18:35
Tom Card glaubt, Michael und Fiona seien in Panama ums Leben gekommen. Nun verlangt er von Tyler Gray, in deren Loft nach Hinweisen zu suchen, welche sich auf den Auftrag beziehen und es dann niederzubrennen. Michael nutzt diese Situation, um Card auf eine falsche Fährte zu locken und platziert in der Wohnung zuvor noch falsche Informationen, die darauf hindeuten, dass Michael seinem alten Mentor auf der Spur war. Während das Team noch damit beschäftigt ist, für Card Michaels und Fionas Tod vorzutäuschen, wird Fiona von ihrer ehemaligen Mitgefangenen Ayn um Hilfe gebeten. Ayn saß wegen Totschlag an ihrem Schwager im Gefängnis. Nun hat sie Ärger mit Detective Garza, der Drogen in ihrer Wohnung deponiert hat, um sie zu erpressen. Denn Ayns Schwager war Garzas Spitzel und versorgte ihn mit Informationen über den Gangsterboss Sherrod Washington. Die Ermittlungen gegen Sherrod sind für Garza eine sehr persönliche Angelegenheit, da dieser seinen Kollegen ermordet hatte. Um Ayn zu helfen, stellt sich Jesse bei Garza als neuer Informant vor, mit einem angeblich guten Draht zu Sherrod. Er schlägt vor, Beweise zu fälschen, um Sherrod einen Mord unterzujubeln. Zu diesem Zweck müsste Garza in ein Polizeilager einbrechen und sich strafbar machen. Doch dieser Plan geht nicht auf, denn zur allgemeinen Überraschung erlebt Garza einen plötzlichen Sinneswandel. Dieser beteuert nun, kein weiteres Unrecht begehen zu wollen. Und so beschließt er, Sherrod und seine Gang allein zu stellen. Indes besteht Madeline darauf, mit dem Mörder ihres Sohnes Nate zu sprechen und tritt Tyler Gray gegenüber.
19:25
Michael hat Tom Card kaltblütig erschossen. Sam ist wütend, dass Michael so unbedacht gehandelt und ihn nicht gerufen hat. Nun stehen beide vor der schwierigen Aufgabe, das Hotel unerkannt zu verlassen. Dort hat die CIA unter dem Kommando von Olivia Riley inzwischen sämtliche Ausgänge gesperrt. Michael gelingt die Flucht, doch Sam wird gefasst und von Riley, einer geschulten Spionageabwehragentin, nach allen Regeln der Kunst verhört. Als Michael versucht, Sam zu erreichen, wird sein Handy geortet. Nach einer wilden Verfolgungsjagd durch die halbe Stadt fahren Michael, Fiona und Jesse zu einem geheimen Lager, um sich mit Waffen und Sprengstoff einzudecken. Über eine Abhörvorrichtung können sie verfolgen, wie Sam die CIA-Kollegen auf eine falsche Fährte führt, um seinen Freunden die Flucht zu ermöglichen. Er lotst Riley und ihr Team zu einem Jachthafen, wo angeblich Michaels Boot liegen soll. Michael beschließt jedoch, tatsächlich zu dem Hafen zu fahren, um Sam aus den Händen der CIA zu befreien. Aber Riley ist zu clever, um auf das Täuschungsmanöver reinzufallen. Madeleine will Miami nun doch nicht verlassen, da Michael und seine Freunde eine Anlaufstelle brauchen, wenn sie auf der Flucht vor der CIA sind.
