04:15
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
04:45
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
05:15
Jeden Abend pünktlich 18:45 Uhr nimmt ein prominenter Gast bei uns Platz - dazu informiert DAS! Rote Sofa täglich, was im Norden Gesprächsthema ist.
06:00
06:45
Beim Skateboarden zerstört Rudi zum 100. Mal die Statue von Magnus. Daraufhin beschließt Magnus, Rudis Skateboard zu konfiszieren. Für immer! Super-Edgar übernimmt die Verteidigung des Hasen, sicher und entschlossen will er beweisen, dass dieser gar nichts dafür kann.
06:55
Es ist Frühling. Super-Edgar ist glücklich, denn sein Freund Albert wird demnächst aus seinem Winterschlaf erwachen. Super-Edgar ist allerdings derart ungeduldig, dass er alles unternimmt, um ihn endlich zu wecken. Henrietta unterbricht seine Bemühungen und bittet ihn darum, Albert allein aufwachen zu lassen. Doch natürlich hält sich Super-Edgar nicht daran.
07:10
Mit dem russischen Angriffskrieg 2022 auf die Ukraine werden die Gemälde des Odessa Museums für westliche und östliche Kunst in ein geheimes Notlager gebracht. Darunter Meisterwerke wie die "Thronende Madonna mit Kind und Johannesknaben" von Francesco Granacci oder die beiden Gemälde der Evangelisten Lukas und Matthäus des niederländischen Künstlers Frans Hals. Die Dokumentation erzählt von der wechselvollen Geschichte einer Stadt und seiner Kunstsammlung. Und von der Zusammenarbeit des Odessa Museums mit den Staatlichen Museen zu Berlin bei einem einzigartigen Ausstellungsprojekt.
08:05
Die Filmmusik Hollywoods hat ihre Wurzeln in Europa. Drei Komponisten, die vor Krieg und Nationalsozialismus in die USA geflohen waren, erschufen den Klang, der die Filmmusik bis heute prägt: Erich Wolfgang Korngold (1897-1957), Max Steiner (1888-1971) und Franz Waxman (1906-1967). Ihr Einfluss ist sichtbar in der Arbeit zeitgenössischer Komponisten wie Oscarpreisträger Hans Zimmer ("Dune"), Ramin Djawadi ("Game Of Thrones") und Harold Faltermeyer ("Top Gun"). Diese, ebenfalls europäischen Künstler, setzen die Methoden ihrer Vorgänger fort und bewahren so die Traditionen, die im Wien und Berlin des 19. Jahrhunderts ihren Anfang nahmen.
09:00
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
09:30
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
10:00
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus Schleswig-Holstein ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
10:30
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
11:00
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen
11:30
Napoleon nannte die Donau die "Königin der Flüsse Europas". Ab Passau wird aus einem bisher eher gemächlich dahinplätschernden Flüsschen ein breiter Fluss, auf dem Frachter und Passagierschiffe unterwegs sind. Auf ihrem Lauf durch Deutschland, durch die Wachau in Österreich bis nach Wien, durch die Slowakei und weiter bis nach Ungarn liegen drei Hauptstädte auf dem Weg der Donau: Wien, Bratislava und Budapest. An den Ufern der Donau erstrecken sich unberührte Auen und Kulturlandschaften, wurde Geschichte geschrieben. Davon zeugen die vielen Ruinen, Burgen, Kirchen und Klöster. Auf dem Weg von Passau bis Budapest folgt der Film dem Fluss und stellt Menschen vor, die am oder vom Fluss leben: österreichische Burgherren und Bootsbauer, ukrainische Hotelangestellte, türkische Kellner und slowakische Studentinnen und treffen ungarische Schachspieler in einem weltberühmten Thermalbad. Die Donau war Teil der berühmten K.-u.-k.-Monarchie und auch der jüngsten Geschichte, als in der Slowakei vor der Öffnung 1989 Geflüchtete starben, weil sie versuchten, ans rettende österreichische Ufer zu gelangen. Bratislava war einst Krönungsstadt der Habsburger und ist heutzutage eine quirlige lebendige junge Stadt mit eleganten Boutiquen, schicken Cafés und noblen Restaurants. Wer auf der Donau unterwegs ist, wirft einen spannenden Blick in einen uralten Kulturraum und in ein fließendes Geschichtsbuch. So ist es eben, wenn man einer "Königin" einen Besuch abstattet.
