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TV Programm für ZDFneo am 19.09.2026

Suspect 05:00

Suspect: Susannah

Thriller-Serie

London: Polizist Danny Frater wird mit dem plötzlichen Tod seiner Tochter Christina konfrontiert. Danny will nicht glauben, dass sein Kind Suizid beging. Er sucht nach ihrem Mörder. In der Leichenhalle trifft Danny auf seine Ex-Frau Susannah, Christinas Mutter. Als Danny bereit zu sein scheint, den Tod seiner Tochter als Suizid zu akzeptieren, taucht ein Indiz auf, das für Mord spricht. Ryan liegt nach seiner Auseinandersetzung mit Danny im Krankenhaus, ist aber nicht vernehmungsfähig. Danny (James Nesbitt) trifft in der Leichenhalle des St. Josephine's Krankenhauses auf seine Ex-Frau, Susannah (Anne-Marie Duff). Danny und Susannah wollen sich am aufgebahrten, offenen Sarg ihrer Tochter von Christina (Imogen King) verabschieden. Doch vorher holt die Vergangenheit sie ein. Die quälende Frage, ob sie als Eltern versagt haben, führt bei Susannah zu Vorwürfen an Danny, er sei stets emotional abwesend gewesen. Ein Video, das Susannah von Ryan erhielt und Danny weiterschickte, hat er angeblich nie erhalten. Susannah zeigt dem Ex, wo auf seinem Handy es zu finden ist. Außerdem erfährt Danny, dass Susannah einen neuen Partner hat. Es ist sein Ex-Boss, Richard. Als Susannah Danny beinahe davon überzeugt hat, sich der Tatsache stellen zu müssen, dass Christina aus eigenen Willen aus dem Leben schied, macht Danny eine Beobachtung, die ihn zu seiner Mordtheorie zurückführt.

Suspect 05:20

Suspect: Danny

Thriller-Serie

London: Polizist Danny Frater wird mit dem plötzlichen Tod seiner Tochter Christina konfrontiert. Danny will nicht glauben, dass sein Kind Suizid beging. Er sucht nach ihrem Mörder. Der Kreis schließt sich. Danny wendet sich erneut an Jackie, die Pathologin. Offensichtlich hatte sie bei der ersten Befragung durch Danny nicht die Wahrheit gesagt. Erinnerungen an seine tote Tochter Christina (Imogen King) verfolgen Danny (James Nesbitt). Ein ganzer Tag ist vergangen, seit er, der Polizist, in der Pathologie des St. Josephine's Krankenhauses erkennen musste, dass seine Tochter Christina tot ist. Der Befund von Pathologin Jackie (Joely Richardson): Suizid. Dannys Verdacht: Christina wurde ermordet. Im Lauf des Tages hat Danny eine ganze Reihe von Menschen getroffen, die seine Tochter, oft auch ihn, kannten. Keinen konnte er aus Mangel an Beweisen als Mörder oder Mörderin überführen. Immer wieder musste Danny erkennen, dass er seine Tochter aus den Augen verloren hatte. Unangenehme Wahrheiten warteten auf ihn. Seine Ex-Frau (Anne-Marie Duff) hatte ihn beinahe davon überzeugt, dass Christina sich das Leben nahm, als Danny an Christinas Sarg eine Beobachtung machte, die seine ursprüngliche Mord- und Verschwörungstheorie zu bestätigen schien. Danny fährt zu Jackies Privathaus, einem mondänen Anwesen. Sie will ihn zunächst nicht hereinlassen, da sie Gäste erwartet. In ihrem Wohnzimmer konfrontiert Danny Jackie mit seinen Beweisen. Sie bestreitet eine Manipulation des Obduktionsberichts. Das gerissene Lippenbändchen, das Danny zuletzt entdeckt hatte, habe nichts zu bedeuten, so Jackie. Das Wortgefecht eskaliert, Richard (Ben Miller), Dannys Ex-Boss und neuer Lebensgefährte seiner Ex-Frau Susannah, kommt mit Blaulicht angefahren, um zu schlichten. Am Ende wird er Danny verhaften, denn Danny hat in seiner Verzweiflung über die Mauern, die sich vor ihm auftürmen und ihn von der Wahrheit zu trennen scheinen, etwas Schreckliches getan.

Afrika von oben 05:45

Afrika von oben: Wasser

Landschaftsbild

Afrika galt lange als vergessener Kontinent, der vor allem durch Probleme Schlagzeilen macht. Die Serie "Afrika von oben" bietet völlig neue Perspektiven auf den Kontinent der Superlative. In dieser Folge der dreiteiligen "Terra X"-Reihe dreht sich alles ums Wasser - ein Element, ohne das kein Leben möglich ist. Der Film zeigt, wie Flüsse, Seen und Küsten die Existenz von Menschen und Wildtieren prägen. Wasser ist der Ursprung allen Lebens. Auf den afrikanischen Kontinent, der durch große Trockengebiete geprägt ist, trifft das in besonderer Weise zu. Große Seen wie Lake Victoria oder der mächtige Nil ermöglichten erst die Entwicklung vielfältiger Kulturen. Mit einer Länge von mehr als 6500 Kilometern ist der Nil der längste Fluss Afrikas. Sein Einzugsgebiet erstreckt sich über elf Länder. Schließlich mündet er ins Mittelmeer, wo er ein riesiges Delta bildet. Das Niltal mit seinen grünen Feldern kontrastiert scharf mit den Trockengebieten, von denen es umgeben ist. Der Fluss bringt Leben in die Wüste - das macht ihn so wertvoll. Einige fantastische Naturreservate Afrikas, wie etwa das Okavangodelta, werden ebenfalls vom Wasser geprägt. Der Okavango erreicht niemals das Meer. Er fließt in eine abflusslose Senke in der Kalahari Botsuanas, wo er für Überschwemmungen sorgt und dann versickert und verdunstet. Vorher erschafft er jedoch eines der größten und wichtigsten Feuchtgebiete Afrikas, in dem charakteristische Wildtiere wie Elefanten, Büffel, Löwen und Giraffen leben. Die Ausdehnung des Deltas schwankt mit der Wassermenge und kann bis zu 20.000 Quadratkilometer umfassen. Die Flussarme versickern nach und nach in der Kalahari, die Trockenheit gewinnt wieder die Oberhand - bis mit der nächsten Flut das üppige Leben zurückkehrt. Ergänzt werden die spektakulären Luftbilder durch Zeitraffer sowie Aufnahmen aus Bodenperspektive, um näher an Menschen, Orte und Wildtiere zu gelangen. Hochwertige Animationen und Karten, die wirken, als handele es sich um Blicke aus dem Weltall, bieten immer wieder Orientierung bei der Reise über den riesigen Kontinent. So liefert "Afrika von oben" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch kaum bekannte Geschichten.

Afrika von oben 06:30

Afrika von oben: Wildnis

Landschaftsbild

Afrika galt lange als vergessener Kontinent, der vor allem durch Probleme Schlagzeilen macht. "Afrika von oben" bietet völlig neue Perspektiven auf den Kontinent der Superlative. In dieser Folge der dreiteiligen "Terra X"-Reihe dreht sich alles um Wildnis. Nirgendwo auf der Erde ist die Natur ursprünglicher als in Afrika. Bis heute hat eine unvergleichliche Großtierwelt überlebt, und es gibt noch riesige unberührte Naturlandschaften. Der Kasanka-Nationalpark in Sambia ist recht klein - und doch bietet er eines der größten Naturschauspiele Afrikas. Jedes Jahr zwischen Oktober und Dezember versammeln sich dort in einem kleinen Waldgebiet bis zu zehn Millionen Palmenflughunde. Lärmend hängen sie in den Bäumen und verdunkeln fast den Himmel, wenn sie gemeinsam auffliegen - es ist die größte Wanderung von Säugetieren der Erde. Sie kommen, um die Früchte von Mahagonibäumen und andere Wildfrüchte zu verzehren, die mit Beginn der Regenzeit dort reichlich vorhanden sind. Dabei verteilen sie die Samen und spielen eine wichtige Rolle bei der Vermehrung und Verbreitung von Pflanzen. Die Herkunft der Tiere ist bisher nicht genau geklärt, doch es scheint so, als kämen sie aus ganz unterschiedlichen Regionen Afrikas. Schon nach wenigen Wochen ist der Spuk vorbei - und die Palmenflughunde verschwinden wieder genauso geheimnisvoll, wie sie gekommen sind. Eine andere kaum bekannte Besonderheit Afrikas ist die Danakil-Senke im Norden Äthiopiens. Sie wirkt, als wäre sie nicht von dieser Welt. Brodelnde Vulkane, scharfkantiges Gestein und dampfende Fumarolen prägen die Region. Die Senke liegt rund 100 Meter unter dem Meeresspiegel und gehört zu den heißesten Orten der Erde. In dem Geothermalgebiet liegen bizarr geformte Wasserbecken, die durch Schwefel und Kaliumsalze bunt verfärbt sind. Bisher konnten dort keine Hinweise auf Leben festgestellt werden. Selbst die widerstandsfähigsten Mikroben können sich offenbar nicht gegen die extremen Bedingungen behaupten. Aber die geologische Formation ist ein Blickfang - vor allem von oben. Ergänzt werden die spektakulären Luftbilder durch Zeitraffer sowie Aufnahmen aus Bodenperspektive, um näher an Orte und Wildtiere zu gelangen. Hochwertige Animationen und Karten, die wirken, als handele es sich um Blicke aus dem Weltall, bieten immer wieder Orientierung bei der Reise über den riesigen Kontinent. So liefert "Afrika von oben" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch kaum bekannte Geschichten.

