04:10
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
04:40
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
05:10
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
05:40
05:55
Wenn ihn der Hafer sticht, setzt bei dem Urbayern Barthl der Verstand aus. Auf der Landstraße liefert sich der halsbrecherische Mofafahrer ein Wettrennen mit einem nichts ahnenden Reiter. Als sein Pferd scheut, verliert der Mann bei dem heftigen Sturz das Bewusstsein. Kaum sammelt Sophie den Verunglückten auf, erwacht bei ihr der Helferinstinkt: Da sich der körperlich unversehrte Fremde nicht einmal an seinen Namen erinnern kann, nimmt ihn die Pensionswirtin vorübergehend auf dem Fuchsbichlerhof auf. Barthl, der sich aus eigener Sorge mit Gedächtnisverlust beschäftigt, kommen Zweifel am geistigen Festplattencrash des Kostgängers. Die hilfsbereite Pensionswirtin dagegen findet Gefallen an ihrem charmanten Pflegegast. Unterdessen braucht Sophies Tochter ihre Hilfe: Leonie leidet unter trennungsbedingtem Liebeskummer! Ausgerechnet für sie scheint die Multitaskerin jedoch keine Zeit zu haben, denn Sophie muss als Bürgermeisterin auch noch ganz nebenbei einen neuen Dorfarzt für Wiesenried finden.
07:25
"In meinem Dorf gibt es keine Kirchturmuhr mehr. Sie ist abgefallen. Wohl weil der Turm sich neigt. Fast wie in Pisa... Das kann so nicht bleiben", sagt Paul Winkler - ein junger Mann aus dem 120-Seelen-Ort Lössen in Sachsen-Anhalt. Paul Winkler ist ein Zugezogener. Er kam als Kind. Heute ist er 32. Obwohl er kein Kirchgemeindemitglied ist, kümmert er sich wie kein anderer um das marode Gotteshaus des Dorfes. Aktuell repariert er - als gelernter Tischler - die alten Kirchenfenster. Noch wichtiger ist ihm die abgefallene Kirchturmuhr. Sie war ein Wahrzeichen. Deshalb sammelt Paul Winkler seit zehn Jahren Spenden für eine neue Uhr. Er sucht unermüdlich nach Sponsoren und organisiert Arbeitseinsätze und Dorffeste. 11.000 Euro müssen zusammenkommen. Im Sommer (2o26) soll die neue Kirchturmuhr eingebaut werden - elektronisch gesteuert, aber mit einem Schlagwerk wie früher. "Darauf freue ich mich am meisten, ich wohne direkt neben der Kirche. Wenn die Uhr morgens vier schlägt, drehe ich mich im Bett noch mal um und weiß, ich kann noch weiterschlafen."
07:30
Fabian Stenzel ist 40 Jahre alt, arbeitet als Pfleger und engagiert sich ehrenamtlich bei der Feuerwehr. Doch sein starkes Übergewicht bringt ihn an körperliche Grenzen: Beim Training fehlt ihm die Luft, die Uniform passt kaum noch. Fabian zieht sich immer mehr zurück. Schließlich entscheidet er sich für einen radikalen Schritt: eine Magenverkleinerung. "Die Nordreportage" begleitet ihn auf diesem schwierigen Weg - von Ernährungsberatung und Rückschlägen auf der Waage bis in den Operationssaal. Ärzte diagnostizieren bereits erste Anzeichen einer Fettleber. Für Fabian steht fest: So kann es nicht weitergehen. Doch der Weg zurück in ein gesünderes Leben ist lang. Und voller Herausforderungen.
