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TV Programm für WDR Wuppertal am 07.06.2026

Wunderschön! 04:10

Wunderschön!: Stockholm und der Schärengarten - Mittsommer in der grünen Stadt

Landschaftsbild

Mehr Meer als in und rund um Schwedens Hauptstadt geht nicht. Auf 14 Inseln gebaut, wird Stockholm auch als "Venedig des Nordens" bezeichnet. Die mittelalterliche Altstadt Gamla Stan, das weltberühmte Vasa-Museum und das Rathaus (Stadshuset), in dem jährlich die Nobelpreise verliehen werden, sind absolute Sightseeing-Highlights. Und Naturliebhaber kommen auf den Schären voll auf ihre Kosten. Sage und schreibe 30.000 Inseln breiten sich vor den Toren Stockholms aus. Mit den zerklüfteten Felsen, Kiefernwäldern und weißen Sandstränden ist der größte Schärengarten Schwedens das bevorzugte Naherholungsgebiet der Stockholmer. Und ein Muss für alle, die sich eine Prise Ostseeluft um die Nase wehen lassen möchten und "Ferien auf Saltkrokan" geliebt haben. Für "Wunderschön" besucht Judith Rakers Stockholm und seinen Schärengarten - auf der Suche nach dem besonderen Lebensgefühl, das die Stadt rund um das Mittsommerfest umgibt. Wie lecker die Natur sein kann, erlebt sie bei einer Kräuter-Wanderung auf der Insel Djurgarden. Entspannt erschließt sie sich die Inselwelt der Schären mit dem Kajak. Und unterwegs in Stockholms U-Bahn wird eine der längsten Kunstausstellungen der Welt besichtigt. Absoluter Höhepunkt der Reise ist das Mittsommerfest im Freilichtmuseum Skansen.

Mit dem Camper durch die USA 05:40

Mit dem Camper durch die USA: Sequoia, Death Valley & Grand Canyon mit Sarazar

Tourismus

Der größte Baum der Welt, der heißeste Ort der Erde, atemberaubende Nationalparks und das Spielerparadies Las Vegas sind nur einige der Highlights, die Valentin Rahmel alias Sarazar und seine beiden Freunde auf ihrem Camper-Roadtrip durch den Südwesten der USA besuchen. Sie starten im Sequoia National Park, bestaunen die über 2.000 Jahre alten Mammutbäume und besteigen den Moro Rock. Weiter geht es durch das Death Valley, wo Temperaturen von fast 50 Grad gemessen werden, in die alte Goldgräberstadt Rhyolite und zum Hoover Dam. Auf den Campingplätzen kommen sie immer wieder mit anderen Reisenden ins Gespräch. Sie wandern auf dem Rim Trail entlang des Grand Canyon, eines der größten Naturwunder der Erde, bestaunen den Antelope Canyon und beenden ihre Reise im Spielerparadies Las Vegas. Dort wartet eine besondere Herausforderung: ein 250 Meter tiefer freier Fall vom höchsten Gebäude der Stadt, dem Stratosphere Tower.

Lokalzeit 06:15

Lokalzeit

Regionalmagazin

Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Mittlerweile gibt es verschiedene Sendestudios. Unter anderem wird aus Köln, Dortmund, Bonn und dem Münsterland berichtet.

Quarks 06:45

Quarks: Mehr als nur Deko - wie Balkon und Garten zur Arche Noah werden

Infomagazin

In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.

Kochen mit Martina und Moritz 07:15

Kochen mit Martina und Moritz: Sommerliche Gerichte

Kochshow

Die dienstältesten Köche im deutschen Fernsehen sind des Schnippelns und Bratens noch lange nicht müde geworden und bekochen uns nun schon seit 1988. Das Ehepaar präsentiert ausschließlich seine eigenen Kreationen.

Einfach und köstlich - Heimatküche mit Björn Freitag 07:45

Einfach und köstlich - Heimatküche mit Björn Freitag: Italienisch kochen mit Frank Buchholz

Kochshow

Zur Sendereihe: Bei "Einfach und köstlich" kochen unterschiedliche Spitzen-Köchinnen und -Köche aus allen Regionen Deutschlands. Die vielfältigen Biografien und Leidenschaften der Kochprofis eröffnen nicht nur kulinarische, sondern auch persönliche Einblicke. Garantiert ist: Köstlich wird's immer!

