04:25
04:30
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
05:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
05:02
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
05:30
Die Nachrichtensendung berichtet umfassend über Neuigkeiten aus dem Saarland und der Saar-Lor-Lux-Westpfalz-Region. Neben Interviews, Informations- und Ratgeberbeiträgen werden auch regionale Sport- und Kulturereignisse thematisiert.
06:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
06:02
Am frühen Abend werden aktuelle Themen aus Schleswig-Holstein beleuchtet und kritisch hinterfragt. Außerdem gibt es Informationen zu den neuesten Trends und Ereignissen aus der Kunst- und Kulturszene.
06:17
06:30
Moderatorin Claudia Schick informiert die Zuschauer über aktuelle Verbraucherthemen. Ihr Team hat aus den kursierenden Brennpunkten die wichtigsten ausgewählt und präsentiert sie den Zuschauern.
07:15
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
07:45
Hakibar und Adil Yirmibe? aus Düsseldorf starten wie jeden Sommer mit dem Auto in ihr Heimatdorf an der türkischen Schwarzmeerküste. Die Reise führt über Österreich, quer über den Balkan bis in die Türkei. Dabei schwingt auch Trauer mit: Vor drei Jahren starb ihr ältester Sohn, er ist in ihrem Heimatdorf begraben. Mehr als 2,5 Millionen türkische Auswanderer begeben sich jedes Jahr auf die strapaziöse Tour. Die meisten, weil es günstig ist, andere aus nostalgischen Gründen. Entstanden ist die S?la Yolu in den 1960er-Jahren als Route der Gastarbeiter auf Heimaturlaub. Damals waren die Straßen schlecht und der Weg gefährlich. Vieles ist heute besser. Trotzdem müssen sich die Reisenden auf Stau an den Grenzübergängen, Übermüdung, Autopannen und mancherorts sogar Diebe und Betrüger einstellen. Kaum jemand weiß das so gut wie Sezai Koç. Der Deutsch-Türke hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Landsleuten auf der Strecke zu helfen - weil er in den 1980er-Jahren selbst schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Heute betreibt er das Internetportal Silayolu.com mit Nachrichten rund um die Reise. Außerdem hat er den Pannendienst Euro Türk Assist gegründet, mit einem Netzwerk aus vertrauenswürdigen Autowerkstätten entlang der Route. Wer zu müde zum Weiterfahren ist, kann auf halber Strecke im Bosphorus Hotel in Serbien anhalten. Der Familienbetrieb ist komplett auf türkische Auswanderer ausgerichtet, lässt seine Köche extra aus der Türkei einfliegen. Besitzer Fevki ?ilik und sein Team können sich im Sommer kaum vor Gästen retten - und wundern sich bisweilen über ihre Hast. Denn die Gäste wollen so schnell wie möglich die Grenze zur Türkei überqueren.
08:15
09:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
12:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
12:15
Deutschland steht offiziell fest an der Seite der Ukraine. Sanktionen sollen verhindern, dass westliche Technologie in russischen Waffen landet. Politik und Wirtschaft versichern immer wieder, dass Lieferketten unterbrochen seien. Doch stimmt das wirklich? Filmemacher Michael Höft und sein Team machen sich im kältesten Winter der Kriegsjahre auf den Weg nach Kyjiw. Der Himmel über der ukrainischen Hauptstadt wird fast jede Nacht vor allem von einer Waffe bedroht: der Drohne Geran-2. Diese Drohne wurde ursprünglich im Iran als Shahed-Drohne entwickelt und wird inzwischen in Russland selbst produziert. Immer wieder schlagen diese unbemannten Flugkörper in Wohnhäusern ein. Zivilisten sterben in ihren Wohnungen. Bei einem Termin beim ukrainischen Militärgeheimdienst erhält das ARD-Team Zugang zu den Überresten abgeschossener Drohnen. Auf Tischen liegen zerlegte Elektronikteile, Kabel und Chips. Experten zeigen den Journalisten Bauteile aus westlicher Produktion. Besonders häufig tauchen elektronische Komponenten deutscher Hersteller auf. Ohne diese Bauteile würden viele der Drohnen nicht fliegen, erklären die Spezialisten dem Team. Doch wie gelangen solche Komponenten trotz der Sanktionen nach Russland? Geleakte