04:20
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
04:50
Weit draußen im Atlantik erhebt sich ein smaragdgrünes Paradies aus den Fluten. Erleben Sie Madeira in einer Symbiose aus wilder Kraft und sanfter Stille. Begleiten Sie unsere Kamera durch mystische Nebelwälder, in denen die Zeit stillzustehen scheint, und entlang schroffer Klippen, an denen sich der Ozean seit Äonen bricht. Ein visuelles Panorama, das das tiefe Grün der Lorbeerwälder mit dem unendlichen Blau des Meeres vereint - ursprünglich, kraftvoll und von erhabener Ruhe.
05:35
Endlich wieder eigenes Geld verdienen und sich die Anerkennung ihrer Umwelt sichern - nichts wünschen sich die Langzeitarbeitslosen Günther Kuballa (Armin Rohde) und Wolfgang Krettek (Ludger Pistor) mehr. Mit einem eigenen kleinen T-Shirt-Druck-Laden wollen sie dem ersehnten Ziel näher kommen. Die fehlenden 4.000 Euro Startkapital wird ihnen Frau Gottschalk (Ramona Kunze-Libnow), ihre Sachbearbeiterin im Jobcenter Dortmund, doch gewiss gewähren ... Oder etwa nicht? Natürlich nicht. Ein weiteres Mal bringt die gestrenge Dame den zuweilen etwas aufbrausenden Günther zur Weißglut, doch dieses Mal eskaliert die Situation dermaßen, dass nur ein beherzter Rettungseinsatz Wolfgangs die Kollision der Sachbearbeiterin mit einem LKW verhindern kann. Als Frau Gottschalk aus ihrer Ohnmacht erwacht, eröffnet Wolfgang ihr, dass Günther sie gerettet habe. Gerührt steckt sie diesem einen Zettel zu, darauf geschrieben: die Antworten auf die ersten vier Fragen der Show "Quizdoppel". Die große Chance, die fehlenden 4.000 Euro zu gewinnen, ist zum Greifen nah! Tatsächlich ergattern sich die beiden einen Startplatz bei der Show, alles läuft rund, das Happy End ist quasi schon erreicht - da verkündet Günther verhängnisvoll euphorisiert, in der nächsten Ausgabe des "Quizdoppel" weiterraten zu wollen. Ab sofort müssen die zwei also selbst auf die richtigen Antworten kommen. Zu allem Überfluss haben sie auch noch das Misstrauen des ehrgeizigen Ehepaares Schlebusch (Dagmar Sachse, Peter Trabner) geweckt, das bei der Ratesendung nur deshalb nicht mitspielen durfte, weil ihm Günther und Wolfgang in die Quere gekommen sind. Dass Frau Gottschalk den Lösungszettel von der arbeitslosen Johanna (Kathi Angerer) bekommen hat, erhöht das Risiko aufzufliegen enorm: Die ehemalige Praktikantin bei der Quiz-Show-Produktion und Günther wohnen im selben Haus und entwickeln gerade romantische Gefühle füreinander.
07:05
Wieder einmal hat ein Kunde etwas in Eders Werkstatt vergessen. Pumuckl bemerkt so etwas natürlich, aber er darf ja nichts sagen, sonst wird die Kundschaft erschreckt. Also macht er mit Meister Eder aus, dass er immer wie ein Hund bellt, wenn jemand etwas vergisst oder verliert. Dass dies keine gute Idee ist, stellt sich schon bald heraus: Im Kramerladen sieht Pumuckl von Eders Manteltasche aus eine Münze am Boden liegen. Sofort bellt er und bringt Eder damit in Verlegenheit. Auf dem Heimweg klettert Pumuckl in ein Kellerloch und lässt jämmerliches Gebell erschallen. Mitleidige Passanten holen den Hausmeister, um den offenbar eingesperrten Hund zu befreien. Wie kann sich Meister Eder nur aus dieser peinlichen Situation retten?
