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TV Programm für Tagesschau24 am 07.06.2026

rbb24 Brandenburg aktuell 04:00

rbb24 Brandenburg aktuell

Regionalmagazin

buten un binnen | regionalmagazin 04:30

buten un binnen | regionalmagazin

Regionalmagazin

Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.

Tagesschau 05:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

hessenschau 05:02

hessenschau

Regionalmagazin

Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.

daten der woche 05:30

daten der woche

Regionalmagazin

Das Regionalmagazin informiert kompakt über das Aktuellste aus Wirtschaft, Politik, Sport und Kultur für das Saarland und die Saar-Lor-Lux-Region.

Tagesschau 06:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Lärm - die unterschätzte Gefahr? 06:02

Lärm - die unterschätzte Gefahr?

Reportage

Eine spannende Reportage über einen Unternehmer, der auf der ganzen Welt nach Arbeitskräften für seinen Ferien- und Freizeitpark sucht. Der Mangel an Arbeitskräften ist für den Ferien- und Freizeitpark Weissenhäuser Strand an der Ostsee zur Existenzfrage geworden: Es gibt so gut wie keine Bewerberinnen und Bewerber auf die offenen Stellen. Geschäftsführer David Depenau geht deshalb einen ungewöhnlichen Weg: Mehrmals im Jahr fliegt er in Länder außerhalb der EU, um Arbeitskräfte anzuwerben. Doch obwohl die Politik weiß, dass es ohne ausländische Fachkräfte nicht geht, stoßen David Depenau und seine Kolleginnen aus der Personalabteilung auf hohe bürokratische Hürden. Die NDR Reporterinnen Laura Borchardt und Julia Saldenholz haben Depenau und sein Team über mehrere Monate bei der schwierigen Suche nach Arbeitskräften begleitet. 14 Stunden Flug liegen hinter ihm, als David Depenau im Juni 2023 in Antananarivo landet. In der Hauptstadt des afrikanischen Inselstaates Madagaskar will er Azubis für sein Unternehmen an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins anwerben. Madagaskar ist eines der ärmsten Länder der Welt, es gibt dort viele junge Menschen und kaum Jobs. In Deutschland ist die Situation genau andersherum: Die Bundesagentur für Arbeit meldete Ende 2022 fast zwei Millionen offene Stellen, so viele wie noch nie. David Depenau kann selbst seine Ausbildungsstellen nicht mehr mit inländischen Bewerberinnen und Bewerbern besetzen. In Antananarivo trifft er auf junge Menschen, die viel investieren, um in Deutschland eine Ausbildung machen zu können. In der Sprachschule von Angelique Steffeck lernen sie Deutsch. Dafür zahlen sie monatlich etwa 50 Euro, das ist ein Monatslohn in Madagaskar. Die Hoffnung: eine Ausbildung in Deutschland. David Depenau wird sechs von ihnen einen Vertrag geben. Wer aus einem Nicht-EU-Land zum Arbeiten nach Deutschland kommen möchte, muss eine Vielzahl von Kriterien erfüllen und unterschiedliche Nachweise für ein Visum erbringen. Christine Hartmann, zuständig fürs Personal am Weissenhäuser Strand, ist täglich damit beschäftigt, einen Weg durch den Dschungel unterschiedlicher Verfahren und Regelwerke zu finden. Immer wieder trifft sie auf überlastete und überforderte Mitarbeitende in den Behörden. Die Konsequenz: Die Verfahren ziehen sich in die Länge, Bewerberinnen und Bewerber springen ab. Dabei braucht ihr Unternehmen wie so viele Betriebe in Deutschland dringend Arbeitskräfte aus dem Ausland. So würde das Hotel im Wellnessbereich gerne eine Thai-Massage anbieten. Und wer könnte das besser als thailändische Masseurinnen und Masseure, ausgebildet an einer anerkannten Universität in Bangkok? Christine Hartmann versucht seit einem Jahr zwei von ihnen nach Deutschland zu holen. Es ist ihr nicht gelungen, auch weil die Anerkennung des Universitätsabschlusses so kompliziert ist. Auch die Anwerbung eines indischen Kochs und einer Kenianerin, die das Unternehmen gerne einstellen würden, stockt. Die Politik nehme das Thema trotz gegenteiliger Beteuerungen nicht ernst genug, kritisiert David Depenau. Er fordert, dass die Politiker die Türen weiter aufmachen sollen. Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das der Deutsche Bundestag im Sommer 2023 beschlossen hat, gehe nicht weit genug. Die sechs angehenden Azubis aus Madagaskar bekommen immerhin ein Visum für Deutschland und beginnen ihre Ausbildung im Ferien- und Freizeitpark Weissenhäuser Strand. Es ist der erste kalte Winter für sie, die erste lange Trennung von ihren Familien und der Start in ein neues Leben.

