Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11

TV Programm für ZDFinfo am 25.09.2026

Die großen Crashs 04:10

Die großen Crashs: Ölkrise 1973

Dokumentation

Die arabischen Länder drosseln wegen des Jom-Kippur-Krieges 1973 die Erdölproduktion, der Ölpreis steigt. Es folgt die schwerste Wirtschaftskrise nach dem Zweiten Weltkrieg. Die westlichen Industrienationen versuchen, den Benzin- und Ölverbrauch zu reduzieren. Auch in der BRD gibt's autofreie Sonntage, ein Tempolimit und die Aufforderung, weniger zu heizen. Doch die Krise nimmt ihren Lauf - mit Inflation und Massenarbeitslosigkeit. Öl ist seit den 1950er-Jahren immer wichtiger geworden und der Westen abhängiger vom Import des Schwarzen Goldes aus dem Nahen Osten. Immer mehr Menschen fahren Auto, und viele Alltagsprodukte sind aus Plastik, dessen Grundlage Erdöl ist. In der Krise brechen die Absatzmärkte ein, viele Unternehmen gehen pleite. Die schmerzlich vor Augen geführte Abhängigkeit hat auch etwas Gutes: Es beginnt ein Umdenken. Die dreiteilige Reihe "Die großen Crashs" behandelt die größten wirtschaftlichen Einschnitte, die starken Einfluss auf die Weltgeschichte genommen haben. Sowohl 1929 mit dem Schwarzen Freitag als Auslöser der Weltwirtschaftskrise als auch 1973 durch den Ölpreisschock änderte sich das Leben vieler Menschen, Arbeitslosigkeit, Unternehmenszusammenbrüche und zerstörte Vorstellungen von einer goldenen Zukunft waren die Folge. Auch 2008 stürzte eine gigantische Spekulationsblase die Weltwirtschaft in eine tiefe Krise. Wurde etwas aus diesen Crashs gelernt?

Die großen Crashs 04:55

Die großen Crashs: Finanzkrise 2008

Dokumentation

2008 erschüttert eine Nachricht die Wall Street: Lehman Brothers, die viertgrößte Investmentbank der Welt, ist pleite. Die globale Wirtschaft schlittert in eine Finanzkrise. Lehman Brothers ist nicht das einzige Geldhaus, das mit hochspekulativen Papieren Milliardenverluste macht. Viele Banken handeln mit riskanten Krediten, um immer höhere Gewinne zu erzielen. Als die US-Immobilienblase platzt, werden alle in diesen Sog hineingezogen. Nach der Insolvenz von Lehman Brothers überschlagen sich die Ereignisse. Die Aktienkurse sinken rapide. Die Kreditausfälle bringen nun auch europäische Banken in Bedrängnis, die lange an den risikoreichen Immobiliengeschäften mitverdient haben. In Deutschland greift der Staat ein: Bundeskanzlerin Angela Merkel verspricht den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher seien. Im Oktober 2008 spannt die Regierung einen Rettungsschirm von fast 500 Milliarden Euro für die Banken. Auch in anderen Staaten springen Regierungen für Banken und Finanzkonzerne in die Bresche. Doch all die Rettungspakete verhindern nicht, dass Deutschland, die USA und viele andere Industrieländer in die größte Rezession nach dem Zweiten Weltkrieg rutschen. Die dreiteilige Reihe "Die großen Crashs" behandelt die größten wirtschaftlichen Einschnitte, die starken Einfluss auf die Weltgeschichte genommen haben. Sowohl 1929 mit dem Schwarzen Freitag als Auslöser der Weltwirtschaftskrise als auch 1973 durch den Ölpreisschock änderte sich das Leben vieler Menschen, Arbeitslosigkeit, Unternehmenszusammenbrüche und zerstörte Vorstellungen von einer goldenen Zukunft waren die Folge. Auch 2008 stürzte eine gigantische Spekulationsblase die Weltwirtschaft in eine tiefe Krise. Wurde etwas aus diesen Crashs gelernt?

Musk gegen Trump 05:35

Musk gegen Trump: Machos, Macht, Milliarden

Dokumentation

Elon Musk und Donald Trump - zwei der einflussreichsten Männer unserer Zeit. Lange verband sie eine strategische Allianz - doch seit Juni 2025 ist Schluss. Der eine: Unternehmer, Visionär, Techmogul. Der andere: Präsident, Populist, Reizfigur. Die Doku erzählt die Geschichte als Machtanalyse: Wer von beiden kontrolliert mehr - die Wirtschaft, die Medien, die politische Bühne - und das Weltall? Und was bedeutet dieser Bruch für die USA, den Westen, die Demokratie? Diese Fragen stellen sich die Autoren Bernd Reufels, Klaus Kastenholz und Laura Hohmann. Die große Verbrüderung zwischen Trump und Musk endet so wortgewaltig, wie sie begonnen hat. Während mitten im Präsidentschaftswahlkampf Elon Musk plötzlich verkündet, dass er Trump unterstützt, droht er ihm im Juni 2025 indirekt mit einem Amtsenthebungsverfahrung und der Gründung einer eigenen Partei. Der Konflikt erreichte einen brisanten Punkt, als Musk dem Präsidenten öffentlich eine Verbindung zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein unterstellte. Belege legte er nicht vor. Trumps Umfeld wies die Anschuldigungen zurück, äußerte sich jedoch nicht weiter dazu. Und Trump droht mit der Streichung sämtlicher Privilegien und Subventionen für Musks Unternehmen. Der Auslöser? Nur ein umstrittenes Gesetz, das Musk verhindern wollte? Das Gesetz sieht umfassende Steuer- und Ausgabenreformen vor. Das würde allerdings auch die Staatsverschuldung um Billionen Dollar erhöhen. In wirtschaftlicher Hinsicht bleibt Musk ein Libertärer, er fordert begrenzte Regierungseinmischung. Er plädiert für eine Reduzierung der Staatsausgaben, eine Senkung der Steuern und die Aufhebung von Vorschriften, insbesondere derjenigen, die sich auf seine Unternehmen auswirken. Der Film zeigt nicht nur den zu erwarteten Showdown zweier Super-Egos, die Ursachen und die Folgen reichen tiefer als es zunächst scheint. Gestaltet wird die Doku in einem hochwertigen Look mit Archiv- und Lizenzmaterial sowie grafisch aufwendig aufbereiteten Social-Media-Posts und Erklärgrafiken. Renommierte Experten, Journalisten, Politiker und Wissenschaftler ordnen die Geschehnisse ein.

