22:10
Mitten auf dem Altar in einer Kirche brennen menschliche Überreste. Der herbeigeeilte Pfarrer und sein Messdiener trauen ihren Augen nicht: In den lodernden Flammen erkennen sie, dass am Schädel des Toten zwei Hörner prangen. Handelt es sich hierbei um den Satan? Auch Booth ist anfangs vor Ehrfurcht erstarrt, nur Brennan, die an keine Religion glaubt, ist sich ziemlich sicher, dass es eine logische Erklärung für die Hörner gibt. Bei dem Toten handelt es sich um den geistesgestörten Neal Lowery, der als Kind mit einem rudimentären Schwanz auf die Welt gekommen ist und sich später Hörner implantieren ließ. Aufgrund seiner Schizophrenie wurde er in einer psychologischen Einrichtung betreut, aus der er aber offensichtlich ausgebrochen ist. Brennans Vorurteile gegenüber der Psychologie erschweren die Ermittlungen in der Nervenheilanstalt.
23:05
Es ist Freitagnachmittag, jeder freut sich auf sein wohlverdientes Wochenende. Plötzlich betreten mehrere Männer mit schwarzen Anzügen das Jeffersonian Institute, riegeln alle Ausgänge ab und verfügen, dass kein Mitarbeiter das Jeffersonian verlassen darf. Die Männer in Schwarz geben sich als Mitarbeiter der Bundesverwaltungsbehörde aus. Sie haben sterbliche Überreste dabei, die das Team um Dr. Brennan untersuchen soll. Allerdings dürfen sie dabei weder Knochenproben nehmen noch den Leichnam identifizieren. Nicht nur Hodgins wittert hier eine große Verschwörung. Booth, der sich zum Zeitpunkt der Abriegelung außerhalb des Jeffersonians befand, findet einen Weg hinein, um seine Mitarbeiter aus der misslichen Lage zu befreien. Doch den handfesten Argumenten der Männer der Bundesverwaltungsbehörde kann auch er nichts entgegensetzen. Derweil hat sich das Team des Jeffersonians an die Arbeit gemacht. Und obwohl ausdrücklich verboten, versucht es, die Identität des Leichnams zu bestimmen.