07:30
Eder liest in der Zeitung, dass wieder einmal ein als Gasmann getarnter Betrüger einen alten Rentner um seine Ersparnisse gebracht hat. Das macht Pumuckl hellhörig. Von nun an sind für ihn alle Männer mit Tasche Gauner. Am Nachmittag ist Pumuckl allein, als eine Frau die Werkstatt betritt. Der Kobold kommt natürlich nicht auf die Idee, dass die Frau eine Diebin sein könnte, denn in der Zeitung hat ja nur etwas über Männer gestanden. Zweifel kommen ihm erst, als die Frau Eders goldene Uhr einsteckt und schnellstens die Werkstatt verlässt. Pumuckl nimmt die Verfolgung auf und versucht, sich alles gut einzuprägen. Als er später aber mit Eder nach der Wohnung sucht, erleben die beiden peinliche Überraschungen.
07:55
Kurz vor Schulferienbeginn steht bei Familie Schwarz die Polizei vor der Tür. Nicht nur, dass die Versetzung der 14-jährigen Mika gefährdet ist: Sie wird außerdem beschuldigt, den Wagen ihres Klassenlehrers mutwillig in Brand gesetzt zu haben. Das war genau genommen zwar Mikas beste Freundin Fanny, doch auch aufgrund Mikas schlechter Noten sehen sich die Eltern, die beiden Naturwissenschaftler Elisabeth und Philipp Schwarz, zum Handeln gezwungen: Das Feriencamp an der Nordsee entfällt. Die Sommerferien wird Mika auf dem Gutshof ihrer strengen Großmutter mütterlicherseits verbringen, Maria Kaltenbach. Mika würde es wohl eher "verbannt" nennen. Der Hof liegt in der tiefsten hessischen Pampa, der Handyempfang ist schlecht, Mika soll in der Einsamkeit Mathe büffeln. Stallbursche Sam, der Mika mit dem Traktor abholt, ist von Maria Kaltenbach abgestellt, ein Auge auf Mika zu haben. Die großen Ferien scheinen ein Horrortrip zu werden - ein Horror aus Landluft und Mathe. Doch eines Nachts ändert sich alles. In einer dunklen Box im Stall entdeckt Mika den Hengst Ostwind. Sofort spürt sie eine innige Verbindung zu dem als unbezähmbar und schwierig, gar gefährlich geltenden Tier. Weil Ostwind für die schwere Beinverletzung der Großmutter verantwortlich ist, soll er dem Abdecker übergeben werden. Mika ist außer sich. Denn zwischen ihr und dem Pferd hat es auf Anhieb "gefunkt". Die Schulbücher bleiben in der Ecke liegen. Jede freie Minute verbringt Mika mit Ostwind, der nur sie ganz nahe an sich heranlässt. Doch um Ostwinds Leben zu retten und die Oma von den Qualitäten des Pferdes zu überzeugen, muss Mika öffentlich zeigen, dass das Tier sich von einem Menschen führen lässt. Da kommt das kurz bevorstehende Reitturnier "Kaltenbach Classics" gerade recht. Dumm nur, dass Mika gar nicht reiten kann. Sie sucht Hilfe bei Sam und seinem Großvater, Herrn Kaan, dem ehemaligen Reit-Trainer des Gestüts. Der erkennt auf Anhieb Mikas großes Talent und ist bereit, sie heimlich zu trainieren. Viel Zeit bleiben Mika, Sam, Herrn Kaan und Ostwind jedoch nicht. Sie müssen alles geben, denn für Mika und Ostwind steht weit mehr als Sieg oder Niederlage in einem Reitturnier auf dem Spiel.
