04:10
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
04:40
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
05:10
05:55
Bei den Huber-Schwestern und den Leitner-Brüdern stehen die Zeichen auf Glück. Aus Marie (Catherine Bode) und Georg (Thomas Unger) könnte - nicht nur dank der kleinen Fritzi (Sophie Beck) - tatsächlich ein echtes Paar werden. Obwohl die taffe Bäuerin ihre Eigenständigkeit auf der hochgelegenen Alp vehement verteidigt, lässt sie sich immer mehr auf eine Zweisamkeit mit Georg ein. Ganz auf Liebe machen unterdessen Lisa (Theresa Scholze) und Florian (Florian Panzner): Sie möchten weder die Fehler ihrer Jugend wiederholen noch Zeit verlieren. Als Lisa ein Kind erwartet, scheint das Glück vollkommen! Im Rausch der Gefühle entgeht Florian jedoch, dass seine Tochter Mila (Nadja Sabersky) gerade eine schwere Krise durchlebt. Unterdessen quartiert sich die elegante Geschäftsfrau Margot Walser (Martina Gedeck) bei den Hubers ein. Sie muss nach dem Tod ihres Vaters nicht nur ihre eigene Geschichte aufarbeiten, sondern auch für das traditionsreiche Hotel ihrer Familie die Weichen stellen.
07:25
Als es um die Zukunft eines vom Borkenkäfer gezeichneten Landstriches ging, startete Peggy Volk zusammen mit Kollegen und einem Förster das Projekt Schulwald. Auf 7.000 Quadratmetern sind die Schülerinnen und Schüler der Michaelisschule und Montessori-Gemeinschaftsschule Bad Lobenstein für die Wiederaufforstung und Pflege der Bäume verantwortlich. Peggy Volk sah den Wald sterben, das tat ihr in der Seele weh. Sie möchte nicht jammern, sondern Bewusstsein fördern und selbst Hand anlegen. Als Christin freut es sie, dass in der Mitte des Schulwaldes ein Kreuz aus unterschiedlichen Baumarten wächst. Es wird aus der Vogelperspektive deutlich erkennbar sein, bei Google Maps zum Beispiel. Doch bis dahin dauert es noch einige Jahre. Jugendliche Schüler und die Kleinen aus der Grundschule werkeln zusammen auf einem Gelände, das einmal gesunder Mischwald werden soll. Sie sind motiviert, sich anzustrengen, durchzuhalten und Verantwortung zu übernehmen - Peggy Volk weiß, wie gut gemeinsame praktische Arbeit beim Lernen hilft. Genau für diesen Ansatz ist sie vor 25 Jahren Montessori-Pädagogin geworden.
07:30
"Warte Mutti, ich helfe dir." Leonore Pengel setzt sich auf ihren Rollator und schaut auf den Grabstein ihres Mannes. Ihre Tochter Kirsten wässert die Blumen. "Letztes Jahr habe ich noch die Blumen auf dem Friedhof gegossen. Jetzt macht alles meine Tochter." Leonore Pengel ist 91 Jahre alt und lebt im 60-Seelendorf Schernikau in der Altmark. Das Gehen fällt ihr schwer, auch Hören und Sehen kann Leonore Pengel schlecht. Als vor mehreren Jahren ihr Mann verstarb, zog ihre Tochter Kirsten zu ihr zurück. "Als der Vorschlag kam von meiner Tochter, musste ich erstmal tief Luft holen. Eigentlich wollte ich das gar nicht, ich war doch selbstständig." Kirsten jedoch sah es als ihre Pflicht, ihre Mutter im hohen Alter nicht allein zu lassen. "Meine Mutter will alles alleine machen, doch mit 91 Jahren ist das leider einfach nicht mehr möglich." Ingeborg von Kalben lebt in Vienau, allein. "Nachdem mein Mann verstarb, wollten die Kinder, dass ich selbst entscheide, ob ich im Dorf bleibe - ich bin geblieben." Die 92-Jährige kann sich ohne Gehhilfe nicht auf dem großen Grundstück bewegen. Im Alltag bekommt die Seniorin Unterstützung von ihren Nachbarinnen. Zwar kommt die Friseurin ins Haus, ein Bäckerwagen fährt vorbei, doch manchmal fühlt sich die 92-Jährige allein. "Das Alter ist eben kein Vergnügen." Die Reportage "Hier bleib' ich bis zuletzt - Alt werden auf dem Land" begleitet zwei rüstige Damen, die sich bewusst dazu entschieden haben, im Alter nicht mehr umzuziehen. Sie wollen in ihren Dörfern nicht nur alt werden, sondern auch dort sterben. Der Film zeigt, warum Heimat so wichtig ist, welche Herausforderungen es zu bewerkstelligen gilt und welche Rolle ein sehr engagierter, junger Pastor im Leben der beiden Damen spielt.
