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TV Programm für ZDFinfo am 12.10.2026

Ancient Apocalypse 04:15

Ancient Apocalypse: Angkor Wat

Dokumentation

Zwischen dem 9. und dem 15. Jahrhundert ist das Reich der Khmer eine der mächtigsten Hochkulturen Südostasiens. Seine Stärken erweisen sich als fatal und führen zum Untergang. Der Schlüssel zum Erfolg der Khmer liegt in der Beherrschung des Wassermanagements und des Reisanbaus. Sie bauen komplexe Systeme aus Kanälen und Stauseen und sichern so die Versorgung der Bevölkerung. Ihre Großstadt Angkor wird so zur größten Stadt der Welt. Doch ihr weit verzweigtes Wassernetz kann das enorme Wachstum des Khmer-Reiches nicht dauerhaft tragen. Eine Dürre und darauffolgende Jahre mit starken Monsunregenfällen lassen das System zusammenbrechen. Die gigantischen Tempelstädte werden aufgegeben und dem Regenwald überlassen. "Ancient Apocalypse" - ein faszinierendes Panorama aus Legenden und neuesten Fakten. Die Reihe begleitet Forscherinnen und Forscher auf der Suche nach den Ursachen für den Untergang einiger der faszinierendsten Kulturen der Geschichte. Jeder Kontinent hat seine versunkenen Stätten - Orte, an denen nur noch Ruinen von der Existenz eines Volkes zeugen. Sie sind unter der Erde begraben, vom Dschungel überwuchert oder von einer modernen Großstadt überbaut. Bei allen stellen sich die gleichen Fragen: Wie konnte etwas so Großes einfach verschwinden? Warum gehen Zivilisationen unter?

Ancient Apocalypse 05:00

Ancient Apocalypse: Die Azteken

Dokumentation

Die Azteken errichten ein Großreich mit eigener Schrift, eigenem Kalender und einer Religion, die Menschenopfer fordert. Führt die Begegnung mit den europäischen Kolonisatoren zum Untergang? Im 15. und 16. Jahrhundert ist das Aztekenreich die letzte große Hochkultur und die beherrschende Macht in Mesoamerika. Ihre Hauptstadt Tenochtitlán zählt 140.000 Einwohner und ist ein wichtiges Handelszentrum. Heute befindet sich dort die Stadt Mexiko. Forschende ergründen, wie Krankheiten, diplomatische Intrigen und militärische Konflikte mit den spanischen Konquistadoren, angeführt von Hernán Cortés, zum raschen Sturz des Aztekenreichs beitragen. Trotz ihrer Macht und Ressourcen können die Azteken dem Druck der Eroberer und den durch sie eingeschleppten Krankheiten nicht standhalten. Die Dokumentation zeichnet ein vielschichtiges Bild des kulturellen Reichtums der Azteken und beleuchtet gleichzeitig die tragischen Umstände ihres Niedergangs. Ein eindringlicher Blick in die Vergangenheit, der zeigt, wie eine der größten Zivilisationen der "Neuen Welt" ihrem Ende entgegensah. "Ancient Apocalypse" - ein faszinierendes Panorama aus Legenden und neuesten Fakten. Die Reihe begleitet Forscherinnen und Forscher auf der Suche nach den Ursachen für den Untergang einiger der faszinierendsten Kulturen der Geschichte. Jeder Kontinent hat seine versunkenen Stätten - Orte, an denen nur noch Ruinen von der Existenz eines Volkes zeugen. Sie sind unter der Erde begraben, vom Dschungel überwuchert oder von einer modernen Großstadt überbaut. Bei allen stellen sich die gleichen Fragen: Wie konnte etwas so Großes einfach verschwinden? Warum gehen Zivilisationen unter?

Ancient Apocalypse 05:45

Ancient Apocalypse: Die Zerstörung Karthagos

Dokumentation

Karthago war eine der mächtigsten Städte der Antike: reich, einflussreich und gefürchtet. Doch 146 vor Christus fiel die Handelsmetropole im Dritten Punischen Krieg. Was führte zum Untergang? Von phönizischen Seefahrern gegründet, entwickelte sich Karthago zur mächtigsten Handelsmacht im Mittelmeerraum. Reichtum, Flotte und Kolonien machten die Stadt zum gefürchteten Konkurrenten Roms. Ein dramatischer Kampf um die Vorherrschaft begann. Drei Jahre lang belagerten römische Truppen die Stadt. Am Ende lag Karthago in Schutt und Asche. Zehntausend Menschen wurden versklavt, die Stadt dem Erdboden gleichgemacht. Rom löschte eine ganze Kultur fast vollständig aus. Nur wenige Spuren haben überdauert. Hannibal gilt bis heute als der größte Feldherr Karthagos. Sein Zug über die Alpen mit Kriegselefanten ist bis heute legendär. Die Tiere wurden zum Symbol karthagischer Stärke. Doch selbst Hannibals kühnste Taktik konnte den wachsenden Machtanspruch Roms letztlich nicht stoppen. Warum gehen große Zivilisationen unter? Die Dokumentationsreihe "Ancient Apocalypse" begleitet Forschende auf der Suche nach den Ursachen für den Untergang einiger der faszinierendsten Kulturen der Geschichte.

Die sieben Mythen der Antike 06:30

Die sieben Mythen der Antike

Geschichte

War Kleopatra eine eiskalte Verführerin? Gab es das Trojanische Pferd wirklich? Und warum stürzten sich 300 Spartaner in eine ausweglose Schlacht? Viele Mythen der Antike werfen Fragen auf. Forscherinnen und Forscher versuchen, die Wahrheit hinter den schillernden Erzählungen der Antike zu finden. Wie sind die Mythen entstanden und aus welchen Motiven? Eine Spurensuche nach den Ursprüngen der Legendenbildungen in und nach der Antike. War Alexander der Große ein Superheld der Antike - oder nur ein brutaler Eroberer? Die Frage nach dem Ursprung des Mythos führt vor allem zu römischen Quellen. Aus dem Umfeld des berühmten Makedoniers sind keine Aufzeichnungen mehr vorhanden. Die Dokumentation geht außerdem dem Mythos um die antiken griechischen und römischen Bauwerke auf den Grund: Waren die Bauwerke tatsächlich weiß? Und woher rührt das Ritual des olympischen Fackellaufs - haben die alten Griechen ihn gemeinsam mit den Spielen erfunden? Fragen wirft auch der Mythos um den legendären Gladiator Spartacus auf. Im Jahr 73 vor Christus führte er einen Sklavenaufstand an und wird bis heute als beispielhafter Kämpfer für die Rechte der Unterdrückten gefeiert. Aber war Spartacus tatsächlich ein antiker Revolutionär? Wie viel Wahrheit steckt in den Erzählungen der Antike und wie viel Mythos?