08:00
Deutschlandweit fehlen bezahlbare Wohnungen, aber richtig schwer wird es, wenn man mit einer Behinderung eine passende Wohnung sucht. Wie finden Betroffene Lösungen? Das will Tan Caglar in dieser Folge "Selbstbestimmt" wissen. Sabrina Kliesch ist auf einen Rollstuhl angewiesen und lebt mit ihrer Familie in einer Wohnung, die Barrieren hat. Und ständig steigt die Miete! Seit Jahren suchen sie immer mal wieder nach einer besser geeigneten Wohnung, aber jetzt drängt es: Die Wohnung ist zu teuer. Sabrina Kliesch steht mit allen größeren Wohnungsanbietern Erfurts in Kontakt und schaut sich ständig auf dem freien Wohnungsmarkt um. Zu Besichtigungen kommt es aber selten, weil sich oft im Vorgespräch schon herausstellt, dass die Wohnung zu viele Barrieren hat. Und wenn nicht, dann ist der Mietpreis oft zu hoch. "Selbstbestimmt" begleitet die 41-Jährige auf ihrer Suche nach einer Wohnung, die der Familie Lebensqualität garantiert und die bezahlbar ist. Tan Caglar besucht auch das "Wohnen Inklusiv Regensburg"-Haus. In diesem Haus leben etwa 75 Menschen mit und ohne Behinderung in eigenen Wohnungen zusammen. Es bietet Rückzug und Gemeinsamkeit - und das in dem Maß, wie es die Bewohner möchten. Das Haus ist als Genossenschaft organisiert und geht auf eine Elterninitiative zurück. Die Gründer wollten für ihre geistig behinderten Kinder eine möglichst vielfältige Wohnumgebung schaffen. Seit sechs Jahren steht das Haus und die Initiatoren haben eine warmherzige und kommunikative Nachbarschaft auf die Beine gestellt. Wichtig sind hier auch die Unkündbarkeit der Wohnung und die Höhe der Miete. Tan Caglar schaut sich in dieser jungen Genossenschaft um und erfährt, unter welchen Bedingungen sich ein so ein großes und innovatives Projekt realisieren lässt.
08:30
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
08:55
09:20
Seit Jahrhunderten pilgern Gläubige aus dem Norden Europas auf der Via Francigena über die Alpen bis nach Rom - ins Zentrum der Christenheit. Der wohl berühmteste Pilger war Sigerich, der im Jahr 990 von Canterbury nach Rom reiste, um dort vom Papst die Würden eines Erzbischofs zu erhalten. Seinen Aufzeichnungen ist zu verdanken, dass die historische Route überliefert ist. Filmemacherin Mareike Müller hat Pilger von heute auf ihrer Reise begleitet. Der alte Pilgerweg windet sich hinauf in die imposanten Alpen, die am Großen Sankt Bernhard überquert werden. In der rauen Gebirgswelt versorgt ein Hospiz seit tausend Jahren die Reisenden. Durch das Aosta-Tal führt die Via Francigena in die Po-Ebene: Hier bringt der Fährmann Danilo Parisi seit 20 Jahren Pilger mit seinem Boot über den Fluss. Von dort verläuft der Pilgerweg weiter in den Apennin. Ist das Gebirge bezwungen, werden Pilger mit den lieblichen Landschaften der Toskana belohnt. Hier stellt Monica Sarandrea aus Olivenzweigen kunstvolle Körbe her - und hält damit eines der ältesten und nachhaltigsten Handwerke der Welt lebendig. Eingebettet in die Volsiner Berge liegt im Latium der Bolsena-See. Auf dem Grund von Europas größtem Vulkansee ist eine Krippe verborgen: Um sie kümmern sich die Taucher Giovanni Angeloni und Renato Pizzichetti. Am Ziel ihrer Reise werden Pilger in Rom in einem Hospiz mit dem symbolträchtigen Ritual der Fußwaschung empfangen, bevor ihnen der Pfarrer Agnello Stoia im prächtigen Petersdom ihre Pilgerurkunde überreicht.
10:05
Die Straßen von Kopenhagen sind während des Fußball-Pokalspiels menschenleer. Ungestört bedienen sich Egon Olsen (Ove Sprogøe), Kjeld (Poul Bundgaard) und Benny (Morten Grunwald) am Hausrat eines Staatsanwaltes, während dieser gebannt vor dem Fernseher sitzt. Der dreiste Coup geht dennoch schief. Noch am Tatort entwendet der "König" (Arthur Jensen) dem verdutzten Kjeld die Beute. Egon muss für die (missglückte) Tat wieder einmal hinter Gitter, wo er einen raffinierten Plan ausheckt. Tatsächlich raubt die Olsenbande nach Egons Entlassung auf spektakuläre Weise einen Geldtransporter aus und erbeutet dabei vier Millionen Kronen. Doch damit fangen ihre Probleme erst an. Verzweifelt bemüht sich Egon, seine Komplizen und Kjelds Frau Yvonne (Kirsten Walther) davon abzuhalten, das Geld gleich mit vollen Händen wieder auszugeben und so die Polizei auf sich aufmerksam zu machen. Sie ahnen nicht, dass sie bereits vom "König" beobachtet werden. Er stiehlt ihnen erneut die scheinbar narrensicher versteckte Beute. Ohnmächtig muss Egon mit ansehen, wie sich der "König" und seine Komplizen in einem Nobelhotel einquartieren. Egon schwört den Ganoven Rache und bringt durch einen ausgefeilten Plan den übereifrigen Kommissar Mortensen (Jesper Langberg) dazu, den Geldkoffer aus dem Safe des "Königs" zu holen. Der naive Kommissar bemerkt das Missgeschick erst, als der Polizeipräfekt (Bjørn Watt-Boolsen) die Beute vor laufenden Kameras präsentieren will. Als Mortensen von Olsen erneut ausgetrickst wird, rastet er derart aus, dass ihn sein Chef in eine Zwangsjacke stecken lässt. Die Olsenbande scheint fast am Ziel ihrer kühnsten Träume zu sein, wenn da nicht die Sache mit dem knurrenden Hund, dem Koffer mit dem Springteufel und der eiskalten Blondine wäre.
