04:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
04:02
04:30
Die Nachrichtensendung berichtet umfassend über Neuigkeiten aus dem Saarland und der Saar-Lor-Lux-Westpfalz-Region. Neben Interviews, Informations- und Ratgeberbeiträgen werden auch regionale Sport- und Kulturereignisse thematisiert.
05:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
05:02
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
05:30
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
06:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
06:02
Am frühen Abend werden aktuelle Themen aus Schleswig-Holstein beleuchtet und kritisch hinterfragt. Außerdem gibt es Informationen zu den neuesten Trends und Ereignissen aus der Kunst- und Kulturszene.
06:17
06:30
"Rabiat: Rettet die Ostsee" ist eine Produktion der Sendefähig GmbH im Auftrag von Radio Bremen für Das Erste 2022.
07:15
07:45
08:15
09:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
12:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
12:15
Die Journalistin und frühere ARD-Talkshow-Moderatorin Anne Will kehrt ins Fernsehen zurück - und beschäftigt sich in ihrer ersten ARD-Dokumentation mit einer Frage, die aktueller nicht sein könnte: die Frage nach Krieg und Frieden. Ist die Angst vor Krieg wieder da? Wie gut wären wir Deutschen auf einen Krieg vorbereitet? Und was muss getan werden, damit es nicht dazu kommt? Über viele Jahre hat Anne Will in ihrer Sendung Politik aus nächster Nähe erlebt und die Verantwortlichen befragt. Eines aber traf sie, genau wie die meisten Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, dennoch unerwartet: die Wucht und Dringlichkeit, mit der die Frage von Krieg und Frieden nach Europa, nach Deutschland zurückgekehrt ist. "Ich hatte mir nach dem Ende des Kalten Kriegs nicht vorstellen können, dass wir wieder Kriegsangst haben müssen", sagt Anne Will. "Dass unser Land plötzlich kriegstüchtig und nicht mehr nur verteidigungsfähig sein soll." Will fragt sich, was das genau bedeutet. Wie kann sich Deutschland auf Undenkbares vorbereiten? Und wie ist der Stand beim Militär, beim Zivilschutz in einem Moment, in dem sich die Lage spätestens seit der Amtsübernahme Donald Trumps im Wochentakt zu verändern, zuzuspitzen scheint? Um das zu verstehen, reist Will durch Deutschland und Europa. Eine Reise, auf der sie zum Beispiel den 16-Jährigen Theo kennenlernt, der in seiner Freizeit Orgel spielt, aber nun entschlossen ist, zur Bundeswehr zu gehen. Wie so viele Jugendliche. Rund 11 Prozent der neu eingestellten Soldaten und Soldatinnen waren zuletzt unter 18. Ein Rekord und vermutlich auch ein Ergebnis der intensiven Werbemaßnahmen der Bundeswehr bei Social Media, die viele kritisch sehen. Bei einem Schnuppercamp der Truppe am Marinestützpunkt in Kiel sagt Theo: "Ich bin mir der Risiken bewusst. Aber trotzdem bin ich bereit, Soldat zu werden. Man kann nicht immer nur hoffen, dass es Andere machen." Seine Mutter beschreibt bei einem Gespräch am heimischen Küchentisch mit Anne Will, wie die Familie mit Theos Entscheidung gerungen habe. Sie sagt: "Natürlich habe ich Angst. Aber ich versuche, mich nicht durch Ängste leiten zu lassen. Ich hoffe natürlich, dass Theo nie in eine bedrohliche Situation kommt. Ich hoffe, dass wir als Land nicht in so eine Situation kommen. Aber leider ist die Realität ja so, dass die Bedrohungslage sich wieder gewendet hat, im Vergleich zu 1989." Will trifft einen Mann, der mit der Kriegsangst gerade gutes Geld verdient, den Bunkerunternehmer Mario Piedje und seine Firma "Bunker Schutzraum Systeme Deutschland". Seine Kunden seien zahlreicher geworden, sagt er. Und