04:10
Viehhändler, Schäfer, Landwirt und Pferdezüchter - Albert Smidt ist alles in einer Person. Und seit fast zweieinhalb Jahren Zuschauerliebling der NDR Sendereihe "Hofgeschichten". Damit ist er der Landwirt, der mit seiner Familie bislang am längsten begleitet wurde. Jetzt sagt das ostfriesische Original den "Hofgeschichten" Auf Wiedersehen. Aus diesem Anlass widmet ihm "Die Nordreportage" noch einmal eine halbe Stunde mit Geschichten rund um ihn, seine Familie und um seinen Pferdehof in Ostfriesland und zeigt, wie sich die Smidts voller Leidenschaft dafür einsetzen, ihren Betrieb, der bereits seit sechs Generationen im Familienbesitz ist, in Zeiten des Höfesterbens zu erhalten. Offiziell hat der 74-Jährige seinen Reitstall im ostfriesischen Bingum an seine beiden Töchter übergeben. Dennoch mischen er und seine Frau täglich mit, anders geht es bei 80 Pferden, über 70 Mutterschafen, Rindern und jeder Menge Federvieh auch gar nicht. Für Albert ist es ein großes Glück, dass seine beiden Töchter den Betrieb weiterführen. Denn laut einer aktuellen Umfrage haben nur 37 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe ihre Nachfolge regeln können, zudem ist der Anteil der Landwirtinnen immer noch sehr gering. Weil die Lage für kleine Höfe schwierig ist, arbeiten seine Töchter Silke und Alice zusätzlich in anderen Berufen und betreiben den Reitstall im Nebenerwerb. Umso wichtiger, dass Albert und seine Frau Anna immer noch mit anpacken. Die Lage ihres Hofes direkt an der tideabhängigen Ems sorgt zusätzlich für spontane Arbeitseinsätze, wenn bei drohender Sturmflut die Tiere umgeweidet werden müssen oder eines ihrer Deichschafe eine Schwergeburt hat. Alberts Enkeltochter Hanna ist die Nächste, die alles lernt, was es braucht, um irgendwann in die Fußstapfen ihrer Großeltern zu treten. Vollen Einsatz zeigt sie schon jetzt bei der Aufzucht ihres Flaschenkalbs Mucki und der Pflege ihres kranken Lamms Lula.
04:40
Nachwuchs bei den Wachteln Im niedersächsischen Kölau hilft Geflügellandwirtin Christine Bremer ihrer Nachbarin Iris Freiberg. Die besitzt einige Wachteln. Bisher verkauft die Nachbarin ihre Wachteleier. Nun möchte Iris Freiberg zum ersten Mal auch ein paar Eier ihrer Wachteln ausbrüten lassen. Dafür möchte sie wissen, wie hoch überhaupt die Befruchtungsrate ist. Mithilfe einer sogenannten Schierlampe durchleuchtet Christine Bremer die Eier, während die Nachbarin versucht, ihre Aufregung in den Griff zu bekommen. Auf Hof Thudt im Vorharz soll der Vorplatz zum Weinkeller gepflastert werden. Steffen Thudt setzt dabei auf die Nachbarschaftshilfe eines gelernten Maurers und viele helfende Hände. Insgesamt müssen sie rund 10.000 Steine auf ungefähr 200 Quadratmeter verlegen. Für das spezielle Muster, welches sie sich vorgenommen haben, brauchen sie auch halbe Steine. Diese müssen extra zugeschnitten werden. Alles läuft gut, aber dann macht der Radlader, der die schweren Paletten mit den Steinen transportieren soll, schlapp. In Hamburg-Altengamme kümmert sich Jens Wöbb um seine Maiglöckchen. Er möchte möglichst früh damit auf den Markt, um einen besseren Preis erzielen zu können. Spätestens zum Muttertag möchte er blühende Maiglöckchen ernten. Damit sie ein bisschen schneller wachsen, will er sie mit einem Vlies abdecken. Aber das Vlies ist 500 Quadratmeter groß und nicht so leicht zu händeln. Außerdem macht ihm die Trockenheit auf seinem Blumenfeld zu schaffen. Deshalb bereitet der Gärtner die Bewässerung seiner Felder vor. Auf dem Hof in Sophienhof in Mecklenburg-Vorpommern beginnt der Endspurt für das Pflanzen der Biokartoffeln. Nach Miststreuen und Pflügen soll nun gekalkt werden. Karsten Dudziak hilft seinem Traktoristen, den Streuwagen entsprechend umzubauen und einzustellen. Doch erst die Praxis wird zeigen, ob der Streuwagen richtig eingestellt ist. Verteilt er genug Kalk und auch gleichmäßig? Nach der Anfangsrunde ist Karsten Dudziak noch nicht zufrieden. Sie müssen nachjustieren.
