12:10
Die Expedition in die Tiefsee des Roten Meeres trifft in 1000 Metern Tiefe auf Strandlandschaften, Todeszonen, dicke Wasserwände und Bakterien, die aus der Frühphase des Lebens stammen könnten. Es ist der erste Vorstoß in Parallelwelten tief unter dem Meeresspiegel in den unbekannten Abgründen des Roten Meeres. Die "OceanXplorer", ein hochmodernes Forschungsschiff, spezialisiert auf Tiefseeeinsätze, ermöglicht Einblicke in bizarre Urweltszenarien.
12:55
In den Ozeanen gehören Thunfische zu den Topräubern. Doch der Jäger ist auch ein Gejagter: Viele Arten sind überfischt. Können wir die Reichtümer der Meere nutzen, ohne sie zu zerstören? Der Meeresbiologe und "Terra X"-Moderator Uli Kunz sucht nach Antworten - und folgt dabei dem Thunfisch bei seiner Reise rund um die Welt. Im Mittelmeer stand der Thunfisch kurz vor der Ausrottung, aber mittlerweile haben sich die Bestände erholt. Der Blauflossen-Thun - sozusagen der König der Thunfische - kann vier Meter groß und über 500 Kilogramm schwer werden. Allerdings sind Tiere dieses Kalibers heute selten geworden. Lange galt der Reichtum der Meere als unerschöpflich. Doch seit dem Beginn der industriellen Fischerei in den 1950er-Jahren sind die Bestände von besonders beliebten Arten um bis zu 90 Prozent geschrumpft. Mehr als 30 Prozent aller Fischbestände weltweit gelten als überfischt. "Die Überfischung ist das größte Drama, das die Weltmeere derzeit erleben, denn sie beeinflusst das gesamte Ökosystem", sagt der Meeresbiologe Uli Kunz. Verschärft wird die Krise durch ein zweites Problem: Jedes Jahr landen rund zehn Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen. Plastik und Überfischung sind zwei Phänomene, die eng zusammenhängen - und sich gegenseitig beeinflussen: Je nach Region stammen 30 bis 80 Prozent des Plastiks aus der Fischerei. Es handelt sich um Teile von Fischernetzen, Seilen und Fangeinrichtungen, die verloren gehen oder kaputt über Bord geworfen werden. Zu einer nachhaltigen Fischerei gehört daher auch die Vermeidung von Plastikmüll. In Papua-Neuguinea versucht ein Entwicklungsland, neue Wege zu gehen und seine Fischbestände nachhaltig zu managen. Das Land hat sich mit anderen Inselstaaten der Region zusammengeschlossen. Gemeinsam sind sie so etwas wie eine OPEC des Thunfisches, denn ein Viertel der weltweiten Thunfischbestände schwimmt in diesen Gewässern. Japan ist eine große Fischereination - und eines der wichtigsten Importländer für Thunfisch: In einem einzigartigen Forschungsprojekt ist es hier gelungen, den Thunfisch zu züchten. Doch ist die Aquakultur wirklich eine Lösung gegen die Überfischung? Und welche Alternativen gibt es zu unserem Hunger nach immer mehr Fisch? Vielleicht sind essbare Algen eine Lösung. Forschungstaucher und Meeresbiologe Uli Kunz konnte für diese Dokumentation auf einem industriellen Thunfischfänger mitfahren. Er und das Kamerateam haben beeindruckende Aufnahmen der Fischer mitgebracht. In Gesprächen mit Fischereibiologen und Experten aus Frankreich, Papua-Neuguinea und Japan versucht Uli Kunz die Frage zu beantworten: Wie kann die Thunfisch-Fischerei nachhaltiger werden?