Afrika von oben 07:15

Afrika von oben: Menschen

Landschaftsbild

Afrika galt lange als vergessener Kontinent, der durch Probleme Schlagzeilen macht. Die Serie "Afrika von oben" bietet nun völlig neue Perspektiven auf einen Kontinent der Superlative. In der dritten Folge der dreiteiligen "Terra X"-Reihe dreht sich alles um Menschen. In Afrika existieren viele unterschiedliche Volksgruppen. Ihre Art zu leben unterscheidet sich stark - von sehr ursprünglich als Jäger und Sammler bis hypermodern. In Kamerun in Zentralafrika herrscht tropisches Klima. Regelmäßige starke Regenfälle setzen den Straßen zu, denn nur wenige sind asphaltiert. Schlamm und große Schlaglöcher machen die Verkehrswege für normale Autos oft unpassierbar. Motorräder kommen besser voran, bieten aber nur wenig Platz. Daher hat der Mechaniker Emmanuel Wembe eine Lösung gesucht, um den Menschen trotzdem jederzeit eine Transportmöglichkeit zu bieten. In Bafoussam, einer der größeren Städte Kameruns, betreibt er eine kleine Werkstatt. Dort hat er ein Motorrad umgebaut: Die Verlängerung des Radstands, ein breiterer Lenker und zusätzliche Stoßdämpfer verwandeln es in eine geräumige "Limousine" auf zwei Rädern. Acht Passagiere kann Emmanuel Wembe damit transportieren - innerhalb der Stadt, in die umliegenden Dörfer, bei Regen oder Sonnenschein. Das Gefährt bekäme vom deutschen TÜV wohl keine Plakette - aber es funktioniert. Neben Erfindergeist im Kleinen gibt es in Afrika auch riesige, zukunftsweisende Projekte, wie eine gigantische Solaranlage in Marokko - eine der größten weltweit. Die verlässliche Sonneneinstrahlung bietet dafür ideale Voraussetzungen. Im sogenannten Noor-Komplex werden ausgedehnte Felder aus Spiegeln genutzt, um mit der Sonnenenergie Strom zu erzeugen. Dieser Solar-Strom aus der Wüste soll dabei helfen, das Land unabhängig von fossilen Energieträgern zu machen. Die CO?-Emissionen Marokkos entsprechen dem Ziel, die Klimaerwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius zu beschränken. Damit steht das Land im internationalen Vergleich sehr gut da. Neben den beeindruckenden Zahlen ist das technische Großprojekt auch ein Blickfang - vor allem von oben. Ergänzt werden die spektakulären Luftbilder durch Zeitraffer sowie Aufnahmen aus Bodenperspektive, um näher an Menschen und Orte zu gelangen. Hochwertige Animationen und Karten, die wirken, als handele es sich um Blicke aus dem Weltall bieten immer wieder Orientierung bei der Reise über den riesigen Kontinent. So liefert "Afrika von oben" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch kaum bekannte Geschichten.

Säugetiere 08:00

Säugetiere: Hitze

Tiere

Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige Doku-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war. Diese Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche erstaunlichen Strategien Säugetiere entwickelt haben, um ein Leben bei hohen Temperaturen zu meistern - denn Wasser ist in ihren Lebensräumen knapp. Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. Aber sie müssen regelmäßig trinken und darauf achten, nicht zu überhitzen. Daher stellen hohe Temperaturen für sie eine ständige Herausforderung dar. Eine Familie Rückenstreifen-Kapuzineraffen im Osten Brasiliens, wo die Trockenzeit sieben Monate lang dauern kann, hat die Nacht hoch oben in den Felswänden verbracht. Jetzt müssen die Tiere hinunter auf den Waldboden, um zu trinken. Im Inneren einiger Baumhöhlen hat sich Wasser der letzten Regenfälle gesammelt. Wie viele Säugetiere sind die durstigen Kapuziner gewiefte Problemlöser: Eine Affenmutter taucht ihren behaarten Schwanz in eine Baumhöhle, er saugt sich wie ein Schwamm voll Wasser, und sie kann ihren Durst stillen. Verborgene Wasserreservoire zu nutzen, ist mehr als nur ein cleverer Trick. Es ist eine lebensrettende Lektion, die auch der Rest ihrer Familie schnell lernt. Durch die trockenen Eukalyptuswälder Australiens streift ein besonders bizarrer Bewohner, ein Kurzschnabeligel, eines der urtümlichsten Säugetiere überhaupt. Ein Weibchen sucht nach Ameisen und Termiten. Damit die empfindliche Nase optimal funktioniert, muss sie feucht bleiben - trotz der Trockenheit. Dafür haben Ameisenigel ein ungewöhnliches Talent entwickelt: Sie erzeugen Blasen aus Schnodder. Diese Blasen verdunsten, die Nase kühlt ab und funktioniert wieder bestens. Larvensifakas sind an ein Leben in den Baumkronen angepasst. Im Süden Madagaskars spenden die Bäume zwar etwas Schatten, aber mittags steigen die Temperaturen oft über 45 Grad Celsius. Doch die cleveren Lemuren haben eine Strategie gegen die Hitze: Sie umarmen Baumstämme. Manche Bäume sind kühler als andere, weil sie lange Wurzeln haben, mit denen sie Wasser aus großer Tiefe nach oben befördern. Dadurch sind ihre Stämme ein paar Grad kühler als die Umgebung. Manche Bäume sind so beliebt, dass es um die Mittagszeit kaum freie Plätze gibt. Viele Säugetiere haben außergewöhnliche Fähigkeiten, Wasser zu finden und sich abzukühlen. Dadurch können sie in einigen der rauesten und heißesten Landschaften der Erde leben. Diese Anpassungen haben sich seit Jahrmillionen bewährt. Doch der Klimawandel stellt auch solche spezialisierten Säugetiere vor immer größere Herausforderungen.