05:10
Jeden Abend pünktlich 18:45 Uhr nimmt ein prominenter Gast bei uns Platz - dazu informiert DAS! Rote Sofa täglich, was im Norden Gesprächsthema ist.
05:55
Im Terrarium herrscht ein extrem geschäftiges Treiben. Denn nach reichlich vier Jahren Umbauphase soll es wiedereröffnet werden. Aber noch sieht es gar nicht danach aus. Stromkabel ragen lose aus den Wänden, Heizkörper liegen gestapelt neben riesigen Pflanzen, von Plastikfolien umhüllt. Sämtliche Wasserbecken sind trocken. Es sind kräftezehrende Tage, jede Stunde zählt. Für Elektriker, Maler, Gärtner, Heizungstechniker und Landschaftsgestalter - und auch für Pfleger und Kuratoren. Florian Brandt schippt Sand, nicht ins Gehege, sondern wieder raus. Zu fein, sagt er. Der gibt zu wenig Halt für die kleinen Afrikanischen Schildkröten, die hier bald einziehen sollen. Draußen steht ein Sack mit gröberem Substrat. Nebenan deckt Martina Hacker einen Teil der Madagaskaranlage mit Planen ab. Auch hier fehlen noch Bodengrund und Decke. Ein Aquarium neben der Alligatorenanlage steht leer, an den Vitrinen für Warane und Schlangen gibt es keine Schlösser. Und Heiko Schäfer ist auf der Suche nach geeigneten Pflanzen, in denen sich Pfeilgift- und Färberfrösche später gut verstecken sollen. Das Haus aus dem Jahr 1913, ein historisches Kleinod, wurde schon mehrfach saniert. Diesmal äußerst gründlich. Bis auf zwei Innenanlagen und eine Außenmauer wurde alles abgerissen und von Grund auf modernisiert. Heizschläuche im Fußboden verlegt, die Dachkonstruktion wärmegedämmt, Nebelanlagen verbaut. Die künftigen Bewohner lieben es schön warm und feucht. Noch sind die Tiere in rückwärtigen Anlagen untergebracht, aber Christian Patzer und Robin Neumann werden langsam unruhig, weil die Zeit so rennt. So ein Umzug erledigt sich nicht von selbst. Die seltenen Jamaika-Leguane, die frischgeschlüpften Komodowarane, die Krustenechsen und die giftige Blauen Bambusotter, Strahlenschildkröten, auch die Alligatoren - wer diese Tiere händeln will, braucht einen klaren Kopf und ein ruhiges Händchen. Doch die Uhr tickt, unerbittlich. Und mit jedem Tag, der vergeht, rückt der Eröffnungstermin wieder ein Stück näher ...
