04:15
Kleopatra, Nofretete und Hatschepsut - die Geschichte des alten Ägypten ist auch eine Geschichte der Frauen. Bereits vor 4500 Jahren regiert die erste Frau allein über das Reich am Nil. Ob als Königinnen, Beamtinnen, Händlerinnen oder Ärztinnen: Frauen haben viele Möglichkeiten, sich im alten Ägypten zu verwirklichen. Sie genießen eine Form der Gleichberechtigung, die in der antiken Welt ihresgleichen sucht.
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In seiner langen Geschichte führt Ägypten viele Kriege. Einerseits, um neue Länder zu erobern, andererseits, um Angriffe von außen abzuwehren. An drei Hauptfronten kämpft das Reich: im Süden gegen die Nubier, im Westen gegen die Libyer und im Osten gegen die Hyksos, später gegen die Hethiter, die Seevölker und andere. Die Pharaonen setzen aber auch auf diplomatische Mittel, um die ägyptischen Interessen zu wahren.
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Die makedonisch-griechische Dynastie der Ptolemäer steht für die letzte Blütezeit des alten Ägypten. Sie steht aber auch für den Untergang des Reiches am Nil nach 3000 Jahren.
06:30
Die goldene Totenmaske von Tutanchamun ist der berühmteste archäologische Fund Ägyptens. Die tiefschwarz schimmernden Augen aus Obsidian scheinen wie ein Fenster in die Seele des jungen Pharaos. Wer ist der Junge hinter der Goldmaske? Was haben Forscher über sein Leben und sein Wirken bisher herausgefunden? Was geben die 5400 Grabbeigaben über ihn preis? "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann reist ins Land am Nil, um das herauszufinden. Er trifft prominente Experten, folgt Tutanchamuns Lebensstationen und erhält exklusiven Einblick in die Restaurierungswerkstätten der Archäologen.
07:15
Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban versucht das Regime, Afghanistan touristisch zu öffnen. Während das Auswärtige Amt vor Reisen ins Land warnt, entdecken immer mehr internationale Gäste das vermeintlich unzugängliche Land. ARD-Südasienkorrespondent Markus Spieker kehrt zurück nach Afghanistan, über das er seit 2010 berichtet hat. Als Teil einer internationalen Reisegruppe bewegt er sich zwischen Gastfreundschaft, Propaganda und den Folgen eines Regimes, das Frauen und Mädchen massiv in ihren Freiheiten einschränkt. Wer reist freiwillig nach Afghanistan - und warum? Der Film beleuchtet die Grauzonen zwischen Neugier und Verantwortung, Boykott und Annäherung und stellt die Frage: Kann Reisen politische Wirklichkeit sichtbar machen?
08:00
Das Savoy in London, das Atlantic in Hamburg oder das Waldorf-Astoria in New York sind mehr als nur Luxushotels. Es sind Schauplätze der Geschichte und Bühnen menschlicher Schicksale. "Terra X History" blickt hinter die Fassaden der legendären Luxusherbergen. Der Film erzählt die erstaunlichen Geschichten ihrer Gründer und Gäste: Ob gekrönte Häupter, Schauspieler oder Politiker - Grandhotels ziehen prominente Besucher seit jeher an.
08:45
Orte wie Salzburg oder Hallstatt leben auch vom Tourismus. Doch auf die Massen, die dort jeden Sommer durchziehen, blicken viele skeptisch, denn die ortsansässige Bevölkerung zahlt den Preis in Form höherer Lebenshaltungskosten, eingeschränkter Verfügbarkeit über das Gut "Heimat", dazu Lärm, Stau, Stress und Abfallberge. In der Stadt Salzburg fordern inzwischen selbst Hoteliers einschneidende Maßnahmen.
09:30
Im Winter lässt der Touristenstrom auf Mallorca deutlich nach. Der Ballermann, wo sonst Tausende in der Sonne liegen, ist jetzt leer. Das Wasser ist kühl, und neben Sonne gibt es auch Wind. Was ist los auf Mallorca, wenn die Millionen Urlauber weg sind? Wie tickt die Insel im Winter? Die "ZDF.reportage" zeigt Mallorca von einer ruhigen Seite, die den meisten Touristen unbekannt ist, und begleitet Einheimische und Urlauber auf der Insel.
10:00
Interessante Themen werden in den Dokumentationen präsentiert. Oft sind es auch emotionale Geschichten, die diese Rubrik so besonders und anspruchsvoll machen.
