04:15
Es ist keine leichte Aufgabe, das Wasser aus den Reservoirs im Norden des Bundesstaates zu den Wasserhähnen von über 8,5 Millionen Menschen in New York City zu bringen. Fast 5 Milliarden Liter werden in der Stadt täglich benötigt, doch diese müssen zunächst gereinigt und über Tausende von Kilometern unterirdischer Tunnel transportiert werden.
04:40
Das Fernsehen machte Präsident John F. Kennedy während seiner Amtszeit zur ultimativen Berühmtheit. Der JFK, an den sich die Welt erinnert, ist jedoch das, was seine Frau Jackie nach seinem Tod erschaffen hat. Von der Air Force One über das Oval Office bis hin zum Rose Garden entwarf Jackie Kennedy die bis heute bekannten Symbole der Präsidentenmacht.
05:20
Es dauerte lange, bis die Wirbeltiere das Land eroberten, doch dann gab es kein Zurück mehr. Die Reptilien schienen das Rennen zu gewinnen, und einige von ihnen wurden zu den größten Lebewesen, die je auf der Erde lebten. Die Dinosaurier dominierten die Erde 150 Millionen Jahre lang - doch sie waren nicht allein.
06:10
In Palm Springs stehen einige der extravagantesten und interessantesten Ha¨user der Moderne. Fu¨r den in Frankreich geborenen Industriedesigner Raymond Loewy schuf der in der Schweizer Architekt Albert Frey einen geschwungenen Glaspavillon inmitten der Wu¨stenlandschaft mit einem beleuchteten Pool, der sich bis in das Wohnzimmer erstreckt.
06:35
John Lautner gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen amerikanischen Architekten des letzten Jahrhunderts. Seine Entwürfe zeichnen sich durch einen Sinn für Dramatik, kraftvolle Geometrie und Wärme sowie durch einen tiefen Respekt vor der Landschaft aus. Ende der 1950er Jahre lässt er mit dem Silvertop eindrucksvoll die Grenzen zwischen Innen und Außen verschwimmen.
07:00
Die Sea Ranch ist eine der ersten ganzheitlich durchgeplanten Wohnanlagen der USA und gilt noch heute als das Nonplusultra für Architekten mit Sinn für Umweltschutz. Hier wird die Moderne als stärkere Ausrichtung auf die Natur und als eine Utopie des Miteinanderlebens interpretiert: Das Land gehört allen, nur die Häuser darauf kann man kaufen.
07:30
Mit ihrem Architekturbüro in San Francisco baut Anne Fougeron immer wieder spektakuläre Häuser, die über Schluchten förmlich aufgehängt werden und die physikalischen Grenzen der Architektur verschieben. Dazu zählt auch das 2014 erbaute Fall House an der rauen Südküste von Big Sur, das einen atemberaubenden Ausblick bietet.
07:55
Eine Woche nach Kennedys Ermordung nimmt die Warren-Kommission ihre Arbeit auf mit dem Ziel einer lückenlosen Aufklärung der Tat. 60 Jahre nach dem Attentat bricht nun ein damaliger Personenschützer sein Schweigen. Das Projektil soll im Autositz stecken geblieben sein, hinter US-Präsident Kennedy. Doch eine Kugel kann nicht im Zickzack fliegen. Die Aussage bringt die Einzeltäter-These ins Wanken.
08:10
Amerika trauert auch um den politischen Aufbruch. Kennedy galt als Popstar der Politik. Kaum jemand wusste, dass der smarte Präsident seit seiner Kindheit unter großen Schmerzen litt und starke Medikamente einnahm. Hunderttausende erweisen John F. Kennedy die letzte Ehre. Seine Ehefrau Jackie wahrt öffentlich Haltung. Privat erlebt sie ihr damaliger Leibwächter verzweifelt.
08:20
In einem Kino in der Nähe des Tatorts wird Lee Harvey Oswald verhaftet. Er beteuert seine Unschuld und wird zwei Tage später in Polizeigewahrsam getötet. War das Attentat doch ein Auftragsmord der Russen oder Kubaner? Die Schüsse auf Kennedy fallen in politisch angespannten Zeiten. Weltweit wird über Motiv, Täter und Drahtzieher spekuliert. Ein Ex-Secret-Service-Agent erinnert sich.
