17:10
Wenn der Weltcup in Schladming halt macht, ist die Saison an ihrem jährlichen Höhepunkt angekommen. Das berühmte "Night-Race" fesselt zigtausende Besucher und Fernsehzuschauer. Dabei ist Schladming in kleinen Teilen noch immer das, was es einst war, bevor der Skisport im Winter die Parole übernahm: ein beschaulicher Ort voller landschaftlicher Reize, geprägt von der einer bergbäuerlichen Lebenskultur. ORF III Landleben zeigt in dieser Produktion das unbekannte Schladming, jene Menschen und Orte, wo das Leben im Einklang mit der Natur und mit dem Jahreskreislauf stattfindet - und wo der Winter die ruhigste Saison im Jahr ist.
17:43
Bei einem Mittagessen im Piaristenkeller trifft Huber den sehr heruntergekommenen Rudolf Steinacher, einen ehemals weltberühmten Pianisten und nimmt ihn bei sich auf. Steinacher hatte in Südamerika einen Autounfall, der ihn nicht nur sein Vermögen kostete, sondern auch unfähig für seinen Beruf machte, so dass er sich dann in Wien in psychiatrische Behandlung begibt. Huber versucht ihn zu helfen. DarstellerInnen: Fritz Eckhardt (Oswald Huber), Elfriede Ott (Resi Huber), Maxi Böhm (Blecha), Ossy Kolmann (Maler Kerzl), Fritz Muliar (Herr Waczek), Reinhold Tischler (Max), Marianne Schönauer (Gnädige Frau), Manfred Inger (Breuer), Josef Hendrichs (Siegfried Hrdlicka), Robert Werner (Inspektor Sykora), Brigitte Neumeister (Ilona Lebzelte), Dolores Schmidinger (Stubenmädchen Johanna), Heinz Reincke (Manager Horst Schulz). Regie: Hermann Kugelstadt. Österreich, 1973
18:47
Prof. Siegfried Meryn, ORF-III-Gesundheitsexperte, rückt in "Meryn am Montag" Gesundheitsthemen in den gesellschaftlichen Fokus. Gemeinsam mit einem Experten oder einer Expertin zum aktuellen Thema beantwortet Prof. Meryn wöchentlich und live konkrete Publikumsfragen. Die Themenpalette reicht dabei von A wie Alzheimer bis Z wie Zappelphilipp. Volkskrankheiten wie Diabetes oder Rheuma werden ebenso "behandelt", wie saisonale Krankheiten, Kinderkrankheiten oder neueste Forschungsansätze in der Krebsmedizin. Ihre Fragen werden vor der Sendung unter medizin@orf.at oder telefonisch unter +43/1/87878-25614 entgegengenommen.
19:18
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
19:31
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel.
19:40
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
20:15
Hinter dem Skiurlaub steht mittlerweile eine gewaltige Logistik: Ob auf dem Berg oder im Tal, auf der Piste oder auf der Hütte - am Werk ist eine riesige Maschinerie an Technik und Personal. Entsprechend schaukeln sich die Kosten für das Skivergnügen hoch: Tageskarte, Ausrüstung, Unterkunft oder die Jause auf der Skihütte - als Tourist muss man mittlerweile tief in die Tasche greifen, so ein Skiurlaub geht ins Geld. Für eine vierköpfige Familie ist die Pauschalreise ins Warme wohl häufig günstiger als die Ferien im Schnee. Die Reportage wirft einen Blick hinter die Kulissen des Schladminger Skibetriebes: Horden von Pistenraupen arbeiten nachts für den perfekten Untergrund. Die Wintermacher von Schladming, das sind die Pistenretter, die Köche und Kellner, die Mitarbeiter an der Gondel, das Servicepersonal in den Hotels, die Heli-Crew vom Christophorus 14 und viele mehr. R: Rita Stingl, Leo Spors
20:49
