04:15
Die Pyramiden von Gizeh zeugen noch heute vom Alten Reich - der Zeit der ersten Pharaonen und monumentalen Bauten. Doch um 2200 vor Christus endete das Pyramiden-Zeitalter abrupt. Was ist die Ursache? War es eine Naturkatastrophe? Ein Machtverlust der Pharaonen? Oder das Zusammenspiel vieler Faktoren? Forscher gehen den Rätseln um das Ende des Alten Reiches auf den Grund. Sie folgen Spuren, die tief in die Geschichte Ägyptens zurückreichen. Mit dem Alten Reich begann der Aufstieg einer einzigartigen Hochkultur. Pharaonen errichteten ein mächtiges Reich und monumentale Bauwerke. Doch dann zerfiel es. Mehr als ein Jahrhundert lang herrschten regionale Machthaber über das einst geeinte Ägypten. Erst Mentuhotep II. gelang es, das Reich wieder zu vereinen. Die Zeit des Mittleren Reiches begann. Es wurden auch wieder Pyramiden gebaut, die jedoch nie mehr die Größe der Pyramiden des Alten Reiches erreichten. Warum gehen große Zivilisationen unter? Die Dokumentationsreihe "Ancient Apocalypse" begleitet Forschende auf der Suche nach den Ursachen für den Untergang einiger der faszinierendsten Kulturen der Geschichte.
04:45
Die griechische Stadt Helike versinkt 373 vor Christus in den Fluten. Im Lauf der Zeit gehen die Informationen über ihre Lage verloren. Ist es möglich, die versunkene Stadt wiederzufinden? 1861 entdecken zwei deutsche Archäologen eine Münze, auf der das Wort "ELIK" steht, der alte Name für Helike. Zum ersten Mal gibt es einen konkreten Beweis dafür, dass die Stadt mehr war als eine Legende. Seitdem sind die Forscher auf der Suche nach ihren Überresten. Ende der 1960er-Jahre lässt der griechische Archäologe Spyridon Marinatos mithilfe von Hightech-Equipment Sonarbilder des Meeresgrundes vor Korinth erstellen, aber die Suche bleibt ergebnislos. 1988 unternimmt die Archäologin Dora Katsonopoulo einen neuen Versuch, das Rätsel zu lösen. Sie beginnt damit, die antiken Texte neu zu lesen. Sie besagen, Helike sei in einem "poros" versunken. Das altgriechische Wort für "Furt" oder "Öffnung" ist von Historikern bis dahin auf den Golf von Korinth bezogen worden. Aber Katsonopoulo glaubt, dass es sich dabei auch um eine Lagune oder einen See handeln könne. Wenn sie recht hat, liegt die versunkene Stadt vielleicht nicht unter dem Meer, sondern irgendwo im Landesinneren. "Ancient Apocalypse" - ein faszinierendes Panorama aus Legenden und neuesten Fakten. Die Reihe begleitet in sechs Episoden Forscherinnen und Forscher auf der Suche nach den Ursachen, warum einige der faszinierendsten Kulturen der Geschichte erloschen sind. Themen der Serie sind das Verschwinden Doggerlands, die Zerstörung Sodoms, der Untergang Helikes, der Zerfall des akkadischen Reiches, das Geheimnis der Seevölker und das Ende der Maya-Kultur. Jeder Kontinent hat seine versunkenen Stätten - Orte, an denen nur noch Ruinen von der Existenz eines Volkes erzählen. Sie liegen in der Erde begraben, sind von einem Dschungel überwuchert oder von einer modernen Großstadt überbaut. Bei allen stellen sich dieselben Fragen: Wie konnte etwas so Großes einfach verschwinden? Warum gehen Zivilisationen unter?
05:30
Vor Hunderten von Jahren blüht das Seefahrervolk der Rapa Nui auf der Osterinsel auf. Doch dann werden sie von einer Reihe tödlicher Ereignisse heimgesucht, die ihre Zivilisation zerstören. Als europäische Seefahrer Ostern 1722 die Insel erreichen, gleicht sie einem tropischen Paradies. Mit einer faszinierenden Kultur, die riesige Steinskulpturen an der Küste errichtet, die Moai. Doch nur etwa 50 Jahre später ist davon nicht mehr viel geblieben. Lange Zeit geht die Forschung davon aus, dass die Rapa Nui ihren Untergang selbst herbeigeführt hätten. Neuere umfangreiche archäologische Arbeiten auf der Insel haben jedoch gezeigt, dass die eigentliche Katastrophe für die Rapa Nui von europäischen und südamerikanischen Kolonisatoren ausging. Ohne schriftliche Aufzeichnungen ist ein großer Teil ihrer Kultur für immer verloren. "Ancient Apocalypse" - ein faszinierendes Panorama aus Legenden und neuesten Fakten. Die Reihe begleitet Forscherinnen und Forscher auf der Suche nach den Ursachen für den Untergang einiger der faszinierendsten Kulturen der Geschichte. Jeder Kontinent hat seine versunkenen Stätten - Orte, an denen nur noch Ruinen von der Existenz eines Volkes zeugen. Sie sind unter der Erde begraben, vom Dschungel überwuchert oder von einer modernen Großstadt überbaut. Bei allen stellen sich die gleichen Fragen: Wie konnte etwas so Großes einfach verschwinden? Warum gehen Zivilisationen unter?
06:15
Das Jahr 476 markiert das Ende eines Weltreiches: Rom fällt, der letzte Kaiser wird abgesetzt. Doch was führte wirklich zum Untergang des einst so mächtigen Imperiums? War es der Einfall germanischer Stämme, ein lähmender Bürgerkrieg - oder ganz andere Kräfte, wie Seuchen und Klimawandel? Neue Forschungen zeigen, wie viele Faktoren zusammenwirkten, bis Rom dem inneren und äußeren Druck nicht mehr standhielt. Der oströmische Chronist Marcellinus Comes berichtete von einem Wendepunkt der Geschichte: Odoaker, ein germanischer Heerführer, entmachtete 476 nach Christus den römischen Kaiser - und krönte sich selbst zum König. Für viele begann damit das finstere Mittelalter. Vom Aufstieg zur beherrschenden Weltmacht bis zum schleichenden Niedergang: Das Römische Reich prägte Europa, Nordafrika und den Nahen Osten über Jahrhunderte. Militärische Stärke, technische Meisterleistungen und ein fortschrittliches Verwaltungssystem machten Rom nahezu unbesiegbar. Doch innere Machtkämpfe, Wirtschaftskrisen und die Überdehnung des Imperiums führten zur "Ancient Apocalypse". Warum gehen große Zivilisationen unter? Die Dokumentationsreihe "Ancient Apocalypse" begleitet Forschende auf der Suche nach den Ursachen für den Untergang einiger der faszinierendsten Kulturen der Geschichte.