Säugetiere 08:45

Säugetiere: Kälte

Tiere

Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige Doku-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war. Diese Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche verblüffenden Strategien Säugetiere entwickelt haben, um ein Leben in klirrender Kälte zu meistern - denn sie brauchen ständig Energie. Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. Ob Polarfuchs, Giraffe oder Schimpanse - einige Merkmale haben fast alle Säugetiere gemeinsam: vier Gliedmaßen, Haare, eine konstante, warme Körpertemperatur, Lungenatmung sowie verschiedene Typen spezialisierter Zähne. Bis auf wenige Ausnahmen entwickeln sich die Babys im Mutterleib, sie haben Lippen und werden mit nahrhafter Milch gesäugt - daher der Name Säugetiere. Nach dem Untergang der Dinosaurier begannen die Säugetiere nach und nach, jeden Winkel des Planeten zu erobern. Heute bevölkern über 6500 verschiedene Arten dieser vielleicht erfolgreichsten Tiergruppe alle Kontinente - sie haben sogar die Lüfte und die meisten Gewässer erobert. In eisiger Kälte sind sie ebenso zu Hause wie in heißen Wüsten, in tropischen Regenwäldern wie in Städten. Viele sind nachtaktiv und haben ihre Lebensweise an die Dunkelheit angepasst. "Terra X - Säugetiere" zeigt die erstaunliche Intelligenz, die es ihnen ermöglicht, zu lernen, sich zu erinnern, Probleme zu lösen, erfolgreiche Eltern zu sein und mit Artgenossen zu kooperieren. Mit neuester Kameratechnik präsentiert die Reihe verblüffende Verhaltensweisen, von denen einige noch nie zuvor gefilmt wurden. Ermöglicht haben das weltweit agierende Produktionsteams, zusammengesetzt aus Forschenden, Kameracrews und örtlichen Scouts. Für alle wichtig ist die neueste Technik: Hochauflösende Drohnenkameras und automatische Kamerafallen sind mittlerweile entscheidende Instrumente für den Tierfilm. Drohnen erlauben es, Tiere und ihr Verhalten aus der Luft aufzunehmen und ihnen über große Distanzen zu folgen, und Kamerafallen können rund um die Uhr aufzeichnen - auch, wenn keine Menschen in der Nähe sind. So liefern die Kameras nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse. Die Folge "Kälte" zeigt, welche raffinierten Strategien Säugetiere entwickelt haben, um das Leben in kalten Regionen der Erde zu meistern. Säugetiere wie Eisbären oder manche Robben haben sich im Laufe von Jahrmillionen an eisige Temperaturen angepasst. Geschützt durch dichtes Fell und eine isolierende Fettschicht schaffen sie es, mit besonders nahrhafter Milch ihre Jungen aufzuziehen. Heute kämpfen diese Kältespezialisten mehr und mehr ums Überleben, denn ihre eisige Welt verändert sich immer schneller. Durch den Klimawandel wird die Robbenjagd für Eisbären immer schwieriger. Sie brauchen das Eis, um dort jagen zu können. Doch seit das Meer aufgrund des Klimawandels später zufriert, müssen die Jäger immer mehr Zeit an Land verbringen. Das kann zu dramatischen Situationen führen: In einer spektakulären Sequenz ist zu sehen, wie ein Eisbär Rentiere jagt. Für die Folge "Säugetiere" haben Kamerateams große Strapazen auf sich genommen, um die Tricks der Kältespezialisten in Bildern festzuhalten. So gelang es mithilfe von Wissenschaftlern zu filmen, wie groß die elterliche Fürsorge von Vielfraßen ist. Sie dokumentieren, wie ein Männchen dieser großen Marder ein totes Karibu entdeckt, aber kaum davon frisst. Es trägt ein großes Stück weg und lässt es im vermeintlichen Nirgendwo fallen. Das Kamerateam harrt in der Kälte aus und entdeckt, dass der Vielfraß seiner Gefährtin, die in einer Höhle verborgen ist, Nahrung bringt. Erst nach Tagen verlässt sie ihr Versteck - mit einem Jungen. Etwa 90 Prozent aller männlichen Säugetiere kümmern sich nicht um ihren Nachwuchs. Die Vielfraß-Männchen sind eine der wenigen Ausnahmen.

Säugetiere 09:45

Säugetiere: Wald

Tiere

Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige "Terra X"-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war. Die dritte Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche raffinierten Strategien Säugetiere entwickelt haben, um ein Leben in Wäldern zu meistern. Diese bieten zwar Unterschlupf und Nahrung, sind aber auch voller Gefahren. Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. In Wäldern leben sie besonders häufig, ob in den Tropen oder in gemäßigten Breiten. Vom Unterholz bis hoch in die Baumkronen haben Säugetiere jede Ebene des Waldes erobert. Alle Bewohner haben ihre Nische: Nager, die sich im Erdreich tummeln, große Arten wie Tiger, die am Boden zu Hause sind, oder Affen, die in den Baumkronen leben. Alle sind Teil eines eng verwobenen Netzes. Für die Folge "Wald" konnte in Gabun ein ungewöhnliches Verhalten von Menschenaffen gedreht werden. Das dominante Männchen einer Schimpansen-Gruppe hat am Boden Honig gerochen. Es bohrt einen Stock in die Erde, schnuppert und prüft, ob seine Vermutung stimmt, dass es dort ein unterirdisches Nest von stachellosen Bienen gibt. Der Affe hat gelernt, dass er nichts zu befürchten hat, wenn er ihre Waben ausgräbt. Nach kurzem Graben zieht er mit seinem langen Arm den süßen Jackpot herauf. Aber der Schimpanse teilt die Köstlichkeit nicht mit seinen Familienmitgliedern: Sie sind nur Zuschauer und bestenfalls Lernende, denen allerdings das Wasser im Mund zusammenläuft. Schimpansen ernähren sich zwar überwiegend vegetarisch, Fleisch ist für sie jedoch eine begehrte Zusatzkost. Gelegentlich jagen sie kleinere Affen, wie Rotscheitelmangaben. Eine aufwändige, strategische Jagd ist aber nur im Team möglich. Der hauptsächliche Grund dafür dürfte jedoch weniger die Ernährung sein. Mit dem Fleisch scheint das dominante Männchen vor allem Allianzen zu stärken und seine Position in der Gruppe zu festigen. Zudem zeigt der Film einen Rotluchs, eigentlich wasserscheu, der für die Reihe "Säugetiere" erstmals beim Lachsfang gefilmt wurde - in der märchenhaften Landschaft des Olympic-Nationalparks in den USA.

Säugetiere 10:25

Säugetiere: Wasser

Tiere

Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige Doku-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war. Diese Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche verblüffenden Strategien Säugetiere entwickelt haben, um das Leben im Wasser zu meistern, obwohl sie Luft zum Atmen brauchen. Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. Auch Seen und Flüsse - und sogar die Ozeane. Nur sehr wenige Säugetiere haben es geschafft, alle Verbindungen zum Land abzubrechen und ausschließlich im Wasser zu leben - eine der größten Herausforderungen für Lungenatmer. Meeressäuger gehören zu den Klügsten von allen, mit überraschenden Verbindungen nicht nur zu ihren Artgenossen, sondern auch zu anderen Säugetierarten. So gehen Kleine Schwertwale und Große Tümmler gemeinsam auf die Jagd. Für die Folge "Wasser" konnte zum ersten Mal gefilmt werden, wie Kleine Schwertwale ihre Beute mit hungrigen Artgenossen teilen. Vor der Westküste Australiens hat sich durch Schutzmaßnahmen die Population von Buckelwalen erholt. Dort leben auch Orcas, die sich auf die Jagd von Buckelwalkälbern spezialisiert haben. Dort wurde zum ersten Mal gefilmt, wie Schwertwale ein Buckelwalbaby vom Rücken seiner Mutter entführen. Die Orcas ahmen sogar das Verhalten der Walmutter nach, indem sie das Jungtier auf den Rücken nehmen und dicht an ihrem Körper schwimmen lassen. Das ahnungslose, unerfahrene Walbaby folgt ihnen bereitwillig - direkt in sein Verderben. Diese ungewöhnliche Entwicklung beweist, wie erfolgreich sich die intelligenten Meeressäuger auf neue Situationen einstellen. Eine Gruppe Pottwale ruht sich nahe der Meeresoberfläche aus. Die Giganten verbringen nur rund sieben Prozent ihres Lebens schlafend, weniger als fast jedes andere Säugetier. Eine Gesellschaft von Pottwalen besteht im Wesentlichen aus verwandten Weibchen und ihrem Nachwuchs. Schon bei der Geburt misst ein Pottwalbaby etwa drei Meter, für seine Entwicklung braucht es viel Milch. Während die Mutter auf die Jagd geht, wird ihr Junges von der Familie behütet. Pottwale können über 1000 Meter tief tauchen, sie halten körperliche Veränderungen aus, die für andere Lebewesen tödlich wären. Mit zunehmender Tiefe steigt der Druck und presst die Lungen zusammen. Da auch Pottwale unter Wasser nicht atmen können, müssen sie Sauerstoff sparen. Die Verdauung und die Arbeit von Nieren und Leber werden vorübergehend eingeschränkt. Eine Kamera, die am Kopf der Walmutter befestigt ist, liefert seltene Bilder des Tauchgangs bei ihrer Jagd. Um sich in der Finsternis zu orientieren und Nahrung zu finden, nutzen Pottwale Echoortung. Dabei senden sie eine Reihe von Klicklauten aus, deren Frequenz steigt, wenn sie auf mögliche Beute wie etwa Riesenkalmare stoßen. Als die Mutter nach erfolgreicher Jagd zurückkehrt, beginnt ihr Junges sofort, zu trinken. Pro Tag schluckt es rund 100 Liter Milch und nimmt dabei geschätzte 300.000 Kalorien zu sich, ein ganzes Jahr oder länger. Um den enormen Bedarf ihres Riesenbabys zu decken, muss die Pottwalmutter bis zu 15-mal am Tag abtauchen.

