04:25
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
04:55
05:35
Nach den dramatischen Ereignissen rund um den Waldek-Hof und der Aussprache zwischen Jonas (Philipp Danne) und Unternehmer Karl Nollau (Matthias Brenner) währt der Frieden nur kurz. Das Waldek'sche Sägewerk gerät in finanzielle Schieflage und ein Arbeitsunfall setzt Rike (Eva-Maria Grein von Friedl) kurzfristig außer Gefecht. Jonas steht vor der Entscheidung, entweder das familieneigene Waldstück als Urwaldzone in den Nationalpark zu integrieren, auch um dort einen neuen Wirkungskreis für Emilia (Liza Tzschirner) zu schaffen, oder Rike aus der Klemme zu helfen und gewinnbringend an Karl Nollau zu verkaufen, der dort ein Hotelprojekt umsetzen will. Dass Nollau zum Erreichen seines Ziels Jonas gegen Rike ausspielen will, während gleichzeitig die alte Liebe zwischen Mutter Monika (Heike Jonca) und dem Unternehmer wieder aufzuflammen scheint, macht die Lage nur noch komplizierter. Jonas sitzt zwischen allen Stühlen. Aber nicht nur seine Privatangelegenheiten halten Jonas auf Trab: Rechtsanwalt Torsten Schrader (Götz Schubert) und seine Freundin Anna Groß (Denise Zich) machen mit ihren beiden Kindern das erste Mal einen Patchwork-Urlaub in der Sächsischen Schweiz. Doch vor lauter Verliebtheit übersehen die Eltern völlig die große Spannung, die zwischen den Kindern herrscht. Als Torstens Tochter von einem Felsen stürzt und Jonas sie retten muss, ahnt dieser sofort, dass das kein normaler Unfall war.
07:05
"Viele Kinder kümmern sich nicht, gucken einfach Fernsehen. Aber ich finde, man muss sich kümmern", sagt Carl und denkt oft darüber nach, was die Welt schöner machen könnte. Er findet zum Beispiel, dass es zu viel Müll, Ungerechtigkeit oder Katastrophen in der Welt gibt. Carl ist 10 Jahre und geht in die 4. Klasse. Als sich in seiner Stadt die Heldenagentur "Eilbek-Helden" gründete, wollte er sofort mitmachen. Jetzt ist er ganz offiziell ein Held und kann helfen, die Welt ein wenig zu verbessern. Bei der Heldenagentur melden sich alle, die die Hilfe der 6- bis 11-jährigen Helden brauchen können, z.B. Seniorenheime, Krankenhäuser, die Stadt oder Menschen mit einem privaten Anliegen. Die Helden sitzen dann zusammen und beraten, wie sie den neuen Auftrag erfüllen können. In der Heldenagentur kann Carl als Held jetzt seine Erfindungen und Talente für gute Taten einsetzen. Gegen schlechte Laune oder wenn es jemandem mal nicht gut geht, hat Carl zum Beispiel eine Wohlfühlmaschine erfunden.
07:30
Melina ist 13 Jahre alt und Fußballerin. Sie trainiert bei den 1. D-Junioren bei Hertha 03 Zehlendorf U13. Dort spielt sie allein unter Jungs. In ihrer Mannschaft ist sie das einzige Mädchen und spielt in der Abwehr. Sie ist froh, dass es sich so ergeben hat, denn mit den Jungs zu spielen, fordert sie. Melina hat nämlich viel vor! Ihr großer Traum ist es, später einmal in der Nationalmannschaft zu spielen. Und dafür trainiert sie sehr hart und hat wenig Freizeit. Das hat sich schon ausgezahlt, denn Melina wurde in die DFB-Förderung aufgenommen. Aber so hat sie auch sehr wenig Zeit für ihre besten Freundinnen Rieke und Toni, und ist froh, dass sie sich auch in der Schule sehen. Die beiden haben Verständnis dafür, denn sie spielen Handball und trainieren ebenfalls viel. Und wenn die Freundinnen mal Freizeit haben, dann verbringen sie einen ganzen Nachmittag miteinander und gehen zum Beispiel Trampolinspringen, quatschen oder üben Fußballtricks. Gerade beginnt die neue Saison und Melinas Mannschaft bereitet sich auf das erste Punktspiel gegen Türkiyemspor vor. Sie liegen in der Tabelle auf Platz 1 und spielen auf ihrem Platz in Zehlendorf. Bisher haben sie hier immer verloren. Doch für den Saison-Auftakt haben sie sich vorgenommen, als Sieger vom Platz zu gehen.