07:00
Sebastian Lege, Lilly Temme und Florian Reza müssen eine harte Nuss knacken. Sie decken die miese Masche hinter dem gigantischen Erfolg von Ferrero Rocher auf. In der "besseresser"-Show steht zunächst Nüsse knacken auf dem Programm. Die Hauptzutat für das beliebte Ferrero Rocher. Die Recherche deckt auf: Der Konzern kann nicht sicherstellen, dass seine Nüsse ohne Kinderarbeit geerntet wurden. Die Familie Ferrero besitzt ein geschätztes Vermögen von 36 Milliarden Euro. Mit Produkten wie Nutella, Hanuta, Rocher oder Giotto hat sie ein weltweites Süßwaren-Imperium erschaffen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einer einfachen, aber raffinierten Zutat: der Haselnuss. Schon 1940, in Zeiten knappen Kakaos in Italien, setzte der Gründer Pietro Ferrero auf den knackigen Rohstoff aus dem Piemont. Heute importiert Ferrero Haselnüsse hauptsächlich aus der Türkei. "Die fiese Ferrero-Show" blickt auch auf die Schattenseiten des Haselnuss-Geschäfts: Erntehelfer leben unter prekären Bedingungen, ohne feste Häuser oder sanitäre Anlagen. Die "besseresser" gehen mit einer Show im Studio neue Wege. Lebensmittelexperte Sebastian Lege wird dabei unterstützt von Lilly Temme und Florian Reza, den Gesichtern des YouTube-Kanals. Fans erkennen viele Elemente wieder: ob Challenge, Nachbau oder tiefe journalistische Analyse. Eine Show mit Spiel, Spaß und Spannung.
07:30
Sebastian Lege wird von Flo bei der "besseresser challenge" herausgefordert, Dubai-Schokolade und Toblerone authentisch nachzubauen. Flo kämpft derweil mit seinen Surimi-Sticks. Mit lustigen Kostümen und süßen Produkten fordert Flo Sebastian zur Challenge heraus. Doch auch Flo selbst darf ran. Für Sebastian soll er fischige Surimi-Sticks nachbauen. Wie viele Tipps von Sebastian wird er dabei brauchen? Wer auf Social Media unterwegs ist, kommt an ihr ganz sicher nicht vorbei: Dubai-Schokolade ist die Trendsüßigkeit auf dem Markt. Sebastian wähnt sich schon siegessicher. Anleitungen zum Nachbau der teuren Schokolade gibt es im Internet ja schon viele. Zeit für eine weitere Reverse-Challenge. Sebastian fordert Flo mit einem Produkt aus tiefer See heraus. Heute soll er Surimi-Sticks selber machen. Dabei wird schon die Wahl des Hauptbestandteils zur Herausforderung. Als Krabbe verkleidet gibt's Tipps und Anleitung von Sebastian. Der Berg ruft - mit Toblerone. Skifahrer Flo hat eine weitere Süßigkeit ausgegraben, mit der er Sebastians Können auf die Probe stellen will. Der nutzt für seinen Toblerone-Nachbau nur eine Hand voll Zutaten. Ob die bereits reichen, um dem Original so nah wie möglich zu kommen?
08:15
In "Besseresser - Das Duell" entführt Sternekoch Nelson Müller die Zuschauer in die kulinarischen Welten anderer Länder - und das mitten in Deutschland. Mit einem Kochduell will er herausfinden, ob man Lieblingsgerichten einen neuen Twist geben kann. Nelson Müller muss dafür nicht ins Ausland reisen. Diese Folge startet im hippen Berlin-Kreuzberg, wo Nelson die Schweizer Gastronomin Jennifer Mulinde-Schmid besucht. Die 40-Jährige führt dort zwei Restaurants, in denen sie die Küche ihrer Heimat anbietet. Ihr Renner: Zürcher Geschnetzeltes - zartes Kalbfleisch in Rahmsoße mit einer reschen Rösti. Herzensküche pur! Welche Tricks stecken hinter der perfekten krossen Rösti, welche speziellen Zutaten verwendet die Schweizerin für ihr beliebtes Leib-und-Seelen-Gericht? Nelson lernt die Entstehungsgeschichte des Rezeptes kennen, lässt sich in einen Schweizer Spezialitätenladen entführen, lernt die geheimen Kniffe und fordert Jennifer zu einem besonderen Kochduell auf: Kann seine Variation des Zürcher Geschnetzelten gegen das Original ankommen? Eine Jury aus Fans der Schweizer Heimatküche, den Mutzbacher Alphornbläsern, wird die beiden Gerichte testen. Wer hat mit seiner Variante die Nase vorn - der Sternekoch oder die ungelernte Köchin Jenny?
09:00
In dieser Folge kommen die Freunde der spanischen Paella Mixta auf ihre Kosten. Nelson Müller variiert das beliebte Pfannengericht, das nach Sonne und Urlaub schmeckt. Auch wenn es perfekt gekocht ist: Der Sternekoch will dem Rezept noch die besondere erstklassige Note verpassen. Wird es ihm gelingen, die Jury zu überzeugen? Zu denen, die eine Paella perfekt zubereiten können, gehört der Spanier Raúl del Pozo Barriuso, der im Jahr 1995 Leipzig für sich entdeckt hat und dort seitdem das Restaurant "Caracan" betreibt. Raúl ist ein Koch der besonderen Art: Jahrelang zog der gelernte Schauspieler als Clown und Komödiant durch die Welt. Seine Kochleidenschaft hat er in Spaniens Touristenhochburgen entdeckt, wo er bei seinen Gelegenheitsjobs in der Gastronomie arbeitete. Paella kann er in vielen bunten Variationen zubereiten. Sein besonderer Clou: Er kocht das Gericht immer auf einem Holzkohlegrill in der Outdoorküche seines Restaurants. Es ist eine köstliche Hommage an sein Heimatland: Saftige Tomaten, Gewürze wie Safran und Pimiento, Kaninchen, Huhn, aber auch Muscheln und anderes Meeresgetier zaubern augenblicklich Mittelmeeratmosphäre. Welche Tricks verwendet der vielseitige Lebenskünstler sonst noch für seine grandiose Paella Mixta? Nelson lernt nicht nur die Entwicklungsgeschichte des Rezepts kennen, er übt sich auch in der speziellen Technik beim Kochen über offenem Feuer und fordert Raúl zum ehrgeizigen Wettstreit. Kann seine Paella-Variation gegen das Original ankommen? Eine Jury aus Gastrofachleuten und Spanien-Fans wird die beiden Gerichte genauestens unter die Lupe nehmen. Welcher der beiden Köche hat bei der Paella die Nase vorn - der Sternekoch oder der unkonventionelle Spanier?
09:43
Egal, ob Politik, Wirtschschaft, Kultur oder Gesellschaft - das Nachrichtenmagazin informiert kurz und knackig über aktuell relevante Themen.