Säugetiere 11:10

Säugetiere: Nacht

Tiere

Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige Doku-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war. Die fünfte Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche erstaunlichen Strategien Säugetiere entwickelt haben, um ein Leben in der Dunkelheit zu meistern - denn rund zwei Drittel aller Säugetiere sind nachtaktiv. Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. Schon die frühen Säugetiere waren nachtaktiv, um den überwiegend tagaktiven Dinosauriern aus dem Weg zu gehen. Seitdem haben sich viele von ihnen mithilfe ihrer Supersinne zu Meistern der Nacht entwickelt: Sie haben ein ausgezeichnetes Gehör, können auch im Dunkeln sehr gut sehen, können feinste Gerüche wahrnehmen oder haben einen ausgeprägten Tastsinn. Technisch gesehen ist das Filmen bei Nacht eine große Herausforderung. Doch inzwischen gibt es Kameras mit extrem lichtempfindlichen Sensoren, leistungsfähige Infrarotkameras und Wärmebildkameras, die auf die Temperatur der Motive reagieren. Damit gelang es einem Team, eine Leopardin zu filmen, die nachts schlafende Paviane jagt. Die großen Raubkatzen sehen auch nachts ausgezeichnet. In ihren Augen befindet sich eine reflektierende Schicht, dadurch wird das einfallende Licht besser genutzt und verstärkt das Sehvermögen. Die Paviane können nachts nicht gut sehen, hören aber gut. Als sie die Leopardin wahrnehmen, herrscht höchste Alarmbereitschaft. Im Chaos flüchten die Affen - einer von ihnen in die falsche Richtung. Aber wie lässt sich nachts Beute aufspüren, die gar nicht zu sehen ist? Die Sahara in Nordafrika ist eine der leisesten Regionen der Erde. In der Kühle der Nacht sind Geräusche besser zu hören als in der Hitze des Tages. Das nutzt ein besonderes Tier zu seinem Vorteil. Es lässt sich nur schwer beobachten, denn es hört Geräusche schon aus großer Entfernung: der Fennek oder Wüstenfuchs. In einem riesigen Meer aus Sand lauscht ein Wüstenfuchs auf die kaum hörbaren Schrittchen seiner Beute, einer Kleinen Ägypten-Rennmaus zum Beispiel. Er ortet mit den leistungsfähigen Lauschern sogar Tiere, die sich im Sand verstecken. Mit etwas Glück kann er sie ausgraben. Außer Nagetieren verspeist der Wüstenfuchs auch Reptilien und Insekten. Sein gutes Gehör dient nicht nur der Nahrungssuche. Wüstenfüchse haben ein recht großes Repertoire unterschiedlicher Laute. Sie helfen unter anderem dabei, dass sich paarungswillige Fenneks in der riesigen Wüste finden und für die nächste Generation von Nachtspezialisten sorgen. Heute kehren wieder einige Säugetierarten fast vollständig zu einem Leben in der Dunkelheit zurück, da ihre Lebensräume tagsüber von Menschen dominiert sind und immer gefährlicher für sie werden. So durchstreifen mittlerweile über viertausend Kojoten den Großraum Chicago, wo sie sich von Müll ernähren oder in den ausgedehnten Parks jagen.

Säugetiere 11:55

Säugetiere: Neue Wildnis

Tiere

Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige Doku-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war. Diese Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche erstaunlichen Strategien Säugetiere entwickelt haben, um ein Leben in der Nachbarschaft der Menschen zu meistern - denn weltweit verschwinden ihre Lebensräume. Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. Doch wenn ihre Heimat zerstört wird oder sich in der Nachbarschaft der Menschen neue Chancen bieten, ziehen manche Wildtiere um. Fledermäuse bilden eine sehr große Gruppe unter den Säugetieren, und sie sind mit den Flughunden die einzigen, die aktiv fliegen können. Sie kommen fast weltweit vor - auch in Städten. In Austin, Texas, leben inzwischen mehr Fledermäuse als Menschen. An der Pazifikküste Südamerikas sind Mähnenrobben weitverbreitet, und weil sie in den überfischten Meeren immer weniger Nahrung finden, besuchen die Mutigsten von ihnen regelmäßig Fischmärkte. Dort fällt für die großen Meeresbewohner immer etwas ab, dort funktioniert die Nachbarschaft mit den Menschen erstaunlich gut - wenn da nicht die verwilderten Hunde wären. In der geschäftigen Metropole Singapur sind besonders aufgeweckte Säugetiere berühmt geworden: Indische Fischotter. 17 Otterfamilien sind auf der Hauptinsel Singapurs bekannt. Um dort zu überleben, mussten sie ihre Scheu vor Menschen ablegen. Otter gehörten schon immer zur einheimischen Tierwelt der Malaiischen Halbinsel. Doch in Singapur hatten große Mengen Abwasser und Müll die Lebensbedingungen für die Tiere derart verschlechtert, dass sie dort ausstarben. Im Rahmen eines aufwendigen Projektes wurde die Wasserqualität verbessert und der Müll entfernt. Schließlich wanderten die Otter aus benachbarten Gebieten wieder ein. Die Otterfamilie Zouk, benannt nach einem Nachtklub, in dessen Nähe sie zum ersten Mal gesichtet wurde, hat eines der begehrtesten Otterreviere Singapurs erobert - mit Teichen, Springbrunnen und anderen Annehmlichkeiten. Um das Luxusrevier zu behalten, müssen die Familienmitglieder ständig Grenzpatrouillen durchführen und konkurrierende Gruppen mit Duftmarkierungen auf Abstand halten. Gleichzeitig müssen sie aufpassen, nicht überfahren zu werden. Damit Wildtiere in der Welt der Menschen überleben können, brauchen sie Anpassungsfähigkeit, Einfallsreichtum - und manchmal auch ein wenig Hilfe von uns Menschen.