Schmeckt. Immer. 08:15

Schmeckt. Immer.: Länderküche Frankreich mit Bouillabaisse, Tarte und Gebäck

Essen und Trinken

Kochen und Backen mit Zora und Theresa

Westart 08:45

Westart

Kunst und Kultur

Neben kulturellen Themen finden hier auch politische Vorkommnisse ihren Platz. Mit einem Regionalbezug zu Nordrhein-Westfalen wird stets aktuell und mit detaillierten Hintergrundinformationen berichtet.

Kölner Treff 09:15

Kölner Treff

Unterhaltung

Seit 1976 treffen in der Gesprächrunde Prominente und Personen des nicht öffentlichen Lebens aufeinander, die spannende oder außergewöhnliche Geschichten zu erzählen haben.

Katastrophe zwischen Rhein und Weser 11:15

Katastrophe zwischen Rhein und Weser: Die Heinrichsflut 1965

Dokumentation

Die neue WDR-Dokumentation "Katastrophe zwischen Rhein und Weser: Die Heinrichsflut 1965" blickt auf die dramatischen Ereignisse im Juli 1965 zurück, als Ostwestfalen-Lippe von der schwersten Hochwasserkatastrophen der Nachkriegszeit heimgesucht wurde. Auch Teile von Niedersachsen, Hessen und der damaligen DDR wurden überflutet. Besonders hart traf das Hochwasser das Dorf Etteln südlich von Paderborn. Wegen seiner Tallage lief das Dorf voll wie eine Wanne, Menschen kämpften ums Überleben, während die Helfer fieberhaft und oft vergeblich versuchten, die Eingeschlossenen zu retten. Am 16. und 17. Juli 1965 verwandeln sintflutartige Regenfälle beschauliche Flüsse wie Altenau, Pader, Alme und Lippe in reißende Ströme. In Paderborn kommt das Wasser in die Stadt geschossen, überflutet das Giersviertel, die heftige Strömung bringt selbst schwere LKWs in Schräglage. Katastrophenalarm wird ausgerufen, doch das Telefonnetz ist zusammengebrochen. Funkgeräte sind Mangelware, die Hilfsmannschaften können sich kaum koordinieren, jeder versucht auf eigene Faust Menschen zu retten. Aber die Autos sind zu flach, die Boote zu leicht, die Hubschrauber nicht ausgerüstet, nichts läuft wie es soll. Etteln trifft es in seiner Tallage am heftigsten. Hochwasser ist man hier nach der Schneeschmelze gewöhnt, aber im Sommer trifft es die Menschen völlig unvorbereitet. Sie kämpfen ums Überleben. Insgesamt sterben 16 Menschen, sieben allein im Einzugsgebiet der Altenau, zu dem auch Etteln gehört - eine Katastrophe, die sich tief ins kollektive Gedächtnis der Region eingebrannt hat- Die Dokumentation zeichnet ein bewegendes Bild der Ereignisse in Etteln: Zeitzeugen erinnern sich an die dramatischen Stunden, in denen das Dorf von der Außenwelt abgeschnitten war. Sirenen heulten, Menschen mussten in letzter Minute vor den Fluten gerettet werden. Die Aufnahmen und Berichte zeigen, wie die Dorfgemeinschaft zusammenhielt und gemeinsam gegen die Naturgewalt kämpfte. Die Heinrichsflut 1965 gilt als die größte Naturkatastrophe in der Geschichte von OWL. Städte wie Paderborn und Lippstadt sowie zahlreiche Dörfer in der Region waren betroffen. Die Dokumentation beleuchtet, wie die Katastrophe den Hochwasserschutz und das Bewusstsein für Naturgefahren in der Region nachhaltig geprägt hat. Heute gilt Etteln als das digitalste Dorf Deutschlands und wurde 2024 sogar als "Smartest City oft he World" ausgezeichnet. Neben zahlreichen anderen digitalen Angeboten werden sämtliche Wasserbewegungen rund um das Dorf digital überwacht. Jeder Dorfbewohner hat über eine App Zugriff auf diese Daten. Ein überraschendes Hochwasser soll es nie wieder geben. "Katastrophe zwischen Rhein und Weser: Die Heinrichsflut 1965" liefert mit exklusiven Archivaufnahmen, Interviews und Experteneinschätzungen einen umfassenden Einblick in die Ereignisse von 1965. Die TV-Dokumentation von Lothar Schröder richtet sich an alle, die sich für die Geschichte von OWL, den Zusammenhalt ländlicher Regionen und den Umgang mit Naturkatastrophen interessieren.

