04:25
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
04:55
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
05:25
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
05:55
Ollewitz - ein Dorf am Abgrund. Hier, wo keine Kaufhalle, kein Fleischer und kein Arzt mehr zu finden sind, zieht es die Jungen in die ferne Großstadt. Geblieben ist der Fußballplatz des FC Vorwärts Ollewitz, eingezwängt zwischen einem kleinen Wald und dem "Schlund" - einem gigantischen gefluteten Braunkohleloch. Das Leben der standhaften Einwohner kondensiert dort wie heißer Wasserdampf an einer kalten Duschraumfensterscheibe. Als Kathleen Würfel nach Jahren zur Beerdigung ihres Vaters in ihr Heimatdorf zurückkehrt - im Schlepptau ihre fünfzehnjährige Tochter Jessi, stehen die Zeichen auf Krawall. Denn Kathleens Bruder Dirk, seine Exfrau Dana und ihr Sohn Julian können nur eines weniger ertragen als sich selbst: Großstadtschnösel. Doch zwischen einem gründlich missratenen Gedenkfußballspiel gegen die Erzrivalen aus dem benachbarten Echtewitz, einer Trauerfeier mit reichlich Rostbratwürsten, Bier und Kartoffelsalat und den Wirren um einen verschwundenen Pokal beginnen sich die Karten neu zu mischen. Denn nicht nur ein unerwartetes Erbe versetzt die ohnehin verworrenen Familienbanden in neue Bewegung. Da sind auch noch der Schlund - und der stille Platzwart Jörg.
06:35
Das Verhalten seines Vaters erscheint Klaus Plong in letzter Zeit sonderbar. Kein Wunder, denn Walter verschweigt ihm, dass der verschworene Männerhaushalt dreier Generationen längst durch Hanni in Schuss gehalten wird, während der angebliche Rentner weiter in seiner Autowerkstatt arbeitet. Walter verbündet sich mit seinem halbwüchsigen Enkel Peter, der ebenfalls heimlich Damenbesuche empfängt und froh ist, dass sein prinzipienfester Vater für ein paar Tage zum Lehrgang fährt. Misstrauisch hat Klaus Plong jedoch zuvor seiner Stellvertreterin, dem hübschen und tüchtigen Fräulein Semmel, den Wohnungsschlüssel überlassen, damit sie dort gelegentlich nach dem Rechten sieht. So begegnen sich schließlich die erstaunte Hanni, ein verlegenes Fräulein Semmel und Peters Freundin Dorit in der Junggesellenbude. Und da Fräulein Semmel offenbar eine Schwäche für ihren Chef hat, reift bei der Familie der Plan, die beiden miteinander zu verkuppeln.
07:45
Jessica Schmidt liebt Hard Core und Motorräder, ist gepierct und hat viele Tattoos. Im Ambulanten Hospizdienst Bad Salzungen fällt die 23-Jährige auf. Das Durchschnittsalter der Hospiz-Ehrenamtlichen liegt zwischen 51 und 70. Die junge Frau aus Steinbach aber engagiert sich hier schon seit sie 19 ist - als Sterbe- und Trauerbegleiterin. Sie hält Sitzwache bei Sterbenden, sie macht Unternehmungen mit unheilbar Erkrankten und sie hat eine Trauergruppe für Kinder und Jugendliche gegründet. Dort wird gebastelt, musiziert, gequatscht oder mit Alpakas gewandert. "Trauer ist nicht nur schwarz", sagt Jessica Schmidt, "Die Kids sollen sich angenommen fühlen und auch mal wieder Spaß haben". Die Gruppe ist ihr Herzensprojekt: Sie selbst war 12, als ihr Vater an Krebs erkrankte und 14, als er starb. Kraft schöpft Jessica Schmidt aus ihrem Glauben: "Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich Christin bin. Wer möchte, mit dem bete ich. Aber das ist kein Muss." Eines ihrer Tattoos zeigt einen Kompass mit einem Kreuz: Religion als Wegweiser.