11:45
130 Kilometer Küstenlinie, umsäumt von über 300 Inseln: Helsinki, die nördlichste Hauptstadt der EU, vereint Großstadtflair und maritimes Naturerlebnis. Die berühmte Festungsinsel Suomenlinna, UNESCO-Weltkulturerbe, begeistert Touristen wie Einheimische als Naherholungsgebiet. Die kleinere Nachbarinsel Vallisaari ist dagegen erst seit 2016 öffentlich zugänglich und war bis dahin völlig der Natur überlassen. Manche Inseln sind in Privatbesitz, geschmückt mit Villen oder gehören gar Konzernen. Aber: Den Sommer im Sommerhaus am Wasser zu verbringen, ist eine tief verwurzelte finnische Tradition und nicht nur ein Privileg der Wohlhabenden. Im Schärenmeer von Helsinki gibt es einige Inseln, die von der Stadt verwaltet werden, mit insgesamt 1600 begehrten Sommerhütten. 109 von ihnen liegen auf Satamasaari, kein fließend Wasser, nur Solarstrom. Das "einfache Glück", findet Hely Salmi, die ihre gesamte Freizeit auf der Insel verbringt. Und das nur sieben Kilometer Luftlinie von der Stadtmitte entfernt. Satamasaari liegt auch auf der Route des letzten "Tante-Emma"-Ladenschiffs Finnlands, der "Christina". Seit 1972 ist es in Familienhand und führt alles mit, was die Bewohner auf den Inseln so brauchen: Blumenerde, frische Lebensmittel, Gas und natürlich Süßigkeiten. Doch Kapitän Enska will in den Ruhestand gehen. Die Nachfolge gestaltet sich schwierig, denn Enska stellt hohe Ansprüche. Sicherheit steht an oberster Stelle, nicht zuletzt auch, weil die halbe Familie auf dem Schiff arbeitet. Diesen Sommer fährt Mika als Kapitän auf Probe mit. Schwitzen in schwindelerregender Höhe, das ist in der ersten und einzigen Riesenradsauna der Welt möglich. Die hölzerne Spezialgondel dreht sich bis in 40 Meter Höhe. Für Finnen rundum ein Vergnügen. Aufs Glücklichsein verstehen sich die Finnen. Sie gelten laut jährlich erhobenem "Glücksatlas" als glücklichste Nation der Welt. Dabei hat Finnland mit über 25 Prozent die meisten allein lebenden Menschen in Europa. Wie geht das zusammen? Die Finnen tun einfach das, was ihnen Spaß macht. Etwa Daten auf See. Der Single Boaters Club, eine Facebook-Gruppe, hat viele Tausend Mitglieder. Es gibt nur zwei Bedingungen: die Liebe zum Bootfahren und den Status als Single, der sich nach einer Bootspartie im Schärenmeer vielleicht ändert. Wenn nicht, auch gut. Denn dann darf man ja weiterhin Mitglied bleiben im Single Boaters Club. Nicht ganz legal, aber auch nicht verboten und für viele junge Leute zwingend glücksfördernd ist das sogenannte Beerfloating. Mitten im Sommer findet die Kaljakellunta statt, an der sich jedes Jahr viele Hundert Partygäste beteiligen. Das Prinzip: sich mit einem schwimmenden Untersatz und viel Bier gemeinsam den Fluss hinunter bis nach Helsinki treiben lassen.