Der Skitourismus ist auch in Österreich stark im Wandel. Etwa in der Region Katschberg zeigt sich, mit welchen Ideen die heimischen Skitouristiker ihre Gebiete zukunftsfit machen wollen. Die Reportage begleitet Ingenieur Anton Aschbacher und Hotelier Wolfgang Hinteregger, die hier den Skisport von morgen entwerfen und dafür auch schin zweiundzwanzig touristische Partnerbetriebe gewonnen haben. Das Schmelzen der Gletscher lässt sich nicht aufhalten, aber der Prozess lässt sich verlangsamen. Das verschafft den Menschen mehr Zeit, sich auf die Veränderungen einzustellen, weiß Gletscherexperte Felix Keller. Am Morteratsch-Gletscher in der Schweiz will er im Sommer das Schmelzwasser auffangen und mit speziellen Schneiseilen zu Schnee machen. Die so entstandene neue Schneedecke soll den Gletscher vor Sonne und Hitze schützen. Sogenannte Eisstupas speichern zusätzlich Wasser, um die Landschaft im Sommer zu bewässern. R: Stefanie Hass, Verena Mayer
21:25
Eine Reportage über das Sterben der kleinen Skigebiete in Österreich. Während große Wintersportorte wie Schladming immer weiterwachsen und mit immer luxuriöseren Annehmlichkeiten punkten, kämpfen die Skigebiete in kleineren Gemeinden ums Überleben. Hauptursache für das Aus ist der Mangel an Naturschnee und die damit verbundenen hohen Kosten für künstliche Beschneiungsanlagen. Schladming, eines der größten und bekanntesten Schigebiete Österreichs, ist das Paradebeispiel für den Trend zu immer mehr Komfort. Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Seilbahnen: "Unsere Sessellifte sind gepolstert und beheizt. Man sitzt bei uns eigentlich wie im eigenen Wohnzimmer." Auch in Schladming war der natürliche Schnee diesen Winter Mangelware. Das sei kein Problem: "Wir brauchen keinen Naturschnee, wir haben Kunstschnee", erklärt der steirische Pistenchef, "wichtig für uns ist vor allem, dass es in Wien und Graz ein paar Zentimeter schneit, damit die Menschen wissen, dass Winter ist." Während das Skifahren in Schladming boomt, müssen kleinere Schigebiete hart kämpfen. In Wald am Schoberpass zum Beispiel. Hier betrieb Susi Leitner seit 1972 einen Lift, den ihr Vater 1960 gebaut hatte. "Ab der Jahrtausendwende wurde es immer schwieriger", erinnert sie sich. "Aber bis zuletzt dachte ich, jemand würde den Lift noch kaufen." Doch vor drei Jahren musste der Betrieb Insolvenz anmelden, und trotz zahlreicher Versuche, die Liftanlagen zu retten, wurde der Anlage schließlich vor wenigen Wochen versteigert - für nur 11.000 Euro an einen Unternehmer aus der Slowakei. Ganz anders ist die Situation am Kasberg im oberösterreichischen Almtal. Hier hat sich die gesamte Region zusammengeschlossen, um ihre Lifte zu retten. Die Liftgesellschaft war 2023 in die Insolvenz geschlittert. Durch eine Sammelaktion kamen jedoch 600.000 Euro zusammen und der laufende Betrieb konnte vorerst gesichert werden. Friedrich Drack, der örtliche Malermeister und nun ehrenamtliche Geschäftsführer des Schigebiets, ist überzeugt: "Die großen Schigebiete brauchen uns kleine Schigebiete. Wo sollen denn sonst die Kinder Schifahren lernen? Dann ist bald Schluss mit der Schifahrer-Nation Österreich." Am Schauplatz Reporterin Julia Kovarik hat sich in den vergangenen Wochen angeschaut, wie hart der Konkurrenzkampf heimischer Skigebiete mittlerweile geworden ist.