Momente der Geschichte 07:00

Momente der Geschichte: Die 2020er Jahre

Geschichte

Die 2020er: Ein Virus, ein Sturmtief, der Angriff auf die Ukraine, ein Terrorakt in Nahost und eine "Zeitenwende" - schwierige Herausforderungen lassen die Welt den Atem anhalten. Die Berliner Republik erlebt eine Reihe schwerwiegender Herausforderungen. Angefangen mit der Coronapandemie 2020 über die Flutkatastrophe 2021, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine 2022 bis hin zu den Folgen des Terroranschlags der Hamas in Israel 2023. Die frühen 2020er-Jahre sind "Krisenjahre", die zur Bewährungsprobe für die Menschen werden.

Geistesblitze - Geniale Erfindungen 07:30

Geistesblitze - Geniale Erfindungen: Geld und Gold

Wissenschaft

Eine Frau hatte die Idee zum Spiel, das die Gier salonfähig machte: das Brettspiel Monopoly. Ein Spiele-Hersteller zahlte sie aus, damit sie keine Rechte am endgültigen Spiel geltend machte. Viele Schlagzeuger lieben den einmaligen Klang dieser Becken. Auf der Suche nach Gold fand der Alchemist Avedis Zildjian die geheime Substanz für den großartigen Klang. Sein Geheimnis hütet die Familie wie einen Augapfel seit 400 Jahren.

Geistesblitze - Geniale Erfindungen 08:15

Geistesblitze - Geniale Erfindungen: Das Bild der Welt

Wissenschaft

Kopierer prägen den Büroalltag. Das Radargerät macht Geschwindigkeit messbar. Die Fernsehkamera ist live dabei. Visionäre Erfinder veränderten mit ihren Erfindungen unser Bild der Welt. Sterne können am besten oberhalb der Erdatmosphäre beobachtet werden. Doch endlich im Orbit, sendet das Hubble-Teleskop nur unscharfe Bilder. Die Lösung: Das Fernrohr bekommt eine Brille.

Geistesblitze - Geniale Erfindungen 09:00

Geistesblitze - Geniale Erfindungen: Kleinigkeiten ganz groß

Wissenschaft

Ein Lächeln in einer Strichzeichnung schreibt Popgeschichte: das Smiley. Von der Motivationshilfe wird es zum Ausdruck eines Lebensgefühls einer ganzen Epoche. Einige haben daran verdient. LEGO-Steine sind bunt und können immer wieder anders verbaut werden. Kinder bauen damit die unterschiedlichsten Häuser und Türme. Der Entwickler der ersten Steine hatte zuvor bei Kindern nachgefragt, was sie sich wünschen. Aber ein anderer hatte Erfolg damit.

heute Xpress 09:43

heute Xpress

Nachrichten

Egal, ob Politik, Wirtschschaft, Kultur oder Gesellschaft - das Nachrichtenmagazin informiert kurz und knackig über aktuell relevante Themen.

Geistesblitze - Geniale Erfindungen 09:45

Geistesblitze - Geniale Erfindungen: Bewegte Zeiten

Wissenschaft

Die Idee beim Sonntagsfrühstück brachte Millionen in Bewegung: der Joggingschuh mit Sohlen aus dem Waffeleisen. Joggen revolutionierte den Freizeitsport und wurde ein Milliardengeschäft. Das Zusammenklappen und Unterbringen auf kleinstem Raum ist das Konstruktionsprinzip von Kampfjets. Daran orientierte sich der Ingenieur Owen MacLaren bei der Entwicklung eines Kinderwagens für seine Enkel. Ergebnis: der Buggy, ein zusammenklappbares Raumwunder.

Geistesblitze - Geniale Erfindungen 10:30

Geistesblitze - Geniale Erfindungen: Auf Leben und Tod

Wissenschaft

Die Erfindung sieht aus wie eine Idee aus der Zukunft, doch der 3-D-Drucker wurde schon 1983 erfunden. Mehr als 30 Jahre wurde das Besondere dieser Entwicklung übersehen. Winzig ist die Box, die Herzen im Takt schlagen lässt und so Millionen Menschen ein gesundes Leben ermöglicht. Eigentlich fasziniert von Funksignalen und Radios, löst Wilson Greatbatch ein Gelübde aus großer Gefahr ein und entwickelt den Herzschrittmacher.

Geistesblitze - Geniale Erfindungen 11:15

Geistesblitze - Geniale Erfindungen: Im Angesicht der Gefahr

Wissenschaft

Entgegen aller Vorurteile entwickelt der Erfinder Garrett Morgan die Atemschutzmaske und überzeugt alle beim ersten Einsatz: Er rettet Bergleute aus einem verschütteten Stollen. Als Schutz gegen Überfälle entwickelt Richard Davis eine leichte Weste aus vielen Gewebeschichten. Zum Beweis der Wirksamkeit schießt sich Davis in seinen nur mit der neuen Polsterung gesicherten Bauch. Die Folge: ein blauer Fleck und viele Bestellungen der Weste.

Geistesblitze - Geniale Erfindungen 12:00

Geistesblitze - Geniale Erfindungen: Angst und Schrecken

Wissenschaft

Edison, Nobel, Kennard, Fuld, Thompson - fünf Männer, deren Erfindungen Angst und Schrecken verbreiten und schließlich zum Milliardengeschäft werden. Den elektrischen Stuhl erfand Thomas Edison. Sein Plan: Tötung durch Wechselstrom sollte die Wechselstrom-Technik seines Konkurrenten George Westinghouse in Verruf bringen.