06:20
An rund 350 Tagen im Jahr ist die Gemeinde Wacken mit etwa 1.800 Einwohnern ein überschaubares Fleckchen Erde umgeben von Feldern und Wiesen. An 15 Tagen im Jahr wird seit 36 Jahren das Wacken Open Air, das größte Heavy-Metal-Festival der Welt, aufgebaut. "Wie geht das?" zeigt: Die Organisation des Festivals folgt einem ausgeklügelten Infrastruktur-, Logistik- und Sicherheitsplan. Bühnenbau, Lichttechnik, Sicherheit, Catering, Notambulanz, Absperrungen, Energie- und Lebensmittelversorung, nichts wird dem Zufall überlassen. Ein perfekt abgestimmtes Räderwerk, das Jahr für Jahr den reibungslosen Ablauf garantiert. 100.000 Metal-Fans pilgern nach Wacken Es ist das erste Augustwochenende 2018. Sie kommen wie jedes Jahr: Fast 100.000 Heavy-Metal-Fans aus der ganzen Welt pilgern in das kleine Dorf Wacken in Schleswig-Holstein. Drei Tage lang spielen 150 Bands auf den acht Bühnen. Während das technische Equipment in den Anfängen des Festivals noch auf einen Lastwagen passte, ist das Wacken Open Air nun zu einer technisch gigantischen Großveranstaltung mit vielen logistischen Herausforderungen geworden. 2,2 Millionen Quadratmeter ist das Festivalgelände groß, das sind mehr als 380 Fußballfelder. Immenser Aufwand bei Technik und Security Der Aufbau des Wacken Open Air erfordert einen immensen Materialaufwand: Neben den 1.000 Tonnen an Bühnenteilen, werden zehn Sattelzüge mit Tontechnik und zwölf mit Videotechnik aufgestellt. Der Aufbau dauert sieben Tage. 44 Tonnen Bühnenmaterial braucht es allein für die Hauptbühne. 450 Duschen und 420 Waschplätze werden eingerichtet. 200 Sanitäter, drei Notärzte und 200 Feuerwehrleute sind vor Ort. Insgesamt sind einige Hundert Polizeikräfte beim "WOA" im Einsatz, die gemeinsam mit der Securitytruppe des "WOA" jedes Jahr ein neues Sicherheitskonzept ausarbeiten. Gewaltig ist auch die Lichttechnik: Auf dem Gelände sind fünf LED-Trucks positioniert, mit 16 bis 50 Quadratmeter großen Screens. Die Lichtcrew reist mit 80 Mitarbeitern an. Das Team installiert sechs modulare LED-Wände, die eine riesige Gesamtfläche von rund 250 Quadratmetern umfassen. Bier per Pipeline Seit 2017 gibt es auf dem Festival sogar eine Bier-Pipeline. Mit der neuen Fernleitung sollen Besucher künftig noch schneller bedient werden können. Für die Pipeline wurden sieben Kilometer Leerrohre mit Durchmessern von bis zu 35 Zentimeter auf dem "Holy Wacken Land" verlegt.
06:50
Schon bei seinem ersten Besuch in der Säge war Constantin beeindruckt von Sophie und von ihren Skulpturen. Auf ein ganz bestimmtes ihrer Kunstwerke hat er es spontan abgesehen, Geld spielt bei ihm bekanntlich keine Rolle. Und was Constantin Klumpp will, das bekommt er für gewöhnlich auch. Klumpp hat dabei allerdings nicht nur Sophies Skulpturen im Auge. Andreas hat den Deal um die Tierarztpraxis mit Karl tatsächlich beim Kartenspiel besiegelt und somit steht dem Umzug ins Leibgedinghaus nichts mehr im Weg. Familie Grub steckt noch mitten in den Vorbereitungen zur Eröffnung, als nicht nur die ersten Geschenke, sondern auch die ersten Patienten bereits eintreffen. Eva kommt in die Bredouille. Möglicherweise geht Bea mit ihrer Geschäftstüchtigkeit allmählich zu weit: Sie plant eine Schnapsverkostung auf dem Fallerhof, denn das gute Tröpfchen, welches sie und Zimmermann zusammen brennen, muss unter die Leute. Als Zimmermann davon hört, rastet er aus. Nie im Leben wird er wieder einen Fuß auf den Fallerhof setzen. Doch wer Bea kennt, weiß, dass sie so schnell nicht aufgibt. Ihr Schnaps muss "in die Welt" und dafür ist ihr kein Preis zu hoch.
07:20
In den Meeren dieser Welt spielen sich spannende und zuweilen unfassbare Dinge ab. Die Zusammenschnitte zeigen die schönsten Bilder unter und über Wasser sowie Geschichten rund um die Ozeane.