11:40
Die MDR-Talkshow aus Leipzig
13:38
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
13:40
Ein Haus, das in die Höhe wächst - und dabei jeden Zentimeter nutzt. Auf nur 58 Quadratmetern Grundfläche hat sich Architektin Tanja mitten in Erfurts Altstadt ein Split-Level-Haus gebaut. Das Konzept des Split-Level-Designs ermöglicht versetzte Räume, die mehr Wohnfläche und offene Sichtachsen schaffen. 56 Stufen führen in Tanjas Split-Level-Haus in zehn Meter Höhe: Dort öffnet sich der Wohn-Essbereich - ein großer, heller Raum, der auf zwei Leveln die gesamte Grundfläche des Hauses einnimmt. Die offene Struktur gibt einem das Gefühl, über den Dächern der Erfurter Innenstadt zu wohnen. Ein Highlight: die Dachterrasse mit Blick auf den Erfurter Dom.
13:55
Die Wachau liegt 80 Kilometer westlich von Wien rechts und links der Donau zwischen den Orten Melk und Krems. Berühmte Klöster wechseln sich mit malerischen Ortschaften ab. Entlang der Wege und Stiege durch die unzähligen Weinberge träumen Burgen und Burgruinen im warmen Sonnenlicht und erzählen von lang vergangenen Zeiten an der "schönen blauen Donau". Durch das besonders milde Klima reifen hier einige der besten Trauben und natürlich die Marillen. Das ist schon den Römern aufgefallen, die einst die ersten Rebstöcke hierher brachten. Eine sagenhaft schöne Landschaft, die sowohl Weltkultur-, als auch Weltnaturerbe ist. Axel Bulthaupt begibt sich in dieser Folge von "Sagenhaft" auf eine Reise durch die Wachau. Er erlebt eine Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft. Er trifft Menschen, die das Land geprägt hat und solche, die das Land prägen. In Mautern begegnet er einer kochenden Winzerin, deren Weingut bis in die Römerzeit zurückreicht. Der heilige Severin soll sich höchst selbst hierher in die Weinberge zur Meditation zurückgezogen haben. Ihre Marillenknödel überzeugen nicht nur Axel Bulthaupt, sondern auch eine internationale Jury, die ihr "Wachau Kochbuch" zum besten lokalen Kochbuch der Welt kürte. Die Chance mit dem berühmten Frauen-Achter vom Steiner Ruderclub in Krems eine Runde auf der Donau zu drehen kann sich Axel natürlich nicht entgehen lassen. Der Club ist eine Institution und der traditionsreichste in Niederösterreich. 140 Jahre ist er alt. Versteckt in den fast unzugänglichen Weinbergen, auf einer ehemals für den Weinbau genutzten Terrasse hat sich Axel Bulthaupt mit einem Safranpionier verabredet. Über sechshundert Jahre wurde in der Gegend der beste Safran Europas angebaut, ehe er vergessen wurde. Heute wird versucht, das teuerste Gewürz der Welt hier wieder heimisch zu machen. Schokolade, Honig, Salz und Marillenmarmelade mit Safran gibt es schon wieder. Neue Wege geht auch der "Huchenpepi" unten am Fluss. Er kümmert sich liebevoll um die Aufzucht der bis 1,50 Meter großen Edelfische, die mit dem Lachs verwandt sind. Früher waren die Huchen in der Donau zuhause, bis sie durch Überfischung fast ausgestorben waren. Aber nun gibt's ja den Pepi, und so haben die stolzen Fische wieder eine Chance. Mit einem Hobby-Geologen und Höhlenforscher geht's tief hinein in den Berg, weit unter die Weinberge, wo man die Antwort darauf findet, warum der Wein aus der Wachau zu den Besten der Welt gehört. Mit einem waschechten Engländer versucht Axel Bulthaupt die Geheimnisse des Richard Löwenherz zu erkunden, der hier in Dürnstein der Legende nach auf dem Rückweg von einem Kreuzzug gefangen genommen wurde. Im weltbekannten Benediktinerkloster Stift Melk trifft Axel auf Pater Martin, der hier verantwortlich ist für Kultur, Küche und Keller, dessen Herz aber eigentlich für den Stiftsgarten schlägt und den er jedes Jahr erneut versucht, ein kleines bisschen hübscher zu gestalten.
