09:50
Das fragt «Club» unter anderen Christoph Heusgen, ehemaliger Sicherheitsberater von Angela Merkel.
11:00
In der zauberhaften Kulisse ist Patricia Venzin mit 26 Jahren Hüttenwartin der Medelser Hütte. «Einen Sommer auf einer Hütte arbeiten, das würde ich auch noch tun» - das hört man oft . Aber wie stark romantisiert wird denn das Leben auf der Hütte?
11:20
Milo Rau tourt mit seinem momentan erfolgreichsten Stück um die Welt: «Der Prozess Pelicot». Er hat den Prozess über die Massenvergewaltigung im Fall Pelicot auf die Bühne gebracht und zeigt ihn nun rund um den Globus. Kulturplatz begleitet ihn nach Stockholm, wo das Thema sexueller Missbrauch öffentlich neu verhandelt wird. In Belgrad wird das Stück erst zensuriert, um dann doch im Zuge der Studentenproteste gezeigt zu werden. Und schliesslich besucht der Intendant der Wiener Festwochen Kiew. Die kriegsgebeutelte Hauptstadt der Ukraine hat eine rege Kulturszene, die trotz ständiger Luftalarme weiterspielt. Bildquelle: Jan Hromadko
11:50
Donald Trumps Drohungen dominieren die Diskussionen am Weltwirtschaftsforum in Davos. Die USA wollen sich Grönland einverleiben. Jenen, die sich widersetzten, drohen neue Zölle. Die transatlantischen Beziehungen sind über die Massen angespannt. Wie kann die Schweizer Regierung den neuen Realitäten begegnen? Welche geopolitischen Allianzen bieten sich künftig an und inwiefern tragen innenpolitische Themen wie die Bankenregulierung und die Spardebatte zu einer weiteren Verunsicherung bei? Urs Gredig spricht darüber am WEF mit Finanzministerin Karin Keller-Sutter und alt Bundesrat Alain Berset, der als Generalsekretär des Europarates fungiert.
12:25
Vom Bauernsohn zum überzeugten Kommunisten: Mao Zedong verfolgt den Traum von einem geeinten China. Mao und seine kommunistische Bewegung sind Teil eines blutigen Bürgerkriegs, bis er 1949 die Volksrepublik China ausruft.
13:15
Das Geheimnis des Supermarkts: Warum kommen bei den Preisen kleine Ziffern viel häufiger vor als Grosse? Das Gesetz von Benford zeigt eine neue Art, die Welt zu betrachten.
13:25
Handelskriege, Machtverschiebungen, Wachstumsflaute: 2026 ist ein weiterer Stresstest für die Wirtschaft. Wofür steht das World Economic Forum unter neuer Führung und wie geht es mit umstrittenen Staatsoberhäuptern um? Wie sicher ist unsere Energieversorgung in einer zunehmend fragmentierten Welt? Und wie unabhängig kann die Wissenschaft heute noch agieren? Darüber diskutiert Eveline Kobler mit WEF-Co-Präsident André Hoffmann, OMV-Chef Alfred Stern und ETH-Präsident Joël Mesot - direkt vom World Economic Forum in Davos.
14:00
14:05
Mittagsausgabe
14:10
Kiara Valbuena ist erst 33 Jahre alt, doch ihr Gesicht ist vom Leben gezeichnet. Gerade ist sie zum achten Mal schwanger, vier ihrer Kinder haben überlebt. Doch sie weiss nicht, wie lange noch: Es fehlt an Essen, an Heizöl, an medizinischer Versorgung und ihr ältester Sohn Yorbenis (14) hat sich einer der berüchtigten Strassengangs im Viertel angeschlossen. Vor einigen Jahren musste er miterleben, wie seine Mutter sich aus Verzweiflung das Leben nehmen wollte. «Der Gedanke kommt mir immer wieder», sagt Kiara, «aber versucht habe ich es nicht nochmal. Ich denke sofort an meine Kinder. Wer würde sich um sie kümmern? Wenn sie jetzt schon nichts haben, was wird dann aus ihnen?» Dabei tut Kiara alles, um ihre Kinder am Leben zu halten: «Ich habe Drogen verkauft, gestohlen, mich prostituiert, damit sie nicht ohne Essen ins Bett mussten.» Kiara ist eine der Protagonistinnen des Films, der deutlich macht, was es heisst, wenn Fachleute Venezuela als «failed state», als gescheiterten Staat bezeichnen. Das Land versinkt in Chaos und Gewalt. Rund sieben Millionen Menschen sind in den letzten Jahren aus Venezuela geflüchtet. Dabei wurden fast eine Million Kinder von ihren Eltern zurückgelassen. Ein Ort, in dem solche Kinder Zuflucht finden, ist das Mädcheninternat «Casa Hogar» in Maracaibo. Hier erhalten sie psychologische Unterstützung, Schulunterricht und erleben unbeschwerte Momente. Doch die Welt, die ausserhalb der Mauern auf sie wartet, ist erbarmungslos. Eine Frau, die lange selbst Teil dieser Welt war, ist Carolina Leal. Einst Anführerin einer Gang, leitet sie heute eine