09:30
Oberlöschmeister Erwin Vetter steht vor einer tragischen Entscheidung. Seit er sich wie ein väterlicher Freund um den Sohn der alleinstehenden Christel Nehrlinger aus der Einsatzzentrale kümmert, hat der Junge eine positive Entwicklung genommen. Nun wird Erwin und Christel allmählich bewusst, dass sie mehr füreinander empfinden, als nur kollegiale Freundschaft. Der Traum von einer richtigen Familie rückt für Erwin in greifbare Nähe, ein Glück das ihm bislang versagt blieb, weil seine Frau seit einem Unfall in jungen Jahren querschnittsgelähmt ist. Wird er es übers Herz bringen, sie jetzt im Stich zu lassen? Oder soll er die Hoffnungen von Christel und dem Kind bitter enttäuschen? Auch das Familienleben bei Martin Fiebach und seiner Lebensgefährtin Gerda steuert auf eine Zerreißprobe zu. Gerdas halbwüchsige Tochter Silke spielt wieder einmal verrückt, Martins Sohn fühlt sich überflüssig. Während sich Gerda bei Oma Fiebach ausspricht, verschwindet der Junge spurlos. Nur noch seine Sachen findet man am Ufer des Sees.
10:20
Es ist der Jahrestag des Unfalls, bei dem ihr Mann Christoph starb und Susanne das ungeborene Baby verloren hat. Trotz alledem hat Susanne Mertens es geschafft, neuen Mut zu fassen und meistert ihr Leben den Umständen entsprechend gut. Sie will unbedingt an ihrem Plan, das gemeinsam gekaufte Haus auszubauen, festhalten. Sie kann und will noch nicht wirklich Abschied nehmen von ihrem und Christophs Traumhaus. So reagiert sie zunächst reserviert, als Mike Redmann, der ihre Geschichte nicht kennt, versucht, ihr näherzukommen. Im Zoo geraten Dr. Susanne Mertens und die Cheftierärztin aneinander, weil Dr. Elif Sahin eine schwierige Untersuchung an Susannes Tochter Luisa und einem anderen Praktikanten delegiert hat. Doch dann nähern sich die beiden Tierärztinnen durch die fachliche Herausforderung einer rätselhaften Endemie im Zoo an und entdecken so den gegenseitigen Respekt füreinander. Susannes Eltern Charlotte und Georg möchten Susanne nun doch Geld für das Haus leihen. Inspiriert von Luisa startet Charlotte ihren ersten Video-Blog, der zunächst jedoch wenig Erfolg versprechend startet. Gleichzeitig beginnt Luisa ihr Praktikum im Zoo, was sie ziemlich fordert. Ein Lichtblick ist die gemeinsame Wohnung, die ihre Freundin Isabel für die beiden findet. Auch Susannes Sohn Jonas schwebt auf Wolke 7: Er hat eine Beziehung mit Gina begonnen.
11:10
Jens Stuckmann, ehemaliger Leistungsschwimmer im DDR-Kader, attackiert Marcel Reber, den Schwimmtrainer seines Sohnes. Der mögliche Straftatbestand reicht von Körperverletzung bis versuchten Totschlag. Die Aussagen der beiden Männer widersprechen sich, für den Vorfall gibt es keine Zeugen. Romy, die Stuckmann verteidigt, erfährt, dass Reber mit seiner Exfrau und dessen Sohn Carlo zusammenlebt. Die beiden Männer kennen sich seit Jahren, sie haben gemeinsam im Schwimmkader Erfolge errungen. Sind aus den einstigen Jugendfreunden Rivalen geworden? Romys Mandant macht es ihr nicht leicht. Jens bricht nachts in Marcel Rebers Büro in der Schwimmhalle ein, dabei wird er von der Polizei überrascht. Er wollte Ampullen mit Dopingmitteln sicherstellen. Jens scheint von der Idee besessen zu sein, dass Marcel Reber seinem Sohn Carlo ohne dessen Wissen Dopingmittel verabreicht. Doch als Carlo bei der Staatsanwaltschaft aussagt, nimmt der Fall eine unerwartete Wendung: Er behauptet, er habe die Attacke von Jens gegen Marcel gesehen. Damit belastet er seinen Vater schwer. Warum? Ben und Nayong laden Romy und Rudi anlässlich ihrer Verlobung zum Essen ein. Romys Begeisterung hält sich in Grenzen: Natürlich freut sie sich für Ben, aber zu viel freundschaftliche Nähe zu dem Paar will sie nicht. Bei einer Familienfeier treffen Ada und Ringo ihre Cousine Tilly, die sie seit Jahren nicht gesehen haben. Tilly, frisch aus Portugal zurückgekehrt, sprüht vor Elan; Ada hat fast das Gefühl, ihr eigenes Leben sei uninteressant.
