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TV Programm für ORF III am 01.05.2026

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Wuchteln, Schmäh, Politsatire 17:39

Wuchteln, Schmäh, Politsatire: Geschichte des österreichischen Kabaretts 1961 - 1978

Kunst und Kultur

Eine ORF-III-Produktion zur Geschichte des österreichischen Kabaretts, kommentiert von prominenten Vertretern wie Michael Niavarani, Angelika Niedetzky, Joesi Prokopetz, Andrea Händler, Lukas Resetarits, Florian Scheuba, Werner Sobotka, Erwin Steinhauer und Andreas Vitasek. "Sehen Sie, es ist meine Überzeugung, wer etwas von Kabarett versteht, versteht auch etwas von Demokratie." sagt schon Gerhard Bronner Anfang der 1960er Jahre. Ab 1963 betreut er die Sendung "Zeitventil". Durch das Fernsehen kommt das österreichische Kabarett langsam in das Wohnzimmer der Österreicherinnen und Österreicher. Ein Umstand, der den Kleinkunstbühnen zu schaffen macht. Es ist eine Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs, aber auch der Probleme. Auch die fortschreitende Etablierung des Fernsehens setzt den Bühnen zu und zwingt sie so dazu neue Konzepte und Programme zu schreiben. Ein Konkurrenzkampf, der in eine breite Programmvielfalt mit sich bringt. Österreichs Umgang mit seiner Vergangenheit ist schwierig. Das zeigen auch Skandale wie der Freispruch des SS-Mannes Franz Murers - dem "Schlächter von Wilna", oder die Tötung des Pensionisten Ernst Kirchwegers durch einen rechtsextremen Studenten bei einer Demonstration gegen einen antisemitischen Professor. Auch der jüdisch-stämmige Gerhard Bronner bekommt immer wieder antisemitische Zuschriften. Ein Lieblingsthema des Kabaretts der 1960er Jahre ist Österreichs neuer Platz in der Welt - nicht mehr als Großmacht, sondern als provinzieller Kleinstaat. Während sich der Kalte Krieg zuspitzt und die Angst vor einem atomaren Weltkrieg den Globus in Atem hält, herrscht in Österreich eine Mischung aus Zynismus und Inselmentalität; zum Tod hatte man hier ohnehin stets ein morbides Verhältnis und Österreich wird der Krieg schon nicht betreffen. Sorgen macht man sich im Falle eines Weltkrieges nur über das Schicksal seines Haustieres - so zumindest in Georg Kreislers Chanson "Mein Hund". Abseits der parlamentarischen Politik erwacht in Österreich Mitte der 70er Jahre eine politische Zivilgesellschaft, die sich in neuen sozialen Bewegungen organisiert. Protestiert wird etwa gegen das geplante Atomkraftwerk Zwentendorf. Spätestens mit Beginn der 1980er Jahre etabliert sich dann auch eine neue Generation an Kabarettisten und Kabarettistinnen.

Danach

Wuchteln, Schmäh, Politsatire 18:29

Wuchteln, Schmäh, Politsatire: Geschichte des österreichischen Kabaretts 1978 - 1989

Kunst und Kultur

Kabarett ist nicht Geschichte, aber es hat Geschichte! Und die ist eng verwoben mit der Historie der österreichischen Republik und Gesellschaft. Aktuelle Kabarettgrößen - teils selbst Legenden von damals - erzählen von jenen Satirikern und Satirikerinnen, die das Bühnengenre in unserem Land zu dem machten, was es heute ist. In der Dokumentation kommentieren sie Pointen und Ereignisse von den späten 1970ern bis zum Ende der 1990er. Die Arena-Besetzung gilt als Meilenstein des neuen österreichischen Kabaretts: Das Kabarett boomt, doch den jungen Talenten fehlt es an Auftrittsmöglichkeiten. Neben den etablierten Bühnen in den Theatern entwickelt sich zu dieser Zeit eine Szene, in der Gasthäuser den Kabarettistinnen und Kabarettisten Räume für ihre Auftritte zur Verfügung stellen. Die Möglichkeiten werden vielseitiger und flexibler. Anfang der 1980er entwickelt sich die bis heute übliche Form der Kabarett-Darbietung: Kabarettisten und Kabarettistinnen gehen auf Tournee. Statt typischem Nummernprogramm ist das Soloprogramm angesagt. Der Mensch wird zum Mittelpunkt der kabarettistischen Betrachtung, anstelle politischer Themen. Josef Hader, Lukas Resetarits, Andreas Vitasek und viele andere etablieren sich zu echten Kabarettgrößen. Legendäre Gruppen wie die Hektiker oder Schlabarett gründen sich. Immer begleitet von gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen, zahlreichen Skandalen wie dem Kampf um die Hainburger Au, Udo Proksch und dem Aufstieg der blauen Partei. Mit Alfred Dorfer, Roland Düringer, Andreas Vitasek, Viktor Gernot, Andrea Händler, Reinhard Nowak, Monica Weinzettl, Florian Scheuba, Angelika Niedetzky und Caroline Athanasiadis.