Stiftung, mit der sie gegen das Leid im Viertel ankämpft. Doch auch ihr sind oft die Hände gebunden: Stirbt etwa ein Kind bei der Geburt, weil im Krankenhaus die Mittel fehlen, um einen Kaiserschnitt durchzuführen, bleibt Carolina nichts anderes übrig, als der Mutter des Kindes zu helfen, es zu begraben - in einer Plastiktüte, weil selbst für einen Sarg das Geld fehlt. «Venezuela» ist ein eindrücklicher, beklemmender Film, der grosse Fragen aufwirft: Wie kann das Land den Weg aus der Spirale der Armut und der Gewalt gelingen, wenn die junge Generation, die in den Armenvierteln heranwächst, kein anderes Leben kennt? Erstausstrahlung: 18.01.2026
15:00
15:05
Mittagsausgabe
15:10
Beim Weihnachtsfest der Winzenrieds prallen politische Welten aufeinander: Vom MAGA-Schwiegersohn Chris bis zur linken Tochter Hanna ist alles dabei. Gastgeber Jay und Valerie sind treue Republikaner, die Trump kritisch sehen. Unter einem polarisierenden Präsidenten werden die Differenzen deutlich. Jason spricht kaum noch über Politik: «Mit der Agenda 2025 ist so klar, was Trump will, dass ich nicht mehr daran glauben kann, dass alle in dieser Familie das Beste für das Land wollen.» Jay bleibt optimistisch: «Vielleicht bin ich naiv, ich glaube aber nicht, dass dieses Land auseinanderfällt.»
15:45
15:50
Mittagsausgabe
15:55
Die Morettis - das Betreiber-Paar des «Le Constellation» in Crans-Montana Sie stehen im Fokus der Untersuchungen: Das langjährige Betreiber-Ehepaar Jacques und Jessica Moretti hat das Lokal, das für so viele junge Leute zur Todesfalle wurde, umgebaut und muss sich nun vor Gericht verantworten. Wer sind sie? Die Recherche. Im Gespräch mit Moderator Gion-Duri Vincenz: Strafverteidiger Konrad Jeker. Lange Strafverfahren - Wie sie Opfer von Sexualdelikten belasten Eine Frau wird Opfer eines Übergriffs und zeigt den Täter an. Doch fast fünf Jahre später hat noch nicht einmal ein erster Gerichtstermin stattgefunden. Der mutmassliche Täter hat in dieser Zeit wohl weitere Delikte verübt. Das ist kein Einzelfall und belastet die Opfer schwer. Die Romands kommen - Französisch auf dem Vormarsch Anders als die Debatte um das Frühfranzösisch vermuten lässt, ist Französisch in der Schweiz auf dem Vormarsch. Der Anteil der Menschen mit Französisch als Hauptsprache nimmt zu. Die Sprache dominiert plötzlich auch in deutschsprachigen Gemeinden entlang der Sprachgrenze. Das gefällt nicht allen.
16:45
Mittagsausgabe
16:50
Die Anfänge der Astrologie Vor 5000 Jahren beobachteten Babylonier und Assyrer die Sternenbewegungen am Himmel. Über 700 Jahre lang dokumentierten sie alle Beobachtungen. Sie erkannten, dass sich der sogenannte Tierkreis - 12 Sternbildkonstellationen - um die Erde dreht und jährlich wiederkommt. Sie erklärten sich diese Konstellationen als Weg der Götter. Es war die Geburtsstunde der Astrologie. Damals liess sich Astrologie und Astronomie nicht voneinander trennen. Wissenschaftliche Kritik an den Grundlagen In der Neuzeit ändert sich das Weltbild. Newton definiert das universelle Gesetz der Gravitation. Das Universum ist also unendlich. Die Beobachtungen wurden dank astronomischer Teleskope präziser. Unter anderem zeigt sich, dass heute zur Tagundnachtgleiche im Frühling nicht mehr das gleiche Sternbild zu sehen ist wie vor 5000 Jahren. Dahinter verbirgt sich das Phänomen der Präzession. Damit werden auch die Grundlagen der Astrologie infrage gestellt. Psychologischer Effekt Warum verlieren Horoskope nicht an Bedeutung? Und warum springen wir immer wieder darauf an? Der Grund ist unser Gehirn. Denn die selektive Verzerrung manipuliert unser Hirn. Wir eliminieren Botschaften, welche uns nicht passen. Wenn etwas aber der Vorstellung von uns selbst entspricht, dann glauben wir daran. Es gibt auch den sogenannten Barnum-Effekt. Der beschreibt, dass je allgemeiner und vager die Persönlichkeitsbeschreibungen sind, desto eher beziehen wir es auf uns. Ersatz für Religion Eine grossangelegte Studie in den USA zeigt, dass vor allem bei der Generation der Millennials die Astrologie an spiritueller Bedeutung zunimmt. 16 Prozent geben an, dass Astrologie die Religion ganz ersetzt hat. Heute sagen immer mehr Influencer, sie hätten keinen Therapeuten, dafür einen Astrologen.