extra 06:47

extra

Essen und Trinken

Shift 07:00

Shift

Dokumentation

puzzle 07:15

puzzle: Die Macht der Musik

Infomagazin

Müll überall 07:45

Müll überall: Kampf gegen den Dreck

Reportage

Nach fast genau zwei Monaten macht sich der Irankrieg längst in den Portemonnaies der Brandenburger und Berliner bemerkbar. Vor allem beim Tanken werden alle deutlich mehr zur Kasse gebeten. Pendler, Handwerk und Unternehmen sind besonders hart getroffen. Manche fürchten mittlerweile um ihre Existenz. Im Fokus der Kritik steht die Mineralölindustrie. Der RBB begleitet in einer Reportage unter anderem einen Mineralölhändler aus Beeskow im Spagat zwischen steigenden Einkaufspreisen und dem Frust seiner Kunden. Und welche Alternativen gibt es zu immer weiter steigenden Kosten?

Kliniken am Limit 08:15

Kliniken am Limit: Nichts geht mehr ohne ausländische Ärzte

Dokumentation

Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland sind aus deutschen Krankenhäusern nicht mehr wegzudenken. Rund jeder achte Arzt in Deutschland besitzt keine deutsche Staatsangehörigkeit. Besonders in kleinen Krankenhäusern und ländlichen Regionen sichern sie vielerorts den Klinikbetrieb. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft warnt: Ohne diese Zuwanderung müssten zahlreiche Kliniken ihr Angebot deutlich einschränken. Die Dokumentation begleitet zwei von ihnen: den Internisten Mohamed Cherbagi aus Syrien, der zuletzt im Krankenhaus im sächsischen Freiberg tätig war, und Ina Viaroukina aus Belarus, Assistenzärztin im Harzklinikum Quedlinburg. Beide übernehmen die Arbeit an Orten, an denen sich ihre deutschen Kollegen immer weniger finden lassen. Doch warum sind gerade sie so wichtig für die Versorgung abseits der Großstädte? Deutschland bildet heute so viele Ärztinnen und Ärzte aus wie nie zuvor - und trotzdem fehlen derzeit tausende Ärzte an den Krankenhäusern. Der Grund dafür liegt weniger in den absoluten Zahlen als in der Verteilung. Viele Fachärzte zieht es in urbane Zentren, während auf dem Land Fachkräfte fehlen. Zudem gehen in den kommenden Jahren viele Ärztinnen und Ärzte in den Ruhestand, und immer mehr von ihnen arbeiten in Teilzeit. So entsteht trotz hoher Ärztedichte ein spürbarer Engpass. Verstärkt wird dieses Problem durch eine Krankenhauslandschaft, die vielerorts wirtschaftlich unter Druck steht. Deutschland hat im internationalen Vergleich zwar viele Kliniken. Darunter sind allerdings auch zahlreiche kleine Häuser im ländlichen Raum, die häufig kaum rentabel sind. Um hier gegenzusteuern, hat der Bund Ende 2024 eine umfassende Krankenhausreform angestoßen: weniger Standorte, mehr Spezialisierung, mehr ambulante Behandlungen. Während der Gemeinsame Bundesausschuss darin Chancen für mehr Effizienz sieht, warnt die Deutsche Krankenhausgesellschaft vor neuen Versorgungslücken im ländlichen Raum. Anhand zweier persönlicher Geschichten und einordnender Expertenstimmen zeigt die Dokumentation, wie abhängig viele Kliniken von Ärztinnen und Ärzten aus dem Ausland sind; und wie diese Abhängigkeit mit den strukturellen Herausforderungen des deutschen Kliniksystems zusammenhängt.