sie hätten sich verändert: "Vor fünf oder zehn Jahren war das mehr so ein Männerspielzeug. Heute sind 70 Prozent der Kunden Frauen. Die sagen: Mir geht es um den Schutz der Familie vor kriegerischen Auseinandersetzungen." In der Dokumentation führt Piedje durch einen großen Schutzbunker in Hamburg, den er gerade gemeinsam mit einem Investor und Architekten aus Dubai umbaut. Die Wohnungen in diesem Bunker will er verkaufen - an Privatleute und Unternehmen, die sich das leisten können. Öffentliche Schutzräume gibt es in Deutschland kaum. Nach Angaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat Deutschland noch 579 öffentliche Bunker mit Platz für rund 0,5 Prozent der Bevölkerung. Einsatzbereit und funktionsfähig wären davon, Stand jetzt: 0. Wie gut wäre Deutschland auf mögliche Ernstfälle vorbereitet? Mitarbeitende der Bundeswehr beklagen noch immer die mangelhafte Ausstattung. Munition, Luftverteidigung, einsatzfähige Panzer: Es fehle an vielem und die Aufgaben werden immer zahlreicher. Dazu gehört auch der Aufbau der Brigade Litauen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundeswehr werden Soldaten dauerhaft in einem anderen Land stationiert. 5000 Soldatinnen und Soldaten sowie Kräfte sollen es am Ende sein. Anne Will besucht die Kaserne in der Nähe der litauischen Stadt Kaunas. Auf dem matschigen Kasernengelände steht schweres Gerät; auch der Panzer Leopard 2 ist dabei, den Panzerkommandant Raphael vorführt. Im Interview mit Anne Will betont sein Chef, Brigadegeneral Christoph Huber: "Wir stehen dafür ein, dass jeder Zentimeter des NATO-Bündnisgebietes verteidigt wird. Das nimmt die Bundeswehr sehr ernst. Wir müssen bereit sein, für Frieden und Freiheit einzustehen. Und das schließt bei unseren Soldatinnen und Soldaten auch den Einsatz des eigenen Lebens mit ein." Will fragt auch: Übernimmt sich die Bundeswehr mit Aufgaben wie diesen? Geht der Einsatz dort zu Lasten der Truppenverbände in Deutschland? Und, vor allem, reicht es noch, wenn die Brigade wie geplant bis zum Jahr 2027 vollständig einsatzfähig ist? Oder steht Deutschland gerade sicherheitspolitisch so sehr unter Druck, dass sich das Land viel schneller und entschlossener verändern muss? Auf der Münchener Sicherheitskonferenz beobachtet Anne Will, wie sich das, was wir über Jahrzehnte selbstverständlich fanden, in beunruhigendem Tempo verschiebt: die Gewissheit, dass die USA als Verbündeter an unserer Seite stehen. Unions-Außenexperte Norbert Röttgen spricht im Interview von einem Abgrund, auf den Europa ohne den Schutz der USA zusteuere, wenn es nicht schnell in der Lage sei, sich selbst verteidigen zu können. Anne Will spricht mit Demonstranten vor der Tür, die große Sorge haben, dass sich Deutschland, dass sich Europa in der Logik des Krieges und der Aufrüstung verlieren könnte. Er habe das Gefühl, in einer Vorkriegszeit zu leben, sagt einer der Demonstranten. Eine Sorge, die Anne Will immer wieder hört. Das Ehepaar Thomas Stanger und Lotte Salingré trieb die Angst vor Krieg zu einem ungewöhnlichen Schritt: Das Ehepaar hat dem Bündnis Sahra Wagenknecht insgesamt fünf Millionen Euro gespendet. Ihre Hoffnung: Diese Partei möge die neue starke Stimme der alten Friedensbewegung sein. Wenn sie nicht alles dafür tun würden, um die Eskalation durch Aufrüstung zu stoppen, könnten sie nicht mehr in den Spiegel schauen. Die Eindrücke, Fragen und Rechercheergebnisse ihrer Reise bespricht Anne Will mit dem Mann, der als erster verantwortlicher Politiker von der Kriegstüchtigkeit sprach: der amtierende Verteidigungsminister Boris Pistorius. Pistorius sagt: "Unsere Angst vor Krieg ist ja