17:25
Mittagsausgabe
17:40
19:55
20:05
Milo Rau tourt mit seinem momentan erfolgreichsten Stück um die Welt: «Der Prozess Pelicot». Er hat den Prozess über die Massenvergewaltigung im Fall Pelicot auf die Bühne gebracht und zeigt ihn nun rund um den Globus. Kulturplatz begleitet ihn nach Stockholm, wo das Thema sexueller Missbrauch öffentlich neu verhandelt wird. In Belgrad wird das Stück erst zensuriert, um dann doch im Zuge der Studentenproteste gezeigt zu werden. Und schliesslich besucht der Intendant der Wiener Festwochen Kiew. Die kriegsgebeutelte Hauptstadt der Ukraine hat eine rege Kulturszene, die trotz ständiger Luftalarme weiterspielt. Bildquelle: Jan Hromadko
20:35
David Lynch schaffte es sogar ins Wörterbuch: Der Oxford English Dictionary führt «Lynchian» als etwas auf, dessen Wesen nicht dem offensichtlichen Schein entspricht. Darin war David Lynch ein Meister. In seinen verrätselten Sittenbildern legte er den Finger auf die Wunden der westlichen Gesellschaft und offenbarte hinter Schein-Idyllen der US-Vorstädte menschliche Abgründe. Ursprünglich von der Malerei kommend, wollte er Bewegung auf die Leinwand bringen und entdeckte so das Medium Film für sich. Von «Eraserhead», seinem kultigen ersten Spielfilm, über «Twin Peaks», eine Serie, die das Fernsehen veränderte, bis hin zu «Mulholland Drive» hat David Lynch uns durch den Spiegel geführt, um den amerikanischen Traum zu erforschen. Der Dokumentarfilm von Stéphane Ghez beleuchtet sowohl das Leben als auch das Werk des Filmemachers neu.
21:30
Abendausgabe
21:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
21:50
21:55
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
22:00
22:05
Abendausgabe
22:10
22:15
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
22:25
Die Klimafonds-Initiative von SP, Grünen und Gewerkschaften verlangt einen staatlichen Fonds für Klimaschutzmassnahmen. Das Geld soll etwa in erneuerbare Energien, klimafreundliche Technologien und die Dekarbonisierung des Verkehrs fliessen. Gemäss Initiative müssten jährlich 0,5 bis 1 Prozent des Bruttoinlandprodukts in den Fonds einbezahlt werden - laut Bund vier bis acht Milliarden Franken. Die zusätzlichen Mittel seien nötig, um das Netto-Null-Ziel bis 2050 zu erreichen, sagt das Initiativkomitee. Die Gegnerinnen und Gegner entgegnen, die Schweiz habe bereits genügend Instrumente für den Klimaschutz. Macht die Schweiz genug, um bis 2050 Netto-Null zu erreichen, oder braucht es einen Klimafonds? Umstrittene Finanzierung des Klimafonds Besonders umstritten ist die Finanzierung des Klimafonds, da die Ausgaben gemäss Initiativtext nicht der Schuldenbremse unterstellt werden sollen. Für die Initiantinnen und Initianten ist der Klimaschutz eine unumgängliche Investition in die Zukunft und dürfe deshalb nicht als gewöhnliche Ausgabe behandelt werden. FDP, SVP, GLP und die Mitte warnen hingegen vor neuen Schulden. Zudem sei früher oder später mit Steuererhöhungen zu rechnen, so die Gegnerinnen und Gegner. Mario Grossniklaus begrüsst am 23. Januar 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: - Lisa Mazzone, Präsidentin Grüne; - Cédric Wermuth, Co-Präsident SP; und - Marc Jost, Nationalrat EVP/BE. Gegen die Vorlage treten an: - Albert Rösti, Bundesrat und Vorsteher UVEK; - Jacqueline de Quattro, Nationalrätin FDP/VD; und - Nicole Barandun, Nationalrätin Die Mitte/ZH.
23:40
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
00:05
Spätausgabe
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Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
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Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
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Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
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