Tagesschau-Nachrichten 09:00

Tagesschau-Nachrichten

Nachrichten

Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.

Tagesschau-Nachrichten 12:00

Tagesschau-Nachrichten

Nachrichten

Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.

Breslau 12:15

Breslau: Preußens Provinz, Hitlers Festung und die Metropole Wroclaw

Dokumentation

Das heutige Braunkohlekraftwerk auf dem Industriegelände von Schwarze Pumpe ist eine Kathedrale der Stromerzeugung. Und doch ist es eher klein im Vergleich zu dem Energiezentrum, das hier ab 1955 aus dem Boden gestampft wurde. Es versorgte fast die gesamte DDR mit Stadtgas und das halbe Land mit Strom. 20.000 junge Leute zogen in die damals fast menschenleere Lausitz. Es war der Wilde Westen des Ostens, Aufbruch und neue Heimat.

Tagesschau-Nachrichten 13:00

Tagesschau-Nachrichten

Nachrichten

Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.

Zwischen Zelle und Zukunft - Frauenknast in Frankfurt 13:15

Zwischen Zelle und Zukunft - Frauenknast in Frankfurt

Recht und Kriminalität

Tuba arbeitet in der Großküche der JVA. Für die Gefängnisinsassin ist es der erste Ort in ihrem Leben, an dem sie einen geregelten Tagesablauf hat und einer Arbeit nachgeht. Vor dem Knast war Tuba ziellos, lebte in den Tag hinein und wurde kriminell. Die 44jährige hat drei Menschen getötet und wurde wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Die ersten Jahre in Haft hat sie sich ihre Taten nicht eingestanden, heute leugnet Tuba ihr Handeln nicht mehr. Frauen in Gefängnissen sind immer noch deutlich in der Minderheit. Aber es gibt sie: Mörderinnen, Räuberinnen oder weibliche Dealer. Das erste Frauengefängnis in Deutschland wurde 1955 in Frankfurt Preungesheim gegründet. Dort sitzt auch Angel ein. Die 44jährige verbringt bis heute insgesamt 21 Jahre ihres Lebens in Haft. Derzeit verbüßt sie eine Haftstrafe wegen einer schweren Raubstraftat. Dafür hat sie sogar Sicherungsverwahrung erhalten. Ein Urteil, das nur sehr wenig Frauen in Deutschland bekommen. Früher sei sie auch im Knast aggressiv gewesen. Dann habe sie an sich selbst gearbeitet und hofft inzwischen auf eine baldige Entlassung. Alexandra und Melissa sind aufgrund von Drogendelikten im Gefängnis gelandet. Hier lernen sich die beiden bei ihrer Arbeit in der Näherei kennen. Sie knüpfen eine Freundschaft, die ihnen beim Verbüßen ihrer Haftstrafe Halt gibt. Fünf Prozent der Inhaftierten in Deutschland sind Frauen. Im Frauengefängnis Frankfurt Preungesheim sitzen derzeit 260 Insassinnen ihre Strafen ab. Eine Woche lang drehte Autorin Carolin Lemuth in der Justizvollzugsanstalt, traf Inhaftierte und Bedienstete. Sie zeigt, welche Jobs es für die Frauen in der Haftanstalt gibt, welche Perspektiven Sie dadurch erhalten. Und, welche Chancen es auch für Inhaftierte gibt, die viele Jahre hinter Gefängnismauern und Gittern absitzen müssen. Aber sie zeigt auch die andere Seite: Wie gehen die Angestellten im Gefängnis damit um, jeden Tag von Straftäterinnen umgeben zu sein.

Tagesschau-Nachrichten 14:00

Tagesschau-Nachrichten

Nachrichten

Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.