12:00
Seit Langem ist Kärnten ein beliebtes Urlaubsparadies der Deutschen. Vor allem der recht warme Wörthersee ist einer der Hauptanziehungspunkte. Aufgrund der Nähe zu ihm ist Klagenfurt zum Zentrum des Tourismus im Süden Österreichs geworden. Dies hat Klagenfurt der Eisenbahn zu verdanken. 1864 wurde die Stadt mit der Südbahn an das österreichische Eisenbahnnetz angeschlossen. Den Reisenden bot die Fahrt herrliche Ausblicke auf den Wörthersee, den vor allem wohlhabende Wiener als Sommerdestination entdeckten. Auch die Zuschauer nehmen Quartier in Klagenfurt und erkunden die Gegend mit der Eisenbahn und anderen nostalgischen Fahrzeugen. Auf der nahen Rosentalbahn wartet in Weizelsdorf ein Dampfzug mit offenen Plattformwagen im Stile der 50er Jahre. Damals wurde der Personenverkehr auf der Strecke eingestellt. In den 1990er Jahren folgte auch der Güterverkehr. Der Eisenbahnverein "Nostalgiebahnen in Kärnten" kaufte daraufhin die verbleibende Strecke und betreibt sie heute als Museumsbahn. Nach 45 Minuten ist die Fahrt in Ferlach zu Ende. Hier warten eine alte Tram, um die Eisenbahnfreunde ins nahe Historama zu bringen. Österreichs zweitgrößtes Verkehrsmuseum zeigt Einblick in die technische Entwicklung seit dem 19. Jahrhundert und Kuriositäten wie das älteste Auto Kärntens. Eine Fahrt mit der Dampfstraßenbahnlok "Adele", Baujahr 1888, ist bei den Besuchern des Historamas besonders beliebt. In Ferlach kann man auch den Mitgliedern des Vereins "Nostalgiebahnen in Kärnten" beim Instandhalten der Fahrzeuge in ihrer eigenen Werkstatt über die Schultern gucken. 30 Kilometer nördlich von Klagenfurt besuchen die Zuschauer das Gurkthal. Hier gibt es noch echte Schmalspurromantik und die erste Museumsbahn Österreichs. Seit 1974 dampft es mächtig zwischen Treibach-Althofen und Pöckstein-Zwischenwässern. Zurück am Wörthersee steigen wir um in die "Thalia". Es handelt sich um den einzigen Schraubendampfer Österreichs, gebaut 1909. Am Ufer dampft derweil ein Sonderzug nach Villach. Immer am ersten Wochenende im August findet der Villacher Kirchtag statt, das größte Trachtenfest Österreichs
12:30
Es ist die größte künstliche Wasserlandschaft Europas und ein Ort der Verwandlung - das Lausitzer Seenland. Wo seit mehr als 150 Jahren Kohlebagger das Gesicht der Landschaft geprägt haben, entsteht ein riesiges Urlaubsparadies mit mehr als 20 gefluteten Tagebauen. Die fünf größten Seen werden ab Ende Juni 2026 schiffbar miteinander verbunden sein. Als Manuela Zahn am Ufer des Senftenberger Sees vor 15 Jahren mit ihrem Bootsverleih begann, war das noch Zukunftsmusik. Aber die studierte Sportwissenschaftlerin war fasziniert von der Seenland-Idee und investierte. Heute sind ihre Hausboote, Flöße, Kajaks und Segeljollen nahezu immer ausgebucht und so mancher Freizeitkapitän hat bei ihr schon den Segelschein gemacht. Dass diese gigantische Landschaftsmetamorphose noch nicht abgeschlossen ist, zeigt das Ufer gegenüber, an dem der Bergbausanierer LMBV immer wieder Sperrungen vornehmen muss, weil Tagebauböschungen in Bewegung geraten. Einer der ältesten gefluteten Seen, der Knappensee, ist deshalb mit seinen instabilen Uferbereichen zu einem großen Problem geworden. Um die Erd- und Wassermassen in die richtige Balance zu bekommen, steuern und überwachen Fachkundige den Flutungsprozess in einer eigenen Zentrale. Uwe Steinhuber von der LMBV erklärt, dass das die Grundlage für den Wandel vom Kohlerevier zum