12:30
Zum Lohn für eine gute Tat findet der Schusterjunge Klaus beim Holzhacken im Wald eine goldene Gans. Sie hat eine merkwürdige Eigenschaft: Jeder, der sie berührt, bleibt an ihr hängen. Als nun Klaus mit seinem prächtigen Vogel des Weges kommt, wollen Neugierige ihn anfassen und habgierige Menschen sich eigenhändig von der Echtheit des goldenen Gefieders überzeugen. Aber o weh, sie kommen nicht mehr los. Dem Klaus macht das natürlich viel Spaß, und er beschließt, mit diesem komischen Aufzug aufs Schloss zu ziehen. Dort lebt eine gar traurige Prinzessin, die bisher zu allen Späßen nicht einmal gelächelt hat. Deshalb hatte der König versprochen, seine Tochter dem zur Frau zu geben, der diesen Bann brechen würde. Als Klaus mit seinem Anhang erscheint, bricht die Prinzessin in herzliches Lachen aus. Doch der König ist nicht gewillt, sein Versprechen zu halten, denn ein Schusterjunge als Schwiegersohn will ihm gar nicht gefallen. Erst soll Klaus noch zwei Aufgaben lösen. Er soll dem König helfen, seine Schätze in Sicherheit zu bringen und den Prinzen Störenfried in die Flucht jagen, der die Prinzessin rauben will. Auch die Brüder von Klaus, faule und dumme Burschen, haben sich vorgenommen, die Hand der Prinzessin zu erringen. Aber Klaus beweist ihnen, dass er nicht der Dümmling ist, für den die beiden Taugenichtse ihn halten. Mit viel Geschick, Mut und Witz löst er die Aufgaben. Jetzt bleibt dem König nichts weiter übrig, als endlich sein Wort zu halten. Und der glückliche Klaus bekommt die Prinzessin zur Frau.
13:35
Etwas Besseres als den Tod finden wir überall, denken sich Esel, Hund, Katze und Hahn, nachdem Bäuerin Martha beschlossen hat, die alternden Tiere des Hofes zu Wurst und Suppe verarbeiten zu lassen. Sie beschließen, fortan ihr Glück als Stadtmusikanten in Bremen zu suchen und flüchten in die Freiheit. Aber sie sind nicht die Einzigen auf dem Weg nach Bremen. Lissi liebt den Johann und Johann liebt die Lissi. Nur leider ist Lissi die Bauerstochter und Johann "nur" der Knecht. Lissis Vater, Bauer Georg, und vor allem ihre Stiefmutter Martha, die Lissi an den reichen Nachbarsbauern verheiraten möchte, wollen diese Liebe um jeden Preis verhindern. Als Johann vom Hof geschickt wird, bleibt Lissi keine andere Wahl, sie folgt ihrem Johann nach Bremen und trifft auf dem Weg die Tiere. Auf der Suche nach einem Nachtlager gelangen sie gemeinsam zum Haus einer Räuberbande. Dort erproben die Bremer Stadtmusikanten ihr gesangliches Talent mit durchschlagendem Erfolg: Sie vertreiben die Räuber und führen die Liebenden wieder zueinander. Als Lissi und Johann im Räuberhaus Kisten voller Gold entdecken, nimmt ihr Schicksal eine weitere Wendung. Jetzt können sie heiraten. Die Tiere schenken ihnen den Schatz, denn sie haben etwas gefunden, das wertvoller ist als Gold - ihre Freundschaft.
