04:05
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
04:35
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
05:05
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
05:35
Ob Beziehungsdramen, Intrigen oder Schichsalschläge - die zahlreichen Protagonisten rund um das Hotel "Drei Könige" durchleben alle Facetten des menschlichen Zusammenlebens und müssen sich immer wieder beweisen.
06:25
In der beliebten Telenovela rund um das Hotel "Fürstenhof" geht es stets um Liebe mit Hindernissen. Auf tragische Weise können Paare nicht zueinanderfinden. Nicht selten sind dabei Intrigen im Spiel.
07:15
Ob Beziehungsdramen, Intrigen oder Schichsalschläge - die zahlreichen Protagonisten rund um das Hotel "Drei Könige" durchleben alle Facetten des menschlichen Zusammenlebens und müssen sich immer wieder beweisen.
08:05
In der beliebten Telenovela rund um das Hotel "Fürstenhof" geht es stets um Liebe mit Hindernissen. Auf tragische Weise können Paare nicht zueinanderfinden. Nicht selten sind dabei Intrigen im Spiel.
08:55
Dr. Elly Winter ist freudig überrascht, als ein alter Freund von ihr in der Notaufnahme auftaucht. Dominik Schneider und sie kennen sich aus der Schule und sie haben sich ewig nicht gesehen. Weniger erfreulich ist der Anlass des Wiedersehens, denn Dominiks Frau Tessa Schneider hat sich beim Bouldern eine Humerusfraktur zugezogen. Elly und Jasmin Hatem, die kurzfristig als Krankenschwester eingesprungen ist, sind sofort zur Stelle und versorgen Tessa. Als sie kurze Zeit später auffallend viele Blutergüsse am Rücken ihrer Patientin entdecken, erhärtet sich ein schlimmer Verdacht. War es wirklich ein Boulder-Unfall? Dr. Marc Lindner beobachtet, wie Florian Osterwald zunächst angespannt mit einer Unbekannten redet, der er kurz darauf voller Erleichterung in die Arme fällt. Als Marc sich neugierig nach der Situation erkundigt, vertraut Florian sich ihm an: Die Frau, mit der er ein One-Night-Stand hatte, ist wider Befürchtung nicht schwanger. Gerade nochmal gut gegangen! Aufgrund seiner Alzheimer-Disposition kommen für Florian Kinder nicht in Frage. Doch der Schock sitzt tief und Florian fasst einen Entschluss. Tamar kann sich nicht länger anhören, wie Matteo mit den jungen Ärzten im Klinikum umgeht. Sie beschwert sich bei Professorin Patzelt über ihn. Ohne Umschweife konfrontiert diese Matteo mit den Beschwerden und verlangt, dass er sich den jungen Kollegen gegenüber ab sofort respektvoll und freundlich verhält. Matteo hat keine andere Wahl! Er begegnet den "Zwergen" mit einem "neuen Ich" und führt die Assistenzärzte damit gehörig in die Irre.
09:45
In der ARD Quiz App mitspielen - Wer vom Sofa aus während der Sendung mitraten will, kann das ganz einfach mit der ARD Quiz App tun. Alle, die mitspielen, haben die gleichen Chancen auf den Gewinn. Es kommt nicht darauf an, wie viele Fragen beantwortet werden und ob die Antworten richtig waren. Wer mitspielen und mitgewinnen möchte, kann sich die ARD Quiz App unter www.daserste.de/quiz-app kostenlos herunterladen.