20:15
+ "ROLLERBACK" + "WC-Star" + "LANIN LABS" + "Treye Tech" + "lixl" "ROLLERBACK" aus Bisingen Stilecht in High Heels tritt Investorin Judith Williams ordentlich in die Pedale - beim Pitch von ROLLERBACK! Die Gründer Andreas Tscheinig (60) und Josef Bogenschütz (58) haben eine Rückenstütze fürs Fahrrad entwickelt. Diese soll das Radfahren ergonomischer gestalten und eine höhere Kraftübertragung ermöglichen. Dazu wird der ROLLERBACK einfach unter den Sattel montiert. Josef Bogenschütz: "Die speziell verdrehbaren Rollen stützen dabei den gesamten Oberkörper ab und leiten gleichzeitig die Kraft direkt in die Beine. Dadurch werden Hände, Arme und Schultern komplett entlastet." Auch soll man so automatisch zentraler auf dem Sattel sitzen und speziell beim Bergfahren soll das ständige Abrutschen über den Sattel verhindert werden. Aktuell gibt es den ROLLERBACK in zwei Varianten und passt auf jedes handelsübliche Fahrrad - ob für den sportlichen oder gemütlichen Radfahrer. Ausgiebig testen Judith Williams und Ralf Dümmel die Stütze. Sehen sie und die anderen Löwinnen und Löwen einen Nutzen im Produkt? Oder wird der Kampf um ein Investment für die Gründer zum Kraftakt? Für 150.000 Euro bieten Andreas Tscheinig und Josef Bogenschütz 20 Prozent ihrer Firmenanteile. "WC-Star" aus Warendorf Michael Grundmann (61, Handwerksmeister für Sanitär und Heizungstechnik aus Warendorf) und Francesco La Pica (57, aus Neu-Ulm) möchten mit ihrem Problemlöser das WC zum Star des Abends machen. "Auch wenn wir uns nur ungern mit diesem Thema beschäftigen, aber es ist ein wichtiger Ort in unserem Zuhause. Durchschnittlich verbringen wir drei Jahre in unserem Leben auf dem WC, das sind 20 Minuten am Tag", führt Michael Grundmann aus. Um die Toilette vor Kalk und Schmutz zu schützen, nutzen viele Einweg-WC-Reiniger - doch die Halter verursachen riesige Mengen an Plastikmüll. Die Gründer wollen dieses Problem in den Griff bekommen und haben den WC-Star entwickelt - ein praktischer und nachhaltiger Mehrweg-Speicher für WC-Hygienesteine für handelsübliche Aufputz-Spülkästen. Einfach in den Spülkasten einhängen, mit einem Hygiene- und einem Antikalkstein bestücken und schon macht der WC-Star seine Arbeit. Francesco La Pica: "Der Hygienestein hält ca. vier bis sechs Wochen für ca. 400 Spülgänge. Damit haben unsere Kunden den Vorteil, dass sie dadurch eine nachhaltige Alternative zu den Einwegprodukten haben." Neben dem Starter-Set gibt es auch ein Nachfüll-Set für den WC-Star. Um jetzt richtig durchstarten zu können, benötigen Michael Grundmann und Francesco La Pica die Unterstützung eines Löwen. Ihr Angebot: 25.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile. "LANIN LABS" aus München Mit LANIN LABS stellt Azuka Stekovics (39) ein Pflegeserum vor, das auf melaninreiche Haut spezialisiert ist. Melanin ist das biologische Pigment, was unter anderem für die Farbe der Haut verantwortlich ist. "Vereinfacht gesagt, Menschen mit wenig Melanin haben einen helleren Hauttyp, Menschen mit viel Melanin einen dunkleren Hauttyp. Allein in Europa sind das mindestens 22 Millionen Menschen, die aber in der Beauty-Industrie noch nicht ausreichend repräsentiert sind", so die Gründerin. Dunklere Hauttypen haben den Vorteil, dass sie wesentlich langsamer altern. Der Nachteil: Die Haut hat Schwierigkeiten, Feuchtigkeit und Wirkstoffe auch in den unteren Hautschichten aufzunehmen und das kann zu Trockenheit und Unreinheiten führen. "Was das heißt, weiß ich leider selbst zu gut. In dem Heilungsprozess hat meine Haut einen Überschuss an Melanin produziert, um Pickel und Entzündungen zu reduzieren. Dadurch entstehen dunkle Flecken, Hyperpigmentierung und Narben, die teilweise erst nach Monaten wieder verblassen." Doch geeignete Pflegeprodukte für ihre Haut fand die 39-Jährige nicht. Handelsübliche Produkte werden laut der Gründerin zu 99 Prozent an heller Haut getestet. Produkte, die speziell für People of Colour vermarktet werden, beinhalten oft Inhaltsstoffe, die die Haut zusätzlich reizen. Daher hat Azuka Stekovics spezielle Pflegeprodukte für die melaninreiche Haut entwickelt: "Das Geheimnis unserer effektiven Formel ist ein