15:40
Menschen wollen mobil sein. Vom ersten aufrechten Gang unserer Vorfahren bis zur Eroberung des Weltraums beleuchtet dieser Film die rasante Entwicklung unserer Spezies. "Terra X" unternimmt eine Zeitreise durch die Mobilitätsgeschichte. Gezeigt wird, wie sich der Radius des Menschen ständig weiterentwickelt. Technische Meilensteine machen es möglich, die Welt zu entdecken, auf der Suche nach Nahrung oder einer besseren Zukunft. "Terra X"-Moderator Professor Harald Lesch führt durch diesen Film, ist dabei unterwegs mit dem Fahrrad, einer Dampflok und dem dreirädrigen Patentmotorwagen von Carl Benz. Einen Originalnachbau des ersten richtigen Automobils der Welt steuert er dabei selbst. So zeichnet diese Dokumentation die Geschichte des Bewegungsdranges des Menschen nach. Fossile Fußspuren in versteinerten Ascheschichten in Ostafrika belegen, dass bereits vor etwa 3,6 Millionen Jahren frühe Vorfahren des Menschen aufrecht gegangen sein müssen, möglicherweise sogar deutlich früher. Diese Art der Fortbewegung hatte enorme Vorteile, in der Nahrungsbeschaffung beispielsweise. Auf jeden Fall erweiterte sich so bereits der Bewegungsradius. Die Evolution des Menschen ist geprägt von unstillbarem Verlangen, Neues zu entdecken, Lebensbedingungen zu verändern, Berge, Wüsten und Meere zu überwinden. Der Erfindergeist führt zu einem ersten Quantensprung durch die Erfindung des Rades, dann der Domestizierung des Pferdes und dem Einsatz von Fuhrwerken. Viele technische Revolutionen sind mit Mobilität verbunden. Das Fahrrad, die Eisenbahn und das Auto lassen Entfernungen auf dem Landweg schrumpfen. Auf den Weltmeeren sind es Schiffe, die Menschen endlich fremde Kontinente erreichen lassen. Zusammen mit der Entwicklung verbesserter Navigationshilfen beginnt im 15. Jahrhundert von Europa aus die Globalisierung. Und der weltweite Handel findet bis heute vor allem auf den Weltmeeren statt. Rund 90 Prozent aller Warengüter werden auf Seeschiffen transportiert. Mit dem Aufsteigen von Heißluftballons und rund ein Jahrhundert später der Erfindung des Flugzeuges erfüllt sich endlich auch der große Traum des Menschen vom Fliegen. Zunehmend wird allerdings klar, dass bei vielen technischen Entwicklungen Segen und Fluch eng beieinanderliegen. Durch die zunehmende Belastung der Umwelt sind moderne Fortbewegungsmittel umstrittener denn je. Alternativen sind gefragt, und auch diese werden beleuchtet, wie beispielsweise solarbetriebene Flugzeuge. Letztlich stellt sich auch die Frage danach, wie die Mobilität in ferner Zukunft aussehen könnte. Zeitreisen und Beamen werden wohl Wunschdenken bleiben. Im Jahr 1802 wanderte der deutsche Schriftsteller und Dichter Johann Gottfried Seume zu Fuß von Grimma bei Leipzig bis nach Syrakus - getreu dem Motto: "Alles würde besser gehen, wenn man mehr ginge". Immerhin: Bis zu einem Alter von etwa 80 Jahren legt ein Mensch rund 170.000 Kilometer zu Fuß zurück - ohne zu joggen.