Blutgold - Die Macht der Kartelle 06:20

Blutgold - Die Macht der Kartelle

Recht und Kriminalität

Gold treibt die Welt an. "Die Spur" verfolgt seinen Weg vom illegalen Abbau bis in die Auslage deutscher Juweliere und die Portfolios globaler Investoren. Wer beherrscht den Markt? Während die Preise weltweit klettern, steigt der Kolumbianer Christian in seine illegale Mine. Anbieter in Europa versuchen, mit Fairtrade-Gold solchen Abbau zu bremsen. Kann das gelingen, wenn Gold für Kolumbiens Kartelle wichtiger wird als Koks? ZDF-Autor und Kameramann Christopher Stöckle besucht abgelegene Minen, in denen unter lebensgefährlichen Bedingungen nach Gold geschürft wird. Er trifft Kartellmitglieder, die das Gold durch ein undurchsichtiges Netzwerk von Scheinfirmen in den legalen Markt schleusen, und er zeigt die geheimen Vertriebswege, über die das "schmutzige" Gold schließlich in den weltweiten Handel gelangt. Christopher Stöckle ist unterwegs mit Schmugglern, Minenarbeitern, Insidern. Er begleitet die Polizei bei ihrer Arbeit, um so das dunkle Geschäft hinter dem glänzenden Metall offenzulegen. Mehr unter https://diespur.zdf.de

Das asiatische Beben - eine Finanzkrise und ihre Folgen 07:05

Das asiatische Beben - eine Finanzkrise und ihre Folgen

Dokumentation

Seit dem Ende des 20. Jahrhunderts hat sich die Menge des Kapitals vervielfacht. Die Geschwindigkeit, mit der es zirkuliert, hat Lichtgeschwindigkeit erreicht. Aber die Finanzmärkte sind auch ein Schlachtfeld von Spielern und Egos. Und die können ganze Länder an den Rand des Abgrunds bringen. Denn die Finanzmärkte sind schneller, als Politiker handeln können. Zum Ende des 20. Jahrhunderts frisst sich die erste Finanzkrise der globalisierten Welt durch ganz Südost- und Ostasien und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. In der asiatischen Finanzkrise zeigt sich zum ersten Mal, dass die Schnelligkeit der Kapitalströme Krisen auslösen kann, die niemand vorher kannte. Und die haben die Wucht eines alles verschlingenden Buschfeuers. Was später als Asienkrise der Jahre 1997/1998 in die Geschichte einging, war die größte globale Finanzkrise seit dem Zusammenbruch der Weltwirtschaft in den 1930er-Jahren. Eine Krise, die unangekündigt kam: Die Welt schien auf einem kontinuierlichen Wachstumspfad zu sein, angetrieben von den aufstrebenden Volkswirtschaften, insbesondere in Südostasien, der Region mit dem stärksten Wirtschaftswachstum der Welt. Jetzt verloren plötzlich Millionen Menschen ihre Lebensgrundlage. Hunger, Massenarbeitslosigkeit und Aufstände kamen zurück in die bis dahin prosperierenden Länder. Wie konnte das passieren? Was waren die Ursachen? Und warum versagten die Instrumente einer globalen Ökonomie lange Zeit, um die drohende Katastrophe einzudämmen? Welche Lehren können gezogen werden? Und wie groß ist die Gefahr, dass die Welt heute wieder in eine globale Finanzkrise stürzt?

forum am freitag 07:50

forum am freitag

Kirche und Religion

Das "forum" bietet Muslimen in Deutschland die Möglichkeit, ihre Erfahrungen in das gesellschaftliche Gespräch einzubringen. Muslime erklären ihre Religion, erzählen von ihrem Alltag.

frontal 08:05

frontal

Infomagazin

CDU nach historischer Pleite Wie reagiert jetzt die Parteibasis? Die CDU erlebt einen historischen Absturz: In Mecklenburg-Vorpommern scheitert die Partei erstmals bei einer Landtagswahl an der Fünf-Prozent-Hürde, auch in Berlin verliert sie deutlich. Bundeskanzler und CDU-Parteichef Friedrich Merz spricht von einem "Desaster" - und kündigt zugleich an, an seinem Kurs und seinen Ämtern festzuhalten. Doch wie groß ist der Rückhalt für Merz in der eigenen Partei noch? Nach der Wahlniederlage wächst der Druck auf die Parteiführung. Entscheidend wird, wie die Landesverbände und die Basis auf das Ergebnis reagieren. Muss Merz um seinen Parteivorsitz kämpfen? Und welche Folgen hat die historische Pleite für seine Zukunft als Kanzler? Notaufnahmen vor dem Kollaps Patientensicherheit in Gefahr Wer eine Notaufnahme aufsuchen muss, kennt das: lange Wartezeiten, überlastetes Personal. Deutschlands Notfallversorgung ist am Limit. Mit einer Notfallreform will die Politik nun gegensteuern. "frontal" hat sich die Lage in den Krankenhäusern angeschaut: Gefährdet die chronische Überlastung die Patientensicherheit? Und welche Rolle spielen wirtschaftliche Interessen? Deutschlands neuer Kampfjet F-35 Die Knebelverträge mit den USA Deutschland und Europa sollen deutlich mehr für ihre eigene Verteidigungsfähigkeit tun und sicherheitspolitisch unabhängiger von den USA werden, fordert die Bundesregierung. Die "Pax Americana" sei vorbei, erklärt Bundeskanzler Friedrich Merz. Doch milliardenschwere Rüstungsprojekte wie die Beschaffung von F-35-Kampfjets, Transporthubschraubern, Seefernaufklärern und Marschflugkörpern zeigen das Gegenteil: Deutschland begibt sich in eine immer stärkere militärische Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten. Hinzu kommen Kaufverträge, die nahezu ausschließlich zugunsten der USA ausgestaltet sind und von deutscher Seite weitgehend akzeptiert werden müssen. Berliner Linke und Antisemitismus Schutzversprechen und Abgrenzung Die Berliner Linke steht nach ihrem Wahlerfolg vor einer schwierigen Debatte: Spitzenkandidatin Elif Eralp hat sich ausdrücklich zum Schutz jüdischen Lebens in der Hauptstadt bekannt. Gleichzeitig sorgen Vorwürfe wegen antisemitischer und israelfeindlicher Positionen sowie problematische Verbindungen einzelner Politiker für Kritik. Dazu zählen auch Kontakte zu Personen aus dem palästinensischen Spektrum und zum Umfeld des Remmo-Clans. Für die jüdische Gemeinde stellt sich damit die Frage, wie konsequent die Berliner Linke ihr Schutzversprechen auch innerhalb der eigenen Partei umsetzt.