08:00
Psychose, Alkoholsucht, Ess-Störung, Panikattacke und Suizidgedanken: Die Reportage bietet einen ungeschminkten und berührenden Einblick in den Alltag einer psychiatrischen Akutstation. Barbara Jost und ihr Team kümmern sich in den Kreiskliniken Groß-Umstadt um psychiatrische Notfälle. Wer kommt in die Psychiatrie? Und wie behandelt man psychiatrische Erkrankungen? Die Erfahrung zeigt: Psychische Erkrankungen können jeden treffen. Der 36-jährige Sebastian hat wiederholt versucht, sich das Leben zu nehmen. Jetzt meldet er sich mit einer schweren Depression auf Station. Oberärztin Barbara Jost führt ein sehr direktes Gespräch mit dem verzweifelten jungen Mann und macht ihm ein überraschendes Angebot. Auch der Sales Manager Martin ist neu auf Station. Er möchte endlich von seiner Alkoholsucht loskommen. Heute erfährt er, ob der Alkohol bereits Schäden in seinem Gehirn abgerichtet hat.
08:30
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
08:55
Langenweddingen liegt in der Börde und gehört zur Gemeinde Sülzetal. Unter dem Motto "Ein Dorf in Bewegung" zeigt diese Ausgabe der Reportagereihe "Unser Dorf hat Wochenende", wie rührig die 1.900 Einwohner sind. Das beginnt schon bei den Jüngsten. Die KiTa macht bei der Aktion "10 Millionen Hampelmänner" mit. Gemeinsam mit dem Sportverein strampeln alle Kinder jeden Tag eine gewisse Zeit, um auf diese unglaubliche Zahl zu kommen. Das Ganze wird akribisch protokolliert. So lernen die Kinder, sich zu bewegen, lernen Verantwortung, entwickeln Ehrgeiz. Überhaupt wird Sport in Langenweddingen groß geschrieben. Bekannt als "Handballdorf" können die 400 Mitglieder des Sportvereins aber auch Dart spielen oder sich in der Gymnastikgruppe bewegen. Die alles bestimmende Einrichtung in Langenweddingen ist das Freibad. Ein Verein hat es gerettet und betreibt es bis heute. Seit 1928 war es mit einer kurzen Ausnahme 2012 ununterbrochen in Betrieb. Damals gründete sich der Verein, als die Kommune es schließen wollte. Etwa 10.000 Besucher kommen Jahr für Jahr. Wenn kurz vor der neuen Saison der Freibadverein zum Arbeitseinsatz ruft, ist das halbe Dorf in Bewegung und packt mit an. Dabei kommen auch Unterhaltung und Genuss nicht zu kurz. Die Rockband "Willy's Family" spielt ihre ganz eigene Version von "Aber bitte mit Sahne", echte Sahne auf leckerem Eis serviert die Eismanufaktur "Frieda Frost" und wer sich sonntags in den Pfarrgarten bewegt, geht nicht zum Gottesdienst, sondern zur "Überraschungskirche".