Vor der Eiszeit 12:40

Vor der Eiszeit: Jagd nach dem ältesten Erbgut der Welt

Dokumentation

Zwei Millionen Jahre alte DNA in Grönland enthüllt eine verlorene, heiße Welt - ein Blick in die Vergangenheit, die auch unsere klimatische Zukunft sein könnte. Ein hartnäckiger Wissenschaftler glaubt an seine Idee von der Umwelt-DNA und setzt sich gegen alle Hindernisse durch. Am Ende einer langen Forschungsreise enthüllt er eine zwei Millionen Jahre alte, heiße Welt auf Grönland mit einer reichen Tierwelt. In der mehrfach preisgekrönten Dokumentation "Vor der Eiszeit - Jagd nach dem ältesten Erbgut der Welt" (Der Film hat 2025 den Emmy für die Outstanding Science & Technology Documentary gewonnen) begibt sich "Terra X" auf eine faszinierende Zeitreise in die Tiefen der Erdgeschichte. Im Zentrum steht der dänische Wissenschaftler Eske Willerslev mit einer Idee, für die er am Anfang seiner Karriere nur Spott erntet: aus Dreck, Eis und der Umwelt Erbgut zu extrahieren, sogenannte Dirt- oder auch Umwelt-DNA. Denn nicht nur Menschen, sondern auch Tiere und Pflanzen hinterlassen DNA in der Erde, bis zu Millionen Jahre alt, abhängig von den Temperaturen, denn Erbgut konserviert sich in einer kalten Welt besser als in einer warmen. Heute ist Eske Willerslev ein gefeierter Evolutionsgenetiker, in seiner Zunft weltweit ein Star. Doch ist sein Forscherleben kein geradliniger Weg - und es ist ein kleines Wunder, dass aus ihm ein renommierter Wissenschaftler wurde. Als 20-Jähriger begibt er sich mit seinem Zwillingsbruder Rane in einem Kanu auf Entdeckungsfahrt nach Sibirien. Dort wollen die Brüder ein fast ausgestorbenes Volk finden, die Yugakirs. Zwar gelingt es ihnen, aber Rane kehrt nach Dänemark zurück und für Eske beginnt die härteste Zeit seines Lebens in Einsamkeit, gepaart mit Hunger und Kälte. Nach seiner Rückkehr nach Dänemark durchlebt Eske Willerslev mehrere Krisen und denkt sogar an Suizid. Bis er eines Tages aus seinem Fenster schaut und im strömenden Regen einen Hund sieht, der sein Geschäft macht, was ihn zum Nachdenken bringt: Was passiert mit der DNA in dem Häufchen des Hundes? Was mit dem Erbgut von verwelkenden Blättern, Wurzeln und allem anderen, was lebt? So entsteht in seinem Kopf die Idee von der Extraktion der DNA aus Schmutz, Erde und Eis. In Eis deshalb, weil die älteste DNA fast sicher auch die kälteste sein muss, da sie in der Wärme großen Verfallsprozessen ausgesetzt ist. Doch seine Idee wird mit Spott von seinen damaligen Kollegen und seinem Chef aufgenommen, und so macht sich Eske Willerslev auf eine fast 15-jährige Reise, um seine These vom Erbgut, das sich überall in der Umwelt finden lässt, zu belegen. Neben dem nie nachlassenden Willen und Ehrgeiz, seine Annahme zu beweisen, baut der dänische Wissenschaftler auf modernste DNA-Sequenzierung, die vor einigen Jahren in einem neuen Verfahren den Durchbruch und den Beweis seiner These von der Umwelt-DNA erbringt. Und aus dem einst Verspotteten wird ein Star der Evolutionsgenetik. Gefeiert in Fachjournalen und ausgezeichnet mit Wissenschaftspreisen. Die Reise von Eske Willerslev über fast 20 Jahre zeichnet der Film nach und zeigt eine der ungewöhnlichsten Geschichten der Wissenschaft auf. Die auch Relevanz für die Zukunft hat: Denn das Erbgut, das Willerslev in Grönland findet und analysieren kann, bringt uns eine Welt von vor zwei Millionen Jahren nahe, die viel heißer war als heute, bewohnt von einer reichen Tierwelt mit dem Mastodon, dem Vorläufer des Elefanten, als dem überraschendsten Fund. Und mit Erkenntnissen für heute. Denn die Erkenntnisse aus der damaligen Erdepoche, dem Pliozän, einem Zeitalter mit ähnlichen CO2-Werten wie heute, sind nicht nur für die Vergangenheit bedeutsam. Sie bieten auch eine Anleitung für die Herausforderungen unserer Zukunft. "Das Klima des Pliozäns ist wie ein Handbuch für das, was kommt", sagt Maureen Raymo, Paläoklimatologin der Columbia University. Um für diese zukünftige Zeit gerüstet zu sein, wird in Dänemark bereits an Pflanzen geforscht, die in einer heißeren Welt Nahrung für uns alle garantieren können. So wurde durch die Arbeit von Willerslevs Team auch eine industrielle Revolution in der Sequenzierung uralter DNA eingeleitet. Mithilfe dieser Technologie wurde bereits die erste Pflanze - arktische Gerste - entwickelt, die für eine heiße Zukunft geeignet ist. "Wir stehlen die genetischen Geheimnisse der Vergangenheit, um die Zukunft zu retten", erklärt Eske Willerslev. Die "Terra X"-Dokumentation "Vor der Eiszeit - Jagd nach dem ältesten Erbgut der Welt" zeigt eindrucksvoll, wie sich die Idee eines Wissenschaftlers, der sich nicht durch Spott und Hindernisse aufhalten ließ, durchsetzte und heute einen Beitrag zur Bewältigung globaler Herausforderungen leistet. Eine spannende Reise in die Vergangenheit - und ein Blick in die Zukunft.

Das Eiszeiträtsel - Warum starben die Riesentiere aus? 13:25

Das Eiszeiträtsel - Warum starben die Riesentiere aus?

Dokumentation

Am Ende der letzten Eiszeit sterben weltweit die meisten großen Tiere aus. Hat der Mensch sie ausgerottet, oder wurden sie Opfer einer Warmzeit? "Terra X" begibt sich auf Spurensuche. Die Dokumentation begleitet den niederländischen Eiszeit-Experten Dick Mol bei seinen Expeditionen. Er trifft auf Forscher in Europa, Kanada und den USA: Neue Funde belegen, dass die Kombination von Mensch und Klima viele Tiere an einen Kipppunkt trieb. Im Yukon Territory entdecken Paläontologen, dass höhere Temperaturen den Eiszeit-Giganten nicht erst vor 12.000 Jahren zusetzten. Im Lauf der Eiszeit traten solche Warmphasen immer wieder auf und dauerten rund 10.000 Jahre. Dann schrumpfte das kalte, trockene Grasland - der Lebensraum vieler großer Tiere. Mammuts und andere Eiszeit-Riesen mussten sich in Refugien zurückziehen und überlebten dort - ein Beweis für ihre Anpassungsfähigkeit. Der Klimawandel allein kann sie also nicht ausgelöscht haben. Doch am Ende der Eiszeit breitete sich der Mensch über die Erde aus. Knochen- und Erbgutanalysen zeigen nun erstmals, dass er tatsächlich eine Vorliebe für das Fleisch und das Fett der größten aller Eiszeit-Tiere hatte: Mammuts. Unsere Urahnen brauchten das darin enthaltene Vitamin D, um zu überleben. Rund 10.000 Menschen lebten damals in Europa. Das genügte, um Tiere schon früh unter Druck zu setzen, wie die Geschichte des Höhlenbären zeigt. Menschen jagten diesen Riesen regelmäßig, bis er schon lange vor dem Ende der Eiszeit ausstarb. Auch in New Mexico kommen neue Spuren des Überlebenskampfes der Großtiere ans Licht: Fußabdrücke, konserviert in der Gipswüste White Sands. Einst grasten dort Riesenfaultiere und Präriemammuts. Das lockte auch Menschen an. Die Forscher können aus den Spuren regelrechte Jagdszenen auf diese Tiere rekonstruieren. Sie wurden zum ersten Mal für diesen Film dokumentiert. Sogar Säbelzahnkatzen, mit einem Gewicht von bis zu 300 Kilogramm und 20 Zentimeter langen Eckzähnen die gefährlichsten Raubtiere der Eiszeit, gerieten in Amerika durch Menschen in Bedrängnis. Nicht, weil unsere Vorfahren sie jagten, sondern weil sie um die Beute konkurrierten. So ist der Mensch letztlich nicht allein verantwortlich für das Aussterben der Megafauna - aber er hat erheblich dazu beigetragen. Der Film erweckt mittels Computeranimationen Eiszeit-Giganten wie Wollhaarmammuts und Riesenfaultiere wieder zum Leben und zeigt auf, wie Forscher mit wissenschaftlicher Akribie und Spurensuche der Lösung eines der großen Rätsel der Erdgeschichte näher kommen.

Europa in ... 14:10

Europa in ...: Der letzten Eiszeit

Dokumentation

Die letzte Eiszeit ist sehr lange her. Sie hat nicht nur Europas Landschaft nachhaltig geprägt, sondern auch die Entwicklung der Menschheit. Neue Forschungsergebnisse zeigen die letzte Eiszeit nun in einem völlig anderen, neuen Licht. Mirko Drotschmann ist in Deutschland und Europa zu den Hotspots der Eiszeitforschung unterwegs. Die sogenannte letzte Eiszeit begann vor etwa 115.000 Jahren und endete etwa 11.600 vor heute. Weite Teile Europas waren von einer Tausende Meter dicken Eismasse bedeckt. Nur durch die Mitte Europas erstreckte sich eine sogenannte Mammutsteppe, die üppig und voller Leben war. Dazu gehörte auch das Gebiet zwischen Basel und Frankfurt, das seit geraumer Zeit im Forschungsprojekt "Eiszeitfenster Oberrheingraben" genauer unter die Lupe genommen wird. In Kies- und Sandablagerungen haben Abertausende Tierknochen von Mammut, Nashorn, Riesenhirsch und Co. die Zeiten überdauert. Ihre Untersuchung mittels einer Radiokarbondatierung brachte eine Sensation zutage: Vor rund 30.000 Jahren tummelten sich im Rhein Flusspferde. Im Gegensatz zur eiszeitlichen Fauna mit ihren Megatieren sind die eiszeitlichen Landschaften noch heute sichtbar - ob an der Schärenküste Schwedens, den norwegischen Fjorden oder den Gletschern der Alpen. Als der Homo sapiens vor mehr als 40.000 Jahren in das eiszeitliche Europa einwanderte, lebte dort bereits seit mehr als 250.000 Jahren eine andere Menschenart: der Neandertaler. Dieser starb zwar kurze Zeit später aus, doch bis dahin hatten sich Homo sapiens und Neandertaler vermischt - die Folgen können in unseren Genen nachgewiesen werden: Alle nicht-afrikanischen Menschen besitzen heute noch zwischen ein und drei Prozent Neandertalergene. Kurz nach seiner Ankunft in Europa schuf der Homo sapiens in den Höhlen der Schwäbischen Alb Erstaunliches: plastische Kunstwerke aus Mammutelfenbein - die ältesten der Welt, soweit heute bekannt. Forscher sprechen von einem Urknall der Zivilisation. Mirko Drotschmann erfährt, mit welchem handwerklichen Geschick und künstlerischen Verständnis die Tierfiguren aus Mammutelfenbein geschnitzt wurden, und besucht auch die Höhle von Chauvet in Frankreich, die der Homo sapiens mit mehr als 1000 Wandbildern verziert hat. Mirko Drotschmann spürt dem Alltag der Ureuropäer nach: Wie haben sie sich ernährt, wie gekleidet, wie sahen sie aus? Viele Darstellungen, auch in Museen, zeigen die Eiszeitjäger mit heller Haut. Doch Untersuchungen der genetischen Marker, die bei modernen Menschen mit der Pigmentierung von Augen, Haut und Haaren in Zusammenhang stehen, zeigen ganz deutlich: Die Menschen der letzten Eiszeit waren dunkelhäutig.

