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mit ARD-DeutschlandTrend und Wetter
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Lange Zeit wurden in Deutschland mit Büromieten Milliarden verdient. Dann kamen Corona und das Homeoffice. Immer weniger Büros wurden gebraucht, der Leerstand nahm dramatisch zu. In den sieben größten Städten des Landes hat er sich sogar verdreifacht. Und eine Besserung ist am Markt nicht in Sicht. Jetzt fordern Architekten und Ökonomen, die leeren Büroflächen anders zu nutzen. Denn in Deutschland fehlen aktuell 1,4 Millionen Wohnungen - eines der drängendsten sozialen Probleme mit dem Potenzial, das Vertrauen in die Demokratie zu untergraben. Da wäre jedes leer stehende Bürohaus, das zu Wohnraum umgewandelt wird, hilfreich. Noch dazu würde die Umwelt profitieren: Denn moderne Gebäude müssen zwar höhere Ökostandards erfüllen. Dem stehen jedoch enorme Klimaschäden gegenüber, die der Abriss der Altbauten sowie der Neubau verursachen. Erste erfolgreiche Beispiele für die Umnutzung leer stehender Büros gibt es schon, wie diese ARD-Dokumentation an Beispielen aus Konstanz und Bremen zeigt. Auch die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Verena Hubertz (SPD) unterstützt die Idee mit einem neuen Förderprogramm und 300 Millionen Euro. Und trotzdem zögern in der Immobilien- und Bauwirtschaft noch immer viele. Weil sie von einer Wiederbelebung des Büromarktes und von Renditen in zweistelliger Prozenthöhe träumen? Weil steuerliche Abschreibungen, die sich für die nicht vermieteten Flächen nach Schätzungen auf dreistellige Millionenbeträge addieren, den Leerstand noch erträglicher machen als den Umbau? Um herauszufinden, warum die üblichen Marktmechanismen zwischen Überangebot an Büros und ungedeckter Nachfrage an Wohnraum nicht funktionieren, machen sich Grimme-Preisträger Hauke Wendler und sein Kamerateam auf eine Reise quer durch die Republik. Warum droht eine Idee, von der Mensch und Umwelt profitieren würden, zu scheitern? Und was können wir ändern, damit nicht etwa internationale Investoren bestimmen, wohin es mit dem deutschen Immobilienmarkt geht?
23:35
Über Monate hinweg hat der Arzt und SWR-Reporter Patrick Hünerfeld Rettungsdienste begleitet - die dramatischen Momente, in denen die Sanitäter:innen vor Ort um das Leben der Patient:innen kämpfen. Wie gut arbeitet die Rettungskette im Hintergrund? Deren Qualität wurde in einer aufwendigen Daten-Recherche des SWR Data Lab untersucht. In knapp 300 deutschen Rettungsdienstbereichen wurden Arbeitsabläufe, Ausstattung und Patientenversorgung abgefragt und datenjournalistisch ausgewertet. Das Ergebnis ist ein einzigartiger Datenschatz zur Notfallrettung, der auch die Schwachpunkte im System abbildet und bis auf Landkreis-Ebene Aussagen darüber zulässt, wo die Chancen besser oder schlechter sind, einen Herzstillstand zu überleben. Die Ergebnisse der Daten-Recherche sind auf einer interaktiven Website erlebbar. Die Nutzer:innen erfahren, wie die Notfallrettung vor ihrer Haustür funktioniert - und wie hoch demzufolge die Überlebenschancen bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand sind.