10:35
Ein Schnitt Hyänen-Clanchefin Lubanga muss ihre Laufbahn als Muttertier beenden. In 8 Würfen brachte die 14-jährige Tüpfelhyäne 17 Jungtiere zur Welt, von denen 13 groß und stets erfolgreich an Zoos weltweit vermittelt wurden. Nun sind Lubangas Gene überrepräsentiert, und das dominante Hyänenweibchen darf nicht mehr züchten. Ein Fall für den Experten des minimal-invasiven chirurgischen Eingriffs bei Tieren: Dr. Uwe Ziemann. Für den Zoo geht mit der Sterilisation von Lubanga die bewegte und erfolgreiche Hyänen-Zucht in eine lange Pause. Doch eine Sorge ist größer als die Wehmut: Wird Lubanga den Eingriff gut überstehen? Ein Jungtier Bonobo-Weibchen Yasa hat am 09. Januar ein Jungtier zur Welt gebracht. Heute soll es erstmals der Gruppe präsentiert werden, vor allem den Männchen. Bei den Bonobos haben die Weibchen "die Hosen" an und wer aufbegehrt oder sich wichtig macht, kriegt Gruppenkeile. Kein Wunder also, dass sich Kuno, Joey und Co. stets sehr zusammenreißen, um nicht unangenehm aufzufallen. Nur wohin mit all der überschüssigen männlichen Energie? Damit sich der Zoff bei der ersten Begegnung mit Yasa und dem Baby in Grenzen hält, bietet Frank Schellhardt den "wilden Kerlen" vorab ein Deeskalationsprogramm. Aber wird das reichen? Ein Hausputz Die Fetten Sandratten haben unter der Pflege von Irina Frink 13 Jungtiere geworfen. Die kinderreichen Wohngemeinschaften bestehen aus je zwei Weibchen und einem Männchen, plus verschieden vielen Jungtieren unterschiedlichen Alters. Klar, dass in den Holzhäuschen der Nager oft reichlich Unordnung und schlechte Luft herrscht. Zweimal pro Woche werden daher die Häuschen ausgetauscht. Für Irina eine gute Gelegenheit, zu schauen, ob sich die zahlreichen Bewohner guter Gesundheit erfreuen. Was wird der Hausputz an Erkenntnissen zutage fördern?
10:58
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
11:00
Dr. Kaminski schläft schlecht und leidet unter stressbedingten Verspannungen, weil Vera Baders Nichte ihm eine Frist gesetzt hat, um das vermeintlich erschlichene Geld zurückzuzahlen. Dazu glaubt Kaminski immer wieder, Vera zu sehen, was sich jedes Mal als falsch erweist. Wegen dieser "Visionen" befürchtet Kaminski, sein Hirntumor sei zurückgekehrt, und wendet sich hilfesuchend an Roland. Berufsschullehrerin Anneliese Odenwald ist in der Lehrwerkstatt durch einen explodierenden Industriestaubsauger schwer verletzt worden. Noch in der Notaufnahme begegnet Anneliese zufällig Christine Rehse und stellt fest, dass diese wie sie selbst zwei unterschiedliche Augenfarben hat. Ina Schulte untersucht auf Kaminskis Überweisung hin Christine, die sich wegen ihres ständigen Harndrangs einen Blasenschrittmacher einsetzen lassen will. Maria Weber und Ina Schulte stellen nach und nach fest, dass es neben der Heterochromie von Anneliese und Christine noch mehrere weitere "Zufälle" gibt, die nur einen Schluss zulassen.
11:45
Dr. Kaminski besucht Vera Bader auf dem Demenzbauernhof und trifft dort auf Thea Klausen, Veras Nichte. Diese beabsichtigt, ihn wegen Veras Geld anzuzeigen. Als Kaminski sieht, wie gut es Vera mit Thea geht, stimmt er zu, Thea das Geld für den pflegegerechten Umbau ihrer Wohnung auszuzahlen. Kurz darauf werden Thea und Vera in die Notaufnahme eingeliefert und Kaminski bekommt Zweifel. Dr. Maria Webers Sohn Moritz ist zusammen mit seiner neuen Freundin Danja aus München zu Besuch. Maria bemerkt, dass es Danja nicht gut geht. Die streitet das ab und fällt gleich darauf in ein ketaozidotisches Koma: Danja hat Diabetes und viel zu wenig Insulin im Körper. Als Maria dann noch Haarausfall bei Danja entdeckt, liegt die Vermutung nah: Hat Danja sich absichtlich kein Insulin gespritzt, um schlank zu bleiben? Sarah Marquardt ist glücklich. Die Klinik darf einen nationalen Kongress zu nachhaltigem Klinikmanagement organisieren. Klinikleiter Dr. Martin Stein ist weniger begeistert, schließlich bleibt die ganze Planung und Organisation an ihm hängen.
