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TV Programm für ZDFinfo am 23.07.2026

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Wunderbauten der Geschichte 19:30

Wunderbauten der Geschichte: Bollwerke des Mittelalters

Architektur

Nach dem Einfall der Normannen in England im Jahr 1066 beginnt dort die Ära des Burgenbaus. Um sich zu schützen, errichten die Eroberer in den Folgejahren ein Netz aus Befestigungsanlagen. Die Burgen sollen Feinde abschrecken, Aufstände verhindern und die Macht der Normannen demonstrieren. Durch ihre geniale Konstruktion sind sie praktisch uneinnehmbar. Doch wie schaffen es die Baumeister, solch außergewöhnliche Bauwerke zu errichten? Die moderne Welt wäre ohne die Innovationen antiker Zivilisationen nicht denkbar. Ob Mechanik, Bauwesen, Militär oder Schifffahrt - technologische Meilensteine haben seit jeher das Leben der Menschen verändert. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Ingenieurwesen und Architektur erklären die Funktion und Geschichte dieser bahnbrechenden Erfindungen und Entdeckungen. Dabei wird klar: Die Ingenieure und Baumeister der Vergangenheit waren weit fortschrittlicher, als man heute denken würde. Welche Techniken, Materialien und Gedanken stecken hinter den größten Wunderbauten der Geschichte? Die zehnteilige Reihe zeigt faszinierende Leistungen der Geschichte, die die Baukunst bis heute beeinflussen.

Danach

Geniale Bauwerke der Geschichte 20:15

Geniale Bauwerke der Geschichte: Festungen

Archäologie

Geschütztürme in der Nordsee, eine Festung in der Karibik und eine Stadt unter der Erde: militärische Bauwerke - entworfen für den Ernstfall. Wie sind sie gebaut, und wie funktionieren sie? In der Themsemündung ragen rostige Stahlbauten aus der See, in Cartagena umschließen gewaltige Mauern den Hafen, in Kappadokien führen Schächte in ein unterirdisches Labyrinth: drei Orte, an denen sich technische Kreativität und Ingenieurskunst eindrucksvoll zeigen. An der Küste Englands werden im Zweiten Weltkrieg stählerne Geschütztürme im Meer verankert. Die Forts gleichen einer kleinen Stadt auf Stelzen: ausgestattet mit Unterkünften, Scheinwerfern und Flakgeschützen. Sie sollen eine gefährliche Lücke in der britischen Luftabwehr schließen und Angriffe deutscher Bomber und Marschflugkörper abwehren. Die Karibik im Zeitalter der Entdeckungen: Wertvolle Güter aus der Neuen Welt werden dort umgeschlagen und nach Europa verschifft. Im 16. Jahrhundert gewinnt der Hafen von Cartagena an der Küste des heutigen Kolumbiens enorme strategische Bedeutung. Gold und vor allem Silber lagern in der Stadt. Zu ihrem Schutz errichtet die spanische Kolonialmacht ein weitreichendes System aus Mauern und Bastionen - ergänzt durch Sperranlagen im Meer, um die gesamte Bucht vor der Stadt abzuriegeln. Ziel der Baumeister ist, die Stadt uneinnehmbar zu machen. Auch in Kappadokien ist der Untergrund ein Teil der Verteidigung. In den weichen Tuffstein graben die Menschen einst ganze Städte: verzweigte Labyrinthe aus unterirdischen Kammern, Gängen und Lüftungsschächten, Dutzende Meter tief. Verschließbare Zugänge, eine eigene Wasserversorgung und Vorratsräume ermöglichen es, im Kriegsfall Zuflucht zu finden und längere Zeit zu überleben. Die Reihe "Geniale Bauwerke der Geschichte" von ZDFinfo präsentiert Bauten von der Antike bis zur Neuzeit. Meisterhafte Ingenieurskunst am Rande des Machbaren. Was verraten diese Konstruktionen über ihre Erbauer - und ihre Zeit?