09:20
Krachend stürzt eine alte Buche zu Boden und reißt ein riesiges Loch in das dichte Kronendach. Doch das ist kein Ende. Im Hainich - Deutschlands größtem zusammenhängenden Laubwaldgebiet - sind gerade sterbende und tote Bäume die Grundlage für eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Das Totholz darf langsam verrotten und bietet Lebensraum für zahllose Insekten, für bedrohte Käfer, für vielfältige Pilze und seltene Moose. 30 verschiedene Laubbaumarten stehen in enger Konkurrenz und streben zum Licht. Die Buche dominiert alle. Nach der Eiszeit breiteten sich über ganz Europa Buchenurwälder aus. Heute gibt es nur noch kleine Überbleibsel davon, wie den Nationalpark Hainich in Thüringen. Deshalb gehört er auch zum UNESCO-Weltnaturerbe. Weitgehend ungestört von menschlicher Nutzung sind hier 25 Orchideenarten und auch die scheuen Wildkatzen zu entdecken. Dachse und Füchse haben sich im Kalksteinboden ihre Höhlen gegraben. In Baumhöhlen brüten Spechte und Waldkäuze. Im Hanich kann beobachtet werden, wie Buchenurwälder wachsen. Im Innern, aber auch am Rande. Der Kindel, ein ehemaliger Truppenübungsplatz am Waldrand, wird von Schlehen-Weißdorn-Gebüschen erobert und legt die Grundlage für eine Wiederbewaldung. Zunächst noch Heimstatt für Frösche, Kröten und seltene Neuntöter, wächst hier langsam der neue Urwald nach. Die Naturfilmer Frank und Sylvia Koschewski kommen mit faszinierenden Zeitraffern sowie außergewöhnlichen Nah- und Flugaufnahmen den Bewohnern und dem Kreislauf des Buchenurwaldes auf die Spur und zeigen, wie ein Wald zum Urwald wird.
10:05
Als Kara Ben Nemsi (Lex Barker) den spleenigen britischen Lord Sir David Lindsay (Dieter Borsche) trifft, muss der Lord ihm eine betrübliche Mitteilung machen: Ihr gemeinsamer Freund Galingré ist von der Schut-Bande entführt worden und befindet sich in der Gewalt des gefürchteten Verbrechers, der das Land in Angst und Schrecken versetzt. In dem Verlies schmachtet schon Tschita (Marie Versini), die Tochter eines Bauern. Natürlich ist es für Kara Ben Nemsi Ehrensache, dem verschleppten Kaufmann zu helfen. Doch keiner weiß, wer der Schut ist und wo er sich verbirgt. Gemeinsam mit Galingrés junger Frau Annette (Marianne Hold) und Tschitas Verlobtem Omar Ben Sadek (Dusan Janicijevic) brechen sie ins unwegsame Gebirge auf. Bei ihrer Rettungsaktion müssen sie zahlreiche gefährliche Hindernisse überwinden: eine Hängebrücke soll die Freunde in den Tod reißen, ein falscher Heiliger stellt sich ihnen in den Weg und in einer Schluchthütte ereilt Hadschi Halef Omar (Ralf Wolter), Kara Ben Nemsis tollpatschigen Begleiter, fast sein letztes Stündlein. Durch Verrat gelingt es dem Schut, Kara in seine Hand zu bekommen. An den Wagen gebunden soll er zu Tode geschleift werden. Zum Glück finden Hadschi Halef Omar und Annette einen Weg, Kara Ben Nemsi zu befreien, und am Ende entgeht der Schut seiner gerechten Strafe nicht.
11:55
Der elfjährige Frank und seine kleine Schwester Saga sind ein Herz und eine Seele. Doch das quirlige Mädchen, von allen Monky genannt, ist unheilbar krank. Bis zu ihrem Tod kümmern sich Frank und seine Eltern liebevoll um Saga, und sind danach vor Trauer wie gelähmt. Bis eines Tages aus dem Nichts ein Äffchen auftaucht, das Frank auf wundersame Weise an Saga erinnert. Die muntere Affendame wirbelt das Leben der Familie gehörig durcheinander.