07:30
Ein Kriminalpolizist, der sich vor Tatorten fürchtet, ist eine ähnlich aberwitzige Vorstellung wie ein Olympiaschwimmer, mit Angst vor Wasser. Aber manchmal spielt das Schicksal die verrücktesten Streiche, und so leidet der LKA-Beamte Robert aus Hannover tatsächlich an einer Phobie, die es ihm unmöglich macht, flüchtige Ganoven zu verfolgen oder auch nur einen Tatort zu betreten. Seinem Vorgesetzten, dem sarkastischen Macho Horst Hoff, ist dieses Handicap ein Dorn im Auge. Bei jeder Gelegenheit macht er sich über Robert lustig und legt ihm nahe, den Dienst zu quittieren. Daran ist natürlich nicht zu denken. Der Mittfünfziger würde sich auf seine alten Tage am liebsten zum "Profiler" weiterbilden lassen, nur benötigt er zur Erfüllung dieses Lebenstraums ausgerechnet die Einwilligung von Hoff. Auch die Friseurin Rita hat einen Traum: Sie fühlt sich zur Schriftstellerei berufen, aber leider stößt sie mit ihren Geschichten bei Freunden und Verlagen auf wenig Begeisterung. Als die beiden romantisch veranlagten Träumer sich begegnen, ist es im wahrsten Wortsinn Liebe auf den ersten Blick. Schüchtern und leicht verunsichert über das eigene Glück, kommen sie sich näher, doch leider werden ihre Versuche, sich zu einem romantischen Dinner zu verabreden, ein ums andere Mal vereitelt - ein entflohener Gewaltverbrecher hält die Männer vom LKA in Atem. Damit nicht genug, wird auch Ritas Tochter Jule in einen Kriminalfall verwickelt: Ihre Mitbewohnerin kommt auf mysteriöse Weise ums Leben. Während Hoff von Selbstmord oder einem Unfall ausgeht, tipp Robert mit sicherem Instinkt auf Mord. Sowohl der biedere Nachbar als auch Jules leichtlebiger Freund Tim scheinen in den Fall verwickelt zu sein. Bei der Suche nach der Wahrheit wachsen Robert und Rita auf erstaunliche Weise über sich hinaus, aber wie heißt es so schön: Liebe verleiht Flügel.
09:00
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
09:30
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
10:00
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus Schleswig-Holstein ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
10:30
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
11:00
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen
11:30
Weiße Strände, tropische Hitze und eine außergewöhnliche Mission: über 15.000 Kilometer von Deutschland entfernt lebt der Kieler Trainer Lars Hopp seinen Fußball-Traum. Vom FC St. Pauli und dem VfB Lübeck nach Estland und Usbekistan bis in den Südpazifik, als Nationaltrainer von Vanuatu und Coach des Vanuatu United FC will der 49-Jährige den Inselstaat sportlich weiterentwickeln. Nach dem überraschenden Gewinn des Melanesien-Pokals sind die Hoffnungen groß - und Hopp arbeitet daran, aus dem Fußball-Underdog eine Erfolgsgeschichte zu machen. Autor Boris Poscharsky hat Hopp mit einem Kamera-Team auf Vanuatu besucht, ihn und seine Familie begleitet, die für das Abenteuer ans andere Ende der Welt gezogen ist, und exklusive Einblicke in den Alltag zwischen Südsee-Idylle, Nationalmannschaft und Profi-Fußball gewonnen. Die Reportage begleitet zudem Hopp und das Team von Vanuatu United FC auf Auswärtsreisen nach Neuseeland und Australien - und zeigt, wie ein kleines Fußballland von großen Träumen lebt. Eine Sportclub Story über Mut, Fernweh und die Kraft des Fußballs.
11:55
Im Terrarium herrscht ein extrem geschäftiges Treiben. Denn nach reichlich vier Jahren Umbauphase soll es wiedereröffnet werden. Aber noch sieht es gar nicht danach aus. Stromkabel ragen lose aus den Wänden, Heizkörper liegen gestapelt neben riesigen Pflanzen, von Plastikfolien umhüllt. Sämtliche Wasserbecken sind trocken. Es sind kräftezehrende Tage, jede Stunde zählt. Für Elektriker, Maler, Gärtner, Heizungstechniker und Landschaftsgestalter -und auch für Pfleger und Kuratoren. Florian Brandt schippt Sand, nicht ins Gehege, sondern wieder raus. Zu fein, sagt er. Der gibt zu wenig Halt für die kleinen Afrikanischen Schildkröten, die hier bald einziehen sollen. Draußen steht ein Sack mit gröberem Substrat. Nebenan deckt Martina Hacker einen Teil der Madagaskaranlage mit Planen ab. Auch hier fehlen noch Bodengrund und Decke. Ein Aquarium neben der Alligatorenanlage steht leer, an den Vitrinen für Warane und Schlangen gibt es keine Schlösser. Und Heiko Schäfer ist auf der Suche nach geeigneten Pflanzen, in denen sich Pfeilgift- und Färberfrösche später gut verstecken sollen. Das Haus aus dem Jahr 1913, ein historisches Kleinod, wurde schon mehrfach saniert. Diesmal äußerst gründlich. Bis auf zwei Innenanlagen und eine Außenmauer wurde alles abgerissen und von Grund auf modernisiert. Heizschläuche im Fußboden verlegt, die Dachkonstruktion wärmegedämmt, Nebelanlagen verbaut. Die künftigen Bewohner lieben es schön warm und feucht. Noch sind die Tiere in rückwärtigen Anlagen untergebracht, aber Christian Patzer und Robin Neumann werden langsam unruhig, weil die Zeit so rennt. So ein Umzug erledigt sich nicht von selbst. Die seltenen Jamaika-Leguane, die frischgeschlüpften Komodowarane, die Krustenechsen und die giftige Blauen Bambusotter, Strahlenschildkröten, auch die Alligatoren - wer diese Tiere händeln will, braucht einen klaren Kopf und ein ruhiges Händchen. Doch die Uhr tickt, unerbittlich. Und mit jedem Tag, der vergeht, rückt der Eröffnungstermin wieder ein Stück näher.
