04:20
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
04:50
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
05:20
06:00
Susanne (Simone von Zglinicki) ist klein und zierlich, 18 Jahre alt und Facharbeiterin in einem Textilbetrieb. Sie ist fleißig und gewissenhaft und immer da, wenn jemand Hilfe braucht. Bei der Maidemonstration werden ihr am Ende die Fahnen in die Hand gedrückt, bei der GST-Übung ist sie die Aktivste. Und zu Hause geht es weiter, brav führt sie ihrem Vater (Norbert Christian) und den Brüdern (Carl-Hermann Risse, Uwe Kockisch) den Haushalt. Und sie ist verliebt in den verwegenen, wuschelköpfigen Lutz (Christian Steyer), einen Kraftfahrer, den sie manchmal "Spinner" nennt. Sie kennen sich seit Kindheitstagen, doch er sieht in ihr den Kumpel, nicht die junge Frau, die ihn interessieren könnte. Als ausgerechnet ihre Freundin Daisy (Ursula Staack) ein Kind von Lutz bekommt, wacht Susanne endlich auf. Sie begreift, dass sie für ihr Glück kämpfen muss und beginnt, Lutz zu erobern. Das neue Selbstbewusstsein steht ihr gut. Das bemerkt schließlich auch der "Spinner". Obwohl das junge Glück nicht lange hält, weil es Lutz auf See in die weite Welt zieht, ist Susanne eine andere geworden - lockerer, gelöster, souveräner.
07:25
2023 hat Emma Auerbach am Rande von Dresden ein Blumenfeld angelegt. Sie möchte im Takt der Natur natürliche Blüten heranziehen. Als Teil der Slowflower Bewegung setzt sie auf Schmuckkörbchen, Tulpen und Mutterkraut statt auf Blumenimporte aus Übersee. Bei ihr wachsen die Blumen genau dann und genau so, wie man es aus sächsischen Bauerngärten kennt. Emma Auerbach, die eigentlich Kirchenmusikerin ist, hat sich das Gärtnern selbst beigebracht und auch schon Rückschläge hinnehmen müssen. Wenn zum Beispiel starke Hitze tausende Blüten innerhalb kürzester Zeit explodieren lässt, hat sie keine Chance, die Blumen rechtzeitig zu verkaufen. Die Entscheidung, mit der Natur zu gärtnern wie Gott sie schuf, macht es nicht leicht - zum Beispiel bei der Bekämpfung von Unkraut und Schädlingen. Aber genau so versteht sie als Christin die Bewahrung der Schöpfung: Gift kommt ihr nicht aufs Feld - lieber teilt sie den Ertrag mit Insekten und Wühlmäusen. Und sie freut sich jedes Mal, auf ihr Feld zu kommen und zu sehen, wie frische Blüten ihre Köpfe in die Sonne recken.
07:30
Geringe Wertschätzung, Privatisierung, Überstunden, Personalmangel, Schichtdienste, Rückenprobleme - Aussagen über den Pflegeberuf, die einen düsteren Zustand beschreiben. Und tatsächlich: Die Not ist groß. Das Pflegesystem, aber vor allem die Menschen, die in Pflegeberufen arbeiten, sind am Limit. Doch obwohl die Probleme auf der Hand liegen, entscheiden sich immer wieder junge Frauen und Männer für eine Ausbildung in einem Pflegeberuf. Auch Annika (20), Lara (21), Celine (20), Belana (22), Neele (18) und Janis (20) machen in Magdeburg eine generalistische Pflegeausbildung. In dem Film erzählen Sie von ihrer Motivation, von Verantwortung, Freundschaft, Erwachsen werden und den Umgang mit Ängsten und Druck. Nach und nach gewähren die Auszubildenden Einblicke in ihre Geschichten: Wie wehrt man sich gegen sexuelle Übergriff im Job? Was, wenn Heimbewohner und Heimbewohnerinnen sterben? Wie umgehen mit den hohen Erwartungen der Eltern? Und wie den Glauben an Gott bewahren, wenn man tagtäglich mit schweren Schicksalen konfrontiert wird? "Die Pflegeklasse" erzählt von Hoffnung, Engagement, Leidenschaft und jungen Leuten, die bereit sind, für Veränderungen zu kämpfen.