13:40
Der Unterwasserarchäologe Florian Huber taucht in der Ägäis, vor Madeira, Schottland und Schweden zu neuen archäologischen Hotspots und liefert dabei spektakuläre Unterwasserbilder. In der "Terra X"-Dokumentation "Schätze unter Wasser" stellt Florian Huber vier europäische Wissenschaftsprojekte vor: ein Unterwassermuseum in der Ägäis, steinzeitliche Pfahlbauten auf den Äußeren Hebriden, Tiefseeforschung vor Madeira und ein Wrack in der Ostsee. Der Unterwasserarchäologe Florian Huber gehört zu einer Community, die sich am liebsten unter Wasser aufhält und nach archäologischen Schätzen fahndet, um sie wissenschaftlich zu untersuchen. Der Forscher aus Kiel ist bestens vernetzt und trifft sich regelmäßig mit Kolleginnen und Kollegen an den unterschiedlichsten Orten der Welt. In der neuen "Terra X"-Folge "Schätze unter Wasser" taucht Florian Huber in der Ägäis zum "Meerespark Alonnisos-Nördliche Sporaden", der nicht nur durch seinen Artenreichtum beeindruckt, sondern auch zu einem Unterwassermuseum führt. Seit einigen Jahren können Amateurtaucher zwischen Alonnisos und Peristera geführte Touren zu einem Wrack aus dem 5. Jahrhundert vor Christus unternehmen, das dort mitsamt seiner Ladung am Meeresgrund liegt. Für das innovative Konzept erhielt Alonnisos 2020 den "Europäischen Preis für Kulturtourismus". Obwohl die Tiefsee den Großteil unseres Planeten ausmacht, weiß die Forschung noch immer sehr wenig über die Artenvielfalt am Meeresboden. Dem entgegenzuwirken, haben sich Kirsten und Joachim Jakobsen zur Aufgabe gemacht. Vor der portugiesischen Insel Madeira erhält Florian Huber die seltene Gelegenheit, neben den berühmten Tierfilmern in der "Lula 1000" Platz zu nehmen. Die Jakobsens erforschen seit vielen Jahren die bizarr wirkende Lebenswelt in bis zu 1000 Metern Tiefe und dokumentieren ihre Arbeit mit spektakulären Unterwasseraufnahmen. Möglich ist das nur, weil ihr Unterwasserfahrzeug über Hightech-Kameras und Lichtequipment verfügt, die selbst in der größten Dunkelheit gestochen scharfe Bilder liefern. Neben exotischen Fischen, Meerestieren und Pflanzenarten zeigen die Jakobsens Florian zwei archäologische Fundorte im stillen Unterwasserkosmos, die noch immer Rätsel aufgeben. Eine andere archäologische Sensation hat es Florian Huber besonders angetan: die Crannogs von Schottland und den Äußeren Hebriden. Die meisten der rätselhaften Inseln wurden vor Jahrtausenden vor allem in Seen oder Meeresbuchten errichtet, manchmal auch in Sümpfen. Sie waren schwer zugänglich, meist führte nur ein Damm zu den Bewohnern der Crannogs, die dort in einfachen Rundhütten lebten. Mehrere Hundert Crannogs sind aus Irland, von den Äußeren Hebriden und dem schottischen Festland bekannt. Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass die meisten aus der Zeit zwischen etwa 800 bis 50 vor Christus stammen. Florian Huber besucht die aktuellen Ausgrabungen auf den Äußeren Hebriden Schottlands, da Funde nahelegen, dass einige dieser Bauten vermutlich 3000 Jahre älter sind als bislang angenommen. Die Reise von Florian Huber endet mit einer Tauchexpedition zur königlichen "Gribshunden" in der schwedischen Ostsee. Das Schiffswrack befindet sich nur wenige Kilometer vor der Küste von Ronnebyhamn an der Nordseite der kleinen Insel Stora Ekön, die Ende des 15. Jahrhunderts noch zum dänischen Territorium gehörte. Die "Gribshunden" war ein dänisches Kriegsschiff und Flaggschiff von Johann I., König von Dänemark und Norwegen. Der Segler gilt als eines der am besten erhaltenen Wracks aus dem späten Mittelalter. Die Funde beweisen, dass Skandinavien schon im Mittelalter in ein globales Handelsnetz eingebunden war. Ein besonderes Stück ist der Ring eines Kettenhemdes mit der Signatur des Eisenschmieds Ulrich Feurer. Florian Huber folgt seiner Spur bis nach Nürnberg.