12:20
Marcus Hoffmann wird im Streit mit seinem Vater Kurt schwarz vor Augen. Bei der Suche nach der Ursache entdecken Kathrin und Achim eine akute Entzündung der Schilddrüse. Marcus muss in der Klinik bleiben. In dieser Zeit passt ausgerechnet Kurt auf Marcus´ achtjährigen Sohn Patrick auf. Kurts Enkel wünscht sich nichts sehnlicher als eine Versöhnung zwischen den beiden. Eine notwendig werdende Operation verläuft ohne Komplikationen, führt aber bei Marcus zu einem vorübergehenden Stimmverlust. Dr. Globisch erfährt, dass das Verhältnis zwischen Vater und Sohn seit Jahren gestört ist. Marcus wollte nach dem frühen Tod der Mutter nichts mehr mit Kurt zu tun haben. Von Kathrin auf diese Differenzen als mögliche Ursache für den Stimmverlust angesprochen, blockt Kurt ab. Als er auf Patricks Bitte hin doch noch einen letzten Versöhnungsversuch startet, findet Marcus in der Auseinandersetzung seine Sprache wieder. Er verlangt von seinem Vater, sich nicht mehr in sein Leben einzumischen. Kurt verspricht Besserung, weist ihn aber darauf hin, dass Patrick den Kontakt zu seiner ausgewanderten Mutter nicht verlieren sollte. Marcus rastet aus. Kurt soll dem Jungen keine Flausen in den Kopf setzen. Ihr neuerlicher Streit veranlasst Patrick, davonzulaufen. Sarah Marquardt ist genervt von permanenten Sparzwängen, da erhält sie Besuch von einem alten Bekannten: Michael Gregori. Ihr Ex-Geliebter, der die letzten drei Jahre wegen aktiver Sterbehilfe im Gefängnis verbringen musste, arbeitet mittlerweile als Chefarzt in Dubai. Er offeriert Sarah eine leitende Position in der dortigen Verwaltung. Sie erliegt sowohl seinen Verführungskünsten als auch den Verlockungen eines Kliniketats ohne Geldsorgen und reicht in der Sachsenklinik ihre Kündigung ein.
13:10
Dr. Emma Jahn und Tom Zondek werden schlagartig auf Joscha Harz aufmerksam: Der kracht nämlich in einen Tisch in der Cafeteria des Johannes-Thal-Klinikums. Joscha scheint etwas umnebelt zu sein und will sich zuerst nicht behandeln lassen. Tom und Emma bringen ihn aber dazu, dass sie ein Schädel-CT machen können. Trotz Unauffälligkeit wird Joscha über Nacht aufgenommen. Kurz darauf erreicht auch Ina Harz, Joschas Mutter, das Klinikum. Tom ist beeindruckt von der intelligenten und attraktiven Frau, die Joscha als den perfekten Sohn beschreibt. Aber Tom bekommt Zweifel an der scheinbaren Harmonie. Joscha spielt vor seiner Mutter eindeutig herunter, wie schlecht es ihm geht. Wovor will er sie schützen? Als Tom bei Joscha Blut abnimmt, macht er eine Entdeckung: Sein Blut sieht nicht aus, wie es aussehen sollte. Und Joschas Zustand verschlechtert sich immer weiter. Ben Ahlbeck und Dr. Theresa Koshka nehmen Roman Spar auf, der sich beim Mutter-Kind-Kochen in der Grundschule beinahe einen Finger abgeschnitten hat. Der sympathische Mann ist untröstlich. Nichts möchte er mehr, als für seine Tochter im Mutterzirkel aufgenommen zu werden. Doch ihm und seinem Lebenspartner bleibt der Zutritt verwehrt. Theresa und Ben bringen die Verletzung in Ordnung, aber irgendetwas stimmt mit Roman nicht. Es scheint, der eigentliche Ursprung seiner Symptome könnte genau der sein, der ihm Zugang zum Mutterzirkel verschafft. Dr. Leyla Sherbaz erwartet Besuch, den sie momentan so gar nicht gebrauchen kann. Letztendlich stellt sich aber heraus, dass es doch manchmal schön ist, über seinen Schatten zu springen.