08:00
Mehr leisten, gesund sein, sportlich, stark. Perfekter Körper, ausgeglichenes Mindset - der Wunsch nach dem "perfekten Ich" ist in den letzten Jahren bei vielen Menschen immer präsenter geworden. Doch wie viel Selbstoptimierung verträgt der Mensch? Und was bedeutet der Weg zum optimalen Ich für Menschen mit Behinderung? Es gibt Menschen, denen ist der eigene Körper nicht gut genug. Auch "Selbstbestimmt"-Hostin Gina Rühl versucht, sich und ihren Körper stetig weiter zu optimieren. Immer dabei: ihre Smartwatch als Fitnesstracker. Digitale Technologien wie diese messen nicht nur die Herzfrequenz oder auch das Lauftempo, sondern speichern am Ende auch die jeweilige Leistung. Das kann einerseits Ansporn sein, andererseits auch Druck erzeugen. Vor allem im Profisport ist das Streben nach dem "perfekten Ich" weit verbreitet. Michael Mikolaj aus Bayern kennt das aus seiner Zeit als Sportler. Der Kleinwüchsige hat drei- bis viermal in der Woche hart trainiert, neben seiner Arbeit im Büro. Sein oberstes Ziel: mehr Muskelkraft für den höchstmöglichen sportlichen Erfolg. So hat er sich ganz nach oben gekämpft und ist Deutscher Meister und Europameister im Bankdrücken geworden. "2019 hat sich dann allerdings mein Leben radikal verändert. Ich bin am Guillian-Barré-Syndrom erkrankt, eine Nervenkrankheit. Es begann mit Kribbeln in den Fingern und führte innerhalb weniger Tage zur vollständigen Lähmung", erzählt Michael. Er kämpfte sich zurück ins Leben und musste dabei buchstäblich alles neu lernen. Auch zu gehen. Heute treibt er wieder Sport, jetzt in einer anderen Disziplin. Erfolgreicher Boxer möchte er werden und trainiert dafür in einem Verein in seiner Heimatstadt. Sich selbst zu optimieren, ist Teil seines Lebens geblieben. Täglich geht Michael ins Fitnessstudio und stemmt Gewichte. Eine Gegenbewegung zu dieser sportiven Form der Selbstoptimierung ist das sogenannte "Biohacking". Ein Trend, der das Optimieren von biologischen Funktionen und Fähigkeiten durch Selbstexperimente und Technologien mit wissenschaftlichen Ansätzen verspricht. Kathrin-Anna Ziegeler organisiert mit ihrem Team einen viertägigen Kongress für Biohacking, im Kurort Bad Dürrheim im Schwarzwald. "Biohacker wollen die eigene Gesundheit selber optimieren und bestimmen. Als Biohacker möchte man alles wissenschaftlich belegt haben und will verstehen, was genau im Körper bei der jeweiligen Übung passiert." Für Projektleiterin Kathrin-Anna Ziegeler ist "Biohacking" eine Form der Selbstoptimierung, die auf Altbewährtes zurückgreift, es aber neu verpackt und neue Technologien nutzt. Von diesen neuen Möglichkeiten berichtet Dr. Simone Koch. Sie leitet in Leipzig und Berlin zwei der größten Praxen für funktionelle Medizin in Deutschland und ist eine der führenden Biohackerinnen Europas. Um zu verstehen, wie diese Form der Selbstoptimierung genau funktioniert, hat sich Gina Rühl mit dem Teilnehmer Patrick Boillat verabredet. Der Schweizer hat durch Biohacking seine Burnout-Erkrankung besser bewältigen können. "Das war ein langer Prozess, der viel Disziplin erforderte", sagt er.
