15:00
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15:10
Aus einem Routinevorgang wird plötzlich ein Mordfall. Denn das Tier, das im Bodensee treibend gesichtet wurde, entpuppt sich als Leiche im Fellkostüm mit geschnitzter Holzmaske. Achim Tilger, der Tote, hat einen beispiellosen geschäftlichen Absturz hinter sich und ist über den Fasnet-Verein "Die Teufelskerle" eng mit Gregor Dachser, dem Onkel von Julia, und dessen Exfrau Nadine Löwenstein verbunden. Nach außen präsentiert sich der Fastnachtsverein als glückliche Familie. Es ist Pirmins Genauigkeit zu verdanken, dass ein obskurer Grundstücksverkauf auffliegt, zu dem Nadine Löwenstein als Vorsitzende die Unterschrift leisten musste und der ihren Freund Achim Tilger begünstigte. Fall gelöst? Nicht ganz. Unterdessen forscht Mechthild Fehrenbach daheim in der Ahnengalerie und steckt ihre Tochter Nele damit an. Doch das Ergebnis gefällt ihnen ganz und gar nicht: Die Fehrenbachs waren keine Adeligen. Im Gegenteil.
16:00
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16:15
* Prominente Gäste: Markus Babbel und Dietmar Hamann.
17:00
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17:10
Die Buddelfreuden der Bären Mascha und Leo haben sich mal wieder eine Zweitwohnung zugelegt. Selbstgebaut im Souterrain ihres Bärengeheges: ein bisschen dunkel zwar, aber dafür nur zwei Meter vom Ausgang entfernt. Die Neigung zur Grundstückserweiterung will Uwe Fischer den Kamtschatkas zu gern abgewöhnen - nicht, dass die irgendwann ihren eigenen U-Bahnzugang buddeln. Während der Bagger die Kellerbude wieder zuschüttet, überlegt sich Uwe die nächste Bärenbeschäftigungstherapie. Zum Glück gehen ihm nie die Ideen aus. Geweihbruch bei Wapiti Joschi Joschi ist ganz geknickt - vielmehr sein schöner Kopfschmuck! Ein Ende des stattlichen Geweihs hat sich vor der Zeit verabschiedet und hängt nun nur noch am seidenen Faden. Andy Steffens meldet Volker Friedrich seine Entdeckung, und der muss natürlich gleich nachschauen gehen. Schließlich landen alle Geweihe früher oder später in Volkers Sammlung. Vor den Mädels lässt sich Joschi nicht anmerken, dass er einen kleinen "Hänger" hat, aber Volker, der durchschaut ihn ja eh. Löwenimpfung mit Gebrüll Auch große Miezekatzen brauchen Impfungen, Hagenbecks Löwen etwa einmal im Jahr. Tierärztin Dr. Adriane Prahl hat dafür jede Menge Spritzen und ihr Blasrohr mitgebracht. Anthony Kershaw lässt die Patienten nacheinander in den "Behandlungsstall". Zwei winzig kleine Piekser per Blasrohr, doch für die Löwen sind selbst die schon zu viel. Vor ihrem Gebrüll erzittert sogar der Gitterzaun. Hauptsache, der hält. Stein oder Schildkröte? Mit hundert Jahren ist man kein junger Hüpfer mehr: Der alte Leopold hat sich im Schlick festgefahren. Ausgerechnet dort im Teich, wo Uwe Fischer mit Azubi Juliane einen neuen Stein platzieren will. Nun muss also erst mal die 200 Kilogramm schwere Schildkröte bewegt werden - so ein Stein wiegt nichts dagegen.
18:00
* Binnenschifffahrt leidet weiter unter historischem Niedrigwasser * Start der Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie * Ludgeri-Kirche in Norden sucht Pastor per Plakat
18:15
Das Polizeihauptrevier Stralsund zählt zu den Dienststellen mit der höchsten Einsatzbelastung in Mecklenburg-Vorpommern. Mehr als 15.000 Mal im Jahr rücken die Einsatzkräfte des Polizeihauptreviers Stralsund aus - intern nur als "Strela 10" bekannt. Die Arbeit der Beamten ist dabei ein ständiger Drahtseilakt: die Bandbreite reicht von bürokratischer Routine bis hin zu Ausnahmesituationen. "Die Nordreportage" begleitet das Team um Hans Hartung, Tim Poddig und ihre Kollegen bei einer Arbeit, die keine Planung kennt. Ein Einblick über die Anforderungen moderner Polizeiarbeit, in der Professionalität und menschliches Fingerspitzengefühl täglich gefordert sind.