14:00
Am Alten Strom von Warnemünde drängen sich in einer normalen Saison die Touristenscharen entlang der zahlreichen Restaurants, Cafés und Boutiquen, den Kuttern und Ausflugschiffen. Die Hinterreihe oder Achterreeg des Alten Stroms aber, die Alexandrinenstraße, führt dagegen ein ruhiges, beschauliches Dasein, obwohl sie bei den Warnemündern als die schönere Flaniermeile gilt mit weitaus mehr Atmosphäre und Stil. Deshalb heißt sie auch die "Puppenstube Warnemündes". Fischer, Seeleute und Lotsen lebten hier einst in kleinen Giebelhäusern aus einfachem Fachwerk. Und das tun sie zum Teil heute noch. Meist sind die alten Fischerhäuser aber zu Ferienapartments umgebaut worden oder zu kleinen Läden, wo Lenkdrachen, einheimische Biere oder Kunstwerke feilgeboten werden. Die alten Fischer, Handwerker, Künstlerinnen und Künstler zeigen das Labyrinth von Zwischengängen und Innenhöfen, das so typisch ist für diese alte Gasse. Und sie führen natürlich auch in die "Deel", Vorstüw", "Koek" und "Achterstuw" ihrer Puppenhäuschen. Vom Leuchtturm bis zum Hafen trifft das Filmteam Menschen, die hier zum Teil schon sehr lange leben, arbeiten und miteinander feiern und klönsnacken. Beim Besuch des Heimatmuseums in der Alexandrinenstraße blickt "die nordstory" zurück in die Geschichte dieser ersten, schönsten und charmantesten Straße an der Ostsee.
15:00
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
15:10
Die WaPo Berlin wird vom Ordnungsamt um Hilfe gebeten. Sie soll die Kollegen bei der Räumung eines Obdachlosenlagers am Landwehrkanal unterstützen. Keine schöne Aufgabe, derer sich schließlich Paula Sprenger und Wolf Malletzke annehmen. Vor Ort stellt Paula fest, dass die ihr bekannte Obdachlose Ruth verschwunden ist, die hier ihren festen Schlafplatz hat. Paula und Jasmin kontaktieren Ruths Tochter Ida Maroth, eine Lokalpolitikerin, der die besten Chancen für das Amt der Sozialsenatorin zugeschrieben werden. Es stellt sich allerdings heraus, dass Mutter und Tochter sich seit Jahren nicht mehr gesehen haben. Als plötzlich eine Frauenleiche und Blutspuren an Ruths Schlafplatz gefunden werden, befürchten alle das Schlimmste.
16:00
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16:15
Superhirn Bernhard Hoëcker und Quizmaster Elton stellen sich gemeinsam mit prominenten Gästen den unglaublichen, amüsanten und überraschenden Fragen von Moderator Kai Pflaume. Prominente Gäste sind diesmal: Paul Fischer und Steven Gätjen.