16:25
Eine Inselwelt, die ihresgleichen sucht: Kanaren, Azoren, Madeira und Kapverden. Ihre faszinierende Vielfalt verdanken die Inseln einer einzigartigen gemeinsamen Geschichte. Die Inseln Makaronesiens haben alle den gleichen Ursprung: Hotspot-Vulkanismus. Über viele Millionen Jahre sind sie in den Weiten des Atlantiks zu Oasen für das Leben geworden. Dirk Steffens entdeckt Tiere und Pflanzen, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Die Erkundung von Makaronesien - den "glücklichen Inseln" - führt Dirk Steffens zu einem Abenteuer, das selbst für ihn völliges Neuland ist. Denn wer diese Inseln verstehen will, fängt am besten ganz tief unten an: unter Wasser. So begibt er sich in die Hände der Tiefseepioniere Kirsten und Joachim Jakobsen. Sie haben die "Lula 1000" konstruiert, eines von nur zehn bemannten U-Booten auf der Welt, das mehr als 1000 Meter tief tauchen kann. Gemeinsam mit ihnen taucht Dirk Steffens ab in die dunkle Tiefe des Meeres und sieht Lebewesen, die er und sogar die Jakobsens noch nie gesehen haben. Je näher sie dem Sockel der Insel Madeira kommen, desto mehr tobt das Leben. Das Meer um die Makaronesischen Inseln ist so artenreich, dass viele Wale dort auf ihrer Reise durch die Weltmeere Station machen. Einige Grindwal-Familien haben sogar ihre ursprünglichen Wanderrouten aufgegeben und leben nur noch dort - in der Inselwelt Makaronesiens. Dirk Steffens begleitet Walforscher, denen die stationär lebenden Wale noch immer Rätsel aufgeben. An Land zeigt jede Insel ein eigenes Gesicht: Es gibt mehr als 3000 Meter hohe Gipfel, extrem trockene Wüsten und subtropische Wälder. Die Wälder bergen einen besonderen Schatz. Dort, inmitten des Atlantiks, hat eine Natur überlebt, die in Europa schon seit mehr als zwei Millionen Jahren verschwunden ist. Denn im milden ozeanischen Klima konnten Pflanzen und Tiere auf den Inseln die letzten Eiszeiten überleben. Sie beherbergen daher zahlreiche endemische Arten und eine Art botanischen "Jurassic Park". Auf den Kanaren und der Blumeninsel Madeira ist dieser Ur-Wald besonders gut erhalten. Dirk Steffens erlebt einen mystischen Zauberwald, der sich täglich in einen märchenhaften Nebel hüllt. Er entdeckt drei Meter hohen Löwenzahn und lebende Fossilien wie den Stinklorbeer, der seinen Namen zu Recht trägt, wie er feststellt. Dirk Steffens kommt dem Ursprung der Vielfalt des Insellebens auf die Spur. An den steil abfallenden Klippen der Ponta de São Lourenço spürt er eine unsichtbare Kraft: den Passatwind. Mit dem Wind kamen und kommen bis heute Samen und Insekten viele Hundert Kilometer bis zu den abgelegenen Inseln. Dort nehmen sie dann allerdings eine ganz eigene Entwicklung. Auf der Wüsteninsel Deserta Grande findet Dirk Steffens mithilfe von Forschern eine der seltensten Spinnen der Welt: die Deserta-Wolfsspinne. Weil das Tier, das ursprünglich vom europäischen Festland stammt, kaum Feinde hat und das Nahrungsangebot reichhaltig ist, wurde die Spinne über viele Hunderttausend Jahre immer größer. So groß, dass sie sogar die Eidechsen der Insel jagen und töten kann. Hier ist die Wolfsspinne die Königin der Nahrungskette. Ein klassisches Beispiel für Insel-Gigantismus und nur eines der vielen kleinen Wunder der Evolution, die Makaronesien zu bieten hat. Fast jede Insel beherbergt ihre ganz eigenen "Überlebenden der Eiszeit". Und noch längst sind nicht alle Geheimnisse erforscht. Doch manche Schätze der Oasen im Atlantik sind in Gefahr. Die Eingriffe des Menschen waren und sind oft fatal für das fragile Gleichgewicht der Natur. Ein Großteil der geheimnisvollen Nebelwälder wurde schon gerodet. Und die Lichter des Menschen lassen junge Seevögel unter Straßenlaternen stranden, die sich bei ihren Routen auf das Licht des Mondes verlassen. Doch inzwischen hat man erkannt, wie einzigartig und schützenswert die Natur ist. Heute gibt es vielerorts Naturschutz-Initiativen, damit die makaronesischen Inseln das bleiben, was sie bisher waren: Oasen inmitten der blauen Wüste.