Wissenschaft extrem 12:45

Wissenschaft extrem: Lautlose Killer

Wissenschaft

Arsen, Schlangengift, Pestizide - tödliche Substanzen, die Forschende das Leben kosteten. Doch ihre Erkenntnisse leben weiter und prägen die Wissenschaft bis heute. Schlangenforscher Kevin Budden stirbt beim Versuch, eine hochgiftige Natter lebend zu fangen. Ornithologe John Cassin vergiftet sich mit Arsen. Und Entomologe Harold Maxwell-Lefroy fällt einem selbst entwickelten Insektizid zum Opfer. Der Australier Kevin Budden ist gerade mal 20 Jahre alt und bereits ein passionierter Herpetologe und Schlangenjäger. Seine Fänge verkauft er an Museen, Sammler und Zoos. Seinen gefährlichen Beruf übt er jedoch ohne Schutzkleidung aus. Er durchkämmt den Busch - ausgerüstet nur mit einem Leinensack und Sandalen -, auf der Suche nach Reptilien, denen andere lieber aus dem Weg gehen. Als es in den 1940er-Jahren in Queensland zu einigen Todesfällen kommt, die auf den hochgiftigen Biss des sogenannten Inlandtaipan zurückzuführen sind, macht sich Budden erneut auf. Er ist entschlossen, ein Lebendexemplar der Giftnatter zu fangen und es der Forschung zur Verfügung zu stellen - damit diese die Möglichkeit hat, ein Gegengift zu entwickeln. Ein höchst riskanter Plan, denn ein Biss der Schlange führt in wenigen Stunden zum Tod. Der australische Schlangenforscher ist nicht der Einzige, der sein Leben im Dienst der Forschung aufs Spiel setzt. Der US-Amerikaner John Cassin ist bereits zu Studienzeiten der Ornithologie verfallen. An sich nicht annähernd so gefährlich wie das Jagen von Schlangen. Doch Anfang des 19. Jahrhunderts nutzt Cassin die Taxidermie, die Tierpräparation, um Vogelexemplare zu konservieren und zu studieren. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts wird für diese Konservierung eine Mischung verwendet, die zu einem großen Teil aus Arsen besteht. Eine heimtückische Substanz: Sie ist geruch- und geschmacklos und ruft Symptome hervor, die anderen Krankheiten ähneln. John Cassin ist diesem unscheinbaren Todbringer schutzlos ausgeliefert. Auch für den britischen Insektenforscher Harold Maxwell-Lefroy nimmt seine Forschungsarbeit eine fatale Wendung. Im Zeitalter der Industrialisierung ist das Fachwissen von Entomologen gefragt - denn das Britische Empire legt in seinen tropischen Kolonien, wie den Westindischen Inseln, große Plantagen an. Reis und Baumwolle sind ertragreiche Standbeine der britischen Wirtschaft. Doch die Pflanzen sind Schädlingen ausgesetzt: Maxwell-Lefroy erhält den Auftrag, die Plantagen zu schützen. Der Wissenschaftler greift zu natürlichen Mitteln, aber auch Chemikalien. Seine Strategien haben Erfolg. Der Forscher kehrt zurück nach England. Dort soll er das von gescheckten Nagekäfern befallene Holzgewölbe der Westminster Hall retten. Maxwell-Lefroy entwickelt ein wirksames Insektizid - eine Mischung, die das historische Bauwerk schützt und später zur Grundlage eines erfolgreichen Produkts wird. Maxwell-Lefroy gründet eine Firma und entwickelt von nun an erfolgreich neue Insektizide - bis er eines Tages in seinem Labor zusammenbricht. Von der Entwicklung lebensrettender Gegengifte über waghalsige Expeditionen bis hin zu bahnbrechenden, technischen Innovationen und der Bändigung der Elemente: Für viele bedeutende Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher mit ihrem Leben bezahlt. Die sechsteilige Doku-Reihe beleuchtet sowohl ihre Heldentaten als auch ihre tragischen Schicksale.

Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen 13:30

Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen: Furchtlose Frauen

Wissenschaft

Die Geschichte der Wissenschaft ist männlich dominiert. Doch auch Frauen haben viel für die Forschung riskiert, für ihre Visionen gekämpft und nachfolgenden Generationen den Weg geebnet. Marie Curie, Dian Fossey und Elizabeth Fleischman sind nur drei Wissenschaftlerinnen, die vielfältige Hürden bewältigen mussten, um ihre Forschung voranzutreiben. Heute gelten sie als Ikonen auf ihren Spezialgebieten der Chemie und Physik, Zoologie und Medizin. Marie Curie wurde als Frau in ihrem Heimatland Polen nicht an Universitäten zugelassen. Und so ging sie nach Paris, um an der Sorbonne Physik zu studieren. Dass sie schlechter Französisch sprach als ihre größtenteils männlichen Kommilitonen, hielt sie nicht davon ab, 1893 als Beste ihr Lizenziat der Physik abzulegen. Im Zuge ihrer Promotion zu den Becquerel-Strahlen entdeckte sie die Radioaktivität und erhielt gemeinsam mit ihrem Ehemann Pierre Curie 1903 den Physik-Nobelpreis. Doch Marie Curies unermüdliche Forschungsarbeit mit den gefährlichen Strahlen forderte einen hohen Preis. Auch die Zoologin Dian Fossey hat für ihre Arbeit hart gekämpft und damit den Grundstein für den heutigen Schutz der Gorillas gelegt. Heute gibt es mehr Berggorillas in freier Wildbahn als zu Lebzeiten der Forscherin. Als Jugendliche hatte sie den Wunsch, Tierärztin zu werden. Ihre schlechten Noten hinderten die Amerikanerin an einem Medizinstudium. Bei einer Afrikareise in den 1960er-Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für Gorillas. In den Virunga Mountains in Ruanda baute sie eine Forschungsstation auf und begann erstmals, Berggorillas zu beobachten. Aus ihrer rein wissenschaftlichen Neugier entwickelte sich bald eine tiefe emotionale Bindung und Faszination. Fossey setzte sich für den Schutz der Berggorillas ein, ging energisch gegen Wilderer vor, schaffte sich viele Feinde. Mit nur 53 Jahren wurde die Zoologin in ihrer Hütte im Schlaf erschlagen und ist neben ihrem Lieblingsgorilla begraben. Elizabeth Fleischman eröffnete im Jahr 1896 San Franciscos erste Röntgenklinik. Dabei hatte sie keine Ausbildung in Medizin, in Physiologie oder Anatomie. Sie hatte sich selbst weitergebildet. Mithilfe ihrer Röntgenaufnahmen konnten Ärzte Fremdkörper lokalisieren und Knochen- und Schädelverletzungen untersuchen. Im Jahr 1900 wurde ihr die Mitgliedschaft der neu gegründeten Roentgen Ray Society angeboten. Niemand kannte damals die zerstörerische Kraft der Röntgenstrahlen, was fatale Folgen für Fleischmans Gesundheit zur Folge hatte. Die erste Mondlandung, die Röntgentechnik, gefährliche Expeditionen oder auch Durchbrüche in der Medizin: Für viele große Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher ihr Leben riskiert.

