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Für diese "NDR Story" begleitet Filmemacherin Antonia Coenen eine Milchkuh auf einem außergewöhnlichen Weg. Die dreijährige Pummel, eine Hochleistungskuh aus konventioneller Stallhaltung, darf erstmals in ihrem Leben auf eine Weide. Wie viel Kuhinstinkt, wie viel für eine Kuh typisches Verhalten steckt noch in der Milchkuh? Pummel ist trächtig und steht stellvertretend für Millionen Milchkühe in Deutschland, die ihr Leben einzig im Stall verbringen, um ihre Milch zu geben. Auf dem Hof der Familie Möller in Schleswig-Holstein erlebt die Kuh zum ersten Mal Regen, Wind und den Kontakt zu ausgewachsenen männlichen Artgenossen. Die Kamera beobachtet leise und eindringlich, ob sich ihr Verhalten verändert - vom ersten vorsichtigen Schritt ins Freie bis zur Geburt ihres Kalbes. Wird sie die Geburt überstehen und ihr Kalb annehmen und versorgen? Oder hat die jahrzehntelange Zucht auf maximale Milchleistung ihre natürlichen Mutterinstinkte verändert? Der Film blickt hinter die Kulissen eines Systems, das allen Menschen vertraut scheint, und stellt eine zentrale Frage: Wie kann der Spagat zwischen Tierwohl und Milchindustrie gelangen? Wissenschaftler, Tierärzte und Landwirte kommen zu Wort und zeichnen ein vielschichtiges Bild einer Branche zwischen Tierwohl, Wirtschaftlichkeit und Verantwortung.
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Franz Zucker ist arbeitslos und kann sich nur noch mit großer Mühe finanziell über Wasser halten. Gemeinsam mit seinem Sohn Benny plant er deshalb, den Kredithai Johannsen um satte 25.000 zu betrügen - eine Summe, die Zuckers gröbste Probleme auf einen Schlag lösen würde. Und tatsächlich gelingt dem Duo der Coup. Doch lange genießen können die zwei ihren Erfolg nicht. Denn Zuckers zufällig als Polizeikommissar arbeitender Nachbar Konrad Kaminski wird schnell misstrauisch, wie der eben noch komplett abgebrannte Herr von nebenan plötzlich in Geld zu schwimmen scheint; eine Frage, die sich übrigens auch Zuckers von dem Ganzen komplett ahnungsloser Ehegattin Hilda stellt. Um weiterer Fragerei von allen Seiten aus dem Weg gehen zu können, gründen Vater und Sohn kurzerhand eine Speditionsfirma, um so unauffällig Geldwäsche mit ihrer Beute betreiben zu können.