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TV Programm für NDR Hamburg am 01.06.2026

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Aktuelles Magazin für Wirtschaft und Verbraucher

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Die Tricks der Kreuzfahrtbranche 21:00

Die Tricks der Kreuzfahrtbranche

Dokumentation

Traumhafte Sonnenuntergänge, grenzenlose Freiheit und Luxus auf hoher See: Kreuzfahrten gelten für Millionen Menschen als Inbegriff des perfekten Urlaubs. Doch wie viel Wahrheit steckt hinter den glänzenden Werbeversprechen der großen Anbieter? "Markt"-Moderator Jo Hiller und sein Team decken auf, wie die Kundschaft bereits bei der Buchung in Preisfallen tappen kann: vermeintliche Schnäppchen, intransparente Tarife und kurzfristige Preisschwankungen. Auch Zusatzangebote wie Getränkepakete, Landausflüge oder Kabinen-Upgrades entpuppen sich im Test häufig als teure Geschäftsmodelle mit hohem Gewinn für die Reedereien. Auch an Bord zeigt sich, wie geschickt die Anbieter zusätzliche Einnahmequellen erschließen: vom kostenpflichtigen Bordprogramm bis hin zu strategisch eingesetzten Tagen auf See, an denen Passagiere besonders viel Geld ausgeben. Gleichzeitig wird deutlich: viele Leistungen, die als selbstverständlich erscheinen, kosten extra oder sind nur eingeschränkt verfügbar. Und dann sind da noch die ökologischen Auswirkungen der Kreuzfahrtindustrie. Trotz ambitionierter Klimaziele und moderner Werbeversprechen bleibt die Umweltbilanz vielfach problematisch. Experten sprechen von Greenwashing und kritisieren den Einsatz klimaschädlicher Treibstoffe sowie unzureichende Maßnahmen zur Emissionsreduzierung. Auch die Arbeitsbedingungen an Bord werden beleuchtet: Niedrige Löhne, lange Arbeitszeiten und die Praxis der sogenannten Ausflaggung ermöglichen es Unternehmen, Kosten zu sparen - oft zu Lasten der Crew. Jo Hiller und sein Team gehen der Frage nach, wie fair und nachhaltig ist der Traumurlaub auf hoher See wirklich? Dafür begeben sie sich auf eine investigative Reise hinter die Kulissen eines boomenden Urlaubssegments, sie treffen Experten, die die Ergebnisse einordnen und aufklären, worauf Verbraucher achten sollten.