07:50
15 Dörfer, 12 Kirchen und die drei Frauen: Christina Kampf und ihre beiden Mitstreiterinnen. Christina Kampf ist Gemeindediakonin und kurvt mit ihrem kleinen blauen Wagen über die Dörfer im südlichen Brandenburg. Im Gepäck ein Beamer für Kinoabende, ein Taufbecken und viel Energie. In Zeiten, in denen immer mehr Menschen aus der Kirche austreten, geht sie neue Wege. Sie organisiert Filmvorführungen und Konfirmationen, begleitet den Gottesdienst mit der Gitarre und plant nebenbei einen naturnahen Bestattungs-Wald. Dabei geht sie manchmal bis an den Rand ihrer Kräfte. Fast 700 Mitglieder und unzählige Windräder gehören zu ihrem Einzugsgebiet. Zusammen mit der Gemeindepädagogin Annette Petzold teilt sie sich eine Stelle. Pfarrerin Lý-Elisabeth Dang ist die Dritte im Bunde. Ohne viele helfende Hände in den Dorfgemeinschaften ging es im ländlichen Raum allerdings nicht. Viele von ihren Unterstützern haben noch nie gebetet - fühlen sich aber in der Gemeinschaft wohl. Während drinnen der Gottesdienst läuft, wird draußen gegrillt. Mit frisch gebackenem Brot von der Gemeindediakonin.
08:20
Die befreundeten Ehepaare Klemmer und Neubert bewohnen ein Zweifamilienhaus. Einen Tag vor ihrer Fahrprüfung kaufen Egon Klemmer und Bruno Neubert heimlich von Frau Stepper einen kleinen blauen "Saporoshez". Der Autokauf wird zum Auslöser turbulenter Verwicklungen. Schuld daran hat in erster Linie Egon, der den kleinen Blauen für eine heimliche Spritztour nutzt. Dabei nimmt er Gisela, Brunos Frau und zugleich seine Fahrlehrerin, die Vorfahrt, kann aber unerkannt entkommen. Im nächsten Augenblick fährt er Elvira Filitz' Zuchthahn an und kidnappt das vermeintlich tote Tier. Zu Hause mit den Taten des unbekannten Rasers konfrontiert, geraten Egon und Bruno mächtig ins Schwitzen. Die beiden Heimlichtuer geraten zusätzlich in Bedrängnis, als in ihrem Hause die entnervten Fahrschüler Dr. Ahlschweig und Ilona Wiggensittich, die geschädigte Elvira und Ehemann Stepper, der sein Auto wieder zurückzuhaben will, auftauchen. Brunos und Egons Nerven liegen blank. Und als wäre das alles nicht Unglück genug, rauscht Egon am kommenden Morgen durch die Prüfung.
09:40
Vor langer Zeit, als im Riesengebirge der mächtige Berggeist Rübezahl herrschte, lebte dort ein Schuster mit seiner Frau. Sie hatte ihre liebe Not mit ihm, denn er konnte das Stehlen nicht lassen. Als sie keinen Ausweg mehr sah, rief sie den Berggeist um Hilfe. Dieser erteilte dem Schuster eine Lektion und verwandelte ihn in eine Vogelscheuche. Nun stand der Langfinger hilflos in Regen und Kälte und musste am eigenen Leib erfahren, wie es ist, bestohlen zu werden. Schon bald bereute er seine Taten, und schwor, nie wieder zu stehlen.
09:55
Die Prahlsucht des Müllers Kunz bringt dessen Tochter Marie als Gefangene in das Schloss des Königs. Der Müller hatte behauptet, seine Marie könne Stroh zu Gold spinnen, und so soll sie die leeren Kassen des Königs füllen. Der verzweifelten Marie erscheint plötzlich ein Männchen und bietet ihr an, das ganze Stroh zu Gold zu spinnen, wenn sie ihm ihr erstgeborenes Kind verspreche. In ihrer Not willigt die Müllerstochter ein. Nach einem Jahr, Marie ist inzwischen die Frau des Königs, kommt ihr Kind zur Welt. Plötzlich steht das Männchen vor ihr und will seine Belohnung. Die erschrockene Marie fleht das Männchen an, ihr das Kind zu lassen. Dieses zeigt Großmut und ist unter der Bedingung, dass sie seinen Namen errät, zum Verzicht bereit. Mithilfe des Müllerburschen Hans kommt es schließlich zu einem guten Ende.