17:00
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17:10
Naschkatzen im Affenhaus Toba und ihr Orang-Utan-Clan frühstücken noch, als Tierpfleger Claus Claussen sich schon um den Nachtisch kümmert. Kokosmilch und Apfelmus werden allerdings nicht auf dem Dessertteller serviert, sondern im Kletterbaum versteckt. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, und wer es nicht gern flüssig mag, darf frische Weidenkätzchen knabbern. Das "Who is Who" der Wasserschweine Bei Familie Wasserschwein ist der Nachwuchs schon gut zu Fuß und noch besser bei Stimme. Doktor Flügger und Volker Friedrich klingen die Ohren, als sie bei den kleinen Schweinen das Geschlecht bestimmen und ihnen einen Personalausweis ausstellen. Die Löwen ziehen um Am Löwengehege heißt es "Achtung, Baustelle" statt "Achtung, Raubtier". Nibalo und Naju müssen raus. Da die Löwenbrüder nicht einfach im Katzenkörbchen umgesiedelt werden können, muss das Team von Doktor Flügger einen Riesenumzug organisieren. Tapetenwechsel für Baumstachler Auch Henry und Brenda müssen ihr Gehege wechseln. Bei dem Baumstachler-Pärchen geht das vergleichsweise unkompliziert, Hauptsache, Uwe Fischer fasst die beiden nicht mit bloßen Händen an. Trotzdem drehen sie ihrem Pfleger erst einmal ihr stacheliges Hinterteil zu. Aussitzen ist auch eine Taktik. Geburtsvorbereitung im Elefantenhaus Bei Dickhäuter-Dame Yashoda kann es jeden Moment losgehen! Oder auch noch ein bisschen dauern: Um den genauen Geburtstermin herauszufinden, untersucht Dr. Flügger die werdende Mutter mit Ultraschall. Keine eindeutige Diagnose. Gebannt warten Tier und Mensch auf den Elefantennachwuchs.
18:00
Neben den neuesten Nachrichten und dem aktuellen Wetter ist das Thema des Tages Schwerpunkt der Sendung um 18:00 Uhr. Mehr Nachrichten aus Schleswig-Holstein ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
18:15
In keinem Bundesland werden mehr Erdbeeren angebaut als in Niedersachsen. Doch obwohl die Erdbeere nach einer aktuellen Umfrage die Lieblingsfrucht der Deutschen ist, schrumpfen die Anbauflächen. Das Geschäft wird schwieriger. Landwirte beklagen zu hohe Lohnkosten, Preisdruck und billige Ware aus dem Ausland. "Die Nordreportage" begleitet drei Erdbeerhöfe aus Niedersachsen durch die Saison und zeigt neben der anstrengenden Erntearbeit, mit welchen Mitteln sie sich aktuellen Herausforderungen stellen und die Zukunft des Erdbeeranbaus sichern wollen. Jonas Cohrs und sein Vater Werner aus dem Alten Land setzen in diesem Jahr das erste Mal auf Unterstützung durch einen Roboter. Weil ihnen der Mindestlohn immer mehr zu schaffen macht, sollen nun autonome Fahrzeuge die vollen Kisten allein vom Feld zum Umladen am Rand transportieren. Die beiden Landwirte wollen testen, ob der Roboter eine Hilfe sein kann. Auch im Emsland hat ein Landwirt eine neue Idee: ein Erdbeer-Drive-in. Wer unterwegs Lust auf Erdbeereis oder Milchshakes hat, bekommt diese direkt durch die Fahrertür serviert - nach vorheriger Bestellung am Bildschirm. Die Idee hat einen echten Hype ausgelöst und sorgt für lange Autoschlangen vor dem Schalter. Bei Hannover baut Steffie Hahne ihre Erdbeeren mit einer neuen Methode an: Anders als auf dem Feld wachsen bei ihr die Früchte auf Augenhöhe in einem speziellen Substrat aus Kokosfasern und Perlit, automatisch bewässert und unter Folien. Das soll die Ernte deutlich effizienter machen.
18:45
Jeden Abend pünktlich 18:45 Uhr nimmt ein prominenter Gast bei uns Platz - dazu informiert DAS! Rote Sofa täglich, was im Norden Gesprächsthema ist.
19:30
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus Schleswig-Holstein ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
"Markt" ist in Norddeutschland unterwegs! Diesmal ist Moderator Jo Hiller in Büsum und Umgebung. Er trifft einen Fischer, Landwirte, und Camper. Er probiert sich beim Krabbensalat und will herausfinden, welcher Camping Gaskocher der Beste ist. Außerdem Themen der Sendung: Was taugen Krabbenprodukte aus Supermarkt und Discounter? Uund was macht der Milchpreis mit den Milchbauern?