17:10
Unter unseren Füßen liegt eine unbekannte Welt: dunkel, fremd und still. Dirk Steffens wagt sich in die Unterwelt und entdeckt, dass wir ihr mehr verdanken, als wir ahnen. In vielen Kulturen gilt die Unterwelt als Ort des Grauens, als Reich der Toten, als Hades. Und doch sind wir auch fasziniert vom Verborgenen, von unterirdischen Räumen, Höhlen und Schächten. Zu Recht, denn darin verbirgt sich auch der Ursprung unserer Kultur. Bis heute bietet die Unterwelt Raum für neue Entdeckungen. Erst 2019 fanden Forschende in Nordrhein-Westfalen den Eingang zu einer Höhle, die seither als die größte des Rheinlandes gilt. Tief im Inneren des sogenannten Windlochs fanden sie Kristallformationen, die weltweit ihresgleichen suchen. Deren Entstehungsgeschichte zeugt von besonderen Bedingungen, die nur in der Unterwelt zu finden sind. Die ewige Finsternis inspiriert seit jeher zu Geschichten über Fabelwesen, die in den Höhlen leben. In Europa sind das zumeist Drachen, furchterregende Kreaturen, die ausfliegen, um Tod und Verderben zu bringen. In Slowenien glaubten die Menschen sogar, Beweise für ihre Existenz zu haben. Nach Unwettern spülten die angeschwollenen Bäche gelegentlich etwas aus den Höhlen, das sie für die Brut der Drachen hielten. Dirk Steffens besucht die berühmten Höhlen Sloweniens und entdeckt die wahren "Drachenbabys": Grottenolme. Die Höhlen im heutigen Slowenien gehören zu einer Region, in der die Höhlenforschung einst ihren Anfang nahm. Die Geologie im Hinterland der italienischen Stadt Triest weckte schon im 19. Jahrhundert das Interesse von Forschenden. Damals hatte Triest ein Problem: Es gab nicht genug Wasser für die wachsende Bevölkerung. Obwohl es in der Region ausreichend regnet, versickert das Regenwasser schnell, ganze Flüsse verschwinden im Untergrund. Die Ursache: Das Gestein verhält sich sonderbar in Kontakt mit Wasser. Il Carso, der Karst, hat dem geologischen Phänomen seinen Namen gegeben: Verkarstung. Auch in Deutschland geht mancherorts Seltsames vor im Untergrund. Südlich des Harzes bricht mehrmals im Jahr buchstäblich der Boden auf, Tonnen an Erde stürzen in meterbreite Löcher. In der Region wird seit Jahrhunderten Bergbau betrieben, doch diesen trifft keine unmittelbare Schuld. Über einen stillgelegten Schacht fährt Dirk Steffens in die Tiefe und entdeckt nicht nur den Grund für die Erdfälle, sondern eine Unterwelt, in der Alabaster-Blumen blühen. Millionen Jahre alte Erdschichten wecken seit Jahrtausenden Begehrlichkeiten: Was an der Oberfläche verwittert, bleibt im Untergrund erhalten. Im Salzbergwerk Borth überzeugt sich Dirk Steffens selbst von den Ausmaßen, mit denen der Mensch die Unterwelt ausbeutet. Minerale, Metalle und fossile Brennstoffe sind die Grundlage unserer modernen Zivilisation. Immer tiefer dringt der Mensch auf der Suche nach diesen Schätzen in die Unterwelt - eine Goldmine in Südafrika reicht bereits 4000 Meter tief. Doch hier stoßen Technik und Mensch an eine Grenze, die an die fantastischen Erzählungen von Feuer spuckenden Drachen erinnert: Hitze. Die Unterwelt mag lebensfeindlich erscheinen, doch wer die Finsternis nicht scheut, für den kann sie ein Schutzraum sein. Die wohl bekanntesten Höhlenbewohner sind Fledermäuse. Mit ihren für die Nacht perfektionierten Sinnen konnten sie, wie kaum ein anderes Lebewesen, die Unterwelt für sich erobern. In den Höhlen Borneos sind sie damit so erfolgreich, dass sie ihre Wohnhöhlen sogar selbst ausgestalten. Im steinzeitlichen Europa boten Höhlen den frühen Menschen Schutz vor Raubtieren und der Kälte der Eiszeit. Dabei haben sie etwas hinterlassen, das bis heute staunen lässt: Malereien. Die Kunstwerke der Steinzeit finden sich Hunderte Meter tief in Höhlen, weit jenseits der bewohnten Bereiche. Die Räume sind oft nur schwer zugänglich. Es scheint unseren Vorfahren ein Bedürfnis gewesen zu sein, sich an solch magischen Orten tief in der Unterwelt zu verewigen. In der Höhle von Lascaux in Frankreich bewundert Dirk Steffens die jahrtausendealten Malereien und erlebt die besondere Atmosphäre der Unterwelt, in der die Rhythmen der Natur nicht zu gelten scheinen. Vielleicht waren es Orte wie diese, an denen die Entwicklung unserer Kultur ihren Anfang nahm.
