21:00
Lidl gehört zu den größten Discountern der Welt und lockt mit einem Versprechen, das viele Menschen derzeit besonders anspricht: Lidl lohnt sich! Angesichts gestiegener Lebensmittelpreise achten viele Verbraucherinnen und Verbraucher genauer darauf, was im Einkaufswagen landet. Doch hält der Discounter, was er verspricht? Lidl-Eigenmarken im Test: günstiger - aber auch gut? Eigenmarken kosten oft deutlich weniger als bekannte Markenprodukte, sollen aber vergleichbare Qualität bieten. Beispiel Waschmittel: Hier fällt der Preisunterschied besonders auf. Das Lidl-Produkt ist im Vergleich deutlich günstiger. Aber auch genauso gut? In einem Test an der Hochschule Niederrhein wird untersucht, wie gründlich das günstige Waschmittel tatsächlich reinigt. Wer steckt hinter den Lidl-Produkten? Viele Verbraucherinnen und Verbraucher fragen sich: Kommen Eigenmarken vielleicht aus denselben Fabriken wie Markenprodukte? Die Recherche zeigt: Lidl-Eigenmarken werden oft von Herstellern produziert, die auch bekannte Marken beliefern. Für Kundinnen und Kunden ist das jedoch oft schwer zu erkennen. Auf Verpackungen stehen häufig nur Vertriebsadressen oder verschlüsselte Hinweise. Wer wissen will, welcher Hersteller tatsächlich hinter einem Produkt steckt, muss genau recherchieren. Lidl-Plus-App: sparen gegen Daten? Die Lidl-App wirbt mit Coupons, Sonderpreisen und personalisierten Rabatten. Für viele klingt das attraktiv: Wer ohnehin einkauft, möchte zusätzlich sparen. Doch wer die Lidl-Plus-App nutzt, gibt Daten preis. Für den Handel sind diese Informationen wertvoll, weil sie helfen können, Werbung und Preise gezielter auszuspielen. In Zeiten, in denen Supermärkte und Discounter verstärkt auf Apps, Kundenkonten und personalisierte Angebote setzen, wird der Einkauf digitaler - aber nicht unbedingt transparenter. Jo Hiller und das Redaktionsteam gehen der Frage nach: lohnt sich der Einkauf bei Lidl wirklich?
21:45
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
22:00
Für diese "NDR Story" begleitet Filmemacherin Antonia Coenen eine Milchkuh auf einem außergewöhnlichen Weg. Die dreijährige Pummel, eine Hochleistungskuh aus konventioneller Stallhaltung, darf erstmals in ihrem Leben auf eine Weide. Wie viel Kuhinstinkt, wie viel für eine Kuh typisches Verhalten steckt noch in der Milchkuh? Pummel ist trächtig und steht stellvertretend für Millionen Milchkühe in Deutschland, die ihr Leben einzig im Stall verbringen, um ihre Milch zu geben. Auf dem Hof der Familie Möller in Schleswig-Holstein erlebt die Kuh zum ersten Mal Regen, Wind und den Kontakt zu ausgewachsenen männlichen Artgenossen. Die Kamera beobachtet leise und eindringlich, ob sich ihr Verhalten verändert - vom ersten vorsichtigen Schritt ins Freie bis zur Geburt ihres Kalbes. Wird sie die Geburt überstehen und ihr Kalb annehmen und versorgen? Oder hat die jahrzehntelange Zucht auf maximale Milchleistung ihre natürlichen Mutterinstinkte verändert? Der Film blickt hinter die Kulissen eines Systems, das allen Menschen vertraut scheint, und stellt eine zentrale Frage: Wie kann der Spagat zwischen Tierwohl und Milchindustrie gelangen? Wissenschaftler, Tierärzte und Landwirte kommen zu Wort und zeichnen ein vielschichtiges Bild einer Branche zwischen Tierwohl, Wirtschaftlichkeit und Verantwortung.
22:45
23:15
Franz Zucker ist arbeitslos und kann sich nur noch mit großer Mühe finanziell über Wasser halten. Gemeinsam mit seinem Sohn Benny plant er deshalb, den Kredithai Johannsen um satte 25.000 zu betrügen - eine Summe, die Zuckers gröbste Probleme auf einen Schlag lösen würde. Und tatsächlich gelingt dem Duo der Coup. Doch lange genießen können die zwei ihren Erfolg nicht. Denn Zuckers zufällig als Polizeikommissar arbeitender Nachbar Konrad Kaminski wird schnell misstrauisch, wie der eben noch komplett abgebrannte Herr von nebenan plötzlich in Geld zu schwimmen scheint; eine Frage, die sich übrigens auch Zuckers von dem Ganzen komplett ahnungsloser Ehegattin Hilda stellt. Um weiterer Fragerei von allen Seiten aus dem Weg gehen zu können, gründen Vater und Sohn kurzerhand eine Speditionsfirma, um so unauffällig Geldwäsche mit ihrer Beute betreiben zu können.