04:20
Kostbares Süßwasser wird weltweit immer knapper. In Indien zeigen traditionelle Techniken Lösungsmöglichkeiten auf. In Frankreich wird durch den Rückbau eines Staudamms der natürliche Wasserkreislauf wiederhergestellt. Die Nutzung des Colorado River in den USA bedroht Umwelt und Menschen in Mexiko. Und in Ägypten bieten alte und neue Bewässerungsmethoden eine Zukunftsperspektive für Nilbauern.
05:05
Wasserknappheit wird in vielen Regionen der Erde zu einem immer größeren Problem. Deshalb suchen Experten unter Hochdruck nach Lösungen, um eine Katastrophe abzuwenden. Die jüngste Entdeckung eines riesigen Grundwasserleiters im Gestein vor der US-amerikanischen Küste könnte eine große Hoffnung für die Menschheit sein.
05:25
James und sein älterer Bruder Colton fahren nach Austin, Texas, um das unglaubliche Barbeque eines blinden Grillmeisters und die Live-Musik eines blinden Musikers zu genießen. Bei einem kurzer Roadtrip nach Houston treffen sie die blinde Starköchin Christine Ha, die beweist, dass im Lone Star State alles möglich ist.
05:50
Mit seiner Schwester Cassie besucht James Frankfurt und Mainz, genießt Bier und Bratwürste - und erkundet Deutschlands Infrastruktur zur Unterstützung sehbehinderter Menschen. Der Höhepunkt ist ein Besuch im Dialogmuseum, wo die sehenden Crewmitglieder der Sendung die gesamte Ausstellung im Dunkeln erkunden müssen.
06:15
Das Fliegen mit einem Wingsuit gehört zu den gefährlichsten Sportarten der Welt. Wie schaffen es Espen, Jokke und Niccolo, wieder sicher am Boden anzukommen? Was sind ihre Erfolgsgeheimnisse und welche Orte haben es ihnen auf ihren Reisen besonders angetan? Zeit für einen Rückblick - und für einen Blick in die Zukunft.
07:00
Das weitläufige, spärlich besiedelte Island regt seit jeher die Fantasie der Menschen an. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Isländer an mystische Wesen glauben. Francesca Chiorando will ergründen, ob es sich dabei nur um Aberglauben handelt oder ob in der Wildnis tatsächlich Trolle lauern.
07:50
Francesca Chiorando verschlägt es ins walisische Snowdonia, eine der entlegensten Ecken Großbritanniens. Die Region ist geprägt von neun Gebirgsketten, die den höchsten Berg in Wales beheimaten: den Snowdon. Hier wurden in der Vergangenheit Schlachten entschieden, heute zieht er Wanderer und Kletterer nahezu magisch an - trotz vieler Gefahren.
08:40
Von Marokko aus begibt sich Francesca Chiorando auf eines der größten Abenteuer ihres Lebens: In der Sahara erwarten sie gnadenlose Hitze und Trockenheit, endlose Weite und tödliche Kreaturen. Zum Glück bekommt sie Unterstützung von Einheimischen, die wissen, wie man an diesem lebensfeindlichen Ort bestehen kann.
09:30
Klein aber fein - so lautet das Motto für den Bau Venedigs im Miniatur Wunderland. Auf einem nur 9 Quadratmeter großen Abschnitt soll die Lagunenstadt mit Gondeln, Brücken und historischen Bauten entstehen. Natürlich alles Marke Eigenbau und im Maßstab 1:87. Felix kümmert sich um den Bau der originalgetreuen Mini-Gondeln. Filigranarbeit par excellence.
10:10
Während Gondelspezialist Felix heute seine filigranen Meisterwerke "zu Wasser" lässt, kämpfen die Mitarbeiter des Carsystems mit der Bewältigung des Alltags. Denn die Autos im Miniatur Wunderland sind genauso reparaturanfällig wie im realen Leben. Modellbauer Sönke ist der Herr der Wälder. Seine Aufgabe: Venedig soll einen Park bekommen. Dafür hat er sich ein paar Spielereien einfallen lassen.
