04:10
Die ORF-III-Produktion zeigt exemplarisch, was die österreichische NS-Geschichte für einzelne Familien bedeutete. Jahrzehntelang schwiegen ihre Eltern zu den Geschehnissen nach dem "Anschluss". Es war ein Tabu, sich an die einschneidenden Jahre zwischen 1938 und 1945 zu erinnern. Erst 2018 entdeckt die Psychotherapeutin Claudia Zerkowitz-Beiser jenen Lederkoffer in ihrem Keller in der Grazer Humboldtstraße, den ihre Großmutter Anny nach Kriegsende dort verstaut hatte. Er enthält Briefe, Dokumente und Fotos, die vom Erbe ihrer Vorfahren, genauso wie von deren tragischen Schicksalen erzählen - von Flucht, Deportation und Tod. So eröffnete die Familie das legendäre Grazer Margaretenbad, bevor die Nationalsozialisten die Macht übernahmen. Große Teile der Familie wurden in den Folgejahren verschleppt und ermordet. Die TV-Dokumentation verknüpft auf einfühlsame Weise die Historie der Familie mit der Grazer NS-Geschichte und spannt dabei den Bogen bis in die Gegenwart.
05:00
Diese "Land der Berge"-Produktion zeigt eindrucksvolle Bilder einer der großartigsten und vielgestaltigsten Landschaften der Welt: die Alpen. Graubünden ist der größte Kanton der Schweiz; durch beschauliche Dörfer und wilde Bergnatur hebt sich die an Österreich grenzende Region hervor. Hier thront auf 3.410 Metern der Piz Linard - der höchste Gipfel der Gebirgsgruppe Silvretta, die Tirol, Vorarlberg und Graubünden miteinander vereint. Weiter südlich, zwischen der Lombardei und Südtirol, liegt das idyllische Örtchen Bormio. Vielen als beliebtes Wintersportgebiet bekannt, lädt Bormio auch fernab der kalten Jahreszeit zum Verweilen ein: So wurde das warme Wasser der dortigen Thermalbäder schon in Zeiten der Antike geschätzt. Ebenso rufen die stillen Gassen, die sich zwischen den alten Steinhäusern entlangschlängeln, die weitläufigen Plätze und die gemütlichen Cafés den herrlichen Lebensstil des "dolce far niente" ins Gedächtnis. Hinauf, über schier endlos wirkende Serpentinen, geht es nun weiter durch die italienische Almlandschaft, vorbei am Nationalpark Stilfserjoch, in die Tiroler Bergwelt. Zwischen Innsbruck und Jenbach liegt hier eine der urigsten Almen im Inntal, wo die Kühe am Ende des Sommers für den traditionellen Almabtrieb herausgeputzt und feierlich in die heimischen Ställe ins Tal geleitet werden. Der fröhliche Aufzug findet allerdings nur statt, wenn es während der Sommerfrische keine schweren Unfälle auf der Alm gab.
05:45
Mit "16 mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" ist es ORFIII gelungen, besondere Leckerbissen in einem eigenen Format aufzubereiten. Die Reise geht zurück in den November 1970. In 45 Minuten zeigt "16 mm - Schätze aus dem Fernseharchiv" den Zeitgeist vor rund 40 Jahren - unter anderem Alfred Böhm mit seiner legendären "Versteckten Kamera", der TV-Skandal "Transparentbluse" im Familienquiz "Wünsch Dir was", ein weiterer "erotischer" Aufreger im Künstlerhaus - "Intim 70" die erste Sexmesse in Wien und Gunther Philipp "An den Boxen" ein Magazin für Auto und Motorrad.
06:30
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
07:00
08:25
Das Wochenmagazin für die burgenländischen Kroaten.