14:35
Wer "Bremen" sagt, sagt auch "Stadtmusikanten": Kaum ein Märchen der Brüder Grimm ist so bekannt, kaum ein Fotomotiv so beliebt wie die Statue am Bremer Marktplatz. Warum zieht die Geschichte über einen lahmen Esel, einen sehschwachen Hund, eine Katze ohne Jagdtrieb und einen kraftlosen Hahn so viele in ihren Bann? Welcher Funken Wahrheit steckt in dem Märchen? Moderatorin Clarissa Corrêa da Silva geht auf "Märchenreise": Dabei findet sie heraus, warum die tierischen Freunde ausgerechnet nach Bremen wollen, ob sie wirklich vor Menschen Reißaus nehmen müssen und ob der Job als "Stadtmusikantin" etwas für sie ist. Um Antworten zu finden, reist die Moderatorin quer durch Deutschland. In Oberbayern verfolgt Clarissa die ersten Märchenspuren, oder besser gesagt: Hufspuren. Von gleich 60 Eseln! Beim jährlichen Eseltreffen in Türkenfeld trifft die Moderatorin den Allgäuer Eselzüchter Patrick Allinger. Er vertraut Clarissa einen seiner Esel an, um beim Hindernislauf an den Start zu gehen. Mit der Hand am Eselhalfter soll sich zeigen, ob Esel wirklich so stur sind wie man sagt. Die Moderatorin und das Tier müssen Teamarbeit leisten. Dabei lernt Clarissa, welche Arbeiten Esel gerne machen und welche überhaupt nicht. Zum Packesel verdonnert zu werden, wie im Märchen, ist in Deutschland zum Glück passé. Im Märchen haben die Tiere die Schnauze voll vom Leben auf dem Bauernhof und dem drohenden Tod. Auf nach Bremen! In der Hansestadt entdeckt Clarissa an jeder Ecke lustige Souvenirs, Statuen und sogar aus der Kanalisation schallen die Stimmen der Tiere. Märchenexperte Gerrit Reichert verrät Clarissa, wieso der Hype um die musizierenden Tiere in Bremen so groß ist. Und warum es Glück bringen soll, die glänzenden Eselbeine der Bronzestatue zu berühren. Mutig sind die Bremer Stadtmusikanten, im Gegensatz zu den Räubern: Die lassen sich vom improvisierten Gesang der Tiere, ihren spitzen Krallen und scharfen Zähnen ins Bockshorn jagen. Ganz im Süden Deutschlands gibt es Menschen, die wissen, an welche Geister die Räuber ängstlich denken und wie man sie am besten vertreibt. In Sonthofen bekommt Clarissa einen Crashkurs im Erschrecken und Krachmachen. Diese Fähigkeiten brauchen nicht nur die Stadtmusikanten, sondern auch waschechte Sonthofener wie Markus Hecht und Fabian Lohr. Beim traditionellen Klausentreiben im Dezember schlüpfen sie in selbst genähte Tierkostüme, schwingen riesige Kuhglocken und schlagen mit Ruten. Gemeinsames Ziel: die bösen Wintergeister vertreiben, so der Brauch. Clarissa lässt sich nicht lange bitten und schlüpft als erste Frau in ein Klausenkostüm. Im Märchen finden die vier Tiere im verlassenen Räuberhaus ein neues Zuhause. Clarissa entdeckt einen solchen Ort in Vellahn in Mecklenburg-Vorpommern. Kein Räuberhaus, aber ein weitläufiges Gelände, das "Land der Tiere". Hier leben Hunde zusammen mit Katzen, aber auch Schweinen und sogar einer Schildkröte, wie in einer WG. Die neunjährige Emilia nimmt Clarissa mit ins Hühnergehege der Tierschutzorganisation: Ausmisten ist angesagt! Aber wo zum Kuckuck ist der Hahn? Und warum müssen manche Tiere gerettet werden? Das letzte Märchengeheimnis lüftet Moderatorin Clarissa, als sie zurück in Bremen ist: Sie schließt sich dem musikalischen Spaziergang der Bremer Philharmoniker im Bürgerpark an. Aber: Wer Stadtmusikantin werden will, braucht ein Instrument. In der mobilen Musikwerkstatt lernt Clarissa, wie man aus einem Gartenschlauch ein schallendes Horn basteln kann. Clarissa mischt sich unter die Musiker der Bläsergruppe BRASSerie und besteht die Aufnahmeprüfung: Sie ist jetzt eine richtige Bremer Stadtmusikantin.