11:05
Die Bewohner des Hauses Plantagenstraße 19 stehen im Mittelpunkt der Handlung. Familiäre Ereignisse und Konflikte, berufliche und Erziehungsprobleme markieren ihre unterschiedlichen Haltungen und Lebensvorstellungen. Neben den individuellen Geschehnissen ereignen sich auch solche, die alle beschäftigen oder betroffen machen: der rätselhafte Einzug neuer Mieter, die Auswirkungen des plötzlichen Todes einer langjährigen Mitbewohnerin, die übermütigen Streiche der Jugendlichen des Hauses, die den Abschnittsbevollmächtigten auf den Plan rufen, aber auch die Verhaltensweise des Witwers.
12:35
Es waren die Vorzeigezüge der Deutschen Reichsbahn: Der SVT, der in den 1960er und 1970er-Jahren mit bis zu 160 km/h über die Gleise fegte und auch nach Wien und Kopenhagen fuhr. Letztes Jahr hat das Projekt begonnen, den "ICE des Ostens" wieder zum Fahren zu bringen. Unter der Leitung der Leipziger Mario Lieb und Ingo Kamossa hat der erste Schritt funktioniert: Die Überführung des Zugs von Lichtenfels in Oberfranken nach Dresden. Zwei Dieselloks haben den 300 Tonnen schweren SVT, der weder einen funktionierenden Motor noch Bremsen hatte, über den Frankenwald gezogen. Ein Jahr später sind einige technische Fortschritte geschafft. Außerdem soll der Speisewagen bald wieder in Betrieb gehen. Hier soll es in Zukunft wieder zünftige Hausmannskost auf altem Mitropa-Geschirr geben - so wie in den 60er Jahren. Auch auf der Modellbahn drehen die Expresszüge ihre Runden. Die Anlage von Jens Werner zeigt die Zeit von 1945 bis 1990. Und in Königsbrück lässt Andreas Haufe im Maßstab 1:87 seinen SVT-Zug fahren. Der Clou: Er zeigt den Zug so, wie er im letzten Jahr bei der Überführungsfahrt nach Dresden ausgesehen hat - inklusive Graffitis auf dem Triebwagen. "Auf schmaler Spur" stellt Menschen vor, die alte Reichsbahn-Expresszüge in ihr Herz geschlossen haben und sie, im Großen und im Kleinen, wieder auf die Schiene bringen.
13:05
Fast ist es so, wie in der Mitte des 19. Jahrhunderts, wenn auf der Hauptstrecke von Küstrin nach Marienburg der Personen- oder Güterzug am Bahnhof von Bialosliwie lautstark das Signalhorn betätigt und sofort und sozusagen im Duett die Antwort von einem Dampfveteranen aus der Lokomotiven-Fabrik Babelsberg zurückdröhnt. Willkommen in der Ostbahn! Vom Berliner Bahnhof Ostkreuz über den Grenzbahnhof Küstrin nach Polen und danach über Marienburg und Elblag nach Kaliningrad und bis an die damalige Grenze zum Zarenreich, an der heutigen Grenze zwischen Kaliningrad und Litauen. Eine weit über 700 Kilometer lange strategische Eisenbahnlinie, die es dank der Fracht- und Personentransportraten bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs schaffte, als eine der wichtigsten Eisenbahnmagistralen Europas zu gelten. Nach den beiden Weltkriegen war es vorbei mit der Eisenbahnherrlichkeit der königlich-preußischen Ostbahn. Die Strecke war nun praktisch dreigeteilt für den deutschen, den polnischen und den russischen Abschnitt. Wer nun aber denkt, dass die Ostbahn Vergangenheit ist, der täuscht sich: Auf deutscher und polnischer Seite arbeiten Bürgerinitiativen und Wirtschaftsverbände, unterstützt von den regionalen Politikern, daran, die Ostbahn komplett zweispurig und am besten auch gleich elektrifiziert großflächig wiederzubeleben und wenigstens einen Teil der früheren Bedeutung in der Versorgung des polnischen Nord-Ostens, aber vor allem auch den Waren- und Personen-Eisenbahnverkehr zwischen Berlin und den polnischen Grenzregionen voran zu bringen. Der Film zeigt den Weg der Königlich-Preußischen Ostbahn von Berlin-Ostkreuz über Marienburg und Elblag bis nach Braniewo, an der Grenze zu Kaliningrad. Er erzählt die Geschichten entlang der Strecke und lässt eintauchen in die herbstlichen Landschaften der Märkischen Schweiz und des Ermslandes.