Wir werden Camper! 12:00

Wir werden Camper!: Familie Rosenberger aus Paderborn

Reportage

"Wir werden Camper!" begleitet Menschen, die sich ihren Traum erfüllen und den Start ins Camper-Leben wagen

WDR aktuell 12:45

WDR aktuell

Nachrichten

Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.

Mit 1.400 Schafen über den Gletscher 13:00

Mit 1.400 Schafen über den Gletscher

Reportage

Seit 6.000 Jahren ziehen Südtiroler Schäfer im Sommer mit ihren Tieren über die Alpen von Südtirol nach Österreich. Dieser traditionelle Viehtrieb, die Transhumanz, ist mittlerweile Teil des Weltkulturerbes. Die Männer nehmen dabei große Anstrengungen auf sich: Sie müssen 3.000 Höhenmeter überwinden, Flüsse und einen Gletscher überqueren - und das mit 1.400 Schafen. Der junge Schäfer Markus ist dafür verantwortlich, dass die Alpenüberquerung auch in diesem Jahr glatt läuft. Keine leichte Aufgabe, denn der Weg über Geröll und Eisflächen ist für Tier und Mensch gefährlich. Immer wieder passieren Unfälle: "Ein Rutsch und Du bist weg. Aber dennoch, es ist etwas ganz Besonders. Für mich ist es eine Ehre, dabei zu sein." Markus verbringt den Sommer allein auf der Alm, kümmert sich über Monate um gesunde und kranke Schafe. Etwas weiter unterhalb, im Schnalstal, sorgt sein Bruder Johann für den Hof der Familie und für die Tiere, die den Sommer dort verbringen. Die beiden Brüder stehen gegen den Trend, denn Schafzucht lohnt kaum noch. Mit der Wolle und dem Fleisch der Tiere kann man nur wenig verdienen. Die Schäfer und auch immer mehr Bauern brauchen einen Zusatzerwerb oder satteln ganz um. So wie Karl, der als Treiber regelmäßig am Almauftrieb teilnimmt. Er hat schon vor Jahren auf Obstanbau umgestellt. Doch der zunehmende Kostendruck und die Konkurrenz aus Übersee bereiten auch dem Apfelbauern inzwischen Kopfzerbrechen. Sie alle hoffen, dass diese Saison besser wird als die letzte. Ohne verletzte Schafe, ohne Unfälle und mit einem Wetter, das die Ernte nicht zerstört.

Der Dicke 13:30

Der Dicke: Kleine Fische

Krimiserie

Ehrenberg überredet Yasmin zu einem Besuch auf dem Fischmarkt, um sie aufzumuntern. Aber der Spaß hält nicht lange an. Der Fischhändler Kurt Biesen und der Gemüsehändler Gerd Wohlfahrt geraten sich in die Haare. Ehrenberg muss schlichten, weil er die beiden kennt und mag und weiß, dass sie eigentlich dicke Freunde sind. Aber das Unglück nimmt seinen Lauf. Am nächsten Tag liegt Ehrenberg nach dem Verzehr eines Fischbrötchens, das er bei Kurt Biesen gekauft hat, mit einer Fischvergiftung im Bett. Als weitere Fälle bekannt werden, wird Biesens Laden geschlossen. Jetzt gilt es für Ehrenberg nicht nur, schnell wieder gesund zu werden, sondern auch aufzudecken, wie es dazu kommen konnte. Biesen ist völlig verzweifelt und beteuert, niemals alte Ware verkauft zu haben. Gudrun hat ein Date und Yasmin hat viel Arbeit investiert, um sie darauf vorzubereiten. Doch der Abend verläuft anders als geplant. Gudruns Begleiter wird von ein paar "alten Freunden" bedroht. Aber Gudrun kann Karate.