07:55
Ulja lebt in einer deutschen Kleinstadt, ist intelligent, etwas eigensinnig und hegt große Begeisterung für die Wissenschaft. Sie hat einen kleinen Asteroiden entdeckt, der in wenigen Tagen auf die Erde fallen wird. Mit ihrem Wissensdurst bringt sie jedoch regelmäßig ihre streng religiöse Oma Olga auf die Palme, bis diese eines Tages alles aus Uljas Leben verbannt, was mit Wissenschaft zu tun hat. Weil Ulja nun keine Möglichkeit mehr hat, den Asteroiden weiter zu verfolgen, heuert sie Henk, einen Jungen aus ihrer Klasse an, sie nach Belarus zu fahren. Zusammen machen sie sich auf eine Reise quer durch Polen, um den Einschlag selbst zu sehen. Ihnen dicht auf den Fersen: Oma Olga und der Rest der Familie, der Pastor und die halbe Gemeinde.
09:20
Fridolins Freundin Bettina hat ein Kind, von dessen Existenz Fridolin bisher nichts wusste. Und wer ist der Mann, aus dessen Wagen Bettina gestiegen ist? Fridolin hat einen schlimmen Verdacht. Und weil er auch mit den Männern Mai, Müller, Neumann und Menzel einige Schwierigkeiten hat, verlässt er die Stadt. Um Fridolin zu helfen, erinnern sich die theaterbesessenen Ehefrauen an ein klassisches Vorbild mit Namen Lysistrata.
10:20
Im Hause Mertens läuft nicht alles rund. Luisa provoziert Susanne, wo sie kann. Jonas leidet unter der Abwesenheit seiner Kinder. Und dann sind da noch die deutlicher werdenden Anzeichen der Wechseljahre, die auch bei Charlotte, wie sich Susanne bestätigen lässt, recht früh einsetzten. Toll ist das alles nicht. Und in Christophs Praxis gesteht Tanja ihrem Chef, dass sie einen Schwangerschaftsabbruch hinter sich hat, da sie den Vater des Kindes nicht liebt und davon überzeugt ist, dass dies gegen eine Familiengründung spricht, weil die ohne Liebe nicht optimal für ein Kind ist. Christoph und Susanne erkennen deutliche Parallelen zum Scheitern der Beziehung von Jonas und Marie. Im Zoo setzt sich Susanne mit einer zielbewussten Amal auseinander, die von ihren Plänen für die Achterbahn keinen Millimeter abweichen will. Weder Susannes Argumente noch die der Demonstranten beeindrucken die Direktorin. Immerhin kann Susanne gemeinsam mit ihrem Vater Amal schließlich doch dazu bringen, sich an den Verhandlungstisch mit Henry Keane, dem Verhandlungsführer der Demonstranten, zu setzen. Alle sehen dem Verlauf der Verhandlungen mit gemischten Gefühlen und sehr skeptisch entgegen. Da kommt es Amal nicht ungelegen, dass Susanne die an einem gefährlichen Virus erkrankte Gazelle Malaika einem risikoreichen Experiment unterziehen will. Schließlich könnte das einen medizinischen Durchbruch und internationale Anerkennung für den Leipziger Zoo bedeuten. Tierpfleger Conni ist aufgefallen, dass sich eine trächtige Nashornkuh seit zwei Tagen seltsam benimmt. Susanne kann zwar ausschließen, dass es Wehen sind, aber was ist es dann? Georg wird weiterhin von seiner Jugendliebe Monika in Beschlag genommen, was Charlotte zunehmend wütend macht. Um sich abzulenken, engagiert sie sich - mit Luisa im Schlepptau - verstärkt im Gemeinschaftsgarten.