12:30
Einfach raus - ein Wunsch, den der 18-jährige Andreas schon länger hegt. Einfach raus aus der DDR, in den Westen abhauen, um dort seinen Lebenstraum zu verwirklichen und Physik zu studieren. Plötzlich, im historischen Sommer 1989, wird sein Traum Wirklichkeit. Die ungarisch-österreichische Grenze wird überraschend geöffnet, die ersten Flüchtlinge bitten in der bundesdeutschen Botschaft in Budapest um Asyl. Als Andreas mit seinen Eltern Urlaub auf einem Campingplatz in Ungarn verbringt, nutzt er die Gelegenheit und versucht, sich bei Nacht und Nebel in den Westen abzusetzen. Für seine Eltern hingegen, das Lehrer-Ehepaar Karin und Joachim Hallbrandt, ist die Vorstellung, einfach raus in den Westen zu gehen, erschreckend. Undenkbar für sie, gerade jetzt den Heimatstaat zu verlassen. Auf seiner Odyssee vor den Wirren der weltpolitischen Ereignisse lernt Andreas Manfred und Renate Reimann sowie deren 16-jährige Tochter Martina kennen. Während das Ehepaar schon detaillierte Fluchtpläne ausgearbeitet hat und ebenfalls in der Botschaft um Asyl bitten will, ist für Martina die Welt noch in Ordnung. Völlig überrascht von den Plänen ihrer Eltern, fühlt sie sich verraten, weil sie nicht schon vorher eingeweiht wurde. Ebenso beschließt die 22-jährige Michelle während eines Urlaubs mit ihrer Clique in Ungarn, sich in den Westen abzusetzen, um endlich so leben zu können, wie sie es sich vorstellt. Sie plant dabei auch die Trennung von ihrem Freund Hans ein, für den eine Flucht ohnehin nicht in Frage käme. Er würde seine verwitwete Mutter und seinen schwer behinderten Bruder nie im Stich lassen. Doch so einfach, wie sich die Flüchtenden den Weg in den Westen vorgestellt haben, ist er nicht. Andreas wird an der Grenze geschnappt und landet erst einmal in einem ungarischen Gefängnis. Ehepaar Reimann schafft es zwar, in der deutschen Botschaft aufgenommen zu werden, aber die ist bereits hoffnungslos überfüllt. In der Enge brechen unterschwellige Aggressionen offen aus. Auch Martina, die sich in ein von deutschen Maltesern betreutes Lager durchschlägt und dort Andreas wiedertrifft, lernt schnell die Probleme kennen, die entstehen, wenn ostdeutsche und westdeutsche Lebensansichten hart aufeinanderprallen. Da trifft die Nachricht ein, die alles ändert: Die ungarische Regierung hat die provisorische Entscheidung getroffen, DDR-Bürger nach Österreich ausreisen zu lassen. Mitten in der euphorischen Feier geben sich Andreas und Michelle ein Versprechen. Genau zehn Jahre später wollen sie sich am selben Ort wiedertreffen. Ob es ihnen bis dahin gelingt, ihre Lebensträume im Westen zu verwirklichen?