WaPo Bodensee 14:20

WaPo Bodensee: Feuerwerk

Krimiserie

Ein Sommernachtstraum wird zum Alptraum: Ausgerechnet beim Seenachtfest während des spektakulären Feuerwerks wird auf einem der Zuschauerboote ein Mann erschossen: Uli Kowalski, ein ehemaliger Segellehrer, und für alle anderen auf dem Boot eine Art Vaterfigur, Opfer eines Amokschützen? Die ballistischen Untersuchungen entlasten zunächst Kowalskis einstige Segelschülerin Jennifer Block und ihren Freund Thomas Rade, die mit an Bord waren. Denn der Schuss wurde aus mindestens 50 Meter Entfernung aus einem Jagdgewehr abgegeben. Für Nele Fehrenbach scheint nun die Sache ziemlich aussichtslos. Unzählige Menschen haben einen Jagdschein und Zugriff auf entsprechende Gewehre. Die Presse schürt die Angst vor dem "Seenachtfest-Killer". Doch dann bröckelt die Kulisse des ehrenwerten Herrn Kowalski. Denn vor seiner Pensionierung hat ihn eine Segelschülerin, Nadine Rückert, erfolglos wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt. Rückert ist zwar Jägerin, verfügt aber über ein unschlagbares Alibi. Sie lag zur Tatzeit mit Herzrhythmusstörungen im Krankenhaus. Nele ist froh, dass sie mit Pirmin Spitznagel einen akribischen Rechercheur in ihren Reihen hat, der einem Mordkomplott auf die Spur kommt. Und Hauptmann Aubry sorgt bei Nele privat für ein gewisses Hochgefühl. Dafür bricht Tochter Johanna einem Jungen das Herz. Dass es Marten ist, der Sohn von Kollege Rambach, erfährt Nele erst ganz zum Schluss.

WaPo Bodensee 15:10

WaPo Bodensee: Straußenjagd

Krimiserie

War das die Tat eines Psychopathen, fragen sich Nele Fehrenbach und Pirmin Spitznagel, als sie beim Einlaufen am Ufer einen toten Vogel Strauß mit zahlreichen Stichverletzungen entdecken. Pirmin tippt auf einen angehenden Serienkiller, jemand der erst Tiere umbringt, bevor Menschen dran glauben müssen. Und tatsächlich entdeckt er jemanden, auf den das Täterprofil passen könnte. Nele macht sich zusammen mit Julia Demmler aber auch ihre ganz eigenen Gedanken, als sie im Umfeld der nahegelegenen Straußenfarm auf den Drei-Generationen-Haushalt der Familie Küblinger trifft. Haben Jeanette, Wilhelm und Jakob ein dunkles Familiengeheimnis? Manche Verhaltensweisen erinnern Nele an ihre eigene Familie, in der auch nicht alles zum Besten steht und Mutter Mechthild ihr manche Nuss zu knacken gibt.

WDR aktuell 16:00

WDR aktuell

Nachrichten

Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.

Unsere Tipps - Ausflugs-Highlights im Westen 16:15

Unsere Tipps - Ausflugs-Highlights im Westen: Von der Adlerwarte bis zum Freizeitpark Irrland

Tourismus

Überall in NRW gibt es spannende Orte zu entdecken - darunter echte Geheimtipps. Gemeinsam mit Daniel Assmann erkunden wir Ausflugstipps im Westen für Familien und alle, die mal raus wollen und etwas erleben möchten: ruhig oder mit viel Action.