13:20
Der Böhmerwald ist gleich in drei Ländern zu Hause: in Tschechien, im österreichischen Mühlviertel und in Deutschland, hier heißt er Bayerischer Wald. Der große Arber mit seinen 1.456 Metern Höhe überragt die übrigen, von hohen Tannen bewachsenen Hügel. Im ältesten Nationalpark Deutschlands, inmitten von tiefen Wäldern, grünen Tälern, Hochmooren und glasklaren Flüssen und Bächen ist die Welt noch in Ordnung. Mit seinem Gegenüber auf tschechischer Seite bildet er die größte zusammenhängende Waldfläche Mitteleuropas. Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise durch den Böhmerwald. Er erlebt eine Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft. Er trifft Menschen, die das Land geprägt hat und solche, die das Land prägen. Und er ist auf der Suche nach dem ultimativen Knödelerlebnis. Inmitten des Nationalparks Bayerischer Wald trifft Axel Bulthaupt einen echten Mykologen, also einen Pilzforscher. In seiner Datenbank hat er über 4.200 verschiedene Pilzarten gesammelt, die alle hier vorkommen. Eine echte Sensation. Schon immer waren Pilze besonders wichtig für die Menschen dieser Region. Sie waren Nahrungsquelle, Handelsgut, Medizin und dienten zum Feuer machen. In Bodenmais erfährt er alles über das Handwerk der Glasbläser, typisch für den Bayerischen Wald. Hier werden die speziell entworfenen Pokale hergestellt, die bei Siegerehrungen auf der ganzen Welt heiß begehrt sind. Selbst Arnold Schwarzenegger bestellt hier seine Glaspokale. Im idyllischen Dorf Finsterau haben sich zwei Weltenbummler den Traum vom eigenen naturbelassenen Campingplatz verwirklicht und sind gerade fleißig beim Ausbauen. Kein Glamping oder Wellness, sondern selbstgemachte Musik am Lagerfeuer, unbefestigte Stellplätze zwischen Bäumen und Blaubeeren, und dass alles nur ein paar Meter vom Wald entfernt. Auf dem Biobauernhof Sonnberg, früher mal ein kleines Dorf, in dem bis nach dem Krieg Sudetendeutsche lebten, entstand ein besonderer Ausstellungsraum: eine Galerie in der Scheune. In diesem malerischen Ort werden Kunstausstellungen, Konzerte, Workshops und andere Kulturveranstaltungen durchgeführt. Gleich neben den frechen Ziegen. An der Grenze zwischen dem tschechischen Böhmerwald und dem österreichischen Mühlviertel ist Axel dabei, wenn geschwemmt wird. Das Adelsgeschlechts der Schwarzenbergs hatte im 18. Jahrhundert einen 52 Kilometer langen Schwemmkanal mitten durch den Böhmerwald, der damals noch unzivilisierter Urwald war, anlegen lassen, auf dem Holz aus den Wäldern nach Wien geschwemmt wurde. Der Kanal war seinerzeit eine technische Meisterleistung, die Ende des letzten Jahrhunderts wieder zugewuchert und verfallen war. Heute ist der Kanal wieder freigelegt und hergerichtet, so dass dort mehrmals im Jahr wieder geschwemmt werden kann. Mario Thauerböck ist einer von ganz wenigen Menschen, die die alte Kunst des Pechölbrennens noch beherrschen. Dabei verbrennt harzhaltiges Holz so, dass das Harz in flüssiger Form heraustropft. Früher war das im Mühlviertel sehr verbreitetet, jeder stellte sein eigenes Pechöl her, mit dem Wunden geheilt wurden oder das bei Erkältung und Husten verwendet wird. Der Bayerische Wald und der Böhmerwald, eine sagenhafte Region voller Überraschungen. Und ein Film voll toller Entdeckungen, mit einzigartigen Bildern und ganz besonderen Menschen.