13:48
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
13:50
Einmal mit dem Hausboot nach Masuren! Für Julia Finkernagel heißt es Leinen los: von Danzig durch Ermland-Masuren zur Seenplatte. Im Schlepptau ihres polnischen Begleiters Robert begibt sich die Reisejournalistin mit ihrem Kamerateam aufs Wasser und erlebt eine turbulente Fahrt durch Kanäle und Seen mit wilder Natur, bemerkenswerten Menschen und beinahe Schiffbruch. Mit Robert lernt Julia ein Hausboot steuern, fährt mit dem Boot bergauf durch den Oberlandkanal, futtert sich durch die ermländische Küche, entgeht nur knapp einem Sturm, steuert historische Orte wie Sztynort oder Galkowo an, trifft Einheimische - und läuft auf Grund. Nicht nur einmal heißt es für das deutsch-polnische Team Nerven bewahren und den Humor nicht verlieren. "Ostwärts" lebt von den ungeplanten Begegnungen der Protagonistin mit Menschen vor der Kulisse atemberaubender Landschaften. Gewitzt und selbstironisch erzählt die Journalistin diesmal von neuen Reiseabenteuern in Ermland-Masuren.
15:20
Ein Prinz kommt in das Schloss des Königs, um dessen Tochter zu freien. Doch die hochmütige Prinzessin verschmäht sein Geschenk, eine Truhe voll kostbarer Perlen. Stattdessen fordert sie von ihm das singende, klingende Bäumchen. Nach langer erfolgloser Suche trifft der Prinz auf einen Zwerg, der ihm helfen will. Er gibt dem Prinzen das Bäumchen, das allerdings erst singen wird, wenn die Prinzessin diesen wahrhaft liebt. Bleibt das Bäumchen stumm, so muss der Prinz fortan im Reich des Zwerges leben. Als die Prinzessin das klanglose Gewächs sieht, weist sie den Prinzen erneut ab. Traurig kehrt dieser mit dem Bäumchen zum Zwerg zurück, der ihn in einen Bären verwandelt. Die Prinzessin indes will das Bäumchen unbedingt singen hören und schickt ihren Vater los. Der König erhält es vom Bären und verspricht ihm dafür das erste, was ihm bei seiner Heimkehr begegnet. Bedauerlicherweise ist es seine ungeduldige Tochter, die ihn zuerst begrüßt. Trotz strenger Bewachung dringt der Bär in das Schloss ein und entführt die Prinzessin in das Reich des Zwerges. Dieser zaubert ihr ein hässliches Gesicht - entsprechend ihres Wesens. Im Laufe der Zeit wird aus der trotzigen, verwöhnten Königstochter schließlich ein warmherziger Mensch, der mit seiner Hilfsbereitschaft und Liebe die Zauber des bösen Zwerges brechen kann und damit auch das Bäumchen zum Singen und Klingen bringt.