15:00
Nach sieben Jahren treuen und ehrlichen Dienstes ist es Zeit für Hans, zu seiner Mutter zurückzukehren. Zwar lässt ihn sein Herr nur ungern ziehen, aber entlohnt ihn überaus reich mit einem großen Klumpen aus purem Gold. Hans kann sein Glück nicht fassen und macht sich beschwingt auf den Weg in sein neues, freies Leben. Bald drückt die Last des Goldes schwer auf seinen Schultern. Und als sich eine überaus günstige Gelegenheit bietet, tauscht Hans sein Gold gegen etwas, das seine Reise leichter und weniger beschwerlich machen soll: ein stolzes Pferd. Doch das wird nur das erste von vielen Tauschgeschäften sein, die Hans auf seinem Weg nach Hause eingehen wird. Auf seiner Wanderung begegnet Hans immer wieder dem fahrenden Händler Knudsen und dessen schöner Tochter Elisabeth. Knudsen ist stets unterwegs auf der Suche nach dem nächsten gewinnbringenden Handel. Aber Elisabeth hat ein Auge auf Hans geworfen, auch wenn sie sich sehr über ihn wundert. Erst noch mit einem Goldklumpen beladen, dann mit einem schnellen Pferd unterwegs, begleitet ihn bald eine Kuh, dann ein Schwein und schließlich eine Gans. Bis er ihr am Ende mit leeren Händen gegenübersteht.
16:00
Die gebürtige Indonesierin Andita Schirmacher lebt und arbeitet seit einigen Jahren in Hattersheim. Erst lange nach ihrem Umzug von Indonesien nach Deutschland, entdeckt sie die Leidenschaft für ihre heimische Küche wieder. Mit viel Hingabe möchte sie die exotischen Aromen ihrer Kindheit hierzulande bekannter machen und bietet in ihrer Freizeit Kochkurse wie z. B. indonesisches Grillen an. Andita überzeugt mit ihren Kochkünsten und hat sogar schon für den indonesischen Generalkonsul gekocht.
16:30
Gasthausküche, Kuchen und knuspriges Gebäck: Fernsehköchin Zora Klipp und Konditormeisterin Theresa Knipschild begeben sich auf eine kulinarische Reise durch Deutschland und stellen dabei deftige und süße Spezialitäten aus ihrer Heimat vor. Pannfisch mit besonderem Kick Pannfisch darf im Norden auf der Speisekarte gutbürgerlicher Restaurants nicht fehlen. Das Pfannengericht war früher ein preiswertes Resteessen aus Fisch und Bratkartoffeln. Alles wurde dann mit einer kräftigen Senfsoße vermengt, um seinerzeit den "muffigen" Geschmack der alten Lebensmittel zu überdecken. In der "Schmeckt. Immer."-Küche werden die drei Bestandteile separat zubereitet und erst auf dem Teller zusammen angerichtet. Basis sind Lachs, Kabeljau und Steinbutt. Die Fischfilets werden in Würfel geschnitten, in Mehl gewendet und anschließend kross und saftig gebraten. Zuvor sollte man aber die Kartoffeln zubereiten. Für eine knusprige Konsistenz und goldbraune Farbe müssen sie mindestens 20 Minuten lang bei wenig Hitze in der Pfanne bleiben. Die Senfsoße bekommt ebenfalls einen besonderen Kick. Zora und Theresa würzen sie mit unterschiedlichen Senfsorten. Veganer Apfelkuchen Danach geht es mit einem gedeckten Apfelkuchen weiter. Bei der Zubereitung kommt Meisterkonditorin Theresa ganz ohne tierische Produkte aus. Deshalb ist der Kuchen auch für Menschen bestens geeignet, die vegane Ernährung bevorzugen. Die Apfelfüllung wird mit Zimt, Vanille und einer cremigen Karamellsoße getoppt. Wie in Großmutters Küche wird der Kuchen mit einem Teiggitter bedeckt. Schupfnudeln mit Spitzkohl Schupfnudeln sind eine Spezialität aus der badischen Küche. Basis ist ein Kartoffelteig, der mit der Hand in spitz zulaufende Röllchen geformt wird. Beliebt ist die Zubereitung mit Sauerkraut. Zora und Theresa servieren die Schupfnudeln mit geröstetem Spitzkohl. Die Kohlsorte macht das deftige Gericht leichter und bekömmlicher. Dazu gibt es gebratenen Pancetta. Der gerollte Bauchspeck ist eine italienische Spezialität und wird mit Kräutern und Gewürzen veredelt. Muzen mit Birnen-Ingwer-Kompott Zum Schluss wird es mit Muzen noch einmal süß und knusprig. Das rheinische Siedegebäck wird traditionell zu Karneval oder Silvester hergestellt. Es ist einfach in der Zubereitung und besteht aus nur wenigen Zutaten. Konditormeisterin Theresa füllt den Teig noch mit kleinen Birnenwürfeln. Anschließend wird er zu Kugeln geformt und in heißem Öl goldgelb ausgebacken. Dazu gibt es ein Birnen-Ingwer-Kompott.