auslandsjournal 08:50

auslandsjournal

Auslandsreportage

KI ohne Tabus China lässt die Puppen tanzen Wenn Diesel unbezahlbar wird Afrika und die Ölkrise Reise nach Pantelleria Unterwegs auf der Insel der Kapern

Auf Roms Spuren: Bibracte 09:20

Auf Roms Spuren: Bibracte: Galliens vergessene Hauptstadt

Dokumentation

Vor 2000 Jahren war es das größte Oppidum in ganz Gallien: Bibracte. Doch die mächtige Hauptstadt der Haeduer verschwand und lag lange unter dichtem Wald verborgen. Was war geschehen? Erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden erste Überreste wiederentdeckt. Wie sah die Stadt aus, in der bis zu 10.000 Menschen lebten? Wie entstanden ihre mächtigen Verteidigungsanlagen, und welchen Einfluss hatten die Römer auf den Keltenstamm? Mithilfe moderner Technologie enthüllen Forscherinnen und Forscher die Geheimnisse der einstigen Hauptstadt der Haeduer - ihre Blütezeit und ihren Untergang. Bibracte ist auch heute eine gigantische Ausgrabungsstätte, die ständig neue Erkenntnisse über die Romanisierung der gallischen Stämme liefert. Aufwendige 3-D-Animationen und Expertenaussagen lassen die antike Großstadt mit ihrem komplexen Wassersystem, ihrem Forum, ihrer Basilika und ihren imposanten Wohnhäusern aus Stein wieder auferstehen. Im ersten Jahrhundert vor Christus eroberte das Römische Reich ganz Westeuropa. Auch die keltischen Völker in Gallien wurden romanisiert, gaben ihre alten Machtzentren auf, um neue Hauptstädte zu gründen.

heute Xpress 10:03

heute Xpress

Nachrichten

Egal, ob Politik, Wirtschschaft, Kultur oder Gesellschaft - das Nachrichtenmagazin informiert kurz und knackig über aktuell relevante Themen.

Auf Roms Spuren: Autun 10:05

Auf Roms Spuren: Autun: Festung des Augustus

Dokumentation

Die französische Kleinstadt Autun war einst unter dem Namen Augustodunum ein Zentrum römischer Macht in Gallien. Überreste imposanter Monumente zeugen noch heute von ihrer Bedeutung. Das antike Augustodunum entstand innerhalb weniger Jahrzehnte nach römischem Vorbild als neue Hauptstadt der Haeduer. Erst allmählich lüften archäologische Untersuchungen mithilfe moderner Technik ihre letzten Geheimnisse. Wie konnte die Hauptstadt der Haeduer in so kurzer Zeit errichtet werden? Welche technischen Herausforderungen begleiteten dieses monumentale städtebauliche Projekt? Was sagen sie über die Fähigkeiten römischer Baumeister? Und was erzählen uns die neuesten archäologischen Funde über die Rolle der Stadt in Gallien? Aufwendige 3-D-Rekonstruktionen und Berichte von Expertinnen und Experten lassen die antike Stadt wieder lebendig werden. Im ersten Jahrhundert vor Christus eroberte das Römische Reich ganz Westeuropa. Auch die keltischen Völker in Gallien wurden romanisiert, gaben ihre alten Machtzentren auf, um neue Hauptstädte zu gründen.

Metropolen der Antike 10:50

Metropolen der Antike: Persepolis

Geschichte

Persepolis: eine antike Metropole, die zum Mythos wird. Im 6. Jahrhundert vor Christus beginnt der König des Perserreiches, Dareios I., mit dem Bau dieser Königsstadt im heutigen Iran. Dareios entwirft majestätische Paläste. Eine ausgeklügelte Bewässerung macht die Umgebung von Persepolis zu einer fruchtbaren Oase - ein Wunder der antiken Welt. Wie konnte Alexander der Große eine so mächtige Stadt zu Fall bringen? Um seine Macht zu festigen und sein riesiges Reich zu beherrschen, lässt Dareios eine Reihe majestätischer Paläste auf einer künstlich angelegten Terrasse bauen. Es ist ein gigantisches Bauwerk, eine der größten Stätten der Antike. Für die Bewässerung der Felder und Obstgärten rund um den Palastkomplex entwickeln die Stadtplaner eines der fortschrittlichsten Wassersysteme der antiken Welt. Ein mehr als 15 Kilometer langes Rohrleitungssystem bringt Wasser aus den Bergen in die Stadt. Persepolis wird zum grünen Paradies inmitten des trockenen Hochlandes. Heute lassen archäologische Ausgrabungen eine Stadt erahnen, die größer ist, als man sich jemals vorgestellt hat. Was sagen jüngste Funde über die wahre Rolle der Stadt aus? Warum wurden Jahrhunderte architektonischer Genialität innerhalb von wenigen Stunden zerstört? Troja, Karthago und Persepolis: drei antike Metropolen, mythisch beladen und voller Legenden. Wie kam es zu ihrem Untergang? Welche Geheimnisse können Archäologen noch heute ihren Ruinen entlocken?

Metropolen der Antike 11:40

Metropolen der Antike: Athen

Geschichte

Das antike Athen gilt als Wiege der europäischen Zivilisation und Demokratie. Architektonische Meisterwerke zeugen noch heute von einer eindrucksvollen Vergangenheit. Von Architektur, Mathematik bis hin zur Kunst - vieles, was unser heutiges Leben prägt, ist ohne die Errungenschaften der Antike nicht denkbar. Athen beherbergt viele beeindruckende Bauwerke, die dank des Einfallsreichtums ihrer Erbauer überdauert haben. Im Herzen Athens erhebt sich ein imposanter Hügel: die Akropolis. Ihre Bauten existieren dort schon seit mehr als zwei Jahrtausenden. Der Parthenon mit der goldenen Statue der Göttin Athena und die Propyläen, der monumentale Zugang zur Tempelanlage: Perfektion, Schönheit und technische Raffinesse zeugen von dem Denken einer modernen Gesellschaft. Die Agora, als Wiege der Demokratie im antiken Athen, war der Ort der Debatten und Abstimmung über Gesetze. Den Platz umsäumten einst die unterschiedlichsten Bauwerke. Die Nähe zum Meer spielt für die Stadt noch heute eine wichtige geopolitische und strategische Rolle. Der Bau eines Korridors als direktem Zugang zum Meer ist eine bauliche Meisterleistung. Bis heute gilt Piräus als einer der größten Fracht- und Passagierhäfen der Welt. Der Zusammenschluss vieler kleiner Ansiedlungen zu einer Stadt, verbunden mit dem Aufbau eines Verteidigungsbundes als gegenseitige Schutzgarantie, machte Athen in der Antike groß und mächtig. Eine städtebauliche Planung der Infrastruktur von Straßen, Wohngebäuden und Wasserversorgung sind beispielhaft. Rom, Athen, Alexandria und Tikal: vier antike Metropolen, deren Ruf Legende ist. Sie alle sind einst Zentren der Macht. Davon zeugen noch heute viele eindrucksvolle Bauwerke. Die Dokumentation von ZDFinfo zeigt Forschende auf den Spuren genialer Architekten und Baumeister.