08:30
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
08:55
09:20
Im Norden Kirgisistans ziehen die Nomadenfamilien im Sommer mit ihren Tieren auf die Hochebenen. Schon früh müssen die Kinder hier mit anpacken und ihren Eltern auf den Weiden und im Haushalt helfen. Seit einigen Jahren gibt es endlich einen Ort, an dem sie lernen und sich mit anderen Jungen und Mädchen treffen können: die Jurtenschule. Der Film begleitet Jenya Scharscheva, die Leiterin des Dorfkindergartens. Jeden Tag kommt sie mit ihren Spiel- und Lernangeboten herauf in die Schuljurte. Einer ihrer Schützlinge ist der zwölfjährige Alihan, der mit seiner Familie in einer Jurte auf 2.000 Metern Höhe lebt und seinen Eltern bei der Versorgung der Tiere hilft. In der Zeit der Sowjetunion ist die Zahl der Nomaden Kirgisistans stark zurückgegangen. So wie die Eltern von Alihan haben sich heute viele Kirgisen auf diese alte Tradition zurückbesonnen. Wie ihre Vorfahren züchten sie Tiere, vor allem Pferde, um sich in der atemberaubenden Berglandschaft ihren Lebensunterhalt zu verdienen. In der Jurtenschule erzählt Lehrerin Jenya den Kindern viel über das traditionelle Nomadenleben und die kirgisischen Traditionen. Sie studieren Lieder und Gedichte ein, die sie auf einer großen Familienfeier vortragen wollen. So lernen sie alte kirgisische Rituale wie das "Wiegenfest" kennen, mit dem Neugeborene in die Familie aufgenommen werden - oder das "Fest der ersten Schritte", das von den Eltern ausgerichtet wird, wenn ein Kind laufen lernt. Ohne Kontakt zu Gleichaltrigen könnten die Sommer für die Kinder in den Bergen Kirgisistans sehr lang werden - gäbe es nicht die Jurtenschule der Nomaden.
10:05
Gleich nach der Haftentlassung schlägt der gerissene Ganove Egon Olsen (Ove Sprogøe) seinen Banden-Mitgliedern, dem heiter-versonnenen Benny (Morten Grunwald) und dem ängstlichen Kjeld (Poul Bundgaard), einen neuen, diesmal scheinbar völlig risikolosen Coup vor. Auf der Nordsee-Seite der Halbinsel Jütland soll sich in einem alten Bunker der Deutschen Wehrmacht ein Schatz mit Gold und Dollarnoten befinden. Das Trio macht sich auf den Weg, begleitet von Kjelds ahnungsloser, aber resoluten Gattin Yvonne (Kirsten Walther) und ihrem frühreifen Sohn Børge (Jes Holtsø). Bereits bei der Anreise müssen die gewieften Ganoven sich einiges einfallen lassen, um trotz leerer Brieftaschen ans Ziel zu kommen. Zwar finden sie rasch den Bunker, doch damit fangen die Probleme erst an. Das Gemäuer steht mitten im militärischen Sperrgebiet und wird von der beflissenen Truppe des etwas vertrottelten Leutnants (Peter Steen) streng bewacht. Nachdem Egon bei seiner Suche in den überfluteten Bunker-Katakomben beinahe ertrunken wäre, lassen sie sich vom Schrotthändler Mads Madsen (Karl Stegger) eine antiquierte Taucherausrüstung geben. Mads ist jedoch cleverer, als sie ahnen. Er verlangt für seine Dienste die Hälfte vom legendären Nazi-Schatz. Auf den hat es jedoch auch das mondäne Ganoven-Duo Karin (Helle Virkner) und Rico (Willy Rathnov) abgesehen. Rico scheitert indes kläglich mit dem Versuch, Børge zu entführen, um die Schatzgräber zu erpressen. Doch auch das Trio wird mit dem endlich gefundenen Goldschatz nicht glücklich. Die heftigen Erschütterungen beim Freilegen eines alten Tresors haben eine alte Rakete startklar gemacht, die auf die Schatzsucher zurast. Erik Balling setzte mit Witz, Charme und ironischem Blick auf dänische Tugenden die Reihe mit den Abenteuern der Olsenbande fort.