11:10
Die Französin Chloé Mura behauptet, dass ihr Kind, das vor acht Jahren bei der Geburt gestorben sei, lebt. Aufgelöst erscheint sie in der Kanzlei und legt Romy und Ada eine Karte mit einem anonymen Hinweis vor. Um sich selbst Gewissheit zu verschaffen, hat Chloé versucht, an ihre Patientenakte zu kommen und dabei im Krankenhaus die Beherrschung verloren. Jetzt muss sie sich wegen Hausfriedensbruchs verantworten. Romy sagt zu, ihr zu helfen, obwohl sie Anwältin und keine Detektivin ist. Auf der Geburtsstation spricht sie mit dem Arzt Dr. Kramer über den Vorfall und erreicht, dass Chloé die Akte ausgehändigt wird. Dabei erfährt sie, was Chloé verschwiegen hat: Ihre Mandantin war drogenabhängig, das Kind kam suchtkrank zur Welt - deshalb starb es. Die Akte belegt eindeutig, dass es eine Totgeburt war. Chloé aber ist fest davon überzeugt, dass sie ihr Kind nach der Geburt schreien hörte, was auch ihr ehemaliger Freund Florian bezeugen kann. Romy und Ada wissen nicht, wem sie glauben sollen. Privat ringt Romy mit Ben um eine normale, freundschaftliche Beziehung. Ben macht ihr schmerzhaft bewusst: Sie war diejenige, die sich damals getrennt hat, nicht er. Ada leidet unter ihrer Fernbeziehung mit Max, der für ihre privaten Sorgen kein Ohr hat.
12:00
Die Eisenbahn in Ecuador erfährt eine Renaissance. Präsident Rafael Correa hat die Eisenbahn zum Symbol der nationalen Einheit erklärt. Seit ein paar Jahren ist die Hauptstrecke zwischen der Küstenstadt Guayaquil und der Hauptstadt Quito wieder in Betrieb, ein Grund dieses ferne, südamerikanische Land mit dem Zug zu entdecken. Die transecuadorianische Bahn ist 450 Kilometer lang und führt von der Pazifikküste hinauf ins Hochland der Anden. Sie gilt als "spektakulärste Eisenbahnstrecke Südamerikas". Noch heute wird Präsident Eloy Alfaro, unter dem der Bau der Bahn vor mehr als 100 Jahren vollendet wurde, verehrt wie ein Held. Abenteuerlich ist die Reise immer noch, begleitet werden wir von Mopedfahrern, die - in Ermangelung von Bahnschranken - unterwegs die Bahnübergänge sichern. Sie gilt als "spektakulärste Eisenbahnstrecke Südamerikas". Tief unten in der Schlucht des Rio Chanchán beginnt das Herzstück des Schienenstrangs, die Nariz del Diablo, die Teufelsnase, ein 100 Meter großer Felsvorsprung. Im Zickzack überwindet hier der Zug 500 Höhenmeter. Keine Fahrt für zarte Gemüter, einst wurde den Fahrgästen zur Beruhigung ein Schluck selbstgebrannter Schnaps angeboten.
12:30
Eine Schule der Chöre - mit dieser Spezialisierung ist das Landesgymnasium für Musik in Wernigerode deutschlandweit einzigartig. Alles begann im Jahr 1951 mit der Gründung eines gemischten Chors an der Gerhard-Hauptmann-Schule in Wernigerode. Durch zahlreiche Rundfunk- und Plattenaufnahmen wurde der Chor schnell bekannt und gewann viele Preise bei nationalen sowie internationalen Wettbewerben. 1973 erhielt er den Ehrentitel "Rundfunk-Jugendchor". Um diese Tradition zu bewahren und weiterzuentwickeln, wurde nach der Wende das Landesgymnasium für Musik gegründet. An der Schule gibt es inzwischen fünf Chöre, die für alle Schülerinnen und Schüler obligatorisch sind. Konzertreisen führten die jungen Sängerinnen und Sänger bereits in die USA, nach Großbritannien, Italien, Israel und Japan. Robert Göstl, Professor an der Hochschule für Musik in Köln, ist seit 2021 der neue Leiter des Rundfunk-Jugendchors. "Ich habe eine Schule und einen Chor vorgefunden, in denen mit bewundernswerter Disziplin gearbeitet wird. Besonders