russische Zollpapiere zeigen detailliert, welche Firmen welche Waren nach Russland geliefert haben und welchen Weg diese Güter genommen haben. Die Spur führt nach Zentralasien. Vor allem Kasachstan spielt eine Schlüsselrolle. Die ehemalige Sowjetrepublik hat eine Zollunion und ein Freihandelsabkommen mit Russland. Gleichzeitig können europäische Firmen ihre Produkte problemlos nach Kasachstan exportieren. Seit Beginn des Krieges sind die Handelszahlen explodiert. Mithilfe eines russischen Journalisten im Exil macht sich Michael Höft auf die Suche nach den Zwischenhändlern. In unauffälligen Lagerhallen in Almaty liegen Produkte "Made in Germany". Von hier aus werden sie weiterverteilt, oft Richtung Russland. Das ARD-Team verfolgt Lieferketten, spricht mit anonymen Händlern und konfrontiert deutsche Unternehmen mit ihren Recherchen. Dabei zeigt sich: Offiziell liefert niemand nach Russland. Doch über Umwege funktioniert der Handel weiterhin, präzise organisiert und äußerst lukrativ. Die "ARD Story" folgt den Spuren deutscher Technologie von deutschen Industriegebieten über Zentralasien bis nach Russland. Der Film zeigt ein System aus Zwischenhändlern, Freihandelszonen und logistischen Schlupflöchern und stellt eine unbequeme Frage: Wenn Sanktionen den Krieg stoppen sollen, warum funktionieren die Lieferketten trotzdem weiter?
13:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
13:15
Im Sommer 1989 liegt eine besondere Stimmung in der Luft - eine Mischung aus Freiheitsdrang und Mut. Die Reformpolitik Michail Gorbatschows ab Mitte der 1980er Jahre hilft den baltischen Staaten bei ihrem Wunsch nach Unabhängigkeit. Sogenannte Volksfronten werden gegründet, die im Rahmen der Perestroika geduldet sind. Ein Meilenstein ist das Sängerfest im Sommer 1988 in Tallinn bei dem Hunderttausende friedlich für Freiheit demonstrieren. Dieses Ereignis prägt den Namen der baltischen Unabhängigkeitsbewegung: Singende Revolution. Ein Jahr später folgt eine ehrgeizige und symbolträchtige Aktion: eine über 600 Kilometer lange Menschenkette von Tallinn in Estland über Riga in Lettland bis nach Vilnius in Litauen. Sie soll weltweit auf das Unrecht der sowjetischen Besatzung aufmerksam machen. Trotz fehlender moderner Kommunikationsmittel wie Mobiltelefonen oder Internet gelingt es, diesen beeindruckenden Protest zu organisieren - ein historisches Zeichen für Mut und Zusammenhalt.
14:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
14:15
Mit Beginn der Pandemie 2020 startete der digitale Buchclub BookTok seine Erfolgsgeschichte. Ihn nutzen auch junge Frauen, die New-Adult-Bücher feiern. Der Stil ist leicht und unterhaltsam, die Geschichten romantisch und voller Erotik aus weiblicher Sicht. Aber nicht nur online kultivieren die Leserinnen den leidenschaftlichen Austausch über ihre Lieblingsbücher. Buchbloggerin Jess "miss.Nerdstagram" trifft ihre Follower auf Events wie dem Buchball auf Burg Namedy. Auch Autorin Kim Leopold aus Rheine ist oft unterwegs, um ihren Fans nahe zu sein. Sie ist "Own Voice" Autorin und bedient mit ihren Geschichten den Hunger nach authentischen Geschichten. Themen wie psychische Gesundheit, Body Positivity und ADHS liegen ihr am Herzen. Kim erwartet nervös den Launch ihres neuen Buches, das sie diesmal nicht selbst verlegt. Denn viele Verlage haben das Phänomen für sich entdeckt und eigene Unterverlage gegründet. Selbst in etablierten Häusern wie dem Aufbau Verlag in Berlin kümmert sich nun ein hochmotiviertes Lektorats-Team um dieses Genre. Rieke und Rieke leben in Jever ihren Traum: Mitten im Ort haben sie einen Laden rund um New Adult eröffnet. Auch dem umstrittenen Genre "Dark Romance" räumen die Buchhändlerinnen Platz ein. Doch beim Verkauf achten sie streng auf das Alter der Kundschaft. Für die beiden ist der Besuch der Frankfurter Buchmesse ein Höhepunkt im Jahr, genau wie für Jess und Kim. Hier allerdings spüren sie auch Gegenwind, denn die etablierten Kritiker fremdeln mit den bunten Büchern. Werden sie sich trotzdem behaupten?
15:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
15:30
Die Moderatoren des Magazins informieren die Zuschauer über Themen aus Wirtschaft und Sozialpolitik. Die Beiträge sollen es den Konsumenten ermöglichen, sich selbst ein Bild der Lage zu machen und selbst reflektieren zu können.
16:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
16:30
Hakibar und Adil Yirmibe? aus Düsseldorf starten wie jeden Sommer mit dem Auto in ihr Heimatdorf an der türkischen Schwarzmeerküste. Die Reise führt über Österreich, quer über den Balkan bis in die Türkei. Dabei schwingt auch Trauer mit: Vor drei Jahren starb ihr ältester Sohn, er ist in ihrem Heimatdorf begraben. Mehr als 2,5 Millionen türkische Auswanderer begeben sich jedes Jahr auf die strapaziöse Tour. Die meisten, weil es günstig ist, andere aus nostalgischen Gründen. Entstanden ist die S?la Yolu in den 1960er-Jahren als Route der Gastarbeiter auf Heimaturlaub. Damals waren die Straßen schlecht und der Weg gefährlich. Vieles ist heute besser. Trotzdem müssen sich die Reisenden auf Stau an den Grenzübergängen, Übermüdung, Autopannen und mancherorts sogar Diebe und Betrüger einstellen. Kaum jemand weiß das so gut wie Sezai Koç. Der Deutsch-Türke hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Landsleuten auf der Strecke zu helfen - weil er in den 1980er-Jahren selbst schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Heute betreibt er das Internetportal Silayolu.com mit Nachrichten rund um die Reise. Außerdem hat er den Pannendienst Euro Türk Assist gegründet, mit einem Netzwerk aus vertrauenswürdigen Autowerkstätten entlang der Route. Wer zu müde zum Weiterfahren ist, kann auf halber Strecke im Bosphorus Hotel in Serbien anhalten. Der Familienbetrieb ist komplett auf türkische Auswanderer ausgerichtet, lässt seine Köche extra aus der Türkei einfliegen. Besitzer Fevki ?ilik und sein Team können sich im Sommer kaum vor Gästen retten - und wundern sich bisweilen über ihre Hast. Denn die Gäste wollen so schnell wie möglich die Grenze zur Türkei überqueren.
17:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
17:30
Berichte - Analysen - Meinungen
18:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
18:30
Wem gehört das Stadtbild? Ein Jahr nach einer Debatte, die die Nation bewegte Deutschland diskutiert wieder über Identität, Heimat und Zugehörigkeit. Ausgelöst durch die Debatte um Migration und das "deutsche Stadtbild", angestoßen von Bundeskanzler Friedrich Merz, hat sich eine gesellschaftliche Frage in den Mittelpunkt geschoben, die weit über Kriminalität oder Asylpolitik hinausgeht: Wie verändert Zuwanderung das Land - und was bedeutet das emotional für die Menschen, die hier leben? Die Dokumentation "Tanz um Tabu" begibt sich auf eine Reise durch ein Deutschland im Wandel. Zwischen Bahnhofsvierteln, Schützenfesten, migrantisch geprägten Stadtteilen und Rheinromantik erkundet sie eine Nation zwischen Verlustgefühl, Fortschrittserzählung und der Suche nach einem neuen Wir. In Mönchengladbach scheint das klassische Bild der alten Bundesrepublik verblasst: Barber Shops statt Metzgereien, Shisha Bars statt Eckkneipen, Menschen mit internationaler Geschichte prägen längst das Straßenbild. Für manche ist das Ausdruck von Vielfalt und Realität eines modernen Einwanderungslandes. Für andere ein sichtbarer Verlust von Vertrautheit. Auch unter Menschen mit Migrationsgeschichte gehen die Meinungen auseinander. Ali, Betreiber eines Dönerstands, erzählt von harter Arbeit und dem Gefühl, dass Leistung heute weniger zählt als früher. Die Reise führt weiter in die ehemalige Bonner Republik - an den Rhein, nach Königswinter und zum Drachenfels. Dort treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander: Rheinromantik, deutsche Geschichte und die Sehnsucht nach einer alten Bundesrepublik, die viele mit Ordnung, Wohlstand und kultureller Sicherheit verbinden. Gibt es eine neue "Westalgie"? Und wie blickt die junge Generation auf diese nostalgische Rückschau? Darüber spricht unter anderem Johannes Volkmann, Enkel Helmut Kohls und Vertreter eines modernen Konservatismus. In Duisburg-Hochfeld wiederum zeigt sich eine andere Realität. Der Stadtteil ist seit Jahrzehnten von Einwanderung geprägt. Viele Familien haben sich hier ein Leben aufgebaut und verstehen Deutschland selbstverständlich als ihre Heimat. Doch gleichzeitig berichten Menschen wie der Pädagoge Burak Yilmaz von einem Gefühl anhaltender Fremdheit - trotz Generationen in Deutschland. "Tanz um Tabu" begleitet Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven: Politikerinnen, Unternehmer, Integrationsarbeiter, Intellektuelle und Bürger. Die Dokumentation stellt unbequeme Fragen: Warum fällt es Deutschland so schwer, ein positives Verhältnis zur eigenen Kultur zu entwickeln? Was geht verloren, wenn Traditionen verschwinden - und was entsteht neu? Kann ein gemeinsames Zugehörigkeitsgefühl entstehen, wenn sich das Land demografisch grundlegend verändert? Die Dokumentation verbindet persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Entwicklungen: Migration, demografischer Wandel, wirtschaftlicher Strukturverlust, Kneipensterben, Identitätsdebatten und Integrationskonflikte. Sie beobachtet ein Land, das sich sichtbar verändert - und fragt, ob Deutschland noch weiß, wer es sein will.
19:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
19:30
Die Reporter konnten durch ihre intensive Recherchearbeit bereits einige Skandale enthüllen. Gezeigt werden Beiträge zu aktuellen Entwicklungen in der Landes- und Bundespolitik.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Ein packender Film über geheime Handelswege zwischen Deutschland und Russland mitten im Krieg. Deutschland steht offiziell fest an der Seite der Ukraine. Sanktionen sollen verhindern, dass westliche Technologie in russischen Waffen landet. Politik und Wirtschaft versichern immer wieder, dass Lieferketten unterbrochen seien. Doch stimmt das wirklich?
21:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
21:02
21:30
In der Ukraine gibt es durch den russischen Angriffskrieg Zehntausende von Amputationsverletzten - vor allem unter Soldaten. Das stellt die ukrainische Gesellschaft vor riesige Probleme. Um dazu beizutragen, dass möglichst viele der schwerverletzten Menschen wieder in ein normales Leben zurückkehren können, hat sich 'Life Bridge Ukraine', eine Berliner Hilfsorganisation, ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Sie will nicht nur Soldaten mit Prothesen versorgen, sondern gleichzeitig auch junge ukrainische Trainees ausbilden, damit mit ihrer Mitarbeit auch in Kiew ein modernes Prothesenzentrum betrieben werden kann. Eine gewaltige Kraftanstrengung, für alle Beteiligten. Alles, was für dieses Projekt nötig ist, wird Janine von Wolfersdorff, die Gründerin der Hilfsorganisation, über Monate organisieren, wird mit Behörden verhandeln, Spenden einwerben und sich persönlich um die verletzten Soldaten kümmern.
