20:15
Die ORF-III-Dokumentation widmet sich der kaiserlich und königlichen Marine des Habsburgerreiches - Genauer den U-Boot-Besatzungen. Von den rund 370 Unterseebooten, die 1918 weltweit existierten, waren immerhin über 27 im Besitz der k. u. k. Marine. Heute ist kein einziges dieser U-Boote mehr erhalten. Einzig der Turm des Bootes "U-20" im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien zeugt noch von der einstigen Seemacht Österreichs. Nur durch Zufall fand dieser seinen Weg ins Museum: 1962 häufen sich die Beschwerden italienischer Fischer im Bereich der Tagliamentomündung. Irgendetwas zerstört ihre Netze. Bald herrscht Gewissheit: es handelt sich um das Wrack des S.M. U 20. Die italienische Regierung ordnet die Bergung des Wracks an. Der Turm, und mit ihm die sterblichen Überreste von zwölf der 17 Matrosen die auf dem "U-20" dienten, fanden ihren Weg zurück in die Heimat. Der Film erzählt die Geschichte der k.u.k U-Boot-Flotte und ihrer mutigen Besatzungen.
21:05
Die ORF-III-Dokumentation erzählt die Geschichte der Flieger des Kaisers, die in den Jahren des Ersten Weltkriegs die neuen fliegenden Kriegsgeräte manövrierten. Im Morgengrauen des 14. Februar 1916 starteten zwölf österreichisch-ungarische Militärflugzeuge vom neuen Typ Lohner B.VII in Richtung Norditalien. Das Ziel war die Bombardierung der Mailänder Elektrizitätswerke. Für die Planung und Durchführung dieses gewagten Kommandounternehmens wurden sämtliche technische Leistungsgrenzen der damaligen Zeit ausgereizt. Der Krieg brachte einen enormen technologischen Schub in die damals noch junge Motorfliegerei. Die Geschichte der militärischen Luftfahrt im Ersten Weltkrieg steckte aber nicht nur voller Superlative, sondern auch voller Tragödien. Die Piloten und ihre Mannschaften waren Pioniere auf ihrem Gebiet und gingen dabei an ihre physischen und psychischen Grenzen. Denn nicht nur der Feind, auch die unausgereifte Technik zu dieser Zeit machte jeden Einsatz zu einem Spiel auf Leben und Tod. Männer wie Freiherr Godwin von Brumowski, der österreichische "Rote Baron", wurden dabei zu "Helden der Lüfte" stilisiert. Die Flieger bildeten den Kontrast zu dem anonymen und millionenfachen Sterben der einfachen Fußsoldaten, deren Tod weit weniger heldenhaft anmutete als die Duelle in der Luft. Doch die Verklärung der Fliegerhelden hatte mit der Realität oftmals nicht viel gemein. In der Luft wie in den Gräben kannte das Geschäft mit dem Töten keine Sieger, sondern nur Verlierer.
22:00
Er war ein Spion mit allen Fasern seines Wesens und fühlte sich stets dem Kaiser verpflichtet. Maximilian Ronge, der letzte Geheimdienstchef der Monarchie, widmete sein Leben der Spionage. Im Umgang mit Verrätern plädierte er von Beginn an für volle Härte. Und er war es auch, der Oberst Redl die Pistole in die Hand drückte, um dessen Leben ein Ende zu setzen. Diese Dokumentation dreht sich um einen Mann, der sich im Hintergrund aufhielt und Daten sammelte. Der sich ein Netz an Informationen schuf, um Menschen kontrollieren zu können. Nach dem Zweiten Weltkrieg brachte er mit seinem breiten Wissen ehemalige Nazis zur Strecke.
22:50
Am 28. Juni 1914 fallen der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie in Sarajevo einem Attentat zum Opfer. Ein Monat später erklärt die österreichisch-ungarische Monarchie Serbien den Krieg. Zu diesem Zeitpunkt erwartet niemand, dass aus diesem Militärschlag der Erste Weltkrieg entsteht, der das Ende der Monarchie einläutet. Getreu dem Kaiser verschrieben und im Kriegsgeschehen involviert: Die Firma Skoda. Den meisten heute nur noch als Automarke ein Begriff, zählt die Firma Skoda zu den einflussreichsten Unternehmen der k.u.k. Monarchie. Anfänglich produziert Skoda ausschließlich für die Friedensproduktion, Ende der 1880er Jahre steigt der Betrieb immer mehr auf Waffenproduktion um. Der Erste Weltkrieg zeichnet sich durch bedeutende Neuerungen im Bereich der Kriegsführung und Waffentechnologie aus. Skoda prägt diese Entwicklung maßgeblich mit. Am Höhepunkt des Krieges sind die Skodawerke mit 35.000 Angestellten die größte Waffenproduktionsfirma der Doppelmonarchie. Ein Film über den Aufstieg und Fall einer Familiendynastie, die maßgeblich den Ersten Weltkrieg mitgeprägt hat.
23:40
Im dekadenten Berlin der Goldenen Zwanziger Jahre stehen sich Luxus, rauschhafte Exzesse im Nachtleben und bittere Armut gegenüber. Immer tiefer wird Volker Bruch als junger Kommissar Gereon Rath in den Strudel aus Korruption, Prostitution und Waffenhandel hineingezogen. Ihm zur Seite stehen Ausnahmetalent Liv Lisa Fries, Peter Kurth und Karl Markovics. Mit Preisen überhäufte Dramaserie! Berlin, Frühjahr 1929: Der junge Kommissar Gereon Rath ist erst vor kurzem von Köln in die Hauptstadt versetzt worden. Bei der Sitte unterstützt er die Ermittlungen gegen einen Pornoring. Während einer Razzia wird massenhaft Material beschlagnahmt. Doch ein ganz bestimmter Film, an dem Rath persönlich interessiert ist, fehlt. Abends macht er sich im Geheimen auf die Suche. Unterdessen versucht Charlotte Ritter ihre Großfamilie mit Gelegenheitsjobs über Wasser zu halten. In der Nacht allerdings vergnügt sie sich im legendären Club 'Moka Efti'. Zur selben Zeit ist ein Güterzug mit mysteriöser Ladung auf dem Weg von Russland nach Berlin.