22:23
In seiner neuen Show "Grubers Experimentalküche" auf ORF III sprengt Werner Gruber, renommierter Physiker und leidenschaftlicher Koch, die Grenzen zwischen Wissenschaft und Geschmack. In dieser Folge von "Grubers Experimentalküche" widmet sich der Physiker Werner Gruber der faszinierenden Welt des Mondes. Gruber enthüllt Mondmythen und erklärt, warum sich der Mond bei einer Mondfinsternis rot färbt. Doch damit nicht genug - Gruber beantwortet auch die Frage, warum die Fahne der Amerikaner bei der Mondlandung flatterte, obwohl es am Mond keine Atmosphäre gibt. Welches Gericht haben die Astronauten bei ihrer Mondmission gegessen und wie hätten sie dieses sogar heiß genießen können? Erforschen Sie mit "Grubers Experimentalküche" die Geheimnisse des Mondes und der kosmischen Würstel - denn bei uns ist der Geschmack garantiert "out of this world"!
23:03
In dieser Best-of-Folge von "Grubers Experimentalküche" dreht sich alles um die Highlights - oder wie Gruber sagen würde: die köstlichsten "Schmankerl" aus den bisherigen Sendungsfolgen! Der furchtlose Physiker und leidenschaftliche Koch Werner Gruber nimmt uns mit auf eine explosive Reise durch seine spannendsten Experimente und leckersten Rezepte. Von selbstgebauten Raketen, die uns fast ins All katapultieren, bis hin zu den Geheimnissen des perfekten Preiselbeer-Eises - hergestellt mit flüssigem Stickstoff für die cremigste Konsistenz des Universums! Gruber erklärt dabei auch den mysteriösen Leidenfrost-Effekt und zeigt, warum der nichts mit Leiden zu tun hat, aber alles mit cooler Physik. Mit einem Augenzwinkern verrät er, warum es vor allem an Tankstellen klug ist, nicht zur Zigarette zu greifen, und zeigt, wie man Wolken kreiert, die in ihrer Dramatik der Natur weit überlegen sind. Obendrein beweist Feinspitz Gruber, dass selbst Astronauten im All, ihre Mahlzeit, konkret Würstel, durchaus warm genießen könnten - die nötige Prise Humor vorausgesetzt. Und wenn's in der Küche mal brenzlig wird: Keine Sorge, auch beim Fettbrand behält Gruber den Kochlöffel fest in der Hand. Mit viel Humor und wissenschaftlicher Raffinesse beantwortet er Fragen, die Sie sich vielleicht nie gestellt haben - aber unbedingt wissen wollten. Zum krönenden Abschluss der Folge gibt es eine Reihe von Hoppalas aus den Dreharbeiten, denn wenn ein furchtloser Wissenschafter wie Werner Gruber den Kochlöffel schwenkt, geht natürlich jede Menge schief!
23:42
Hinter dem Skiurlaub steht mittlerweile eine gewaltige Logistik: Ob auf dem Berg oder im Tal, auf der Piste oder auf der Hütte - am Werk ist eine riesige Maschinerie an Technik und Personal. Entsprechend schaukeln sich die Kosten für das Skivergnügen hoch: Tageskarte, Ausrüstung, Unterkunft oder die Jause auf der Skihütte - als Tourist muss man mittlerweile tief in die Tasche greifen, so ein Skiurlaub geht ins Geld. Für eine vierköpfige Familie ist die Pauschalreise ins Warme wohl häufig günstiger als die Ferien im Schnee. Die Reportage wirft einen Blick hinter die Kulissen des Schladminger Skibetriebes: Horden von Pistenraupen arbeiten nachts für den perfekten Untergrund. Die Wintermacher von Schladming, das sind die Pistenretter, die Köche und Kellner, die Mitarbeiter an der Gondel, das Servicepersonal in den Hotels, die Heli-Crew vom Christophorus 14 und viele mehr. R: Rita Stingl, Leo Spors
00:10