16:30
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
16:35
Der König findet es an der Zeit, dass sein Sohn heiratet. Viele junge Damen von nah und fern werden zu einem Ball eingeladen, damit sich der Prinz entscheiden soll. Zu den geladenen Gästen gehören auch Aschenbrödels Stiefmutter und deren Tochter Dora. Sie hofft, den Prinzen für sich zu gewinnen. Aschenbrödel soll zu Hause bleiben und Erbsen aus der Asche lesen. Der Ball auf des Königs Schloss ist in vollem Gange. Der Prinz langweilt sich bis zu dem Augenblick, als plötzlich eine junge Dame mit einer kostbaren Robe bekleidet den Saal betritt. Alle Augen sind auf sie gerichtet. Der Prinz fordert die Unbekannte zum Tanz auf. Aschenbrödel gibt sich nicht zu erkennen, und als ihr der Prinz einen Heiratsantrag macht, soll er zuerst ein Rätsel lösen. So schnell, wie sie gekommen ist, ist sie wieder verschwunden. Auf der Treppe findet der Prinz ihren Schuh. Wird er die Schöne wiedersehen und das Rätsel lösen?
18:00
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Sie ist berühmt und einzigartig nördlich der Alpen. Jeder, der Erfurt besucht, geht in der Altstadt von Erfurt einmal über die Krämerbrücke. Sie ist ein Touristenmagnet. Handwerker und individuelle kleine Läden prägen das romantische Flair. Hier arbeiten und leben 80 Menschen. Sie sind wie eine Familie. Der Film schaut auf die Geschichte dieses besonderen Ortes und erzählt von den Menschen, die hier wohnen oder arbeiten. Jeder von ihnen hat sich vorher beworben. Es ist ein Glücksfall, dass die Krämerbrücke fast vollständig in städtischem Besitz ist. Der Film bietet einen Blick hinter die Kulissen der alten Häuser, mit neuen Erkenntnissen über die bewegte Vergangenheit der 700-jährigen steinernen Brücke, die sich über den Fluss Gera im Herzen von Erfurt spannt.
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:54
Dr. Brumm macht, was er jedes Frühjahr macht: Gemüse aussähen. Auf die frische Saat hat es allerdings auch eine Krähe abgesehen. Dr. Brumm stellt schnell eine Vogelscheuche auf, aber die Krähe lässt sich einfach nicht verscheuchen. Ratlos schauen Dr. Brumm und sein bester Freund Pottwal hinüber zu Bauer Hackenpiep, der auf seinem Feld ebenfalls gerade Saat verteilt. Dort erspähen sie dann den entscheidenden Hinweis, wie man Krähen wirkungsvoll verscheuchen kann.
19:00
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
20:15
In den vergangenen Jahren haben sich die deutschen Stars bei den Kulthits die Klinke in die Hand gegeben - von Roland Kaiser über Dieter "Maschine" Birr, Beatrice Egli, Inka Bause, Nino de Angelo, Matthias Reim, Ute Freudenberg bis hin zu Mary Roos - alle waren sie zu Gast. Das Besondere: alle Künstler haben ihre großen Hits wie "Jugendliebe", "Joanna", "Geh zu Ihr", "Blauer Planet" "Verdammt ich lieb Dich" und ihre Lieblingslieder live gesungen - begleitet von den Fisherfriends und der Pepe Lienhard Bigband. Auf Kim Fishers Kulthits-Sofa haben die Stars dabei in Erinnerungen geschwelgt und so manchen Song in einer extra kuscheligen Sofa-Version zum Besten gegeben - Gänsehaut garantiert! Unter anderem mit: Mary Roos, Ute Freudenberg, City, Angelika Mann, Nik P., Nicole, Karat, Heinz Rudolf Kunze, Maschine, Roland Kaiser, Uschi Brüning, Nino de Angelo, Beatrice Egli, Matthias Reim, Hartmut Engler
22:30
anschl.: das MDR-Wetter
22:45