Die sieben Weltwunder - Mythos und Wahrheit 12:25

Die sieben Weltwunder - Mythos und Wahrheit

Dokumentation

Die sieben Weltwunder der Antike bergen bis heute viele Geheimnisse. Wie phänomenal waren sie? Wie sahen sie wirklich aus? "ZDF-History" geht auf Spurensuche. Die Idee zu den "Top Sieben" der antiken Bauwerke stammt aus Griechenland. Nicht nur die Größe, auch ihre prunkvolle Gestaltung und herausragende mythologische Bedeutung machten die Schauplätze schon damals zu magischen Orten. Im 2. Jahrhundert vor Christus listet der Schriftsteller Antipatros von Sidon erstmals vollständig die sieben Bauwerke auf, die sich Reisende nicht entgehen lassen sollten: die Statue des Zeus von Olympia, das Grab des Königs Maussolos in Halikarnassos, die hängenden Gärten der Semiramis in Babylon, der Koloss von Rhodos, der Leuchtturm von Alexandria, der Tempel der Artemis in Ephesos und die Pyramiden von Gizeh. Nur eines der Bauwerke kann die Nachwelt heute noch bestaunen: die gigantischen Grabmäler der Pharaonen in Ägypten. Um 2550 vor Christus errichtet, sind sie die ältesten aller Weltwunder - und haben als Einzige die Zeiten überdauert. Doch auch sie stellen die Wissenschaft weiterhin vor Rätsel, trotz jahrzehntelanger Forschung.

Tatort Pyramide - Grabräubern auf der Spur 12:50

Tatort Pyramide - Grabräubern auf der Spur

Archäologie

In der kargen Wüste Nordägyptens machen Archäologen eine erstaunliche Entdeckung: Überreste einer 4000 Jahre alten Pyramide und eine Grabkammer im Fundament geben Rätsel auf. Die Forscher sind sicher: Sie sind auf einen antiken Tatort gestoßen. Das Team um den Ägyptologen Dr. Mark Lehner erkundet die düstere Welt der antiken Grabräuber. Die im Grab gefundenen Holzfragmente zeigen einen Sargdeckel mit weiblichem Gesicht. Anders als bei vielen derartigen Funden ist die Kammer noch immer mit einem zehn Tonnen schweren Granitstein versiegelt. Die Archäologen legen das Grab frei und entdecken eine reich verzierte Holzkiste. Der Inhalt: nur Knochenfragmente. Waren doch schon Grabräuber am Werk?

Die Pyramiden 13:40

Die Pyramiden: Dahschur - Fantastische Entdeckungen

Architektur

Dahschur erstreckt sich vom Westufer des Nils bis in die Wüste. Spektakulärste Monumente: die Knickpyramide und die Rote Pyramide. Errichtet etwa 2600 vor Christus durch Pharao Snofru. Er gilt bis heute als innovativster Bauherr des Alten Reichs Ägypten. Beim Bau der Knickpyramide gab es statische Probleme. Deshalb beauftragt König Snofru etwa in seinem 30. Regierungsjahr die Errichtung der Roten Pyramide. Sie gilt als die erste perfekte Pyramide. Beim Bau der Knickpyramide unterlaufen statische Fehler: Die zunächst starke Steigung des 100 Meter hohen Monuments flacht auf halber Höhe ab. Dadurch entsteht eine Kante, die der Knickpyramide ihren Namen gibt. Auch der Bau der Grabkammer misslingt. Das Kraggewölbe gleicht heute einer Höhle. Bei der Konstruktion der Roten Pyramide profitieren die Baumeister von den Fehlern bei der Errichtung der Knickpyramide: Die Steinlagen werden dort von Anfang an horizontal ausgeführt, sodass der Druck im Inneren der Pyramide nicht verstärkt wird. Der Kern der Roten Pyramide besteht aus rötlichen Kalksteinblöcken - daher ihr heutiger Name. Obwohl sie von Anfang an als perfekt gilt, wirft auch die Rote Pyramide Fragen auf: Ist sie tatsächlich das Grabmal König Snofrus? Warum gibt es keinen Sarkophag? Hat der altägyptische Herrscher seine letzte Ruhestätte doch in der misslungenen Knickpyramide gefunden?

Die Pyramiden 14:20

Die Pyramiden: Abu Rawash - Verloren in der Zeit

Architektur

Sie ist nur noch eine stark zerstörte Ruine: die Pyramide des Pharaos Radjedef, erbaut etwa 2580 vor Christus. Nur noch ihr Sockel, ein tiefer Schacht und die ehemalige Baurampe sind erhalten. Aber vor allem die Fundamente faszinieren internationale Archäologen. Aus der Vogelperspektive kann man direkt in das Innere der Pyramide schauen. So ist es möglich, die unterschiedlichen Bauphasen zu studieren und Erkenntnisse über den Bau von Grabkammern zu gewinnen. Mithilfe modernster Technologien versuchen Forscher, die Geheimnisse der Radjedef-Pyramide zu entschlüsseln.

Die Pyramiden 15:05

Die Pyramiden: Gizeh - Die letzten Geheimnisse

Architektur

Sie sind die bekanntesten Grabmäler der Welt: die Pyramiden in Ägypten. Einst erbaut für mächtige Pharaonen, wurden sie über die Jahrtausende geplündert und von späteren Herrschern zerstört. Auf der Hochebene von Gizeh reihen sich die Cheops-, die Chephren- und die Menkaure-Pyramide in einer perfekten Linie aneinander. Sie sind das einzige erhaltene Weltwunder der Antike. Internationale Archäologen versuchen, ihre letzten Geheimnisse zu entschlüsseln.