09:45
Nelson Müller widmet sich in der aktuellen Folge einem Hit aus der österreichischen Küche: dem Wiener Tafelspitz. Das Rindfleischgericht hat auch in Deutschland viele Fans. Der Sternekoch nimmt das Traditionsrezept unter die Lupe und versucht, es mit seinem Know-how aufzumöbeln. Wird er damit die Jury überzeugen und das Original übertreffen? Dazu muss Nelson noch nicht einmal seine Wahlheimat Essen verlassen. Er schaut beim österreichischen Kochkollegen Jürgen Kettner vorbei, der dort sein neues Restaurant "Kamota" eröffnet hat. Diesmal hat es Nelson besonders schwer, denn der Österreicher hat sich auch schon einen Stern erkocht. Der 33-Jährige kredenzt seinen Gästen österreichische Küche mit japanischen Einflüssen. Doch den Wiener Tafelspitz kocht er konsequent nach dem 90 Jahre alten, gehüteten Familienrezept seiner Oma: butterweiches Rindfleisch in einem würzigen Sud mit Wurzelgemüse, Röstapfel und Semmelkren. Drei Stunden lang muss das Rindfleisch im Sud schmoren, um das optimale Geschmackserlebnis zu bieten. Beim Schulterblick in die Töpfe und Pfannen seines Konkurrenten erlebt Nelson hautnah mit, welche Tricks der gebürtige Steirer sonst noch auf Lager hat. Nelson lernt außerdem die Geschichte dieses Lieblingsgerichts kennen, und er stattet dem Kärntner Blondvieh, das für dieses Rezept die besondere Fleischqualität liefert, in Österreichs wunderschöner Bergwelt einen Besuch ab. Schließlich fordert er Jürgen zu einem besonderen Duell heraus: Kann Nelsons Variation des Wiener Tafelspitz gegen das Original ankommen? Eine Jury aus Fans der österreichischen Küche - der "Skiclub Alpenrose e.V. Köln" - wird die beiden Gerichte verkosten. Welcher der beiden Sterneköche hat mit seiner Variante die Nase vorn - Nelson oder der Österreicher Jürgen Kettner?
10:30
Sebastian Lege nimmt Produkte aus den USA unter die Lupe. Er deckt auf, wie die Lebensmittelindustrie bei Bacon, Root Beer, Mac and Cheese und Erdnussbutter-Cups trickst. Geröteter Bacon, gestreckte Peanutbutter-Cups, Käsemakkaroni ohne Käse und Root Bier, in dem vor allem Zucker statt Tradition steckt: Sebastian Lege nimmt vier beliebte US-Produkte auseinander. Bacon gehört zu einem klassischen amerikanischen Frühstück dazu. Auch in Deutschland ist er als Frühstücksspeck sehr beliebt. Die Supermarkt-Version ist lange haltbar und behält auch nach dem Erhitzen seine rosa Farbe. Möglich macht das das Pökelsalz Natriumnitrit. Das ist nicht unbedenklich. Denn beim Erhitzen ab 130 Grad verwandelt sich Natriumnitrit in gefährliche Nitrosamine. Die Peanut Butter Cups von Reeses sind ein Importschlager aus den USA. Auch deutsche Hersteller sind auf den Trend aufgesprungen und bieten Süßigkeiten mit Erdnussbutter an. Dabei nutzen viele Hersteller statt guter Erdnussbutter Erdnussbuttercreme: Die muss nur zur Hälfte aus Erdnussmus bestehen und wird mit billigem Pflanzenfett gestreckt. Teilweise bestehen die Süßigkeiten zur Hälfte aus Zucker. Makkaroni mit Käse - kurz: Mac and Cheese - sind eigentlich gar keine amerikanische Erfindung, sondern sie stammen ursprünglich aus Italien. Sebastian Lege deckt auf, wie die Industrie billige Instantpulver herstellt, die wenig bis gar keinen echten Käse enthalten. Und er zaubert aus wenigen, frischen Zutaten leckere selbst gekochte Mac and Cheese. Urige Fässer auf den Dosen, ein ansprechender Name und eine lange Geschichte: Root Beer steht für Tradition. Früher wurde das Getränk aus Wurzeln gebraut - heute ist von der traditionellen Herstellung nicht mehr viel übrig geblieben. Sebastian Lege baut industrielles Root Beer nach und benötigt dafür zahlreiche Zusatzstoffe.
11:15
Britische Lebensmittel sind in Deutschland beliebt. Doch wie viel Tradition steckt wirklich in den Supermarktversionen? Sebastian Lege deckt auf. Bitteres Tonic Water mit viel Zucker, saure Kesselchips fast ohne Essig: Sebastian Lege nimmt britische Klassiker unter die Lupe. Er zeigt, wie die Industrie Traditionen abwandelt, Rezepte streckt und überteuerte Produkte clever vermarktet. Porridge gab es schon vor Jahrhunderten als klassische Arme-Leute-Speise. Heute gilt der Haferbrei als gesundes Superfood und erlebt auch in Deutschland einen Boom - sogar als Fertigvariante zum schnellen Anrühren. Doch Instant-Porridges haben oft nur wenig mit dem schottischen Original gemein. Statt simpler Zutaten enthalten sie viele Zusätze und nur wenig der beworbenen Früchte. Trotzdem kosten sie ein Vielfaches von klassischen Haferflocken. Sebastian Lege zeigt, wie viel Marketing hinter dem Porridge-Hype steckt und was der Unterschied zu herkömmlichen Haferflocken ist. Tonic Water ist ein beliebter Partydrink. Im 19. Jahrhundert wurde es dagegen wegen des Bitterstoffes Chinin als Malariamittel genutzt. Heute bietet das Getränk keine gesundheitlichen Vorteile mehr. Im Gegenteil: Die Kombination aus Zucker und Säure birgt Risiken. Hersteller werben mit edlen Flaschen und unterschiedlichen Aromen, doch rechtfertigen diese die enormen Preisunterschiede? Sebastian Lege enthüllt, dass die Zutatenlisten oft überraschend ähnlich sind - und trotz bitteren Geschmacks Zucker dominiert. Doch es geht auch anders: Der Produktentwickler kreiert sein eigenes Tonic Water - weniger Zucker, genauso lecker. Salt-and-Vinegar-Kesselchips werben mit rustikalem Flair und traditioneller Herstellung. Das lassen sich die Hersteller - im Vergleich zu herkömmlichen Chips - teuer bezahlen. Zu Recht? Sebastian Lege enthüllt, wie die Industrie flüssigen Essig in Pulver verwandelt, Kesselchips besonders frittiert und mit cleverem Marketing ein rustikales Image verkauft. Dabei stößt er auf zahlreiche Zusatzstoffe, eine Menge Säuerungsmittel und kaum echten Essig. Die Worcestersoße hat nicht nur einen schwer auszusprechenden Namen, sondern auch eine lange Tradition, die ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Das Original aus England bekommt seinen würzigen Geschmack durch lang gereifte Zutaten wie Sardellen und Tamarinde. Auf dem Markt gibt es viele Nachahmerprodukte. Sie tragen denselben Namen - dabei hat ihre Rezeptur kaum Ähnlichkeit mit dem Original. Statt aufwendiger Fermentation und hochwertiger Zutaten setzen sie auf schnelle, günstige Alternativen und strecken die Soßen mit allerlei untypischen Zutaten. Sebastian Lege zeigt, wie die Industrie Traditionen imitiert und teure Produktionsschritte geschickt umgeht.