11:40
Auf dem Hof des Milchbauern Dirk Rothe (Peter Schneider) kalbt die Mutterkuh Lotte. Julia (Meriel Hinsching) kann nur mit Mühe einen Kaiserschnitt abwenden und das Kalb gesund zur Welt bringen. Als kurz darauf eines von Dirks Rindern auf der Weide verendet, sind Maja (Bettina Zimmermann) und Julia alarmiert: Bedroht eine seltene Rinderseuche die Tiere? Mit vereinten Kräften müssen Dirk, seine Tochter Lisa (Lilly Barshy), Maja und Julia verhindern, dass sich noch weitere Rinder infizieren. Da Dirk vor Kurzem von seiner Frau Annette (Annett Sawallisch) verlassen wurde und Lisa Medizin studieren will, sieht sich Dirk damit konfrontiert, den Hof alleine weiterführen zu müssen - ein Ding der Unmöglichkeit! Hinter dem Rücken seiner Familie nimmt er Verkaufsverhandlungen auf, die zu scheitern drohen, als noch mehr Tiere krank werden. Dirks Existenz steht auf dem Spiel. Werden Maja und Julia neben den Tieren auch die Zukunft des Familienbetriebes retten können?
13:10
13:38
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
13:40
Im Herzen von Deutschland liegt das Mittlere Saaletal. Hier lebte die schönste Frau des Mittelalters, Bibi und Tina ritten auf Amadeus und Sabrina, und Weltklasseturner Lucas Dauser trainiert unter den Augen von Turnvater Jahn. Daniel Aßmann startet auf der Leuchtenburg bei Jena und reist vorbei an weiteren prächtigen Schlössern und Burgen, durch das nördlichste Weinanbaugebiet Europas und durch das Naturschutzgebiet Hohe Schrecke - mit unterschiedlichen Fortbewegungsmitteln: Während er auf dem Saale-Radweg das E-Bike bevorzugt, zieht er sich für den Werra-Unstrut-Radweg die Inliner an. Zur Fundstelle der Himmelsscheibe von Nebra ist Daniel Aßmann zu Fuß unterwegs; von Camburg bis zur Käthe-Kruse-Stadt Bad Kösen paddelt er mit dem Kanu. Und den Zusammenfluss von Saale und Unstrut erlebt er von der Fähre aus. Daniel Aßmann erkundet Jena, Naumburg und Freyburg und lässt sich von einer ehemaligen Deutschen Weinprinzessin ihre Heimat zeigen - inklusive Weinproben. Naumburg: der Dom, Schneewittchens böse Stiefmutter und Nietzsches Zuhause Uta, Ehefrau des Markgrafen Ekkehard II., gilt als schönste Frau des Mittelalters - und Walt Disney machte sie zur Vorlage für Schneewittchens böse Stiefmutter. In Stein gemeißelt gehört sie zu den zwölf Stifterfiguren Im Naumburger Dom. Daniel Aßmann lässt sich von Domarchivar Matthias Ludwig durch das fast 1.000 Jahre alte UNSECO Weltkulturerbe führen. Gemeinsam besuchen sie auch das ehemalige Wohnhaus des Philosophen Friedrich Nietzsche. Wandern zwischen Weinbergen Saale-Unstrut heißt das nördlichste Weinanbaugebiet Europas. Hier lernt Daniel Aßmann viel von der ehemaligen Deutschen Weinprinzessin und heutigen Winzerin Sandra Polomski. Sie besuchen eine der ältesten Sektkellereien des Landes und wandern vom Naumburger Blütengrund durch die Weinberge zur fast 1.000 Jahre alten Neuenburg, die hoch über Freyburg thront. Knapp 20 Minuten entfernt liegt in einem ehemaligen Braunkohletagebau-Gebiet der Geiseltalsee, der größte künstlich geschaffene See Deutschlands - und ein Naherholungsbiet. Seltene Tiere und ein Kettensägen-Künstler Im Tal von Saale und Unstrut leben heute wieder Tiere, die in dieser Gegend fast ausgestorben waren, so wie der Knochen-Glanzkäfer im Naturschutzgebiet Hohe Schrecke. Hier liegt auch der Rabenswald mit Erlebnisparcours und dem kleinsten Baumwipfelpfad Deutschlands. Daniel Aßmann geht bei einem Kettensägen-Künstler in die Lehre - und sägt sich eine Eule aus.
