04:05
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
04:35
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
05:05
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
05:35
Ob Beziehungsdramen, Intrigen oder Schichsalschläge - die zahlreichen Protagonisten rund um das Hotel "Drei Könige" durchleben alle Facetten des menschlichen Zusammenlebens und müssen sich immer wieder beweisen.
06:25
In der beliebten Telenovela rund um das Hotel "Fürstenhof" geht es stets um Liebe mit Hindernissen. Auf tragische Weise können Paare nicht zueinanderfinden. Nicht selten sind dabei Intrigen im Spiel.
07:15
Ob Beziehungsdramen, Intrigen oder Schichsalschläge - die zahlreichen Protagonisten rund um das Hotel "Drei Könige" durchleben alle Facetten des menschlichen Zusammenlebens und müssen sich immer wieder beweisen.
08:05
In der beliebten Telenovela rund um das Hotel "Fürstenhof" geht es stets um Liebe mit Hindernissen. Auf tragische Weise können Paare nicht zueinanderfinden. Nicht selten sind dabei Intrigen im Spiel.
08:55
Der ehemalige Leukämie-Patient Malte Wenzel wird mit einem gebrochenen Sprunggelenk eingeliefert. Über das Wiedersehen mit seinem damaligen behandelnden Arzt Dr. Marc Lindner ist er dabei aber nicht erfreut. Die Chemo hat ihm zwar das Leben gerettet, aber Spuren hinterlassen, die damals nicht vorhersehbar waren. Und nun steht ihm ein weiterer Diagnostik-Marathon bevor. Assistenzarzt Tom Zondek ist der junge Mann sympathisch, aber er bekommt auch die besonderen Herausforderungen der Onkologie zu spüren. Dr. Matteo Moreau findet seinen OP trotz eines angesetzten Eingriffs leer vor. Ausgerechnet eine Patientin möchte sich lieber von einer anderen Koryphäe operieren lassen. Die Patientin ist Dr. Isabella Hertz und zu aller Überraschung reagiert Dr. Moreau gelassen. Wer ist Isabella und welche Vergangenheit hat sie mit Matteo? Wolfgang Berger hat eine Ölspur auf dem Parkplatz des Klinikums gefunden. Er erteilt dem Besitzer des ältesten Autos Parkverbot: Dr. Matteo Moreau!
09:45
Während der alljährlichen Bundesjugendspiele bricht Ralf Wernheim, der als Vater ehrenamtlich hilft, vor den Augen seiner Tochter Lily tot zusammen. Wernheim wurde genau zu dem Zeitpunkt erschossen, als er den Startschuss zum 100-Meter-Lauf gab. Obwohl zahlreiche Schüler, Eltern und Lehrer anwesend waren, können Edwin, Günter und Hui keine brauchbaren Zeugenaussagen bekommen. Wer könnte ein Interesse an Wernheims Tod haben? Mit seiner geschiedenen Frau verstand er sich gut, eine neue Beziehung gab es nicht in seinem Leben. Doch die Mails auf seinem Computer weisen scheinbar daraufhin, dass er mit der besten Freundin seiner 17-jährigen Tochter ein Verhältnis hatte. Ein kniffliger Fall für die Rentnercops.
