17:40
Eine alte Dame überfährt eine rote Ampel und rast in ein Café, wobei außer ihr drei Menschen sterben. Catherine und Sara untersuchen den Fall und werden stutzig, als sie erfahren, dass die alte Dame offenbar unter dem Einfluss von Marihuana stand. Obwohl das für eine 72-Jährige durchaus ungewöhnlich ist, ist es nicht der Grund für den Unfall. Nachdem man kurzzeitig ihren Enkel Corey verdächtigt hatte, das Navigationssystem manipuliert zu haben, ist klar, dass auch ein technischer Defekt ausgeschlossen werden kann. Schließlich kommen die Ermittler dem wahren Grund auf die Spur: Weil der krebskranken Frau eine notwendige Behandlung von der Versicherungsgesellschaft nicht genehmigt worden war, wollte sie sich rächen... Zur gleichen Zeit untersuchen Grissom und Nick einen vermeintlichen Unfall. Vanessa Arnz ist in ihrem Schlafzimmer an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben, die vermutlich durch einen defekten offenen Kamin verursacht wurde. Als Nick in dem gasbetriebenen Kamin ein Stück halbverbrannte Aktivkohle findet, wird er stutzig. Offenbar handelt es sich hier doch nicht um einen Unfall, sondern um Mord. Hauptverdächtiger ist der Ehemann Randall Arnz, der im selben Zimmer gelegen hatte, aber nicht an einer Vergiftung gestorben ist. Zudem stellt sich heraus, dass Randall seiner Frau Schlafmittel ins Essen gemischt hatte. Nach weiteren Ermittlungen gerät jedoch auch sein Sohn Peter unter Verdacht.
18:35
Nach einem Besuch auf dem Schießübungsstand lauert Michael und Sam ein junger Mann auf dem Parkplatz auf. Er läuft geradewegs auf die beiden zu und behauptet zu wissen, dass Michael ein Spion sei. Er redet ziemlich wirres, unverständliches Zeug und berichtet aufgebracht von logischen Mustern und mathematischen Gleichungen, die angeblich Unheil vorhersagen. Doch damit verstehen sie noch lange nicht, was der Mann ihnen eigentlich sagen möchte.
19:25
Michael hofft nach wie vor, so bald wie möglich wieder offiziell als Spion in den Geheimdienst zurückkehren zu können. In seiner Not lässt er sich deshalb sogar auf einen Fremden namens Tom Strickler ein, der behauptet, eine Art Makler für die Dienste von Spionen zu sein. Er möchte, dass Michael für ihn arbeitet. Im Gegenzug verspricht er Michael - neben einer ordentlichen Gewinnbeteiligung - seine Kontakte spielen zu lassen und auf diese Weise seinen Ruf bei der CIA zu verbessern. Strickler warnt Michael außerdem vor einem Ukrainer namens Vlad, der bereits auf dem Weg nach Miami sei, um mit Michael eine offene Rechnung zu begleichen. Michael bleibt - trotz aller Zweifel an Stricklers Glaubwürdigkeit - nichts anderes übrig, als die Warnung ernst zu nehmen. Über Fiona stellt er einen Kontakt zu John Beck her, einer bekannten Größe in der Unterwelt von Miami, der gute Kontakte zur russischen Mafia unterhält. Doch das Gespräch mit ihm läuft alles andere als reibungslos und endet schließlich in einem Desaster: Plötzlich stürmen Vlad und seine Leute das Restaurant, in dem sich Michael mit Beck getroffen hat, und entführen die beiden in die Everglades. Zwar gelingt es ihnen zu fliehen, doch in den Sümpfen lauern lebensgefährliche Gefahren. Hinzu kommt, dass ihre Entführer Michael und Beck stets dicht auf den Fersen bleiben und jeder noch so clevere Einfall von Michael, Vlad zu überlisten, wegen Becks unglaublicher Sturköpfigkeit scheitert. Als dieser schließlich von einem Schuss getroffen wird und bereits davon überzeugt ist, sterben zu müssen, muss Michael auf die eigenen Fähigkeiten sowie dem Einfallsreichtum seiner Freunde Sam und Fiona vertrauen, um die Everglades lebend wieder zu verlassen und Vlad und seiner Mannschaft doch noch das Handwerk zu legen.