Die verrückte Welt der Tintenfische - Die Welt der Kopffüßer 16:30

Die verrückte Welt der Tintenfische - Die Welt der Kopffüßer

Tiere

In den Tiefen der Meere lebt eine Gruppe von Tieren mit unglaublichen Fähigkeiten. Knochenlose Kreaturen, die Farbe und Form verändern können. Saugnäpfe machen sie zu effizienten Jägern: Tintenfische. So unterschiedlich wie ihre Fähigkeiten, ist auch die Tiergruppe selbst: Oktopusse sind achtarmige Alleskönner und Sepien die Chamäleons der Meere. Sie haben zwei weitere Tentakel, die sie entfalten können, um Beute zu machen. Genauso wie Kalmare. Sie haben besonders große Augen, mit denen sie sogar in der Tiefsee leben können. Was alle vereint: Sie sind intelligent, anpassungsfähig und haben seit Millionen von Jahren die Ozeane der Welt erobert. Vor der Küste Brasiliens leben besonders räuberische Kraken, die bei der Jagd auf Krabben sogar an die Oberfläche kommen. Bei Ebbe lauern sie ihrer Leibspeise im seichten Wasser auf, eine beeindruckende Leistung für eine verwandte Art von Muscheln und Schnecken! In der Tiefsee lauern skurrile Tiere wie der Vampirtintenfisch. So gruselig sein Name auch klingt, er ernährt sich ausschließlich von zerfallenden organischen Stoffen im Wasser und ist daher eher so etwas wie die "Müllabfuhr" der Meere. Riffkalmare sind Rekordbrecher im Tierreich: Sie kommunizieren, indem sie mehrmals pro Sekunde die Farbe wechseln können. Sie haben noch einen weiteren Trick in petto: Mit der einen Körperhälfte drohen sie ihren Konkurrenten und mit der anderen locken sie Weibchen an. Der Mimik-Oktopus hat eine ganz eigene Methode, seinen Feinden aus dem Weg zu gehen. Er kann nicht nur Farbe und Form verändern, er ahmt sogar das Verhalten anderer Tiere nach. Von der Seeschlange bis zum Feuerfisch, bis zu 15 verschiedene Tierarten hat er im Repertoire, wenn er sie einmal genau beobachtet hat. Im Nordwesten der USA ist Meeresbiologe und Tierfilmer Florian Graner einem besonderen Tintenfisch auf den Fersen: dem Pazifischen Riesenkraken, dem größten Oktopus der Erde! Dank seiner langjährigen Erfahrung mit Tintenfischen, weiß Florian Graner, wo er nach dieser Tintenfischart suchen muss. Doch was passiert, wenn Mensch und dieses fremde Tier aufeinandertreffen? Oktopusse, Sepien, Kalmare und unheimliche Tiefseebewohner: Keine Tiergruppe ist so außergewöhnlich wie die der Tintenfische!

Die Kanarischen Inseln - Nebelwald und Wüsten 17:15

Die Kanarischen Inseln - Nebelwald und Wüsten

Natur und Umwelt

Einst nannte man sie die "Inseln am Rande der Welt". Als der antike Geograf Ptolemäus die erste Landkarte der Erde erstellte, waren die Kanaren noch genau das: das Ende der alten Welt. Heute sind die sieben Kanarischen Inseln ein exotisches Paradies für zwölf Millionen Touristen, die jedes Jahr, vor allem aus Europa, hierherkommen, um Sonne, Meer und ein mildes, frühlingshaftes Klima zu genießen. Wir zeigen die wilde, unbekannte Seite des Archipels abseits besuchter Touristenpfade. Bis heute haben sich die Kanarischen Inseln ihre wilde Schönheit bewahrt. Jede von ihnen gleicht einem Kontinent im Kleinen. Subtropische Nebelwälder treffen auf karge Vulkanlandschaften und schneebedeckte Gipfel. Unzugängliche Schluchten münden in rauen, zerklüfteten Steilküsten und ausgedehnten Wüsten. Warum aber trägt der Archipel nahe der nordwestafrikanischen Küste den Beinamen "Inseln des Frühlings"? Wo doch auf derselben geografischen Breite kaum mehr als 100 Kilometer weiter östlich die trockene, heiße Wüste Sahara liegt? Warum gibt es gerade auf den Kanaren dichte, subtropische Urwälder und schneebedeckte Gipfel? Eine Antwort heißt "vientos alisios". So nennen die Einheimischen die Passatwinde. Beständig wehen sie von Nordost und sind für die Inseln im Atlantik die Grundlage vielfältigen Lebens. Der Passatwind bringt Wasser, selbst im trockenen Sommer. Auf seiner langen Reise über das Meer nimmt der Alisio große Mengen an Feuchtigkeit auf. Trifft er auf die Inseln, stauen sich mächtige Wolkenbänke an steilen Bergflanken. Die in der Luft gespeicherte Feuchtigkeit kondensiert und nährt ein einmaliges Naturjuwel: subtropische Lorbeerwälder. Das Wasser fällt hier nicht als Regen, die mächtigen Lorbeerbäume "melken" die Wolken und sorgen dafür, dass es in dicken Tropfen von ihren Blättern auf den Boden fällt. Auf den flacheren Inseln bietet sich ein anderes Bild. Hier gibt es keine hohen Berge, an denen sich die Wolken stauen und ihre feuchte Last abladen. Hier herrscht Trockenheit. In der Wüste Fuerteventuras lebt die Kragentrappe. Wenn es doch einmal regnet, präsentieren die Hähne ihre weißen Schmuckfedern am Hals und stolzieren durch die Wüste, um den Hennen zu imponieren. Auch unter Wasser sind die Kanarischen Inseln ein spektakuläres Naturparadies. Die Landschaft ist bizarr und geheimnisvoll. Seltsam aussehende Kreaturen wie Schmetterlingsrochen gleiten durch unterseeische Lavahöhlen, seltene Engelshaie lauern im schwarzen Vulkansand auf Beute. Aufgrund seiner geografischen Lage vermischen kräftige Meeresströmungen warmes Wasser der Tropen mit kaltem aus dem Nordatlantik, während aus der Tiefsee unentwegt Plankton an die Oberfläche geschwemmt wird. Das macht diese Gewässer zu einem der besten Orte auf der Welt, um Meeressäuger zu beobachten. Winde und Meeresströmungen haben Tiere und Pflanzen zu den abgeschiedenen Inseln gebracht. Viele sind geblieben und haben sich im Laufe der Jahrtausende spezialisiert und an ein abgeschiedenes Inselleben angepasst. Neue Arten sind entstanden, die nirgendwo sonst auf der Welt existieren. Andere kommen von weither, um nur einen Teil des Jahres auf den Inseln zu verbringen. Darunter sind die Gelbschnabel-Sturmtaucher, die aus Südamerika kommen, oder die Eleonorenfalken aus Madagaskar. Sie unternehmen jedes Jahr weite Wanderungen und ziehen gut geschützt in den schroffen Vulkanklippen ihre Jungen auf. Die Kanarischen Inseln sind eine faszinierende Welt mit einer erstaunlichen Vielfalt an Klimazonen, Landschaften und Arten. Doch sie sind vor allem ein kleiner begrenzter Kosmos, in dem alles voneinander abhängig ist. Blieben die Passatwinde aus oder würde sich die Temperatur um nur wenige Grade verändern, würden die Wälder trockenfallen und für immer verschwinden. Was dann bliebe, wäre nur noch das, womit es vor Urzeiten begonnen hat: eine kahle Vulkanwüste.