Geniale Bauwerke der Geschichte 21:00

Geniale Bauwerke der Geschichte: Sakralbauten

Archäologie

Weltweit errichten Menschen Monumente des Glaubens: Bauten, für die kein Aufwand zu groß scheint. Viele Sakralbauten setzen neue Maßstäbe in Stil und Größe. Meisterwerke für die Götter. Auf Java bildet der Tempel Borobudur ein steinernes Mandala, in Barcelona wächst die Sagrada Família in die Höhe, und im Norden Chinas klammert sich ein Kloster an eine Felswand. Drei heilige Orte, an denen die kreative Kraft des Glaubens greifbar ist. Im Herzen der indonesischen Insel Java liegt Borobudur, der größte buddhistische Tempel der Welt. Der mehr als tausend Jahre alte Bau ist als dreidimensionales Mandala angelegt. Ebene für Ebene steigen Pilger nach oben, umrunden den Bau auf festgelegten Wegen und durchqueren so symbolisch die verschiedenen Sphären der buddhistischen Kosmologie. Dass die Tempelanlage Borobudur seit über tausend Jahren Vulkanausbrüchen, Monsunregen und Erdbeben standhält, verdankt sie ihrer raffinierten Konstruktion: Passgenau verzahnte Steinblöcke, Kragbögen und ein System aus Wasserspeiern leiten Kräfte und Regen ab. In Barcelona entwirft Antoni Gaudí Ende des 19. Jahrhunderts mit der Sagrada Família ein Gotteshaus, das mit traditionellen Formen radikal bricht. Verzweigte Säulen tragen das Gebäude wie Baumstämme, ihre Gestaltung basiert auf präzisen Naturstudien. Gaudí experimentiert mit neuartigen Tragstrukturen, die in bislang unerreichte Höhen wachsen sollen. Heute führen Architekten und Ingenieure seine Vision fort. Sie verstärken die Türme mit innovativen Steinelementen, damit der Bau modernen statischen Anforderungen genügt. Am Fuß des chinesischen Hengshan-Gebirges scheint ein Tempel hoch über dem Talboden an einer Felswand zu hängen. Tatsächlich ruht der Klosterkomplex auf tief in den Berg getriebenen Kragbalken. Hölzerne Zapfenverbindungen verleihen der Konstruktion Elastizität und machen sie widerstandsfähig gegen Erdbeben. Auf diese Weise gebaut, hat der Tempel die Jahrhunderte überdauert. Geschützt von einer überhängenden Felswand vereint der Tempel daoistische, buddhistische und konfuzianische Elemente. Die Reihe "Geniale Bauwerke der Geschichte" von ZDFinfo präsentiert Bauten von der Antike bis zur Neuzeit. Meisterhafte Ingenieurskunst am Rande des Machbaren. Was verraten diese Konstruktionen über ihre Erbauer - und ihre Zeit?

Geniale Bauwerke der Geschichte 21:45

Geniale Bauwerke der Geschichte: Superbauten

Archäologie

Seit Jahrtausenden errichten Menschen Gebäude in gewaltigen Dimensionen. Von den Prachtbauten des alten Rom bis zu künstlichen Wasserstraßen, die ganze Gebirge überwinden. Über dem Pantheon in Rom spannt sich seit fast 2000 Jahren eine monumentale Betonkuppel, ein gigantisches Kanalbauwerk durchschneidet die Landenge von Panama, und nördlich von Madrid ragt das größte Kreuz der Welt: Monumente des Willens und der Macht. Im Herzen Roms wagen Baumeister vor fast 2000 Jahren ein Experiment: einen Bau mit einer riesigen Kuppel aus römischem Beton. Das Pantheon wird zum Meilenstein der Architektur. Seine ausgeklügelte Konstruktion, spezielle Mörtelrezepturen und der Oculus - die Öffnung am Scheitel der Kuppel - sorgen dafür, dass das Bauwerk bis heute erhalten ist. In der Moderne entstehen Projekte in noch größeren Dimensionen: Mit der Eröffnung des Panamakanals im Jahr 1914 verkürzt sich der Seeweg zwischen Atlantik und Pazifik um ein Vielfaches. Der Bau ist ein gewaltiger Kraftakt, der Tausende Menschenleben fordert. Der Panamakanal durchschneidet die kontinentale Wasserscheide, sodass Schiffe von einem Ozean in den anderen gelangen können. Riesige Schleusen werden errichtet, die Schiffe bis auf Höhe des Kanals bringen - und wieder hinunter auf Seehöhe. Heute kämpfen die Kanalbetreiber mit technischen Mitteln gegen eine neue Herausforderung: Der Klimawandel lässt das Süßwasser knapp werden. In den Bergen der spanischen Sierra de Guadarrama lässt der Diktator Francisco Franco ab 1940 ein Monument errichten, das Politik und Religion in Stein fasst. Auf einem Felsmassiv entsteht ein gigantisches Kreuz, darunter wird eine Basilika tief in den Berg getrieben. Tausende Zwangsarbeiter müssen den Bau errichten. Bis heute ist das Monument politisch umstritten - ein Beispiel für Bauwerke, die technisch anspruchsvoll sind und zugleich die Weltanschauungen ihrer Entstehungszeit widerspiegeln. Die Reihe "Geniale Bauwerke der Geschichte" von ZDFinfo präsentiert Bauten von der Antike bis zur Neuzeit. Meisterhafte Ingenieurskunst am Rande des Machbaren. Was verraten diese Konstruktionen über ihre Erbauer - und ihre Zeit?