17:55
Nahrungsergänzungsmittel - manche sind sinnvoll oder sogar notwendig. Doch erschreckend viele sind es nicht und können der Gesundheit sogar schaden. Ob als Brausetabletten, kleine Pillen oder Pulver: Viele Deutsche nehmen zusätzlich zu ihren Mahlzeiten Vitamine oder Mineralstoffe ein. "MAITHINK X" erklärt, wie viel davon tatsächlich sinnvoll ist und wann es gefährlich für unsere Gesundheit wird.
18:25
Doku-Reihe "Die Glorreichen 10" präsentiert kuriose Zusammenhänge einer Reihe geschichtsträchtiger Personen, Momente und Orte. In dieser Folge die faszinierendsten Länder der Geschichte. Es geht um außergewöhnliche Orte, das Reich der Fantasie und eine Portion Magie. Das Ranking wird kommentiert von Hannes Jaenicke. "Die Glorreichen 10" setzt auch in dieser Staffel auf Rankings mit ungewöhnlichem Zugang. In der Folge "Die faszinierendsten Länder der Geschichte" begibt sich ZDFneo auf eine Reise an außergewöhnliche Orte. Viele davon existieren wirklich, andere entspringen dem Reich der Fantasie. Egal, ob in der Vergangenheit verborgen oder in weit entfernten Galaxien - jedes dieser Länder hat seine eigene Geschichte und Magie. Hinter der faszinierenden Fassade aus Zuckerguss und Pfefferkuchen spielt das Märchenland mit den Grenzen von Gut und Böse, von richtig und falsch. Im Traumland existieren Naturgesetze und Logik nicht. Wir fliegen, fallen und verlieren die Zähne. Es warten aufregende Abenteuer auf uns. Und gelegentlich verirren wir uns auch in bizarre alptraumhafte Gegenden. Das Gelobte Land ist ein flexibles Konzept, das sich immer wieder neu erfindet. Und das Ländle vereint landschaftliche Schönheit, historische Tiefe und kulinarische Köstlichkeiten und ist immer eine Reise wert! Hannes Jaenicke kommentiert auch in dieser Staffel "Die glorreichen 10" auf humorvolle Art, mit einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
19:05
"Die glorreichen 10" präsentiert kuriose Zusammenhänge einer Reihe geschichtsträchtiger Personen, Momente und Orte und kürt in dieser Folge "die glorreichsten Gründer der Geschichte". Es geht um Tech-Nerds, die Traumfabrik und jede Menge Startschüsse. Das Ranking wird kommentiert von Hannes Jaenicke. In dieser Folge feiert ZDFneo Menschen, die den Startschuss geben für Parteien, Länder oder Technik. Viele werden ganz unfreiwillig zu Begründern. Und Grundgütiger - manchen steigt die eigene Gründung auch mal zu Kopf. Mit viel Macht und Geld auf dem Boden zu bleiben, ist nicht einfach. Bestes Beispiel - diese beiden Herren: Elon Musk ist ein vielfacher Unternehmensgründer, der mit ordentlich Negativschlagzeilen von sich reden macht. Steve Jobs hat sich vom apfelessenden Hippie zu einem Marketingprofi entwickelt und das billionenschwere Tech-Unternehmen Apple gegründet. Beide haben es sich in den Kopf gesetzt, die Welt zu verändern - jeder auf seine Weise. Und was haben ein irischer Schriftsteller, eine ungarische Serienkillerin und ein grausamer Fürst aus der Walachei gemeinsam? Sie alle sind Gründungsmütter und -väter eines neuen Genres, das seinen festen Platz in der Popkultur gefunden hat. Ein paar Fledertiere haben da auch noch ihre Flügel im Spiel. Dabei lässt Bram Stokers Kindheit zunächst nicht auf eine rosige Zukunft schließen: Bis zum siebten Lebensjahr ist er wegen einer mysteriösen Krankheit ans Bett gefesselt. Und wähnt sich in seinem Kinderzimmer nachts umgeben von allerlei finsteren Gestalten. Es ist also kein Wunder, dass er sich später mit Themen wie ewigem Schlaf und Wiederauferstehung auseinandersetzt. Zur Überraschung aller geschieht eine Wunderheilung, und er wird ein semiprofessioneller Autor. 8000 lebensgroße Terrakottastatuen bewachen das Mausoleum eines Gründers der Superlative. Qin Shihuangdi gründet nämlich nicht nur das chinesische Kaiserreich und die Qin-Dynastie, sondern auch die Anti-Aging-Szene. Und Rosa Luxemburg begründet einen modernen Sozialismus in Europa und ebnet vielen linken Bewegungen den Weg. Dafür hat sie auf jeden Fall einen Platz im Ranking verdient. Auf Platz eins zu warten, ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. Hannes Jaenicke kommentiert auch in dieser Staffel "Die glorreichen 10" auf humorvolle Art, mit einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich, ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