18:45
Steffen Kopetzky zählt zu den herausragenden Vertretern der zeitgenössischen deutschen Literatur, bekannt für seine akribisch recherchierten historischen Romane. Der 1971 geborene Schriftsteller und gelernte Buchhändler versteht es, große Epochenpanoramen mit intimen menschlichen Schicksalen zu verknüpfen. Für sein neuestes Werk "Die Harzreise" wandelt er auf den Spuren des berühmten Literaten Heinrich Heine und verzahnt diese mit der Gegenwart. Sein Weg führt ihn von Niedersachsen nach Sachsen-Anhalt. Ob er müde Beine hatte, wo er "blühende Landschaften" gefunden hat und was er auf seiner Wanderung durch den Harz noch alles erlebt hat, erzählt Steffen Kopetzky auf dem Roten Sofa.
19:30
* Binnenschifffahrt leidet weiter unter historischem Niedrigwasser * Start der Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie * Ludgeri-Kirche in Norden sucht Pastor per Plakat
20:00
Die Nachrichten der ARD
20:15
Sonne, Strand und Zuckerhut sind der Inbegriff von Brasilien, doch es gibt weit mehr zu entdecken: Eine atemberaubende Landschaft, eine geheimnisvolle Vergangenheit und Bewohner, die unter harten Bedingungen ihr Glück suchen. Brasiliens Südosten ist eine faszinierende Region von großer historischer Bedeutung. An der Küste von Rio de Janeiro beginnt die Estrada Real, der Königsweg. Im 17. Jahrhundert wurde diese Straße von der portugiesischen Kolonialmacht angelegt, um die wertvollen Bodenschätze außer Landes zu bringen. Eine bis zu 800 Kilometer lange Route von der Küste bis ins tiefste Hinterland. 60 Tage benötigten die Gold-Esel früher für die Strecke, die kostbare Fracht durfte allein auf diesem Weg transportiert werden. Auch heute noch führt die Estrada Real von den subtropischen Küstengebieten durch den gefährdeten Atlantikurwald der Mata Atlântica, über die Feuchtsavanne des Cerrado bis hin in die Cidades Históricas, bekannt für die historischen Städte. Hier wird eine tiefe Religiosität gelebt. Aber in einer einzigartigen brasilianischen Mischform: katholische Frömmigkeit und afrobrasilianische Kulte schließen sich gegenseitig nicht aus. Für diese Dokumentation begeben sich Regisseur Steffen Haug und sein Team auf einen Weg, der für die Geschichte des fünftgrößten Landes der Erde steht wie kein anderer. Sie treffen Menschen, die an der Estrada Real für die Natur kämpfen, die Erinnerung an die dunklen Seiten der Vergangenheit am Leben halten, im Erdboden Schätze finden und Brasilien zum nächsten Fußballweltmeister machen wollen.
21:00
Ein Land der Kontraste, denn vor der Küste Chiles fließt der gewaltige Humboldtstrom und sorgt mit seinem kalten Wasser für einen faszinierenden Reichtum des marinen Ökosystems. Finnwale ziehen hier die menschenleere Küste entlang. Im berühmten Valle del Elqui betreibt Luisa Ogalde in der kleinen Ortschaft Villa Seca seit 2018 ein Restaurant, in dem auf acht Solaröfen ausschließlich mit Sonnenenergie gekocht wird. Die Mutter von Luisa gehörte zu den Ersten in der Region, die 1989 an einem Forschungsprojekt der Universität von Chile teilnahmen. Die Forscher wollten in den abgelegenen Wüstenregionen Sonnenenergie nutzen, um die Bevölkerung unabhängig von Gas oder Strom zu machen. Der Meeresbiologe Carlos Olavarria hat sich auf die Erforschung von Walen spezialisiert. Seine Arbeit hat dazu geführt, dass im Süden Chiles neue marine Schutzgebiete geschaffen wurden. Vor dem kleinen Fischerdorf Chañaral de Aceituno begibt sich der Wissenschaftler auf eine abenteuerliche Mission. Mit einem kleinen Boot nähert er sich Finnwalen, um ihnen GPS-Sender mit Saugnäpfen auf den Rücken zu setzen. So will er mehr über das Verhalten der Finnwale erfahren, damit sie besser geschützt werden können. Astronomen am Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) mitten in der Atacama-Wüste richten ihren Blick ganz tief ins Universum. Auf dem 2.600 Meter hohen Berg Paranal steht das höchstentwickelte Teleskop der Welt. Eigentlich sind es vier Teleskope mit jeweils einem Durchmesser von 8,2 Metern, die zu einem gigantischen Teleskop zusammengeschaltet werden können. Der Astronom Elyar Sedaghati arbeitet hier und macht eine aufregende Entdeckung. Mit seinem Team entdeckt er einen