10:35
Klar Schiff Urlaub, Krankmeldungen, Überstunden abbummeln, es fehlt an Leuten. Deshalb müssen nun die Chefs in den Stall. Freddy Kuschel, Bereichsleiter für Asien, greift höchstpersönlich zur Mistgabel und ackert sich durch die Gehege. Bei den Lippenbären hat sich über Nacht allerhand Dreck angesammelt, die kleinen Bären Bodo und Bastel jammern nach Suppe, drei Rhesusaffen sollen eingefangen werden, doch die denken nicht daran. Und im Tigergehege muss auch noch klar Schiff gemacht werden. Freddy rudert gegen den Strom. Ganz schön viel Arbeit für einen einzigen Tag. Wasser lassen Quesan, das Mädchen aus Taiwan, nässt ins Bett. Beinahe täglich muss Christina Schwind die Schlafkiste des Schuppentieres trocken legen. Doch weil die Kleine recht gelehrig scheint, versucht es Christina nun mit einem kontrollierten Toilettengang. Nach dem Aufstehen und Fressen geht sie mit Quesan Gassi. Für die erste Entleerung. Und für später, da montiert Christina eine Außentoilette. Sauber erdacht muss Quesan das stille Örtchen nun nur noch annehmen. Zurück auf dem Dampfer Brazzameerkatzenjunge Moi, beim Spielen hatte er sich den Arm gebrochen. In Gips verpackt, verordnete Kinderchirurg Detlef Brock unbedingte Ruhe. Ausgerechnet einem zweijährigen Affen, der keine Sekunde still sitzen kann. Der Gips nervt, juckt und hindert Moi am noch schnelleren Klettern. Heute nun kommt der Doktor zur Kontrolle. Und allem Anschein nach ist Moi schon wieder auf'm Dampfer. Vielleicht wird er den lästigen Armverband bald los.
10:58
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
11:00
Die alleinerziehende Nadine Dressler bekommt Besuch von Jugendamtsmitarbeiter Florian Köhler. Als er ankommt, hört er Schreie aus der Wohnung und die sechsjährige Dunja hat blaue Flecken und Schürfwunden. Mit dem Verdacht, dass Nadine ihr Kind schlägt, will er Dunja in Obhut nehmen. Die junge Mutter rastet aus und es kommt zu einem Handgemenge, bei dem sich Nadine den Unterarm bricht und Köhler eine Platzwunde am Kopf davonträgt. In der Sachsenklinik, in die beide eingeliefert werden, wird das Thema kontrovers diskutiert. Während große Teile der Belegschaft hinter Florian Köhlers Entscheidung stehen, kann sich Schwester Arzu mit den Nöten der jungen Frau identifizieren. Sie glaubt, dass Nadine ihre Tochter liebt und der Jugendamtsmitarbeiter die Situation falsch eingeschätzt hat. Doch dann gerät Arzu in eine Situation, in der Nadine ausrastet und auch Arzu angreift. Auch die Familienwelt der Heilmanns ist nicht vor Erschütterungen gefeit. Mit Hilfe einer kleinen Lüge schlafen Bastian und Jonas unbeaufsichtigt bei Bastian Marquardt. Roland und Pia Heilmann gehen davon aus, dass Sarah zu Hause ist. Als diese Bastian jedoch am nächsten Morgen bei den Heilmanns abholen will, fliegt ihre Lüge auf. Parallel dazu findet Pia in Jonas' Sporttasche eine Flasche Wodka. Als dann auch noch der Vater einer Mitschülerin anruft und berichtet, dass die beiden Jungs in der vergangenen Nacht vor seinem Haus randaliert haben, wird die Luft für die Teenager immer dünner.
11:45
Dr. Martin Stein fühlt sich seiner Tochter Marie gerade sehr verbunden. So wie er selbst gerade von Elena verlassen wurde, hat auch Maries Freund Steffen sie gegen eine andere ausgetauscht, nämlich die flippige Janina. Als Steffen mit einem komplizierten Trümmerbruch am Bein in die Sachsenklinik eingeliefert wird, reißt Martin den Fall an sich. Er will Steffen auf den Zahn fühlen. Der Bruch ist so kompliziert, dass nicht klar ist, ob Steffens Beweglichkeit wieder komplett hergestellt werden kann. Als Steffen bei Janina Trost sucht, stellt sich heraus, dass hinter ihrer reizvollen Fassade nicht viel steckt. Es kommt zum Streit und zur Trennung. Steffen möchte wieder Kontakt zu Marie Stein aufnehmen. Doch dafür muss er an ihrem Vater Martin vorbei. Schwester Arzu und Dr. Philipp Brentano haben schlaflose Nächte hinter sich. Der kleine Max zahnt. Als Niklas auf den völlig übermüdeten und angespannten Brentano trifft, reizt er diesen noch zusätzlich mit unerwünschten Ratschlägen. Wieder hält sich Niklas für den kompetenteren Vater und wünscht sich, Max würde ihm länger und öfter überlassen werden. Die Chance soll er auch bekommen, denn Philipp hat Nachtschicht und Arzu hat die Möglichkeit, bei einer Drillingsgeburt dabei zu sein. Nun kann Niklas beweisen, wie stark seine Nerven tatsächlich sind.