Die Pyramiden 15:50

Die Pyramiden: Sakkara - Das erste Monument

Architektur

Sie ist die älteste der ägyptischen Pyramiden: die Stufenpyramide des Pharaos Djoser, erbaut um 2650 vor Christus. Aus der Ferne sieht sie aus wie eine Treppe, die in den Himmel ragt. Wie kann ein solches gigantisches Monument ohne moderne Maschinen errichtet werden? Woher stammen die Steine für den Bau? Mithilfe neuester Technologien wie Fotogrammetrie versuchen Wissenschaftler, die Rätsel um die berühmte Djoser-Pyramide zu lösen. Während König Djosers Herrschaft findet eine architektonische Revolution statt: Der altägyptische Pharao der 3. Dynastie lässt die ersten Monumentalbauten der Menschheit bauen. Seine spektakuläre Stufenpyramide, ursprünglich 62,5 Meter hoch, steht in Sakkara, einer weitläufigen Totenstadt etwa 20 Kilometer südlich von Kairo. Der Pyramidenkomplex ist umgeben von einer gewaltigen Ringmauer. Im Untergrund: kilometerlange Tunnel. Wird es den Archäologen nun mithilfe modernster Messmethoden und Auswerteverfahren gelingen, den Pyramiden ihre letzten Geheimnisse zu entlocken?

Die Pyramiden 16:35

Die Pyramiden: Meidum - Das Scheingrab

Architektur

Sie ist weniger bekannt als die großen Pyramiden Ägyptens, aber dafür umso geheimnisvoller: die Meidum-Pyramide. Lange hielten Wissenschaftler das imposante Monument für einen Sonnentempel. Ausgrabungen in der Nekropole Meidum beweisen jedoch, dass es sich um eine echte Pyramide handelt. Und zwar um eine ganz besondere: Es sind zwei Pyramiden in einer. An ihr können Archäologen die Entwicklung von den Stufenpyramiden zu echten Pyramiden nachvollziehen. Die Dokumentation ist eine Zeitreise ins alte Ägypten und auf Baustellen schier unvorstellbarer Großprojekte - sowohl aus damaliger als auch aus heutiger Sicht. Gebaut für die Ewigkeit von mächtigen Pharaonen im ägyptischen Alten Reich, überstanden die bekanntesten Grabmäler der Welt Jahrtausende. Fremde Herrscher versuchten, sie zu zerstören, Grabräuber plünderten sie aus. Heute werden die Pyramiden von Archäologen und Wissenschaftlern studiert und vermessen. Werden neueste Technologien die letzten Geheimnisse lüften?

Die Pyramiden 17:20

Die Pyramiden: Cheops - Geheimnis der Felsenkammer

Architektur

Von den sieben Weltwundern der Antike gibt es nur noch sie: die Pyramiden von Gizeh. Die älteste und größte ist die Cheopspyramide. Ein Koloss aus Stein, seit 4500 Jahren Besuchermagnet. Jedes Jahr kommen Millionen Menschen nach Ägypten, um das geheimnisumwobene Grabmal von Pharao Cheops zu bewundern. Mit einer Seitenlänge von 230 Metern und einer Höhe von 146 Metern (heute 138 Metern) war die Pyramide lange Zeit das höchste Bauwerk der Welt. Untersucht wird die Cheopspyramide bereits seit mehreren Jahrhunderten. Trotzdem bleiben Rätsel, weiß man noch immer nicht, wie die Ägypter das riesige Monument ohne moderne Maschinen bauen konnten. Gelingt es Forschern nun, mithilfe neuester Technologien das Geheimnis des Bauwerks zu entschlüsseln?

Verlorene Schätze - Das Erbe des Assyrischen Reiches 18:05

Verlorene Schätze - Das Erbe des Assyrischen Reiches

Dokumentation

2014 zerstören IS-Terroristen in Mossul große Teile des archäologischen Erbes aus assyrischer Zeit. Unter den Trümmern entdecken Forschende Überreste eines monumentalen Königspalastes. Die Artefakte stammen aus der Zeit König Sanheribs und zeugen von der weit entwickelten Kultur der Assyrer. Ausgeklügelte Bewässerungssysteme versorgten prachtvolle Gartenanlagen. Handelt es sich um die legendären Hängenden Gärten von Babylon? Davon zumindest ist die britische Assyriologin Stephanie Dalley überzeugt. Die frühere Oxford-Forscherin glaubt, dass dieses verschollene antike Weltwunder in Wirklichkeit nicht von König Nebukadnezar in Babylon errichtet wurde, sondern von König Sanherib im etwa 480 Kilometer entfernten Ninive, dem heutigen Mossul. Die Entdeckung des Königspalastes ist eine archäologische Sensation, die wertvolle Erkenntnisse über eines der mächtigsten Reiche der Menschheitsgeschichte zutage fördert. Die Dokumentation von ZDFinfo gibt spannende Einblicke in diese Welt und zeigt zugleich, wie gefährlich die Arbeit der Archäologinnen und Archäologen in Mossul ist.

Einsatzbereit - Ausbildung bei der Bundeswehr 18:45

Einsatzbereit - Ausbildung bei der Bundeswehr: Panzerfahrer im Gelände

Militär

Wenn es zum Ernstfall kommt, sind die Panzergrenadiere der Bundeswehr mit dem Schützenpanzer Puma an vorderster Front. Der Kampfpanzer Leopard kämpft aus größerer Distanz. Der Panzer: Die Bundeswehr plant weiter mit dem schweren Gefährt. Sie hat mit dem Schützenpanzer Puma und dem Kampfpanzer Leopard zwei hochmoderne Modelle. Die richtige Ausbildung in Technik und Taktik verlangt den Soldaten alles ab. Panzer findet man in bewaffneten Konflikten rund um die Welt an vorderster Front. Bei der Bundeswehr gibt es den Schützenpanzer Puma mit seiner Kampftruppe im Gepäck, die jederzeit außerhalb des Panzers in den Kampf eingreifen kann, und den Kampfpanzer Leopard, der einzeln, zu viert als Zug oder im Verbund mit dem Schützenpanzer kämpfen kann. In der zweiteiligen Serie "Einsatzbereit - Ausbildung bei der Bundeswehr" geht es in der Folge "Panzerfahrer im Gelände" um Panzer, die Soldaten darin und um die Ausbildung. Der Alltag der Panzergrenadiere ist hart. Die Soldatinnen und Soldaten üben fast ausschließlich draußen im Feld - bei jedem Wetter. Das geht teils mehrere Tage und auch die Nacht hindurch. Im Gelände müssen sie sich schnell bewegen und perfekt zusammenarbeiten. Sie tragen schwere Ausrüstung und müssen mit hoher Geschwindigkeit durch Wälder, Schützengräben oder Straßenschluchten. Jeder Schritt muss sitzen, damit im Ernstfall alles klappt. Bevor es aber ins Feld geht, lernen die Soldaten unterschiedliche Situationen erst einmal am Simulator. Der Raum ist gestaltet wie das Innere des Panzers. Die Soldaten reagieren auf Situationen am Bildschirm. Dort erscheinen Feinde, Hindernisse oder schwieriges Gelände. Die Panzergrenadiere reagieren darauf, als wären sie wirklich im Einsatz. Besonders eindrucksvoll ist der Leopard-Kampfpanzer. Hier wird mit großem Kaliber geschossen - kilometerweit. In der Gefechtsübung müssen die Soldaten mit Nebelwerfern und taktischen Manövern richtig reagieren. Um, wenn es hart auf hart kommt, für den anderen alles zu geben, ist den Soldaten die Kameradschaft besonders wichtig. Sie vertrauen einander und halten zusammen - im Training wie im Privatleben. Es wird klar: Der Dienst am Panzer ist anspruchsvoll, aber auch geprägt von großem Teamgeist, Verantwortung und einem starken Gefühl von Zusammenhalt. Heute wie in Zukunft.