Europa in ... 14:55

Europa in ...: Der Zeit der Völkerwanderung

Dokumentation

"Völkerwanderung" - so nennt man in Deutschland die turbulente Epoche zwischen Antike und Mittelalter, in der germanische Kriegerverbände das Römische Weltreich zum Einsturz brachten. Die Völkerwanderung ist einer der epochalen Einschnitte in der europäischen Geschichte. Ein halbes Jahrtausend lang hatten die Römer weite Teile des Kontinents kontrolliert. Doch zwischen dem 5. und 6. Jahrhundert wurde die "Ewige Stadt" Rom gleich zweimal geplündert. Erst von den Westgoten, dann von den Vandalen. Am Ende saß ein machtloser Kindkaiser auf dem Thron, der schließlich von einem germanischen Warlord abgesetzt wurde. Wie war es dazu gekommen? Auf einer Reise durch Europa begegnet Mirko Drotschmann Forscherinnen und Forschern, die einen neuen Blick auf die damaligen Ereignisse werfen. Das beginnt bereits mit dem Begriff "Völker". Denn Westgoten oder Vandalen waren keineswegs homogene Volksgruppen, sondern bildeten sich erst im Zuge ihrer Wanderungen durch den Zusammenschluss aus unterschiedlichsten Ethnien. Außerdem zeigt sich, dass diese "Völker" das Römische Reich gar nicht zerstören, sondern an seinem Wohlstand teilhaben wollten. Dafür plünderten sie nicht nur, sondern trieben Handel und kämpften sogar für die Römer - wie Alarich, der Anführer der Westgoten. Nach Vorbild der Römer errichteten die Westgoten im heutigen Spanien im 6. Jahrhundert die Königsstadt Reccopolis; eine Metropole, die damals sogar manch römische Siedlung in den Schatten stellte, wie modernste Vermessungsmethoden mit geomagnetischen Sonden und Laserdrohnen belegen. Eine Bauleistung, die man den "Barbaren" lange nicht zugetraut hatte. Auch das Klima rückt die Forschung als wichtigen Push-Faktor für die "Völkerwanderung" in den Vordergrund: Wahrscheinlich trieb ein Kälteeinbruch die Hunnen aus Asien nach Europa und ermöglichte den Vandalen in der Neujahrsnacht des Jahres 406 das Eindringen ins Römische Reich. Die Migrationen der Spätantike haben Spuren in unseren Sprachen und Genen hinterlassen: So zeugt der Name Englands von der Machtübernahme der Angelsachsen im Britannien des 5. Jahrhunderts. Und obwohl die Einwanderer vom Kontinent damals in der Minderheit waren, haben sie sich genetisch durchgesetzt: Genanalysen zeigen, dass mehr als die Hälfte der englischen Männer angelsächsische Vorfahren hat. Rom wurde nicht an einem Tag erbaut - und ging auch nicht an einem Tag unter. Im Osten blieb das Imperium in Gestalt des Byzantinischen Reiches sogar bis ins 15. Jahrhundert bestehen. Im Westen traten Karl der Große und die Franken das Erbe der Römer an, gestützt auf die römisch-katholische Kirche. In neuer Gestalt lebte die römische Herrschaftsidee weiter, im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation hatte sie bis 1806 Bestand. So steht heute die Zeit der "Völkerwanderung" weniger für das Ende des Römischen Reiches als vielmehr für die Verbindung der Kulturen und Traditionen, die Europa bis heute prägen.

Europa in ... 15:40

Europa in ...: Der Zeit des Absolutismus

Dokumentation

Ob Frankreichs barocke Prachtentfaltung durch den Sonnenkönig, Sachsens Glanz oder Preußens Gloria: Mirko Drotschmanns Spurensuche geht quer durch Europa. Sie gibt Einblicke hinter die Kulissen einer aus heutiger Sicht oft skurrilen Welt und fragt, welches Kalkül hinter der Prunksucht steht. Im 17. Jahrhundert wollten die meisten Könige und Fürsten Europas losgelöst vom alten Adel und Klerus herrschen. Die Alleinherrschaft erschien nach dem Chaos des Dreißigjährigen Krieges ideal, um Stabilität und Ordnung zu sichern. Gestützt auf neueste Forschungen zeigt Mirko Drotschmann, dass die europäische Realität viel differenzierter war. In Versailles, dem Schloss Ludwigs XIV., erfährt Mirko Drotschmann, wie sich die politische Idee des Absolutismus in der Architektur widerspiegelt. "Der Staat bin ich", soll Ludwig XIV. gesagt haben - und als Mensch gewordener "Staatskörper" war sogar der königliche Besuch der Toilette ein öffentlicher Staatsakt. Alles ordnete sich dem Monarchen unter. In Wirklichkeit hatte aber auch die Macht des Sonnenkönigs Grenzen. Die Zurschaustellung von Reichtum und Prunk war keine reine Angeberei, sondern sollte den Herrschaftsanspruch der Fürsten und Könige in Europa untermauern. Deutschland hat mit seiner einzigartigen Mischung aus Kleinstaaterei und fürstlicher Konkurrenz ein einmaliges Erbe des Absolutismus - in Gestalt der unzähligen Schlösser, in der verschwenderischen Pracht des Grünen Gewölbes in Dresden und der Porzellansammlung Augusts des Starken. Einen Gegenentwurf lieferte Preußen: Friedrich Wilhelm I. brach radikal mit der barocken Verschwendungslust. Seine neue Leitkultur: Fleiß, Ordnung und Sparsamkeit - später als preußische Tugenden verklärt. In den Niederlanden entwickelte sich ein anderes Modell des Absolutismus: Ab dem 17. Jahrhundert standen dort auch Bürger an der Spitze des Staates und teilten sich als "Regenten" die Macht mit adligen "Statthaltern". Niederländische Kaufleute entwickelten den modernen Finanzkapitalismus - und mit ihren Gewinnen wuchs ihr Einfluss. Im Zeitalter des Absolutismus drehte sich also nicht alles um Könige und Fürsten. Der Absolutismus wurde auch zum Wegbereiter für Fortschritt - in der Wissenschaft und bei der Entwicklung von Demokratie und Menschenrechten. Europäische Forscher legten den Grundstein für die modernen Wissenschaften und die Technisierung der Welt - allen voran Isaac Newton mit seinem Gravitationsgesetz oder Gottfried Wilhelm Leibniz, der als Vater der modernen Computertechnik gilt. Philosophen forderten Freiheit und Gleichheit für alle Menschen. Für sie war der Verstand die schärfste Waffe im Kampf für eine gerechtere Gesellschaft. Ideen der Aufklärung inspirierten auch Monarchen - wie den Habsburger Joseph II. Mit bahnbrechenden Reformen wie der Abschaffung der Leibeigenschaft oder seinem Toleranzedikt machte er sein Reich zukunftsfähig. Anders Frankreich: Dort fand der Absolutismus mit der Hinrichtung Ludwigs XVI. ein blutiges Ende.