Touristen-Mekka sei. Eine, die diese Metamorphose hautnah erlebt, ist "Kohlefrau" Silke Butzlaff. Jahrzehnte grub sie im Führerstand einer Abraumförderbrücke F60 buchstäblich ihre Heimat um, bis die gigantische Tagebau-Maschine stillgelegt wurde. Heute steuert die Lausitzerin im Tagebau Welzow-Süd noch immer tonnenschwere Maschinen und mischt sich ein, wenn es um die Zukunft des Reviers nach der Kohle geht. Die Böschungen der neu erschaffenen Seen bieten ungeahnte wirtschaftliche Chancen. Cornelia und Andreas Wobar sind wild entschlossen, sie zu nutzen. Pinotin, Johanniter und Solaris heißen ihre Reben - preisgekrönt und pilzresistent stehen sie genau an dem Ort, an dem auch schon der Wein August des Starken reifte. Natürlich lange bevor ganze Dörfer den Baggerschaufeln weichen mussten. Auch Familie Morgenstern baut am Nordufer des Partwitzer Sees Träume in den Lausitzer Sand. Sie investiert zusammen mit anderen Enthusiasten in eine Ferienhaussiedlung. Keine 10 Meter von der Wasserkante entstehen die ersten von demnächst 31 Holzhäusern. Die Idee sei schon gut 20 Jahre alt, erzählt Karin Mietke, deren Heimatdorf auf dem Grund des Partwitzer Sees schlummert. Mit den Häusern, Cafés und dem gerade entstehenden Hafen soll nun nicht nur der Tourismus einen Schub bekommen. Auch den Partwitzerinnen und Partwitzern wollen die Investierenden ein Stück Heimat zurückgeben. Vom Kohlerevier zum Segelparadies - die Reportage erzählt von Menschen, die an diesen Wandel glauben und ihn gestalten. Schritt für Schritt gelingt es ihnen, die Wunden in der Landschaft zu heilen.
13:15
Madagaskar ist eine Insel der Superlative. Nirgendwo sonst leben so viele skurrile Tiere wie hier: vom merkwürdigen Fingertier, über Streifentenreks, die an Igel erinnern, bis zum kleinsten Chamäleon der Erde, das auf einer Streichholzschachtel Platz findet. Seit Jahrmillionen liegt die Insel, die etwa so groß ist wie Frankreich, isoliert im Indischen Ozean. Abseits der Kontinente hat sich eine eigene und oft eigenartige Tier- und Pflanzenwelt entwickelt. Die zweiteilige Naturdokumentation "Unbekanntes Madagaskar" erzählt mit spektakulären und seltenen Filmaufnahmen die Geschichte dieser Wunderwelt und davon, wie dramatisch sie sich verändert. Madagaskar hat zwei Gesichter: Der Westen der Insel ist trocken. Hier bestimmen Dornenwälder und riesige Boabab-Bäume das Landschaftsbild. Der Osten ist von reichen Niederschlägen geprägt. Dort gibt es Regenwälder und eine üppige Vegetation. In der ersten Folge "Im Dschungel der Lemuren" stehen Madagaskars Regenwälder und deren Bewohner im Mittelpunkt. Madagaskar gilt als das Reich der Lemuren, eine Gruppe von Halbaffen, die ausschließlich hier heimisch ist. Etwa einhundert Arten sind bekannt. Der größte Lemur, der Indri, lebt in den Regenwäldern. Die meiste Zeit seines Lebens verbringt er in den Wipfeln der Bäume. Um sich bemerkbar zu machen, "singen" Indris frühmorgens im Duett, und grenzen so ihr Revier gegen fremde Artgenossen ab. Der Film zeigt die dramatische Situation einer Indri-Mutter und ihrem Baby. In ihr ohnehin schon kleines Revier dringt ein junges Indri-Weibchen ein. Die Art kämpf ums Überleben und hier zeigt sich das Dilemma: Entweder vertreibt die Mutter die Fremde oder sie lässt den Eindringling gewähren, womit sie die Zukunft ihres Nachwuchses riskiert. Denn der Lebensraum der Indris wird immer kleiner und es ist ungewiss, wie viele Tiere der Wald noch ernähren kann.