gut, denn Krieg ist etwas Schlechtes. Ich will, dass wir Sorge haben, dass wir alles dafür tun, dass es keinen Krieg gibt. Aber das heißt eben nicht, dass man sich wie ein kleines Kind bei Gewitter die Decke über den Kopf zieht und sagt, das wird schon irgendwie vorbeigehen, sondern dass man sich wappnet. Wenn in zehn Jahren meine Enkelkinder oder auch meine Töchter fragen: Habt ihr eigentlich damals alles gemacht, was möglich und notwendig gewesen ist, um uns zu schützen? - Dann möchte ich sagen: Ja, haben wir. Wir haben alles auf den Weg gebracht." Dieses Ziel aber sei nur zu erreichen, wenn Deutschland auf Dauer mehr in die Bundeswehr investiere. Mehrmals steht Boris Pistorius Anne Will Rede und Antwort. Auch dann, als der amerikanische Vizepräsident J.D. Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz mit Europa abrechnet. Stehen die USA noch an der Seite von Deutschland, von Europa? Diese Frage wird während der Dreharbeiten für diesen Film immer dringlicher. Vor diesem Hintergrund ist der Besuch Anne Wills im litauischen Panemune besonders eindrücklich. In dem kleinen Dorf grenzt NATO-Gebiet an russisches Territorium. Der Ort liegt an der Memel, nur eine Brücke trennt Litauen von der Enklave Kaliningrad. Eine Brücke, die Litauen seit wenigen Monaten mit Panzersperren blockiert hat. Das Land hat angekündigt, sie im Ernstfall zu sprengen. Im Interview mit der litauischen Verteidigungsministerin erfährt Will, wie es klingt, wenn die Kriegsangst sehr viel konkreter ist: "Russland bereitet sich für die nächsten Schritte der imperialen Eroberung vor", sagt diese. "Wir werden, wenn es nötig ist, jede mögliche Verbindung zu Russland blockieren oder in die Luft sprengen." Schon zu Beginn der Dreharbeiten war bei vielen Menschen die Angst vor Krieg greifbar - bei vielen ist sie Woche um Woche größer geworden. Viele ringen noch um die richtige Antwort auf die Gewissheit, dass Frieden und Sicherheit nicht mehr selbstverständlich sind. Die Zeitenwende ist längst mehr als ein Schlagwort für Politikerinnen und Politiker. Sie ist im Alltag der Menschen angekommen.
13:00
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13:15
Gerade im Winter mögen es die meisten von uns mollig warm. Das macht es dem Körper leichter, seine Kerntemperatur von 36,5 bis 37,5° C zu halten. Und nur mit dieser Kerntemperatur können alle Stoffwechselabläufe optimal funktionieren, kann der Körper reibungslos denken und agieren. Doch so sehr wir Wärme lieben, eigentlich ist unser Körper deutlich gesünder und leistungsfähiger, wenn er ständig wechselnden Temperaturen und vor allem Kältereizen ausgesetzt ist. In der aktuellen Forschung gibt es mittlerweile viele Erkenntnisse, aber auch noch offene Fragen, wie Kälte auf den menschlichen Körper wirkt und wie wir sie für unsere Gesundheit nutzen können. Die Dokumentation erzählt, wie wir alle - jenseits von Spitzensport und Extremerlebnissen - von Kälte profitieren und unseren Körper an niedrigere Temperaturen gewöhnen können. Die Autoren treffen u. a. die Lagerarbeiterin Katarzyna, die in einem Tiefkühllager bei minus 22° C in Acht-Stunden-Schichten der Kälte trotzen muss. Wie gelingt ihr das und welche Rolle spielt ihr individuelles Kälteempfinden dabei? Begleitet wird auch die Extremschwimmerin Deniz Kayadelen bei ihren Vorbereitungen für die Durchquerung des Ärmelkanals. Wie ist das zu schaffen: mehr als 33 Kilometer in nur 17° C kaltem Wasser? Was passiert in ihrem Körper? Der Kraftverlust der Muskulatur ist beträchtlich und geht schnell. Die Weiterleitung von Erregungsmustern gelingt immer schlechter. Das kann dazu führen, dass schon