12:30
Eigentlich ist Eva Beckstedt (Thekla Carola Wied) eine attraktive Frau in den "besten Jahren". Doch seit dem Tod ihres Mannes hat sie sich in eine bissige Misanthropin verwandelt: Nichts und niemand ist vor ihren verbalen Attacken sicher - Takt, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft sind für Eva Fremdworte. Dies hat zur Folge, dass auch die seltenen Besuche bei ihrer Schwester Sabine (Tamara Rohloff) von deren Familie mehr als Pflichtübung und Geduldsprobe verstanden werden und alle froh sind, wenn "Tante-Becki" wieder nach Berlin abreist. Als jedoch eines Tages eine Jugendbande in ihr kleines Bilderrahmen-Geschäft einbricht und die gesamte Einrichtung verwüstet, lernt Eva zwei höchst unterschiedliche Männer kennen, die ihr wohl geordnetes Leben gehörig durcheinander wirbeln. Da wäre zum einen der gut aussehende Kriminalkommissar Ferdinand Rixen (Peter Sattmann), der sie mit dezentem Charme umgarnt. Dazu kommt der bodenständige, etwas einfach gestrickte Malermeister Harry Stockert (Florian Martens), der Evas Geschäft renovieren soll. Obwohl er überhaupt nicht auf ihrer Wellenlänge ist, gelingt es ihm mit seiner humorvollen, unverstellten Art immer wieder, die unterkühlte Kunstexpertin aus der Reserve zu locken. Nicht zuletzt dank Harrys Einflusses erklärt Eva sich nach anfänglicher Ablehnung sogar bereit, sich um den 16-jährigen Nachbarssohns Dennis (Tobias Retzlaff) zu kümmern, solange dessen alleinerziehende Mutter im Krankenhaus liegt. Und siehe da: Mit ihrer besonderen Art schafft es Eva schließlich den aufmüpfigen Jungen zur Räson zu bringen. Allmählich spürt Eva, dass die Begegnungen mit dem charmanten Rixen, dem schlagfertigen Harry und dem gewitzten Dennis einen anderen Menschen aus ihr machen - sie kann endlich wieder lachen! Und sie erkennt, dass sie endlich aus ihrer selbst gewählten Einsamkeit ausbrechen muss, wenn sie noch einmal ein erfülltes Leben führen will.
