16:05
Nachdem die deutsche Wehrmacht im Juni 1940 Norwegen besetzt hatte, ließ Hitler das Land in eine gigantische Festung verwandeln. Entlang der knapp 2.400 Kilometer langen Küstenlinie entstand ein gewaltiges Verteidigungsbollwerk inklusive einer der größten Artilleriestellungen der Welt. Ziel war es, eine Invasion der Alliierten zu verhindern. Norwegen auf alle Fälle zu halten, hatte für die Nazis vor allem deshalb höchste Priorität, weil von hier aus die Sowjetunion angegriffen werden konnte - und weil ein norwegisches Wasserkraftwerk für die Verwirklichung von Hitlers Atombombenplänen unverzichtbar war.
16:50
Weihnachten 1944: Im Rahmen der sogenannten "Ardennenoffensive" stoßen deutsche Truppen durch Belgien vor, um die Hafenstadt Antwerpen einzunehmen. Nach Hitlers Kalkül sollen so die Nachschubwege der Alliierten blockiert und damit ihr Vormarsch verlangsamt werden. Am äußersten westlichen Rand der Ardennen kämpft das 517. US-Fallschirmjägerregiment darum, den deutschen Durchbruchsversuch aufzuhalten. Während der intensiven Gefechte wird ein junger amerikanischer Kundschafter von seinen Kameraden getrennt. Plötzlich befindet er sich hinter den feindlichen Linien und muss sich allein durchschlagen.
17:40
In einem dänischen Moor wird eine 2.400 Jahre alte Leiche entdeckt. Sie ist so gut erhalten, dass selbst Bartstoppeln sichtbar sind - ebenso wie ein Seil um den Hals. Handelt es sich um einen ungeklärten Mordfall aus der Antike? Außerdem geht es um eine vermeintlich bahnbrechende Maschine, die um 1900 von dem Arzt Albert Abrams entwickelt wurde. Sie soll mithilfe von Radiowellen Krankheiten erkennen. Tausende lassen sich untersuchen, doch die Fachwelt bleibt skeptisch. In Berlin wirft die Büste von Nofretete Fragen auf: War das Gesicht der Königin nicht so makellos, wie es die Skulptur vermuten lässt?
18:25
NATIONAL GEOGRAPHIC rekonstruiert und analysiert eine der verheerendsten Naturkatastrophen aller Zeiten: Die Tsunami-Flut Ende 2004 in Südostasien. Die Sendung sucht Antworten auf die zentralen Fragen: Wie konnte es zu einem solchen Unglück kommen? Was geschah wirklich am Unglückstag? Und wie leben die Menschen heute unter dem Erbe der Katastrophe?
19:20
10. Januar 1954: Kurz nach dem Start in Rom zerbricht eine Comet-Passagiermaschine im Steigflug über dem Mittelmeer in der Luft. Alle 35 Insassen finden den Tod. Die Opfer weisen seltsame Verletzungen auf, die Absturzursache bleibt schleierhaft. Nur drei Monate später verunglückt eine weitere Comet unter ähnlichen Umständen zwischen Sizilien und Sardinien. Diesmal sterben 21 Menschen. Wieder sind die Opfer von äußerst ungewöhnlichen Verletzungen gezeichnet. Erneut stehen die Ermittler vor einem Rätsel.
20:15
Was wäre, wenn wir mit Sicherheit wüssten, dass die Erde in wenigen Jahrzehnten zerstört würde, ohne dass wir etwas dagegen unternehmen könnten?
21:45
Ihrem Entdecker Galileo Galilei erschienen sie 1610 als massive Ausbuchtungen am Rande der Planetenscheibe des Saturn. Spätere Beobachtungen und die Forschungsmissionen des 20. Jahrhunderts enthüllten dann schrittweise den wahren Charakter des Rings. So besteht er aus Objekten, die die Größe eines Staubkorns aber auch mehrere Meter Durchmesser haben können. Von 2004 bis 2017 lieferte der Cassini-Orbiter - u.a. beim Durchflug des Ringsystems - neue, aufsehenerregende Messergebnisse: Offenbar sind die Ringe nicht nur weitaus jünger als bis dahin angenommen, sie könnten auch nach und nach verschwinden.
22:35
Im Golf von Mexiko werden nicht nur Wracks uralter Piratenschiffe gefunden. Auch die Spuren krimineller Handlungen aus jüngster Vergangenheit bleiben hier nicht verborgen. So widmet sich "Enthüllt: Geheimnisse der Meere" in dieser Folge u.a. einem mysteriösen Flugzeugwrack, das in den karibischen Gewässern entdeckt wurde. Dabei geht es auch um die geheimen Tunnelsysteme, die von Mexiko aus in die Vereinigten Staaten von Amerika führen und dazu dienen, Rauschgift zu schmuggeln. Sobald die Drogen die Grenze überwunden haben, sorgen die Kartelle dafür, dass der Stoff über die USA weltweit exportiert wird.
23:20
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte Alaska als "Russisch-Amerika" zu Russland. Vitus Bering und Alexei Tschirikow hatten bereits 1741 die Südküste und Teile der Aleuten erforscht. Bering war es auch, der im Auftrag des Zaren, die nach ihm benannte Meeresstraße durchsegelte. Die Besitzverhältnisse änderten sich erst 1867, als Russland das Gebiet für 7,2 Millionen Dollar an die USA verkaufte. Die Jagd nach einem legendären Geisterschiff führt ein Forschungsteam hierher und liefert nach 150 Jahren neue Hinweise zum Verbleib einer amerikanischen Flotte, von der viele glaubten, sie sei für immer verloren.