Einsatzbereit - Ausbildung bei der Bundeswehr 19:30

Einsatzbereit - Ausbildung bei der Bundeswehr: Marinesoldaten auf Hoher See

Militär

Die deutsche Marine verteidigt vor allem die Ostsee. Dafür gelten bei der Bundeswehr die höchsten Ausbildungsstandards. Die größte Herausforderung hierbei ist das Gefechtstraining. Jeder hat eine genaue Aufgabe an Bord einer Fregatte. Bei einer Gefechtsübung wird für die äußere und innere Sicherheit gesorgt. Im U-Boot dagegen fehlt jeder Luxus. Dort leisten die Soldaten auf engstem Raum, ohne Sonnenlicht und unter Wasser ihren Dienst. Die Marine und die Ostsee - ein Herz und eine Seele. Seit der Wikingerzeit ist die Ostsee ein wild umkämpftes Gebiet um Handelswege, Rohstoffe und nicht zuletzt militärische Macht. Die deutsche Ostsee zu verteidigen - zu Wasser, unter Wasser, in der Luft und an den Küsten -, ist seit jeher Aufgabe der deutschen Marine. In dieser Folge der zweiteiligen Serie "Einsatzbereit - Ausbildung bei der Bundeswehr" geht es um die Marine und deren aufwendige und höchst komplexe Ausbildung. Der Film begleitet junge Frauen und Männer auf der Fregatte "Sachsen-Anhalt" bei ihrem Werdegang von einer einfachen Schiffsbesatzung zu einer Kriegsschiffbesatzung. Das heißt: hartes Gefechtstraining auf deutschen Gewässern - bis hin zum Einsatz für die Vereinten Nationen an der Küste vor dem Libanon. Hanna ist Fregattenkapitänin, aber auch Mutter von zwei kleinen Töchtern. Lange Auslandseinsätze und ständige Bereitschaft muss sie trotzdem meistern. Ihr Beruf ist ihr wichtig. Dasselbe gilt für Koch Jimmy. Mit frischen Brötchen an Bord die Mannschaft bei Laune zu halten, ist nicht sein einziger Job. Bei einem Gefecht ist er zusätzlich Sanitäter. Der Traum, U-Boot-Kommandant zu werden, kann bei der Marine Wirklichkeit werden. Aber nur wenige schaffen die harte Ausbildung. Das fängt für Oberleutnant zur See, Jonas, schon beim Schwimmtraining in Uniform an. Eine Stufe höher gibt es dann das Training am Simulator. Aber keiner der Soldatinnen und Soldaten kann sich zu dem Zeitpunkt vorstellen, wie es wirklich ist, in einem engen U-Boot mit minimaler Ausstattung und ohne eigenes Bett wochenlang in der Dunkelheit der Tiefsee zu operieren. Und das möglichst lautlos. Der Film zeigt den harten Alltag der deutschen Marine an Bord.

Fremdenlegion 20:15

Fremdenlegion: Rekruten im Härtetest

Dokumentation

Die Fremdenlegion: 9000 Elitesoldaten aus aller Welt, ausgebildet mit Drill und Gehorsam, einsatzbereit für den Kampf. Der Weg in die Legion ist hart, bleiben dürfen nur die Besten. Täglich kommen Männer aus der ganzen Welt zur Legionskaserne im französischen Aubagne. Sie suchen eine zweite Chance im Leben. Doch was sie erwartet, ahnen sie nicht: scharfer Befehlston, harte Tests, wenig Schlaf, wenig zu essen, eine extreme Zeit. Die Dokumentation "Fremdenlegion - Rekruten im Härtetest" begleitet mit exklusiven Zugängen diejenigen, die unbedingt Legionär werden wollen. Die Légion étrangère, die französische Fremdenlegion, gilt für viele als Mythos, als legendär und berüchtigt. Seit 1831 gab es keinen bewaffneten Konflikt, an dem Frankreich beteiligt war, an dem die Fremdenlegion nicht an vorderster Front mitkämpfte. Jedes Jahr bewerben sich an die 10.000 junge Männer, wollen Legionär werden. Angenommen werden am Ende nur rund 1600 von ihnen. Der Film begleitet vier junge Männer durch die Selektion, wie das Aufnahmeverfahren offiziell heißt: den Chilenen David del Solar de la Sotta, den Kroaten Alan Gracin, den Franzosen Adrien Macquart und den Madegassen Navola Rakotoson. Ihre körperliche Fitness wird wieder und wieder getestet, ebenso ihre mentale und intellektuelle Eignung. Besonders wichtig ist auch: Kommen sie in der Gruppe mit den anderen klar? Halten sie den Druck aus, die Befehle, das ständige Antreiben, den Mangel an Schlaf und Essen? Können sie sich unterordnen? Sind sie wirklich bereit, alles zu geben? ZDFinfo dokumentiert die Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Reihe. Dabei werden Kandidaten und Legionäre begleitet, vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten wie den Dschungelkriegern in Französisch-Guyana. Die Filme bieten Einblicke in eine Welt, die sich nur sehr selten nach außen öffnet.

