu einer wachsenden Gruppe junger Leute, die sich lieber engagieren, als Party zu machen. Die Gegensätze der Stadt werden deutlich, wenn das ZDF-Team im Atelier eines aufstrebenden Designers dreht, der erstmals seine Kollektion vorstellt und dann in der Banlieue, bei einem Mitarbeiter der Bahn, der im morgendlichen Pendlerverkehr die menschlichen Ströme kanalisiert. Sie begleiten eine DJ, die sich für mehr Sicherheit in den Klubs einsetzt. Und die Nachtschicht der Flussbrigade auf der Seine, die schon den ein oder anderen Übermütigen aus dem Fluss fischen mussten. Die Reise durch die Nacht zeichnet ein Paris, das hinter der bekannten Kulisse sehr unterschiedliche Lebensrealitäten verbirgt. Eine Stadt, die nie schläft und vor allem nie aufhört zu überraschen.

Nord Nord Mord 20:15

Nord Nord Mord: Sievers und die fünf Fragezeichen

Krimireihe

Im Autozug nach Sylt sitzt ein Mann mit dem Foto von Carl Sievers neben sich und einer Pistole im Handschuhfach. Doch bei Ankunft des Zuges wird er erschossen in seinem Wagen aufgefunden. Derweil schaut sich Sievers eine Immobilie an, die Polizist Schneider dank der Kontakte seiner Frau auftreiben konnte. Eine exklusive Villa mit freiem Blick aufs Watt: Das findet man nicht alle Tage! Überzeugt ist Sievers dennoch nicht. Aber die Zeit drängt. Denn das Klassentreffen des Abschlussjahrgangs 1998 der Polizeischule Niedersachsen findet wieder einmal statt, und diesmal soll Sievers die Feier ausrichten. Seine Kollegen sind bereits auf dem Weg. Doch ein Gast taucht nicht auf. Denn es ist Hauptkommissar Markus Burgholz, den Ina Behrendsen und Hinnerk Feldmann als Mordopfer im Autozug identifizieren. Als später erneut Schüsse fallen, die sich gegen Hauptkommissar Sievers richten, erteilen die beiden Ermittler allen Mitgliedern des Abschlussjahrgangs aus Sicherheitsgründen Hausarrest. Alexandra Bielmann, Gernot Stelzer, Hannah Krüger und Fred Karlin haben schon eine Vermutung, wer hinter den Anschlägen stecken könnte. Siggi Gruber war in Ungnade gefallen, nachdem er bei der Abschlussprüfung geschummelt hatte. Einer der Anwesenden hat ihn verraten und damit seine Karriere bei der Polizei zerstört. Sinnt er nun auf Rache?

heute journal 21:45

heute journal

Nachrichten

Informativ, hintergründig, analytisch: die Nachrichten des Tages aus Deutschland und der Welt. Mit Berichten, Reportagen und Interviews aus Politik, Gesellschaft und Kultur.

Elvis 22:00

Elvis

Biografie

Die Haut weiß, der Rhythmus schwarz, die Bewegungen zuckend, die Frauen kreischend - Regisseur Baz Luhrmann blickt zurück auf das bewegte Leben einer Legende: Elvis Presley. Elvis, der Showman und sein Manager Colonel Tom Parker, der Snowman - der eine ein Künstler, der andere ein gerissener Geschäftsmann. Die wilde Melange aus Musik und Kommerz wird ein Strudel, der am Ende beide in den Abgrund reißt. Die Musik bleibt. Ewig. Der junge Elvis (Kind: Chaydon Jay, erwachsen: Austin Butler) wächst in ärmlichen Verhältnissen auf, der Vater (Richard Roxburgh) muss eine Zeitlang sogar ins Gefängnis. In seinen Träumen sieht sich der Junge als Superman und Retter der Familie. Während in den USA noch die Rassentrennung herrscht, lauscht Elvis Aaron Presley heimlich der schwarzen Musik, die in der Beale Street von Memphis gemacht wird, beobachtet die rhythmischen Bewegungen der Tänzer und Tänzerinnen. Beides wird in seinen eigenen Stil einfließen und ihn zum Star machen - zum meistverkauften Solokünstler der Welt. Colonel Tom Parker (Tom Hanks) scheint der Richtige zu sein, das Ausnahmetalent als Manager zu begleiten. Dafür streicht Parker die Hälfte aller Einnahmen von Elvis ein. Lange Zeit ein gutes Geschäft, doch die Balance beginnt zu kippen, nachdem Elvis mit Priscilla (Olivia DeJonge) eine Familie gegründet hat und sich wünscht, eine Welttournee zu starten. Außerdem wird der Star, der mittlerweile regelmäßig in Vegas auftritt, immer abhängiger von Aufputschmitteln, um die körperlichen Strapazen seiner Shows durchzustehen. Mit 46 Jahren ist er am Ende. Austin Butler und Tom Hanks triumphieren in dem zu Teilen collageartigen Film, dessen Team bei der Premiere in Cannes tosenden Beifall erhielt. Gegen Ende zitiert Elvis die Geschichte vom Vogel ohne Beine, der im Flug schläft und nur einmal in seinem Leben landen kann - wenn er stirbt. Eine Metapher für ein rastloses Leben. Kinogänger und Cineasten kennen sie bereits aus "Days of Being Wild", Wong Kar-wais Film von 1990.