12:00
Traditionslose Trends, gestreckte Lebensmittel und viele Geschmacksverstärker: Sebastian Lege fühlt japanischen Produkten auf den Zahn und entlarvt die Tricks der Lebensmittelindustrie. Mochi-Eis ohne Tradition, Sojasoße mit Ersatzstoffen, Miso-Suppen voller Geschmacksverstärker und Wasabi-Pasten fast ohne Wasabi. Sebastian Lege zeigt, was wirklich in den japanischen Klassikern steckt und wie Hersteller aus Tradition ein profitables Geschäft machen. Sojasoße wird nach japanischer Tradition im Holzfass gereift, oft über Jahre hinweg. So entwickelt sie ihren typisch vollmundigen Geschmack. Dazu braucht das Fermentationsprodukt nur natürliche Zutaten und vor allem Zeit. Die nimmt sich die Lebensmittelindustrie nicht unbedingt - dafür hat sie einige Tricks auf Lager. Von künstlichen Ersatzstoffen bis hin zu chemischen Verfahren: Hersteller strecken und sparen, wo sie können. Doch kommt der Fake geschmacklich an das Original ran? Sebastian Lege macht den Test - und hat sich eine Expertin zur Blindverkostung eingeladen. Sie leuchten grün und knallen in der Nase: Wasabi-Pasten. Zum Sushi sind sie ein absolutes Muss. In Japan ist die Wasabipflanze seit Jahrhunderten heimisch - und äußerst rar. Die Lebensmittelindustrie bietet den wertvollen Rohstoff zum kleinen Preis an. Doch verdienen die Pasten ihren Namen? Ein Blick auf die Zutatenliste lässt Böses ahnen: Was in der Tube so grün leuchtet, ist nicht Wasabi. Dafür eine Pflanze, die ganz ähnlich schmeckt und wenig kostet. Da muss sogar Sebastian Lege nach Luft schnappen. Miso-Suppe: Die deftige Fischbrühe mit Tofu und Frühlingszwiebeln steht in Japan täglich auf dem Speiseplan. Den herzhaft-vollmundigen Geschmack liefert vor allem Miso. Dank der fermentierten Sojabohnenpaste ist die Suppe ein nahrhaftes Power-Food. Die Lebensmittelindustrie wartet mit Instantablegern auf, zubereitet in wenigen Minuten. Doch was taugen die Instant-Miso-Suppen? Sebastian Lege prüft die Produkte auf Herz und Nieren - und muss die Hauptzutat mit der Lupe suchen. Die zahlreichen E-Nummern springen ihm dagegen direkt ins Gesicht. Nahrhaft geht anders. Dabei sind die echten, traditionellen Suppen blitzschnell selbst gemacht. Eine japanische Köchin zeigt wie. Aus deutschen Supermärkten ist es nicht mehr wegzudenken: Mochi-Eis. Der Ursprung liegt in Japan - aber nur halb. Dort haben Mochis Tradition: Die Reiskuchen bestehen aus einem klebrigen Teig und sind mit einer Paste gefüllt. Mochi-Eis ist eine neue Kreation. Ausgefallene Sorten wie Spaghettieis lassen auch Sebastian Lege nicht kalt. Doch ein Blick auf die endlos langen Zutatenlisten verrät: Guten Gewissens genießbar sind die Süßigkeiten nicht unbedingt. Und wie kommen die Eis-Kügelchen überhaupt in den klebrigen Teig? Sebastian Lege zeigt wie - und fährt schweres Geschütz auf.
12:45
Alibi-Zutaten, billige Ersatzstoffe und Clean Labelling: Sebastian Lege entlarvt die Tricks bei den beliebtesten Fertigprodukten. Er nimmt sie auseinander und baut sie nach. Von abgepacktem Tiramisu nach "italienischer Originalrezeptur" bis hin zu haltbarem Instant-Kartoffelpüree "ohne Konservierungsstoffe": Sebastian Lege blickt hinter die fragwürdigen Werbeversprechen und zeigt, was wirklich in vielen Fertigprodukten steckt. Kartoffelbrei in nur fünf Minuten: Instant-Kartoffelbrei macht's möglich! Mit einer richtigen Mahlzeit hat das Pulveraufgießen aber nur wenig zu tun. Der Produktentwickler verwandelt gekochte Kartoffeln in trockene Flocken. Doch die machen nur die Hälfte des Gerichts aus. Damit es ungekühlt haltbar ist und trotzdem schmeckt, benötigt der Produktentwickler jede Menge Pülverchen. Und die sind wenig appetitlich! Trotzdem versprechen einige Hersteller den Verzicht auf Konservierungsstoffe oder geschmacksverstärkende Zusatzstoffe. Wie kann das sein? Saftiger Biskuit mit frischer Mascarponecreme: Tiramisu nach Originalrezept gibt es nicht nur beim Italiener, sondern auch im Kühlregal, wenn man den vielversprechenden Verpackungen Glauben schenken darf. Doch ausgerechnet von der Hauptzutat Mascarpone gibt es kaum eine Spur. Wie ist das möglich? Und was hat es dann mit der weißen Creme auf sich? Produktentwickler Sebastian Lege zaubert ein industrietaugliches Fertigprodukt, das mit dem Original aus Italien rein gar nichts zu tun hat. Ob mit Kürbis, Spargel oder Tomate: Die Auswahl an Cremesuppen aus der Dose ist groß. Oft kommen die Suppen mit relativ wenig Gemüse und Sahne aus. Mit allerlei Tricks zeigt er, wie sie trotzdem cremig werden. Wer darauf lieber verzichtet und trotzdem nicht selbst kochen möchte, kann auf Fertigsuppen aus dem Kühlregal zurückgreifen. Sind sie die bessere Alternative? Sebastian Lege lädt Test-Esser ein: Bemerken sie den Unterschied - und was schmeckt besser? Nudelsalat ist der Klassiker unter den Grillbeilagen. Doch ob die Wahl auf ein Fertigprodukt fallen sollte, ist fraglich: Denn der sogenannte "Feinkost"-Salat schmeckt nicht nur auffallend sauer, sondern besteht auch etwa zu einem Drittel aus Soße. Und die hat mit richtiger Mayonnaise nicht viel zu tun. Sebastian Lege deckt auf, was stattdessen drinsteckt - und wie der abgepackte Nudelsalat wochenlang haltbar gemacht wird. Sebastian Lege packt aus! Auf unterhaltsame Weise deckt der Produktentwickler auf, wie wenig industrielle Fertigprodukte mit ihren Vorbildern zu tun haben - und warum.
