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Thomas Manns Familie fasziniert bis heute. Nahestehende enthüllen ein vielschichtiges Porträt von Ruhm, Fremde und familiären Abgründen. Heinrich Breloer und Horst Königstein tauchen in das Schicksal der Familie ein. In Gesprächen mit Manns Tochter Elisabeth, mit Golo und Monika Mann und mit Dokumenten mit Erika und Katia Mann entsteht ein berührendes Porträt von Glanz und innerem Zerbrechen. Dabei rückt Thomas Mann den Zuschauern immer näher, in seinen Widersprüchen und in seiner Fehlbarkeit, in seiner Größe und in seiner Tragik.
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Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
21:47
Majestätisch erhebt sie sich über der Elbe: Die 'gläserne Welle' scheint aus dem Wasser zu steigen und ist aus ganz Hamburg zu bewundern. Aber nicht nur in der Freien und Hansestadt wird die Elbphilharmonie bewundert, das Konzerthaus hat mittlerweile Weltruf erlangt. Die Architektur erinnert an die maritime Geschichte der Hansestadt - ein Konzerthaus erbaut auf einem ehemaligen Kakaospeicher. Heute gilt sie als neues Wahrzeichen Hamburgs und architektonisches Meisterwerk.
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Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland sind aus deutschen Krankenhäusern nicht mehr wegzudenken. Rund jeder achte Arzt in Deutschland besitzt keine deutsche Staatsangehörigkeit. Besonders in kleinen Krankenhäusern und ländlichen Regionen sichern sie vielerorts den Klinikbetrieb. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft warnt: Ohne diese Zuwanderung müssten zahlreiche Kliniken ihr Angebot deutlich einschränken. Die Dokumentation begleitet zwei von ihnen: den Internisten Mohamed Cherbagi aus Syrien, der zuletzt im Krankenhaus im sächsischen Freiberg tätig war, und Ina Viaroukina aus Belarus, Assistenzärztin im Harzklinikum Quedlinburg. Beide übernehmen die Arbeit an Orten, an denen sich ihre deutschen Kollegen immer weniger finden lassen. Doch warum sind gerade sie so wichtig für die Versorgung abseits der Großstädte? Deutschland bildet heute so viele Ärztinnen und Ärzte aus wie nie zuvor - und trotzdem fehlen derzeit tausende Ärzte an den Krankenhäusern. Der Grund dafür liegt weniger in den absoluten Zahlen als in der Verteilung. Viele Fachärzte zieht es in urbane Zentren, während auf dem Land Fachkräfte fehlen. Zudem gehen in den kommenden Jahren viele Ärztinnen und Ärzte in den Ruhestand, und immer mehr von ihnen arbeiten in Teilzeit. So entsteht trotz hoher Ärztedichte ein spürbarer Engpass. Verstärkt wird dieses Problem durch eine Krankenhauslandschaft, die vielerorts wirtschaftlich unter Druck steht. Deutschland hat im internationalen Vergleich zwar viele Kliniken. Darunter sind allerdings auch zahlreiche kleine Häuser im ländlichen Raum, die häufig kaum rentabel sind. Um hier gegenzusteuern, hat der Bund Ende 2024 eine umfassende Krankenhausreform angestoßen: weniger Standorte, mehr Spezialisierung, mehr ambulante Behandlungen. Während der Gemeinsame Bundesausschuss darin Chancen für mehr Effizienz sieht, warnt die Deutsche Krankenhausgesellschaft vor neuen Versorgungslücken im ländlichen Raum. Anhand zweier persönlicher Geschichten und einordnender Expertenstimmen zeigt die Dokumentation, wie abhängig viele Kliniken von Ärztinnen und Ärzten aus dem Ausland sind; und wie diese Abhängigkeit mit den strukturellen Herausforderungen des deutschen Kliniksystems zusammenhängt.