04:35
Der Taifun Merbok hat zahlreiche indigene Gemeinschaften Alaskas schwer getroffen. In den Dörfern wurde so einiges zerstört. Nun muss vieles neu aufgebaut werden. John und Teresa Pingayak schlagen sich zu ihrem Camp durch, um die Schäden zu begutachten und ihre Schutzhütte wieder instand zu setzen. Daniel und Nalu Apassingok bergen ein Boot und gehen anschließend auf Robbenjagd. Auch Tig und Evan Strassburg beschaffen sich neue Vorräte: Sie legen Schlingen aus, mit denen sie Kaninchen fangen. Währenddessen fährt Joel Jacko zu einem abgelegenen See, um rechtzeitig vor dem Wintereinbruch Hechte zu angeln.
05:15
Viele indigene Bewohner Alaskas sind Selbstversorger und müssen sich für den langen und harten Winter wappnen. Für sie ist es wichtig, Vorräte anzulegen - und diese gegebenenfalls gegen Nahrungskonkurrenten zu verteidigen. Tig Strassburg folgt beispielsweise der Fährte eines Wolfs, der es auf den Proviant der Dorfbewohner abgesehen hat. Auf Jamey und Jody Potts-Joseph wartet indessen eine bittere Enttäuschung, als sie zu ihrem neuen Haus am Yukon zurückkehren. Derweil stellt Joel Jacko kurz vor Ende der Jagdsaison einem Elch nach, und die Apassingoks bereiten sich auf einen nahenden Wintersturm vor.
06:05
Cyril gelingt der Fang eines beeindruckenden Barrakudas - doch die Reise ist noch nicht zu Ende. Als nächstes nimmt er den imposanten Afrikanischen Roten Schnapper ins Visier. Der muskulöse Räuber, der größte Schnapper der Welt, ist jedoch nicht leicht zu bezwingen: Mit seiner enormen Schwanzflosse und brachialer Kraft fordert er Mensch und Material heraus. Um dem scheuen Koloss auf die Spur zu kommen, bittet Cyril einen alten Freund um Hilfe. Gemeinsam machen sie sich auf zu geheimnisvollen Wracks, die als Jagdgebiet für Unterwasserkolosse wie Königsfische und Pferdemakrelen bekannt sind.
06:50
Starke Strömung und hohe Wellen bringen Cyril und sein Team in eine heikle Lage: Sie geraten direkt in das Revier illegaler Fischer, die in den Gewässern rund um den Bissagos-Archipel wildern. Um eine Eskalation zu vermeiden, steuert das Team das nächstgelegene Ufer an - und macht dabei eine erstaunliche Entdeckung. Inmitten der Felsen verbirgt sich ein idealer Ort für ihren nächsten großen Fang: den Jaabar, wie der gigantische Afrikanische Rote Schnapper hier genannt wird. Für Cyril beginnt ein riskanter Kampf gegen Zeit, Wetter und Naturgewalten.
07:35
Am südlichen Rand des Amazonas, nahe der brasilianischen Grenze, betritt Cyril gefährliches Terrain. Vom Ufer aus fischt er im dichten Regenwald - und zieht prompt einen Pfauenaugen-Stechrochen an Land. Doch der Giftstachel des riesigen Fisches ist nur eine von vielen Gefahren, die hier lauern. Das Überlebenstraining im Dorf bereitet das Team nur bedingt auf das vor, was folgt: Im dichten Dschungel treffen Cyril und seine Crew auf schwarze Panther, giftige Pflanzen und hochgefährliche Hundertfüßer - ein Abenteuer voller unerwarteter Herausforderungen.
08:15
Auch auf dem amerikanischen Doppelkontinent sind die unterschiedlichsten Schlangen zu Hause. Viele von ihnen sind giftig und definitiv für Menschen gefährlich. Das gilt für weite Teile Südamerikas, aber auch für Länder im Norden. So kommen in den meisten Bundesstaaten der USA Giftschlangen vor. Berühmt-berüchtigt sind vor allem die Klapperschlangen, die ihr schlechtes Image nicht zuletzt Hollywood verdanken. Doch welche ist wirklich die gefährlichste Schlange Amerikas? Auf der Suche nach Antworten begibt sich "Das tödliche Reich der Schlangen" in die verschiedenen Regionen der beiden Erdteile.
09:05
Jedes Jahr werden weltweit zahllose Menschen von giftigen Schlangen gebissen. Dabei hat sich die toxische Wirkung der jeweiligen Sekrete im Laufe der Evolution nicht in erster Linie entwickelt, um Menschen zu schaden. Ob Schwarze Mamba, Taipan, Puffotter, Sandrasselotter, Speikobra oder die furchterregende Boomslang: Es geht um die Jagd nach Beutetieren. Jeder Schlangenbiss ist anders und jedes Gift erzählt seine eigene Geschichte. Doch wenn sich Mensch und Schlange begegnen, kann es schnell zur Katastrophe kommen - denn die Chemie macht Giftschlangen zu den tödlichsten Killern der Natur.