fasziniert haben mich der Lernwille und die Neugier der jungen Sängerinnen und Sänger. Da war mir dann doch sehr schnell klar, dass ich hier richtig bin", so Robert Göstl. Wer das ehemalige Fürstin-Anna-Lyzeum in Wernigerode früh am Morgen betritt, erlebt wunderbare Klänge. Noch bevor der Unterricht beginnt, versammeln sich die Schülerinnen und Schüler auf dem Schulflur und singen gemeinsam mehrstimmig Bach-Kantaten oder Volkslieder. Auch aus den Klassenzimmern ertönt Gesang. Die Freude am gemeinsamen Singen ist in dieser Schule überall zu spüren. Sie gehört zur DNA dieser besonderen Gemeinschaft und zur Geschichte des Landesgymnasiums für Musik in Wernigerode. "Was die Schüler aus dem gemeinsamen Singen mitnehmen, ist die Erkenntnis, dass man nur in der Gemeinschaft stark ist. Sie lernen die Texte gemeinsam, die Melodien gemeinsam und dieses Miteinander ist das, was die Schüler über das Abitur hinaus mittragen", sagt Isabell Hirschelmann, ehemalige Schülerin am Landesgymnasium für Musik und heute Musik- und Mathelehrerin. Heute lernen und singen rund 300 Schülerinnen und Schüler am Landesgymnasium. Einige von ihnen kommen täglich aus der Region, andere wohnen im schuleigenen Internat. Für den Film der Sendereihe "Der Osten - Entdecke wo du lebst" hat ein Kamerateam drei Monate lang hinter die Kulissen eines der besten Musikgymnasien Deutschlands geblickt. Es war dabei, als der Kinderchor ein Musical aufführte, für das er ein halbes Jahr lang geprobt hatte. Es begleitete die Sängerinnen und Sänger des Rundfunk-Jugendchors zu umjubelten Aufführungen und erlebte den Schul- und Internatsalltag. Der Film ermöglicht Einblicke in das Leben an einer einzigartigen Schule, die Generationen junger Sängerinnen und Sänger geprägt hat und weit ins Land hineinwirkt.
13:15
Toni Hubancheva ist eine begeisterte Fledermaus-Forscherin. Sie hat entdeckt, so klug ihre geliebten Fledermäuse auch sind, es gibt ein Tier, das offenbar in der Lage ist, diese Hightech-Jäger zu überlisten: Eine kleine Laubheuschrecke schafft es tatsächlich, nicht gefressen zu werden. Vom Max-Planck-Institut für Ornithologie im oberbayerischen Seewiesen beginnt Toni ihre Reise quer durch Südosteuropa bis nach Bulgarien. Dort, im Dorf Tabachka, hoch über dem Tal des Cherni Lom, befindet sich die größte Fledermaus-Forschungsstation Europas. Von rund 40 europäischen Arten sind hier 23 zu finden. Allein in der großen Orlova-Chuka-Höhle überwintern alljährlich bis zu 12.000 Tiere. Für Toni und ihre Kollegen ist diese Umgebung ideal für ihre Feldforschung. Toni möchte mehr über die Große Schiefkopfschrecke herausfinden, deren Überreste in keinem Fledermauskot auftauchen - offenbar kann sie sich effektiv schützen. Aber die Suche nach dem kleinen Insekt gestaltet sich schwierig. Toni und ihr Kollege, der Akustiker Dr. Klaus Hochradel aus Innsbruck, setzen deshalb eine neuartige Kamera ein, die Töne sichtbar machen kann. Nur so ist es ihnen möglich, die singende Laubheuschrecke zu finden und genauer zu erforschen. Denn schnell ist klar: Das Insekt sendet ebenso Töne im Ultraschallbereich aus wie die Fledermaus. Die kleine Heuschrecke scheint ihren Feind mit seinen eigenen Waffen zu schlagen: Sie stört die Echoortung der Fledermäuse und verwirrt so deren Wahrnehmung. Toni und Klaus sammeln quer durch Bulgarien Beweise für ihre Entdeckung, aber unerträgliche Hitze, Moskitos und ein Gewittersturm machen ihre Reise zu einem echten Abenteuer im Dienste der Wissenschaft.