15:10
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
15:20
Der größten Herausforderung seines Leben stellt sich Till Eulenspiegel, als er gegen den Lübecker Bürgermeister Klaas Wüllenwever antritt, um seine Jugendliebe Kathrin zu befreien. Die wurde in Wüllenwevers Kerker gesperrt, und Till ist daran schuld. Verfolgt von den Schergen seines mächtigen Gegners, der die Hanse in einen Krieg und zu neuer Stärke und neuem Ruhm führen will, kümmert Till sich - erst widerwillig, dann zunehmend einverstanden - um Kathrins Tochter Marie. Der sprunghafte, spontane Narr übernimmt damit Verantwortung und tut etwas, das er eigentlich scheut wie der Teufel das Weihwasser. Doch am Ende wird ihm sein Einsatz reichlich gelohnt: Kathrin kommt frei, Wüllenwever wird entmachtet und Marie entpuppt sich in einem großen Abenteuer als eine wunderbare Gefährtin, die Till wie eine Tochter liebt. Till verlässt Kathrin und Marie, um wieder durch Deutschland und das halbe Europa zu vagabundieren - mit Witz, Furcht- und Respektlosigkeit, Selbstbewusstsein und Intelligenz die Welt zur Zielscheibe seiner Scherze zu machen. Doch Till wird zurückkehren, immer wieder, zu Kathrin und Marie. Vor der Liebe kann niemand davonlaufen - nicht einmal der größte Narr der Welt.
17:15
"Zukunft hat der Mensch des Friedens" unter dem Leitwort steht der 103. Deutsche Katholikentag in Erfurt. Zehntausende Teilnehmende aus ganz Deutschland werden in der thüringischen Landeshauptstadt erwartet. Am 1. Juni ist "MDR aktuell extra" mittendrin, trifft nicht nur kirchliche Vertreter und Teilnehmende. Wir besuchen auch kleine starke Gemeinden, die sich fürs Gemeinwohl engagieren. Diskutieren die Frage: Wie wichtig sind Glaube, Rituale und Haltung heute? Unsere Moderatorin Olenka Pilz spricht mit Bischof Ulrich Neymeyr, dessen Bistum Gastgeber ist, auch über nötige Reformen in der Kirche und wie es gelingen kann Menschen Halt in Krisenzeiten zu geben. Mit dabei auch Udo Lindenberg bzw. seine gemalten Interpretationen der 10 Gebote. Wir zeigen in unserem "MDR aktuell extra" diese besondere Ausstellung in der St. Severi Kirche.
17:33
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
17:35
Frau Elster drängt den Fuchs etwas zu tun, damit man ihre Anwesenheit auf der Insel bemerkt. Als Herr Fuchs vorschlägt, dafür ihren Hut zu benutzen, will sie zuerst nicht, willigt dann aber ein.
17:40
Gebannt blickt ganz Deutschland am 6. September 2026 nach Sachsen-Anhalt. Knapp 1,7 Millionen Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Gibt es dort jetzt einen Regierungswechsel? Wird die AfD mit ihrem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund stärkste Kraft? Kann der amtierende CDU-Ministerpräsident Sven Schulze weiter regieren? Welche Parteien schaffen die 5-Prozent-Hürde? Der Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wird auch die Bundespolitik beschäftigen. ARD-Reporterinnen und Reporter berichten aus dem Landtag, von den Wahlpartys der Parteien und auch aus der Bundeshauptstadt Berlin. Im ARD-Wahlstudio in Magdeburg werden die Spitzenkandidaten der Parteien erwartet. Jörg Schönenborn präsentiert die Prognose, Hochrechnungen und Umfrageergebnisse. Es moderiert und analysiert Gunnar Breske.
19:00
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
19:30
"Zukunft hat der Mensch des Friedens" unter dem Leitwort steht der 103. Deutsche Katholikentag in Erfurt. Zehntausende Teilnehmende aus ganz Deutschland werden in der thüringischen Landeshauptstadt erwartet. Am 1. Juni ist "MDR aktuell extra" mittendrin, trifft nicht nur kirchliche Vertreter und Teilnehmende. Wir besuchen auch kleine starke Gemeinden, die sich fürs Gemeinwohl engagieren. Diskutieren die Frage: Wie wichtig sind Glaube, Rituale und Haltung heute? Unsere Moderatorin Olenka Pilz spricht mit Bischof Ulrich Neymeyr, dessen Bistum Gastgeber ist, auch über nötige Reformen in der Kirche und wie es gelingen kann Menschen Halt in Krisenzeiten zu geben. Mit dabei auch Udo Lindenberg bzw. seine gemalten Interpretationen der 10 Gebote. Wir zeigen in unserem "MDR aktuell extra" diese besondere Ausstellung in der St. Severi Kirche.