13:58
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
14:00
14:25
Willkommen in Gondwanaland Endlich ist es soweit: Leipzigs riesige Tropenhalle öffnet ihre Tore. In dreieinhalb Jahren ist hier eine alte Welt auferstanden - der Urkontinent Gondwana. 300 Tiere und unzählige tropische Pflanzen sorgen für echtes Dschungel-Feeling und zeigen eine Welt, in der Asien, Südamerika und Afrika noch ein Kontinent waren. Otter-Tour Dem Riesenotter-Paar Jao und Madija steht ein ungewöhnlicher Umzug bevor. Noch wohnen sie in einem Übergangsquartier an dem einen Ende des Zoos und sollen nun in ihr nagelneues Gehege am anderen Ende des Zoos, in die neue Tropenhalle Gondwana, ziehen. Dazu müssen Michael Ernst und Christian Patzer die verspielten Schwimmer nun durch den ganzen Zoo kutschieren - und das im offenen Gitterwagen. Eine Menge neuer Eindrücke für die aufmerksamen Tiere. Wie werden sie die Sightseeing-Tour verkraften? Nur kein Stress Trubel und Betriebsamkeit allerorten. Nur eine lässt den Stress nicht an sich heran, hat stoisch die Ruhe weg: Faultierdame Wilhelmine. Von den Pflegern liebevoll Faulinchen genannt, hängt sie genussvoll kopfüber in ihrem Übergangsquartier und wartet bis der Sturm sich legt. Werden trotzdem jeder und alles rechtzeitig zur Gondwana-Eröffnung am Start sein? Auf die Bäume Acht Totenkopfäffchen sind ins Gondwanaland gezogen. Vor einer Woche schon. Noch allerdings wohnen sie in einem sicheren Käfig, geschickt versteckt zwischen Palmen und Büschen. Hier schlafen sie, hier fressen sie und hierhin sollen sie immer wieder gern zurückkehren, wenn es ihnen zu bunt wird, da draußen, zwischen all den Besuchern. Denn ab heute sind die Außenschieber offen, der Weg frei - zum ersten Mal. Um die flinken Äffchen dabei unter Kontrolle zu halten, gibt es allerhand Tricks. Martina Hacker reduziert die Frühstücksportion, Michael Ernst hat freiwillige Helfer engagiert, die, ausgerüstet mit Wasserspritzflaschen, die Affen nicht aus den Augen lassen. Und Sebastian Schorr läutet mit einem Glöckchen zum Mittagessen. Ob das bei den verspielten Totenkopfäffchen zieht? Extra-Einladung Der erste Bewohner der Riesentropenhalle war Komodowaran Kampung, der einzige seiner Art in einem deutschen Zoo. Das urzeitliche Tier ist aus Frankreich angereist und hat es sich nach seiner Ankunft auf der Außenanlage erst einmal bequem gemacht. Allerdings soll der 46-Kilo-Brocken sein erstes Fressen im rückwärtigen Gehege einnehmen. Doch wie bekommt man einen Komodowaran an den gedeckten Tisch, wenn der die neuen Räumlichkeiten noch nie gesehen hat? Nach geduldigem Warten ergreift Kurator Fabian Schmidt die Initiative und geht auf Tuchfühlung.
15:15
Vier Kandidaten spielen gegen einen Quizchampion, den "Jäger". Dabei müssen sie im Kampf gegen die Zeit Wissensfragen beantworten. Der "Jäger" versucht sie hingegen zu verlocken.
16:00
Neues von hier
16:30
Gäste zum Kaffee
17:00
Neues von hier & Leichter leben
17:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:10
18:54
Rita und das Krokodil gehen an den See, um die Vögel zu füttern. "Nicht das Brot essen, Krokodil!" Es gibt Enten, Gänse, Spatzen und Schwäne. Und es gibt Tauben. "Die füttern wir nicht". Aber alle schönen Vögel fliegen weg und nur die Taube frisst. Vielleicht ist die Taube doch der beste Vogel?
19:00
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Enno Wagner aus Mainz ist Professor für Mechatronik und hat in seiner Garage einen preiswerten Stromspeicher fürs Eigenheim entwickelt. Der kann überschüssigen Strom aus der PV-Anlage langfristig speichern. Das macht er mit Wasserstoff und einem Druck-Elektrolyseur. Mit dem Sonnenstrom stellt er Wasserstoff her und speichert ihn komprimiert in Stahlbehältern. Bei Bedarf kann der Wasserstoff entnommen werden und mit der Apparatur wieder verstromt werden. Ennos Druck-Elektrolyseur ist nach seiner Auskunft deutlich kostengünstiger und leistungsfähiger als bisherige. Bislang gibt es lediglich einen funktionierenden Prototyp in Ennos Garage. Den checkt Wissenschaftsjournalist und Youtuber Norio.