NDR Info 21:45

NDR Info

Infomagazin

Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info

NDR Story 22:00

NDR Story: Transit nach Russland - Wie deutsche Waren in Putins Russland landen

Reportage

Ein packender Film über geheime Handelswege zwischen Deutschland und Russland mitten im Krieg. Deutschland steht offiziell fest an der Seite der Ukraine. Sanktionen sollen verhindern, dass westliche Technologie in russischen Waffen landet. Politik und Wirtschaft versichern immer wieder, dass Lieferketten unterbrochen seien. Doch stimmt das wirklich? Filmemacher Michael Höft und sein Team machen sich im kältesten Winter der Kriegsjahre auf den Weg nach Kyjiw. Der Himmel über der ukrainischen Hauptstadt wird fast jede Nacht vor allem von einer Waffe bedroht: der Drohne Geran-2. Diese Drohne wurde ursprünglich im Iran als Shahed-Drohne entwickelt und wird inzwischen in Russland selbst produziert. Immer wieder schlagen diese unbemannten Flugkörper in Wohnhäusern ein. Zivilisten sterben in ihren Wohnungen. Bei einem Termin beim ukrainischen Militärgeheimdienst erhält das NDR Team Zugang zu den Überresten abgeschossener Drohnen. Auf Tischen liegen zerlegte Elektronikteile, Kabel und Chips. Experten zeigen den Journalisten Bauteile aus westlicher Produktion. Besonders häufig tauchen elektronische Komponenten deutscher Hersteller auf. Ohne diese Bauteile würden viele der Drohnen nicht fliegen, erklären die Spezialisten dem Team. Doch wie gelangen solche Komponenten trotz der Sanktionen nach Russland? Auch im zivilen Bereich zeigen sich Widersprüche. Zu Beginn der Sanktionen wurde erwartet, dass die russische Luftflotte ohne westliche Ersatzteile schnell stillstehen würde. Doch zahlreiche Maschinen sind weiterhin im Einsatz. Recherchen des NDR deuten darauf hin, dass Komponenten, auch aus dem Umfeld des Luftfahrtkonzerns Airbus mit seinem großen Standort in Hamburg, über Drittstaaten nach Russland gelangen. Eine Spur führt dabei über Kirgistan. Geleakte russische Zollpapiere zeigen detailliert, welche Firmen welche Waren nach Russland geliefert haben und welchen Weg diese Güter genommen haben. Immer wieder führt die Spur nach Zentralasien. Vor allem Kasachstan spielt eine Schlüsselrolle. Die ehemalige Sowjetrepublik hat eine Zollunion und ein Freihandelsabkommen mit Russland. Gleichzeitig können europäische Firmen ihre Produkte problemlos nach Kasachstan exportieren. Seit Beginn des Krieges sind die Handelszahlen stark gestiegen. Mithilfe eines russischen Journalisten im Exil macht sich Michael Höft auf die Suche nach den Zwischenhändlern. In unauffälligen Lagerhallen in Almaty liegen unter anderem Kugellager "Made in Germany". Von hier aus werden sie weiterverteilt, oft Richtung Russland. Das NDR Team verfolgt Lieferketten, spricht mit anonymen Händlern und konfrontiert deutsche Unternehmen mit ihren Recherchen. Dabei zeigt sich: Offiziell liefert niemand nach Russland. Doch über Umwege funktioniert der Handel weiterhin, präzise organisiert und äußerst lukrativ. Die "NDR Story" folgt den Spuren deutscher Technologie von deutschen Industriegebieten über Zentralasien bis nach Russland. Der Film zeigt ein System aus Zwischenhändlern, Freihandelszonen und logistischen Schlupflöchern und stellt eine unbequeme Frage: Wenn Sanktionen den Krieg stoppen sollen, warum funktionieren die Lieferketten trotzdem weiter?

NDR Kultur - Das Journal 22:45

NDR Kultur - Das Journal

Magazin

NDR Kultur - Das Journal ist in der norddeutschen Kulturszene und auf dem Büchermarkt unterwegs, spricht mit den Machern und spürt den neusten Trends nach.

Gegen den Strom 23:15

Gegen den Strom

TV-Kriminalfilm

Steevenburg, eine Kleinstadt in Niedersachsen: Razzia im Asylbewerberheim. Ein Schuss fällt, Polizist Lemle bricht tödlich getroffen zusammen. Ziemlich schnell wird ein ortsbekannter Waffennarr als Täter eingebuchtet. Aber irgendetwas ist an der Sache faul. Kurzentschlossen wird der junge Hamburger Kriminalrat Bregert in das Revier Lemles eingeschleust. Dabei sieht Bregert seinen Auftrag mit gemischten Gefühlen: Er stammt von hier, und seine Erinnerungen an die Vergangenheit sind nicht gerade die besten. Schon die Ankunft des verdeckten Ermittlers verläuft unglückselig. Durch eine Verwechslung wird er von seinen künftigen Kollegen zusammengeschlagen und landet auf der Straße. Nach und nach gerät Bregert in ein Netz aus alltäglichem Rassismus, Seilschaften, privaten Tragödien und kriminellen Machenschaften. Seine Entdeckung, dass der rabiate Bulle Manfred Spitzner mit dem gewalttätigen Russen Boris aus dem Auffanglager mauschelt, kostet ihn fast das Leben.