08:55
Das Wochenmagazin für die Kärntner Slowenen mit folgenden Themen:
09:30
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
13:05
Auf dem jüngsten Erdteil geht die Post ab: Afrikanische Kunst, Kultur, Wirtschaft und Innovation nehmen an Tempo auf, während man in Österreich noch vielfach allein die Kriege, Korruption und Katastrophen des Kontinents im Auge hat. Was kann Afrika? Dieser Frage geht der aktuelle multimediale Schwerpunkt des ORF nach. Und das DialogForum fragt: Welche Aufgabe haben insbesondere öffentlich-rechtliche Medien, wenn es um ein realistisches Bild von Afrika geht? Eine Debatte mit Vertreterinnen und Vertretern der Diaspora, des Journalismus und der Wirtschaft.
14:10
Österreichs Vogelwelt ist ausgesprochen vielfältig. Vögel bevölkern praktisch alle Lebensräume - von der sanften Puszta im Osten des Landes bis auf die schroffen Berghänge der Alpenrepublik. * Die filmische Reise beginnt im Burgenland, wo die Graugänse schon im Februar mit dem Brutgeschäft beginnen. Bald kehren auch Kiebitze und andere Zugvögel in den Seewinkel zurück. Erst wenn der Schnee in den Bergen Kärntens geschmolzen ist, beginnt die Balz der Alpenvögel. * Mehr als 300 Vogelarten können im Jahreslauf in Österreich beobachtet werden. Im Frühling zeigen sich besonders viele von ihrer besten Seite. Für den Ornithologen Leander Khil ist die Brutzeit die bunteste und schönste Zeit im Vogeljahr. Alles balzt, singt und putzt sich heraus. Besonders viele Arten kommen im Gebiet des Neusiedler Sees vor. Die Blässgänse haben hier überwintert. Sie ziehen im Spätwinter zurück in ihre sibirischen Brutgebiete. Anders die hier ansässigen Graugänse: Viele Paare sind schon ihr ganzes Leben lang zusammen und beginnen bereits Ende Februar wieder im Schilf mit dem Brüten. Biologin Denise Reiter gibt einen Einblick in das Paarungsverhalten der Gänse. Im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel werden Graugänse markiert, um ihre Wanderungen zu verfolgen. Harald Grabenhofer leitet das Projekt, in dem auch GPS-Sender zum Einsatz kommen. Mit Sendern ausgestattete Brandgänse geben Einblicke in die Lebensweise dieser Art. Bisher ist unklar, wohin sie nach der Brutzeit wandern, und wo sie den Winter verbringen. An der St. Martins Therme & Lodge werden Vögel beringt, um Veränderungen in den Populationen von Singvögeln zu dokumentieren. Die wissenschaftliche Vogelberingung wird von der Österreichischen Vogelwarte koordiniert. Deren Manager Wolfgang Vogl erklärt den Wert dieser Arbeit. Kiebitze haben weiter südlich überwintert und kehren jetzt in die Ebenen zurück. Sie suchen sich jedes Jahr einen neuen Partner und brauchen daher etwas Vorlaufzeit, bis sie Eier legen und ihre Küken großziehen. Viele durchziehende Vogelarten rasten im Frühling nur hier, um bald weiter nach Norden zu ziehen. Richard Katzinger ist passionierter "Birdwatcher" und hat eine Leidenschaft dafür, mit Fernglas und Fernrohr nach seltenen Gästen zu suchen. Beate Wendelin hat sich einem der buntesten Vögel Europas verschrieben: Der wärmeliebende Bienenfresser scheint vom Klimawandel zu profitieren und breitet sich derzeit auf dem ganzen Kontinent aus. In den Bergen Kärntens beginnt die Brutzeit um einiges später. Remo Probst von BirdLife Österreich kennt die Bergwälder und ihre Vögel bestens und erzählt von den Eulen und Hühnern des Waldes. Die Hohen Tauern sind Heimat jener Vogelarten, die nur in den höchsten Lagen Österreichs zu finden sind. Der schneereiche Winter verzögert den Beginn der Brutsaison und so sind auch Anfang Juni noch nicht alle Brutvögel hier eingetroffen. Doch eine erste Warmphase lässt den Schnee schmelzen und versetzt Alpenbraunelle, Alpendohle und Schneesperling in Frühlingsstimmung. Eine Dokumentation von Mario Kreuzer und Leander Khil