Wissenschaft extrem 14:15

Wissenschaft extrem: Pioniere der Chemie

Wissenschaft

Giftig, flüchtig oder explosiv: Wissenschaftler experimentieren mit Substanzen und nehmen dabei tödliche Gefahren in Kauf. Von ihren bahnbrechenden Erfindungen profitieren wir bis heute. Die Chemie bestimmt die fundamentalen Bausteine der Welt. Carl Wilhelm Scheele, Rosalind Franklin und Alice Ball stellen die Theorien infrage. Sie prägen die Wissenschaft - ohne dafür Anerkennung zu erhalten. Denn die Früchte ihrer Arbeit ernten zunächst andere. 18. Jahrhundert: Der Apotheker Carl Wilhelm Scheele entdeckt chemische Elemente, die bis heute das Periodensystem bereichern. Seine bedeutendste Entdeckung: Sauerstoff. Zu dieser Zeit dominiert die Theorie, dass bei einer Verbrennung die hypothetische Substanz Phlogiston entweichen soll. Bis Carl Wilhelm Scheele bei seinen Experimenten feststellt, dass ein farbloses Gas eine zentrale Rolle spielt. Der englische Chemiker Joseph Priestley veröffentlicht unabhängig von Scheele 1774 seine Forschung zu Sauerstoff. Scheele publiziert seine Schriften erst Jahre später. Doch weder Scheele noch Priestley erkennen zunächst die Bedeutung ihrer Entdeckung. Kurz darauf widerlegt der französische Chemiker Antoine de Lavoisier die Phlogiston-Theorie und wird lange Zeit irrtümlich als Entdecker des Sauerstoffs bezeichnet. Scheele wird erst spät als erfolgreichster Chemiker des 18. Jahrhunderts anerkannt. Auch die Errungenschaften der britischen Biochemikerin Rosalind Franklin werden zunächst verkannt: 1953 präsentieren drei Forscher die Entdeckung der DNA-Struktur. Was bis heute als revolutionäre Entdeckung gilt, ist auch die Geschichte einer männlich-dominierten Wissenschaftswelt. Denn das Fundament für die DNA-Forschung ist der jungen Forscherin Rosalind Franklin zu verdanken. Als Röntgenkristallographin gelingt es ihr 1952, die DNA-Doppelhelix auf einem Foto festzuhalten. Das "Foto 51" soll hinter ihrem Rücken an ihre Kollegen weitergegeben worden sein. 1962 erhalten James Watson, Francis Crick und Maurice Wilkins den Nobelpreis für die Entschlüsselung der DNA. Franklin findet dabei keinerlei Erwähnung. 1958 stirbt sie an Eierstockkrebs - vermutlich aufgrund der hohen Röntgenstrahlung, der sie sich jahrelang im Dienst der Forschung ausgesetzt hat. Dennoch ist sie heute als virtuose Forscherin bekannt, die der Menschheit einen großen Dienst erwiesen hat - mit bahnbrechenden Erkenntnissen auf den Gebieten der Biologie, Chemie und Physik. Und auch die Chemikerin Alice Ball stirbt jung. Doch ihre selbstlose Arbeit schenkt Tausenden ein besseres Leben: Ihr gelingt es, das erste wirksame Mittel gegen Lepra aus einer Heilpflanze zu isolieren. Damit legt Ball den Grundstein für die Heilung der Krankheit. Sie wird die erste schwarze Master-Absolventin und Chemiedozentin des College of Hawaii. Arthur Dean, Chemiker und Präsident der Universität Hawaii, setzt die Arbeit nach ihrem Tod fort und veröffentlicht die Forschungsergebnisse, ohne Balls Leistung je anzuerkennen. Die Technik nennt er die "Dean-Methode". Posthum erfährt Alice Ball späte Anerkennung. Von der Entwicklung lebensrettender Gegengifte über waghalsige Expeditionen bis hin zu bahnbrechenden, technischen Innovationen und der Bändigung der Elemente: Für viele bedeutende Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher mit ihrem Leben bezahlt. Die sechsteilige Doku-Reihe beleuchtet sowohl ihre Heldentaten als auch ihre tragischen Schicksale.

Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen 15:00

Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen: Höhenflüge

Wissenschaft

Ob zum Mond oder über den Atlantik: Mit tollkühnen Flügen setzten die ersten Astronauten und Piloten ihr Leben aufs Spiel - und gehen als Ikonen in die Geschichte ein. Der erste Probelauf der Apollo-1-Mission wird zu einer Tragödie mit drei toten Astronauten. Pilotin Amelia Earhart bricht mehrere Rekorde. Doch der Versuch, die Welt zu umfliegen, endet tödlich. Und auch Wingsuit-Pionier Franz Reichelt opfert sein Leben. "Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit" - einer der heute bekanntesten Sätze der Menschheitsgeschichte. Neil Armstrong hat ihn gesagt, als er von der Leiter des Apollo-11-Landemoduls "Eagle" erstmals seinen Fuß in den feinen Staub der Mondoberfläche setzte. Seit der Mondlandung 1969 hat kein Mensch je wieder einen anderen Himmelskörper betreten. Bis heute ist die Mondlandung nicht nur eine technische Meisterleistung, sondern steht auch symbolhaft für die Überwindung vertrauter Grenzen. Das Überwinden von Grenzen fasziniert auch die Flugpionierin Amelia Earhart: Gesellschaftliche Konventionen und Schwerkraft halten die junge Frau nicht davon ab, 1922 ihre Fluglizenz zu erwerben und 1932 als erste Frau allein den Atlantik zu überqueren. Elf Männer und drei Frauen hatten den Flug vor ihr gewagt. Doch alle waren mit abgestürzt und im Atlantik versunken. Earhart schaffte es, obwohl in der Nacht ein Sturm tobte, die Tragflächen ihrer "Lockhead VB" vereisten und ihr Höhenmesser ausgefallen war. Ihren Ruhm nutzte die wagemutige Fliegerin, um für die Rechte von Frauen einzutreten. Würde man jemals von einer Klippe oder einer Brücke nur mit den Kleidern am Körper und ohne Fallschirm springen? Was wäre, wenn diese Kleider ein speziell entwickelter Wingsuit wären? Einer der frühesten und bekanntesten Erfinder, der sein Leben für seine Erfindung aufs Spiel setzte, ist Franz Reichelt, ein österreichischer Schneider, der in Paris lebte. Sein Entwurf ist ein früher Vorläufer des modernen Wingsuits. Die erste Mondlandung, die Röntgentechnik, gefährliche Expeditionen oder auch Durchbrüche in der Medizin: Für viele große Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher ihr Leben riskiert.

Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen 15:45

Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen: Gipfelstürmer und Sturmjäger

Wissenschaft

Sie fegen mit bis zu 300 Stundenkilometern über Städte und zerstören alles, was ihnen nahe kommt: Tornados. Doch für Tim Samaras bieten diese Naturgewalten den ultimativen Nervenkitzel. Samaras will zum Kern der Tornados und herausfinden, welche Geheimnisse sich darin verbergen. David A. Johnston hatte ein Faible für Vulkane und alles drum herum. George Mallory wollte in den 1920ern den höchsten Gipfel der Welt erreichen. Dass Tim Samaras als Sturmjäger sein Leben riskiert, spielt für den Adrenalinjunkie augenscheinlich keine Rolle. Er will die Technologie zur Vorhersagung von Stürmen verbessern. Dafür geht er ein hohes Risiko ein. Und seine harte Arbeit und Forschung zahlen sich aus: Tim Samaras entwirft eine robuste Stahlsonde. Sie ist 15 Zentimeter hoch, hat einen Durchmesser von 50 Zentimetern und ist ausgestattet mit Instrumenten zur Messung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Druck und Windgeschwindigkeit. Damit können erstmalig wertvolle Daten aus dem Inneren eines Tornados erfasst werden. Nun will er sie am perfekten Tornado messen. Doch er muss sich beeilen, wenn er seine Messgeräte aufstellt. Wartet er zu lange, gerät er selbst in den Sturm und schafft es bei Geschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde nicht, rechtzeitig zu entkommen. Auch David A. Johnston hat sich Naturgewalten kühn in den Weg gestellt. Seine Leidenschaft galt den Vulkanen - wie dem Mount St. Helens in Washingtons Kaskadengebirge. Seit 1857 ruhte der Riese. Unzählige Bergsteiger hatten ihn erklommen. Doch 1980 kam Leben in die Sache. Seismographen registrierten Erdbeben, und Johnston machte sich auf den Weg. Einen Tag vor der Katastrophe nahm Johnston Proben aus dem Krater. Die Gasemissionen sind ein wichtiges Puzzleteil. Durch seinen Mut konnten etliche Menschenleben gerettet werden. Gipfelstürmer George Mallory stellte in den 1920er-Jahren atemberaubende Höhenrekorde auf. Er ebnete den Weg für weitere Bergsteigerpioniere wie Edmund Hillary. George Mallory war schon als Kind auf jedes Möbelstück geklettert. Er war sehr geschickt darin, neue Routen zu finden, und hatte ein angeborenes Gespür dafür, wie man sich in diesen Gegenden zurechtfindet. Nach seinem Geschichtsstudium in Cambridge arbeitete Mallory als Lehrer an der Charterhouse School in Surrey. Er kletterte in diesen Zeiten viel, wurde sehr bekannt und erfolgreich und galt als exzellenter Bergsteiger. 1921 wurde er zu einer Mount-Everest-Expedition eingeladen. Der Everest war legendär und noch völlig unerschlossen. Niemand wusste, wie man zum Gipfel kam. Mallory erreichte ihn nicht. Drei Jahre später, mit 37, unternahm er einen neuen Aufstiegsversuch, wissend, es könnte sein letzter sein. Die erste Mondlandung, die Röntgentechnik, gefährliche Expeditionen oder auch Durchbrüche in der Medizin: Für viele große Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher ihr Leben riskiert.

Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen 16:30

Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen: Pioniere der Medizin

Wissenschaft

Hexerei, Science-Fiction - oder Wissenschaft? Pioniere der Medizin wie Michael Servetus, Alexander Bogdanow und Jesse Lazear wenden ungeheuerliche Methoden an - im Dienste der Forschung. Jesse William Lazear bereitet den Weg für die Impfung gegen Gelbfieber. Alexander Bogdanow bereichert mit seinen Experimenten die Forschung rund ums Blut. Michael Servetus stößt auf eine große wissenschaftliche Entdeckung, die hundert Jahre verborgen bleibt. Bei seiner Forschungsarbeit erlag Jesse William Lazear selbst dem Gelbfieber. Aufzeichnungen lassen vermuten, dass er sich absichtlich infiziert hatte, um seine Studie im Selbstversuch voranzutreiben. Lazear konnte beweisen, dass Gelbfieber ein Virus ist. Es brauchte Zeit, bis das von der wissenschaftlichen Gemeinde akzeptiert wurde. Aber 1915 wurde eine Gelbfieber-Kommission eingerichtet. Was wiederum dazu führte, dass Max Theiler einen wirksamen Impfstoff gegen das Virus entwickelte. Doch wir verdanken es der Arbeit von Lazear, dieses Stadium erreicht und es geschafft zu haben, vor 100 Jahren eine der tödlichsten Krankheiten zu besiegen. Auch Alexander Bogdanow war sein eigenes Versuchskaninchen, um die Wirkung von Bluttransfusionen als "Jungbrunnen" zu testen. Anfang des 20. Jahrhunderts waren die Funktionen und die Zusammensetzung des Blutes noch unbekannt. Eine Gefahr: die Rhesus-Faktor-Unverträglichkeit. Doch sie ist nur eines von vielen Risiken bei Bluttransfusionen. 1928 starb der Philosoph und Autor utopischer Romane, nachdem er sich das Blut eines an Tuberkulose erkrankten Studenten injiziert hatte. Michael Servetus, dem die Entdeckung des Lungenkreislaufs zugesprochen wird, opferte sich ebenfalls im Dienste der Wissenschaft selbst auf. Der Universalgelehrte stand mit seiner Arbeit im Visier der katholischen Kirche, denn er stellte die Lehre der Dreifaltigkeit in seinen theologischen Schriften infrage. Im März 1553 wurde Michael Servetus auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Ein schmerzhafter und grauenvoller Tod - den die Inquisition für den vermeintlichen Ketzer bewusst als Strafe gewählt hatte. Die erste Mondlandung, die Röntgentechnik, gefährliche Expeditionen oder auch Durchbrüche in der Medizin. Für viele große Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher ihr Leben riskiert.

