19:00
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Die Sehnsucht nach einer großen alten Liebe hat das "Biwak"-Team in den Osten der Slowakei gelockt - in die Berge der Tatra. Für die fünfteilige August-Staffel ist das Bergfilm-Team um "Biwak"-Moderator Thorsten Kutschke zurückgekehrt ins kleinste Hochgebirge der Welt, wo zu DDR-Zeiten wohl fast jeder Bergfreund und jede Bergfreundin mindestens einmal Urlaub gemacht und alpine Gipfel erklommen hat. "Wir wollten wissen, wie sich dieses Wiedersehen anfühlt", sagt Kutschke. "Wir wollten sehen, wie die Tatra heute aussieht, wie die Menschen dort leben, was die Bergsteiger und Wanderinnen dort machen." Ziel waren weniger die allseits bekannten Wege und Attraktionen. Das "Biwak"-Team hat sich auf die Suche nach Neuland begeben, nach den versteckten Schönheiten im nördlichsten Gebirgszug der Karpaten. Die Überschreitung des Hauptkamms in der West-Tatra wird zum abenteuerlichen Trip durch Wind und Wetter, gemeinsam mit einem Alpin-Veteran aus Leipzig: Ralf Brummer (70) hat diesen Kamm zu DDR-Zeiten mehrfach traversiert, meist im bitterkalten und stürmischen Winter. Die Faszination von Niederer Tatra und slowakischem Paradies entdeckt das "Biwak"-Team gemeinsam mit einem gebürtigen Thüringer: Marko Weiß aus Altenburg lebt seit 20 Jahren in der Slowakei, hat dort seine Familie und betreibt eine kleine Berghütte. Mit Marko und seinen wanderfreudigen Kindern erkundet "Biwak" abseits belebter Touristenpfade ein oftmals noch fast unberührtes Bergsport-Paradies. Natürlich locken auch die Gipfel der Hohen Tatra: Der formschöne Krivan fehlt noch in der Gipfelsammlung der "Biwak"-Männer, auf dem Weg dahin wird an die schier übermenschlichen Leistungen der Tatra-Bergsteiger an den höchsten Bergen der Welt erinnert. "Über Reinhold Messner gibt es mehr als hundert Bücher. Was die Tatra-Alpinisten im Himalaya für Heldentaten geleistet haben, das weiß kaum jemand", staunt Thorsten Kutschke. In einem der unberührtesten Tatra-Täler, im Ticha Dolina ("Stilles Tal") nimmt das Filmteam schließlich die Spuren der vielleicht größten Attraktion des Gebirges auf: Die kletternden Bären der Tatra - eine Weltsensation!
20:15
Ob illegaler Handel mit Kampfhunden oder Lebensmittel, die massenweise in der Mülltonne landen - die Sendung deckt auf und recherchiert Themen, die ohne die Redakteure im Verborgenen bleiben würden.
20:45
Kaputte Heizung, Wasserschaden, Schimmel - das ist für die Mieter*innen einiger Wohnungen im Südpark Alltag. Eine Lösung? Nicht in Sicht. 680 Mieter*innen im Südpark in Halle-Neustadt leben in so genannten Schrottimmobilien. Die Wohnblöcke, in denen sie leben, gehören der zahlungsunfähigen Bevo DE Alpha 2a GmbH. 5.500 Wohnungen in ähnlichem Zustand hat das mittlerweile insolvente Unternehmen deutschlandweit. 1.000 davon im Südpark in Halle. Warum nicht einfach wegziehen? Für Thomas Dademasch keine Option. Der vierfache Familienvater bezieht Bürgergeld und fühlt sich eigentlich wohl in der Gegend. Wegziehen will er nach sieben Jahren im Südpark nicht, er nimmt die Lage lieber selbst in die Hand. Anders geht es Zainab Yussuf. Die alleinerziehende Mutter sucht seit zwei Jahren nach einer größeren Wohnung. Sie lebt mit ihren vier Kindern auf nicht mal 60 Quadratmetern in einer Wohnung, die sie nicht lüften kann. Als Migrantin und Bürgergeldbezieherin hat sie es auf dem Wohnungsmarkt allerdings besonders schwer. Die Lage im Südpark ist kein Einzelfall, sondern Teil eines perfiden Geschäftsmodells. Ein tieferer Blick in die Geschäfte der Bevo DE Alpha 2a GmbH zeigen, dass sie nur ein kleines Puzzleteil in einem größeren System ist.