nach 15 Minuten in Wasser unter 15° C die gesamte Koordination der Schwimmbewegungen versagt und die Person ertrinkt. Aber Deniz Kayadelen versucht ihren Körper so zu trainieren, dass er seine Temperatur immer besser halten kann. Wie das gelingen kann, dazu forscht u. a. Dr. Erich Hohenauer von der University of Applied Sciences and Arts of Southern Switzerland. Besonders interessiert ihn auch die Frage, ob Kältereize tatsächlich das Immunsystem stärken. Dazu führt er Untersuchungen mit normalen, aber auch kälteerprobten Proband*innen durch. Einer davon ist der Biohacker Rolf Duda. Er wandert in Badehose durch Schneelandschaften und geht regelmäßig Eisbaden. Nach einem traumatischen Erlebnis änderte er sein Leben und erfuhr durch sein Kältetraining Heilung und mentale Stärkung. Seine Erfahrungen damit gibt er mittlerweile in Kursen an andere Menschen weiter. Aber wie gelingt die mentale Stärkung? Auch hier gibt es neue Forschungserkenntnisse aus der Psychologie. Im Spitzensport wird die Kältetherapie ebenfalls immer öfter eingesetzt. Der Diskuswerfer Christoph Harting, Olympia-Sieger von 2016, sitzt unter ärztlicher Leitung täglich in der Kältekammer bei minus 110° C. Damit soll seine Fähigkeit zur körperlichen Regeneration gesteigert werden und auch kleinere Verletzungen wie Muskelfaserrisse heilen schneller, weil Körper und Extremitäten besser durchblutet werden.
14:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
14:15
17 Millionen Privatgärten gibt es in Deutschland. Zusammen bedecken sie eine Fläche von 9000 Quadratkilometern - mehr als alle deutschen Nationalparks an Land! Dieses riesige Mosaik bietet enormes Potenzial, bedrohten Tier- und Pflanzenarten mehr Lebensraum zu geben. Naturnahe Gärten statt steriler Schotterflächen, begrünte Hinterhöfe statt schmutziger Ecken, farbenfrohe Dachgärten statt grauer Betonwüsten, artenreiche Schrebergärten anstelle eintöniger Gemüsebeete: Gartenfreundinnen und -freunde können verblüffend viel tun für Naturschutz und Artenvielfalt. Deshalb reist die Schauspielerin und Naturliebhaberin Maria Furtwängler quer durch die Republik: von München über Berlin und Leipzig bis ins Rheinland, um zu zeigen, wie sich das Grün vor der heimischen Haustür in kleine, aber artenreiche Paradiese verwandeln lässt. Sie fragt nach, wie Kommunen die Renaturierung von Schottervorgärten fördern und wie Kleingartenkolonien durch einfache Maßnahmen wie Wildblumenwiesen oder Totholzecken zu Rückzugsorten für bedrohte Insekten und Vögel werden. Diese abwechslungsreichen Gärten bieten nicht nur Lebensraum für Tiere, sondern schützen auch die Menschen in den Städten vor Hitzewellen, wie ein eindrucksvolles Projekt in Berlin beweist. Auf dem begrünten Dach eines Krankenhauses trifft Maria Furtwängler den Moderator und Arzt Dr. Eckart von Hirschhausen, der ihr die vielen positiven Effekte von Gärten für die körperliche und seelische Gesundheit erklärt. Im Garten von Maria Furtwänglers Mutter stellen die beiden automatisch filmende Wildtierkameras auf und stellen überrascht fest, dass Igel, Fuchs und Marder nachts auch in einem städtischen Garten unbemerkt auf die Jagd gehen. Der Film lädt zu einer unterhaltsamen Tour durch Deutschlands Gärten ein und zeigt, wie leicht sich Gärten in artenreiche Lebensräume verwandeln lassen. Gärten stehen für Spaß und Erholung im Freien - doch sie können weit mehr sein als Räume zum Spielen oder Grillen. Mit cleveren Ideen, modernen Smartphone-Apps und der Freude an neuen tierischen Gästen im heimischen Grün werden Deutschlands Gärten zu wichtigen Schauplätzen für erfolgreichen Natur-, Arten- und Klimaschutz.