19:50
Skepsis in Skeppsholmen - Wer liebt wen bei ABBA? Was haben die Kasalleks mit Einstein zu tun? Welche Hobbies haben Serienkiller? Die "Sketch History" zeigt rasant und bildgewaltig die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus völlig neuer Perspektive. Satirisch, humorvoll und richtig schön absurd. "History repeating" kann auch positiv sein - zumindest, wenn es um eine neue Staffel "Sketch History" geht: Beim wilden Ritt durch die Jahrhunderte geht es in der vierten Staffel des Sketchcomedy-Formats unter anderem mit ABBA in den Proberaum, mit Frida Kahlo vor die Staffelei und auf Tuchfühlung mit Franz Josef Strauß und Helmut Kohl zum Beginn ihrer Karrieren. Endlich werden die letzten großen Geheimnisse der Menschheit gelüftet: Wie kam Albert Einstein auf seine Relativitätstheorie? Was trieb Bill Gates in seiner Garage? Und wie melden sich Mafiosi zur Darmspiegelung an? "Sketch History" verspricht nichts weniger als die höchste Promi-Dichte der Fernsehgeschichte: Wo sonst geben sich Barack Obama und Katharina die Große die Klinke in die Hand, trifft John Lennon auf Dr. Sommer, Jeanne d'Arc auf Robin Hood und Queen Victoria auf die Handwerker-Koryphäen Jürgen und Horst Kasallek.
20:15
Der exzentrische belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot wird auf einen scheinbar plumpen Fall von versuchtem Versicherungsbetrug angesetzt. Sir Horace Blatt wollte eine Diamantbrosche auf eine hohe Summe versichern lassen, bei der es sich jedoch um ein wertloses Imitat handelt. Als Poirot den Multimillionär Blatt zur Rede stellt, beteuert der energisch seine Unschuld. Blatt erklärt dem Detektiv, er habe die Brosche für teures Geld erworben, um sie Arlena Marshall zu schenken. Mit der Ex-Broadway-Diva hatte Blatt eine kurze Affäre. Nach deren Beendigung habe sie ihm das Schmuckstück zurückgegeben und dieses dabei offenbar durch eine billige Fälschung ersetzt. Um der Sache auf den Grund zu gehen, begibt Poirot sich in das mondäne Luxushotel von Daphne Castle, in dem Arlena Marshall mit ihrem frischvermählten Gatten Kenneth die Ferien verbringt. Die Sängerin wird hier nicht nur von Poirot, sondern auch von einigen anderen Leuten dringend erwartet. Der heruntergekommene Show-Produzent Odell Gardener steht vor dem finanziellen Ruin, falls Arlena nicht einwilligt, in seinem neuen Stück als Star aufzutreten. Rex Brewster hat seinen Vorschuss auf die Arlena-Marshall-Biografie schon durchgebracht und braucht dringend Geld. Doch die launische Diva fühlt sich in Brewsters Buch nicht gut getroffen und verbietet kurzerhand die Veröffentlichung. Vor den Augen ihres Ehemannes amüsiert Arlena sich mit dem deutlich jüngeren, gut aussehenden Patrick Redfern, den es nicht zu stören scheint, dass seine Frau Christine unter dieser Affäre sichtlich leidet. Als Arlena am Strand erwürgt aufgefunden wird, steht Poirot vor einem großen Problem: Alle Anwesenden haben ein Tatmotiv, aber auch ein überzeugendes Alibi. Die stimmungsvolle, mit internationalen Stars besetzte Agatha-Christie-Verfilmung spielt in einem Art-déco-Hotel, das die mondäne Stimmung der 1930er-Jahre effektvoll unterstreicht. In der Hauptrolle des Meisterdetektivs Hercule Poirot zieht Peter Ustinov einmal mehr alle Register seines darstellerischen Könnens.