17:00
Die Erträge aus Bingo! kommen Projekten im Bereich des Natur- und Umweltschutzes zugute. In der Umweltlotterie sind Teilnehmer und Natur also gleichermaßen die Gewinner. Bingo!-Gewinnzahlen auf NDR Text Seite 605
18:00
Ein Lastenrad, jede Menge Gepäck und Kameraequipment und die Hoffnung auf möglichst wenig Regen. Linnéa Kviske ist von Göteborg aus an der Küste unterwegs. Der Weg führt durch den faszinierenden Schärengarten mit seinen Inseln und charakteristischen Granitfelsen Richtung Norden. Die Menschen prägen diese besondere Küstenregion. Ein Höhepunkt der Reise sind die rund 3000 Jahre alten Felsritzungen von Tanums hällristningar. Was erzählen die Bilder über die Menschen, die sie einst in den Stein geritzt haben? Auf der Insel Orust öffnet die traditionsreiche Werft Hallberg-Rassy ihre Türen. Werftbesitzer Magnus Rassy nimmt Linnéa mit in die Produktion und anschließend aufs Wasser. In Spekeröd trifft sie den 76-jährigen Samenzüchter Johnny Andreasson. Er bewahrt alte Pflanzensorten und kämpft trotz strenger EU-Vorgaben für ihre Erhaltung. Einige der Züchtungen wurden bereits verboten, aufgeben will er trotzdem nicht. Ein Tütchen seiner besonderen Samen nimmt Linnéa mit auf die nächste Etappe. Sie führt zu Anders und seiner ungewöhnlichen Naturvillan, einem Wohnhaus unter einer gläsernen Hülle. Das Konzept soll Pflanzen auch im langen, kalten schwedischen Winter ein besseres Klima ermöglichen. Doch die Reise mit dem Lastenrad hält auch einige unerwartete Herausforderungen bereit. Denn Wetter, Wege und Übernachtungen lassen sich unterwegs nicht immer planen. Gerade das macht die Reise spannend. Eine Entdeckungsreise auf drei Rädern durch eine der eindrucksvollsten Küstenregionen Europas.
18:45
Jeden Abend pünktlich 18:45 Uhr nimmt ein prominenter Gast bei uns Platz - dazu informiert DAS! Rote Sofa täglich, was im Norden Gesprächsthema ist.
19:30
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Außergewöhnliches Wohnen in Mecklenburg-Vorpommern: im ausgebauten Getreidesilo oder Penthouse im Tiroler Stil. Wie ein altes Industriegelände direkt in seiner Nachbarschaft verfällt, das konnte Egon Flemming nicht mit ansehen. Er kaufte 2017 den ehemaligen Mühlenbetrieb von Bad Kleinen, um dort ein Luxusquartier entstehen zu lassen. Allen Querelen zum Trotz, endlich sind die Wohnungen fertig. Alte Gebäude können harte Nüsse sein, das erlebt auch Architektin Peggy Kastl täglich. Besondere Kundenwünsche gehören für sie dazu. Eine Alpenhütte auf dem Dach eines Rostocker Neubaus und eine alte Dorfschule mit Kletterpotenzial - kein Problem. Fürs Fotoarchiv des berühmten US-amerikanischen Fotografen Will McBride benötigte sein Sohn Shawn sehr viel Platz, den fand er in Bristow in der Mecklenburgischen Schweiz. Seither lebt er mit seiner Familie auf einer Baustelle. Eines eint alle, die ungewöhnlich in Mecklenburg-Vorpommern wohnen: Sie sind ein wenig verrückt und lassen sich von Problemen nicht unterkriegen.
