16:56
Meister Eder kommt auf die Idee, von Pumuckl ein Abbild zu machen und er schnitzt eine Holzpuppe. Misstrauisch beobachtet Pumuckl das Werk. Die Kundin Frau Hörmann näht für die Figur noch passende Kleider und bringt Eder auch auf die Idee, die Puppe an Fäden aufzuhängen und so eine Marionette daraus zu machen. Eder gibt ihr den Namen Puwackl und an den Schnüren ist sie fast so lebendig wie der Pumuckl selbst. Da wird der Kobold richtig eifersüchtig.
17:26
Drei Kinder aus der Nachbarschaft von Meister Eder wollen Anja einen gehörigen Schrecken einjagen. Anja ist nämlich ein Mädchen aus dem gleichen Haus und behauptet immer, dass sie vor nichts Angst hat. Pumuckl hat diesen Plan mitbekommen und beschließt, dabei mitzuwirken. Er übt fleißig unheimliche Rufe und Geräusche, denn die Aktion soll im Keller stattfinden, wo Anja täglich Getränke holt. Eder folgt Pumuckl in den Keller, um ihn an seinem Vorhaben zu hindern. Schließlich steckt er Pumuckl in einen großen Karton, weil dieser nicht folgen will. Wenig später kommen drei Kinder mit einer Katze, vor der Anja erschrecken soll. Die Katze interessiert sich sehr für die Geräusche, die aus dem Karton kommen und sie versucht ihn zu öffnen. Pumuckl ist in Gefahr.
17:52
Eder bekommt Besuch von seiner Cousine Irma und ihrem Sohn Fritz. Es gibt Kaffee und Kuchen und eine große Schüssel Schlagrahm. Damit Pumuckl beim Kaffeetrinken nicht dauernd durch heimliches Mitnaschen stört, verspricht Eder ihm eine Extraportion Sahne. Nachdem der Tisch abgeräumt ist, machen sich der kleine Fritz und der mitgebrachte Hund in der Küche über Pumuckls Extra-Sahneportion her. Um wenigstens etwas abzubekommen, isst Pumuckl eilig mit. Fritz und seine Mutter verabschieden sich, aber nicht für lange: Schon nach wenigen Minuten kommen sie zurück, weil Fritz von der Sahne schlecht geworden ist. Besorgt gibt Eder dem Jungen ein paar Tropfen Magenbitter. Das hätte er nicht tun sollen, denn nun macht sich Pumuckl über die Magenbitterflasche her.
18:19
Eder und Pumuckl gehen in den Zoo. Die vielen fremden Tiere sind neu und aufregend für den kleinen Kobold. Als Eder sich bei einem Glas Bier ausruht und dabei einschläft, benutzt Pumuckl die Gelegenheit, um allein auf Entdeckungsreise zu gehen. Im Käfig mit den Meerschweinchen passiert ihm das, wovor er immer am meisten Angst hat: Er bleibt an einem Drahtende hängen. Und nach dem Koboldgesetz wird ein Kobold sofort sichtbar, wenn er an einer Sache hängen bleibt, die von Menschenhand gemacht ist. Außerdem muss er beim Besitzer der Sache bleiben. Es gelint ihm noch, sich mit einem Salatblatt zu verdecken, aber eines der hungrigen Meerschweinchen frisst unaufhaltsam das Blatt auf. Meister Eder sucht schon fieberhaft nach Pumuckl.
18:49
Der Pumuckl möchte unbedingt lesen und schreiben lernen. Eder bemüht sich sehr, es ihm beizubringen, aber Pumuckl ist viel zu ungeduldig. Er möchte unbedingt sofort Briefe schreiben. Eder gibt ihm Papier und voll Hingabe schreibt Pumuckl seinen ersten Brief: "Vier kalt" steht darin. Und wer soll nun den Brief bekommen? Die Hausmeisterin. Als diese den Brief findet, ist sie sehr erstaunt und schüttelt den Kopf. Diese Wirkung beflügelt Pumuckl, ihr gleich noch einmal zu schreiben. Über diesen zweiten Brief ist die Hausmeisterin noch erstaunter, aber auch schon beängstigt, weil die Briefe ja auch von einem gefährlichen Irren sein könnten. Sie sieht sich in dieser Vermutung bestätigt, als sie noch einen Brief bekommt.