13:58
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
14:00
Keine Zeit prägt Menschen bis ins Alter so sehr wie der Sommerurlaub der Kindheit. Und dabei waren die Ziele meist weder besonders aufregend noch exotisch. Ferien fanden häufig vor der Haustür statt. Die Sommerferien dauerten früher scheinbar eine Ewigkeit - die Tage waren lang und erlebnisreich. Wir beginnen die Entdeckungsreise im Ort Mierzwice Stare, ganz im Osten Polens, kurz vor der Grenze zu Weißrussland. Hier unterhielten Betriebe vor der Wende für ihre Beschäftigten Ferienlager - Waldgrundstücke mit spartanisch ausgestatteten Hütten. Monika Sieradzka verbrachte früher mit ihren Eltern hier ihre Ferien und kürzlich hat sie sich genau hier eine kleine Hütte gekauft. Monikas Hütte liegt in einem Naturschutzgebiet. Das wird auch so bleiben, denn es eines von 250 Gebieten, die von der EU gefördert werden, um den Lebensraum heimischer wilder Tiere und Pflanzen zu schützen. Nicht weit entfernt ist der Grenzfluss Bug, er markiert heute die Grenze der Europäischen Union gegenüber Russland. Die Gegend tief im polnischen Nirgendwo steckt voller Geschichten. Und wie sie Monika geprägt hat, merkt sie mit jedem Besuch mehr. Rayna Breuer ist 1983 am Schwarzen Meer geboren und hat ganz unterschiedliche Kindheits-Urlaubs-Erinnerungen: schöne aber auch skurrile. Camping war und ist heute noch in den Dünen für einen Großteil der bulgarischen Bevölkerung Kult und auch viele DDR-Bürger machten schon damals hier Urlaub. Seit der Wende wurde die Gegend allerdings durch Oligarchen zunehmend mit Hotels bebaut - auch Naturschutzgebiete. Was ist nach 30 Jahren übrig geblieben vom einstigen Camping-Paradies? Eine besonders markante Erinnerung hat Rayna aus der Zeit vor der Wende: Die Küste war damals sehr stark bewacht und nachts beleuchtet, um Flüchtlinge in die Türkei zu bemerken. Eine unwirkliche Atmosphäre - tagsüber wurde gefeiert, abends konnte man wegen des grellen Lichts kaum schlafen. Die Pragerin Helena Sulcova war mit ihren Eltern früher auch am Schwarzen Meer im Urlaub. Viele Ferien verbrachte Helena als Kind aber in der tschechischen Heimat. Eine ihrer ersten Reisen ging ins Riesengebirge. Anfang der 1980er Jahre urlaubte Familie Sulcova in Spindlermühle. Das Riesengebirge war vielen DDR-Bürgern als Wintersport-Ort bekannt. In den letzten Jahren hat sich der Ort stark gewandelt in so etwas wie ein Nobelresort. Der kleine Fluss Labe entspringt hier ganz in der Nähe, schlängelt sich durch Tschechien bis zur deutschen Grenze und wird dann zur Elbe. Der Mácha-See und seine Umgebung war schon zu Vorwende-Zeiten ein heißer Tipp, auch für DDR-Bürger. Der Mácha-See, die Lieblingsbadewanne vieler Tschechen und auch vieler Deutscher. Und das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit: die Tschechen gehen mindestens genauso gern in die Pilze wie wir Deutschen. Pilze-Suchen ist sozusagen tschechischer Nationalsport. Wie tickt der tschechische Urlauber? Muss auch er - wie viele Deutsche - "zwanghaft" weg von zu Hause?
14:45
Frankreich in den 1930er Jahren. Der aus Italien stammende Häftling Felix (Adriano Celentano) ist ein gerissener Halunke, Zocker und Trickbetrüger. Sogar Philip Bang (Anthony Quinn), den legendären Altmeister des Fachs, legt er aufs Kreuz, als er an seiner Stelle bei einem Gefangenentransport ausbricht. Nun gerät Felix allerdings in die Fänge der mächtigen Dame, die ihren Ex-Geliebten Philip aus dem Knast holen wollte, um mit ihm ein Hühnchen zu rupfen: Belle Duke (Capucine), die knallharte Chefin einer Gangsterbande. Sie ist wenig begeistert, dass ihre Männer den Falschen anschleppen, der sie beim Glückspiel auch noch mit Kartentricks betrügen möchte. Zwar gelingt es Felix, der erbosten Belle und ihren wenig zimperlichen Handlangern zu entkommen. Doch mit der scheinbar naiven Charlotte (Corinne Cléry) als raffiniertem Lockvogel stellt sie dem selbstgewissen Ausreißer eine Falle. Nun muss Felix zurück in den Knast, um Philip in Belles Auftrag herauszuholen. Kaum vereint, machen die beiden Gauner jedoch gemeinsame Sache - und lassen sich einen Coup einfallen, bei dem niemand dem anderen trauen kann.