20:15
21:00
In der Fliegerstadt Laucha im Burgenlandkreis nähert sich ein besonderes Jubiläum. Rund 100 Jahre ist es her, dass die frühen Luftpioniere die weinbewachsenen Hänge an der Unstrut für das Segelfliegen entdeckten. Seltene Filmaufnahmen zeigen die Piloten von damals. Nach erfolgreichem Flug über die Unstrut wird das Fluggerät mit dem Floß zurück über den Fluss gesetzt und dann per Muskelkraft den Berg hinaufgezogen. Noch heute ist der Flugplatz Laucha ein deutschlandweit bekannter Hotspot der Luftsportszene. Gleitschirme, Drachen, Segelflieger, Kunstflieger, Modellflieger - alle finden hier ideale Aufwindbedingungen. Um sicher und mit möglichst wenig Risiko zu fliegen, brauche man vor allem Respekt vor dem Sport, sagt die Fluglehrerin Sarah St. Clair. Sie ist für das Fliegen aus Hessen nach Sachsen-Anhalt gezogen und verbringt nun jede freie Minute auf dem Flugplatz, um hier dem Pilotennachwuchs das Fliegen beizubringen. Ihr Flugschüler Albert ist gerade einmal 16 Jahre alt und übt fleißig, um irgendwann ganz alleine in der Thermik kreisen zu können. So wie er haben hier in Laucha Generationen vor ihm bereits das Fliegen gelernt. Statt wie heute auf Augenhöhe, früher mit viel Drill und Disziplin. Denn der Flugplatz hat auch ein dunkles Kapitel. Die Nazis bauten hier eine Reichssegelflugschule und bildeten den Nachwuchs für die Bomber und Jagdflieger aus. Nach dem Krieg übernahm die GST, die Gesellschaft für Sport und Technik, das Gelände. In der DDR gehörte die vormilitärische Ausbildung zum Segelfliegen dazu. Zeitzeuge Klaus Garbe erinnert sich an dieses Kapitel der Fliegerei in Laucha. Der 80-Jährige ist noch heute im Luftsport aktiv. Einmal im Jahr ist er mit seiner Antonov2 und den Merseburger Fallschirmspringern in Laucha bei den Flugtagen zu Gast, wenn der Flugplatz Tür und Tor für das Publikum öffnet. Hier kann der Luftsport in all seinen Facetten bestaunt werden. In den 70er Jahren war Klaus Garbe als Flugzeugmechaniker in Laucha stationiert. Das war einige Jahre bevor das Fliegen in Laucha komplett verboten wurde. Fluchtversuche mit Segelflugzeugen wurden befürchtet. Trotz Verbot wollten sich einige wenige Abenteurer nicht vom Fliegen abhalten lassen. Bäckermeister Thilo Schwarz baute sich mit Hilfe eines polnischen Bauplans einen Drachenflieger und flog heimlich an den Hängen im Unstruttal. Bis ihm die Stasi auf die Schliche kam. Erst im März 1990 durfte er das erste Mal ganz offiziell in Laucha starten. Als das Flugverbot aufgehoben und der Flughang feierlich eingeweiht wurde, kamen tausende Besucher nach Laucha um das Spektakel am Himmel zu bewundern. Auch eine junge Reporterin des DDR-Fernsehens war damals dabei: Maybrit Illner. Sie beweist Mut und fliegt im Starkwind im Tandemdrachen an der Lauchaer Hangkante über den Weinbergen. Diese und andere Geschichten erzählt Autor Ben Arnold aus der Fliegerstadt Laucha.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:15
"Tempo - Mut - Erfindungskraft - Frauen in der Geschichte des Autos" erzählt die Geschichte des Automobils aus rein weiblicher Perspektive. Diese Liaison beginnt bereits vor über 130 Jahren und besteht bis heute. Anhand zahlreicher historischer Filmaufnahmen, Fotos und Animationen begeben wir uns auf die Spuren der ersten Frauen hinterm Steuer. Jutta Kleinschmidt, Michèle Mouton und Sophie Hofmann führen generationsübergreifend durch ihre Welt des bis heute männlich dominierten Rennsports. Autofahren und Motorsport waren dabei immer gleichbedeutend mit Emanzipation und Unabhängigkeit.