Wirkstoffkomplex, der die Wasserkanäle in der Haut öffnet, so dass die Inhaltsstoffe und die Feuchtigkeit nun endlich in den unteren Hautschichten ankommen." Zusätzlich sind neun natürliche Melanin-Blocker, darunter Weidenrindenextrakt, Papaya, Lakritze und Vitamin C enthalten. So sollen bestehende Flecken aufgehellt und gleichzeitig aber auch die Bildung von neuen dunklen Flecken verhindert werden. "Mit LANIN LABS schließe ich nicht nur eine Lücke im Markt, sondern öffne die Tür für Veränderungen. Denn gesunde Haut ist schöne Haut und wir alle möchten uns schön und vor allem gesehen fühlen", schließt die Münchnerin ihren Pitch ab. Wird sie die Löwen überzeugen können, 130.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile in ihr Start-up zu investieren? "Treye Tech" aus Mannheim Anton Wachner (38) ist ein echter Ausnahme-Gründer. Der studierte Wirtschaftsinformatiker ist seit seiner Geburt körperlich stark beeinträchtigt und sitzt im Rollstuhl. Damit er Computer, Tablets und Smartphones auch ohne Hände bedienen kann, hat er eine bahnbrechende Software entwickelt: FourWays ermöglicht das Steuern der Geräte mittels Kopfbewegungen. So können alle gewöhnlichen Webcams oder Frontkameras in Blicksteuerungen verwandelt werden. Dabei nutzt das Programm ein patentiertes Bedienkonzept, dass gezielte Kopf- und Augenbewegungen von unkontrollierten oder unbeabsichtigten Bewegungen unterscheidet. Die Nutzung von Computer, Tablet oder Handy wird somit für alle, die ihre Hände nicht benutzen können, im Kopfumdrehen erleichtert. "Das Besondere an unserer Lösung ist, dass sehr viel persönliche Erfahrung von Anton mit einfließt, die sich in unserer einzigartigen User-Experience widerspiegelt", hebt Sophia Kramer (30) hervor. "Denn mit unserer Software können selbst Menschen mit starker Bewegungsstörung ihr Gerät gezielt, kontrolliert und vor allem auch stressfrei bedienen." Erste Anwender benutzen bereits FourWays, um selbstständig ihre Computer zu bedienen, können Programme und Apps öffnen und steuern, sie können autonom ihre Pflegekraft rufen und manchen Menschen ist so erst möglich per Sprachausgabe zu kommunizieren. Anton Wachner beeindruckt die Investorinnen und Investoren mit einer enormen Expertise, ausgesprochener Willenskraft und seiner innovativen Erfindung: "Ich bin ein Kämpfer! Ich gebe nie auf!" Stehen alle Zeichen auf Deal? Das Angebot an die Löwen: 150.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. "lixl" aus Karlsruhe "Wir zeigen euch heute Licht in einer neuen Dimension!", versprechen Chris Herbold (41) und Patrick Fomferra (31) den Löwen. lixl erzeugt dreidimensionale dynamische Lichteffekte, die auch auf Umgebungssound, wie z.B. auf Popsongs reagieren. "Als Licht-Ingenieure merken wir immer wieder, wie mächtig Beleuchtung ist, um die Wirkung in einem Raum zu beeinflussen. Und wenn sich dann im Licht die Dynamik meines Lieblingssongs, meines Computerspiels oder meiner Lieblingsserie widerspiegelt, dann lässt sich ein umfassendes Raum-Erlebnis erschaffen", so Chris Herbold. Und aus diesem Grund haben die Gründer lixl entwickelt. Die unterschiedlich großen Licht-Paneelen bestehen aus einem Aluminium-Rahmen, mehreren LED-Modulen, Technik für die Ansteuerung und einem Textilgewebe aus Kunststofffasern. Diese Fasern sind so gewebt, dass das Licht nicht gerade durchtritt, sondern in einer Vorzugsrichtung abgelenkt wird. Wird die Lichtquelle durch das Textil betrachtet, erscheint das Licht gekrümmt. Patrick Fomferra: "Dabei werden aus Lichtpunkten Lichtlinien und diese erzeigen einen einzigartigen Tiefeneffekt, den es so im Gaming-Zimmer noch nicht gegeben hat." lixl lässt sich einfach per App ansteuern und in jede beliebige Farbe verwandeln - einzelne Farbtöne oder auch Farbverläufe, die sich dann über mehrere lixl ausbreiten können. "Damit Streamer und Gamer besonders viel Freude an lixl haben, unterstützt es die Smart-Home-Integration und die Synchronisation mit dem Computerspielen. So wird aus jedem Gaming-Zimmer ein echter Showroom", ist Chris Herbold überzeugt. Werden die Löwen auch Freude an lixl haben und 300.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile investieren?