22:15
Noch nie gab es so viele illegale Drohnenflüge in Deutschland wie 2025. Wie steht es um die Drohnenabwehr in Deutschland? Wie unterscheidet sie sich von der Abwehr in der Ukraine, und was können wir von dort lernen?
22:45
Wem gehört das Stadtbild? Ein Jahr nach einer Debatte, die die Nation bewegte Deutschland diskutiert wieder über Identität, Heimat und Zugehörigkeit. Ausgelöst durch die Debatte um Migration und das "deutsche Stadtbild", angestoßen von Bundeskanzler Friedrich Merz, hat sich eine gesellschaftliche Frage in den Mittelpunkt geschoben, die weit über Kriminalität oder Asylpolitik hinausgeht: Wie verändert Zuwanderung das Land - und was bedeutet das emotional für die Menschen, die hier leben? Die Dokumentation "Tanz um Tabu" begibt sich auf eine Reise durch ein Deutschland im Wandel. Zwischen Bahnhofsvierteln, Schützenfesten, migrantisch geprägten Stadtteilen und Rheinromantik erkundet sie eine Nation zwischen Verlustgefühl, Fortschrittserzählung und der Suche nach einem neuen Wir. In Mönchengladbach scheint das klassische Bild der alten Bundesrepublik verblasst: Barber Shops statt Metzgereien, Shisha Bars statt Eckkneipen, Menschen mit internationaler Geschichte prägen längst das Straßenbild. Für manche ist das Ausdruck von Vielfalt und Realität eines modernen Einwanderungslandes. Für andere ein sichtbarer Verlust von Vertrautheit. Auch unter Menschen mit Migrationsgeschichte gehen die Meinungen auseinander. Ali, Betreiber eines Dönerstands, erzählt von harter Arbeit und dem Gefühl, dass Leistung heute weniger zählt als früher. Die Reise führt weiter in die ehemalige Bonner Republik - an den Rhein, nach Königswinter und zum Drachenfels. Dort treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander: Rheinromantik, deutsche Geschichte und die Sehnsucht nach einer alten Bundesrepublik, die viele mit Ordnung, Wohlstand und kultureller Sicherheit verbinden. Gibt es eine neue "Westalgie"? Und wie blickt die junge Generation auf diese nostalgische Rückschau? Darüber spricht unter anderem Johannes Volkmann, Enkel Helmut Kohls und Vertreter eines modernen Konservatismus. In Duisburg-Hochfeld wiederum zeigt sich eine andere Realität. Der Stadtteil ist seit Jahrzehnten von Einwanderung geprägt. Viele Familien haben sich hier ein Leben aufgebaut und verstehen Deutschland selbstverständlich als ihre Heimat. Doch gleichzeitig berichten Menschen wie der Pädagoge Burak Yilmaz von einem Gefühl anhaltender Fremdheit - trotz Generationen in Deutschland. "Tanz um Tabu" begleitet Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven: Politikerinnen, Unternehmer, Integrationsarbeiter, Intellektuelle und Bürger. Die Dokumentation stellt unbequeme Fragen: Warum fällt es Deutschland so schwer, ein positives Verhältnis zur eigenen Kultur zu entwickeln? Was geht verloren, wenn Traditionen verschwinden - und was entsteht neu? Kann ein gemeinsames Zugehörigkeitsgefühl entstehen, wenn sich das Land demografisch grundlegend verändert? Die Dokumentation verbindet persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Entwicklungen: Migration, demografischer Wandel, wirtschaftlicher Strukturverlust, Kneipensterben, Identitätsdebatten und Integrationskonflikte. Sie beobachtet ein Land, das sich sichtbar verändert - und fragt, ob Deutschland noch weiß, wer es sein will.
23:15
23:25
mit Wetter
23:45
Die Reporter konnten durch ihre intensive Recherchearbeit bereits einige Skandale enthüllen. Gezeigt werden Beiträge zu aktuellen Entwicklungen in der Landes- und Bundespolitik.