14:48
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
14:50
Anders als seine pragmatischen Brüder Hubert und Hermann träumt Hans, der jüngste Sohn des alten Müllers, von der großen Liebe und von paradiesischem Glück auf Erden. Am meisten sehnt er sich aber nach einem Leben ohne Abaddon, den bösen Zauberer, der Steuerschuldner in Hunde verwandelt. Als nächstes Opfer hat Abbadon den alten Müller auf seiner Liste. Doch Hans' Vater stirbt und vermacht Hermann die Mühle, Hubert den Esel und Hans den Kater Minkus. Hans ist gekränkt ob dieser Erbschaft und beschließt trotzig, sich aus dem Katzenfell ein Paar Pelzhandschuhe machen zu lassen. Doch er bringt es nicht übers Herz. Aus Dank fängt Minkus an zu reden und verspricht Hans, dass er seine Träume wahr machen werde. Wenn er ihm ein Paar Stiefel kaufe! Wider alle Vernunft ersteht Hans von seinem letzten Geld Stiefel für den Kater. Mit diesen verwandelt sich der Kater in einen Menschen und verschwindet. Da die Brüder ihre Steuern nicht bezahlen können, verwandelt Abaddon unterdessen Hubert in einen Hund. Hans macht sich Vorwürfe: Warum hat er sein Geld nur für diese Stiefel ausgegeben? Kater Minkus aber fängt im Wald Rebhühner, die er König Otto im Namen seines vermeintlichen Herrn, dem Grafen von Carrabas, als Geschenk überbringt. Die Jagdbeute des Katers wird ein Riesenerfolg. Denn König Otto ist ein Feinschmecker und auch Prinzessin Frieda erliegt dem Reiz der delikaten Vögel. Mit einem Sack voll Gold kehrt Minkus zu Hans zurück. Hans kann nun die Steuerschuld bei Abaddon tilgen. Doch der Zauberer gibt den Müllersöhnen nicht den Bruder zurück. Allerdings hat er die Rechnung ohne den gestiefelten Kater gemacht. Am Ende wird Minkus den Zauberer in Gestalt einer Maus fressen. Hans wächst in die ihm zugedachte Rolle eines Grafen. Frieda verliebt sich in den Müllersohn und König Otto ist hingerissen von seinem Schwiegersohn. So hat Hans am Ende mehr, als er sich je hätte erträumen können.
15:50
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
15:55
Egal wie das Wochenendprogramm ausgesehen hat, verpasst haben die Zuschauer nichts. Denn hier gibt es nochmal die spannendsten und interessantesten Szenen aus dem Sport zu sehen.
18:00
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:52
Frau Elster ist betrübt, denn sie hat den Eindruck, Herr Fuchs mag sie überhaupt nicht mehr. Ständig lässt er seine schlechte Laune an ihr aus, behandelt sie unmöglich. Frau Elster beschließt, Herrn Fuchs nie mehr zu besuchen. Bald jedoch stellt sich alles als ein Irrtum heraus und Herr Fuchs entschuldigt sich.
19:00
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Die Sehnsucht nach einer großen alten Liebe hat das "Biwak"-Team in den Osten der Slowakei gelockt - in die Berge der Tatra. Für die fünfteilige August-Staffel ist das Bergfilm-Team um "Biwak"-Moderator Thorsten Kutschke zurückgekehrt ins kleinste Hochgebirge der Welt, wo zu DDR-Zeiten wohl fast jeder Bergfreund und jede Bergfreundin mindestens einmal Urlaub gemacht und alpine Gipfel erklommen hat. "Wir wollten wissen, wie sich dieses Wiedersehen anfühlt", sagt Kutschke. "Wir wollten sehen, wie die Tatra heute aussieht, wie die Menschen dort leben, was die Bergsteiger und Wanderinnen dort machen." Ziel waren weniger die allseits bekannten Wege und Attraktionen. Das "Biwak"-Team hat sich auf die Suche nach Neuland begeben, nach den versteckten Schönheiten im nördlichsten Gebirgszug der Karpaten. Die Überschreitung des Hauptkamms in der West-Tatra wird zum abenteuerlichen Trip durch Wind und Wetter, gemeinsam mit einem Alpin-Veteran aus Leipzig: Ralf Brummer (70) hat diesen Kamm zu DDR-Zeiten mehrfach traversiert, meist im bitterkalten und stürmischen Winter. Die Faszination von Niederer Tatra und slowakischem Paradies entdeckt das "Biwak"-Team gemeinsam mit einem gebürtigen Thüringer: Marko Weiß aus Altenburg lebt seit 20 Jahren in der Slowakei, hat dort seine Familie und betreibt eine kleine Berghütte. Mit Marko und seinen wanderfreudigen Kindern erkundet "Biwak" abseits belebter Touristenpfade ein oftmals noch fast unberührtes Bergsport-Paradies. Natürlich locken auch die Gipfel der Hohen Tatra: Der formschöne Krivan fehlt noch in der Gipfelsammlung der "Biwak"-Männer, auf dem Weg dahin wird an die schier übermenschlichen Leistungen der Tatra-Bergsteiger an den höchsten Bergen der Welt erinnert. "Über Reinhold Messner gibt es mehr als hundert Bücher. Was die Tatra-Alpinisten im Himalaya für Heldentaten geleistet haben, das weiß kaum jemand", staunt Thorsten Kutschke. In einem der unberührtesten Tatra-Täler, im Ticha Dolina ("Stilles Tal") nimmt das Filmteam schließlich die Spuren der vielleicht größten Attraktion des Gebirges auf: Die kletternden Bären der Tatra - eine Weltsensation!