10:55
Gaston ist gelernter Tischler und der Brückenbauer des Miniatur Wunderlandes. Neuestes Projekt des bayerischen Urgesteins ist der Bau einer futuristischen Skihütte in den Alpen. Gags per Knopfdruck, sind das Metier von Stefan. Er bohrt in nur Zentimeter große Modellbaufiguren Gelenke ein und macht sie so beweglich. Echte Millimeterarbeit. Kein Wunder, dass sein Spitzname Daniel Düsentrieb lautet.
11:40
Kein Venedig ohne Karneval. Bobby ist der Mann für fantasievolle Kostüme und Masken. Jede seiner in aufwändiger Kleinarbeit hergestellten Figuren ist ein Unikat. Etwas technischer geht es dagegen in der Lokwerkstatt zu. Hier laufen alle defekten Züge und Waggons auf. Größter Feind des laufenden Verkehrs in der weltgrößten Modelleisenbahn: Staub auf den Gleisen.
12:25
Der Nil hat nicht nur eine, sondern tausende Quellen. Das Quellgebiet liegt im afrikanischen Rift Valley, einer tektonischen Verwerfung, die im Laufe von Jahrmillionen ganze Gebirge auftürmte. Der höchste Gipfel liegt 5000 Meter über dem Meer, das Schmelzwasser des darunterliegenden Gletschers fließt auf abenteuerlichen Umwegen in den Nil.
13:20
Am Abfluss des Viktoriasees in Uganda entsteht aus den kleinen Nilquellen ein breiter Fluss mit sandigen Ufern und gewaltigen Stromschnellen. Im Murchison Falls Nationalpark stehen tausende Flusspferde im Wasser, große Krokodile liegen an den Sandbänken. Riesige Vogelschwärme ziehen zu ihren Futter- und Brutplätzen, und Elefantenherden kommen aus der Savanne hierher, um zu trinken und zu baden.
14:10
Der Blaue Nil ist einer der letzten ungezähmten und praktisch unbewohnten Flüsse Afrikas. Er ist abgesehen vom Viktoriasee der größte Wasserlieferant des Nil und zur Regenzeit mächtiger als der Hauptstrom. Im Sudan und in Ägypten fließt der Nil durch eine schier endlose Wüste und dennoch ist das der einzige Flussabschnitt, den alle Welt kennt.
15:05
Wasserkrise weltweit: In Ägypten findet eine Umverteilung riesiger Wassermengen zugunsten internationaler Großkonzerne und zum Nachteil der örtlichen Landwirte statt. Im Südwesten der USA streiten sich Kommunen, Industrie und Landwirte darum, wer wie viel Wasser zu sparen hat. Und in Indien zeigen Projekte mit altem Saatgut die Vorteile einer Rückkehr zu natürlichen Wasserkreisläufen.
15:55
Kostbares Süßwasser wird weltweit immer knapper. In Indien zeigen traditionelle Techniken Lösungsmöglichkeiten auf. In Frankreich wird durch den Rückbau eines Staudamms der natürliche Wasserkreislauf wiederhergestellt. Die Nutzung des Colorado River in den USA bedroht Umwelt und Menschen in Mexiko. Und in Ägypten bieten alte und neue Bewässerungsmethoden eine Zukunftsperspektive für Nilbauern.
16:40
Wasserknappheit wird in vielen Regionen der Erde zu einem immer größeren Problem. Deshalb suchen Experten unter Hochdruck nach Lösungen, um eine Katastrophe abzuwenden. Die jüngste Entdeckung eines riesigen Grundwasserleiters im Gestein vor der US-amerikanischen Küste könnte eine große Hoffnung für die Menschheit sein.
17:05
Jedes Frühjahr wenden Wale in Norwegen eine raffinierte Jagdtechnik an, um große Mengen Heringe zu fangen. Wenn sie einen Heringsschwarm entdecken, beginnen sie, ihn einzukreisen und in regelmäßigen Abständen Blasenströme freizusetzen. Dadurch wird eine Art Luftvorhang gebildet, der die Fische zu leichter Beute macht.