13:58
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
14:00
Egal wie das Wochenendprogramm ausgesehen hat, verpasst haben die Zuschauer nichts. Denn hier gibt es nochmal die spannendsten und interessantesten Szenen aus dem Sport zu sehen.
16:00
Egal wie das Wochenendprogramm ausgesehen hat, verpasst haben die Zuschauer nichts. Denn hier gibt es nochmal die spannendsten und interessantesten Szenen aus dem Sport zu sehen.
16:50
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
16:55
Egal wie das Wochenendprogramm ausgesehen hat, verpasst haben die Zuschauer nichts. Denn hier gibt es nochmal die spannendsten und interessantesten Szenen aus dem Sport zu sehen.
18:00
"Ich weiß nicht, ob es Hoffnung gibt", sagt Fischer János Tóth resigniert. Obwohl Viktor Orbáns Regierung 2014 die kommerzielle Fischerei in Ungarn verboten hat und János seinen Beruf an der Theiß seitdem nur noch sehr eingeschränkt ausüben kann, verliert er kein gutes Wort über den Machtwechsel in Ungarn. Ganz anders seine Enkelin Martina. Sie schöpft erstmals Hoffnung. Die 21-jährige Anglistikstudentin ist unter Orbán aufgewachsen und war fest entschlossen, ihre Heimat bei der erstbesten Gelegenheit zu verlassen - gegen den Willen ihres Großvaters. Doch seit Péter Magyars Wahlsieg im April will sie sehen, ob in Ungarn ein politischer und gesellschaftlicher Neuanfang tatsächlich möglich ist. Wenn ja, will sie bleiben.
18:15
Gibt es ihn oder gibt es ihn nicht - den Goldzug von Waldenburg, 100 Meter lang, voll beladen mit Nazi-Raubkunst, dem Bernsteinzimmer gar und mit Goldbarren? In Waldenburg, dem heute polnischen Walbrzych, etwa 65 Kilometer südwestlich von Breslau gelegen, folgen Touristen bis heute mit großem Interesse seinen Spuren. Auch Beate Werner begibt sich in der Sendung "Unterwegs bei Sachsens Nachbarn - mit dem Goldzug nach Schloss Fürstenstein" unter die zahllosen Waldenburger Schatzsucher. Sie stellt und beantwortet Fragen wie: Warum wird der Goldzug ausgerechnet in Waldenburg vermutet? Was wurde aus der weltweit mit großem Medienecho begleiteten Goldzug-Suche von 2015/2016? Dabei wird die Moderatorin fündig: Sie entdeckt gigantische Hohlräume untertage, den sogenannten "Komplex Riese", den Hitlers Lieblingsarchitekt Albert Speer mit Dynamit und Beton von KZ-Häftlingen in und um Waldenburg und ins nahe Eulengebirge bauen ließ. Und sie gräbt eigenhändig nach der verschollenen, knapp sieben Meter langen und einst 3,5 Millionen Goldmark teuren Perlenkette der Waldenburger Fürstin Daisy von Pleß! Auch das Schloss Fürstenstein - mit seinen 400 Zimmern das spektakulärste, größte und repräsentativste Schloss in ganz Schlesien - entging dem Jagdfieber der "Unterwegs"-Moderatorin nicht. Schließlich wurde auch dieser Prachtbau von der Bauwut der Nazis nicht verschont und mit einem einen Kilometer langen Stollen "unterkellert". Was verbirgt sich hinter den Schloss-Mauern aus Goldstuck über Tage und den Beton-Wänden untertage? Schloss Fürstenstein war als Führerhauptquartier vorgesehen. Noch heute zeigen sie hier jene Räume, die speziell für den Diktator ausgestattet wurden. Erfahren Sie mit Beate Werner von den wahren Schätzen des Schlosses und warum Schokolade hier besonders begehrt ist.