14:25
Verborgen in den Tiefen unserer Meere liegen mehr Schätze als in den Tresoren und Museen unserer Erde - Relikte aus der Vergangenheit, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Die Dokumentation folgt dem Unterwasserarchäologen und Forschungstaucher Florian Huber auf seiner Reise rund um den Globus, präsentiert verschollen geglaubte Wracks und erzählt ihre spannende Geschichte. Etwa drei Millionen Wracks liegen auf dem Grund der Gewässer unseres Planeten, und jedes hat seine eigene, verborgene Geschichte. Doch die stummen Zeitzeugen sind in Gefahr. Plünderer und der biologische Verfall sind eine ernste Bedrohung für die Schiffswracks. Florian Huber hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wracks zu schützen und ihre Geschichten zu rekonstruieren. Er taucht hinab zu Relikten aus dem Ersten Weltkrieg, zu uralten Fossilien, antiken Frachtenseglern, und er macht sich auf die Suche nach verborgenen Schätzen auf dem Meeresgrund. Vor Helgoland liegen gleich vier deutsche Kriegsschiffe auf Grund, die noch weitgehend unerforscht sind. Sie sanken dort in einem Seegefecht im August 1914. In den vergangenen Jahren haben Raubtaucher das Wrack der "SMS Mainz" immer wieder geplündert und damit die Totenruhe der gefallenen Seeleute gestört. Jetzt ist den deutschen Behörden ein Schlag gegen die Raubtaucher gelungen: Die Bundespolizei hat die gestohlenen Artefakte von der "SMS Mainz" bei den niederländischen Plünderern entdeckt und beschlagnahmen lassen. Die Objekte vom Meeresgrund werden in Dresden restauriert. Am anderen Ende der Welt analysiert Hubers Team zwar ebenfalls Kriegsschiffe, allerdings stammen diese aus dem Zweiten Weltkrieg und stellen ein massives Umweltproblem dar. In der paradiesischen Südsee-Inselwelt von Chuuk Lagoon befindet sich der größte Schiffsfriedhof der Welt. Die Wracks mitten im Pazifik sind tickende Zeitbomben, schließlich lagern immer noch Treibstoff und Munition in den Bäuchen der rostenden Wracks. Durch die fortschreitende Korrosion tritt jedes Jahr immer mehr Gift aus und bedroht das einzigartige Ökosystem der Inseln. Vor Mauritius erforscht Florian Huber ein Wrack, das in die Geschichte einging: die "Saint Géran". Das Schiff der französischen Ostindienkompanie zerschellte am 17. August 1744 vor Mauritius an einem Riff und sank. Die "Saint Géran" wurde im weltberühmten Roman "Paul et Virginie" von Jacques-Henri Bernardin de Saint-Pierre verewigt. Er erzählt die Geschichte einer tragischen Liebe. Das Wrack ist jedoch in Vergessenheit geraten. Florian Huber macht sich auf Spurensuche - nach dem Wahrheitsgehalt der Geschichte und nach den Überresten des Schiffes. Zunächst per Ultraleicht-Wasserflugzeug aus der Luft und dann mit seiner Crew aus Forschungstauchern. In kaum einer anderen Region der Erde liegen mehr Schiffswracks auf dem Meeresgrund als in der Ostsee. Das liegt nicht nur an den zahlreichen Seeschlachten, die in diesem Meer stattfanden, sondern vor allem am geringen Salzgehalt der Ostsee. Dieser Umstand führt dazu, dass der Schiffsbohrwurm, der Wracks in anderen Regionen zusetzt, dort kaum vorkommt. Daher befinden sich auch alte Holz-Wracks noch immer in einem hervorragenden Zustand. Der Unterwasserarchäologe Florian Huber analysiert den Erhaltungszustand von einem ganz besonderen Wrack weit im Norden der Ostsee. Zwischen Finnland und Schweden liegt die "Plus" auf Grund. Das Schiff gehörte zu den sogenannten Flying P-Linern der Hamburger Reederei Laeisz. Bei nur drei Grad Celsius Wassertemperatur taucht er mit seinen Kollegen in eine Tiefe von 32 Metern hinab und nimmt das Wrack unter die Lupe. Florian Hubers Reise um den Globus führt die Zuschauer auch auf die Bahamas. Denn auf den Inseln befinden sich besonders geheimnisvolle Orte - die sogenannten Blue Holes. Die tiefen Kalksteinhöhlen aus grauer Vorzeit sind voller Wasser. Als bei den verschiedenen Eiszeiten auf dem Planeten der Wasserspiegel sank, lagen die Höhlen zwischenzeitlich trocken. Noch heute finden die Taucher Überreste aus jener Zeit. Florian Huber stößt auf einen urzeitlichen Krokodilschädel. Die Reise um den Globus liefert spannende wissenschaftliche Einblicke in die Unterwasserarchäologie und präsentiert dabei gleichermaßen ebenso vielfältige wie spektakuläre Unterwasseraufnahmen.