Fremdenlegion 21:00

Fremdenlegion: Trainingshölle Regenwald

Dokumentation

Elitekämpfer im Dschungel: Im 3. Regiment der Fremdenlegion werden Legionäre und Spezialeinheiten befreundeter Armeen unter besonders harten Bedingungen geschult. Die Dschungelkampfschule gehört zu den härtesten militärischen Trainingsprogrammen. Die Soldaten campieren im Regenwald, Essen ist rationiert, es gibt keine Sanitäranlagen. Bedingungsloser Gehorsam ist Pflicht, und selbst kleinste Fehler werden hart bestraft. Seit 1973 ist das 3. Infanterie-Regiment der französischen Fremdenlegion (3e Régiment étranger d'infanterie) in Französisch-Guyana stationiert. Eine Region, die zu 90 Prozent aus Wald besteht und zu den regenreichsten Gebieten der Welt gehört. Unwirtliche Bedingungen sowohl für die Legionäre als auch für deren Ausrüstung, die die ZDFinfo-Dokumentation mit exklusiven Zugängen begleitet. "Harpie-Mission" wird der Kampf gegen illegale Goldsucher genannt. Legionäre durchkämpfen noch vor Sonnenaufgang und im strömenden Regen den Dschungel, um Goldsuchern auf die Spur zu kommen. Diese stammen meist aus Brasilien, sind in mafiaähnlichen Strukturen organisiert und teilweise schwer bewaffnet. Eine zweite Mission in Französisch-Guyana nennt sich "Titan": Legionäre schützen den internationalen Weltraumbahnhof in Kourou. Seit 2008 übernehmen sie diese Aufgabe. Die Dokumentation "Fremdenlegion - Trainingshölle Regenwald" begleitet einen Bodentrupp während seiner Patrouille. Mit speziellen Kettenfahrzeugen rücken die Legionäre am frühen Morgen aus der Kaserne aus. Sie formieren sich auf dem Gelände des Weltraumbahnhofes und beobachten mit Feldstechern das Areal. Die Hand immer am Abzug der Waffe, jederzeit schussbereit. Weltbekannt und legendär ist die französische Fremdenlegion durch ihr Dschungel-Trainingscenter, dem CEFE (Centre d'entraînement en forêt équatoriale). Dort werden Legionäre, aber auch Soldatinnen und Soldaten befreundeter Armeen im Dschungelkampf trainiert. Dabei geht es hart zur Sache. In der Regel besteht ein Kurs aus rund 50 Teilnehmenden, ein Großteil schafft es nicht, bis zum Ende durchzustehen. Täglich kommt es zu Verletzungen, viele Teilnehmer scheiden aufgrund totaler Erschöpfung oder Dehydrierung aus. ZDFinfo begleitet einen Legionär und eine Offiziersanwärterin des französischen Militärs bei ihren täglich härter werdenden Anforderungen, die sie immer wieder an ihre physischen und mentalen Grenzen führen. Werden sie bis zum Ende des Kurses durchhalten? ZDFinfo dokumentiert die Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Reihe. Dabei werden Kandidaten und Legionäre begleitet, vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten wie den Dschungelkriegern in Französisch-Guyana. Die Filme bieten Einblicke in eine Welt, die sich nur sehr selten nach außen öffnet.

Fremdenlegion 21:45

Fremdenlegion: Im Kampf für Europa - NATO-Manöver in Estland

Dokumentation

Legionäre im Einsatz für Europa. Während des NATO-Manövers "Spring Storm" proben insgesamt 12.000 Soldaten in Estland den Ernstfall. Unter ihnen rund 200 Legionäre der Fremdenlegion. Die französische Fremdenlegion übernimmt in Estland an der Ostflanke die Rolle des Angreifers, die Rolle Russlands. Wie klappt die Zusammenarbeit mit den internationalen Soldaten, und wie gut ist die NATO für einen möglichen Ernstfall gerüstet? Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine ist das Baltikum an der Ostflanke die vorderste Linie einer neuen, gefährlichen Bedrohung. Besonders exponiert ist Estland, wie auch der estnische Verteidigungsminister Hanno Pevkur bestätigt: "Wir kennen unsere Nachbarn. Wir machen uns keine Illusionen, wir sind sehr wachsam - bei dieser Nachbarschaft musst du verdammt vorsichtig sein." Als Antwort setzen das Baltikum und die NATO auf Sichtbarkeit und Abschreckung. Jedes Jahr findet in Estland die Großübung "Spring Storm" statt, an der insgesamt 12.000 Soldaten teilnehmen - unter ihnen auch Fremdenlegionäre aus Frankreich. Für die Doku-Serie "Fremdenlegion" nimmt die Legion das ZDFinfo-Team exklusiv mit und gewährt intensive Einblicke. Während des Manövers übernimmt die Eliteeinheit die Rolle des Angreifers und fordert die estnische Verteidigung maximal heraus. Die Legionäre folgen dabei der Strategie "Attrition Warfare" - ein erbarmungsloser Abnutzungskrieg, der den Feind durch ununterbrochene Schläge zermürben soll. Der Kommandeur vor Ort, Capitaine Grégoire Chatillon, beschreibt es so: "Selbst wenn die Einheit zerschlagen wurde, selbst wenn wir schwere Verluste erleiden: Legionäre stoßen immer weiter vor." Die Legionäre kämpfen unter Realbedingungen und nutzen dabei extreme Tarnung. Sie setzen unter anderem spezielle Multi-Spektral-Tarnnetze ein, um die eigene Wärmestrahlung vor der feindlichen Aufklärung zu verbergen. Das Manöver "Spring Storm" ist ein Hightech-Szenario: Der Einsatz modernster Drohnen ist unerlässlich. Auch der Test von sogenannten Jammern - hocheffektiven elektromagnetischen Impulswaffen, die anfliegende Drohnen im Flug neutralisieren - kann im Ernstfall entscheidend sein. Neben den Kräften vor Ort ordnen renommierte Experten das Manöver ein: Der Militärexperte Ralph Thiele analysiert die strategische Rolle der französischen Militärpräsenz im Baltikum. Die Sicherheitsexperten Nico Lange und Dr. Aylin Matlé sprechen über die NATO und die aktuelle geopolitische Lage. ZDFinfo dokumentiert die französische Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Serie mit exklusiven Einblicken. Dabei werden Legionäre vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten Dschungelkrieger, Scharfschützen, Gebirgsjäger und Fallschirmspringer begleitet. Für diese Dokumentation wurde im Frühsommer 2026 in Estland und Lettland gefilmt.