Wissenschaft extrem 17:15

Wissenschaft extrem: Fatale Experimente

Wissenschaft

Sterben, damit Millionen Menschen leben: Die moderne Medizin ist eine Errungenschaft, die hart erkämpft wurde. Pioniere trieben rettende Ideen voran - und ließen dabei ihr eigenes Leben. Im 19. Jahrhundert entdeckt Ignaz Semmelweis die lebensrettende Wirkung der Desinfektion und stirbt unter ungeklärten Umständen. Der Medizinstudent Daniel Carrión jagt einer tödlichen Infektionskrankheit nach, Erfinder Sieur Fréminet geht auf tödlichen Tauchgang. Forscherinnen und Forscher griffen oft zu extremen Maßnahmen, um ihre Ideen und die Wissenschaft für das Wohl der Menschheit voranzubringen. Einer von ihnen war der Arzt und Geburtshelfer Ignaz Semmelweis - der im 19. Jahrhundert am Wiener Allgemeinen Krankenhaus eine seltsame Beobachtung macht. Er stellt fest, dass jede zehnte Frau nach der Geburt am Kindbettfieber stirbt. Auf einer zweiten Station, auf der vor allem Hebammen lernen und arbeiten, ist die Sterberate der Mütter deutlich niedriger. Semmelweis vermutet: Die Ärzte selbst schleppen tödliche Keime an. Damals forschen und üben sie an Leichen. Anschließend arbeiten sie auf der gynäkologischen Station. Sein Vorschlag: Seine Kollegen sollen sich die Hände desinfizieren, bevor sie die Patientinnen berühren. Die Ärzteschaft ist empört, doch Semmelweis' Vorschlag funktioniert: Die Sterblichkeitsrate der jungen Mütter sinkt dramatisch. Dennoch wollen seine Kollegen diesen Verdienst nicht anerkennen. Auch plagt Semmelweis sein schlechtes Gewissen, denn auch er könnte als Arzt todbringende Bakterien vom Seziertisch mitgebracht haben. Er versinkt in Depressionen, wird gegen seinen Willen in eine Nervenheilanstalt gebracht, in der der heute als "Retter der Mütter" geltende Mediziner unter nicht geklärten Umständen verstirbt. Im weit entfernten Peru greift eine mysteriöse Seuche um sich. Nach der Niederlage im sogenannten Salpeterkrieg 1884 ist das Land instabil - das damals unerforschte Oroya-Fieber, das Hunderte Menschen dahinrafft, sorgt für zusätzliche Verunsicherung in der Bevölkerung. Die Suche nach dem Ursprung der Infektionskrankheit wird zur nationalen Priorität. Ein ehrgeiziger Medizinstudent namens Daniel Alcides Carrión ist fest entschlossen, eine Erklärung zu finden, und wagt ein lebensgefährliches Experiment: Er will einen Patienten absichtlich infizieren und den Krankheitsverlauf beobachten. Das Versuchsobjekt ist Carrión selbst. Der französische Erfinder Sieur Fréminet begibt sich im Dienst der Forschung in ganz andere Gefahr. Er träumt davon, die Unterwasserwelt zu erkunden, und entwirft ein revolutionäres Tauchgerät. Möglicherweise ein Wegbereiter für die moderne Taucherausrüstung. Fréminet testet das Gerät selbst, ahnt aber nicht, dass eine unsichtbare Gefahr auf ihn lauert. Von der Entwicklung lebensrettender Gegengifte über waghalsige Expeditionen bis hin zu bahnbrechenden, technischen Innovationen und der Bändigung der Elemente: Für viele bedeutende Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher mit ihrem Leben bezahlt. Die sechsteilige Doku-Reihe beleuchtet sowohl ihre Heldentaten als auch ihre tragischen Schicksale.

Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen 18:00

Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen: Revolutionäre

Wissenschaft

Galileo Galilei, Giordano Bruno und die antike Universalgelehrte Hypatia von Alexandria: Sie sprengten die geistigen Grenzen ihrer Welt - und machten sich mächtige Feinde. Galileo Galilei: Mit seinen Entdeckungen im All bringt er das christliche Weltbild ins Wanken. Hypatia - Mathematikerin, Astronomin, Philosophin: einst hoch geschätzt, später brutal getötet. Giordano Bruno: Er legt das Fundament für künftige Astronomen. Im Jahr 1610 verbringt der 46-jährige Galileo Galilei die Nächte damit, ins unendliche Nichts zu starren. Mit einem selbst gebauten, leistungsstarken Fernrohr sieht er, was kein Mensch vor ihm sehen konnte. Diese Entdeckung wird sein Leben grundlegend ändern: Er sieht vier helle Objekte, die den Planeten Jupiter umkreisen, und erkennt, dass es seine Monde sind. Damit stellt Galileo alles infrage: Warum umkreisen sie nicht die Erde? Ist sie nicht das Zentrum des Universums? Ist das Ptolemäische Weltbild falsch - und damit auch die Lehren der Kirche? Ein ketzerischer Gedanke - mit dem er die Glaubenshüter der Kirche gegen sich aufbringt. Über Hypatias Leben und Werk ist kaum etwas bekannt. In den wenigen Quellen, die es gibt, wird sie als einflussreiche Frau mit profundem Wissen beschrieben. Sie gehört zu den letzten großen Denkern Alexandrias. Durch ihre Arbeit als Bibliothekarin, Mathematikerin und Astronomin hat Hypatia in Alexandria einen exzellenten Ruf. Aufgrund politischer Umbrüche gerät Hypatia zwischen die Fronten und wird schließlich ermordet. Giordano Bruno erforscht alles - von den Weiten des Universums bis zu den kleinsten Teilchen der Materie. Der Kirche gefällt seine bahnbrechende Theorie nicht. Doch er lässt sich nicht abbringen und gerät immer wieder mit der Kirche in Konflikt. Schließlich wird er bei lebendigem Leib verbrannt. Die erste Mondlandung, die Röntgentechnik, gefährliche Expeditionen oder auch Durchbrüche in der Medizin: Für viele große Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher ihr Leben riskiert.