15:10
Die Meere beherbergen zerstörerische Mächte. Die gefährlichsten sind turmhohe Monsterwellen. Zahlreiche Schiffsunglücke werden ihnen zugeschrieben. Meeresforscher versuchen immer besser zu verstehen, wie Monsterwellen entstehen und wo sie auftreten. Ihre Erkenntnisse bieten die Chance, diese gefährlichen Kräfte der Ozeane zu entschlüsseln. Aber können wir uns auch vor ihnen schützen? Bis Mitte der 1990er-Jahre galt es nicht als sicher, ob es derart hohe und zerstörerische Riesenwellen wirklich gibt. Bis an einer Bohrinsel zum ersten Mal eine gewaltige Welle von fast 30 Metern zweifelsfrei aufgezeichnet wurde. Forschende schätzen heute: Eine Monsterwelle kann sogar bis zu 35 Meter hoch werden. Kapitän Karl-Ulrich Lampe trifft 2001 mit dem Expeditionskreuzfahrtschiff "Caledonian Star" in einem Orkan vor der Küste Argentiniens auf eine Monsterwelle. Das Schiff steuert frontal auf die haushohe Welle zu. Durch richtiges Handeln können Lampe und seine Crew das Schiff retten. Weihnachten 2023: Auf dem Kreuzfahrtschiff "MS Maud" fällt der Strom aus. Eine riesige Welle in der Nordsee hat die Fenster der Brücke zerschmettert, und Wasser dringt ein. Das Schiff ist nicht mehr zu navigieren. Nur durch Glück kommt es nicht zu einer größeren Katastrophe. Auch die Einwohner der Pazifikinsel Aogashima können von Monsterwellen berichten. Umgeben vom gefährlichen Kuroshio-Strom, liegt die kleine japanische Insel in einem Gebiet, das für seine starken Stürme berüchtigt ist. Gefährliche Riesenwellen treten dort regelmäßig auf. Das Problem: Monsterwellen bilden sich scheinbar aus dem Nichts und entstehen immer plötzlich. Selbst die modernsten Schiffkonstruktionen können nicht so ausgelegt werden, dass sie diesen extremen Kräften sicher standhalten. Viele Menschen in der Schifffahrtsindustrie sind deshalb alarmiert. In einem der modernsten Wellenkanäle der Welt erforschen Amin Chabchoub und Takuji Waseda, wie Monsterwellen unter Laborbedingungen entstehen. Helfen ihre Erkenntnisse, das Naturereignis zu entschlüsseln?