Der Skitourismus ist auch in Österreich stark im Wandel. Etwa in der Region Katschberg zeigt sich, mit welchen Ideen die heimischen Skitouristiker ihre Gebiete zukunftsfit machen wollen. Die Reportage begleitet Ingenieur Anton Aschbacher und Hotelier Wolfgang Hinteregger, die hier den Skisport von morgen entwerfen und dafür auch schin zweiundzwanzig touristische Partnerbetriebe gewonnen haben. Das Schmelzen der Gletscher lässt sich nicht aufhalten, aber der Prozess lässt sich verlangsamen. Das verschafft den Menschen mehr Zeit, sich auf die Veränderungen einzustellen, weiß Gletscherexperte Felix Keller. Am Morteratsch-Gletscher in der Schweiz will er im Sommer das Schmelzwasser auffangen und mit speziellen Schneiseilen zu Schnee machen. Die so entstandene neue Schneedecke soll den Gletscher vor Sonne und Hitze schützen. Sogenannte Eisstupas speichern zusätzlich Wasser, um die Landschaft im Sommer zu bewässern. R: Stefanie Hass, Verena Mayer
00:45
Eine Reportage über das Sterben der kleinen Skigebiete in Österreich. Während große Wintersportorte wie Schladming immer weiterwachsen und mit immer luxuriöseren Annehmlichkeiten punkten, kämpfen die Skigebiete in kleineren Gemeinden ums Überleben. Hauptursache für das Aus ist der Mangel an Naturschnee und die damit verbundenen hohen Kosten für künstliche Beschneiungsanlagen. Schladming, eines der größten und bekanntesten Schigebiete Österreichs, ist das Paradebeispiel für den Trend zu immer mehr Komfort. Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Seilbahnen: "Unsere Sessellifte sind gepolstert und beheizt. Man sitzt bei uns eigentlich wie im eigenen Wohnzimmer." Auch in Schladming war der natürliche Schnee diesen Winter Mangelware. Das sei kein Problem: "Wir brauchen keinen Naturschnee, wir haben Kunstschnee", erklärt der steirische Pistenchef, "wichtig für uns ist vor allem, dass es in Wien und Graz ein paar Zentimeter schneit, damit die Menschen wissen, dass Winter ist." Während das Skifahren in Schladming boomt, müssen kleinere Schigebiete hart kämpfen. In Wald am Schoberpass zum Beispiel. Hier betrieb Susi Leitner seit 1972 einen Lift, den ihr Vater 1960 gebaut hatte. "Ab der Jahrtausendwende wurde es immer schwieriger", erinnert sie sich. "Aber bis zuletzt dachte ich, jemand würde den Lift noch kaufen." Doch vor drei Jahren musste der Betrieb Insolvenz anmelden, und trotz zahlreicher Versuche, die Liftanlagen zu retten, wurde der Anlage schließlich vor wenigen Wochen versteigert - für nur 11.000 Euro an einen Unternehmer aus der Slowakei. Ganz anders ist die Situation am Kasberg im oberösterreichischen Almtal. Hier hat sich die gesamte Region zusammengeschlossen, um ihre Lifte zu retten. Die Liftgesellschaft war 2023 in die Insolvenz geschlittert. Durch eine Sammelaktion kamen jedoch 600.000 Euro zusammen und der laufende Betrieb konnte vorerst gesichert werden. Friedrich Drack, der örtliche Malermeister und nun ehrenamtliche Geschäftsführer des Schigebiets, ist überzeugt: "Die großen Schigebiete brauchen uns kleine Schigebiete. Wo sollen denn sonst die Kinder Schifahren lernen? Dann ist bald Schluss mit der Schifahrer-Nation Österreich." Am Schauplatz Reporterin Julia Kovarik hat sich in den vergangenen Wochen angeschaut, wie hart der Konkurrenzkampf heimischer Skigebiete mittlerweile geworden ist.
01:40
In seiner neuen Show "Grubers Experimentalküche" auf ORF III sprengt Werner Gruber, renommierter Physiker und leidenschaftlicher Koch, die Grenzen zwischen Wissenschaft und Geschmack. In dieser Folge von "Grubers Experimentalküche" widmet sich der Physiker Werner Gruber der faszinierenden Welt des Mondes. Gruber enthüllt Mondmythen und erklärt, warum sich der Mond bei einer Mondfinsternis rot färbt. Doch damit nicht genug - Gruber beantwortet auch die Frage, warum die Fahne der Amerikaner bei der Mondlandung flatterte, obwohl es am Mond keine Atmosphäre gibt. Welches Gericht haben die Astronauten bei ihrer Mondmission gegessen und wie hätten sie dieses sogar heiß genießen können? Erforschen Sie mit "Grubers Experimentalküche" die Geheimnisse des Mondes und der kosmischen Würstel - denn bei uns ist der Geschmack garantiert "out of this world"!