09:50
Tropische Korallenriffe wirken friedlich - doch für ihre Bewohner sind sie ein Ort ständiger Gefahr. Delfine machen als Spitzenjäger Jagd auf alles, was sich im Wasser bewegt, während kleinere Arten auf Tarnung, Tempo oder Gift setzen. Der Fangschreckenkrebs etwa beeindruckt mit extremer Schnelligkeit und Schlagkraft. Die Sepia tarnt sich dagegen perfekt, bevor sie ihre Tentakel wie Harpunen einsetzt. Feuerfische wiederum nutzen die Kraft des Schwarms, während Steinfische ihre Beute mit Unterdruck einsaugen. Jeder Jäger hat seine eigene Strategie - und jedes Versteck birgt tödliche Überraschungen.
10:35
Der Ozean ist in Schichten aufgebaut - von lichtdurchfluteten Flachwasserzonen bis hinab in die pechschwarze Tiefe. In all diesen Zonen leben Giganten der Meere: Blauwale gleiten wie lebende Berge durch das offene Meer, Walhaie durchstreifen gewaltige Planktonwolken, während Mantarochen mit eleganten Loopings auf Beutefang gehen. In der lichtlosen Tiefsee schwebt die geheimnisvolle Phantomqualle lautlos durch die Finsternis. Trotz ihrer Größe haben diese Riesen eines gemeinsam: Sie sind auf Plankton angewiesen - jene winzigen Organismen, deren tägliche Wanderung die größte Migration der Erde bildet.
11:25
Tiere töten, um zu überleben, und benutzen dazu ihre natürlichen, meist tödlichen Waffen. Zähne und Klauen gehören zur Standardausrüstung, aber eine kleine Gruppe von animalischen Elitekämpfern hat aufgerüstet. Wir präsentieren die Top Ten der unglaublichsten Waffen in der Natur, um schließlich das Tier mit der intelligentesten Tötungstechnologie zu finden. Das ist biologische Kriegsführung - auf die wilde Art.
12:10
Gift ist eine Furcht einflößende Waffe und dient zum Angriff wie zur Verteidigung. Ein einzelner Tropfen Schlangengift kann Lähmung, Zerstörung und Tod zur Folge haben. Wir präsentieren die zehn giftigsten und damit todbringendsten Tiere des Planeten und zeigen, wie perfide ihre Injektionssysteme funktionieren. Vom fürchterlichen Reißzahn bis zum entsetzlichen Stachel - wir überschreiten jede Schmerzgrenze, um das Tier mit dem ultimativen Gift zu finden. Das ist biologische Kriegsführung - auf die wilde Art.
13:00
Computerspezialisten sprechen heute oft von Schwarmintelligenz. Ein Bild, das sie der Tierwelt entlehnt haben. Wissenschaftlich gilt der Schwarm als überlegenes Überlebensmodell. Ob Säugetiere, Fische, Vögel oder Insekten: große Gruppen bieten viele Vorteile - ob beim Kampf um Nahrung, der Überwindung großer Distanzen, bei der Suche nach Partnern zur Fortpflanzung oder der Verteidigung gegen Feinde. Die Episode erzählt von Schwärmen, die von tierischen Fressorgien bis zu Plagen biblischen Ausmaßes reichen. Und natürlich werden die Top Ten der effektivsten Schwarmbildungen in der Natur vorgestellt.
13:50
Am bekanntesten sind die Skunks oder Stinktiere. Wenn diese Räuber in Gefahr sind, spritzen sie ihrem potenziellen Angreifer über große Distanzen ein Sekret entgegen, das die meisten in die Flucht schlägt. - Nicht weil es besonders giftig wäre, sondern weil es einfach stinkt. Es gibt - was nur weniger bekannt ist - zahlreiche Tierarten, die sich auf diese Weise wehren. Dabei ist die Natur unglaublich kreativ: Der abschreckende Geruch bildet sich an den Füßen oder beim Kämpfen, oder er entwickelt sich aus der Nahrung, die die Tiere zu sich nehmen.
14:35
Kämpfe zwischen Tieren unterscheiden sich von den Kämpfen zwischen Menschen dadurch, dass bei den Tieren keine Regeln existieren außer dem Recht des Stärkeren. Bis der ermittelt ist, können Minuten, Stunden oder gar Jahre vergehen. Fast immer kämpfen die Männchen einer Art um Nahrung, ein Weibchen oder die Vorherrschaft in einem Revier. Die Episode stellt die zehn eindrucksvollsten Kämpfer vor. Unter anderem am Beispiel wütender Elefanten und miteinander raufender Giraffen zeigt das Ranking, dass auch in der Tierwelt gilt: Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt.
15:25
Tierarzt Dr. Mike Dix hilft heute dem behinderten Hund Wycheck beim Abnehmen. Sollte das Tier es nicht schaffen, Gewicht zu verlieren, muss eine höchst risikoreiche Hüfoperation durchgeführt werden. Derweil bemüht sich die Trainerin Ann Allums um die völlig gestörte Hündin Karina. Ihr Ziel ist es, aus ihr ein ganz normales Haustier zu machen. Die Verhaltensspezialistin Sherry Woodward arbeitet währenddessen mit dem Weimaraner Knightly. Der betagte Hund soll für den Rest seiner Tage endlich ein angstfreies Leben führen können.