13:30
Fiese Versprechen, versteckte Zuckerbomben und jede Menge Zusatzstoffe: Produktentwickler Sebastian Lege packt aus, was uns die Lebensmittelindustrie als gesund verkaufen will. Warum hat die "vollwertige Mahlzeit" aus der Flasche den besten Nutri-Score? Und warum schmeckt das "leichte" Knusperbrot aus Weizenmehl und Zucker so luftig? Sebastian Lege zeigt, was hinter dem Gesundheitswahn im Supermarkt steckt. Trinkmahlzeiten sind in den sozialen Medien ein Dauerrenner. Sie versprechen: alles, was unser Körper braucht - ganz ohne schnippeln, kochen und kauen. Die Verpackung verspricht viele Vitamine und Ballaststoffe und wirbt mit einem hervorragenden Nutri-Score. Dabei sind die Drinks süßer als manch ein Milchshake. Sebastian Lege schmeißt den Mixer an und zeigt, wie's geht. Knusperbrot ist ein echter Kindheitsklassiker. Und wegen seiner luftigen Konsistenz bis heute beliebt als leichter Snack zwischendurch. Erst der Blick aufs Zutatenverzeichnis zeigt: Die schwerelosen Scheiben sind alles andere als diätfreundlich. Wie die knackigen Kalorienbomben entstehen und warum wir sie so unwiderstehlich leicht finden? Sebastian Lege zeigt, was dahintersteckt. Mittlerweile gibt es zu allem eine vegane Alternative. Neben Wurst aus Soja oder Milch aus Hafer soll auch Joghurt aus Kokosnuss helfen, unseren Bedarf an tierischen Lebensmitteln zu senken. Aber kann ein Milchprodukt wirklich ohne Milch auskommen? Und wie viel teure Kokosmilch steckt wirklich drin? Sebastian Lege macht die vegane Joghurt-Alternative nach und zeigt, was wirklich drinsteckt. Wer sich leicht und gesund ernähren will, kann mit Salat wirklich nichts falsch machen. Oder etwa doch? Wer statt selbst gemachtem Dressing auf die Fertigvariante zurückgreift, weiß: Die Salatkrönung aus dem Supermarktregal ist nicht nur herrlich zähflüssig, sondern auch ewig ungekühlt haltbar. Sebastian Lege macht ein Honig-Senf-Dressing der Industrie nach und aus einem gesunden Snack eine sündhaft süße Schweinerei. "Lege packt aus" - Auf unterhaltsame Weise entlarvt der Produktentwickler die leeren Gesundheitsversprechen der Lebensmittelindustrie.
14:15
Kein Fernsehabend ohne Snacks. Aber was genau setzt uns die Lebensmittelindustrie da vor? Sebastian Lege deckt auf, wie unsere liebsten Knabbereien entstehen - und was wirklich drinsteckt. Chips, die nur zur Hälfte aus Kartoffeln bestehen. Fruchtgummis, die mit einem guten Gewissen ködern. Haselnusstafeln, die viele ungesunde Fette verstecken. Sebastian Lege baut vier trendige Snacks nach und zeigt dabei die Tricks der Lebensmittelindustrie. Haselnusstafeln werben mit "besten Zutaten" und Qualität "wie hausgemacht". Was ist dran an den großen Versprechen der Industrie? Sebastian Lege schaut genau hin und entdeckt vor allem: eine Menge gesättigte Fettsäuren. Einmal gepoppt, nie mehr gestoppt: Stapelchips werben ganz offensiv mit dem Fressflash. Aber woran liegt es, dass wir Pringles und Co. immer weiter in uns reinstopfen wollen? Und wie ist es möglich, dass diese Chips nur zur Hälfte aus Kartoffeln bestehen? Sebastian Lege zieht dem berühmten Kartoffel-Mann den Schnurrbart ab. Die Gummibärchen fürs gute Gewissen. So positionieren sich Joghurt-Gums auf dem umkämpften Süßwarenmarkt. Aber stimmt das wirklich? Sebastian Lege mixt selbst vegetarische Fruchtgummis zusammen und enttarnt dabei fiese Werbemaschen. Genauso knusprig wie das Original - aber angeblich viel leichter. Das wollen uns die Hersteller von zuckerreduzierten Butterkeksen weismachen. Sebastian Lege stellt sich selbst an den Backofen. Und zeigt, warum die Light-Produkte gar nicht so leicht sind wie ihr Image. Sebastian Lege packt aus! Mit Witz und Know-how baut der Produktentwickler vier beliebte Snacks nach - und zeigt, welche düsteren Tricks sie hinter ihren knallbunten Fassaden verbergen.
15:00
Bunte Zuckerbomben, mysteriöse Geschäftsgeheimnisse und clevere Marketingmaschen: Sebastian Lege testet Klassiker aus den 70er-Jahren und baut sie nach. Von salzigen Buchstabensuppen über geheimnisvolle Kaugummi-Kaumassen bis hin zu pseudoleichten Puffreissnacks: Sebastian Lege nimmt Klassiker aus den 70ern unter die Lupe - und zeigt, mit welchen Tricks die Industrie noch heute arbeitet. Fast jeder kennt sie: die Buchstabensuppe. Die kräftige Brühe ist in nur wenigen Minuten zubereitet. Die lustigen ABC-Nudeln sind vor allem bei den Kleinen ein Hit. Schon in den 70ern lautete Maggis Werbeversprechen: "Gute Laune löffeln". Doch ist die Instantsuppe wirklich die richtige Kost für Kinder? Die Verpackungen heutiger Produkte sind vielversprechend: viel Gemüse und Label wie "natürliche Zutaten" und "keine Geschmacksverstärker" - das verkauft sich gut. Ein prüfender Blick auf die Rückseite verrät Sebastian Lege jedoch etwas ganz anderes. Gemüse in verschwindend geringen Mengen, geschmacksverstärkende Zutaten und ein hoher Salzgehalt. Was die bunten Packungen jedoch nicht verraten: Das Salz kann gerade für Kinder gesundheitlich bedenklich sein. Sebastian Lege weiß: Hier trickst die Lebensmittelindustrie. Aus den 70ern ist dieses Kultgetränk nicht wegzudenken: Cefrisch. Das Pulver musste nur kurz mit Wasser aufgegossen werden, und fertig war ein erfrischender Orangen-Drink mit viel Vitamin C - und viel Zucker. Heute ist Cefrisch ein sogenanntes Lost Food und wird nicht mehr hergestellt. Dafür bieten andere Marken zahlreiche fruchtige Instantgetränkepulver. Sebastian Lege zeigt, wie die Hersteller an echten Früchten sparen - und teilweise sogar ganz ohne auskommen. Stattdessen nutzen sie haufenweise Zucker und andere Pülverchen. Sebastian Lege zeigt, was wirklich drinsteckt - und wie Verbraucherinnen und Verbraucher sich zu Hause ihre ganz eigene, gesündere Variante herstellen können. Locker-leichter Puffreis umhüllt von Schokolade: Nippon gab es schon in den 70ern. Damals erhielt der Puffreis-Snack seine typisch quadratische Form und sein vermeintlich luftiges Image. Mittlerweile gibt es zahlreiche andere Hersteller, die gepufften Reis mit Schokolade anbieten. Doch wer glaubt, hier unbeschwert zu naschen, täuscht sich. Sebastian Lege zeigt, dass die Produkte alles andere als kalorienarm sind. Dabei entlarvt er, wie die Industrie sogar an echter Schokolade spart - und wie sie diese ersetzt. Hubba Bubba, das bekannte Kaugummi mit den Riesenblasen, kam in den 70ern auf den Markt. Der Hersteller verspricht schon damals: Beim Platzen bleiben die Reste nicht im Gesicht kleben. Die Bubbles wecken auch bei Sebastian Lege Kindheitserinnerungen. Doch was steckt da eigentlich drin? Auf den Zutatenlisten vieler Kaugummi-Hersteller findet sich auch heute immer wieder ein ominöser Inhaltsstoff: Kaumasse. Was sich dahinter verbirgt, geben die Hersteller nicht an. Sie berufen sich dabei auf das Geschäftsgeheimnis. Sebastian Lege zeigt, was drinsteckt - und welche natürlichen Alternativen es gibt.