15:25
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
15:35
Als der zwölfjährige Ranji Ram mit seiner Familie von Mumbai nach Berlin zieht, scheint sein Traum von einer Karriere als Bollywood-Star beendet zu sein. Der Alltag in Deutschland ist nicht mit den farbenfrohen und energiegeladenen Hochglanz-Videos zu vergleichen, in die sich Ranji träumt. Und auch die anderen Kinder torpedieren seine Bemühungen, doch noch ein Casting-Video für einen Bollywood-Film aufzunehmen. Dabei verfolgt das barsche Nachbarsmädchen Toni selbst einen Traum: Sie spart jeden Euro, den sie nicht immer ganz legal erwirbt, für eine Versöhnungsreise ihrer getrennt lebenden Eltern. Gegenseitig machen sich die beiden unterschiedlichen Kinder das Leben schwer. Erst spät erkennen sie, dass sie nur mit Mut und vereinten Kräften ihre Träume verwirklichen können - und finden dabei auch noch das Glück wahrer Freundschaft. "Träume sind wie wilde Tiger" ist ein in jeder Hinsicht feurig überbordender, lustiger, farbenfroher und ungewöhnlicher Kinderfilm. Es ist der Versuch, aus einer indischen Perspektive Deutschland zu erleben. Dass dieser deutschen Produktion um Lars Montag so viel Bollywood gelungen ist, hat die Jury kaum stillhalten lassen", begründet beispielsweise die Jury des Bayrischen Filmpreises ihre Entscheidung, die den Film 2022 als besten Kinderfilm auszeichnete. Weitere Preise konnte die Culture-Clash-Komödie der Initiative "Der besondere Kinderfilm" u. a. beim Filmfest München, den Kinderfilmtagen im Ruhrgebiet und den Filmmusiktagen Sachsen-Anhalt gewinnen.
17:00
Prinzessin Elisabeth ist schon seit vielen Jahren dem Prinzen Leopold versprochen. Auf den Weg zur Vermählung muss sich das Mädchen allerdings alleine machen, denn ihre kranke Mutter kann sie nicht begleiten. Zu ihrem Schutz bekommt sie drei Dinge mit: das sprechende Pferd Falada, drei geheimnisvolle Blutstropfen und die Zofe Magdalena. Diese hat in Kindertagen eine unverzeihliche Schmach durch das Königshaus erlitten und nutzt die Reise, um sich für das Unrecht zu rächen. Sie zwingt die Prinzessin zum Rollentausch. Die hinterlistige Zofe tritt fortan am Hofe Leopolds als Prinzessin und zukünftige Braut auf, während sie Elisabeth zum Gänsehüten schickt. Vor allem der Vater des Bräutigams, König Gustav, findet großen Gefallen an der resoluten jungen Dame und zweifelt keinen Moment daran, dass es sich bei ihr um die richtige Thronfolgerin für seine verstorbene Gattin handelt. Doch so einfach lässt sich das Schicksal der echten Prinzessin nicht wenden; zwei füreinander bestimmte Herzen sind so leicht nicht zu täuschen. Prinz Leopold verliebt sich in die schöne Gänsemagd und auch sein bester Freund Kürdchen, der Gänsehirt, merkt, dass Elisabeth und Leopold zusammengehören. Er tut alles in seiner Macht stehende, um die Liebenden zusammenzubringen. Wie aber soll Elisabeth selbst die dunkle Macht Magdalenas brechen und das Glück als rechtmäßige Braut finden? Sich ihrer eigenen Kraft bewusst werdend, nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand und findet auf ungewöhnlichen Wegen ihren Platz als Königin an Leopolds Seite.