20:15
Die Sängerin Tamara Danz war ein lebender Widerspruch. Weich und hart, bissig und sensibel, unnahbar und leidenschaftlich. Sie war die wilde Rock-Diva mit schrillen Outfits, politische Aktivistin in der DDR und Quoten-Ossi nach der Wende. Tamara Danz war die ostdeutsche Antwort auf Janis Joplin, Tina Turner oder Madonna. Ein Star - eigenwillig, aufsässig und intelligent. Sieben Mal wurde Tamara und ihre Band "Silly" in der DDR "Rocksängerin des Jahres" und drei Mal war eine "Silly"-Platte "LP des Jahres". Am 22. Juli 1996 starb Tamara Danz mit nur 43 Jahren an Brustkrebs. Nur ein Jahr nach der Diagnose. Ein Schock für die Fans und vor allem für ihre Band. Ein Mythos ist entstanden, um die frühverstorbene Sängerin aus Thüringen. Es gibt heute ein Musical über sie, zwei Straßen wurden nach ihr benannt und es gibt vor allem ihre Lieder, die bis heute nachhallen. Tamaras Band "Silly" trägt dieses musikalische Erbe weiter. Tamara Danz, 1952 in Breitenbrunn, Thüringen geboren, verbringt als Diplomatentochter große Teile ihrer Kindheit im Ausland, in Bulgarien und Rumänien. Aus Liebe zu den Eltern beginnt sie zunächst ein Sprachstudium, bricht es aber ab, um sich der geliebten Musik zuzuwenden. Sie beginnt als Sängerin beim DDR staatsnahen Singeklub "Oktoberclub", tingelt dann mit der bekannten Horst Krüger Band durch die Lande und kommt 1978 mit 26 Jahren zur "Familie Silly". Tamara Danz ist am Anfang ihrer Karriere eher schüchtern, keine Rampensau und voller Zweifel. 1981 lernt sie den Keyboarder und Komponisten Rüdiger "Ritchie" Barton kennen und lieben, wenig später wird auch er Bandmitglied. 1983 beginnt der kometenhafte Aufstieg von Tamara Danz mit der Amiga-LP "Mont Klamott": eine musikalische Revolution in der DDR-Rockszene. Sound und Texte sind ungewöhnlich und einzigartig für die Zeit. Tamara Danz ist die unbestrittene Königin unter den ostdeutschen Rocksängerinnen. Es ist nicht nur ihre Stimme, es ist ihre Ausstrahlung - dieser Eigenwille und diese Distanziertheit, hinter der die Fans ihre Kraft und Verletzlichkeit spüren. Wie viele DDR-Bürger ist Tamara Danz zerrissen zwischen ihrer Liebe zur Heimat und der Unzufriedenheit über das reale Leben im Sozialismus. Aber auch privat ist sie zerrissen, muss sich zwischen zwei Männern entscheiden, die beide in ihrer Band spielen. Irgendwie funktioniert dieses Liebesdreieck und die beiden Männer, Uwe Hassbecker und Ritchie Barton, bleiben an ihrer Seite als Partner, Freunde und Band. Der Film ist nicht nur ein Porträt der Sängerin oder der Band, er liefert auch eine deutsch-deutsche Musikgeschichte und einen Blick auf die einzigartige ostdeutsche Rockmusik, und er erzählt fast schon privat und intim von einer bedeutenden Sängerin und der Lücke, die sie durch ihren frühen Tod hinterlassen hat. Es geht um eine ostdeutsche Ikone, um Distanz und Nähe zu einem politischen System, um Popkultur, um die Annäherungen zwischen Deutschland Ost und Deutschland West, um den Niedergang eines Staates, einen Neubeginn nach der Wende und natürlich um viel Musik.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:00