15:45
Sebastian Lege macht eine Zeitreise und nimmt vier beliebte Klassiker aus den 80er-Jahren unter die Lupe. Schon damals hat die Lebensmittelindustrie ordentlich in die Trickkiste gegriffen. Der Produktentwickler deckt auf, warum Schmelzkäseecken auch ungekühlt ewig haltbar sind. Er zeigt, welcher Trick hinter der günstigen Süßigkeit Nappo steckt und warum Eierlikör eine echte Kalorienbombe ist. Außerdem baut er sein Lieblingseis aus den 80ern nach. Die 80er-Jahre waren rückblickend ein Jahrzehnt, in dem alles noch bunt und leicht erschien. Die Klamotten, die Musik, das Plastikgeschirr: Über Umweltproblematik oder Nachhaltigkeit dachten damals nur wenige nach. Einige dieser Produkte haben bis heute überlebt. Sebastian Lege deckt die Tricks dahinter auf. Schmelzkäseecken durften auf keiner Käseplatte fehlen. Einzeln verpackt in goldener Folie, zieren sie auch heute noch oft die Frühstücksbüfetts von Hotels. Die kleinen Dreiecke vollbringen das Wunder, konstant in einem cremigen Zustand zwischen fest und flüssig zu verharren. Und sie sind ohne Kühlung praktisch ewig haltbar. Wie kann das sein? Holländischer Nougat mit Schokoladenüberzug - kurz: Nappo. Eine süße Kindheitserinnerung, die die Zähne zusammenkleben lässt. Woraus besteht das weiße Nougat, und worin unterscheidet es sich von herkömmlichem Nougat? Nappo ist extrem günstig: Rund fünf Cent kostet eine Raute. Sebastian Lege deckt den Trick des Herstellers auf. Eierlikör war ein Kultgetränk der Achtziger. Der Hype hält bis heute an. Eier und Alkohol bilden die Basis, die restlichen Zutaten geben die Hersteller nicht preis. Mit einem genauen Alkoholanteil von 14 Prozent fällt Eierlikör unter die Spirituosen, und die Notwendigkeit einer Zutatenliste entfällt. Zufall oder eiskalt kalkuliert? Sebastian Lege deckt auf, was es mit der flüssigen Kalorienbombe auf sich hat, und er stellt Eierlikör selbst her. Ed von Schleck, das Langnese-Eis mit dem Plastikstiel, ist seit fast 20 Jahren nicht mehr erhältlich. Sebastian Lege wagt sich trotzdem an den Nachbau: War früher wirklich alles besser? Oder sind es doch nur Erinnerungen und Emotionen, die das Eis zu einem gezwirbelten Erlebnis machen? Sebastian Lege packt aus! Mit Trainingsanzug und Discobeats baut der Produktentwickler vier Klassiker der 80er-Jahre nach und lüftet die Geheimnisse der Lebensmittelindustrie von damals und heute.
16:30
Sebastian Lege nimmt vier Klassiker der 90er-Jahre unter die Lupe. Von Milka Lila Pause bis Bifi Carazza: Der Produktentwickler entlarvt die beliebtesten Tricks der Industrie. Das Eis Nogger Choc schockt mit einem listigen Luft-Trick. Lila Pause ist vor allem eine extra Portion Fett mit Farbe. Und in Apfelkorn steckt ohne Ende Aroma. Sebastian Lege enthüllt die Tricks von vier beliebten Lebensmitteln aus den 90er-Jahren. Die Neunziger waren eine Ära des Ausprobierens und Tüftelns. Neben Tech-Neuerscheinungen wie Gameboys und Tamagotchis hat sich auch die Lebensmittelindustrie so einiges einfallen lassen, um ihre Produkte zu vermarkten. Bis heute ist uns der Schokoriegel Lila Pause von Milka in Erinnerung geblieben. Zu eindrücklich waren die Werbespots, in denen Milka vor beeindruckender Alpen-Kulisse für die Extraportion an Erdbeeren und Joghurt warb. Sebastian Lege deckt auf, dass die Hauptzutat des Pausensnacks eine ganz andere war: Fett. Damals wie heute ist Nogger Choc von Langnese ein Verkaufsschlager am Eis-Kiosk. Doch das Eis am Stiel mit Schokoladenkern hat nicht mehr viel mit dem Ursprungsprodukt aus den Neunzigern zu tun. Sebastian Lege zeigt, wie die Industrie den gleichen Geschmack mit günstigeren Zutaten erreicht. Bifi Carazza gilt als schneller Snack für zwischendurch, vor allem an Tankstellen oder Raststätten. In den 90ern bewarb Bifi seine Carazza als Hosentaschen-Calzone. Auch andere Hersteller sprangen auf den Zug auf und verkauften Teigmantel gefüllt mit Salami und Soße. 38 Zutaten braucht Sebastian Lege, um die kleine Möchtegern-Pizza nachzubauen. Apfelkorn galt in den 90er-Jahren als beliebtes Party-Getränk - ist aber nicht jedem in bester Erinnerung geblieben. Sebastian Lege ist von dem übersüßen und unnatürlichen Apfelgeschmack überrascht. Was genau in den Produkten steckt, bleibt oft so trüb wie der Apfelkorn selbst. Denn bei alkoholischen Getränken mit mehr als 1,2 Volumenprozent müssen weder Zutatenliste noch Nährwerttabelle auf der Flasche stehen. Das nutzt die Industrie aus. Sebastian Lege geht dem Apfelkorn-Geheimnis auf den Grund. Sebastian Lege packt aus! Er baut vier beliebte Klassiker aus den 90er-Jahren nach und zeigt, mit welchen Tricks die Industrie Geschmack und Farbe in die Lebensmittel schummelt.