15:00
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15:30
Das ARD-Wirtschaftsmagazin
16:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
16:30
17:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
17:30
1976 bauen Steve Jobs und Steve Wozniak den ersten Apple-Computer. Ihr Ziel: Technologie demokratisieren. Für den jungen Steve Jobs ist der Computer mehr als eine Maschine. Für ihn ist er ein Instrument der Befreiung, ein Alltagsgegenstand, vergleichbar mit einem Bleistift oder einer Gitarre. Er nennt ihn "ein Fahrrad für den Geist". In Deutschland reagieren die Menschen zu diesem Zeitpunkt noch skeptisch. Doch Apple versteht es, seine Vision in Bilder und Gefühle zu übersetzen. Im legendären Werbespot von 1984 positioniert sich Apple als Rebell gegen das "Big Brother"-Establishment von IBM. Die Dokuserie begleitet Apples Weg von der Gegenkultur zum Weltkonzern: den triumphalen Macintosh-Launch, Steve Jobs' dramatische Entlassung, seine Jahre bei NeXT und Pixar, seine spektakuläre Rückkehr zu Apple und schließlich die iPhone-Revolution, die "die Menschheit fundamental verändert" hat, wie Zukunftsforscher Tristan Horx beschreibt.
18:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
18:30
Kaputte Heizung, Wasserschaden, Schimmel - das ist für die Mieter*innen einiger Wohnungen im Südpark Alltag. Eine Lösung? Nicht in Sicht. 680 Mieter*innen im Südpark in Halle-Neustadt leben in so genannten Schrottimmobilien. Die Wohnblöcke, in denen sie leben, gehören der zahlungsunfähigen Bevo DE Alpha 2a GmbH. 5.500 Wohnungen in ähnlichem Zustand hat das mittlerweile insolvente Unternehmen deutschlandweit. 1.000 davon im Südpark in Halle. Warum nicht einfach wegziehen? Für Thomas Dademasch keine Option. Der vierfache Familienvater bezieht Bürgergeld und fühlt sich eigentlich wohl in der Gegend. Wegziehen will er nach sieben Jahren im Südpark nicht, er nimmt die Lage lieber selbst in die Hand. Anders geht es Zainab Yussuf. Die alleinerziehende Mutter sucht seit zwei Jahren nach einer größeren Wohnung. Sie lebt mit ihren vier Kindern auf nicht mal 60 Quadratmetern in einer Wohnung, die sie nicht lüften kann. Als Migrantin und Bürgergeldbezieherin hat sie es auf dem Wohnungsmarkt allerdings besonders schwer. Die Lage im Südpark ist kein Einzelfall, sondern Teil eines perfiden Geschäftsmodells. Ein tieferer Blick in die Geschäfte der Bevo DE Alpha 2a GmbH zeigen, dass sie nur ein kleines Puzzleteil in einem größeren System ist.
19:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
19:30
Knapp 6 Quadratmeter für 600 Euro. Wer gerade nach Berlin zieht, hat es schwer, etwas anderes als möblierte Zimmer auf Zeit zu überteuerten Mieten zu finden. Die angespannte Lage am Wohnungsmarkt in Berlin macht es Vermietern möglich 'Mondpreise' zu verlangen, denn beim 'Wohnen auf Zeit' gilt die Mietpreisbremse nicht. Einige Wohnungsbesitzer gehen sogar noch weiter: Sie trennen die Zimmer in ehemaligen Mietwohnungen einfach durch Rigips-Wände und bieten diese neuen Mini-Zimmer gewinnbringend an. In einer ehemaligen 4-Raum Wohnung in Neukölln können so jetzt acht Menschen unterkommen. Die Bezirke Pankow und Neukölln wollen dieses lukrative Geschäftsmodell mit geteilten Zimmern jetzt zumindest in Milieuschutzgebieten abschaffen und gehen dagegen vor. Seit April müssen Zimmervermietungen auf Zeit im Milieuschutz außerdem von den Bezirken genehmigt werden. So will Berlin die Auswüchse auf dem Mietmarkt eindämmen - denn Mietrecht ist eigentlich Bundessache. Rbb24 Reporter besuchen, junge Neu-Berliner in ihren möblierten Minizimmern oder Wohnungen. Sie zeigen, wie sie sich mit Mietaktivisten gemeinsam gegen ihre Vermieter wehren, denn sie wollen auf Dauer in Berlin bleiben und nicht ständig umziehen müssen.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Der Operationsplan Deutschland bereitet das Land auf einen Verteidigungsfall vor. Deutschland dient dabei als logistische NATO-Drehscheibe, um Truppen an die Ostflanke zu verlegen. Da die Bundeswehr für den heimischen Katastrophenschutz ausfällt, müssen Kommunen ihre Regionen krisenfest machen. Sie müssen die Versorgung und kritische Infrastruktur sichern, auch wenn wichtige Verkehrswege dem Militär vorbehalten sind.
21:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
21:02
21:30
21:45
mit Wetter
22:05
Seit einem Jahr sind sie Abgeordnete des Deutschen Bundestages: Diana Herbstreuth (CDU), Elisabeth Kaiser (SPD), Carolin Bachmann (AfD), Kassem Taleb Saleh (Bündnis90/Die Grünen), Janina Böttger (Die Linke). Sie vertreten Wähler in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt und haben den Auftrag, deren Interessen in Berlin und damit bundesweit Gehör zu verschaffen. Mit großer Motivation haben sie ihr Mandat angetreten, begleitet von hohen Erwartungen ihrer Wähler. Doch können sie diese erfüllen? Vier Monate lang begleiten die Autorinnen die fünf Abgeordneten bei ihrer Arbeit - im Bundestag, in den Ausschüssen, im Bundeskabinett, bei Lobbyveranstaltungen und in ihren Wahlkreisen. Sie zeigen, wie sie ihre Wähler treffen, deren Interessen im komplexen Berliner Politikbetrieb einzubringen versuchen, Partei- und Fraktionslogik unterliegen und Rede und Antwort stehen, wenn sie ihren Wählern gegenüberstehen. Was haben sie in diesen fünf Monaten für ihre Wähler erreicht? Was kann in der Folge noch gelingen, bis die Legislatur sich dem Ende zuneigt? Woran scheitern die Anliegen und Ambitionen? Wo und warum verstummt die Stimme der Wähler am Ende? Unkommentiert, für sich selbst sprechend zeigt der Dokumentarfilm, wie sich Erwartungen und Realität verhalten, wenn die Interessen der Wähler in Berlin anklopfen. Szenische und dokumentarische Elemente zeigen den Alltag der Abgeordneten, in Interviews reflektieren sie über ihre Arbeit und die Funktionsweise unserer Demokratie. Der Film stellt die schmerzhaften Fragen unserer Zeit an die Volksvertreter.