21:00
Ob Duftversprechen, magische "Renew"-Effekte oder XXL-Waschmaschinen mit fragwürdiger Trommelgröße: Eine aktuelle NDR Recherche für das Kompetenzcenter Verbraucher deckt auf, was hinter den Marketingtricks der Waschmittelindustrie steckt und wie Verbraucher zum Kaufen animiert werden. Die Produktvielfalt in den Regalen ist riesig: von Flüssigwaschmitteln über Pulver bis hin zu Kapseln, Pods und sogar Waschblättern. Bei allen Produkten versprechen die Hersteller beste Waschergebnisse. Welches wirklich am besten wäscht, offenbaren Tests an der Hochschule Niederrhein. Waschmittel sollen allerdings längst nicht mehr nur die Kleidung reinigen. Gut riechen sollen die Produkte auch! Parfümierte Waschmittel werden oft mit "Aromatherapie" oder "Deo-Frische" beworben. Doch Verbraucherschützer warnen: Duftstoffe sind gesundheitlich nicht unbedenklich und in großen Mengen kritisch für die Umwelt. Vieles, was die Industrie als Innovation verkauft, wird für saubere Wäsche nicht gebraucht, im Gegenteil. Besonders besorgniserregend: Waschmittelinhaltsstoffe wie Phosphonate oder Flüssigkunststoffe gelangen über Kläranlagen in die Flüsse und können dort zu Umweltschäden führen. Neueste Forschungen legen sogar nahe, dass das umstrittene Glyphosat in Gewässern teilweise durch Abbauprozesse von Waschmittelbestandteilen entsteht. Nicht nur bei Waschmitteln, auch bei Waschmaschinen wird getrickst. Viele Geräte versprechen Beladungen mit acht, neun oder sogar elf Kilo Wäsche. Doch die NDR Recherche zeigt: Es werden Maschinen mit identischer Trommelgröße aber mit unterschiedlichen Größenangaben verkauft - zu unterschiedlichen Preisen und mit unterschiedlicher Energieeffizienzkennzeichnung. Denn bei der Berechnung der Energieklasse haben Hersteller Spielraum. Verbraucherschützer fordern: Die Kriterien müssen strenger werden. In "Die Tricks mit Waschmittel, Weichspüler und Co." finden Anna Planken und Jo Hiller sowie das Redaktionsteam des NDR heraus: nicht alles, was duftet, reinigt auch. Und nicht alles, was glänzt, ist gut für Gesundheit oder Umwelt. Wer auf überflüssige Zusätze verzichtet und Waschmittel richtig dosiert, wäscht nicht nur günstiger, sondern auch nachhaltiger. Zusatzinformation: ARD Kompetenzcenter Verbraucher Das ARD Kompetenzcenter Verbraucher unter gemeinsamer Federführung des SWR und WDR bündelt das redaktionelle Fachwissen verschiedener Rundfunkanstalten und konzentriert sich auf Themen, die für Verbraucherinnen und Verbraucher in ganz Deutschland relevant sind.
21:45
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
22:00
Kaum ein anderes Getränk hat einen derartigen Kultstatus wie Cola. Rund 50 Liter pro Jahr trinkt jeder in Deutschland laut Statistik, egal ob Light oder Original, Discounter oder Marke. Daniel Aßmann begibt sich auf Spurensuche nach dem Cola-Rezept, rechnet aus, wie sich der Preis zusammensetzt und macht die Geschmacksprobe: kann günstige Discounter-Cola mit dem Marktführer mithalten?
22:45
Im Land der Skipetaren will sich der Abenteurer Kara Ben Nemsi mit dem englischen Lord Lindsay und dessen Diener Archibald treffen. Doch der berüchtigte Schut, ein Bandit, der mit seinen Männern die gesamte Region tyrannisiert, durchkreuzt diesen Plan, indem er einen befreundeten Händler entführt. Kara Ben Nemsi beschließt, sich auf die Fährte der Schut-Bande zu setzen, die auch die Bauerntochter Tschita entführt hat. Unterstützung erhält er dabei von seinem treuen, tollpatschigen Begleiter Hadschi Halef Omar. Zusammen mit Annette, der Frau des entführten Händlers, nehmen sie die Verfolgung des Schuts auf. Nach einigen Rückschlägen und gefährlichen Auseinandersetzungen gelingt es ihnen schließlich aufzudecken, wer der Schut ist. Es kommt zu einer Verfolgungsjagd, die in einer Schlucht ihr dramatisches Ende findet.