16:00
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
17:04
Anna und Óli Rubeksen kochen aus Leidenschaft. Die Nebenerwerbslandwirte nutzen, was ihnen die karge Vegetation der Heimat auf den Färöer-Inseln bietet. Vor allem Rhabarber entpuppt sich in ihrer Küche als äußerst vielseitiges Gemüse, das nicht nur als Dessert dient. Das Paar verbindet die traditionelle Küche der Inseln im Nordatlantik mit modernen Einflüssen und schafft ganz neue Kreationen. Fisch und Lamm, klassische Bestandteile der Inselküche, gehen bei Anna und Óli überraschende und köstliche Verbindungen mit dem Rhabarber ein: Herzhaftem Salat, einem scharfen Chutney und der bei Niedrigtemperatur im Boden gegarten Lammkeule verleiht das Gemüse seine besondere Note. Ganz klassisch als Kompott kommt der Rhabarber mit Haselnussbaiser und Rahm daher - ein Dessert das süße und saure Geschmacksnoten vereint.
17:37
Eine schroffe Steilküste, geformt aus Basalt und Vulkangestein, so ragen die Färöerinseln aus dem Meer und trotzen dem stürmischen Nordatlantik. Grasbewachsene Berghänge, Wasserfälle und kleine Bäche prägen die Landschaft. In den letzten 1.000 Jahren hat sich hier eine einzigartige Kultur entwickelt. Als direkte Nachfahren der Wikinger fühlen sich die Färinger ihrer Tradition verpflichtet, ohne sich dabei den Vorzügen der modernen Welt zu verschließen. Archaische Jäger- und Sammlerkultur trifft auf moderne Kunst und Musik. Gutes Leben auf den Inseln Gerade einmal 50.000 Menschen leben auf den Färöern, die ein autonomer Bestandteil des Königreichs Dänemark sind mit eigener Regierung, ohne EU-Mitgliedschaft. Die Färöer haben umfangreiche Fischfangrechte, die sie selbst nutzen oder auch an andere Nationen verkaufen dürfen. Der Ertrag der Fischerei hat die kleine Inselwelt reich gemacht. Milliardenteure Investitionen in den Tunnelbau leisten sie sich, um selbst die kleinsten der 18 Inseln zu erreichen. Es lebt sich gut auf den windumtosten Inseln. Halsbrecherische und umstrittene Traditionen Eierdiebstahl ist eine der Traditionen der Färinger. Sie seilen sich an den Klippen ab, um die Nester der Seevögel auszuräubern. Halsbrecherisch ist auch der Schafabtrieb in Tjørnuvík. Mit einer handbetriebenen Seilbahn werden die Tiere über eine tiefe Schlucht transportiert. Die umstrittenste Tradition auf den Färöern ist der Walfang. Jahrhundertelang war er überlebenswichtig. Diese Zeiten sind längst vorbei. Dennoch befürwortet die Mehrheit der Färinger den Walfang bis heute. Trotz internationalem Protest.
18:28
Norwegen erstreckt sich bis weit im Norden, weit jenseits des Polarkreises. Das Land birgt viele in Eis und Schnee gehüllte Schätze, die sich am besten auf einer Bootsfahrt entdecken lassen. Von den historischen Städten wie Bergen und Tromsö bis hin zu den Naturwundern der Lofoten hält ein Winterbesuch in Norwegen viele Überraschungen bereit. Höhepunkt solch einer Reise in den Norden ist natürlich die faszinierende Aurora Borealis.
19:18
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19:30
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel.
19:40
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
20:15
Steile Hänge, abgelegene Hütten, stille Orte - so erwartet der steirische Hochlantsch seine Besucher. Östlich der Mur auf über 1.700 Metern Seehöhe tut sich eine Landschaft auf, die nur sehr sanft von Menschenhand gestaltet ist und wo die Natur sich noch ihr Recht genommen hat. Wer hier ständig im Kreislauf der Jahreszeiten lebt, wird eins mit dem alpinen Zauber. Regisseur Wolfgang Scherz porträtiert in dieser Heimat Österreich Produktion Menschen, die hier aufgewachsen sind und die sich nichts anderes vorstellen können, als hier zu leben: den Almholda, Musiker und Ziehharmonikabauer Martin, der auf der Hoferhütte auf 160 Tiere schaut, den "Steirerjogl" Gerald, der seit dreiundzwanzig Jahren in extremer Lage seine Almhütte betreut, und die Lehrerin Waltraud, die selbst auch Bäuerin ist und noch die Geschichten von früher kennt.