15:05
Turmfalken sind die erfolgreichsten Greifvögel Europas. Diese Doku begleitet zwei Brutpaare: eines in einer gut geschützten Mauernische im Zentrum Wiens, das andere ums Eck - in einem verwaisten Blumenkistchen am Fensterbrett desselben Innenstadthauses. Es entwickelt sich ein emotionales Drama, das alle entscheidenden Brutphasen umfasst. Während das unerfahrene Brutpaar des einen Nests ständig dazu lernt und am Ende erfolgreich ist, endet die Brut des anderen Paares in einer Tragödie. Hautnah erleben wir Balz, Brautwerbung und das erste Ausfliegen der Jungen. Der Film zeigt aber auch die Vielseitigkeit des Turmfalken in diversen österreichischen Landschaften - als anpassungsfähiger Bewohner von Au-Gebieten und alpinen Regionen ist er ein meisterhafter Jäger, der sich im Herbst entscheiden muss, ob er in Österreich überwintert oder doch gen Süden zieht. Ein Film von Mario Kreuzer und Leander Khil.
16:00
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
16:10
Diese "Land der Berge"-Produktion zeigt die atemberaubende Gipfelwelt des Karwendels sowie die Tiroler Silberstadt Schwaz und ihre facettenreiche Umgebung. Ausgangspunkt ist das 2.344 Meter hoch gelegene Kellerjoch, das über Schwaz thront. Im 15. Jahrhundert war Schwaz zum bedeutendsten Silberabbaugebiet in Europa geworden. Für Kaiser Maximilian war das Schwazer Silber eine wichtige Einnahmequelle. Und von hier aus kontrollierten die Fugger im ausgehenden Mittelalter den Handel in der Region. Die Burg Freundsberg ist ein weiteres Wahrzeichen der Stadt. Der bekannte TV-Moderator Harry Prünster kennt die Burg und Schwaz sehr gut: Er stammt aus Fiecht bei Schwaz und beschreibt einzigartige Wanderziele im Karwendel. Von Stans bei Schwaz gelangt man in die Wolfsklamm. Über Jahrtausende grub sich das Wasser den Weg durch das Gestein. Eine atemberaubende Wanderroute führt durch die Klamm, an deren Ende das Felsenkloster St. Georgenberg liegt. Die Benediktinerabtei mit ihrer fast tausendjährigen Geschichte ist heute noch ein beliebtes Pilgerziel und bietet Wandernden Rast und Ruhe. Weiter geht es anschließend ins Engtal, das ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen ins Karwendel ist. Der Kletterexperte Paul Gürtler, dem im Karwendel viele Solobesteigungen gelungen sind, führt abschließend durch seine Bergheimat zum Etappenziel: Der Lamsenspitze und ihrer atemberaubenden Aussicht.
17:00
Elke kommt nach langer Zeit wieder ins Haus und wird von ihren beiden Mitarbeitern umschwärmt. Doch Elke hat mit ihnen nichts im Sinn. Sie sehnt sich nach ihrem Sohn, der auf einem Computer-Camp in Brüssel ist.
17:50
Ein Star kommt nach Velden. Patrick, ein gefragter Rocksänger, soll auf der Burgruine Finkenstein ein Konzert geben. Krista hat als Leiterin des Reisebüros die Verantwortung für Tour und Promotion übernommen. Doch Kramer entwickelt einen bösen Plan, um die Veranstaltung platzen zu lassen.