23:00
Die Mathematikerin Margit Fließer (Jutta Hoffmann), Mitte 30, alleinstehend, zwei Kinder von verschiedenen Männern, ist eine emanzipierte Frau. Aber glücklich ist sie nicht. Ihr fehlt der Partner, Liebe und Zärtlichkeit, aber auch ein Vater für die Töchter. Sie ist entschlossen, sich den "dritten" Mann nun selbst auszusuchen, und die Erfahrungen ihres Lebens bestärken sie darin. Nach dem Tod der Mutter wurde sie Diakonissenschülerin, merkte jedoch bald, dass dies nicht ihren Vorstellungen entspricht. Sie ging an die Arbeiter- und Bauernfakultät; der Dozent Bachmann (Peter Köhnke) wurde ihre erste große Liebe, aber auch die noch größere Enttäuschung. Von ihm ist das erste Kind. Dann schenkte sie all ihre Liebe einem Musiker (Armin Mueller-Stahl), der blind ist. Sie heiratete ihn und bekam das zweite Kind. Doch auch diese Beziehung scheiterte. Nach Jahren des Alleinseins will sie nun den Dritten nicht dem Schicksal überlassen. Kollege Hrdlitschka (Rolf Ludwig) ist der Auserwählte. Sie erforscht quasi sein Leben und sein Wesen. Er gefällt ihr gut und sie will ihn. Doch wie soll sie es ihm sagen.
00:45
01:30
In der Fliegerstadt Laucha im Burgenlandkreis nähert sich ein besonderes Jubiläum. Rund 100 Jahre ist es her, dass die frühen Luftpioniere die weinbewachsenen Hänge an der Unstrut für das Segelfliegen entdeckten. Seltene Filmaufnahmen zeigen die Piloten von damals. Nach erfolgreichem Flug über die Unstrut wird das Fluggerät mit dem Floß zurück über den Fluss gesetzt und dann per Muskelkraft den Berg hinaufgezogen. Noch heute ist der Flugplatz Laucha ein deutschlandweit bekannter Hotspot der Luftsportszene. Gleitschirme, Drachen, Segelflieger, Kunstflieger, Modellflieger - alle finden hier ideale Aufwindbedingungen. Um sicher und mit möglichst wenig Risiko zu fliegen, brauche man vor allem Respekt vor dem Sport, sagt die Fluglehrerin Sarah St. Clair. Sie ist für das Fliegen aus Hessen nach Sachsen-Anhalt gezogen und verbringt nun jede freie Minute auf dem Flugplatz, um hier dem Pilotennachwuchs das Fliegen beizubringen. Ihr Flugschüler Albert ist gerade einmal 16 Jahre alt und übt fleißig, um irgendwann ganz alleine in der Thermik kreisen zu können. So wie er haben hier in Laucha Generationen vor ihm bereits das Fliegen gelernt. Statt wie heute auf Augenhöhe, früher mit viel Drill und Disziplin. Denn der Flugplatz hat auch ein dunkles Kapitel. Die Nazis bauten hier eine Reichssegelflugschule und bildeten den Nachwuchs für die Bomber und Jagdflieger aus. Nach dem Krieg übernahm die GST, die Gesellschaft für Sport und Technik, das Gelände. In der DDR gehörte die vormilitärische Ausbildung zum Segelfliegen dazu. Zeitzeuge Klaus Garbe erinnert sich an dieses Kapitel der Fliegerei in Laucha. Der 80-Jährige ist noch heute im Luftsport aktiv. Einmal im Jahr ist er mit seiner Antonov2 und den Merseburger Fallschirmspringern in Laucha bei den Flugtagen zu Gast, wenn der Flugplatz Tür und Tor für das Publikum öffnet. Hier kann der Luftsport in all seinen Facetten bestaunt werden. In den 70er Jahren war Klaus Garbe als Flugzeugmechaniker in Laucha stationiert. Das war einige Jahre bevor das Fliegen in Laucha komplett verboten wurde. Fluchtversuche mit Segelflugzeugen wurden befürchtet. Trotz Verbot wollten sich einige wenige Abenteurer nicht vom Fliegen abhalten lassen. Bäckermeister Thilo Schwarz baute sich mit Hilfe eines polnischen Bauplans einen Drachenflieger und flog heimlich an den Hängen im Unstruttal. Bis ihm die Stasi auf die Schliche kam. Erst im März 1990 durfte er das erste Mal ganz offiziell in Laucha starten. Als das Flugverbot aufgehoben und der Flughang feierlich eingeweiht wurde, kamen tausende Besucher nach Laucha um das Spektakel am Himmel zu bewundern. Auch eine junge Reporterin des DDR-Fernsehens war damals dabei: Maybrit Illner. Sie beweist Mut und fliegt im Starkwind im Tandemdrachen an der Lauchaer Hangkante über den Weinbergen. Diese und andere Geschichten erzählt Autor Ben Arnold aus der Fliegerstadt Laucha.