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Interessante Themen werden in den Dokumentationen präsentiert. Oft sind es auch emotionale Geschichten, die diese Rubrik so besonders und anspruchsvoll machen.
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Interessante Themen werden in den Dokumentationen präsentiert. Oft sind es auch emotionale Geschichten, die diese Rubrik so besonders und anspruchsvoll machen.
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Interessante Themen werden in den Dokumentationen präsentiert. Oft sind es auch emotionale Geschichten, die diese Rubrik so besonders und anspruchsvoll machen.
13:00
Themen und Hintergründe
14:15
Was verbindet Menschen, die im Osten Deutschlands zur Welt gekommen und aufgewachsen sind? Gibt es eine besondere Ostidentität? Und was macht "die Ostdeutschen" aus? TV-Moderatorin Inka Bause, der weltweit bekannte DJ Paul van Dyk und die Eisschnellläuferin Franziska Schenk: Sie alle stammen aus der DDR und leben jetzt im wiedervereinten Deutschland. War die Ostherkunft für sie ein Makel oder eine Chance?
15:00
Besonders in der jungen DDR wird Mangel zum Motor für Kreativität und Improvisation. Die 1950er- und 1960er-Jahre sind eine Zeit voller Tüftlergeist und Mut: Es fehlen Rohstoffe und Maschinen. Not wird zur stärksten Währung im Sozialismus, Pragmatismus trifft auf Pioniergeist. Aus Schrott und Mangel schafft die DDR Geniales. Rohstoffe, Maschinen und selbst einfache Alltagsgüter sind knapp. Was es im Überfluss gibt: Ideenreichtum. "Not macht erfinderisch" wird zum ungeschriebenen Gesetz, das den Alltag, die Industrie und die Kultur prägt.
15:45
Die DDR träumt in den 1970ern von der Weltspitze - mit Plattenbau und Supersportwagen. Fortschritt wird zur Staatsaufgabe, getragen von Improvisation und dem Können vieler. Doch der Plan hat Lücken. Nicht jede Idee passt ins System. Die Wissenschaft soll aufblühen und der DDR Devisen bringen. Doch die Planwirtschaft duldet keine Neugier. Forschung ist nur erlaubt, solange sie auf Linie bleibt.
16:30
Ende der 1970er-Jahre jagt die DDR nach Devisen - und setzt auf Hightech wie die Funktelefonanlage Blaumeise 3. Auch in der Raumfahrttechnik will man den Westen einholen. Hinter verschlossenen Türen entstehen innovative Meisterleistungen wie die erste künstliche Bandscheibe oder fast unzerstörbares Glas. Die DDR wird von der Geschichte eingeholt. Nach der Wende verschwindet vieles, was als Weltspitze galt. Die DDR der 1980er-Jahre gerät ins Wanken, doch hinter verschlossenen Türen wird weitergeträumt: von der Zukunft, vom Weltraum und von internationalem Ruhm. Was in diesen Jahren entsteht, ist oft visionär, manchmal sogar genial.
17:15
Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban versucht das Regime, Afghanistan touristisch zu öffnen. Während das Auswärtige Amt vor Reisen ins Land warnt, entdecken immer mehr internationale Gäste das vermeintlich unzugängliche Land. ARD-Südasienkorrespondent Markus Spieker kehrt zurück nach Afghanistan, über das er seit 2010 berichtet hat. Als Teil einer internationalen Reisegruppe bewegt er sich zwischen Gastfreundschaft, Propaganda und den Folgen eines Regimes, das Frauen und Mädchen massiv in ihren Freiheiten einschränkt. Wer reist freiwillig nach Afghanistan - und warum? Der Film beleuchtet die Grauzonen zwischen Neugier und Verantwortung, Boykott und Annäherung und stellt die Frage: Kann Reisen politische Wirklichkeit sichtbar machen?
18:00
Das Savoy in London, das Atlantic in Hamburg oder das Waldorf-Astoria in New York sind mehr als nur Luxushotels. Es sind Schauplätze der Geschichte und Bühnen menschlicher Schicksale. "Terra X History" blickt hinter die Fassaden der legendären Luxusherbergen. Der Film erzählt die erstaunlichen Geschichten ihrer Gründer und Gäste: Ob gekrönte Häupter, Schauspieler oder Politiker - Grandhotels ziehen prominente Besucher seit jeher an.