16:30
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
16:35
Noch im Hochzeitsanzug gewinnt Asso ein entscheidendes Pokerspiel und wird kurz darauf Opfer eines Anschlags. Doch der Film endet nicht mit seinem Tod. Asso darf als Geist auf die Erde zurückkehren, sichtbar nur für seine Frau Silvia. Seine Mission: Dafür sorgen, dass sie erneut heiratet und finanziell abgesichert ist, bevor er endgültig ins Jenseits eingehen kann. Was folgt, ist eine Folge skurriler Situationen, komischer Verwicklungen und überraschend zärtlicher Momente. Zwischen Überzeichnung und emotionaler Ehrlichkeit entfaltet Asso seinen besonderen Reiz. Der Film balanciert mühelos Humor und Abschiedsschmerz und lebt vor allem von Celentanos Spiel, das Leichtigkeit, Ironie und leise Melancholie verbindet. Eine Komödie, die ihr Publikum zum Lachen bringt - und es zugleich mit existenziellen Fragen konfrontiert.
18:00
Luxus-Yachten aus Danzig für Millionenbeträge: Unternehmer Francis Lapp hat in Polen eine der erfolgreichsten Werften der Welt aufgebaut. Seine Kunden kommen aus Katar, Japan oder Europa und stehen für einen neuen Markt, der lange nicht mit Polen verbunden wurde. Auch Immobilienmakler Pawel Laczynski bewegt sich in dieser Welt. Er verkauft exklusive Apartments an eine wachsende Elite - und erlebt, wie Polen für internationale Investoren immer attraktiver wird. Die Reportage begleitet beide auf ihrem Weg und erzählt von einem Land im Aufbruch - mit einer einfachen, entscheidenden Frage: Wie verändert der neue Wohlstand Polen?
18:15
Mit ihrem Blick lässt sie so gut wie jeden schwach werden. Mit ihrem Charme sowieso. Dazu ist Suvi auch noch witzig, abenteuerlustig, immer freundlich, gut gelaunt und sehr geduldig mit Zweibeinern. Suvi ist eine Australian Shepherd-Dame und die Heldin in dieser Folge von "Unterwegs in Thüringen". Mit Steffi Peltzer-Büssow, ihrem Frauchen und Zughundetrainerin Denise testet sie, was Hunde und ihre Menschen in Thüringen gemeinsam erleben können. Natürlich nur eine kleine Auswahl, natürlich gibt es noch viel mehr und natürlich können alle Mini-Abenteuer auch "bedauernswerte" Zweibeiner ohne Hund nacherleben. Wie zum Beispiel... ... Waden straffen auf dem Rundwanderweg Lütsche-Flößgraben ... Natur genießen am Lütschestausee und eine Nacht auf dem Campingplatz "Oberhof Camping" verbringen. Vorteil für Hunde: man kann hier andere Vierbeiner treffen und wird freundlich aufgenommen. ... eine Runde Dogscooter fahren. Das geht in Tambach-Dietharz auch ohne eigenen Hund. ... ins Dreba-Plothener Teichgebiet reisen und Vögel beobachten, weil hier etwa die Hälfte aller in Deutschland lebenden Vogelarten vorkommen. ... mit Eseln wandern und bei drei bis dreieinhalb km/h Eseltempo entschleunigen, getestet mit den Eseln der Railamühle bei Löhma. Nachteil für Hunde: Esel mögen Hunde nicht. Zu wolfsähnlich! Ausflug nur für die Zweibeiner im Rudel. ... einmal schiffsbrüchiger Pirat sein, ein Floß bauen und auf dem Hausteich in Plothen in See stechen. Großes Abenteuer für alle! ... den Luftakrobaten der Nacht begegnen. - Mit dem Fledermausrucksack und, oder einer geführten Fledermauswanderung. Spannend! ... zur Ruhe kommen auf dem idyllischen Campingplatz in Plothen und morgens gleich ins Wasser springen.