Tiere suchen ein Zuhause 18:00

Tiere suchen ein Zuhause

Tiere

Den "besten Freund" zu finden, ist gar nicht so einfach. Wie wäre es denn mit dem wuscheligen Adonis oder der quirligen Hundedame Leni? Ein Anruf genügt, und einem Kennenlernen steht nichts mehr im Wege.

Aktuelle Stunde 18:45

Aktuelle Stunde

Gesellschaft und Politik

Meist regionale Themen, welche die Menschen zwischen Rhein und Weser interessieren, berühren und unterhalten, finden ihren Weg in die Sendung. Bei Bedarf berichten die Reporter aber auch über die Landesgrenzen hinweg.

Westpol 19:30

Westpol

Regionalmagazin

Politik in Nordrhein-Westfalen

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Wunderschön! 20:15

Wunderschön!: Albanien - Von der Riviera bis Tirana

Landschaftsbild

Albanien - das sind traumhafte Küsten, wilde Landschaften und osmanisch geprägte Städte. Dazu unzählige Bunker als Zeugen eines ehemals abgeschotteten Landes. Voller Gegensätze, geprägt von bewegter Geschichte, atemberaubender Natur und einer spürbaren Aufbruchsstimmung. Nicht umsonst zieht es immer mehr Menschen in das Balkanland. Moderator André Gatzke begibt sich auf einen Roadtrip durch den Süden: zwischen schroffen Bergen, azurblauer Riviera und einem der letzten Wildflüsse Europas. Seine Reise führt ihn in abgelegene Buchten, zum Wildwasser-Rafting auf der Vjosa, in die "Stadt der Steine" nach Gjirokaster und weiter bis in die pulsierende Hauptstadt Tirana.