17:15
Sebastian Lege stellt sich der Food-Challenge! Drei bekannte Supermarkt-Produkte muss er originalgetreu kopieren - spontan, ohne Rezept und in einer ganz normalen Küche. Der Produktentwickler weiß vorher nicht, welche Lebensmittel ihn erwarten: vegetarische Würstchen, saure Kaugummis und Kaktuseis. Serviert werden sie von Juror Flo, der am Ende über Sieg oder Niederlage entscheidet. Überzeugt der Nachbau in allen Fällen? Vegetarische Würstchen sollen in Geschmack und Konsistenz an Fleisch erinnern. Dafür muss Sebastian auf so einige Wunderstoffe der Lebensmittelindustrie zurückgreifen. Daraus ein stabiles, aber trotzdem saftiges Veggie-Würstchen zu kreieren, das ist selbst für Produktentwickler Sebastian Lege keine leichte Aufgabe. Die sauren Kaugummis wurden dank ihres speziellen Kerns zum Kulturprodukt der 1990er-Jahre. Um die nachzubauen, muss Sebastian neben der sauren Füllung auch die Kaugummi-Hülle kopieren. Er braucht viel Geduld, denn auch mit vorhandenen Industrie-Zutaten ist Kaugummi nicht so einfach herzustellen. Ein Klassiker aus der Kindheit: das Kaktuseis. Drei Wassereisschichten mit einer Spitze, die für ein prickelndes Gefühl auf der Zunge sorgt. Sebastian braucht einen Plan, wie sein Eis am Stiel möglichst nah an dieses Original herankommt. Doch der Produktentwickler kennt die Tricks der Industrie und weiß, was für ein besonders cremiges, geschmacksintensives Kaktuseis nötig ist. "Die Food-Challenge" - Sebastian Lege kopiert Klassiker und zeigt so auf unterhaltsame Weise, was in unseren Supermarkt-Produkten steckt.
18:00
Sebastian Lege stellt sich der Food-Challenge. Der Produktentwickler muss drei amerikanische Junkfood-Produkte möglichst exakt nachbauen - und das ohne Rezept! Ob Sprühkäse aus der Dose, tiefgekühlte Donuts oder zuckersüße Pop-Tarts aus dem Toaster. Sebastian Lege nimmt die Herausforderungen aus dem amerikanischen Supermarkt an und muss mit seinem nachgebauten Produkt am Ende Juror Flo überzeugen. Gewinnt er diese Challenge? Drei Kuriositäten aus dem amerikanischen Supermarkt muss Sebastian Lege in seiner Küche nachbasteln und sich dabei ganz allein auf seinen Geschmackssinn verlassen. Denn der Produktentwickler bekommt von seinem Herausforderer Flo nur das Produkt vorgelegt - kein Rezept. Um die große Food-Challenge zu gewinnen, muss dieser am Ende von Sebastians Produkt überzeugt sein. Sprühkäse aus der Dose ist wohl eines der skurrilsten Lebensmittel aus dem amerikanischen Supermarkt. Auf Knopfdruck erhält man hier lange, dünne Käsefäden direkt aus der Dose. Doch wie viel hat das Produkt überhaupt noch mit dem Käse zu tun, den wir kennen? Und schafft Sebastian es, das Produkt genauso zu servieren wie die Industrie? Die Amerikaner lieben ihre Donuts. Man kann die kultigen Kringel fast überall kaufen und findet sie auch in der Tiefkühltruhe. Doch der Ursprung des Gebäcks liegt eigentlich in einem ganz anderen Land. Jetzt muss Sebastian es nur noch schaffen, einen gefüllten Tiefkühldonut nachzubauen. Doch bei dieser Aufgabe warten so einige Tücken auf ihn, mit denen er nicht gerechnet hat. Während man sie in Deutschland kaum kennt, sind sie in Amerika der Renner: Pop-Tarts. Das Gebäck mit der süßen Füllung und der bunten Glasur kann man dort in allen möglichen Geschmacksrichtungen kaufen, und es wird gern zum Frühstück gegessen. Hierbei wird es vorher meist im Toaster erwärmt. Schafft Sebastian es, einen eigenen Pop-Tart zu basteln, der im Toaster nicht auseinanderfällt? Drei Produkte - eine Herausforderung. Wird Sebastian die große Amerika-Food-Challenge gewinnen?
18:45
Sebastian Lege und Florian Reza stellen sich der "besseresser challenge". Während Flo am Nachbau von Leberwurst und Kinder Maxi King verzweifelt, kämpft Sebastian mit der Hot-Chip-Challenge. Bei der "besseresser challenge" bauen Sebastian Lege und Flo ausgewählte Produkte nach. Schmecken ihre Werke genau wie Leberwurst, der Hot Chip und Kinder Maxi King? Die Bewertung am Ende entscheidet über Authentizität. Bei der "besseresser challenge" wird Flo durch den Fleischwolf gedreht. Im Dino-Kostüm und mit Sebastians Tipps an der Hand wurstet Flo sich eine fleischige Masse zusammen. Ob die am Ende auch wie Leberwurst schmeckt, entscheidet nur Sebastian. Von dieser Challenge haben alle was: Sebastian soll den Hot Chip nachmachen. Aus verschiedenen Pulvern würzt Sebastian den wahrscheinlich schärfsten Chip der Welt zusammen. Für Flo wird der Geschmackstest damit zur nächsten Challenge. Ein Klassiker aus dem Kühlregal: Kinder Maxi King. Flo backt bei der Reverse-Challenge Pfannkuchen und lässt Karamell an der Pfanne festkleben, um dem Original möglichst nah zu kommen. Mit Tipps und Bestrafungen kämpft er sich bis zu Sebastians Bewertung.
19:30
Flo Reza bittet Sebastian Lege zur "besseresser challenge". Schafft er es, Knusperflocken, Happy Hippo und Franzbrötcheneis authentisch nachzubauen? Bei der "besseresser challenge" fordert Flo Sebastian mit einer bunten Palette an süßen Produkten heraus. Schmecken seine Werke am Ende genau wie Knusperflocken, Happy Hippo und Tim Mälzers Franzbrötcheneis? Flo bleibt streng bei der Bewertung. Bei der Knusperflocken-Challenge wird's für Flo persönlich: Sebastian soll seine Lieblingssüßigkeit nachbauen. Ob der aber genau herausschmeckt, welche Zutaten drinstecken? Flo bleibt streng bei seiner Bewertung. Flo war auf Safari und hat eine seltene Spezies entdeckt: Happy Hippos. Ohne Backform und mit viel Kreativität stellt sich Sebastian Lege der "besseresser challenge". Am Ende zählen vor allem die inneren Werte. Franzbrötchen in Eisform - das ist die Idee hinter Tim Mälzers Franzbrötcheneis. Sebastian soll's für Flo nachbauen und verwendet dabei nur wenige Zutaten. Ob das für den Sieg schon ausreicht?