22:40
+ "ROLLERBACK" + "WC-Star" + "LANIN LABS" + "Treye Tech" + "lixl" "ROLLERBACK" aus Bisingen Stilecht in High Heels tritt Investorin Judith Williams ordentlich in die Pedale - beim Pitch von ROLLERBACK! Die Gründer Andreas Tscheinig (60) und Josef Bogenschütz (58) haben eine Rückenstütze fürs Fahrrad entwickelt. Diese soll das Radfahren ergonomischer gestalten und eine höhere Kraftübertragung ermöglichen. Dazu wird der ROLLERBACK einfach unter den Sattel montiert. Josef Bogenschütz: "Die speziell verdrehbaren Rollen stützen dabei den gesamten Oberkörper ab und leiten gleichzeitig die Kraft direkt in die Beine. Dadurch werden Hände, Arme und Schultern komplett entlastet." Auch soll man so automatisch zentraler auf dem Sattel sitzen und speziell beim Bergfahren soll das ständige Abrutschen über den Sattel verhindert werden. Aktuell gibt es den ROLLERBACK in zwei Varianten und passt auf jedes handelsübliche Fahrrad - ob für den sportlichen oder gemütlichen Radfahrer. Ausgiebig testen Judith Williams und Ralf Dümmel die Stütze. Sehen sie und die anderen Löwinnen und Löwen einen Nutzen im Produkt? Oder wird der Kampf um ein Investment für die Gründer zum Kraftakt? Für 150.000 Euro bieten Andreas Tscheinig und Josef Bogenschütz 20 Prozent ihrer Firmenanteile. "WC-Star" aus Warendorf Michael Grundmann (61, Handwerksmeister für Sanitär und Heizungstechnik aus Warendorf) und Francesco La Pica (57, aus Neu-Ulm) möchten mit ihrem Problemlöser das WC zum Star des Abends machen. "Auch wenn wir uns nur ungern mit diesem Thema beschäftigen, aber es ist ein wichtiger Ort in unserem Zuhause. Durchschnittlich verbringen wir drei Jahre in unserem Leben auf dem WC, das sind 20 Minuten am Tag", führt Michael Grundmann aus. Um die Toilette vor Kalk und Schmutz zu schützen, nutzen viele Einweg-WC-Reiniger - doch die Halter verursachen riesige Mengen an Plastikmüll. Die Gründer wollen dieses Problem in den Griff bekommen und haben den WC-Star entwickelt - ein praktischer und nachhaltiger Mehrweg-Speicher für WC-Hygienesteine für handelsübliche Aufputz-Spülkästen. Einfach in den Spülkasten einhängen, mit einem Hygiene- und einem Antikalkstein bestücken und schon macht der WC-Star seine Arbeit. Francesco La Pica: "Der Hygienestein hält ca. vier bis sechs Wochen für ca. 400 Spülgänge. Damit haben unsere Kunden den Vorteil, dass sie dadurch eine nachhaltige Alternative zu den Einwegprodukten haben." Neben dem Starter-Set gibt es auch ein Nachfüll-Set für den WC-Star. Um jetzt richtig durchstarten zu können, benötigen Michael Grundmann und Francesco La Pica die Unterstützung eines Löwen. Ihr Angebot: 25.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile. "LANIN LABS" aus München Mit LANIN LABS stellt Azuka Stekovics (39) ein Pflegeserum vor, das auf melaninreiche Haut spezialisiert ist. Melanin ist das biologische Pigment, was unter anderem für die Farbe der Haut verantwortlich ist. "Vereinfacht gesagt, Menschen mit wenig Melanin haben einen helleren Hauttyp, Menschen mit viel Melanin einen dunkleren Hauttyp. Allein in Europa sind das mindestens 22 Millionen Menschen, die aber in der Beauty-Industrie noch nicht ausreichend repräsentiert sind", so die Gründerin. Dunklere Hauttypen haben den Vorteil, dass sie wesentlich langsamer altern. Der Nachteil: Die Haut hat Schwierigkeiten, Feuchtigkeit und Wirkstoffe auch in den unteren Hautschichten aufzunehmen und das kann zu Trockenheit und Unreinheiten führen. "Was das heißt, weiß ich leider selbst zu gut. In dem Heilungsprozess hat meine Haut einen Überschuss an Melanin produziert, um Pickel und Entzündungen zu reduzieren. Dadurch entstehen dunkle Flecken, Hyperpigmentierung und Narben, die teilweise erst nach Monaten wieder verblassen." Doch geeignete Pflegeprodukte für ihre Haut fand die 39-Jährige nicht. Handelsübliche Produkte werden laut der Gründerin zu 99 Prozent an heller Haut getestet. Produkte, die speziell für People of Colour vermarktet werden, beinhalten oft Inhaltsstoffe, die die Haut zusätzlich reizen. Daher hat Azuka Stekovics spezielle Pflegeprodukte für die melaninreiche Haut entwickelt: "Das Geheimnis unserer effektiven Formel ist ein