Wuchteln, Schmäh, Politsatire 19:22

Wuchteln, Schmäh, Politsatire: Geschichte des österreichischen Kabaretts 1989 - 2000

Kunst und Kultur

Kabarett ist nicht Geschichte, aber es hat Geschichte! Der Fall des Eisernen Vorhangs geht wie ein Beben durch Europa. Ein neues Zeitalter bricht an, auch im österreichischen Kabarett. Mit den weitläufigen Auswirkungen der Wende, dem Jugoslawien Krieg, dem österreichischen EU-Beitritt und dem Aufstieg Jörg Haiders ist nichts mehr so, wie es einmal war. Gesprächsstoff für Kabarettistinnen und Kabarettisten ist geboten. Um als guter Kabarettist/gute Kabarettistin zu gelten, muss man aber nicht mehr politisch und tagesaktuell sein. Natürlich bleiben manche abseits dieses Trends dem politischen Fach treu, beispielsweise Alfred Dorfer. Dorfer, Reinhard Nowak, Andrea Händler und andere begeben sich neben ihren Ensemble-Formationen nun auch auf Solopfade. Der zu bespielende Raum wird indes immer größer und dichter. Fast alle Größen der Szene spielen Theater-ähnliche Monodramen. Josef Hader baut seine Erfolge aus. Sein Programm "privat" hält sich über zehn Jahre lang. 1993 gilt als ein "Epocheneinschnitt" in der Geschichte des Kabaretts in Österreich: Der Film "Indien" kommt in die Kinos. Ein österreichisches Unikum ist geboren: der "Kabarettfilm". Der große Erfolg wird erst durch Hinterholz 8 in den späteren 1990er Jahren übertroffen.

70 Jahre Andreas Vitásek - Ich bereue nichts 20:15

70 Jahre Andreas Vitásek - Ich bereue nichts

Künstlerporträt

Er ist einer der Großmeister des heimischen Kabaretts und hat mit seinem Stil eine ganze Epoche geprägt: Andreas Vitásek. Mit einer Ausbildung in Paris entwickelte er seine körperbetonte Bühnenkunst von der Pantomime hin zu einem erzählerischen Gesamtkunstwerk, das Poesie und Humor zusammenspannt. Zum 70. Geburtstag begleitet ihn ORF III durch die wichtigsten Stationen seines Lebens - von Wien-Favoriten über Paris bis "Müllers Büro" und zu den Kleinkunstbühnen des Landes, trifft Wegbegleiter wie Viktor Gernot, Erwin Steinhauer, Andra Händler, Eva Maria Marold, Georg Hoanzl, Markus Kupferblum oder Fritz Aumayr und zeigt Ausschnitte aus seinem Schaffen - von den bedeutensten Pointen bis zu unbekannten Schätzen aus dem ORF-Archiv. Happy Birthday, Andreas Vitásek!

Andreas Vitásek - Die besten TV-Momente 21:54

Andreas Vitásek - Die besten TV-Momente

Unterhaltung

Andreas Vitásek ist einer der größten und beliebtesten Kabarettisten des Landes. In der ORF-III-Neuproduktion blicken wir auf einige der lustigsten Auftritte des Großmeisters zurück, in denen er wie kein Zweiter die Absurditäten des Alltags aufs Korn nimmt.

Die Tafelrunde 23:04

Die Tafelrunde

Kabarettshow

Eine ganz besondere Ausgabe des satirischen Monatsrückblicks in ORF III: Andreas Vitásek feiert mit seiner "Tafelrunde" den 70. Geburtstag! Es gratulieren Gastgeber Gerald Fleischhacker sowie doe Kabarettstars Lydia Prenner-Kasper, Berni Wagner und Maria Muhar. Und eines ist klar: Auch diesmal werden die wichtigsten Themen des Monats humorvoll Revue passiert!