Entscheidung auf dem Schlachtfeld 18:45

Entscheidung auf dem Schlachtfeld: Sparta gegen die Perser

Geschichte

Als sich Spartas König Leonidas mit 300 Mann der gigantischen persischen Armee entgegenstellt, wird ein Heldenmythos geboren - eine Spurensuche. Wie gelingt die Rettung der Griechen? Bei den Thermopylen, einem Engpass an der Ägäis, kommt es 480 vor Christus zum Kampf. Nach drei Tagen endet er in einem großen Opfer. Dank eines Verrats setzt sich die Übermacht des persischen Heers durch. Doch die Verzögerung hat die Kräfteverhältnisse verändert. Ausgehend von Herodots Bericht über die Schlacht aus dem 5. Jahrhundert vor Christus zeichnet die Doku Schritt für Schritt den Verlauf der berühmten Schlacht nach. Eine zentralisierte Großmacht in Persien gegen ein Griechenland, das aus vielen, zum Teil verfeindeten Stadtstaaten besteht. In den drei Tagen der Schlacht bei den Thermopylen verliert das persische Heer unter Xerxes 20.000 Mann, deutlich mehr als das der Griechen. Trotz des Sieges wird es ihm nicht gelingen, Griechenland zu erobern. Der Mythos der tapferen Spartaner dagegen, die vor dem übermächtigen Feind nicht zurückwichen und bis zum Tod kämpften, reicht bis in unsere Gegenwart. Legendäre Schlachten können Zivilisationen auf den Gipfel des Ruhms bringen - oder ihren Untergang bedeuten. Die Doku-Reihe enthüllt ihre Geheimnisse.

Entscheidung auf dem Schlachtfeld 19:30

Entscheidung auf dem Schlachtfeld: Hannibal gegen Rom

Geschichte

Die Schlacht von Cannae 216 vor Christus wird zum Trauma für die römische Armee. Das karthagische Heer unter Hannibal schlägt diese mittels einer List. Die Doku begibt sich auf Spurensuche. Obwohl zahlenmäßig überlegen, tappen die Römer in die Falle. Mit der Taktik einer Umfassungsschlacht fügt Hannibal ihnen eine vernichtende Niederlage zu. Sein Ruf als legendärer Stratege ist geboren. Mit Elefanten über die Alpen - das macht Hannibal bis heute berühmt. Die Schlacht von Cannae geht als legendäre Vernichtungsschlacht in die Geschichte ein und prägt die Kriegsführung. Bis heute - angehende Offiziere studieren die Strategie des taktischen Vor- und Zurückweichens in ihrer Ausbildung. Es ist Kriegskunst, die Hannibal im Kampf von Rom gegen Karthago während des zweiten Punischen Krieges entwickelt. Legendäre Schlachten können Zivilisationen auf den Gipfel des Ruhms bringen - oder ihren Untergang bedeuten. Die Doku-Reihe enthüllt ihre Geheimnisse.

Entscheidung auf dem Schlachtfeld 20:15

Entscheidung auf dem Schlachtfeld: Hastings - Wilhelm erobert England

Geschichte

Im Jahr 1066 steht England am Scheideweg. Nach dem Tod des angelsächsischen Königs Edward entbrennt ein Machtkampf um die Krone. Mehrere Anwärter erheben Anspruch. Darunter auch Wilhelm, Herzog der Normandie. Sein Gegner ist der frisch gekrönte König Harold Godwinson. Die entscheidende Auseinandersetzung findet auf dem Schlachtfeld bei Hastings statt - ein Moment, der die Weichen für die Geschichte Englands neu stellt. Wilhelm, Herzog der Normandie, kämpft gegen den Angelsachsen Harold Godwinson. In Südengland fordert er seinen Gegner heraus. Am 14. Oktober 1066 besiegt Wilhelm der Eroberer seinen Kontrahenten in der entscheidenden Schlacht bei Hastings. Als Harold fällt, schafft Herzog Wilhelm Fakten. Er zieht mit seinem Gefolge zur Hauptstadt London und lässt sich am Weihnachtstag in der Westminster Abbey zum König von England krönen. Es folgen mehrere Aufstände gegen seine Herrschaft. Doch zwei Jahre später beherrscht er fast das ganze Land. Die Schlacht bei Hastings markiert einen Wendepunkt in der Geschichte Englands. Festgehalten wird sie in dem 70 Meter langen Teppich von Bayeux, der wenige Jahre später entsteht. Wilhelm der Eroberer geht als Sieger in die Geschichte ein. Legendäre Schlachten können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder ihren Untergang bedeuten. Die Dokumentationsreihe von ZDFinfo enthüllt mithilfe moderner Wissenschaft die Geheimnisse berühmter Kriege.

Entscheidung auf dem Schlachtfeld 21:00

Entscheidung auf dem Schlachtfeld: Katalaunische Felder - Attila gegen die Römer

Geschichte

451 nach Christus stellt sich ein Bündnis unter dem römischen Heerführer Flavius Aëtius dem berüchtigten Hunnenkönig Attila entgegen - eine Schlacht entbrennt, die Geschichte schreibt. Die Hunnen, ein Reitervolk aus Zentralasien, versetzen seit Mitte des 4. Jahrhunderts Europa in Angst und Schrecken. Nach der Plünderung mehrerer großer Städte kommt es zur erbitterten Schlacht zwischen den beiden mächtigen Gegnern. Der blutige Krieg in der Nähe der heutigen Stadt Châlons-en-Champagne im Nordosten Frankreichs fordert auf beiden Seiten hohe Verluste und endet ohne eindeutigen Sieger. Obwohl Attila und sein Heer zum Rückzug gezwungen werden, können die Römer keinen entscheidenden Erfolg erzielen. Das Patt führt dazu, dass die politischen und militärischen Konflikte weiterhin ungelöst bleiben. Attilas Ruf der Unbesiegbarkeit ist zwar dahin. Aber auch das Weströmische Reich verliert an Macht und Einfluss in der Region. Legendäre Schlachten können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder ihren Untergang bedeuten. Die Dokumentationsreihe von ZDFinfo enthüllt mithilfe moderner Wissenschaft die Geheimnisse berühmter Kriege.