20:15
After Inject aus Berlin Laura Valentin (29) Angebot: 200.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile Löwen: Dagmar Wöhrl, Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen Vom Polizeidienst in die Beauty-Welt: Laura Valentin (29) hat ihren sicheren Job als Kriminalpolizistin aufgegeben, um ein eigenes Kosmetik-Start-up aufzubauen. Ihre Mission: eine natürliche Alternative zu Botox. Mit ihrem Unternehmen After Inject präsentiert sie in der Höhle ein Natur-Botulinum Serum, das Falten sichtbar reduzieren soll - ganz ohne Spritzen. Die Gründerin setzt dabei auf einen eigens entwickelten Wirkstoffkomplex aus drei Komponenten, die die Haut glätten und straffen sollen. Eine Wirksamkeitsstudie soll die Effekte belegen. Die Anwendung ist simpel, das Versprechen groß und die Zahlen beeindruckend: Bereits im vergangenen Jahr hat Laura mit ihrer Anti-Aging-Linie rund zwei Millionen Euro Umsatz erzielt, und das profitabel. Verkauft wird aktuell vor allem online über den eigenen Shop und Plattformen wie Amazon. Doch in der Höhle zählt nicht nur Umsatz. Die Löwen haken kritisch nach: Wie tief geht Lauras Produktwissen wirklich? Wie belastbar ist das Konzept hinter der "natürlichen Botox-Alternative"? Und kann sie ihr stark marketinggetriebenes Business langfristig erfolgreich weiterentwickeln? Für 200.000 Euro bietet die Gründerin zehn Prozent ihrer Firma an und hofft, mit einem Deal den nächsten Wachstumsschritt zu erreichen. Ob Laura Valentin die Löwen mit ihrer Mischung aus Performance-Marketing und Beauty-Innovation überzeugen kann? ANABOX smart aus Leipzig Chris Walter (34), Robert Gühne (34), Daniel Böber (34) und Jürgen Burkert (66) Angebot: 180.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile Löwen: Dagmar Wöhrl, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen Für viele Familien ist es eine ständige Sorge: Nimmt Oma wirklich ihre Medikamente - und zwar richtig? Was passiert, wenn eine Dosis vergessen wird? Genau dieses Problem treibt die Gründer von ANABOX smart an. Robert Gühne (34), Chris Walter (34), Daniel Böber (34) und Jürgen Burkert (66) präsentieren einen Medikamentenspender, der nicht nur den Alltag älterer Menschen erleichtern soll, sondern auch Angehörigen ein Stück Sicherheit zurückgibt. "Wir wollen älteren Menschen dabei helfen, länger allein selbstständig zu leben", ist das Ziel der Gründer. Sie sprechen damit ein Thema an, das Millionen Familien betrifft. Das System funktioniert denkbar einfach: Die Box blinkt und signalisiert, wann Medikamente eingenommen werden müssen. Sensoren erfassen, ob die Entnahme tatsächlich erfolgt ist. Über eine App können Angehörige in Echtzeit nachvollziehen, ob alles planmäßig läuft und werden automatisch benachrichtigt, wenn eine Dosis vergessen wird. Besonders praktisch: Das Gerät funktioniert komplett eigenständig ohne WLAN oder komplizierte Einrichtung durch die Nutzer selbst - ein entscheidender Vorteil für die ältere Zielgruppe. Die gesellschaftliche Relevanz ist hoch: Laut Weltgesundheitsorganisation nimmt etwa die Hälfte aller Patienten ihre Medikamente nicht korrekt ein. Mit ANABOX smart wollen die Gründer dieses Problem gezielt lösen und gleichzeitig Angehörige entlasten. Für 180.000 Euro bieten sie 15 Prozent ihres Unternehmens an und hoffen auf einen starken Vertriebspartner, um ihr Produkt erfolgreich im Markt zu etablieren. Ob die Löwen das Potenzial der smarten Medikamentenhilfe erkennen? Battle-Pitch Brot Stöcki aus Hagen Christian Nowak (41) Angebot: 10.000 Euro für 13 Prozent der Firmenanteile Butteboard aus Wipperfürth Daniel Muntean (44) Angebot: 30.