15:55
Die Doku-Reihe "Die glorreichen 10" präsentiert kuriose Zusammenhänge einer Reihe geschichtsträchtiger Personen, Momente & Orte und kürt in dieser Folge den "größten Aberglaube der Geschichte" Es geht um Glaube, eine Portion Gruselfaktor und Legenden in der neuen Folge "Der größte Aberglaube der Geschichte" der Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10". Das Ranking wird kommentiert von Hannes Jaenicke für ZDFneo. "Die glorreichen 10" setzt auch in der sechsten Staffel auf Rankings mit ungewöhnlichem Zugang. ZDFneo stellt in 10 Folgen der Dokumentationsreihe die "größten Modetrends", die "heftigsten Partys", die "legendärsten Schiffe" und die "größten Pechvögel der Geschichte" zusammen. "Die glorreichen 10 - Der größte Aberglaube der Geschichte" widmet sich der Macht des Universums. Denn wenn man der Astrologie glaubt, steht in den Sternen unser Schicksal geschrieben - man muss es nur noch entschlüsseln. Und so werfen täglich Millionen Menschen einen Blick in ihr Horoskop, um zu sehen, was die Sterne für sie in petto haben. Auch auf Schiffen gibt es allerlei Aberglaube: Blumen zur Dekoration der Kajüte? Erinnern an eine Beerdigung - nicht gut. Beim Deckspaziergang ein lustiges Liedchen pfeifen? Bloß nicht, das beschwört den nächsten Sturm herauf. Grüne Socken oder Unterwäsche? Auch nicht. Die Farbe Grün ist dem Meeresgott Neptun vorbehalten. Und mit dem will man es sich ja nicht verscherzen. Es geht aber noch absurder: Paraskavedekatriaphobie bezeichnet die Angst vor Freitag, dem 13. In schlimmen Fällen trauen sich Betroffene an diesem Tag gar nicht aus dem Bett und sagen sämtliche Termine ab. Aber warum eigentlich? Wenn wir in die Weltgeschichte schauen, ist an einem Freitag dem 13. nur wenig passiert, was das schlechte Image rechtfertigt. Dass die Erde eine Kugel ist, weiß heutzutage jedes Kind. Zumindest sollte das jeder wissen. Aber tatsächlich gibt es bis heute Menschen, die allen Ernstes glauben, die Erde sei eine Scheibe. Das stünde ja schon in der Bibel, was der "Mainstream" komplett ausblende. Aber gut - diese Leute würden vermutlich auch die Prophezeiungen von Michel de Nostredame für bare Münze nehmen. Der berühmteste Hellseher überhaupt ist besser bekannt als Nostradamus. Sein größter Verkaufsschlager sind seine "Centurien", die bis ins Jahr 3797 reichen. In die "Centurien" kann man viel hineininterpretieren, weshalb seine Fans überzeugt sind, Nostradamus habe Napoleons Niederlage bei Waterloo vorhergesehen. Oder den 2. Weltkrieg. Die Atombombe. Die Mondlandung. Und die Terroranschläge vom 11. September 2001. Sogar seinen eigenen Tod hat er vorausgesehen - was bei einer schweren, chronischen Gichterkrankung allerdings keine hellseherische Meisterleistung ist. Auf Platz 1 zu warten ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. Hannes Jaenicke kommentiert auch in der sechsten Staffel "Die glorreichen 10" auf humorvolle Art, mit einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich ohne Anspruch auf Repräsentativität für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
16:40
Die Doku-Reihe "Die glorreichen 10" präsentiert kuriose Zusammenhänge einer Reihe geschichtsträchtiger Personen, Momente, Orte und kürt in dieser Folge die "heftigsten Partys der Geschichte". Es geht um eine Ausladung, eine Siegesfeier und jede Menge Mummenschanz in der neuen Folge "Die heftigsten Partys der Geschichte" der Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10". Das Ranking wird kommentiert von Hannes Jaenicke für ZDFneo. "Die glorreichen 10" setzt auch in der sechsten Staffel auf Rankings mit ungewöhnlichem Zugang. ZDFneo stellt in 10 Folgen der Dokumentationsreihe die "größten Modetrends", die "legendärsten Schiffe", den "größten Aberglaube" und die "größten Pechvögel der