20:15
Flo bittet Sebastian Lege zum Challenge-Duell. Schafft er es, Maggi-Würze und Tortilla-Chips authentisch nachzubauen? Flo verzweifelt dagegen an seiner Dino-Nuggets-Challenge. Bei der "besseresser challenge" fordert Flo Sebastian Lege mit einer bunten Palette an Produkten heraus. Flo wird beim Versuch, Dino-Nuggets herzustellen, selbst zum Produktentwickler. Jeder kennt sie, jeder liebt sie: die kultige Maggi-Gewürzsoße. Sie gehört in fast jeder deutschen Küche zum Grundinventar. Aber was ist drin? Diese Frage stellt sich Sebastian Lege in der "besseresser challenge". Sebastians Gebräu schmeckt Flo am Ende ein bisschen zu authentisch. Kein Kinobesuch ohne gute Snacks. Wo die einen zu süßem oder salzigem Popcorn greifen, gehören Tortilla-Chips und Käsesauce für die anderen zu einem guten Film dazu. Flo challenged Sebastian Lege zu einem Geschmackserlebnis - wie im Kino. Der wägt sich schon früh siegessicher. Bei der Reverse-Challenge fordert Sebastian Lege Flo mit einem Produkt heraus. Beim Versuch, Dino-Nuggets herzustellen, wird Flo selbst zum Produktentwickler. Doch Sebastian muss er vom panierten Etwas erst noch überzeugen.
21:00
Sebastian Lege wird von Florian Reza bei der "besseresser challenge" herausgefordert, saure Drachenzungen und Wassermeloneneis nachzubauen. Flo kämpft derweil mit Ferdi Fuchs. Mit lustigen Kostümen und süßen Produkten fordert Flo Sebastian zur "besseresser challenge" heraus. Doch nicht nur Flo kommt es heute auf die richtige Zusammenstellung der Zutaten an. Auch Sebastian prüft Flos "Ferdi Fuchs Würstchen" auf Herz und Nieren. Geschmack ist sein Beruf, Improvisation sein Hobby. Für die "Saure-Drachenzungen-Challenge" wird Sebastian mal wieder kreativ. In seinen Nachbau mischt er Apfelaroma und Kirschsirup. Ob er damit Ritter Flos Geschmack treffen kann? Reverse-Challenge heißt, Flo muss an den Fleischwolf. Auch diesmal hat sich Sebastian eine wurstige Challenge für Flo überlegt: Er soll Ferdi Fuchs Mini Würstchen selber machen. Für Tipps und Hilfe von Sebastian schmeißt sich Flo ins Fuchskostüm. "Watermelon Sugar High!" - Flo aka Harry Styles bittet Sebastian zum Tanz mit klebrigem Wassermeloneneis. Dessen größtes Problem bei dieser Challenge: Flos nervige Showeinlagen. Beim Eis gibt sich Sebastian siegessicher.
21:45
Sebastian Lege wird von Flo bei der "besseresser challenge" herausgefordert, Dubai-Schokolade und Toblerone authentisch nachzubauen. Flo kämpft derweil mit seinen Surimi-Sticks. Mit lustigen Kostümen und süßen Produkten fordert Flo Sebastian zur Challenge heraus. Doch auch Flo selbst darf ran. Für Sebastian soll er fischige Surimi-Sticks nachbauen. Wie viele Tipps von Sebastian wird er dabei brauchen? Wer auf Social Media unterwegs ist, kommt an ihr ganz sicher nicht vorbei: Dubai-Schokolade ist die Trendsüßigkeit auf dem Markt. Sebastian wähnt sich schon siegessicher. Anleitungen zum Nachbau der teuren Schokolade gibt es im Internet ja schon viele. Zeit für eine weitere Reverse-Challenge. Sebastian fordert Flo mit einem Produkt aus tiefer See heraus. Heute soll er Surimi-Sticks selber machen. Dabei wird schon die Wahl des Hauptbestandteils zur Herausforderung. Als Krabbe verkleidet gibt's Tipps und Anleitung von Sebastian. Der Berg ruft - mit Toblerone. Skifahrer Flo hat eine weitere Süßigkeit ausgegraben, mit der er Sebastians Können auf die Probe stellen will. Der nutzt für seinen Toblerone-Nachbau nur eine Hand voll Zutaten. Ob die bereits reichen, um dem Original so nah wie möglich zu kommen?
22:30
Sebastian Lege wird von Florian Reza bei der "besseresser challenge" herausgefordert, Aperol, englische Worcestersauce und Feigenschnaps authentisch nachzubauen. Sebastian Lege muss seine Erfahrung in der Lebensmittelindustrie nutzen, um alle Zutaten der Produkte korrekt herauszuschmecken. Flo kommt es auf die richtige Zusammenstellung des Nachbaus an. Wird er einem Aperol aus Chicorée am Ende den Sieg gönnen? Aperol Spritz ist das alkoholische Trendgetränk des Sommers. Trotz eingängigem Geschmack tut sich Sebastian bei der Wahl der Zutaten für seinen Nachbau etwas schwer. Chicorée soll für die bittere Aperol-Note sorgen. Wird Flo der Geschmack von diesem Experiment überzeugen? Bei dieser "besseresser challenge" kommt es weniger auf Worte, sondern viel mehr auf Geschmack an. Sebastian soll die unaussprechliche Worcestersauce nachbauen. Dafür schrottet er auch gerne mal einen Entsafter. Oder zwei. Die "besseresser challenge" stellt Sebastian Lege vor geschmackliche Herausforderungen. Ganz ohne Zutatenliste soll er den Feigenschnaps à la Kleiner Feigling nachbauen. Doch anstatt mit Feigen hantiert Sebastian mit Pflaumen. Wird Flo den Unterschied merken?
23:15
Sebastian Lege wird von Florian Reza bei der "besseresser challenge" herausgefordert, McDonald's McCrispy, Apfelschnüre und Buchstabensuppe aus der Tüte nachzubauen. Sebastian Lege muss ohne Rezept und Vorgaben drei absolute Klassiker nachbauen. Beim McCrispy kommt es auf die Authentizität der Soße an. Apfelschnüre verraten schon im Namen ihre wichtigste Zutat. Und nur eine gute Buchstabensuppe kann Flo am Ende gesund machen. Er ist der angeblich lauteste Burger auf der Speisekarte von McDonalds: der McCrispy. Doch neben knusprigem Hühnchen kommt es Flo bei Sebastians Nachbau auch auf die richtige Soße an. Für Sebastian die leichteste Challenge. Die wichtigste Zutat in Apfelschnüren liegt eigentlich auf der Hand. Doch Sebastian verheddert sich bei dieser Challenge ohne Zutatenliste im Geschmackschaos. Seine Waldmeister-Schnüre bringen Testesser Flo im knappen Kostüm zum Schwitzen. Die Motivation dieser "besseresser challenge" liegt für Sebastian nicht nur im Gewinnen. Mithilfe seiner selbst gebrauten Buchstabensuppe muss er Flo wieder gesund machen. Mit viel Liebe und Hühnerbrühe braut Sebastian siegessicher Flos Medizin zusammen.