Wirkstoffkomplex, der die Wasserkanäle in der Haut öffnet, so dass die Inhaltsstoffe und die Feuchtigkeit nun endlich in den unteren Hautschichten ankommen." Zusätzlich sind neun natürliche Melanin-Blocker, darunter Weidenrindenextrakt, Papaya, Lakritze und Vitamin C enthalten. So sollen bestehende Flecken aufgehellt und gleichzeitig aber auch die Bildung von neuen dunklen Flecken verhindert werden. "Mit LANIN LABS schließe ich nicht nur eine Lücke im Markt, sondern öffne die Tür für Veränderungen. Denn gesunde Haut ist schöne Haut und wir alle möchten uns schön und vor allem gesehen fühlen", schließt die Münchnerin ihren Pitch ab. Wird sie die Löwen überzeugen können, 130.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile in ihr Start-up zu investieren? "Treye Tech" aus Mannheim Anton Wachner (38) ist ein echter Ausnahme-Gründer. Der studierte Wirtschaftsinformatiker ist seit seiner Geburt körperlich stark beeinträchtigt und sitzt im Rollstuhl. Damit er Computer, Tablets und Smartphones auch ohne Hände bedienen kann, hat er eine bahnbrechende Software entwickelt: FourWays ermöglicht das Steuern der Geräte mittels Kopfbewegungen. So können alle gewöhnlichen Webcams oder Frontkameras in Blicksteuerungen verwandelt werden. Dabei nutzt das Programm ein patentiertes Bedienkonzept, dass gezielte Kopf- und Augenbewegungen von unkontrollierten oder unbeabsichtigten Bewegungen unterscheidet. Die Nutzung von Computer, Tablet oder Handy wird somit für alle, die ihre Hände nicht benutzen können, im Kopfumdrehen erleichtert. "Das Besondere an unserer Lösung ist, dass sehr viel persönliche Erfahrung von Anton mit einfließt, die sich in unserer einzigartigen User-Experience widerspiegelt", hebt Sophia Kramer (30) hervor. "Denn mit unserer Software können selbst Menschen mit starker Bewegungsstörung ihr Gerät gezielt, kontrolliert und vor allem auch stressfrei bedienen." Erste Anwender benutzen bereits FourWays, um selbstständig ihre Computer zu bedienen, können Programme und Apps öffnen und steuern, sie können autonom ihre Pflegekraft rufen und manchen Menschen ist so erst möglich per Sprachausgabe zu kommunizieren. Anton Wachner beeindruckt die Investorinnen und Investoren mit einer enormen Expertise, ausgesprochener Willenskraft und seiner innovativen Erfindung: "Ich bin ein Kämpfer! Ich gebe nie auf!" Stehen alle Zeichen auf Deal? Das Angebot an die Löwen: 150.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. "lixl" aus Karlsruhe "Wir zeigen euch heute Licht in einer neuen Dimension!", versprechen Chris Herbold (41) und Patrick Fomferra (31) den Löwen. lixl erzeugt dreidimensionale dynamische Lichteffekte, die auch auf Umgebungssound, wie z.B. auf Popsongs reagieren. "Als Licht-Ingenieure merken wir immer wieder, wie mächtig Beleuchtung ist, um die Wirkung in einem Raum zu beeinflussen. Und wenn sich dann im Licht die Dynamik meines Lieblingssongs, meines Computerspiels oder meiner Lieblingsserie widerspiegelt, dann lässt sich ein umfassendes Raum-Erlebnis erschaffen", so Chris Herbold. Und aus diesem Grund haben die Gründer lixl entwickelt. Die unterschiedlich großen Licht-Paneelen bestehen aus einem Aluminium-Rahmen, mehreren LED-Modulen, Technik für die Ansteuerung und einem Textilgewebe aus Kunststofffasern. Diese Fasern sind so gewebt, dass das Licht nicht gerade durchtritt, sondern in einer Vorzugsrichtung abgelenkt wird. Wird die Lichtquelle durch das Textil betrachtet, erscheint das Licht gekrümmt. Patrick Fomferra: "Dabei werden aus Lichtpunkten Lichtlinien und diese erzeigen einen einzigartigen Tiefeneffekt, den es so im Gaming-Zimmer noch nicht gegeben hat." lixl lässt sich einfach per App ansteuern und in jede beliebige Farbe verwandeln - einzelne Farbtöne oder auch Farbverläufe, die sich dann über mehrere lixl ausbreiten können. "Damit Streamer und Gamer besonders viel Freude an lixl haben, unterstützt es die Smart-Home-Integration und die Synchronisation mit dem Computerspielen. So wird aus jedem Gaming-Zimmer ein echter Showroom", ist Chris Herbold überzeugt. Werden die Löwen auch Freude an lixl haben und 300.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile investieren?