Geschichte" zusammen. In der Folge "Die heftigsten Partys der Geschichte" feiert ZDFneo Karneval, Siegesfeiern und Hochzeiten. Die vermutlich legendärste Party in unserem Ranking: Das letzte Abendmahl. Eine Clique junger Männer lässt es so richtig krachen. Und am Ende realisieren zwölf von ihnen, dass es eigentlich eine Abschiedsparty ist. So geschehen am? Ja wann denn eigentlich? So ganz genau weiß das leider niemand. Und wie hat man sich die Party vorzustellen? Auch das weiß man nicht so ganz genau. Vermutlich wird es eine gesellige Zusammenkunft nach griechischem Vorbild gewesen sein. Diese sogenannten "Symposien" waren Trinkgelage mit religiösem Touch, bei denen die Gäste rumchillten, tranken und diskutierten. Gelegentlich eskalierten solche Symposien wohl zur Orgie. Davon gehen wir beim Abendmahl aber mal nicht aus. Zwischen dem 18. September 1814 und dem 9. Juni 1815 treffen sich die Herrscher Europas zum Wiener Kongress. Hier feilschen sie um die Neuordnung des Kontinents. Und sie feiern acht Monate lang ihre wiedergewonnene Freiheit. Selbst nachts wird um Territorien gefeilscht und getrickst. Engagierte Damen aus dem horizontalen Gewerbe haben Hochkonjunktur. Sie stibitzen etwa geheime Informationen ihrer herrschaftlichen Freier. Und leiten sie an ihre Auftraggeber weiter. Die Spionage soll für Vorteile bei den Verhandlungen sorgen. Feiern ohne Grenzen ist auch das Motto einiger Renaissance-Päpste. Der heftigste Party-Papst ist Papst Alexander VI. Seine Feste sind schon zu Lebzeiten legendär. Ein Chronist schreibt über eine dieser Partys: "50 Kurtisanen tanzten zuerst in ihren Kleidern und dann nackt. Alle taten alles vor den Augen aller." Auf den Papst-Partys geht es ziemlich wild zu. Der Heilige Vater mittendrin. Trotz Zölibats! Mindestens acht Kinder soll er haben, von denen er zwei in seiner Zeit als Papst zeugt. Weil Alexander das höchste Kirchenamt ausnutzt, wie kein Zweiter, macht er sich viele Feinde. Als er - wahrscheinlich durch Gift - stirbt, munkeln viele Römer, dass nun der Antichrist endlich vom Teufel geholt wurde. Auf Platz 1 zu warten ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. Hannes Jaenicke kommentiert auch in der sechsten Staffel "Die glorreichen 10" auf humorvolle Art, mit einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich ohne Anspruch auf Repräsentativität für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
17:25
Die Doku-Reihe "Die glorreichen 10" präsentiert kuriose Zusammenhänge einer Reihe geschichtsträchtiger Personen, Momente und Orte und kürt die größten Duelle der Geschichte. Es geht um ungleiche Duelle in der neuen Folge "Die größten Duelle der Geschichte" der Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10". Das Ranking wird kommentiert von Hannes Jaenicke für ZDFneo. "Die glorreichen 10" setzt in der sechsten Staffel auf Rankings mit ungewöhnlichem Zugang. ZDFneo stellt in zehn Folgen der Dokumentationsreihe die "größten Modetrends", die "heftigsten Partys", die "legendärsten Schiffe" und die "größten Pechvögel der Geschichte" zusammen. In der Folge "Die größten Duelle der Geschichte" widmet sich ZDFneo ungleichen Duellen. Wilhelm Tell versus Landvogt, Gleichstrom versus Wechselstrom, Hannibal versus Rom oder die Pest versus die Welt. Ungleiche Duelle gibt es überall und immer wieder. Doch die Mutter aller Geschichten von "Klein versus Groß": Das Duell des Hirtenjungen David gegen den Riesen Goliath. Die Israeliten sind im Krieg mit den Philistern, einem europäischen Seefahrervolk. Und im Terebinthental kommt es zum ultimativ unfairen Duell. Der Hirtenjunge David mit einer Steinschleuder gegen einen 292 cm großen Riesen. Ernsthaft? Bis heute streiten Historiker darüber, ob David wirklich gelebt hat. Aber tatsächlich gibt es eine Inschrift aus