16:20
Die Hündin Vivian hat Schreckliches erlebt: Durch den Hurrikan Katrina ist sie eine Waise und hat eine posttraumatische Belastungsstörung. Hundepflegerin Michelle Besmehn kümmert sich um das Tier. Der betagte Labrador Tooy leidet unter einem riesigen Tumor am Baubereich. Tierarzt Dr. Mike Dix muss Tooy rechtzeitig operieren. Und dann ist da noch der junge Rottweiler Tashi. Aufgrund mehrerer Bänderrisse kann Tashi kaum laufen. Der Hund befindet sich in einem erbärmlichen Zustand. Jetzt stehen komplizierten Operationen an, und Pflegerin Betsy Kidder umsorgt den vierbeinigen Patienten rund um die Uhr.
17:10
In seinem Bundesstaat Michigan gilt Dr. Jan Pol als lebende Tierarztlegende. Mehr als 100.000 Patienten hat er schon behandelt und praktisch alles gesehen, was es an Krankheiten zu sehen gibt. Auch diesmal erwartet den gebürtigen Holländer, dessen Arbeitstag nicht selten 14 Stunden dauert, eine Woche voller Notfälle und Überraschungen. Er und sein Ärzteteam aus Dr. Brenda und Dr. Emily bekommen es u.a. mit den Verletzten eines Katzenkampfes zu tun. Außerdem behandeln sie einen Labrador mit Geschwülsten und retten einen Emu.
17:55
Das Team von Dr. Pol behandelt diesmal die Nervenkrankheit eines zitternden Pferds, hilft einer Kuh bei der Geburt ihres zu großen Kalbs und kümmert sich um einen Zwergspitz mit Kampfverletzungen.
18:40
Eine harte Arbeitswoche voller Kuriositäten erwartet das Team von Dr. Pol - angefangen bei Schweinchen Dumbo, dessen Ohr ganz geschwollen ist und einer Ziege mit unerklärlichen Krämpfen.
19:30
Im Frühling gehen in Dr. Pols Tierklinik Hilfe- und Notrufe für Geburtshilfe im Dauertakt ein: hier ein trächtiges Pferd, dort eine Kuh, woanders ein Schwein und noch ein Stück weiter ein Schaf.
20:15
Eine junge Kuh soll ein Kälbchen zur Welt bringen, doch Dr. Pol und Charles müssen das scheue Tier erst einmal einfangen. Derweil kämpft Dr. Brenda bei einigen Ferkeln gegen eine Lungenentzündung.
21:00
In der Panda-Schule werden die Aufgaben anspruchsvoller. Die Jungtiere lernen, mit schwer zu fressenden Bambusblättern umzugehen, und üben das Klettern bei Regen. Dabei zeigen sich immer deutlicher ihre individuellen Stärken. Einige Pandas überzeugen durch ihre Anpassungsfähigkeit, andere fallen durch ihre Selbstständigkeit oder ihre aufgeschlossene Art auf. In der Geburtsstation machen zahlreiche Neugeborene die ersten Schritte, während sich ausgewilderte Pandas in den Bergen an Schneefälle gewöhnen müssen. Gleichzeitig wird ein Panda-Paar darauf vorbereitet, ein neues Leben im Ausland zu beginnen.
21:50
Schon wenige Wochen nach ihrer Geburt sind die Tierbabys mitten im Leben angekommen und haben eine starke Bindung zu ihrer Mutter aufgebaut. Nun wird es Zeit, dass sie in unbekanntem Terrain mit ihren Artgenossen, aber auch ihren Feinden konfrontiert werden. Jede Spezies hat ihren eigenen Wachstumsrhythmus und dementsprechend gibt es auch Unterschiede in den Lernprozessen. Diese Folge zeigt, wie die jungen Tiere mit der Zeit Fortschritte machen, aber auch Rückschläge hinnehmen müssen. Allzu oft vergessen sie, dass sie sich im Revier von Raubtieren bewegen und die Gefahr jederzeit und überall lauert.
22:35
Maßnahmen zum Schutz der einheimischen Braunbären tragen in Italien und Kroatien dazu bei, dass auch andere Tierarten besser geschützt werden.
23:20
Im Laufe der Jahrhunderte hat der Mensch in Europa drastisch ins Gleichgewicht der Natur eingegriffen. Viele als gefährlich geltende Raubtiere wurden nahezu ausgerottet. Andere, wegen ihres Fleischs und Fells begehrte Arten fielen der Überjagung zum Opfer. Die Wiederherstellung des einstigen Gleichgewichts ist mühsam, aber in der Europäischen Union längst als Ziel einer verantwortungsvollen Umweltpolitik akzeptiert. Ein herausragendes Beispiel ist die Wiederansiedlung von Wisenten in den Karpaten und anderen Regionen. Und längst kehrt auch der Wolf aus dem Osten des Kontinents zurück nach Mitteleuropa.