20:15
Er ist Norddeutschlands höchster Berg: der Brocken. Bis Südnorwegen gibt es keine höhere Erhebung, im Osten müsste man bis zum Ural reisen und im Westen sogar bis nach Kanada. Der Brocken gilt als mystisch und rau. 300 Tage im Jahr versteckt er sich hinter einem dichten, grauen Schleier - geheimnisvoll und magisch. Vielleicht regt er deshalb seit jeher die Fantasien der Menschen an. Und das Harzer Bergvolk erzählt sich so manche Sage rund um den Norddeutschen Riesen. Tatsächlich aber ist für alles Magische hier oben vor allem die Wetterküche verantwortlich. Mit seinen 1.141 Metern schiebt sich der Brocken hoch hinaus in unserer Atmosphäre. Das Klima hier erinnert eher an Island oder die Alpen. Der Brocken thront majestätisch über dem Harz. Wie eine Trutzburg ragt das Gebirge aus der Norddeutschen Tiefebene empor. Dieser "Buckel" war vor über 1.000 Jahren die Mitte Europas. Könige und Kaiser aus den Dynastien der Ottonen und Salier, die Askanier und Harzgrafen nutzten die exponierte Lage, schöpften großen Reichtum aus den Erzgruben und hinterließen Kirchen, Klöster, Burgen und viele andere Schätze. Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise rund um den Brocken. Er erlebt eine Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft. Er trifft Menschen, die das Land geprägt hat und solche, die das Land prägen. Einen Westharzer, der mit viel Einsatz im Osten ein altes FDGB-Ferienheim wieder auf Vordermann gebracht hat. Eine Eselflüsterin. Die Eseltreiber im Harz waren einst legendär, nur sie verstanden es, die Berge bei jedem Wetter zu bezwingen. Ganze Karawanen zogen über Wald- und Feldwege in die abgelegenen Regionen und versorgten die Bewohner in den Dörfern mit dem Nötigsten. Einen Wildwasserfan aus Clausthal-Zellerfeld. Einen Förster, der tagtäglich gegen das Waldsterben ankämpft. Eine Frau, die sich ganz den Senfrezepten verschrieben hat. Bei ihr kann man ein Jahrhundert altes Rezept probieren, das noch von den Ottonen stammt. Die hatten einst zu fast allem Senf gegessen. Einen Sagensammler aus Bad Suderode. Einen Spezialisten für Harzer Roller und das rote Harzer Höhenvieh und noch viele mehr. Die Region rund um den Brocken: eine sagenhafte Gegend voller Überraschungen. Und ein Film voll toller Entdeckungen, mit einzigartigen Bildern und ganz besonderen Menschen.
21:45
Wie haben die 1,7 Millionen Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt abgestimmt? Wie sieht der neue Landtag aus? Wer wird Ministerpräsident? Das MDR-Fernsehen wird bis in die Nacht hinein in verschiedenen MDR AKTUELL EXTRA -Sendungen über die Landtagswahl berichten. Felix Seibert-Daiker bringt in der Sendung um 21:45 Uhr die Zuschauer mit Hintergründen und Analysen auf den neuesten Stand. Reporterinnen und Reporter sammeln Stimmen und Reaktionen in Sachsen-Anhalt ein. Jens Hänisch präsentiert mit Hilfe des Meinungsforschungs-instituts Infratest dimap die aktuellen Zahlen zur Stimmung im Land, die Hochrechnungen und Sitzverteilungen. Von unseren Berliner Kollegen werden die bundespolitischen Reaktionen zu den Ergebnissen eingesammelt.