18:45
Orte wie Salzburg oder Hallstatt leben auch vom Tourismus. Doch auf die Massen, die dort jeden Sommer durchziehen, blicken viele skeptisch, denn die ortsansässige Bevölkerung zahlt den Preis in Form höherer Lebenshaltungskosten, eingeschränkter Verfügbarkeit über das Gut "Heimat", dazu Lärm, Stau, Stress und Abfallberge. In der Stadt Salzburg fordern inzwischen selbst Hoteliers einschneidende Maßnahmen.
19:30
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Am 7. Dezember 1941 bombardieren japanische Kampfflugzeuge die am Pearl Harbor stationierte US-Pazifikflotte. Damit weitet Japan den seit 1937 geführten Pazifikkrieg in den Zweiten Weltkrieg aus. Die vormals als neutral gegoltenen USA treten nach diesem Überraschungsangriff in den Weltkrieg ein.
21:05
1942 kommt es zu einer entscheidenden Wende im Pazifikkrieg: Die Japaner wollen die Amerikaner auf den Midway-Inseln in eine Falle locken. Doch die USA drehen den Spieß um: US-Spezialeinheiten hatten schon Wochen zuvor das japanische Marine-Codesystem entschlüsselt. Im entscheidenden Moment gelingt den USA so ein fataler Militärschlag gegen Japan.
21:55
Trotz der großen militärischen Erfolge der Amerikaner ist der Kampfeswille der Japaner ungebrochen. Um Japan zur Kapitulation zu zwingen und den Krieg endgültig zu beenden, greifen die USA schließlich auf eine neuartige Atomwaffe mit ungeahnter Zerstörungskraft zurück.
22:45
Jahrzehntelang haben sie ihre Geschichte verschwiegen - die französischen Kinder deutscher Wehrmachtssoldaten. Nach dem Ende des Krieges wurden sie als "Deutschen-Bastarde", "Boches", beschimpft, ihre eigenen Familien haben sie verstoßen und verachtet. Erst Anfang der 2000er Jahre, als viele schon im Rentenalter sind, begannen sie, ihre Geschichten öffentlich zu machen und ihre Väter zu suchen, die sie nie kennengelernt hatten. Ein ergreifender Film über ein langes währendes Tabu.
23:15
Der Angriffskrieg gegen die Ukraine hat den Wandel Russlands zur Diktatur beschleunigt. Wird aus Putin ein Stalin 2.0? Inzwischen beruht Putins Herrschaft auf einem Führerprinzip, das ihm als Präsident die oberste Befehlsgewalt in politischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und militärischen Belangen sichert. Die imperiale Machtfülle der Stalinzeit gilt Putin als Vorbild. Die Kritik am einstigen Kremlherrscher ließ er zurückdrängen. Längst stehen nicht mehr Verbrechen und Unterdrückung im Zentrum der Erinnerung, sondern die imperiale Größe der Stalin-Ära. Nach dem Sieg über Hitler hatte der Kremlherrscher die von ihm geführte Sowjetunion in den Rang einer nuklearen Weltmacht gehoben. Doch seine Ära steht auch für unermesslichen Terror und Leid. Eine Gewaltherrschaft wie unter Stalin wird es unter Putin nicht geben, sind sich Historiker einig, aber längst spricht man von einem "System Putin", welches das einst verharmlosend als "gelenkte Demokratie" bezeichnete Konstrukt weit hinter sich lässt. Gewaltenteilung gibt es nur pro forma, das Parlament dient eher der Akklamation als der Kontrolle. "Der Krieg hat zu einer deutlichen Zunahme der staatlichen Repression gegen alle Formen von Widerspruch geführt und zur Konzentration der personifizierten Macht, was Russland in eine regelrechte Diktatur drängt", heißt es im Demokratieindex für 2022 (ein weltweit viel beachteter Report der britischen Zeitschrift "The Economist"). So tief wie kein weiteres Land fiel Russland um 22 Plätze in dem internationalen Ranking. Klassische Merkmale der Diktaturen des 20. Jahrhunderts treten zum Vorschein, auch solche, die Putin mit Stalin verbinden: eine imperiale, historisch oder ideologisch begründete Vision. Verbunden mit einer Gleichschaltung der Medien, Demonstration militärischer Macht, Unterdrückung der Opposition, aggressiver Propaganda und Personenkult. Und außenpolitisch, militärisch? Der Kampf, den Stalin einst gegen den Hitlerfaschismus führte, werde nun gegen die (angeblichen) Faschisten in der Ukraine fortgesetzt. Doch führt der von Putin entfesselte Angriffskrieg gegen die Ukraine womöglich zum Scheitern des "Systems Putin"?