08:30
Die Schüsse auf US-Präsident Kennedy schockierten 1963 die Welt. Mit dem Attentat war auch der Traum von einem besseren Amerika gestorben. Als Personenschützer erlebte Paul Landis den Anschlag aus nächster Nähe. Lange hat er diesen Tag verdrängt. Erst 60 Jahre danach bricht er sein Schweigen und stellt einen Teil der Erkenntnisse über den Mord in Frage.
08:45
Cornwall im Süden Englands war einmal Teil des keltischen Königreichs Dumnonia und ist heute vor allem für seine atemberaubende Natur bekannt. Durch die abgeschiedene Lage haben die Menschen dort eine ganz eigene kulturelle Identität entwickelt. Francesca Chiorando wandelt auf den Spuren von Piraten, Schmugglern und sogar Hexen.
09:35
Das weitläufige, spärlich besiedelte Island regt seit jeher die Fantasie der Menschen an. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Isländer an mystische Wesen glauben. Francesca Chiorando will ergründen, ob es sich dabei nur um Aberglauben handelt oder ob in der Wildnis tatsächlich Trolle lauern.
10:25
Zwischen Juni und Oktober machen Buckelwale vor der Küste Kolumbiens Halt für die Paarung. In Brazzaville, der Hauptstadt der Republik Kongo leben die wohl bestangezogenen Männer Afrikas. Detailreich folgen sie ihrer Leidenschaft für die Haute Couture und das Dandytum. Die indonesische Insel Java droht hingegen langsam durch den Klimawandel im Meer zu versinken.
11:15
Auf Sumatra, nur wenige Kilometer vom Äquator entfernt, kämpfen mutige junge Frauen für das Überleben der letzten wilden Elefanten. In Singapur haucht eine Großfamilie der einzigartigen Kultur der Peranakan neues Leben ein. Und in Sao Tomé und Principe kreiert ein Italiener die vielleicht beste Schokolade der Welt. Dort wurden im 19. Jahrhundert die ersten Kakaopflanzen Afrikas angebaut.
12:10
In den "Goldenen Zwanzigern" hat sich Amerika zur größten Supermacht der Welt entwickelt. Die Dominanz der Nation wird durch einen historischen Bullenmarkt an der Wall Street befeuert, und der explodierende Aktienmarkt hat eine neue Welle von Möchtegern-Finanzgrößen nach New York gelockt.
13:05
Der Börsencrash von 1929 hat die Wall Street in eine Trümmerwüste verwandelt. Joe Kennedy ist einer der wenigen, die unbeschadet davongekommen sind, und er wettet darauf, dass weitere Verluste entstehen werden. Während die Weltwirtschaftskrise um sich greift, wird Kennedy reicher denn je, während der Rest der Nation ums Überleben kämpft.
13:55
Die Zwillingstürme waren Ikonen in der New Yorker Skyline. Dann veränderte sich an einem zunächst ganz normal erscheinenden Septembermorgen plötzlich alles, und die Türme waren Geschichte. Was folgte, waren mehr als zwei Jahrzehnte konkurrierender Visionen und ständiger Rückschläge, die schließlich in einem neuen Wahrzeichen der Stadt gipfelten.
14:25
Tauben und New Yorker: eine Beziehung, die bereits seit Jahrhunderten besteht. Und wie die meisten Beziehungen in New York City ist sie kompliziert. Die einen hassen die sogenannten "Ratten der Lüfte", die anderen können nicht genug von ihnen bekommen. Aber wer hat recht? Und wie viele Tauben gibt es eigentlich in der Stadt?
14:50
Einst war es das höchste Gebäude der Welt. Auch heute noch ist seine Präsenz in der Skyline von New York City unübertroffen: das Empire State Building. Das fast einhundert Jahre alte Hochhaus ist ein komplexes Ökosystem, das sowohl innen als auch außen komplett modernisiert wurde - kein leichtes Unterfangen.
15:15
Der New Yorker Hafen ist ebenso groß wie komplex. Er beherbergt eines der kritischsten Infrastruktursysteme der USA: sechs Containerterminals, die jeden Tag Millionen Kilos an Fracht ein- und ausladen. Dieses System wird von Tausenden von Arbeitnehmern getragen - von Schlepperkapitänen über die Küstenwache bis hin zu Hafenarbeitern.
15:40
Es ist keine leichte Aufgabe, das Wasser aus den Reservoirs im Norden des Bundesstaates zu den Wasserhähnen von über 8,5 Millionen Menschen in New York City zu bringen. Fast 5 Milliarden Liter werden in der Stadt täglich benötigt, doch diese müssen zunächst gereinigt und über Tausende von Kilometern unterirdischer Tunnel transportiert werden.