Seit Jahrhunderten verändert und prägt die Friedrich-Schiller-Universität die Stadt Jena in Thüringen - mit ihren Studenten, Forschenden, innovativen Projekten und Gebäudekomplexen. Dazu läuft an der Universität seit sechs Jahren eines der größten interdisziplinären Forschungsprojekte Europas. Daran sind europaweit fast 20 Institutionen und Forschungseinrichtungen beteiligt. Die Wissenschaftler beschäftigen sich mit den Anfängen der Universität, ihrem Einfluss auf die Entwicklung Jenas und gleichzeitig mit der Wirksamkeit ihrer wissenschaftlichen Methoden. Im 16. Jahrhundert war Jena ein kleines Weinbauernstädtchen. Bis die Universität kam, mit Professoren, Studenten aus ganz Europa. Das Handwerk blühte auf und aus dem Städtchen wurde eine Stadt, deren Herzstück die Universität war und bis heute ist. Die Jenaer Universität ist auf dem Weg eine Exzellenz-Universität zu werden. Zwei Exzellenzcluster hat sie bereits: "Balance of the Microverse" will mikrobielle Gemeinschaften verstehen, hier geht es zum Beispiel um Antibiotikaresistenzen. Das andere Cluster, "Practices and Dynamics of Social Imagining", beschäftigt sich mit dem, was eine Gesellschaft im Innersten zusammenhält: gemeinsam geteilte Vorstellungen, Narrative, Weltbilder und Zukunftsentwürfe. Der Film gibt Einblick in diese Forschungsprojekte und zeigt, welchen Einfluss die Universität auf Jena hatte und hat, erzählt von der wahrscheinlich ältesten protestantischen Universität als "Hidden Champion" in der europäischen Universitätslandschaft.
22:30
Immer mehr Menschen leiden an Allergien. Bis 2050 könnten 50% der Europäer betroffen sein. Warum aber nehmen Allergien so dramatisch zu? Die Wissenschaftsjournalistin Lena Ganschow befragt Forschende in Augsburg, Berlin und Leipzig und Betroffene: eine Steuerberaterin, die dank einer neuen Therapie zum ersten Mal Erleichterung erlebt. Einen Landwirt mit Heuschnupfen und Rinderhaarallergie und eine junge Frau mit einer Nahrungsmittelallergie, die nur noch isst, was sie selbst gekocht hat. Für viele sind es die schönsten Monate des Jahres, wenn draußen alles blüht und duftet. Uns zieht es ins Freie, um die Natur zu genießen. Millionen Menschen erleben dann allerdings die für sie quälendste Phase des Jahres: Sie leiden unter einer Pollenallergie, an Heuschnupfen. Allergien gehören heute weltweit zu den häufigsten Krankheiten, die Zahl der Betroffenen steigt. In Deutschland sind es mehr als 30 Millionen Menschen. Bis 2050 könnte die Hälfte der Bevölkerung in Europa an allergischen Erkrankungen leiden, jeder Zweite in Deutschland. Warum aber nehmen Allergien so dramatisch zu? Welche Rolle spielen Umwelt, Klimawandel, Ernährung und Lebensstil? Wie ist der aktuelle Stand der Forschung? Die Wissenschaftsjournalistin und studierte Biologin Lena Ganschow geht diesen Fragen nach. Für das ARD WISSEN-Format "Auf Spurensuche" tauscht sie sich mit Betroffenen aus. Sie trifft eine Steuerberaterin, die an mehreren Allergien und an Neurodermitis leidet, viele Behandlungen ohne Erfolg hinter sich hat und jetzt dank einer neuen Therapie zum ersten Mal Erleichterung erlebt. Sie besucht einen Landwirt mit Heuschnupfen und einer Rinderhaarallergie, der