18:45
Als junger Mann ist er sich sicher: Ich werde Priester. Doch es kommt anders: "Ich war Mitte 20, als mir ein Freund offen sagte, dass ich nicht dafür geschaffen sei, allein zu leben." Er hatte Recht. Rafael Ledschbor geht nach dem Abschluss seines Theologiestudiums in Erfurt in die sorbische Heimat zurück. Hier lernt er seine Frau kennen und gründet eine Familie. Heute arbeitet der inzwischen 59-Jährige als Redakteur für die Zeitung "Katolski Posol" (Katholischer Bote). Die wöchentliche Ausgabe erscheint in sorbischer Sprache. Wie ein rasender Reporter berichtet er über kleine und große Ereignisse. "Von der Papstwahl bis hin zu alltäglichen Dingen, die in winzigen Dörfern der Lausitz geschehen. Am liebsten porträtiere ich Menschen." In seinen Artikeln geht es um Glauben und Vielfalt. Weil ihm das am Herzen liegt, ist er auch an der Errichtung eines großen Denkmals in der Nähe von Bautzen beteiligt. Zwei Slawenapostel symbolisieren die Christianisierung der Sorben. "Geschichte trifft hier auf Zukunft. Auf dass wir uns im geeinten Europa zu Kirche und Vielfalt bekennen." Weil viele Besucher herkommen und alles schön sein soll, mäht Rafael Ledschbor mit seinem Traktor regelmäßig die große Rasenfläche vor dem Denkmal. Eine Menge Arbeit! Sein Beichtvater hat ihm deshalb vor einem halben Jahr zu regelmäßigen und stressabbauenden Spaziergängen geraten. Gerade mal einen hat er bisher geschafft.
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:54
Herr Fuchs angelt und wird durch die lauthals durch den Wald trällernde Elster gestört. Herr Fuchs verbietet sich den ruhestörenden Lärm. Frau Elster ist beleidigt, denn diese Übungen gehören zur Ausbildung in der Musikschule. Sie empfielt Herrn Fuchs, diese ebenfalls zu besuchen.
19:00
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Niederschmalkalden hat etwas, das man nicht überall findet: ein Dorfgefühl, das ansteckt. In der neuen Folge von "Unser Dorf hat Wochenende" zeigt der kleine Ort im Süden Thüringens, wie viel Energie, Humor und Herz in einer Gemeinschaft stecken können - und warum ausgerechnet ein einfaches Kartoffelgericht die Menschen hier so begeistert. Niederschmalkalden feiert an diesem Wochenende das Zamettefest, ein Dorffest rund um ein "Arme-Leute-Essen", das früher auf jedem Tisch stand. Dafür pellen, schnippeln und brutzeln die Niederschmalkalder an den Dorfmühlen mit Herz und Hingabe für das einzig wahre "Zamette". Wobei, welches Rezept das einzig wahre ist, das ist so eine Sache. Aber Niederschmalkalden hat noch mehr zu bieten. Die Bäckerei Hess hält mit Buttercremetorte und alten Getreidesorten die Backtradition lebendig. Die Lederwaren-Manufaktur Handschuch sorgt mit edlen Mappen für eine würdevolle Erscheinung von Dokumenten. Sie ist eine von drei Firmen dieser Art in Deutschland. Der Dorfkümmerer und Friseurweltmeister Nico Wolfram bringt nicht nur frische Haarschnitte ins Dorf, sondern mit dem Verein "DorfKULT" auch frische Ideen. So soll im Wäldchen "Pappenholz" zum Beispiel ein Abenteuerweg wachsen, mit Niedrigseilgarten, Wildnis-Spots und Waldlaboren. Der Jugendclub wird vom Kirmesverein als Treffpunkt für Kinder und Jugendliche wiederbelebt. Dorfchronisten und Kirchgemeinde sorgen mit QR-Codes dafür, dass die Vergangenheit lebendig bleibt und Besucher wie Einheimische das Dorf neu entdecken können. All diese Menschen, Projekte und Geschichten laufen beim "Zamettefest" zusammen, bei dem "DorfKULT" und Karnevalsverein für Unterhaltung sorgen. Es ist ein Fest, das zeigt, wie viel Kraft in Gemeinschaft steckt. Es wird gekocht, gelacht, musiziert, erzählt und gefeiert. Und am Ende gehen alle mit vollen Bäuchen und Herzen nach Hause.