22:45
Als die Mauer fiel, war Demokratie mit Hoffnung verbunden. Heute ist die Stimmung gekippt. Die ehemalige Volkspartei SPD muss im Osten Deutschlands um ihr Überleben kämpfen, und der CDU, Partei des "Einheitskanzlers" Helmut Kohl und der "ostdeutschen" Bundeskanzlerin Angela Merkel, laufen die Wähler in Scharen davon. Die Parteien und mit ihnen die Demokratie sind in der Krise. Was ist geschehen? "Mit der Partei, in die ich 1990 eingetreten bin, hat die heutige CDU nichts mehr zu tun", sagt der langjährige Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz. "Wir waren nicht mutig genug, die Interessen der Ostdeutschen zu vertreten", so formuliert es Stefan Hilsberg für die ostdeutsche SPD. Die Autorin und Journalistin Jana Hensel fasst zusammen: Auch nach der Vereinigung mit den ehemaligen DDR-Blockparteien und den neugegründeten ostdeutschen Parteien im Jahr 1990 sind die Volksparteien des Westens, die CDU und die SPD, immer "vom Westen dominierte Parteien" geblieben, in denen genuin ostdeutsche Interessen nur selten artikuliert wurden. Nur so war es möglich, dass die ehemalige DDR-Staatspartei SED überleben konnte und sich - umbenannt zur PDS - als "Kümmererpartei" der Ostdeutschen etablieren konnte. Seit mehr als 10 Jahren nun ist die AfD in die Lücke gesprungen, die die Volksparteien gelassen haben. Die Dokumentation "Volksparteien ohne Volk" sucht anhand wichtiger Wendepunkte nach den Gründen, warum CDU und SPD das Vertrauen der Wähler in Ostdeutschland in großen Teilen verspielt haben. Dabei zeigt der Blick in die Geschichte erstaunliche Kontinuitäten bis in die Gegenwart: Denn Angst vor Arbeitsplatzverlust und Deindustrialisierung, Angst vor ausufernder Kriminalität und Überfremdung waren bereits in den 90er Jahren Themen, die viele Ostdeutsche bewegten. Damals waren die Parteien nicht präsent genug und es entstanden Zweifel an der Funktionsweise der Parteiendemokratie. Die Herausforderungen der Gegenwart rufen Traumata wach - und die Lösung der Probleme wird von vielen den fernen "Westparteien" nicht zugetraut.
23:45
Am 1. September 2024 hatte Thüringen die Wahl und zum ersten Mal wurde die AfD bei einer Landtagswahl stärkste Kraft. Die CDU gewann Stimmen hinzu, musste sich aber mit dem zweiten Platz begnügen. Die Volkspartei SPD schrumpfte in ihrem Gründungsland auf 6 %. Mit 13% schaffte es das BSW in den Thüringer Landtag. Die Akteure wie auch das Programm der Partei stellten für viele auch an diesem Abend noch eine "Black Box" dar. Das Ergebnis betrachtete die CDU als Regierungsauftrag und begann, mit BSW und SPD zu verhandeln, obwohl dieses Bündnis mit 44 der 88 Stimmen im Landtag keine Mehrheit hat. "Herausfordernd", so nennen alle Beteiligten diesen Prozess. Auch weil die Partner selbst höchst unterschiedlich sind. Um zu einem Koalitionsvertrag zu kommen, mussten sie Verletzungen aus dem Wahlkampf überwinden, über persönliche und politische Schatten springen, die Kritiker und Gegenspieler in den eigenen Parteien überzeugen und vor allem lang und zäh verhandeln. Der Einfluss von Sarah Wagenknecht im BSW hat die Verhandlungen und die Beteiligten über weite Strecken strapaziert. Wenn am 12. Dezember der erste Ministerpräsident einer Brombeerkoalition gewählt wird, dann steckt dahinter eine Geschichte von drei Partnern, die auf dem schwierigen Weg dorthin erst einmal zusammenfinden mussten. Der Film "Der Preis der Macht. Das Ringen um Thüringens Regierung" erzählt diese Geschichte aus nächster Nähe - von der Wahlnacht über Geheimtreffen und erste Annäherungen, gelungene Gespräche, Vertrauensbildung, Enttäuschungen und die intensiven Verhandlungen um wichtige Themen. Die Autorinnen hatten dabei Zugang zu Verhandlungen und Treffen, die üblicherweise hinter den Kulissen stattfinden und der Öffentlichkeit meist verborgen bleiben.