Faszination Erde - mit Hannah Emde 16:25

Faszination Erde - mit Hannah Emde: Guatemala - Überlebenskampf im Dschungel

Natur und Umwelt

Ein Land voller Kontraste, geprägt durch Vulkane, Dschungel und eine atemberaubende Artenvielfalt. Doch das Überleben in dieser Wildnis ist ein ständiger Kampf für Tiere und Menschen. Wildtierärztin Hannah Emde reist in den Regenwald Guatemalas. Sie erlebt eine extreme Hitzewelle mit unerträglichen Temperaturen und verheerenden Waldbränden. In einer Dschungelklinik versuchen Menschen verzweifelt, Tiere wie Babyäffchen und Papageien zu retten. Einige Tiere, die vor den Feuern gerettet werden konnten, werden zu einer besonderen Auffangstation mitten im Dschungel Guatemalas gebracht. Die Dschungelklinik ARCAS hat sich der Rettung und Wiederauswilderung von Wildtieren verschrieben. Doch wie schafft man es, sie so aufzupäppeln, dass sie wieder in die Freiheit entlassen werden können? Der Weg dorthin ist lang und mühsam. Tiere müssen lernen, ohne menschliche Unterstützung zu überleben. Das Team zusammen mit Hannah Emde muss mit äußerster Sorgfalt daran arbeiten, die Tiere auf ihre Auswilderung vorzubereiten. Ob es sich um die kleinen Brüllaffen handelt, die ihre erste Kletterstunde im "Dschungel-Gym" bekommen, oder um Klammeraffen, die lernen müssen, sich vom Boden fernzuhalten - die Herausforderungen sind vielfältig. Der dichte Dschungel Guatemalas hat lange ein besonderes Geheimnis gehütet. Überall sind Ruinen verborgen, die von einer anderen Zeit erzählen. Sie sind Zeugnis einer lang vergangenen Hochkultur - der Maya. Mitten im Regenwald lebten 100.000 Menschen. Um zu erfahren, wie ihnen das gelungen ist und was wir von ihnen lernen können, begibt sich Hannah Emde in eines der bedeutendsten Mayazentren: Tikal. Die Dokumentation begleitet Hannah Emde zu einem besonderen Ausblick auf die geologischen Phänomene der Region. Guatemala, Heimat von 25 aktiven Vulkanen, zeigt sich von seiner faszinierenden, aber hochgefährlichen Seite. Der Vulkan Fuego ist so aktiv, dass nicht einmal Forschende ihn betreten dürfen. Der letzte große Ausbruch 2018 riss über 300 Menschen in den Tod. Drohnen sollen nun helfen, den Vulkan zu überwachen. Aber die Forschenden wollen noch mehr. Sie möchten mit Drohnen Proben nehmen. Ein waghalsiges Unternehmen, das alle vor besondere Herausforderungen stellt. "Guatemala - Überlebenskampf im Dschungel" nimmt mit auf einen aktiven Vulkan, zu einer Rettung von Affen und Aras, zu den Geheimnissen der Maya und zu aufregenden Forschungsprojekten tief im Dschungel. Hannah Emdes Botschaft ist klar: "Nur, wenn wir den Regenwald und seine komplexen Zusammenhänge verstehen, können wir ihn für zukünftige Generationen bewahren."

Faszination Erde - mit Dirk Steffens 17:05

Faszination Erde - mit Dirk Steffens: Irland - die magische Insel

Land und Leute

Die Natur Irlands ist Kulisse für Filme wie "Harry Potter", "Game of Thrones", "Star Wars". In der spektakulären Landschaft blühen Legenden, doch die wahren Geschichten sind oft aufregender. Dirk Steffens spürt den Ursachen von Mythen nach. Irland ist reich an Kultstätten, älter als Stonehenge, und an bizarren Landschaften. Im Untergrund unerforschte Flussläufe, vor den Küsten Meeresbewohner, die man hier nicht erwartet: viele Gründe, näher hinzusehen. Irland zeigt erstaunlich unterschiedliche Gesichter, Ergebnisse einer bewegten Vergangenheit. Die Landschaften, die als Inspiration für Fantasyfilme dienten, bieten auch Stoff für abenteuerliche Mythen. So beginnt Dirk Steffens seine Reise auf den Spuren von Legenden. In einer Schlossruine stellt er sich den Geistern, die hier herrschen sollen und sich nachts mit eindringlichen Lauten bemerkbar machen. Er stößt dabei auf Eulen, die über besondere Fähigkeiten verfügen. Irlands Küsten sind legendär. Einst waren sie der Schrecken der Seefahrer. Davon zeugen unzählige Wracks am Meeresboden. Im 19. Jahrhundert wurden unter abenteuerlichen Bedingungen Leuchttürme entlang der Küsten errichtet. Noch heute weisen etwa 70 davon den Seefahrern den sicheren Weg. Eine Küstenlandschaft wird - der Legende nach - dem Streit zweier Riesen zugeschrieben: Einer trieb sein Unwesen in Irland, der andere in Schottland. Die Küste ist allerdings das Ergebnis einer bewegten Vergangenheit und den "Riesenkräften" aus der Tiefe der Erde zu verdanken. Die "Grüne Insel" ist bekannt für reiche Niederschläge. Doch eine Region ist überraschend karg: Kein Fluss, kein Bach ist auf der Oberfläche zu sehen. Ein Soldat, den es im 17. Jahrhundert hierher verschlagen hatte, beschrieb die Landschaft des Burren so: "Es gibt hier kein Wasser, um einen Mann zu ertränken. Keinen Baum, um ihn aufzuhängen. Und nicht genug Erde, um ihn zu begraben." Die Beschreibung mag etwas makaber sein, ist aber durchaus treffend. Und doch wird die Region von einem ausgedehnten Flusssystem durchzogen: im Untergrund. Bis heute tauchen Forschende durch die kilometerlangen Wasserläufe, um sie zu erkunden und zu dokumentieren. Und oben, zwischen den kargen Felsen, gedeiht eine überraschende Vielfalt an Pflanzen. Hier findet man Spezies in Nachbarschaft, die sonst nur in verschiedenen Klimazonen vorkommen. Vor der Küste tummeln sich Meeresbewohner, die man vor Irland eher nicht erwartet. Dirk Steffens trifft einen australischen Haiforscher, für den das Meer vor der irischen Küste ein "Eldorado der Haiforschung" ist. Hier ist er schon mehr als 30 unterschiedlichen Arten begegnet. Einige Tiere hat er mit Sendern versehen, um das noch weitgehend unbekannte Leben der Haie vor Irland zu erforschen und die Frage zu klären: Von wo und warum kommen sie ausgerechnet hierher? Eine Fülle von Kultstätten und Hügelgräbern - älter als Stonehenge - zeugen nicht nur davon, dass Irland schon vor langer Zeit Siedler angezogen hat. Sie offenbaren auch, was die Menschen vor mehr als 5000 Jahren schon von Himmelserscheinungen wussten. Forschende sind mit modernen technischen Methoden diesem Wissen auf der Spur und enthüllen, nach welchen durchdachten Regeln Kultbauten errichtet wurden. Vor der Küste sind inzwischen etliche Inseln verlassen. An den Stränden der Geisterinseln haben sich Robbenkolonien niedergelassen, die sich dort ungestört entwickeln können. Einer Legende nach tummeln sich hier auch "Selkies" - Wesen, halb Robbe, halb wunderschöne Frau. Dirk Steffens hat eine der Geisterinseln besucht und kann erzählen, was es mit dieser Legende - wie mit manch anderer - auf sich hat. Die Reise durch Irland eröffnet überraschende Blicke auf die "Grüne Insel" und auf Geschichten hinter Geschichten, die faszinieren.

MAITHINK X - Die Show 17:50

MAITHINK X - Die Show: Wie unsere Erinnerung uns betrügt

Infotainment

Unsere Erinnerungen fühlen sich an wie feste Ankerpunkte unseres Lebens, aber wie entstehen unsere Erinnerungen? "MAITHINK X" beleuchtet, was die Wissenschaft heute über menschliche Erinnerungen weiß, was hinter verschütteten Erinnerungen steckt und was im Gehirn beim Abspeichern und Verknüpfen neuer Informationen passiert.