18:00
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:52
Pitti will dichten und sucht einen ruhigen Platz. Aber wohin er auch geht - er kommt nie über die erste Zeile hinweg. Da baut sich Pitti aus Pappkarton ein Hochhaus - und das bewundern Moppi und Schnattchen.
19:00
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Auch in Mitteldeutschland gibt es Bösewichte! Denen geht es allerdings schon seit 1992 per TV an den Kragen. Mithilfe der Zuschauer wurden seitdem schon einige Verbrecher dingfest gemacht.
20:15
Die Toskana, Traumland und Sehnsuchtsort für die meisten Nordeuropäer. Zypressenalleen, alte Weingüter, Olivenhaine, Zitronengärten, piniengekrönte Hügel mit schmalen Sträßchen, die sich durchs Land schlängeln. Dazwischen wunderschöne und weltberühmte Städte wie Florenz, Pisa, Siena, Lucca und historische Örtchen, deren Namen Sehnsucht versprühen: San Gimignano, Volterra, Populonia. Eine Traumlandschaft und Kulturregion, seit 2.500 Jahren von Menschen gemacht. Fürsten, Herzöge, Könige, Kaiser und Päpste kamen aus der Toskana, lebten und wirkten hier. Sie bauten Paläste, Tempel und Kirchen, erfanden das Bankenwesen und förderten Kunst und Kultur. Axel Bulthaupt begibt sich in dieser Folge seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise durch die Toskana. Er erlebt eine Traumlandschaft, mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft. Er trifft Menschen, die das Land geprägt hat und solche, die das Land prägen. Die Chefin der Galleria dell'Accademia in Florenz zum Beispiel, jenem weltberühmten Museum, in dem der David steht von Michelangelo. Einen deutschen Architekten, der mit ein paar Freunden versucht, ein verlassenes Dorf nördlich von Lucca in den Apuanischen Alpen wieder mit Leben zu erfüllen. Einen Weinbauern, der früher mal italienische Spitzengastronomie betrieb, unter anderem in Frankfurt am Main. Er trifft zwei der letzten Scultori in Volterra. Sie fertigen Skulpturen aus einem besonderen Material an, das nur hier in der Toskana zu finden ist. Alabaster. Die Maremma erkundet er mit einer gebürtigen Deutschen, deren einziger Berufswunsch es als Kind war, Italienerin zu werden. Das Italienische Eis, die südliche Sonne und die italienischen Männer haben sie schon immer begeistert. Die Toskana: eine sagenhafte Gegend voller Überraschungen. Und ein Film voll toller Entdeckungen, mit einzigartigen Bildern und ganz besonderen Menschen.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:00
dazwischen ca. 21.35 - 21.44 Tagesthemen (ARD, vt/st/AD) mit Wetter Moderation: Jessy Wellmer ca. 22:50:00: Zusammenfassungen von den Spielen: FV Illertissen - 1. FC Magdeburg / SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Kaiserslautern / SC Paderborn 07 - Bayer 04 Leverkusen / 1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart / 1. FC Union Berlin - DSC Arminia Bielefeld / SV Darmstadt 98 - FC Schalke 04 / Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg
22:25
Der Altmarkkreis in Sachsen-Anhalt ist groß, dünn besiedelt und unter Druck. Eine Bürgermeisterin und eine Krankenschwester kämpfen mit dem stillen Notstand. Sie wehren sich gegen Bürokratie, leere Kassen und dysfunktionale Finanzierungsmodelle. Am Beispiel ihrer Kommunen wird deutlich, was passiert, wenn staatliche Handlungsfähigkeit vor Ort schwindet. Die Reportage erzählt von einer Region in Sachsen-Anhalt, in der sich verdichtet, was vielerorts in Europa zu beobachten ist: Ländliche Räume geraten unter Druck. Finanzierungsmodelle wirken aus der Zeit gefallen, Förderprogramme verlieren sich in Bürokratie und Überkontrolle. Zwischen Kommunen, Kreis, Land und Bund wird Verantwortung weitergereicht - während vor Ort die Herausforderungen wachsen. Die Probleme sind strukturell. Genau