21:06
Im Kärntner Glantal zeigt sich die Natur facettenreich und die Menschen bodenständig: sanfte Almen, malerischen Landschaften und Menschen, die ganz mit der Region verwurzelt sind. Heidi und Silvester Kanatschnig haben sich vor über zwanzig Jahren in den Kopf gesetzt, dass das Glantal perfekt zum Westernreiten geeignet ist. Am Wernhof setzen sie ihre Leidenschaft seither um. Der Wald und das Holz begleiten Marcus Wagner aus Kraig schon von Kindheit an. Nach einem halben Lehrjahr in Kanada kehrte er nach Kraig zurück und gründete hier seine Kreativwerkstätte für alles, was aus Holz ist. Rund ums Holz dreht es sich auch am Kärntner Holzstraßenkirchtag, der zum mittlerweile 29. Mal stattfindet. Der Obmann der Kärntner Holzstraße Günter Sonnleitner ist mit seinen 83 Jahren schon ein alter Hase im Geschäft. Gert Schneiders große Liebe ist die Eisenbahn. Als Obmann des Vereins Gurkthalbahn Kärntner Museumsbahn seit 1974 bemüht sich der Gert seit fünf Jahrzehnten um die Erhaltung dieses historischen Stücks Zeitgeschichte. Die Trachtengruppe Tigring hat sich der Weitergabe modischer Traditionen verschrieben. Alter, Geschlecht oder Bezirksgrenzen spielen für Obfrau Isabella Jessenitschnig keine Rolle - jede Person ist willkommen! Ganz besonders freuen tun sich alle, wenn es Nachwuchs bei den Jungen gibt. R: Leopold Fuchs
21:56
Die Wachau lädt zum Träumen ein, genau jetzt zum Sommerbeginn. Die Leute, die hier leben, veranstalten jedes Jahr um diese Zeit ein grandioses Spektakel: Zur Sommersonnenwende entzünden die Menschen spektakuläre Feuer, die die Dämmerung erhellen und wie Signalfeuer zum Himmel hin brennen. Der uralte Brauch des Sonnwendfeuers wird hier von den Menschen mit großer Hingabe gelebt. Landleben porträtiert diese Region und zeigt die Ausformungen dieser sommerlichen Tradition.
22:31
Das Gesundheitssystem sei zu teuer, zu ineffizient - das hören wir seit Jahrzehnten. Zuletzt warnte der Präsident des Fiskalrats eindringlich vor den explodierenden Kosten angesichts der schlechten Budgetlage. Knappe Kassen sowie Lücken in der Versorgung haben Bund, Länder und Sozialversicherungen auf den Plan gerufen - es geht ums Geld und um Zuständigkeiten. Bis Ende Juni hätte es eine politische Einigung über eine weitreichende Gesundheitsreform geben sollen. Jetzt heißt es weiter bitte warten. Wie gut ist unsere medizinische Versorgung tatsächlich? Wie steht es künftig um die Wahlfreiheit, zu welchem Arzt bzw. zu welcher Ärztin man geht? Haben wir zu viele Spitäler? Und wie wahrscheinlich ist das Gelingen der vielzitierten Gesundheitsreform? Bei Reiner Reitsamer diskutieren Karlheinz Kornhäusl, Gesundheitslandesrat Steiermark (ÖVP), Johannes Steinhart, Präsident Ärztekammer, Andrea Kdolsky, ehem. Gesundheitsministerin, und Gerhard Jelinek, Patientenanwalt.
23:21
Künstliche Intelligenz verändert nicht nur unseren Alltag, sondern dringt immer tiefer in unsere intimsten Beziehungen ein. Die Dokumentation wirft einen ebenso faszinierenden wie beunruhigenden Blick auf Menschen, die mit der KI echte emotionale Verbindungen eingegangen sind. Nach mehreren Schicksalsschlägen findet ein Mann bei einer App Trost, die ihm eine virtuelle Partnerin bietet - einfühlsam, anspruchslos und immer verfügbar. Ein anderer geht noch weiter: Er tauscht regelmäßig Textnachrichten mit dem digitalen Klon seiner verstorbenen Mutter aus, um sie weiterhin in seinem Leben zu behalten. Die Faszination ist nachvollziehbar: KI-Partner hören zu, widersprechen nie und sind rund um die Uhr erreichbar. Doch Forschung zeigt, dass diese synthetische Empathie ihren Preis hat. Wo echte Verbindungen vergänglich sind und Beziehungen Arbeit bedeuten, verspricht KI bedingungslose Nähe. Doch ist Gegenseitigkeit in Beziehungen mit der KI natürlich eine gefährliche Illusion. Experten warnen eindringlich vor den Langzeitfolgen: emotionale Abhängigkeit, Rückzug aus realen sozialen Kontakten und die Gefahr der Manipulation durch kommerzielle Interessen. Ohne klare Regulierung riskieren wir, dass Unternehmen den eignen Profit über das Wohlergehen der Nutzer stellen. Der Film stellt die zentrale Frage unserer Zeit: Steuern wir auf eine Zukunft zu, in der sich die Unzulänglichkeiten menschlicher Partnerschaften, und sogar der Tod durch KI überwinden lassen werden? Oder bleibt das, was uns wirklich verbindet, für Algorithmen unerreichbar?