20:15
Legendäre Künstler mit legendären Shows präsentiert Wolfgang Lippert in diesem bunten Kessel. Da sind Helga Hahnemann mit ihrer "Topp-Musike" und Sketchpartner Rolf Herricht genauso dabei wie Udo Jürgens und Louis Armstrong mit ihren Sensationskonzerten im Friedrichstadt-Palast. Auch Dean Reed hat sich zu seinen Shows außergewöhnliche Kollegen eingeladen. Für Katja Ebstein waren ihre Shows auch immer Gelegenheit, Haltung zu zeigen. Und für Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler bot raffinierte Technik ganz neues Showfeeling in spektakulären Kulissen. Dagmar Frederic konnte in der Personality-Show "Heute Abend Nr.1" live ihr ganzes Können zeigen. Und Weltstars wie Shirley Bassey und Joe Cocker ziehen eine Show mit Beatles-Hits ab.
22:13
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
22:15
Hoch die Tassen! Vor allem jene, die Olaf Schubert nicht mehr im Schrank hat. Seine vergnüglichen Tresentalks mit seinen Gästen sind nicht weniger als kleine Meisterwerke des absurden Humors. In Olafs Klub werden bedeutungslose Fragen zelebriert, Philosophisches banalisiert und Sinnloses zementiert. Antworten sind erwünscht, aber es geht auch ohne. Wer zu tief ins Glas dabei schaut, merkt schnell: Im skurrilen sächsischen Gehirn von Olaf Schubert will man nicht wohnen. Aber Samuel Beckett seine Oma würde sofort einziehen.
22:45
Zwei rätselhafte Morde und die Suche nach einer geraubten Fabergé-Spieluhr aus dem Besitz der Zarenfamilie - der aktuelle Fall ist eine Herausforderung für das kriminalistische Genie von Kommissar Bäckström (Kjell Bergqvist). Seinem ermordeten Erzfeind Eriksson (Jens Hultén) weint er zwar keine Träne nach, dennoch scheint ihn dieser weiter zu begleiten. Von seinem kulturbeflissenen Freund Gurra (Anders Mossling) lässt er sich in die Geheimnisse des verschwundenen Kunstobjekts einführen, auf dem ein unheilvoller Fluch zu liegen scheint: Die Pinocchio-Figur ging im 20. Jahrhundert in die Hände von Berühmtheiten wie Mussolini oder Churchill und wurde bereits 1958 schon einmal geraubt. Überrascht stößt Bäckström darauf, dass die Familie von Polizeichef Toivonen (Pekka Strang) in die Ereignisse verwickelt scheint.
23:30
Evert Bäckström (Kjell Bergqvist) hat die Situation überreizt. Obwohl er nicht mehr tatverdächtig ist, ist sein Ruf ruiniert. Die Presse fällt ihrem ehemaligen Helden in den Rücken und somit bleibt es an ihm, seine Reputation wieder aufzubauen. Der selbstsichere Chefermittler lässt seinem Vorgesetzten Toivonnen (Pekka Strang) keine andere Wahl, als ihn nach Finnland zu begleiten, wo er Erickssons Mörder und Kunsträuber vermutet. Dort veranstaltet der Adlige Sigge Blåfield (Carl-Kristian Rundman) eine exklusive Vortragsveranstaltung. Zur Überraschung der erlesenen Zuhörerschaft kündigt Bäckström an, einen Lügner zu entlarven.