Presseclub 14:15

Presseclub

Diskussion

Vier bis fünf Journalisten diskutieren in unaufgeregter Gesprächsathmosphäre gesellschaftliche und politische Themen, die aktuell für Kontroversen sorgen.

Tagesschau-Nachrichten 15:00

Tagesschau-Nachrichten

Nachrichten

Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.

Europamagazin 15:30

Europamagazin

Europa

Bericht aus Brüssel

Tagesschau-Nachrichten 16:00

Tagesschau-Nachrichten

Nachrichten

Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.

Quarks im Ersten 16:30

Quarks im Ersten: Vom Korn zur Kruste: Wie viel Gutes steckt im Brot?

Infomagazin

In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.

Tagesschau-Nachrichten 17:00

Tagesschau-Nachrichten

Nachrichten

Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.

Panorama 3 17:30

Panorama 3

Infomagazin

Die Reporter konnten durch ihre intensive Recherchearbeit bereits einige Skandale enthüllen. Gezeigt werden Beiträge zu aktuellen Entwicklungen in der Landes- und Bundespolitik.

Bericht aus Berlin 18:00

Bericht aus Berlin

Politik

Das Politikmagazin wird aus dem Hauptstadtstudio gesendet und widmet sich den aktuellen Entwicklungen der Bundespolitik. Mit dem Umzug der Regierung wurde die Sendung "Bericht aus Bonn" abgelöst.

Weltspiegel 18:30

Weltspiegel

Auslandsreportage

Auslandskorrespondenten berichten

Tagesschau-Nachrichten 19:15

Tagesschau-Nachrichten

Nachrichten

Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Breslau 20:15

Breslau: Preußens Provinz, Hitlers Festung und die Metropole Wroclaw

Dokumentation

Wroclaw, einst Breslau, erzählt wie kaum ein anderer Ort vom Verhältnis zwischen Deutschen und Polen. Die Stadt an der Oder blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Als Hauptstadt der preußischen Provinz Schlesien war Breslau ein kulturelles Zentrum des deutschen Reiches, geprägt von einer der größten jüdischen Gemeinden. Doch mit dem Nationalsozialismus und dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Breslau zur polnischen Stadt Wroclaw - ihre deutsche Vergangenheit sollte fast vollständig verschwinden. Heute suchen junge Menschen nach den verborgenen Geschichten dieser Stadt: Aleksander Gleichgewicht und Bente Kahan bewahren die jüdische Geschichte Wroclaws. Alan Weiss restauriert verwahrloste deutsche Friedhöfe und deckt Schicksale ehemaliger Bewohner auf. Die Schriftstellerin Karolina Kuszyk beleuchtet das verborgene Erbe der zwangsumgesiedelten Polen, die nach 1945 eine zerstörte Stadt bezogen. Der Film erkundet Spuren der deutschen, polnischen, jüdischen und schlesischen Geschichte und zeigt, wie Wroclaw heute stolz und geschichtsbewusst seinen Platz als kulturelles Zentrum Polens einnimmt.

Tagesschau 21:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Geheimnisvolle Orte 21:02