21:45
In der seit 1961 ausgestrahlten Sendung dreht sich alles um Sport. Berichtet wird über die Fußballspiele der Woche sowie über weitere Begegnungen aus verschiedenen Disziplinen. Regelmäßig wird das Tor des Monats gewählt.
22:10
Das Ratespiel für den ganzen Norden
22:55
Das Satiremagazin stellt das aktuelle politische Zeitgeschehen auf humorvolle, oft zynische Weise dar. So gerät es mit seinen Äußerungen nicht selten in die Kritik.
23:25
Groundhopping mal anders: Eine Kreisklassenmannschaft aus Braunschweig spielt in verlassenen Stadien und erweckt die vergessenen Fußballtempel damit ein letztes Mal zum Leben. Die Spieler des Polizeisportvereins Braunschweig sind Fußballromantiker. "Andere wollen in ihrem Leben einmal den Louvre oder Notre-Dame sehen, unser Kultururlaub findet eben auf verschiedenen Fußballplätzen statt", sagt Stürmer Helge Keller stellvertretend für seine Mannschaftskollegen. Ihre Leidenschaft für Fußballplätze oder wie sie es nennen, ihre "etwas merkwürdige Neigung", hat die Braunschweiger vor einigen Jahren auf die Idee gebracht, auch sogenannte Lost Grounds zu bespielen, also Fußballplätze, die aufgegeben worden sind. Sie lieben das Abgewetzte, die Patina, die Geschichten und besonderen Atmosphären dieser Orte, wo schon längst kein Ball mehr rollt. Um diese Stadien aus dem Dornröschenschlaf zu befreien, bedarf es viel Planung und noch mehr Engagement. Doch die Braunschweiger setzen ihren Traum in die Realität um: ob das Motodrom Halbemond in Ostfriesland oder der altehrwürdige Millmoor Ground in England: Der Platz muss gewalzt, die Spielstätte gereinigt werden, es braucht Toiletten und zu jedem Spiel ein eigenes Stadionheft. Selbst das Olympia-Skisprungstadion in Garmisch-Partenkirchen haben sie in einen Fußballplatz verwandelt, streng nach offiziellen Regularien für mehrere Tausend Zuschauer. "Wenn sich die Groundhopper nach dem Spiel mit Tränen in den Augen dafür bedanken, dass wir das möglich machen und sie für ein weiteres Stadion sammeln konnten, dann weiß man, warum man das alles auf sich nimmt. Das ist einfach unglaublich", so Kapitän Nils Burgdorf. Die Groundhopper-Community ist international und gut vernetzt. Es geht darum, möglichst viele Stadien in möglichst vielen Ländern zu besuchen. Wiebke Roprecht aus Wilhelmshaven ist eine von wenigen Frauen in der von Männern dominierten Szene. "Groundhopping ist populärer und auch ein bisschen diverser geworden. Aber Frauen sind immer noch unterrepräsentiert", sagt Wiebke. Sie möchte das ändern, postet deshalb viel auf Instagram und spricht offen über ihr Hobby. Fotograf Ian Hunter hat die Spiele der Braunschweiger in England besucht und erzählt mit leuchtenden Augen, wie es früher zuging auf den mittlerweile verlassenen Plätzen der Insel. Ihr neustes Projekt führt die Braunschweiger nach Marl ins Ruhrgebiet. Im dortigen Jahnstadion spielte der TSV Marl-Hüls früher vor 18.000 Zuschauern. Inzwischen sind die Tribünen verfallen und auf dem Rasen wird Baseball gespielt. Viel Arbeit für die Jungs aus dem Norden. Aber natürlich sind die Groundhopper wie Wiebke und Ian auch dabei, um einen weiteren Stadionpunkt zu sammeln.