17:25
Die Meeresbiologen Eve Jourdain und Richard Kaoliussen haben in Norwegen zwei Jahre lang Orcas studiert. Die intelligenten Schwertwale passen ihr Jagdverhalten stets den Gegebenheiten ihres jeweiligen Lebensraums an. In den norwegischen Fjorden hindern sie ihre Beute mithilfe einer Karussell-Technik an der Flucht.
17:45
In den Tiefen des Ozeans vollführen die flinken und wendigen Seelöwen unglaubliche Unterwassermanöver, um ihre Feinde zu überlisten. Doch auch diese entwickeln immer neue Techniken, um an ihre Beute zu gelangen. Das könnte einem Seelöwenjungen, das gerade an den Stränden Patagoniens schwimmen lernt, zum Verhängnis werden.
18:10
Kaptölpel sind ausgezeichnete Flieger und gnadenlose Jäger. Auf der Suche nach Sardinenschwärmen gleiten sie über den Küsten Südafrikas, um schließlich im Sturzflug ihre Beute zu fangen. Dabei haben sie einen überraschenden Verbündeten: Delfine, die es ebenfalls auf die schmackhaften kleinen Fische abgesehen haben.
18:30
Die Mata Atlantica in Brasilien ist ein besonderer Regenwald, und auch dessen Bewohner sind nicht alltäglich. Manche von ihnen sind extrem selten und ihr spezielles Verhalten kaum bekannt. Spinnenaffen etwa, die auch Muriqui genannt werden, sind Südamerikas größte Affenart und ausschließlich in der Mata Atlantica zu finden.
19:20
Der hochbeinige Mähnenwolf hat sich mit dem kargen Nahrungsangebot in dieser von Trockenheit dominierten Region arrangiert. Da mehr als die Hälfte des Jahres kaum Insekten oder kleine Nagetiere zu finden sind, hat sich das Raubtier darauf spezialisiert, den Mangel an Fleischfutter mit energiereicher Früchtekost auszugleichen.
20:15
Numbat, nördlicher Quoll und Dibbler: sie haben niedliche Gesichter, ihr weiches Fell trägt mal Punkte, mal Streifen. Doch sie alle haben etwas Entscheidendes gemeinsam: ihren Appetit auf Fleisch und Blut - und die Lust zu jagen! Über ganz Australien verteilt leben Dutzende kleiner weitgehend unbekannter Beutelräuber. Forscher setzen alles daran, ihr Überleben zu sichern.
21:05
Diese Meister der Tarnung machen sich vor aller Augen nahezu unsichtbar. Chamäleons verändern durch spezielle Hautzellen ihr Aussehen, Stabheuschrecken ahmen Zweige nach, Polarfüchse bekommen durch hormonelle Umstellungen im Winter ein weißes Fell und die Waldohreule verschmilzt dank ihres gesprenkelten Gefieders mit der Rinde der umliegenden Bäume.
22:00
Die Überlebenskünstler des Tierreichs passen sich extremen Bedingungen an. Frostschutzmittel in der Leber der Frösche hilft ihnen zu überwintern, der Eisbär verlangsamt bei Nahrungsmangel seinen Stoffwechsel, der Pompeji-Wurm ist mit Chitinpanzer und hämoglobin-reichen Kiemen gegen giftige Chemikalien gerüstet und Japanmakaken schützen sich mit dickem Fell und Bädern in heißen Quellen gegen Kälte.
22:50
Die Kämpfer des Tierreichs wissen sich zu verteidigen. Alligatorenschildkröten nutzen ihren Panzer mit hornartigen Schuppen und scharfen Stacheln als Schutzschild. Die Stacheln des Stachelschweins verfügen über kleine Widerhaken und können aufgerichtet werden und der Pangolin rollt sich zu einer undurchdringbaren Kugel mit scharfen Schuppen und schlagkräftigem Schwanz zusammen.
23:40
Der Yala-Nationalpark in Sri Lanka ist bekannt für seine große Leoparden-Population. Klar, dass es da auch öfter einmal zu Rangeleien zwischen den Großkatzen kommt. Die männlichen Leoparden kämpfen um Territorium und Paarungsrechte, während die Weibchen versuchen, ihre Jungen optimal auf das Überleben in einer Welt voller Gefahren vorzubereiten.