Die glorreichen 10 18:25

Die glorreichen 10: Die größten Pechvögel der Geschichte

Dokumentation

Die Doku-Reihe "Die Glorreichen 10" präsentiert kuriose Zusammenhänge geschichtsträchtiger Personen, Momente und Orte, und kürt in dieser Folge die größten Pechvögel der Geschichte. Es geht um Unheil, tragische Helden und vom Pech verfolgte Ehefrauen in der neuen Folge "Die größten Pechvögel der Geschichte" der Dokumentationsreihe "Die Glorreichen 10". Das Ranking wird kommentiert von Hannes Jaenicke für ZDFneo. "Die Glorreichen 10" setzt in der sechsten Staffel auf Rankings mit ungewöhnlichem Zugang. ZDFneo stellt in zehn Folgen der Dokumentationsreihe die "größten Modetrends", die "heftigsten Partys", "den größten Aberglauben" und die "größten Verwandlungen der Geschichte" zusammen. Egal ob Rock-'n'-Roll-Star, Ganove oder Weltentdecker. Jeder kann ein Pechvogel sein. In der neuen Folge "Die glorreichen 10 - Die größten Pechvögel der Geschichte" widmet sich ZDFneo den tragischen Helden. Manche waren selbst schuld an ihrem Unglück wie Kriemhild, die Mann, Sohn und Schatz und zu guter Letzt auch noch ihr eigenes Leben verlor. Oder Elvis Presley. Als King of Rock 'n' Roll gefeiert von Millionen. Eingeholt vom eigenen Ruhm, gefangen in den Machenschaften seines Managers. Andere hatten einfach nur Pech. Wie Anna von Kleve. Liebesboten suchen auf dem Festland nach einer geeigneten Gattin für König Heinrich VIII. In Düsseldorf finden sie Anna von Kleve und senden ein Porträt zu Heinrich. Der ist direkt verknallt. Ein Heiratsvertrag wird aufgesetzt und Anna reist nach England. Doch dann passiert, was man heute vom Onlinedating kennt: Als Anna vor Heinrich steht, findet er sie zu hässlich, um die Ehe zu vollziehen. Pech gehabt! Aber woher kommt der Begriff Pechvogel eigentlich? Im Mittelalter schmieren Vogeljäger lange Zweige mit Leim oder Teerpech ein. Die werden an Bäumen befestigt und die Jäger warten darauf, dass sich der nächste Vogel hier zu einem Päuschen niederlässt. Die unglücklichen Vögel, die am Pech kleben bleiben, müssen von den Jägern nur noch geerntet werden. Sie sind also wortwörtlich Pechvögel! Auf Platz eins zu warten ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. Hannes Jaenicke kommentiert auch in der sechsten Staffel "Die glorreichen 10" auf humorvolle Art, mit einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich ohne Anspruch auf Repräsentativität für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.

Die glorreichen 10 19:10

Die glorreichen 10: Die spektakulärsten Spurts der Geschichte

Dokumentation

Das Rankingformat "Die glorreichen 10" präsentiert "Die spektakulärsten Spurts der Geschichte" gewohnt humorvoll und ohne Anspruch auf Repräsentativität. In bekannter Weise werden spannende Aspekte der Geschichte neu aufgerollt. Hannes Jaenicke kommentiert diese Folge süffisant und bewusst subjektiv. "Die glorreichen 10" geht in die siebte Runde und setzt erneut auf Rankings mit ungewöhnlichem Zugang. Gefragt wird nach den "kolossalsten Konfrontationen", den "seltsamsten Paaren", "den peinlichsten Familienmitgliedern" und "den sensationellsten Suchaktionen der Geschichte". "Die spektakulärsten Spurts der Geschichte" verbinden nicht nur Metropolen, sondern auch Menschen. Der Orient-Express schreibt Geschichte und bleibt unvergessen als der Zug, der die Welt näher zusammenbringt. Die Premierenfahrt des Orient-Express wird zur Sensation. Eine bunte Truppe aus Diplomaten, Schriftstellern und Journalisten genießt höchsten Komfort und eine beeindruckende Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern - damals eine wahre Revolution. Der nächste Spurt verändert die Welt. Er ist die Geburtsstunde der modernen Demokratie. Gleichzeitig kostet er mindestens 98 Menschen das Leben: der Sturm auf die Bastille. Die meisten können sich ein Leben ohne ihren fahrbaren Untersatz heute kaum vorstellen. Bevor das Auto aber zum Alltagsbegleiter wird, geht dem ein spektakulärer Spurt voraus. Was als heimliche Spritztour beginnt, wird zum Roadtrip, der die moderne Automobilindustrie ins Rollen bringt. Um Platz eins in dem völlig willkürlichen Ranking haben sich viele Kandidaten beworben. Hannes Jaenicke kommentiert auch diese Folge - entspannt mit Witz und Ironie. Und kultige Grafiken mit Liebe zum Detail skizzieren amüsante Anekdoten.

Sketch History 19:50

Sketch History: Ein Strauß, ein Kohl und viele Affären

Infotainment

So viel Freude kann Politik machen: Zwei BRD-Legenden feiern Comeback, Robin Hood macht Wahlkampf, alle brennen für Neros Dekrete. Bleibt nur: Wie politisch korrekt war das Mittelalter? Die "Sketch History" zeigt rasant und bildgewaltig die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus völlig neuer Perspektive. Satirisch, humorvoll und richtig schön absurd. "History repeating" kann auch positiv sein - zumindest, wenn es um eine neue Staffel "Sketch History" geht: Beim wilden Ritt durch die Jahrhunderte geht es in der vierten Staffel des Sketchcomedy-Formats unter anderem mit ABBA in den Proberaum, mit Frida Kahlo vor die Staffelei und auf Tuchfühlung mit Franz Josef Strauß und Helmut Kohl zum Beginn ihrer Karrieren. Endlich werden die letzten großen Geheimnisse der Menschheit gelüftet: Wie kam Albert Einstein auf seine Relativitätstheorie? Was trieb Bill Gates in seiner Garage? Und wie melden sich Mafiosi zur Darmspiegelung an? "Sketch History" verspricht nichts weniger als die höchste Promi-Dichte der Fernsehgeschichte: Wo sonst geben sich Barack Obama und Katharina die Große die Klinke in die Hand, trifft John Lennon auf Dr. Sommer, Jeanne d'Arc auf Robin Hood und Queen Victoria auf die Handwerker-Koryphäen Jürgen und Horst Kasallek.

Das fliegende Auge 20:15

Das fliegende Auge

Actionfilm

Um der steigenden Gewalt in Los Angeles Herr zu werden, setzt die Polizei eine neue Wunderwaffe ein: den "Blue Thunder". Ein hoch bewaffneter Helikopter mit neuester Überwachungstechnik. Als Pilot Frank Murphy (Roy Scheider) bei einem Testflug mit dem "fliegenden Auge" die Abhörgeräte testet, bekommt er ein brisantes Gespräch mit. Armee und Geheimdienst haben ganz spezielle Pläne für den "Blue Thunder", doch sie haben die Rechnung ohne Frank gemacht.

Anaconda 22:00

Anaconda

Abenteuerfilm

Der Wissenschaftler Steven Cale bricht mit einer Filmcrew in das Amazonasgebiet auf. Als Führer ist der ortskundige Draufgänger Paul Sarone dabei, doch der verfolgt seine ganz eigenen Ziele. Cale sucht nach einem geheimnisvollen Indianerstamm, über den ein Film entstehen soll. Sarone ist heimlich auf der Suche nach einer riesigen Anaconda, die er zu Geld machen will. Als Sarone das Boot in einen gesperrten Seitenarm navigiert, geraten alle in Gefahr. Amazonasabenteuer mit Riesenschlange, die Jennifer Lopez und ihr Filmteam bedroht.

The International 23:20

The International

Actionfilm

Interpol-Agent Louis Salinger und die New Yorker Staatsanwältin Eleanor Whitman sind einer mächtigen Bank auf der Spur, die in eine Reihe illegaler Aktivitäten verwickelt ist. Bald schon befinden sie sich mitten in einer hochriskanten Hetzjagd rund um den Globus, bei der sie durch ihre kompromisslose Hartnäckigkeit auch ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen: Denn ihre Zielpersonen machen vor nichts halt - nicht einmal vor Mord. Spannender Verschwörungsthriller des deutschen Regisseurs Tom Tykwer ("Lola rennt", "Cloud Atlas") mit Clive Owen und Naomi Watts in den Hauptrollen.