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Janna Ensthaler, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Gastlöwe Christian Miele Krasse Fehlentscheidung? In der fünften Folge steht erneut ein Gründer-Battle an: Im 60-Sekunden-Pitch tritt Christian Nowak (41) mit seinem Produkt Brot Stöcki gegen Daniel Muntean (44) und sein Butterboard an. Während der Verlier den Tränen nahe ist, atmet der Gewinner erleichtert auf. Doch die Euphorie verpufft schnell. Tech-Investor Frank Thelen findet klare Worte für das Siegerprodukt und rät dem Gründer, es sofort einzustellen. Haben die Investoren im Battle auf den falschen Gründer gesetzt? Nylam aus Heilbronn Arta Klimenta (32) und Mergim Klimenta (34) Angebot: 100.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Dagmar Wöhrl, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel Ein kleiner Riss, ein falscher Moment und schon ist sie da: die Laufmasche. Für viele Frauen ein alltägliches Ärgernis, das nicht nur Nerven kostet, sondern auch für tonnenweise Müll sorgt. "Strumpfhosen werden millionenfach verkauft und genauso schnell wieder weggeworfen. Das müssen wir ändern", erklären Arta und Mergim Klimenta. Das Ehepaar möchte ein scheinbar banales Produkt neu denken und präsentiert mit Nylam in der Höhle eine Lösung, die Strumpfhosen deutlich widerstandsfähiger machen soll. Ihre Idee: ein spezielles Spray, das die feinen Fasern von Strumpfhosen stärkt und so vor Beschädigungen schützt. Die Anwendung ist einfach: Aufsprühen, trocknen lassen und schon sollen die Textilien robuster gegenüber Reibung und kleinen Belastungen sein. Der Effekt wird direkt vor den Löwen demonstriert: Während unbehandelte Strumpfhosen bereits bei leichter Beanspruchung reißen, zeigt sich die behandelte Variante deutlich widerstandsfähiger. Neben dem praktischen Nutzen sehen Arta und Mergim vor allem einen nachhaltigen Ansatz: Weniger kaputte Strumpfhosen bedeuten auch weniger Ressourcenverbrauch und weniger Abfall. Doch reicht ein cleveres Produkt allein aus? Die Löwen hinterfragen vor allem das Geschäftsmodell und die Vermarktungsstrategie. Für 100.000 Euro bieten die Gründer 30 Prozent ihres Unternehmens an und hoffen, gemeinsam mit einem Investor den Weg in den Massenmarkt zu schaffen. Ob aus einem Alltagsproblem ein Millionenbusiness werden kann? ROOTERY Coffee aus A-Reitdorf bei Salzburg Angelina Widmann (18) Angebot: 85.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Dagmar Wöhrl, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel Eine echte Überfliegerin in der Höhle: Bereits mit 17 gegründet, Studium parallel zum Abi - und jetzt steht sie mit gerade einmal 18 Jahren vor den Löwen. Angelina Widmann scheut keine Herausforderung! ROOTERY Coffee heißt ihr Produkt: der erste Kapselkaffee ganz ohne Bohnen. Denn für die angehende Abiturientin steht fest: Klassischer Kaffee passt für sie nicht mehr in eine nachhaltige und faire Welt. Zu groß seien die ökologischen Belastungen durch lange Transportwege, zu kritisch die sozialen Bedingungen beim Anbau. "Für mich ist das nicht nur eine Kapsel - es ist eine Revolution, die in meinem Kinderzimmer begonnen hat und jetzt groß werden soll", sagt die Gründerin. Stattdessen kommt geröstetes Wurzelgranulat in die Tasse. Die geröstete Zichorienwurzel soll ein kaffeeähnliches Aroma liefern, ist koffeinfrei und enthält zudem Ballaststoffe sowie Antioxidantien. Der Herstellungsprozess ist dabei bewusst nachhaltig gedacht: kurze Transportwege, pflanzlicher Rohstoff aus Europa und kompostierbare Kapseln. Zusätzlich verfolgt das Start-up einen sozialen Ansatz. Pro verkaufte Packung wird eine Mahlzeit für ein Kind in Not finanziert. Kann die Jung-Unternehmerin beim Löwenrudel auch geschmacklich punkten? Für 85.000 Euro bietet Angelina 25 Prozent ihres Unternehmens und hofft auf einen Partner, der ihre Vision groß macht.
22:55
Jamie widmet sich den Herausforderungen, denen Schulkinder mit Legasthenie gegenüberstehen. Er setzt sich aktiv dafür ein, dass die Regierung verstärkt Maßnahmen ergreift, um Lehrern, Wohlfahrtsverbände, Eltern und Kinder zu unterstützen, die bisher unzureichend Hilfe erhalten haben. Sein Engagement zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Problematik zu schärfen und konkrete Verbesserungen im Bildungssystem zu erreichen.