19:30
Die Forscher widmen sich diesmal einer kleinen Vulkaninsel mit dunkler Vergangenheit vor der schottischen Küste, nicht weit von Edinburgh. Auf dem sudanesischen Eiland Sai im Nil wiederum geben Bestattungsrituale vergangener Zeiten den Experten Rätsel auf. Auf einem lange verschollenen Schiffswrack taucht unterdessen ein mysteriöses Gerät auf, bei dem sich erst nach ausgiebigen Untersuchungen herausstellt, dass es sich um einen alten Analogrechner handelt. Schließlich entdecken die Wissenschaftler auf Inseln vor der Küste Kaliforniens eine interessante Verbindung zwischen Orcas und Weißen Haien.
20:15
Der Vesuv gilt als eine tickende Zeitbombe. Tom Hiddleston untersucht, ob die Menschen in Pompeji die Warnzeichen der drohenden Katastrophe hätten erkennen können.
21:00
Während der Vesuv ausbricht, stellt sich eine entscheidende Frage: Wer schafft es, dem Chaos zu entkommen und wer übernimmt in der Katastrophe Verantwortung? Tom Hiddleston sucht nach Antworten. Dabei verfolgt er die Geschichten von Avianius, der seine Mutter retten will, und Julia Felix, die ihren Haushalt in Sicherheit bringen möchte. Zugleich beleuchtet er die Rolle eines geheimnisvollen Prätorianergardisten in Herculaneum. Während die erste tödliche Phase des Ausbruchs beginnt, scheint die Flucht immer aussichtsloser. Hiddleston verrät, ob zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch jemand entkommen konnte.
21:45
Als die letzte zerstörerische Welle auf Pompeji heranrollt, stellt sich die Frage: Welchen Tribut fordert das Überleben? Neue Erkenntnisse zeichnen die Schicksale von drei realen Römern nach.
22:40
Am 21 Juli 1969, um 3.56 Uhr Mitteleuropäischer Zeit erlebten weltweit 600 Millionen Menschen vor dem Fernseher, wie der amerikanische Astronaut Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betrat. Die Apollo-11-Mission und die folgenden Mondlandungen waren die gefährlichsten und teuersten Expeditionen, die jemals von einer Regierung in Gang gesetzt wurde. Die Gefahr, bei einer Mondlandung zu sterben, war um ein Vielfaches höher, als bei einem Vietnam-Einsatz ums Leben zu kommen. 24 Männer wagten es trotzdem, den Trabanten zu erreichen, der rund 380.000 Kilometer von der Erde entfernt seine Bahn zieht.
23:25
Seit 1972 hat kein Mensch mehr den Mond betreten und auch unbemannte Landungen sind rar geworden. Doch das Interesse am Erdtrabanten ist in den letzten Jahren neu entflammt: Unter anderem China hat Mondmissionen als Symbol für die eigene wirtschaftliche und wissenschaftliche Leistungsfähigkeit entdeckt. Ein weiteres ambitioniertes Projekt ist am 11. April 2019 vorläufig gescheitert: "Beresheet" sollte das erste israelische Raumfahrzeug auf dem Mond werden, zerschellte jedoch bei der Landung. Die Dokumentation zeichnet die Entwicklung des rein privat finanzierten Vorhabens detailliert nach.