02:20
In dieser Best-of-Folge von "Grubers Experimentalküche" dreht sich alles um die Highlights - oder wie Gruber sagen würde: die köstlichsten "Schmankerl" aus den bisherigen Sendungsfolgen! Der furchtlose Physiker und leidenschaftliche Koch Werner Gruber nimmt uns mit auf eine explosive Reise durch seine spannendsten Experimente und leckersten Rezepte. Von selbstgebauten Raketen, die uns fast ins All katapultieren, bis hin zu den Geheimnissen des perfekten Preiselbeer-Eises - hergestellt mit flüssigem Stickstoff für die cremigste Konsistenz des Universums! Gruber erklärt dabei auch den mysteriösen Leidenfrost-Effekt und zeigt, warum der nichts mit Leiden zu tun hat, aber alles mit cooler Physik. Mit einem Augenzwinkern verrät er, warum es vor allem an Tankstellen klug ist, nicht zur Zigarette zu greifen, und zeigt, wie man Wolken kreiert, die in ihrer Dramatik der Natur weit überlegen sind. Obendrein beweist Feinspitz Gruber, dass selbst Astronauten im All, ihre Mahlzeit, konkret Würstel, durchaus warm genießen könnten - die nötige Prise Humor vorausgesetzt. Und wenn's in der Küche mal brenzlig wird: Keine Sorge, auch beim Fettbrand behält Gruber den Kochlöffel fest in der Hand. Mit viel Humor und wissenschaftlicher Raffinesse beantwortet er Fragen, die Sie sich vielleicht nie gestellt haben - aber unbedingt wissen wollten. Zum krönenden Abschluss der Folge gibt es eine Reihe von Hoppalas aus den Dreharbeiten, denn wenn ein furchtloser Wissenschafter wie Werner Gruber den Kochlöffel schwenkt, geht natürlich jede Menge schief!
02:55
Hinter dem Skiurlaub steht mittlerweile eine gewaltige Logistik: Ob auf dem Berg oder im Tal, auf der Piste oder auf der Hütte - am Werk ist eine riesige Maschinerie an Technik und Personal. Entsprechend schaukeln sich die Kosten für das Skivergnügen hoch: Tageskarte, Ausrüstung, Unterkunft oder die Jause auf der Skihütte - als Tourist muss man mittlerweile tief in die Tasche greifen, so ein Skiurlaub geht ins Geld. Für eine vierköpfige Familie ist die Pauschalreise ins Warme wohl häufig günstiger als die Ferien im Schnee. Die Reportage wirft einen Blick hinter die Kulissen des Schladminger Skibetriebes: Horden von Pistenraupen arbeiten nachts für den perfekten Untergrund. Die Wintermacher von Schladming, das sind die Pistenretter, die Köche und Kellner, die Mitarbeiter an der Gondel, das Servicepersonal in den Hotels, die Heli-Crew vom Christophorus 14 und viele mehr. R: Rita Stingl, Leo Spors
03:25
Der Skitourismus ist auch in Österreich stark im Wandel. Etwa in der Region Katschberg zeigt sich, mit welchen Ideen die heimischen Skitouristiker ihre Gebiete zukunftsfit machen wollen. Die Reportage begleitet Ingenieur Anton Aschbacher und Hotelier Wolfgang Hinteregger, die hier den Skisport von morgen entwerfen und dafür auch schin zweiundzwanzig touristische Partnerbetriebe gewonnen haben. Das Schmelzen der Gletscher lässt sich nicht aufhalten, aber der Prozess lässt sich verlangsamen. Das verschafft den Menschen mehr Zeit, sich auf die Veränderungen einzustellen, weiß Gletscherexperte Felix Keller. Am Morteratsch-Gletscher in der Schweiz will er im Sommer das Schmelzwasser auffangen und mit speziellen Schneiseilen zu Schnee machen. Die so entstandene neue Schneedecke soll den Gletscher vor Sonne und Hitze schützen. Sogenannte Eisstupas speichern zusätzlich Wasser, um die Landschaft im Sommer zu bewässern. R: Stefanie Hass, Verena Mayer