18:45
Männergesundheit umfasst weit mehr als nur körperliche Fitness; sie berührt entscheidende Aspekte wie Krebsvorsorge, Herzkreislauf-Erkrankungen, hormonelle Veränderungen sowie das psychische Wohlbefinden. Dennoch nehmen viele Männer Vorsorgeuntersuchungen seltener wahr und suchen erst bei akuten Beschwerden medizinischen Rat. Der Aktionsmonat Movember setzt genau hier an, um das Bewusstsein für präventive Maßnahmen zu schärfen und Tabus rund um die physische und mentale Gesundheit von Männern abzubauen. Siegfried Meryn beantwortet dazu Ihre Fragen gemeinsam mit Shahrokh F. Shariat. Er ist Vorstand und Leiter der Universitätsklinik für Urologie an der Medizinischen Universität Wien im AKH Wien. Schicken Sie uns Ihre Fragen per Mail an medizin@orf.at oder telefonisch unter +43/1/87878-25614.
19:18
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
19:25
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel.
19:40
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
20:15
Leistbarer Wohnraum ist in Österreichs Städten ein rares Gut. In Innsbruck, Salzburg und Wien liegen die Mieten oft weit über der definierten Obergrenze von 40 % des Haushaltseinkommens. Unbefristete Mietverträge gibt es so gut wie keine mehr. Massenbesichtigungen, hohe Ablösen und Bewerbungsprozesse wie für Spitzenposten machen die Wohnungssuche in der Stadt zu einer Belastungsprobe für Nerven und Geldbeutel. Familien und Studenten ziehen deshalb immer öfter in die benachbarten günstigeren Bundesländer Niederösterreich und Burgenland. Hohe Baukosten, hohe Zinsen und strengere Kreditvergabe-Regeln lassen oft auch den Traum vom Eigenheim platzen. Was für einen Durchschnittsverdiener früher Standard war, ist heute Luxus geworden. Der Gestalter Florian Kröppel über ein Grundbedürfnis, das nicht mehr alle Menschen stillen können.
21:05
Eine Reportage warum die Mieten in der Tiroler Landeshauptstadt für viele unleistbar geworden sind Die Wohnung von Herbert F., einem pensionierten Innsbrucker ist sechzehn Quadratmeter groß. Er bezahlt 450 Euro Miete im Monat. Das sind 28 Euro pro Quadratmeter. Einige seiner NachbarInnen in dem heruntergekommenen Haus mitten in Innsbruck zahlen sogar noch mehr für ihr Mini-Appartement: bis zu 650 Euro monatlich. Innsbruck ist nicht nur ein teures, sondern auch ein gefragtes Pflaster. Mehr als 30.000 Studierende leben in der Alpenstadt, viele davon aus Deutschland. Die Nachfrage nach Mietwohnungen ist also groß und das Angebot begrenzt. Das treibt die Mieten in die Höhe. Während für viele Innsbruck unleistbar geworden ist, freuen sich AnlegerInnen über steigende Mieterträge. "Am Schauplatz"-Reporterin Beate Haselmayer besucht in Innsbruck heruntergekommene Mini-Wohnungen, luxuriöse Eigentumsdomizilie und rentable Anlageobjekte. Sie zeigt, wer von den horrenden Mietpreisen profitiert und konfrontiert Politiker mit der Preisexplosion am Mietmarkt.