21:15
Dieser Sommer steht im Zeichen des K-Pop, denn mit BTS ist eine der bekanntesten-K-Pop-Bands zurück. Für Fans war K-Pop aber nie weg: In München hat die Friseur-Auszubildene Nhi eine eigene K-Pop-Tanzgruppe gegründet. Aufwändige Choreografien folgen strengen Regeln: Wer dazugehören will, muss sich in Castings beweisen. Um bekannter zu werden, messen sich Nhi und ihre Gruppe auf Social Media und bei Wettbewerben. Der nächste Contest steht an, doch noch wichtiger als der Sieg ist für Nhi die Leidenschaft: sie will ihren Idolen nahekommen, indem sie die Tänze perfektioniert. David hat K-Pop schon als Kind entdeckt, als er im ländlichen Bayern aufgewachsen ist. Die androgynen Idole prägen früh sein Verständnis von Männlichkeit. Koreanischer Pop inspiriert ihn und heute lebt er seinen eigenen Stil, inklusive Make-up und Crossdressing. Doch er musste sich auch vom K-Pop emanzipieren. Denn der progressive Look der Szene steht im Kontrast mit einer Industrie, die Queerness kaum zulässt. Für die Ultra-Fans Nathalie und Joana wird ein Traum wahr: Sie werden BTS live in Madrid sehen. Wochenlang planen sie Outfits und Reise - alles muss perfekt sein. Für Nathalie bedeutet K-Pop mehr als Musik: Nach dem Tod ihres Bruders gibt er ihr Halt. Ihr BTS-Idol Jung Kook ist für sie wie ein Ersatzbruder. Re: taucht in die K-Pop-Fanszene ein - und erlebt Leidenschaft, Gemeinschaft, aber auch die Schattenseiten dieser glitzernden Welt. Denn Teil der Fandom zu sein, wird schnell teuer. Nicht nur die Konzerttickets, sondern auch Merch, Kleidung und der dazugehörige Lifestyle belasten den Geldbeutel junger Fans.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:10
Der junge Amtsleiter Armin Lohmann wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Der erste Verdacht fällt auf seine Ehefrau Katrin. Die Hauptkommissare Saalfeld und Keppler finden blutige Fußspuren am Tatort, die auf die Anwesenheit einer fremden Frau in der Tatnacht hinweisen. Hat Katrin ihren Mann aus Eifersucht getötet? War die Unbekannte Zeugin dieses Mordes? Oder war sie selbst die Täterin? Auch der Leipziger Bauunternehmer Stefan Rose, mit dem sich Lohmann noch am Abend zuvor traf, hätte ein Motiv gehabt, denn der Amtsleiter brachte mit einem Baustopp dessen Firma in Bedrängnis. Wollte Rose Lohmanns politisches Ende beschleunigen? Oder versuchte er, ihn mit einer Prostituierten zu bestechen? Dieser Verdacht drängt sich auf, als wenig später die Leiche der jungen Tschechin Alena Buranek gefunden wird, die an den Folgen einer Misshandlung starb. Offiziell war sie als Leiharbeiterin bei dem Zeitarbeitsunternehmen "Rapid" angestellt und arbeitete im "Hotel Elster" als Zimmermädchen. Ulrike Horn, Inhaberin der Firma, behauptet, von Alenas "Nebentätigkeit" als Prostituierte nichts gewusst zu haben. Die Kommissare Eva Saalfeld und Andreas Keppler werden mit den Auswüchsen des modernen Arbeitsmarktes konfrontiert. Zeitarbeit und illegale Beschäftigung scheinen zum Missbrauch von Menschen aufzufordern.
23:40