19:16
Über die Osterfeiertage ist Eder bei seiner Schwester eingeladen, die zusammen mit ihrem Mann und der Tochter Bärbel in einem Haus mit großem Garten wohnt. Pumuckl kommt natürlich mit. Als nun für die kleine Bärbel Ostereier im Garten versteckt werden, findet Pumuckl, dass die Verstecke viel zu einfach sind und bringt die Eier und Süßigkeiten an ungewöhnliche Plätze. Groß ist daher dann auch die Enttäuschung von Bärbel, weil sie nichts findet. Erst nach intensivem gemeinsamen Suchen, an dem sich auch Eder beteiligt, tauchen die Ostereier wieder auf. Pumuckl ärgert sich darüber, dass Eder dabei die meisten Verstecke erraten und verraten hat und nimmt Rache.
19:41
Am ersten April machen Meister Eders Stammtischbrüder dem Pumuckl Konkurrenz, indem sie den Schreinermeister in den April schicken: Sie erzählen Meister Eder von einem Handwerkskollegen, der ebenfalls so einen Kobold wie den Pumuckl habe. Eder ist froh, endlich einen Gesprächspartner in dieser Sache zu haben und besucht den Schreinermeister Zacharias. Doch dieser reagiert nur mit großem Unverständnis. Eder merkt, was die anderen mit ihm angestellt haben und nun tritt Pumuckl auf den Plan.
20:15
Mozart selbst bereiste Spanien nie - auch wenn einige seiner Oper in Sevilla verortet sind. Seine Musik begeistert allerdings Menschen auf der ganzen Welt bis heute. In einem einzigartigen Konzert in der spanischen Hauptstadt Madrid singt die junge österreichische Sopranistin Maria Ladurner gemeinsam mit dem österreichischen Barucco Vokalensemble & Orchester unter der Leitung von Heinz Ferlesch Mozarts Musik. Auf dem Programm steht, neben dem berühmten Requiem und den wohl bekanntesten Motetten "Exsulate, Jubilate" und "Ave verum corpus", auch Arvo Pärts "Da pacem Domine" sowie eine Adaption von Bachs Choral "Komm, süsser Tod". Maria Ladurner zählt zu den spannendsten Sopranistinnen mit Fokus Barockmusik im aktuellen Musikgeschehen. Publikum und Kritik sind gleichermaßen von ihr beeindruckt. Sie ist Preisträgerin des Biber-Wettbewerbs und gewann mit dem von ihr mitgegründeten Ensemble Mozaïque den 1. Preis und Publikumspreis des Händelwettbewerbs Göttingen sowie des Wettbewerbs der Musikakademie Rheinsberg. TV-Premiere
21:31
Ein Tiroler Bergdorf um 1813. Seit dem Tod ihres Mannes lebt die bei den Frauen anerkannte und beliebte Hebamme Rosa Koelbl in bescheidenen Verhältnissen. Als ihre jüngere Schwester Anna unehelich schwanger wird und sich wegen der Anfeindungen im Dorf und aus Scham das Leben zu nehmen versucht, flieht Rosa mit Anna in die Stadt, um in der neugegründeten Gebäranstalt des Medizinalrates Jakob Aigner zu arbeiten. Dort stellt sie fest, dass die Schwangeren häufig dem Kindbettfieber zum Opfer fallen und teilweise von den Ärzten für medizinische Experimente missbraucht werden. Rosa gerät in einen existentiellen Konflikt zwischen ihrer über Jahrhunderte tradierten Hebammenkunst und den Interessen der "modernen", männlich dominierten Geburtsmedizin. Ausgerechnet in einem Vertreter der Ärzteschaft, dem fortschrittsgläubigen Gennaro Kauner, glaubt sie einen Mitstreiter für ihre Sache gefunden zu haben.
23:07
`Rössl`-Wirtin Cordula hat nur noch zwei Wochen Zeit, um einen Mann aus dem Hotelgewerbe zu heiraten. Die von ihrem Vater testamentarisch gesetzte Frist läuft ab. Der gesamte Betrieb würde an ihren Onkel Simon gehen. Zwar hat es Cordula auf den feschen Kellner Franz abgesehen, doch dieser ist bereits Hals über Kopf in die Hotelfachschülerin Monika verliebt. Da bringt Zwillingsbruder Benedikt Verwirrung ins Spiel. Mit Peter Weck (Franz / Benedikt), Waltraut Haas (Cordula), Ingeborg Schöner (Monika), Gunther Philipp (Straks), Oskar Sima (Onkel Simon), Paul Hörbiger (Zwicker) u.a. Regie: Franz Antel 85.48