02:15
Physiker Harald Gross aus Dresden hat ein Verfahren entwickelt, das das bislang aufwendige Recycling von Photovoltaikmodulen verbessern und kostengünstiger machen soll. Er setzt eine Blitzlampe ein, an der er zehn Jahre getüftelt hat. Die Lichtquelle ist 80.000-mal so hell wie die Sonne. Ein Blitz von einer tausendstel Sekunde zerlegt ein PV-Modul sortenrein. Das spart u. a. Energie und macht das Verfahren kostengünstiger als bisherige Verfahren. Solar-Tech-YouTuber Leo Tiedt testet das Produktversprechen des Dresdner Erfinders. Ob die Blitzlampe tatsächlich eine Alternative zu den bisherigen mechanischen, thermischen oder chemischen Verfahren ist, erklärt Dr. Ian Marius Peters vom Helmholtz-Institut in Erlangen-Nürnberg.
02:40
MDR hilft
03:05
Bis zum Hals Soll er oder soll er nicht? Eigentlich ist Elefantenbulle Naing Thein eine wahre Wasserratte - zumindest in seinem Pool. Heute aber wollen ihn Holger Wust und seine Kollegen in die Wanne im Elefantentempel locken. Dort, wo sich sonst die Damengruppe der Leipziger Elefanten in den wohl temperierten Fluten aalt. Doch Naing Thein, so mutterseelenallein, steht unschlüssig vor dem tiefen, ihm unbekannten Gewässer. Selbst die milden Gaben und guten Worte der Tierpfleger können den Bullen nicht überzeugen. Lieber sorgt der erst einmal für körpereigene Badezusätze. Ob Naing Thein das Schwimmbecken wirklich nur als WC betrachtet? Bis auf die Haut Für das sechswöchige Nashornbaby Saima ist jeder Tag voller Entdeckungen und neuer Herausforderungen. Das Abenteuer heute: Frank Meyer will die Kleine mit einem großen Schrubber bürsten und gemeinsam mit Mutter Nandi kräftig abduschen. Reine Routine - zumindest für Nandi. Doch Saima muss erst noch einen Eindringling aus dem Stall jagen - den Schrubber. Auch Frank am anderen Ende der Bürste bleibt von den spielerischen Attacken des gut 50 Kilo schweren Nashornbabys nicht verschont. Wie soll das dann erst beim Duschen werden? Bis zur Halskrause Man kennt das - Einzelkinder werden häufig verhätschelt und verzärtelt, bekommen stets etwas zugesteckt. Und ehe man sich versieht, werden aus den lieben Kleinen ziemlich dicke Wonneproppen. So geschehen auch bei Ozelot-Mädchen Simone. Erschwerend bei ihr: Sie ist auch noch ziemlich faul und verwöhnt, wird bis zur Halskrause von Mutter Dafne vollgestopft. Da kann Christian Patzer noch so viele Küken in einem Karton versenken, auf die Idee, die Leckereien selbst zu holen, kommt Simone nicht. Mama macht's ja! Fragt sich nur, wie lange noch?
03:30
04:05
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
04:35
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".