04:00
Eine Reportage über das Sterben der kleinen Skigebiete in Österreich. Während große Wintersportorte wie Schladming immer weiterwachsen und mit immer luxuriöseren Annehmlichkeiten punkten, kämpfen die Skigebiete in kleineren Gemeinden ums Überleben. Hauptursache für das Aus ist der Mangel an Naturschnee und die damit verbundenen hohen Kosten für künstliche Beschneiungsanlagen. Schladming, eines der größten und bekanntesten Schigebiete Österreichs, ist das Paradebeispiel für den Trend zu immer mehr Komfort. Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Seilbahnen: "Unsere Sessellifte sind gepolstert und beheizt. Man sitzt bei uns eigentlich wie im eigenen Wohnzimmer." Auch in Schladming war der natürliche Schnee diesen Winter Mangelware. Das sei kein Problem: "Wir brauchen keinen Naturschnee, wir haben Kunstschnee", erklärt der steirische Pistenchef, "wichtig für uns ist vor allem, dass es in Wien und Graz ein paar Zentimeter schneit, damit die Menschen wissen, dass Winter ist." Während das Skifahren in Schladming boomt, müssen kleinere Schigebiete hart kämpfen. In Wald am Schoberpass zum Beispiel. Hier betrieb Susi Leitner seit 1972 einen Lift, den ihr Vater 1960 gebaut hatte. "Ab der Jahrtausendwende wurde es immer schwieriger", erinnert sie sich. "Aber bis zuletzt dachte ich, jemand würde den Lift noch kaufen." Doch vor drei Jahren musste der Betrieb Insolvenz anmelden, und trotz zahlreicher Versuche, die Liftanlagen zu retten, wurde der Anlage schließlich vor wenigen Wochen versteigert - für nur 11.000 Euro an einen Unternehmer aus der Slowakei. Ganz anders ist die Situation am Kasberg im oberösterreichischen Almtal. Hier hat sich die gesamte Region zusammengeschlossen, um ihre Lifte zu retten. Die Liftgesellschaft war 2023 in die Insolvenz geschlittert. Durch eine Sammelaktion kamen jedoch 600.000 Euro zusammen und der laufende Betrieb konnte vorerst gesichert werden. Friedrich Drack, der örtliche Malermeister und nun ehrenamtliche Geschäftsführer des Schigebiets, ist überzeugt: "Die großen Schigebiete brauchen uns kleine Schigebiete. Wo sollen denn sonst die Kinder Schifahren lernen? Dann ist bald Schluss mit der Schifahrer-Nation Österreich." Am Schauplatz Reporterin Julia Kovarik hat sich in den vergangenen Wochen angeschaut, wie hart der Konkurrenzkampf heimischer Skigebiete mittlerweile geworden ist.
04:55
Sie ist eine der vielseitigsten Künstlerinnen des Landes, sei es als Schauspielerin, Sängerin oder Kabarettistin. Ob mit Michael Niavarani im Globe Wien, mit Robert Meyer an der Volksoper oder auf der Bühne des Gärtnerplatz Theaters in München, der Applaus ist ihr auf alle Fälle sicher. Anlässlich des 60. Geburtstags hat ORF III Sigrid Hauser höchstpersönlich und langjährige Weggefährten wie Michael Niavarani, Werner Sobotka und Manager Günther Huber zum Gespräch getroffen. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die besten, lustigsten und emotionalsten Momente ihres Schaffens. Happy Birthday, Sigrid Hauser!