neuen Mond des Planeten Neptun. Als junge Agrarstudierende hatten die beiden Brüder Marco und Miguel Angel Carcuro eine Idee, die zunächst verrückt klingt. Bier dort zu brauen, wo es kein geeignetes Wasser gibt. Das Grundwasser in Chile ist knapp und so hart, dass es zum Brauen von Bier nicht geeignet ist. Eine Lösung musste her, dabei hilft den Brüdern der Humboldt-Meeresstrom. Denn der kalte Meeresstrom produziert Wolken und Nebelwände, die in Richtung Küstengebirge ziehen. Dort haben die Brüder Netze angebracht, die das Wasser der Wolken auffangen. Und so können sie in der Wüste ihr Bier brauen: Atrapaniebla, auf Deutsch: Nebelfänger. Die Küstenstadt Arica liegt nur wenige Kilometer von der peruanischen Grenze entfernt, im äußersten Norden Chiles. Ausgedehnte Strände und an einigen Stellen felsige Küstenabschnitte mit riesigen Wellen machen Arica zur Surfhauptstadt Chiles. Die junge Surfszene ist der Motor der Stadt, denn die Wellen sind so bekannt, dass Surferinnen und Surfer aus Nachbarländern und den USA nach Arica kommen. Savitri Alvarez ist 33 Jahre alt und eine von den Stars der Szene. Die junge Frau ist auch als Rettungsschwimmerin ausgebildet und hat bereits zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe gewonnen. Seit neun Jahren hat Savitri Alvarez eine eigene Surfschule mit einem kleinen Café direkt am Strand. Diese Dokumentation nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise zu Menschen, für die diese einzigartige Landschaft zwischen Anden und Pazifik ihr Zuhause ist.
21:45
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22:00
Der Zirkus Sarazetti gastiert in Lübeck. Während der letzten Vorstellung des Tages wird die bulgarische Mitarbeiterin Mascha Petrova erschlagen aufgefunden. Das Opfer hatte kurz zuvor die Abendkasse gemacht. Von den Einnahmen fehlt jede Spur. Unter Verdacht gerät die verletzte Artistin Gina Sala, die in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Als die Kommissare in ihrem Wohnwagen das gestohlene Geld entdecken, scheint der Diebstahl aufgeklärt. Aber ist Gina auch schuld am Tod ihrer Kollegin? Als die Ermittler in der Vergangenheit des Opfers recherchieren, stoßen sie auf ein Rätsel: Mascha wurde unter einem anderen Namen vor fünf Jahren von ihrem Ehemann in Lübeck als vermisst gemeldet. Was ist passiert? Und wo war sie all die Jahre?
22:50
Der Brasilianer Enzo Pereira hat gerade noch seine Freundin Carina Bosse zu einem Flug in seine Heimat Rio eingeladen, als er von einem Unbekannten ermordet wird. Während Carina hinten in der Küche das Frühstück zubereitete, wurde er vorne an der Haustür erstochen. In der Vernehmung beschuldigt Carina ihren eifersüchtigen Ex-Freund Simon Fink des Mordes. Tatsächlich stalkt der Fitnesstrainer die junge Frau, leugnet aber, etwas mit der Tat zu tun zu haben. Als die Kommissare Enzos Pass überprüfen wollen, stellt sich heraus, dass Enzo Perreira schon lange tot ist. Aber wer war dann das Mordopfer? Und woher hatte der junge Mann, der auf dem Bau jobbte, plötzlich so viel Geld für die Reise nach Brasilien? Die Ermittler stehen vor einem Rätsel.
23:35
Aberglaube ist, wie es der Begriff ausdrückt, nicht beweisbar und genau deshalb umso faszinierender für viele Menschen. So reagieren sie ganz unterschiedlich auf diesen Freitag, den 13.: Manche sind vorsichtiger, manche haben wirklich Pech, manche betrachten ihn als Glückstag. Zu Letzteren gehört Lukas Petersen (Patrick Abozen) - bis ihm nach einem Einsatz in einem Diner seine Dienstwaffe abhandenkommt. Beim Besuch der Toilette legt er seinen Waffengürtel ab, wird aber vom Zusammenbruch des Mannes in der Nachbarkabine abgelenkt. Lukas Petersen rettet dem Mann das Leben, doch im Gewühl des Vorfalls verschwindet seine Pistole. Auch für den Sohn des Mannes ist es kein guter Tag: Er muss mitansehen, wie sein Vater fast stirbt. Wie sich herausstellt, ist dies nicht das erste Trauma für den kleinen Elias. Auf der fieberhaften Suche nach der Dienstwaffe kommt auch er für Bente Hinrichs (Sinha Melina Gierke) und Lukas Petersen als möglicher Dieb in Betracht. Denn der 13-Jährige hat einen triftigen Grund, seine Mutter mit allen Mitteln beschützen zu wollen.