dem 9. Jahrhundert, in der vom "Haus David" die Rede ist. Scheint also doch was dran zu sein an der Geschichte. Im Duell David gegen Goliath ist der Sieger natürlich der kleine David. Nicht nur das jüdische Volk zehrt bis heute von dieser Motivationshilfe des Sieges von Klein gegen Groß. Schließlich sollte niemand gleich die Flinte ins Korn werfen, wenn ein scheinbar übermächtiger Gegner einen vernichten möchte. Stattdessen sollte man sich seiner Stärken bewusst sein und selbstbewusst in jedes Duell gehen. Auf Platz eins zu warten ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. Hannes Jaenicke kommentiert auch in der sechsten Staffel "Die glorreichen 10" auf humorvolle Art, mit einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich ohne Anspruch auf Repräsentativität für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
18:05
Barack Obama gibt Beziehungstipps, ein kleiner Junge entdeckt den Pioniergeist Amerikas und eine Pförtnerin regiert den Osten. Ganz nebenbei wird die Demokratie erfunden. Die "Sketch History" zeigt rasant und bildgewaltig die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus völlig neuer Perspektive. Satirisch, humorvoll und richtig schön absurd. "History repeating" kann auch positiv sein - zumindest, wenn es um eine neue Staffel "Sketch History" geht: Beim wilden Ritt durch die Jahrhunderte geht es in der vierten Staffel des Sketchcomedy-Formats unter anderem mit ABBA in den Proberaum, mit Frida Kahlo vor die Staffelei und auf Tuchfühlung mit Franz Josef Strauß und Helmut Kohl zum Beginn ihrer Karrieren. Endlich werden die letzten großen Geheimnisse der Menschheit gelüftet: Wie kam Albert Einstein auf seine Relativitätstheorie? Was trieb Bill Gates in seiner Garage? Und wie melden sich Mafiosi zur Darmspiegelung an? "Sketch History" verspricht nichts weniger als die höchste Promi-Dichte der Fernsehgeschichte: Wo sonst geben sich Barack Obama und Katharina die Große die Klinke in die Hand, trifft John Lennon auf Dr. Sommer, Jeanne d'Arc auf Robin Hood und Queen Victoria auf die Handwerker-Koryphäen Jürgen und Horst Kasallek.
18:30
Schatzsucher Tosh Walker wird nach dem Fund antiker Silbertaler erstochen. Kurz vor seinem Tod kann er noch einen Hilferuf absetzen und seinen Mörder benennen: Es war Newton. Auch alle Indizien sprechen gegen Toshs Konkurrenten, der oft zu tief ins Glas schaut. Obwohl er ein Alibi hat, gesteht Newton. Für Goodman ist der Fall noch nicht abgeschlossen. Der wahre Mörder scheint Newtons Alkoholprobleme für sich zu nutzen.
19:20
Der Suizid einer 19-Jährigen wirft einen Schatten auf die Party eines Hostels. Sian wird tot in einer Gemeinschaftsdusche aufgefunden, die Pistole in der Hand. Zwar haben viele Personen im Umkreis des Opfers ein Motiv, doch der Fundort der Leiche hätte keine Flucht des Mörders zugelassen: Die Leiche lehnte von innen gegen die einzige Tür, das Fenster war mit Brettern vernagelt. J.P. ist wegen seiner Hochzeit verunsichert, sodass Humphrey sein langersehntes Date mit einer Frau absagt, um seinem Kollegen und Freund Mut zuzusprechen. Auf der Hochzeit wird Goodman dann durch einen Zufall klar, wer der Mörder ist.
20:15
Kurz nach einer Zollkontrolle verschwindet der Bauunternehmer Jens Bonitz spurlos. Es sieht so aus, als hätte sein Bruder und Bauleiter gegen seinen Willen Schwarzarbeiter beschäftigt. Denn laut seiner Tochter Emma bemüht Jens sich um einen Eintrag ins "Weißbuch", will nur legale Arbeiter anstellen. Ein unbekannter Toter führt die Ermittler schließlich zu der Erkenntnis, dass Jens sowohl Täter als auch Opfer ist - und dafür bezahlen soll. Obwohl er die Zeit mit seiner neuen Freundin Anne genießt, macht Alex einen Rückzieher, als sie mit ihm zusammenziehen möchte - und will sich ausgerechnet bei Mina einen Rat holen.