50 Jahre KARAT im Wechselspiel von Gegenwart und Historie der Band - die Doku des MDR ist eine filmische Tour mit der Band KARAT durch die Arbeit an ihrem neuen Album im Studio, bei mitreißenden Live-Konzerten und durch fünf Jahrzehnte Bandgeschichte. Ein wichtiger Fokus liegt auf einem ersten Höhepunkt im Jubiläumsjahr 2025: der Auftritt in der restlos ausverkauften Elbphilharmonie zu Hamburg am 2. März. KARAT wird als erste Rockband aus der ehemaligen DDR den ehrwürdigen Saal rocken. Der Eintritt der Band 1975 in die Rock- und Popszene der DDR ist zugleich ein Senkrechtstart. Nach zahlreichen erfolgreichen Titeln wird KARAT mit dem Lied "Über sieben Brücken" zur beliebtesten Band der DDR - und zum lukrativen West-Export. KARATs Alben werden in Westdeutschland mehrfach vergoldet. Als einzige DDR-Band tritt KARAT sogar in der Samstagabend-Show "Wetten daß ...?" auf. Im eigenen Land werden die Musiker mit Kunstpreisen und dem DDR-Nationalpreis geehrt. 1980 covert Peter Maffay den Song "Über sieben Brücken", der bis heute zu seinen erfolgreichsten gehört. Anfang der 90er Jahre droht die ostdeutsche Rock- und Popszene sang- und klanglos unterzugehen: statt vor Tausenden spielt KARAT plötzlich vor nicht mal mehr Hundert Leuten. Erst Mitte der 90er Jahre entdecken die Ostdeutschen die Rock- und Pophelden ihrer Jugend wieder. Auch KARAT. Zum 25-jährigen Jubiläum im Jahr 2000 spielt die Band in der Berliner Wuhlheide vor knapp 20.000 Menschen. Als Herbert Dreilich - jahrzehntelang die Stimme der Band - 2004 im Alter von 62 Jahren stirbt, steht sein Sohn Claudius vor der wichtigsten Entscheidung seines Lebens: Manager in Shanghai werden oder Sänger von KARAT. Er entscheidet sich für die Musik. Der Sohn ersetzt den Vater - vielleicht ein einzigartiges Phänomen in der deutschen Rockszene. Die Bandgeschichte von KARAT ist geprägt durch den Einfluss vieler hervorragender Musiker: Die Erfinder der Band Henning Protzmann und Ulli Pexa, verstärkt durch Ed Swilms, Herbert Dreilich, Bernd Römer und Michael Schwandt. Zeitweilig wird KARAT verstärkt durch Thomas Natschinski, ab Mitte der achtziger Jahre ersetzt Christian Liebig Hennig Protzmann am Bass, der Posten an den Tasteninstrumenten wechselt von Ed Swilms zu Thomas Kurzhals und seit 1992 zu Martin Becker. Nach dem Ausstieg von Michael Schwandt und Christian Liebig 2023 verjüngt und modernisiert sich die Band mit Heiko Jung am Schlagzeug und Daniel Bätge am Bass. "KARAT ist man nicht nur auf der Bühne. KARAT muss man leben." (Adele Walter, Managerin) Doch die Band ruht sich nicht auf ihrem Legendenstatus aus, bleibt innovativ und experimentierfreudig. Es entstehen die Alben "Weitergehn" (2010), "Seelenschiffe" (2015), "Labyrinth" (2018) und 2025 das aktuelle Jubiläumsalbum "Hohe Himmel". Die Doku "50 Jahre Karat - Eine deutsche Rockgeschichte" trifft die Musiker und ihre Managerin Adele Walter, die Musikmanager Peter Schimmelpfennig (West) und Jörg Stempel (Ost) und prominente Begleiter der Band wie Ute Freudenberg, Katarina Witt, Inka Bause und Gregor Meyle. Sie erinnern sich an die großen Erfolge, an die einmaligen Lieder, an einige bisher unbekannte Entstehungsgeschichten der Songs und an dramatische Schicksalsschläge der Band. Mit Claudius Dreilich, Bernd Römer, Martin Becker, Daniel Bätge, Heiko Jung, Bandmanagerin Adele Walter, den Musikmanagern Peter Schimmelpfennig und Jörg Stempel, Katarina Witt, Ute Freudenberg, Gregor Meyle, Inka Bause und vielen mehr.