22:00
22:55
"Wenn Worte verändern" ist eine dokumentarische Serie, die einen seltenen Einblick in die Welt der Psychotherapie ermöglicht. Im Mittelpunkt stehen vier Menschen und zwei Therapeuten, die über eine Staffel hinweg auf ihrem persönlichen Weg als KlientInnen und TherapeutInnen begleitet werden. Die Kamera ist dort, wo Veränderung beginnt - im geschützten Raum der Therapiesitzung. Wie unterschiedlich diese Prozesse sein können, zeigen die Geschichten der Betroffenen: Tamara möchte eigene Grenzen besser wahrnehmen und weniger streng mit sich selbst sein: "Paradoxerweise möchte ich daran arbeiten, nicht immer an mir arbeiten zu müssen." Daniel hingegen möchte lernen, öfter Nein zu sagen: "Ich will es allen recht machen und dadurch sage ich leider zu oft Ja." Auch Paarbeziehungen sind Teil der Reihe: Miriam und Thomas sprechen über Nähe, Eifersucht, unterschiedliche Wahrnehmungen und Verantwortung für die Grenzen in ihrer Beziehung - und zeigen dabei zugleich, wie stark ihre Verbundenheit ist. Authentisch, respektvoll und mit großer Empathie erzählt die Serie von Ängsten, Konflikten, Hoffnung und persönlichem Wachstum - ohne Inszenierung oder Voyeurismus. Die Therapiesitzungen werden von den Psychotherapeuten Bianca Kraml und Franz Horacek abwechselnd gehalten. Die systemische Psychotherapeutin Monika Wogrolly übernimmt dabei die übergeordnete Expertinnenperspektive und ist in ausgewählten Supervisionssituationen zu sehen. "Wenn Worte verändern" verbindet persönliche Geschichten mit gesellschaftlicher Relevanz. Die Serie trägt zur Enttabuisierung psychischer Gesundheit bei, fördert Verständnis für therapeutische Prozesse und vermittelt alltagsnahe Impulse zu Kommunikation, Emotionsregulation und zwischenmenschlichem Miteinander. So entsteht ein berührendes dokumentarisches Format, das Psychotherapie als Teil unserer Lebensrealität zeigt - nahbar, authentisch und kulturell in Österreich verankert.
23:45
"Wenn Worte verändern" ist eine dokumentarische Serie, die einen seltenen Einblick in die Welt der Psychotherapie ermöglicht. Im Mittelpunkt stehen vier Menschen und zwei Therapeuten, die über eine Staffel hinweg auf ihrem persönlichen Weg als KlientInnen und TherapeutInnen begleitet werden. Die Kamera ist dort, wo Veränderung beginnt - im geschützten Raum der Therapiesitzung. Wie unterschiedlich diese Prozesse sein können, zeigen die Geschichten der Betroffenen: Tamara möchte eigene Grenzen besser wahrnehmen und weniger streng mit sich selbst sein: "Paradoxerweise möchte ich daran arbeiten, nicht immer an mir arbeiten zu müssen." Daniel hingegen möchte lernen, öfter Nein zu sagen: "Ich will es allen recht machen und dadurch sage ich leider zu oft Ja." Auch Paarbeziehungen sind Teil der Reihe: Miriam und Thomas sprechen über Nähe, Eifersucht, unterschiedliche Wahrnehmungen und Verantwortung für die Grenzen in ihrer Beziehung - und zeigen dabei zugleich, wie stark ihre Verbundenheit ist. Authentisch, respektvoll und mit großer Empathie erzählt die Serie von Ängsten, Konflikten, Hoffnung und persönlichem Wachstum - ohne Inszenierung oder Voyeurismus. Die Therapiesitzungen werden von den Psychotherapeuten Bianca Kraml und Franz Horacek abwechselnd gehalten. Die systemische Psychotherapeutin Monika Wogrolly übernimmt dabei die übergeordnete Expertinnenperspektive und ist in ausgewählten Supervisionssituationen zu sehen. "Wenn Worte verändern" verbindet persönliche Geschichten mit gesellschaftlicher Relevanz. Die Serie trägt zur Enttabuisierung psychischer Gesundheit bei, fördert Verständnis für therapeutische Prozesse und vermittelt alltagsnahe Impulse zu Kommunikation, Emotionsregulation und zwischenmenschlichem Miteinander. So entsteht ein berührendes dokumentarisches Format, das Psychotherapie als Teil unserer Lebensrealität zeigt - nahbar, authentisch und kulturell in Österreich verankert.