Entscheidung auf dem Schlachtfeld 21:45

Entscheidung auf dem Schlachtfeld: Nagashino - Schicksalstag der Samurai

Geschichte

Japan 1575: Seit Langem ist das Land in zahllose Territorien zersplittert. Rivalisierende Clans kämpfen um die Vorherrschaft. Bei Nagashino kommt es zur Entscheidungsschlacht. Oda Nobunaga und Tokugawa Ieyasu stellen sich dem mächtigen Takeda-Clan. Dessen Reiter wollen die Belagerung der Burg von Nagashino brechen. Doch Nobunaga setzt auf eine neuartige Waffe aus Europa. Sie wird die Kriegsführung der Samurai für immer verändern. Die Schlacht von Nagashino markiert den Beginn moderner Kriegsführung. Oda Nobunaga, visionär und kompromisslos, setzt erstmals systematisch auf Feuerwaffen. Die dominierende Person in Zentraljapan hat ein klares Ziel: die Nation um jeden Preis zu vereinen - auch mit Gewalt. Er ist fasziniert von europäischen Feuerwaffen und setzt Arkebusen ein, eine frühe Form des Vorderladers. Am 28. Juni 1575 stehen sich 38.000 Mann des Oda-Tokugawa-Bündnisses und 15.000 Krieger des Takeda-Clans gegenüber. Takeda Katsuyori ignoriert den Rat seiner Generäle und befiehlt den Angriff seiner Reiter. Doch 3000 Arkebusiere hinter Palisaden eröffnen das Feuer auf die gefürchtete Kavallerie der Takeda. Fast 10.000 Männer fallen. Die Schlacht bei Nagashino gilt als Wendepunkt: Feuerwaffen und defensive Taktik verdrängen heroische Reiterangriffe und ebnen den Weg zur Einigung Japans unter einer zentralen Macht. Legendäre Kämpfe können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder in den Untergang stürzen. Die ZDFinfo-Reihe enthüllt mit moderner Wissenschaft die Geheimnisse entscheidender Wendepunkte der Geschichte.

Entscheidung auf dem Schlachtfeld 22:30

Entscheidung auf dem Schlachtfeld: Zülpich - Franken gegen Alemannen

Geschichte

496 nach Christus: Das Weströmische Reich ist zerfallen. Während germanische Stämme um die Vorherrschaft ringen, spitzt sich der Konflikt zu. Die Entscheidung fällt bei Zülpich. Der Merowinger Chlodwig I. führt das fränkische Heer gegen die Alemannen. Er will seine Macht ausweiten und eine strategisch wichtige Region unter seine Kontrolle bringen. Ein Entschluss mitten im Kampf wird weitreichende Folgen für das Machtgefüge in Europa haben. Chlodwig verspricht, sich im Falle eines Sieges christlich bekehren zu lassen. Die Franken besiegen die Alemannen, und Chlodwig erfüllt sein Versprechen. Mit der katholischen Taufe durch Bischof Remigius von Reims legt Chlodwig I. den Grundstein für das christliche Frankenreich. Ein Schritt mit weitreichenden Folgen. Die Franken stärken ihre Vormachtstellung und erweitern ihr Reich. Chlodwigs Übertritt zum katholischen Glauben ist politisch bedeutsam, da andere germanische Reiche überwiegend der arianischen Glaubensrichtung folgen. Chlodwigs Taufe stärkt die Verbindung zur römischen Kirche und macht das Frankenreich zu einem Kerngebiet des lateinisch-christlichen Europa. Die politische Landkarte verändert sich nachhaltig: Alemannische Gebiete nördlich des Oberrheins geraten unter fränkische Herrschaft - Entwicklungen, welche die Geschichte Mitteleuropas über Jahrhunderte prägen. Legendäre Kämpfe können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder in den Untergang stürzen. Die ZDFinfo-Reihe enthüllt mit moderner Wissenschaft die Geheimnisse entscheidender Wendepunkte der Geschichte.

Entscheidung auf dem Schlachtfeld 23:15

Entscheidung auf dem Schlachtfeld: Azincourt - England gegen Frankreich

Geschichte

Ein Schicksalstag im Hundertjährigen Krieg: Am 25. Oktober 1415 treffen die zahlenmäßig unterlegenen Truppen des englischen Königs auf ein scheinbar übermächtiges französisches Heer. Was zunächst nach einer aussichtslosen Defensive aussieht, entwickelt sich zum Wendepunkt - dank neuartiger Waffen: Langbögen. Die Schlacht von Azincourt wird zum Symbol für strategischen Einfallsreichtum und unerwarteten Triumph. Die Engländer setzen neuartige Langbögen ein, die ihnen einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Sie verstehen es, das Gelände zu ihrem Vorteil zu nutzen, indem sie sich auf einem engen, begrenzten Schlachtfeld positionieren. Dort trifft die englische Armee unter König Heinrich V. auf das französische Heer. Zum Schutz vor Reiterangriffen rammen die englischen Soldaten angespitzte Pfähle in den Boden. Dagegen kommen die schwer gepanzerten französischen Ritter nur langsam voran und werden durch einen aufgeweichten, schlammigen Boden behindert. Die wendigen englischen Bogenschützen und Fußsoldaten fügen den Franzosen verheerende Verluste zu, was zu einem überraschenden und entscheidenden Sieg der Engländer führt. Legendäre Schlachten können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder ihren Untergang bedeuten. Die Dokumentationsreihe von ZDFinfo enthüllt mithilfe moderner Wissenschaft die Geheimnisse berühmter Kriege.