22:05
Ein Privatdetektiv gerät in einen riesigen Korruptionsskandal und wird mit seinen Nachforschungen unfreiwillig zum Auslöser einer privaten Tragödie. Roman Polanskis spannender Detektivfilm mit Jack Nicholson, der den Zuschauer zunehmend in Bann schlägt, gehört zu den Klassikern des Genres. Los Angeles 1937: Für Privatdetektiv Jake J. Gittes (Jack Nicholson) ist es Routine, als ihn Evelyn Mulwray (Faye Dunaway) bittet, ihren Mann zu beschatten: Hollis I. Mulwray, Chefingenieur der Wasserwerke. Tatsächlich gelingt es Gittes, Mulwray mit einer Blondine zu erwischen. Seine Fotos werden am nächsten Tag in der Zeitung veröffentlicht. Da stellt Gittes fest, dass er den Auftrag von einer Betrügerin bekam, denn die echte Evelyn Mulwray sucht ihn wütend im Büro auf. Bald darauf wird Mulwrays Leiche aus einem Trinkwasserkanal geborgen. Niemand stellt weitere Nachforschungen an - außer Gittes, der nicht an einen Unfall glaubt. Denn Mulwray hatte herausgefunden, dass jede Nacht große Mengen des knappen Trinkwassers ins Meer geleitet werden. Gittes verdächtigt Mulwrays Stellvertreter, die Frau geschickt zu haben, um seinen Chef zu kompromittieren. Nach "Rosemaries Baby" (1967) war "Chinatown" der zweite Film, den Roman Polanski in Hollywood drehte. Das Drehbuch von Robert Towne ("Shampoo", "Tequila Sunrise", "Mission: Impossible") verlegte die Handlung, die auf einem Korruptionsfall zu Beginn des letzten Jahrhunderts beruht, in das Los Angeles der 30er-Jahre - die klassische Epoche der Detektivromane von Raymond Chandler und Dashiell Hammett. Ebenso düster und undurchschaubar wie in den Adaptionen des Film noir sind auch die Verhältnisse in "Chinatown". Polanski selbst änderte den zunächst optimistischen Schluss von Robert Townes Drehbuch. In "Chinatown" kam es endlich zur lange geplanten Zusammenarbeit von Polanski und Jack Nicholson, der die Rolle des verbohrt nach der Wahrheit suchenden Detektivs in all seiner stoischen Hartnäckigkeit perfekt verkörpert und damit endgültig zum Star wurde. Neben Nicholson spielen Faye Dunaway ("Bonnie und Clyde") und Regie-Altmeister John Huston.
00:10
Donald und Sonny, vom Pech verfolgt, sitzen in einer Raststätte. Als ein maskierter Räuber auftaucht, überwältigen sie ihn heldenhaft. Die beiden finden Geschmack an diesem Gefühl. Vom Erfolg berauscht, wollen Donald und Sonny im Survival-Camp lernen, mit Waffen umzugehen, um künftig das Gesetz selbst in die Hand zu nehmen. Doch bald erkennen sie, dass sie keine harten Kämpfer sind, sondern sich selbst überschätzt haben.