sein Unternehmen allergiebedingt umstrukturieren musste, außerdem eine junge Frau mit einer Nahrungsmittelallergie, die nur noch isst, was sie selbst gekocht hat. Keine Restaurantbesuche, auch Einladungen zum Essen bei Freunden schlägt sie aus. Zu groß ist die Angst vor einem allergischen Schock. Der Film thematisiert vor allem Pollenallergie (Heuschnupfen) und Lebensmittelallergien. Lena Ganschow befragt dafür zwei der renommiertesten Allergieforschenden in Deutschland: Prof. Claudia Traidl-Hoffmann, Universitätsprofessorin für Umweltmedizin an der Universität Augsburg sowie Direktorin des Instituts für Umweltmedizin beim Helmholtz Zentrum München und Prof. Torsten Zuberbier, Direktor des Instituts für Allergieforschung an der Charité Berlin, Präsident des Global Allergy and Asthma Excellence Network sowie Vorsitzender der Europäischen Stiftung für Allergieforschung ECARF. Zuberbier und sein Team untersuchen das Darm-Mikrobiom, um zu verstehen, wie moderne Lebensweise und Ernährung mit der Entstehung von Allergien zusammenhängen. Traidl-Hoffmann erforscht, welche Folgen der Klimawandel auf Pollen und damit auf die Pollenallergie hat. Zu Pollen wird auch in Leipzig geforscht. Lena Ganschow steigt mit Dr. Susanne Dunker auf das Dach der Uniklinik. Dort befindet sich eine Pollenfalle, deren Inhalt im Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung untersucht wird. Dieser Film zeigt: Allergien sind Ausdruck eines tiefgreifenden Zusammenspiels von Immunsystem, Umwelt, Klima, Lebensstil und moderner Zivilisation. Mit besserer Aufklärung, intelligenter Prävention, neuen Diagnose-Tools und innovativen Therapien gibt es reale Chancen, die Volkskrankheit Allergie in Zukunft besser in den Griff zu bekommen.
23:15
Klirrende Kälte, brüllende Hitze, plötzliche Wetterumschwünge - Extremwetterlagen nehmen zu. Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen reagieren besonders empfindlich auf das Wetter. Für einige Erkrankungen, wie z. B. Migräne, sind die Zusammenhänge bisher nicht endgültig geklärt - trotz Millionen Migränepatienten, die von negativen Auswirkungen des Wetters berichten. Welchen Einfluss hat das Wetter tatsächlich auf unsere Gesundheit? ARD Wissen Reporterin Lena Ganschow sucht nach Antworten. Mehr als 40 Prozent der Todesfälle in Deutschland gingen laut "Bundeszentrale für politische Bildung" im Jahr 2020 auf Atemwegs- und Herz-/Kreislauf-Erkrankungen zurück. Hitzewellen im Sommer und Kälteeinbrüche im Winter stellen schon gesunde Körper vor besondere Herausforderungen - für Menschen mit Vorerkrankungen wie Arteriosklerose, Bluthochdruck oder COPD können sie lebensbedrohlich sein. Viele Betroffene gelten als besonders wetterempfindlich. Betroffene von Migräne bringen ihre Beschwerden immer wieder mit dem Wetter in Verbindung. In der Forschung ist man sich über Zusammenhänge noch unsicher. Lena Ganschow spricht mit Sarah, einer Migräne-Patientin aus Wiesbaden. Diese hat ihre Wohnung zur Linderung ihrer Symptome "wettersicher" gemacht. Aber spielt das Wetter wirklich eine Rolle bei Migräne? Lena geht auf Spurensuche - die Lösung des Rätsels führt sie bis nach Japan.