Wir werden Camper! 21:45

Wir werden Camper!: Die Erbslöhs in der Schweiz - Von Zürich nach Zermatt

Reportage

Neue Länder und Menschen kennenlernen, das liebt das Ehepaar Petra und Rüdiger Erbslöh aus Meerbusch. Slowenien, Spanien, Italien, die Ostsee haben sie schon mit ihrem Wohnmobil bereist. Dieses Mal geht es in ein kleines, aber teures Land: die Schweiz. Und die Frage stellt sich: Werden sie mit ihrem Reisebudget auskommen? Los geht's am Rheinfall bei Schaffhausen, dem größten Wasserfall Europas, und dann zum ersten Mal mit dem Wohnmobil in die Schweizer Alpen. Für Rüdiger darf jede Reise gerne etwas Abenteuer mit sich bringen. Auch dieses Mal ist nicht alles geplant; spontane Umwege, Besuche und Begegnungen sind für den ehemaligen Schreiner ein "Muss". Die Schweiz ist klein, aber ein Land der Superlative: der größte Wasserfall Europas, der höchstgelegenen Berg-Bahnhof, die steilste offenen Standseilbahn der Welt... und die teuerste Stadt Europas: Zürich, ist die zweite Station. Die Schweizer sagen selbst, Zürich sei wie ein Schweizer Taschenmesser, es bietet alles: Kultur, Natur, Architektur, Gastronomie und jede Menge Einkaufsmöglichkeiten. Und: gesalzene Preise, wie Petra und Rüdiger gleich am ersten Schaufenster feststellen. In einer der 10 teuersten Einkaufsstraßen der Welt bleibt es daher beim Windowshopping. Verführen lassen sich die beiden dennoch: Rüdiger lädt seine Petra zu einer besonderen TukTuk-Fahrt ein. Damit geht's von der Altstadt bis zum Zürichsee, mit Blick auf die Berge. Und das Besondere: Während der Fahrt wird ein Käsefondue serviert und das wird "tricky". Die beiden Camper erleben auf ihrer Tour nach Zermatt immer wieder Überraschungen. Die Fahrt entlang des Vierwaldstättersees führt sie in eine Sackgasse, zu der kleinen Gemeinde Bauen. Hier lernen sie einen Wanderweg kennen, der allen Schweizern und allen Kantonen gemeinsam gehört - und die Geschichte, wie es dazu kam. Nächste Station: Das Gletscherdorf Grindelwald unterhalb der weltberühmten Kulisse der Berge Eiger, Mönch und Jungfrau. Eine ausgezeichnete Landschaft, im wahrsten Sinne des Wortes: Seit 20 Jahren zählt die Jungfrau-Region zum UNESCO-Welterbe. Das Paar hat einen Stellplatz unterhalb der Eiger-Nordwand gefunden. Von hier aus planen sie einen Tagestripp, der nicht alle Erwartungen erfüllt, aber mit dem Besuch des Eispalastes auf dem 3.500 Meter hohen Jungfraujoch dann doch ihre Erwartung übertrifft. Hier ist alles aus Eis. Wände, Boden, Decke - eine Märchenwelt. Der Höhepunkt der Reise: Zermatt. Es ist Petras Kindheitstraum, das Matterhorn einmal in echt zu sehen. Schon als Kind hat sie ein Matterhorn-Bild gepuzzelt. Bergführer Andre macht es spannend und führt seine Gäste erst mal in das alte Zermatt mit Häusern aus dem 16. Jahrhundert. Von ihm lernen sie eine Bergführer-Weisheit, die auch sinnvoll für den Alltag ist. Und was ist mit dem Matterhorn? Werden die Wolken einen Blick freigeben? Am Ende der Camper-Tour steht die große Frage, wie kostspielig die Reise durch die Schweiz geworden ist. Eine Bilanz kann Rüdiger Erbslöh schon ziehen: "Ich kannte die Schweiz nur von der Postkarte, aber die Schweiz ist wirklich so."

Der Dicke 23:15

Der Dicke: Kleine Fische

Krimiserie

Ehrenberg überredet Yasmin zu einem Besuch auf dem Fischmarkt, um sie aufzumuntern. Aber der Spaß hält nicht lange an. Der Fischhändler Kurt Biesen und der Gemüsehändler Gerd Wohlfahrt geraten sich in die Haare. Ehrenberg muss schlichten, weil er die beiden kennt und mag und weiß, dass sie eigentlich dicke Freunde sind. Aber das Unglück nimmt seinen Lauf. Am nächsten Tag liegt Ehrenberg nach dem Verzehr eines Fischbrötchens, das er bei Kurt Biesen gekauft hat, mit einer Fischvergiftung im Bett. Als weitere Fälle bekannt werden, wird Biesens Laden geschlossen. Jetzt gilt es für Ehrenberg nicht nur, schnell wieder gesund zu werden, sondern auch aufzudecken, wie es dazu kommen konnte. Biesen ist völlig verzweifelt und beteuert, niemals alte Ware verkauft zu haben. Gudrun hat ein Date und Yasmin hat viel Arbeit investiert, um sie darauf vorzubereiten. Doch der Abend verläuft anders als geplant. Gudruns Begleiter wird von ein paar "alten Freunden" bedroht. Aber Gudrun kann Karate.