16:05
Das Fernsehen machte Präsident John F. Kennedy während seiner Amtszeit zur ultimativen Berühmtheit. Der JFK, an den sich die Welt erinnert, ist jedoch das, was seine Frau Jackie nach seinem Tod erschaffen hat. Von der Air Force One über das Oval Office bis hin zum Rose Garden entwarf Jackie Kennedy die bis heute bekannten Symbole der Präsidentenmacht.
16:45
Francesca Chiorando verschlägt es ins walisische Snowdonia, eine der entlegensten Ecken Großbritanniens. Die Region ist geprägt von neun Gebirgsketten, die den höchsten Berg in Wales beheimaten: den Snowdon. Hier wurden in der Vergangenheit Schlachten entschieden, heute zieht er Wanderer und Kletterer nahezu magisch an - trotz vieler Gefahren.
17:35
Von Marokko aus begibt sich Francesca Chiorando auf eines der größten Abenteuer ihres Lebens: In der Sahara erwarten sie gnadenlose Hitze und Trockenheit, endlose Weite und tödliche Kreaturen. Zum Glück bekommt sie Unterstützung von Einheimischen, die wissen, wie man an diesem lebensfeindlichen Ort bestehen kann.
18:25
In Gabun erforscht Zoologin Martha Robbins das Sozialverhalten von vom Aussterben bedrohter Flachlandgorillas und versucht, hochwertigen Öko-Tourismus im Land zu etablieren. Das Galapagos-Archipel im Pazifik gilt als lebendiges Museum der Evolutionsgeschichte mit großem Artenreichtum. Das zieht immer mehr Naturliebhaber an, nicht ohne Folgen für die Tierwelt und die Natur.
19:20
Der Äquator liegt zu 80 Prozent über dem Meer und lässt viel Wasser verdunsten. Die warme Luft steigt auf und erzeugt einen Tiefdruck, der Luft von den Polen nachströmen lässt: die Passatwinde. An Land lässt die Verdunstungsfeuchtigkeit die Regenwälder üppig wachsen. Die kenianische Kleinstadt Iten hat ideale Trainingsbedingungen für Lang- und Mittelstreckenläufer. Doch das Klima ändert sich.
20:15
Wissenschaftler untersuchen Megalodon-Zähne aus der ganzen Welt, um etwas über Ernährung des Riesenhais zu erfahren. Neue Fossilfunde geben Einblicke in das gewalttätige Leben der Säbelzahnkatzen. Und Genetiker versuchen, den Tasmanischen Tiger wiederauferstehen zu lassen, der vor fast einem Jahrhundert vom Menschen ausgerottet wurde.
21:00
Asteroiden sind Felsbrocken, die durch den Weltraum rasen und massive Zerstörungen verursachen können. Eine Reihe von Weltraummissionen hat sie zum Ziel ihrer Forschungen gemacht. Könnte diese Gefahr aus dem All auch Aufschluss über den Ursprung des Lebens auf der Erde geben? Und kann sich die Menschheit vor Asteroiden schützen?
21:55
Sie ist der sprichwörtliche Fixstern des Sonnensystems: die Sonne. Sie ist Ursprung des Lebens, aber auch seine größte Gefahr. Mit ihrer Kraft und lebensspendenden Energie für Mensch, Tier und Natur bleibt sie ein Geheimnis. Denn die Suche nach der Sonne ist zugleich die Suche nach der größten aller Fragen: Was ist Leben? Um Antworten zu finden, macht sich ein Filmteam auf eine Reise um die Welt.
23:25
Der 20. Juli 1969 veränderte die Geschichte der Weltraumforschung für immer. An diesem Tag hinterließen zwei Männer ihre Stiefelabdrücke auf der Oberfläche des Mondes. Diese außergewöhnliche Leistung stellte den Höhepunkt jahrzehntelanger Forschungen, großer Innovationen, aber auch vieler Opfer dar. Wie ist die Menschheit bis zum Mond gekommen?
23:55
Gletscher sind nicht nur die größten Trinkwasserspeicher des Planeten, sie sind auch Tresore der Geschichte. In ihrem Inneren sind zahllose Relikte aus längst vergangenen Zeiten eingeschlossen. Durch den Klimawandel geben die schmelzenden Riesen diese Objekte jetzt frei. Die Funde aus dem Eis helfen Gletscherarchäologen dabei, das Leben unserer Vorfahren im Alpenraum zu rekonstruieren.