18:45
"Zwischen Himmel und Erde" - das ist das Thema der diesjährigen "Miester Kirchenlesenacht" für Kinder. Mit der Initiative schlägt Dagmar Siegert-Libberoth aus der Altmark schon zum 15. Mal zwei Fliegen mit einer Klappe: "Kindern vorzulesen, ist emotional und die Kirche ein schöner Kulturraum für alle, ob Christen oder nicht." Es ist ein außergewöhnlicher Anblick, wenn mehrere Dutzend Kinder zwischen sechs und dreizehn Jahren mit Schlafsäcken und Taschenlampen in die Kirche einziehen und den Geschichten lauschen, die ihnen vorgelesen werden. Dagmar Siegert-Libberoth hat dafür gesorgt, dass das vor allem Männer tun. Denn laut einer Studie lesen über die Hälfte der Väter ihren Kindern selten oder niemals etwas vor. Zwischendurch in den Pausen gibt es Lagerfeuer, Spiele, warme Würstchen und viel Spannendes zu entdecken. Der 53-Jährigen liegt besonders die Jugendarbeit in ihrer Gemeinde am Herzen. Als sie selbst noch Kind war, fand sie Halt bei einer Diakonisse im Dorf. "Da kam man an, war willkommen und von Anfang an Teil der Gemeinschaft, wie ein zweites Zuhause. Die Verbindung ist nie abgerissen." Was sie dort erlebt und erfahren hat, möchte sie weitergeben, nicht nur mit der Lesenacht. Seit ihrer Jugend unterstützt sie das Kirchspiel in ihrer Heimat und hält die Gemeinde mit ihrem Engagement zusammen.
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:54
Plumps neckt den Ziegenbock mit einer Möhre, die er an einer Strippe befestigt hat und stiftet damit große Verwirrung.
19:00
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Der Film startet auf Chatham Island im Pazifik. Hier beginnt jeder neue Tag der Erde, geht die Sonne zuerst auf. Die Insel liegt 800 Kilometer östlich von Neuseeland. 680 Menschen, viele Rinder und noch viel mehr Schafe leben hier. Landwirtschaft und die Langustenfischerei dominieren den Alltag. Star der Insel ist Kaai. Ihre Kunst als Gourmet-Köchin wird geschätzt, nicht nur auf Chatham Island.
20:15
22:13
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
22:15
Diese Gipfeltreffen-Folge ist wie Bio-Obst: nicht besonders schön, aber trotzdem gut für euch! Olaf Schubert, Torsten Sträter und Johann König legen die Karten auf den Tisch und gestehen ihre schlimmsten Straftaten. Olaf der Erste hat beim Schwarzfahren Fahrerflucht begangen und (höchstens) einmal seine Frau angelogen. Torsten hat vor lauter Wolllust aus seinem Alpaka einen Pullover gestrickt und ist wegen unsittlicher Besen-Pflege von Hogwarts geflogen. Johann ist aufgrund seiner frühkindlichen Aufklärung per Schocktherapie ein bisschen zu gut zu Vögeln. Aber so ein feines Spatz-Carpaccio? Knorke, es passt! Mit Fragen von Wincent Weiss, Louis Klamroth, Nikeata Thompson, Ruth Moschner, 2RaumWohnung, Katja Diehl und Marleen Lohse.
22:45
Nach dem Tod seines Informanten erzählt Wisting (Sven Nordin) seiner Tochter Line (Thea Green Lundberg) die Wahrheit über Tommys (Mads Sjøgård Pettersen) geheime Rolle bei dem Polizeieinsatz. Die Journalistin sticht die Information durch und bringt ihren Vater in Probleme. Als die Eltern des entführten Clifford (Smylie Bradwell) zu einer entlegenen Kirche gelockt werden, erleben sie eine schockierende Inszenierung. Überraschend wendet sich Cliffords Vater Andrew (Rupert Evans) an die Polizei: Er glaubt zu wissen, wer den Jungen entführt hat! Unterdessen beginnt Wistings Sohn Thomas (Fredrik Stenberg), der als Krankenpfleger im Krankenhaus einen Verdächtigen betreut, eigene Ermittlungen anzustellen.
23:30
Auch Cliffords Vater Andrew (Rupert Evans) ist verschwunden. Wisting (Sven Nordin) fahndet nach dem Tauchlehrer Alex (Erik Støre), dessen wahre Identität auf einen Racheplan schließen lässt. Indes findet Mai (Andrea Bræin Hovig) heraus, wer aus ihrer Familie dem Entführer geholfen hat. Als Wisting ein Geheimnis erfährt, das sein Sohn Thomas (Fredrik Stenberg) seit langem mit sich trägt, muss sich der Ermittler mit eigenen Versäumnissen als Vater auseinandersetzen. Aus der Wut über sich selbst schöpft Wisting die Entschlossenheit, den Fall zu lösen.