23:05
Kaputte Heizung, Wasserschaden, Schimmel - das ist für die Mieter*innen einiger Wohnungen im Südpark Alltag. Eine Lösung? Nicht in Sicht. 680 Mieter*innen im Südpark in Halle-Neustadt leben in so genannten Schrottimmobilien. Die Wohnblöcke, in denen sie leben, gehören der zahlungsunfähigen Bevo DE Alpha 2a GmbH. 5.500 Wohnungen in ähnlichem Zustand hat das mittlerweile insolvente Unternehmen deutschlandweit. 1.000 davon im Südpark in Halle. Warum nicht einfach wegziehen? Für Thomas Dademasch keine Option. Der vierfache Familienvater bezieht Bürgergeld und fühlt sich eigentlich wohl in der Gegend. Wegziehen will er nach sieben Jahren im Südpark nicht, er nimmt die Lage lieber selbst in die Hand. Anders geht es Zainab Yussuf. Die alleinerziehende Mutter sucht seit zwei Jahren nach einer größeren Wohnung. Sie lebt mit ihren vier Kindern auf nicht mal 60 Quadratmetern in einer Wohnung, die sie nicht lüften kann. Als Migrantin und Bürgergeldbezieherin hat sie es auf dem Wohnungsmarkt allerdings besonders schwer. Die Lage im Südpark ist kein Einzelfall, sondern Teil eines perfiden Geschäftsmodells. Ein tieferer Blick in die Geschäfte der Bevo DE Alpha 2a GmbH zeigen, dass sie nur ein kleines Puzzleteil in einem größeren System ist.
23:35
Philip Panek hat sich seinen Studienort bewusst ausgesucht: die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), an der deutsch-polnischen Grenze. Noch zu Beginn seines Studiums war für ihn klar: Er will in Deutschland bleiben, Karriere machen. Heute sieht er das anders. Er möchte sein Referendariat in Polen absolvieren. Denn dort, sagt er, wartet nicht nur seine Familie, dort wartet auch eine Wirtschaft im Aufbruch. Dass Deutschland für viele Polinnen und Polen keine Option mehr ist, merkt auch Michael Sünkler: Er kennt die Entwicklung aus einer anderen Perspektive. Der Geschäftsführer eines Transportunternehmens hat die Hälfte seiner Belegschaft aus Polen aufgebaut. Doch in den letzten Jahren hat er mehrere Mitarbeiter verloren. Für ihn ist die Abwanderung polnischer Arbeitskräfte kein abstraktes politisches Problem: Es ist ein konkretes wirtschaftliches Risiko. Einer seiner LKW-Fahrer, Tomasz, sitzt schon auf gepackten Koffern. Seit über 10 Jahren arbeitet der Pole in Berlin. Doch die Stadt und Deutschland haben sich verändert, sagt er. Vor allem teure Lebensmittel und gestiegene Miete machen ihm zu schaffen. Sparen ist für ihn längst nicht mehr in dem Maße möglich, wie früher einmal. Sobald seine Tochter die Schule abgeschlossen hat, will er mit seiner Familie zurückgehen. Kamila Gierko und ihr Mann Zbyszek Perzyna haben diesen Schritt bereits getan. Vor sechs Monaten haben sie ihr Leben in Berlin-Charlottenburg hinter sich gelassen und sind ins polnische Stettin gezogen. Berlin war für sie lange eine Möglichkeit, um ihren Traum der erfolgreichen Selbstständigkeit zu leben. Doch aus dem Traum wurde Erschöpfung. Bürokratie, fehlende Digitalisierung, hohe Steuern, aber auch ein Gefühl der Unsicherheit in der Hauptstadt, begleitete sie. In Stettin erleben sie das Gegenteil: moderne digitale Verwaltung, niedrigere Steuerlast und Sauberkeit. Deutschland, sagen sie, habe aufgehört, sich weiterzuentwickeln. Die rbb24-Reportage folgt Menschen, deren Entscheidungen mehr verraten als eine Statistik. Sie zeigt einen Jurastudenten, der Karriere und Familie jetzt in Polen vereinen will, einen Unternehmer, der um jeden polnischen Mitarbeiter kämpft, einen LKW-Fahrer, der die Kosten-Nutzen-Rechnung seines Lebens neu aufmacht und ein Paar, das den Schritt schon gewagt hat.