Fremdenlegion 22:30

Fremdenlegion: Härtetest Fallschirmjäger

Dokumentation

Elitekämpfer in der Luft: Frankreichs Fremdenlegion betreibt auf Korsika ihr einziges Fallschirmjäger-Regiment. Es gilt als besonders harte Prüfung mit einzigartigen Herausforderungen. Die Fallschirmjäger sind die einzige Einheit, für die sich Legionäre extra bewerben müssen. Nur die besten Anwärter haben nach der Grundausbildung eine Chance. Wer zugelassen wird, steht vor knochenharten Wochen in der Luft, aber auch im Wasser. Der dritte Teil der ZDFinfo-Doku-Serie "Fremdenlegion" begleitet eine Gruppe junger Legionäre bei ihrer Ankunft in Calvi. Sie haben ihre viermonatige Legionärs-Grundausbildung abgeschlossen und sich als Fallschirmjäger beworben. Obwohl auf Korsika nur die Besten genommen werden, fangen die Soldaten als Fallschirmjäger wieder bei null an. Wieder müssen sie sich beweisen. Sport wird über den ganzen Tag verteilt betrieben, die Übungen werden immer schwieriger, damit die - ohnehin schon sehr trainierten - Legionäre noch mehr Kondition aufbauen. Erste Station für die jungen Legionäre ist eine Grundausbildung im Fallschirmspringen. Das Filmteam um Autorin Dunja Keuper begleitet die Gruppe beim Bodentraining und bei ihren ersten Sprüngen. Nach sechs Sprüngen, die sich in ihrer Schwierigkeit steigern, ist es geschafft: Die Legionäre bekommen das Fallschirmspringer-Grundabzeichen. Aber wie viele von ihnen werden die harten Prüfungen bestehen? Das 2. Regiment der Französischen Fremdenlegion auf Korsika besteht aus rund 1300 Elitesoldaten. Jeder Legionär ist dabei nicht nur Fallschirmspringer, sondern wird darüber hinaus noch als Experte in einem bestimmten Einsatzgebiet ausgebildet: Häuserkampf, Gebirgskampf, amphibischer Kampf oder als Scharfschütze. Die Dokumentation begleitet eine Gruppe von Legionären, die zur Kompanie für amphibischen Kampf gehört. Einer ihrer Trainingskurse schließt mit einer besonders berüchtigten Prüfung ab: dem Acht-Kilometer-Schwimmen mit Flossen in maximal vier Stunden. Nur, wer diese Herausforderung meistert, besteht. Der Deutsche Dennis Nowka ist einer der Legionäre, die es ins Regiment auf Korsika geschafft haben. Weitere Experten im Film sind Eckard Michels, Historiker am Birbeck College der University of London, und Nina Leonhard vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam. Sean McFate aus den USA war selbst Fallschirmspringer und ist heute Militärstratege an der National Defense University in Washington. Die Französische Fremdenlegion ist eine der weltweit am besten ausgebildeten militärischen Eliteeinheiten. Sie zeichnet sich nicht nur durch eine hohe Spezialisierung, sondern auch durch ihren Korpsgeist und ihr ausgeprägtes Traditionsbewusstsein aus. ZDFinfo dokumentiert die Französische Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Serie mit exklusiven Einblicken. Dabei werden Legionäre vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten Dschungelkrieger, Scharfschützen, Gebirgsjäger und Fallschirmspringer begleitet. Für diese Dokumentation wurde im November und Dezember 2024 auf Korsika gedreht.

Fremdenlegion 23:15

Fremdenlegion: Operation extrem: Häuserkampf und Gipfelsturm

Dokumentation

Die Fremdenlegion im Extremtraining: Häuserkampf in den Gassen Korsikas, Grenzerfahrungen in den eisigen französischen Alpen. Schonungslose Herausforderungen für Frankreichs Elitekämpfer. In Korsikas Bergdörfern bringt ein Manöver die Fallschirmjäger an die Grenzen, in den Alpen trainieren zukünftige Gebirgspioniere in Eis und Schnee. Hart und kompromisslos: Wer nicht durchhält, ist raus. ZDFinfo geht mit der Reihe "Fremdenlegion" an die Extreme. Für militärische Einheiten ist das Gebirge weit mehr als eine atemberaubende Kulisse - es ist eine unbarmherzige Kampfumgebung. Es gilt das Gesetz der Höhe: Wer die Gipfel beherrscht, beherrscht das Schlachtfeld, denn im Gebirgskampf wird die Natur oft zum mächtigsten Gegner. Dünne Luft, extremes Wetter und ein Gelände, das keinen Fehler verzeiht, fordern von den Legionären das Äußerste. Unter den Legionären in Schnee und Eis sind auch solche, für die Schnee bislang ein völlig fremdes Element ist: Rekruten aus Afrika oder Südamerika müssen innerhalb von nur drei Wochen das Skifahren lernen - und nicht nur das: In der Finalwoche des Grundkurses verschärfen sich die Bedingungen auf 2500 Metern Höhe. Die Männer übernachten in selbst gebauten Iglus, trainieren das Schießen bei extremem Frost und perfektionieren das Abseilen mit Skiern im steilen Fels. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die eigenen körperlichen Grenzen. Parallel dazu trainieren die Fallschirmjäger in den Bergen Korsikas für die moderne Kriegsführung. Das Szenario: ein Konflikt gegen einen gleichwertigen Gegner im direkten Aufeinandertreffen. Durch den Einsatz von Drohnen wird das Schlachtfeld gläsern. Der Höhepunkt der mehrtägigen Übung ist spektakulär: Die Legion stürmt Bergdörfer und schließlich die historische Zitadelle von Calvi. Während Touristen im Café sitzen, entfaltet sich in den Gassen der Häuserkampf unter Realbedingungen. Die Grenze zwischen Alltag und militärischem Ernstfall verschwimmt - eine mentale Zerreißprobe für die Legionäre. Neben den Soldaten und Offizieren ordnen renommierte Experten das Geschehen ein: Dr. Ronja Kempin (Stiftung Wissenschaft und Politik) analysiert die französische Militärpolitik, während der Historiker und Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Christian Koller (Autor des Standardwerks "Die Fremdenlegion. Kolonialismus, Söldnertum, Gewalt 1831 - 1962") die historischen Hintergründe beleuchtet. Für diese Dokumentation wurde im Oktober auf Korsika und im Februar in Valloire gedreht. ZDFinfo dokumentiert die Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Reihe. Dabei werden Kandidaten und Legionäre begleitet, vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten wie den Dschungelkriegern in Französisch-Guyana. Die Filme bieten Einblicke in eine Welt, die sich nur sehr selten nach außen öffnet.