hier setzt der Film an. Er blickt nicht abstrakt auf Politik, sondern dorthin, wo Demokratie im Alltag erfahrbar wird: in Rathäusern, Kreistagen, Notaufnahmen und Wartezimmern. Der Altmarkkreis Salzwedel wird so zum Beispiel für eine Krise von unten - und für die Frage, was passiert, wenn staatliche Handlungsfähigkeit vor Ort schwindet. Im Zentrum stehen zwei Frauen, die sich diesem Zustand nicht ergeben. Mandy Schumacher ist seit 2015 Bürgermeisterin der Hansestadt Gardelegen. Sie gilt als pragmatisch, durchsetzungsstark und nah an den Menschen. Doch auch sie stößt zunehmend an Grenzen: steigende Kosten, neue Aufgaben, leere Kassen, wachsende Erwartungen. Aber aufgeben liegt nicht in ihrer DNA. Alke Seibt kam einst aus Berlin nach Salzwedel und wollte zunächst sofort wieder abreisen. Sie blieb. Heute ist sie Betriebsratsvorsitzende des Altmarkklinikums und arbeitet an Wochenenden und Feiertagen weiterhin als Krankenschwester in der Notaufnahme. "Damit ich den Blick für die Arbeit der Kollegen nicht verliere", sagt sie. Während die Klinik ums Überleben kämpft, erlebt sie täglich, was Versorgungslücken für Patienten und Personal bedeuten.
22:55
Deutschlands Städte sind im Minus, im tiefroten Minus. 2025 verbuchen sie das größte Defizit der bundesdeutschen Geschichte. Und jetzt sparen sie was zu sparen geht: an Straßen, Kultur und den Innenstädten, erhöhen Gebühren für Kitas, Schwimmbäder und den Nahverkehr. Geht gar nicht, finden viele Bürger und gehen auf die Barrikaden. Die ARD-Story begleitet deutsche Städte ein Jahr durch die Krise: Zeigt Politikerinnen und Politiker bei der Herausforderung: Wo können wir überhaupt noch sparen? Trifft Bürgerinnen und Bürger, die gegen die Sparpläne kämpfen und Angst um ihre Zukunft haben. Warum fehlt plötzlich so viel Geld? Was bedeutet die Finanznot der eigenen Stadt für das tägliche Leben? Und was passiert, wenn Frust und Wut der Bürger über Einsparungen überhandnehmen: Gefährdet das unsere Demokratie?
23:40
Die Digitalisierung gilt als Motor des Fortschritts. Doch während sich unsere Welt rasant vernetzt und unser Alltag zunehmend automatisiert, wächst eine neue Form der Ungleichheit. "Digital Aliens - Die neue Ungleichheit" zeigt, wie digitale Systeme Gesellschaften neu ordnen - und warum immer mehr Menschen dabei drohen, abgehängt und unsichtbar zu werden. Der Film erzählt von einer Welt, in der Technologie als Heilsbringer gefeiert wird, Teilhabe jedoch immer stärker an Zugang, Kompetenzen und algorithmische Entscheidungen geknüpft ist. Millionen Menschen scheitern an digitalen Schnittstellen, während automatisierte Prozesse Verwaltungen, Arbeitsmärkte und Sozialsysteme prägen - oft ohne Transparenz, ohne Widerspruchsmöglichkeiten, ohne menschliches Gegenüber. Algorithmen bewerten, sortieren aus und entscheiden. Sie reproduzieren bestehende Diskriminierungen, verstärken sie oder schaffen neue. Zwischen politischer Regulierung und technologischer Vision stellt der Film die Frage nach Verantwortung. Wer trägt sie - und wer kann eingreifen? Expertinnen wie die Rechtswissenschaftlerin Sandra Wachter, die KI-Forscherin Abeba Birhane oder die Politologin Geraldine de Bastion analysieren die Machtverhältnisse der digitalisierten Welt. In Brüssel geht es um die Grenzen politischer Steuerung, im Silicon Valley gibt der Unternehmer Sebastian Thrun Einblick in neue Tech-Visionen. In Frankreich rekonstruiert der Film einen Algorithmus-Skandal in der Sozialbehörde, in Deutschland und Estland sucht er nach Gegenmodellen: Bildung, Solidarität und digitaler Selbstermächtigung. "Digital Aliens - Die neue Ungleichheit" ist eine politische Bestandsaufnahme der Gegenwart - und eine Frage an die Zukunft: Kann es sie geben, die gerechte digitale Gesellschaft für alle?