Geniale Bauwerke der Geschichte 22:25

Geniale Bauwerke der Geschichte: Infrastruktur

Archäologie

Rund um den Globus entstehen Bauwerke der Superlative - höher, länger, tiefer als alles zuvor. Sie überwinden Tiefen, durchstoßen Berge und verschieben die Grenzen des technisch Machbaren. In Frankreich spannt sich das Viadukt von Millau Hunderte Meter über dem Boden einer Schlucht, in China erklimmt der höchste Außenaufzug der Welt eine Felswand, und tief unter den Alpen verläuft der Gotthard-Basistunnel nahezu schnurgerade durch das Gebirge. Im Süden Frankreichs löst das Viadukt von Millau ein chronisches Verkehrsproblem: Statt sich durch die engen Straßen der Stadt zu quälen, gleitet der Verkehr heute in wenigen Minuten über die Tarn-Schlucht. Möglich macht das eine elegante Schrägseilbrücke, deren Pylone bis zu 343 Meter hoch aufragen. Damit ist das Viadukt die höchste Brücke der Welt, gemessen an der Bauwerkshöhe. Ein Meilenstein moderner Ingenieurskunst. In den Quarzsandsteinfelsen von Wulingyuan in Zentralchina erschließt der Bailong-Aufzug - der "Aufzug der hundert Drachen" - eine ganz andere Dimension: Es geht steil bergauf. Während sich der untere Teil des Aufzugschachts im Fels befindet, fahren die doppelstöckigen Kabinen im oberen Abschnitt an einem Stahlfachwerkturm, der im Gestein verankert ist. Der höchste Außenaufzug der Welt befördert Besucher 326 Meter in die Höhe und eröffnet spektakuläre Blicke auf den Nationalpark. Tief im Inneren der Alpen durchstößt der Gotthard-Basistunnel das Gebirge über eine Länge von 57 Kilometern. Riesige Tunnelbohrmaschinen haben sich über Jahre durch den Fels gearbeitet, um eine nahezu ebene, schnelle Verbindung zu schaffen. Heute bildet der Tunnel das Herzstück des alpenquerenden Schienenverkehrs. Täglich passieren rund 250 Güterzüge die Röhre. Ein Infrastrukturprojekt, das europäische Handelsrouten neu ordnet und Distanzen im Fernverkehr schrumpfen lässt. Die Reihe "Geniale Bauwerke der Geschichte" von ZDFinfo präsentiert Bauten von der Antike bis zur Neuzeit. Meisterhafte Ingenieurskunst am Rande des Machbaren. Was verraten diese Konstruktionen über ihre Erbauer - und ihre Zeit?

Wunderwerke der Weltgeschichte 23:10

Wunderwerke der Weltgeschichte: Petra - Felsentempel in der Wüste

Geschichte

Beeindruckende Felsformationen und mächtige Fassaden - mitten in der jordanischen Wüste fasziniert die antike Felsenstadt Petra Archäologen, Historiker und Touristen. Die Wissenschaftler nutzen Techniken wie Fotogrammmetrie und 3-D-Rekonstruktion, um die Arbeit der antiken Baumeister zu erforschen. Indem sie Petra aus verschiedenen Perspektiven betrachten, finden sie Hinweise, die bisher verborgen waren. Im Nahen Osten, zwischen dem Roten und dem Toten Meer, befindet sich Petra. Eine Stadt, die tief in der jordanischen Wüste in einem riesigen felsigen Berg eingebettet ist. Vor mehr als 2000 Jahren von einem Volk arabischer Kaufleute, den Nabatäern, erbaut, zählt sie heute zu den sieben neuen Weltwundern. Petra ist vor allem für seine in Felsen gehauene Fassaden bekannt. Die berühmteste: das Schatzhaus Khazne al-Firaun. Doch aus einer höheren Perspektive entdeckt man eine archäologische Stätte, die sich über 264 Quadratkilometer erstreckt und mehr als 850 Überreste enthält. Eine riesige Stadt, die noch lange nicht alle ihre Geheimnisse preisgegeben hat. Auch heute noch versuchen die Archäologen mithilfe modernster Technik, die Lücken ihrer Geschichte zu füllen und die Grauzonen zu erhellen.

Wunderwerke der Weltgeschichte 23:55

Wunderwerke der Weltgeschichte: Chinas große Mauer

Geschichte

Sie ist mit über 21.000 Kilometern das längste Bauwerk der Menschheit - die Chinesische Mauer. Neueste wissenschaftliche Techniken sollen nun ihre letzten Geheimnisse offenbaren. Von Generationen chinesischer Bauherren errichtet, zählt das Monument zu den sieben neuen Weltwundern. Noch immer gibt die Festungsanlage Rätsel auf: Wie lang genau ist sie? Welche Techniken kamen beim Bau zum Einsatz? Was ist die geheime Zutat für ihre Langlebigkeit? Die vierteilige Dokumentation geht den Geheimnissen um die Chinesische Mauer, Jordaniens Felsenstadt Petra, der französischen Klosterinsel Mont-Saint-Michel und der Inkastadt Machu Picchu auf die Spur. Die antiken Wunderwerke gehören zu den am meisten beachteten und untersuchten Denkmälern der Welt, und doch sind nicht alle Fragen geklärt. Oft bleiben die Antworten für das menschliche Auge verborgen. Die Reihe verfolgt einen einzigartigen Ansatz bei der Erforschung dieser Bauwerke: Sie werden in verschiedenen Maßstäben betrachtet. Von Satellitenbildern und Luftaufnahmen bis hin zur Makro- und Mikroebene: Jede Perspektive enthüllt Daten, die ein neues Licht auf Rätsel werfen, die Historiker seit Jahren zu entschlüsseln versuchen.