01:45
Der exzentrische belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot wird auf einen scheinbar plumpen Fall von versuchtem Versicherungsbetrug angesetzt. Sir Horace Blatt wollte eine Diamantbrosche auf eine hohe Summe versichern lassen, bei der es sich jedoch um ein wertloses Imitat handelt. Als Poirot den Multimillionär Blatt zur Rede stellt, beteuert der energisch seine Unschuld. Blatt erklärt dem Detektiv, er habe die Brosche für teures Geld erworben, um sie Arlena Marshall zu schenken. Mit der Ex-Broadway-Diva hatte Blatt eine kurze Affäre. Nach deren Beendigung habe sie ihm das Schmuckstück zurückgegeben und dieses dabei offenbar durch eine billige Fälschung ersetzt. Um der Sache auf den Grund zu gehen, begibt Poirot sich in das mondäne Luxushotel von Daphne Castle, in dem Arlena Marshall mit ihrem frischvermählten Gatten Kenneth die Ferien verbringt. Die Sängerin wird hier nicht nur von Poirot, sondern auch von einigen anderen Leuten dringend erwartet. Der heruntergekommene Show-Produzent Odell Gardener steht vor dem finanziellen Ruin, falls Arlena nicht einwilligt, in seinem neuen Stück als Star aufzutreten. Rex Brewster hat seinen Vorschuss auf die Arlena-Marshall-Biografie schon durchgebracht und braucht dringend Geld. Doch die launische Diva fühlt sich in Brewsters Buch nicht gut getroffen und verbietet kurzerhand die Veröffentlichung. Vor den Augen ihres Ehemannes amüsiert Arlena sich mit dem deutlich jüngeren, gut aussehenden Patrick Redfern, den es nicht zu stören scheint, dass seine Frau Christine unter dieser Affäre sichtlich leidet. Als Arlena am Strand erwürgt aufgefunden wird, steht Poirot vor einem großen Problem: Alle Anwesenden haben ein Tatmotiv, aber auch ein überzeugendes Alibi. Die stimmungsvolle, mit internationalen Stars besetzte Agatha-Christie-Verfilmung spielt in einem Art-déco-Hotel, das die mondäne Stimmung der 1930er-Jahre effektvoll unterstreicht. In der Hauptrolle des Meisterdetektivs Hercule Poirot zieht Peter Ustinov einmal mehr alle Register seines darstellerischen Könnens.
03:40
Ein Privatdetektiv gerät in einen riesigen Korruptionsskandal und wird mit seinen Nachforschungen unfreiwillig zum Auslöser einer privaten Tragödie. Roman Polanskis spannender Detektivfilm mit Jack Nicholson, der den Zuschauer zunehmend in Bann schlägt, gehört zu den Klassikern des Genres. Los Angeles 1937: Für Privatdetektiv Jake J. Gittes (Jack Nicholson) ist es Routine, als ihn Evelyn Mulwray (Faye Dunaway) bittet, ihren Mann zu beschatten: Hollis I. Mulwray, Chefingenieur der Wasserwerke. Tatsächlich gelingt es Gittes, Mulwray mit einer Blondine zu erwischen. Seine Fotos werden am nächsten Tag in der Zeitung veröffentlicht. Da stellt Gittes fest, dass er den Auftrag von einer Betrügerin bekam, denn die echte Evelyn Mulwray sucht ihn wütend im Büro auf. Bald darauf wird Mulwrays Leiche aus einem Trinkwasserkanal geborgen. Niemand stellt weitere Nachforschungen an - außer Gittes, der nicht an einen Unfall glaubt. Denn Mulwray hatte herausgefunden, dass jede Nacht große Mengen des knappen Trinkwassers ins Meer geleitet werden. Gittes verdächtigt Mulwrays Stellvertreter, die Frau geschickt zu haben, um seinen Chef zu kompromittieren. Nach "Rosemaries Baby" (1967) war "Chinatown" der zweite Film, den Roman Polanski in Hollywood drehte. Das Drehbuch von Robert Towne ("Shampoo", "Tequila Sunrise", "Mission: Impossible") verlegte die Handlung, die auf einem Korruptionsfall zu Beginn des letzten Jahrhunderts beruht, in das Los Angeles der 30er-Jahre - die klassische Epoche der Detektivromane von Raymond Chandler und Dashiell Hammett. Ebenso düster und undurchschaubar wie in den Adaptionen des Film noir sind auch die Verhältnisse in "Chinatown". Polanski selbst änderte den zunächst optimistischen Schluss von Robert Townes Drehbuch. In "Chinatown" kam es endlich zur lange geplanten Zusammenarbeit von Polanski und Jack Nicholson, der die Rolle des verbohrt nach der Wahrheit suchenden Detektivs in all seiner stoischen Hartnäckigkeit perfekt verkörpert und damit endgültig zum Star wurde. Neben Nicholson spielen Faye Dunaway ("Bonnie und Clyde") und Regie-Altmeister John Huston.