21:00
Auf dem Sommerfest des Kleingartenvereins Harmonia kommt es zum Schlagabtausch zwischen der Vorsitzenden Ulla Koske und dem großkotzigen Manfred Neumaier. Kurz danach ist er verschwunden. Seine Frau Isabell ist fest davon überzeugt, dass die anderen Kleingärtner ihren Mann loswerden wollen. Sein Nachbar Ronny bestreitet das. Auch Ullas Tochter Tamara glaubt das nicht, schließlich ist sie in Manfred verliebt. Tatsächlich ist Neumaier Opfer seiner eigenen Intrigen und falschen Versprechungen geworden. Alex will seine Beziehung zu Anne eigentlich beenden. Obwohl er sich zunächst nur eine Bedenkzeit erbittet, reagiert sie mit einer Verzweiflungstat.
21:45
In dieser Folge freut sich Till Reiners auf Deutschlands lustigsten Lehrer und zwei Störenfriede der Extraklasse: zu Gast sind Herr Schröder, Maria Ziffy und Tony Bauer. Sommer macht lustig: In sechs stimmungsvollen Shows unter freiem Himmel präsentiert der erfolgreiche Satiriker Till Reiners die größten Stars und talentiertesten Newcomer der deutschen Stand-up-Comedy. Sechsmal in Folge zeigt das ZDF am Freitagabend Stand-up-Comedy vom Feinsten. Der "ZDF Comedy Sommer" steht für beste Unterhaltung ohne erhobene Zeigefinger und mit der Leichtigkeit eines Sommerabends. Moderator und Stand-up-Comedian Till Reiners freut sich auf seine Gäste: "'Der ZDF Comedy Sommer' ist das Raclette des deutschen Fernsehens. Also alles, was geil ist, kommt hier zusammen! Nur sind in den Pfännchen keine Pellkartoffeln oder Champignons, sondern Comedians. Und ich bin der Käse obendrauf!"
22:10
Wir sind von Geräuschen, Klängen und Musik umgeben. Aber können wir unseren Ohren überhaupt trauen? Wie beeinflusst unser Gehirn, was wir hören - und andersrum? Und ist ein Gefühl für Rhythmus und Musik natürlich verankert? Können auch Tiere sie wahrnehmen? Und wie hängen Klänge und Emotionen zusammen? "MAITHINK X" lädt ein zu einer unterhaltsamen und wissenschaftlichen Reise in die Magie der Musik.
22:45
Im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Landtagswahlen fangen Lutz van der Horst und Fabian Köster Stimmen und Stimmungen im Bundesland Sachsen-Anhalt ein. Die "heute-show"-Reporter begleiten den Amtsinhaber und seine Herausforderer bei ihren Terminen und treffen auf Unternehmer, Wählerinnen und Wähler und einen Ostfluencer, um die wirtschaftliche und politische Befindlichkeit im Mittleren Osten zu hinterfragen.
23:20
Gemeinsam mit prominenten Gästen steht Jan Böhmermann am Herd und brutzelt. In dieser Folge zu Gast ist Maite Kelly. Star-Koch und Hobby-Moderator Jan Böhmermann freut sich mehr denn je, wieder zurück am Herd zu sein: "Ich liebe diese Show!" "Ich liebe es, mit meinen Gästen zu kochen und zu quatschen und am Herd neue Menschen kennenzulernen." Doch natürlich wird Jan auch in dieser Staffel nicht allein in der Küche stehen. Insgesamt acht Gäste aus verschiedenen künstlerischen Bereichen buhlen um die größte Auszeichnung im deutschen Fernsehen: ein "Mmmmh, lecker" von Jan Böhmermann.
23:50
Wir sind von Geräuschen, Klängen und Musik umgeben. Aber können wir unseren Ohren überhaupt trauen? Wie beeinflusst unser Gehirn, was wir hören - und andersrum? Und ist ein Gefühl für Rhythmus und Musik natürlich verankert? Können auch Tiere sie wahrnehmen? Und wie hängen Klänge und Emotionen zusammen? "MAITHINK X" lädt ein zu einer unterhaltsamen und wissenschaftlichen Reise in die Magie der Musik.