Geheimnisvolle Orte: Königsberg - Unter Preußens Adler und dem Roten Stern

Dokumentation

Stolz erhebt sich das Wahrzeichen der Stadt, der wieder aufgebaute Königsberger Dom. Einer der wenigen Zeugen, die heute noch an die mehr als 700-jährige deutsche Geschichte an diesem Ort erinnern. Dass die Orgel in einer außergewöhnlichen Kooperation und Kraftanstrengung von dem Brandenburger Traditionsunternehmen Schuke gebaut wurde, ist nur Wenigen bekannt. Einst galt Königsberg als Symbol für Weltoffenheit und aufgeklärtem Bürgertum, die östlichste deutsche Großstadt, hier gab es eine alte Universität, bedeutende Dichter und Denker, eine lebendige jüdische Gemeinde. Im Sommer 1945 endet die Geschichte Königsbergs als Hauptstadt Ostpreußens. Auf Befehl Stalins soll Königsberg von den Landkarten getilgt werden, der neue Name der Stadt: Kaliningrad. Im Oktober 1948 verlassen die letzten Königsberger ihre Stadt. Einer von ihnen ist Peter Bendig, er ist damals 8 Jahre alt. In der DDR, der neuen Heimat vieler Vertriebener, sind die Erinnerungen an diese schicksalshafte Zeit offiziell ein Tabu. Die neuen Bewohner Kaliningrads sind Sowjetbürger. Tatjana Sergejewna Iljinas Vater kommt auf Erlass des sowjetischen Innenministeriums in die ehemalige Ostpreußische Hauptstadt. Als kommunistischer Funktionär ist er ab 1946 für den Wiederaufbau der Metallindustrie verantwortlich. Wie ihre deutschen Nachbarn hungert in dieser Zeit auch die 5-jährige Tatjana. In den Zeiten des Kalten Krieges bleibt das Königsberger Gebiet militärische Sperrzone. Ausländern ist der Zutritt verboten. Der 75-jährige Leonid Plitmann wohnt seit 1953 in Kaliningrad. Über sein Leben in dieser Stadt sagt er, er sei überzeugter Kommunist gewesen, dann Kapitalist und nun gläubiger Jude. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion half e, die jüdische Gemeinde aufzubauen und Spuren jüdischer deutscher Geschichte sichtbar zu machen. Fünf Synagogen existierten bis 1938 an diesem Ort. Dass es heute wieder eine gibt, ist auch sein Verdienst. Heute ist das Kaliningrader Gebiet der westlichste Vorposten Russlands. Es gibt kaum einen Ort, der mehr über das Verhältnis zwischen Deutschen und Russen im schicksalhaften 20. Jahrhundert erzählt.

Taxi nach Königsberg 21:47

Taxi nach Königsberg: Fahrt in die verlorene Heimat

Dokumentation

Schon einige solche Reisen hat Hans Wiegner gemacht - im Sommer 2009 zieht es ihn wieder in die Ferne. Diesmal geht es von Königsfeld im Schwarzwald nach Kaliningrad, dem ehemaligen Königsberg in Ostpreußen. Der Fahrgast ist Christa Pfeiler, 75 Jahre alt und gebürtige Königsbergerin. Die Kriegswaise kam nach dem Tod ihres Vaters, ihrer Mutter und ihrer Großmutter in ein sowjetisches Kinderhaus. 1947 ging es auf abenteuerlichem Weg und über viele Stationen in den Westen. Damals war sie elf Jahre alt. Jetzt, nach mehr als 60 Jahren, will Christa Pfeiler auf große Erinnerungstour in ihre verlorene Heimat. Ihren Chauffeur Hans Wiegner hat sie über einen Bekannten kennengelernt. Auch Wiegner hat bewegte Jahre hinter sich. Er ist Sachse mit einem verschmitzten Lächeln. 1960 'machte er rüber' aus der DDR. Seit 1989 besitzt er eine Taxilizenz in Baden-Baden, und schon ein Jahr später kutschierte er seine erste Dame mit Fernweh - nach Capri. Nun geht es gegen Osten. Die Reise-Reportage führt von Königsfeld über Sonneberg, Bautzen, Thorn und Allenstein ins frühere Königsberg. Mit dem Taxi nach Königsberg führt der Weg durch schöne Städte und weite Landschaften. Eine Strecke von fast 2.000 Kilometern. Eine Fahrt voller Überraschungen und Spannung - und eine deutsche Geschichte.

Tagesschau vor 20 Jahren 22:17

Tagesschau vor 20 Jahren

Dokumentation

extra 22:32

extra

Essen und Trinken

Tagesthemen 22:45

Tagesthemen

Nachrichten

mit Sport und Wetter

Bericht aus Berlin 23:05

Bericht aus Berlin

Politik

Das Politikmagazin wird aus dem Hauptstadtstudio gesendet und widmet sich den aktuellen Entwicklungen der Bundespolitik. Mit dem Umzug der Regierung wurde die Sendung "Bericht aus Bonn" abgelöst.

Weltspiegel 23:35

Weltspiegel

Auslandsreportage

Auslandskorrespondenten berichten