13:58
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
14:00
14:25
Kaum ein Tier lockt mehr Besucher in den Zoo als ein Elefant - und zugleich ist keines schwerer zu halten - und vor allem zu züchten. Im März bringt Elefantenkuh Hoa ein Kalb zur Welt, nach 22 Monaten Tragzeit. Tags und fast ohne erkennbare Vorzeichen. Eine Sturzgeburt inmitten der Elefantenherde, ganz anders als geplant. Die Elefantenkühe haben wenig Erfahrung, wissen nicht, mit so zerbrechlichen Jungtieren umzugehen. Ohne Blessuren verläuft diese Geburt für das Jungtier deshalb nicht. Mit etwas Glück können die Pfleger das Jungtier retten, ehe Schlimmeres passiert. Es ist ein Mädchen, 68 Kilo leicht und knapp 70 cm groß. Rein äußerlich gesund. Aber schon bald wird deutlich, dass etwas mit der Kleinen nicht stimmt. Sie ist wacklig auf den Beinen, steht zwar, macht aber keinen einzigen Schritt. Die Euphorie über eine glückliche Geburt weicht mit jeder Stunde der Sorge um das junge Leben. Die Kleine droht, zu verdursten. Und Hoa scheint keine mütterlichen Gefühle zu entwickeln. Rund um die Uhr kümmern sich Pfleger, Kuratoren und Direktoren, Tierärzte, Chirurgen und Physiotherapeuten. Tagelang versuchen sie, die inneren und äußeren Verletzungen in den Griff zu bekommen. Ein emotionaler Kraftakt - voller Höhen, Hoffnungen und Tiefen. Ein Kampf, den das Team nicht gewinnt. Nach sechs Tagen stirbt das kleine Kälbchen. Wie konnte das passieren? Über Wochen und Monate wurde diese Geburt vorbereitet, jedes mögliche Risiko besprochen. Fast täglich haben die Pfleger mit Hoa trainiert. Ihr mit ihren Mitteln gezeigt, wie sich eine werdende Mutter zu verhalten hat. Die viereinhalb Tonnen schwere Hoa, 29 Jahre alt und eher von ängstlicher Natur, sie hatte an Vertrauen gewonnen. Und doch: will man das Geschehene besser verstehen, muss man in Hoas Vergangenheit gehen. Elefanten vergessen offenbar nie.
15:15
Vier Kandidaten spielen gegen einen Quizchampion, den "Jäger". Dabei müssen sie im Kampf gegen die Zeit Wissensfragen beantworten. Der "Jäger" versucht sie hingegen zu verlocken.
16:00
Neues von hier
16:30
Gäste zum Kaffee
17:00
Neues von hier & Leichter leben
17:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:10
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:54
Dr. Brumm macht das, was er immer macht, wenn er sein Haus ausmistet: Er bereitet alles für einen Flohmarkt vor. Aber da Dr. Brumm auch gerne ein Schnäppchen nach dem anderen macht, hat er am Ende all die Sachen seiner Freunde erstanden und seine behalten. Da fällt ihm mit großem Schrecken auf, dass ein Lieblingsspielzeug, das er niemals hergeben wollte, fehlt. Ob er es zurücktauschen kann?
19:00
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
20:15
Der Ratgeber widmet sich verschiedenen Gesundheitsthemen. Hierzu werden Mediziner im Studio befragt und Beiträge aus Kliniken und Arztpraxen gezeigt. Auch Betroffene kommen zu Wort.
21:15
Von der Kittelschürze bis zum Rock-Konzert - so kontrastreich kann Kultur in Mittel- und Ostdeutschland sein. Die sehr unterhaltsam gestalteten Beiträge haben die Kunstwelt ebenso zum Thema wie deren Skandale.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:10
Der Film begleitet den Historiker Maximilian Kutzner bei seiner Suche nach verborgenen Kapiteln deutscher Geschichte. In Osthessen entwickelt er neue Formen der Erinnerungskultur und macht historische Orte für heutige Generationen zugänglich. Auf dem sogenannten "Iron Curtain Trail" fährt er an der ehemaligen inner-deutschen Grenze entlang, spricht mit Zeitzeugen und sucht nach neuen Perspektiven auf die deutsche Teilung. Zugleich arbeitet er an der Aufarbeitung von NS-Zwangsarbeit In den Kali-Stollen der Region - ein Kapitel, das bis heute kaum bekannt ist. "Make it" begleitet seinen Einsatz für Aufklärung und zeigt, warum die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit auch heute wichtig ist und wichtig bleibt.
22:40
Wenn Kerstin und Frank Langer aus Vacha gemeinsam über die Werrabrücke gehen, ist das noch immer nicht normal. 40 Jahre lang war diese mittelalterliche Steinbogenbrücke gesperrt. Bis 1989 weiß keiner der Beiden vom Anderen. Von 1949 bis 1990 verläuft genau hier die Staatsgrenze, die Deutschland teilt. Niemand darf die nur 225 Meter lange Brücke überqueren. Doch auch Minenfelder und Selbstschussanlagen können seit Gründung der DDR mehr als 40.000 Menschen nicht aufhalten. Mehr als 1.000 Menschen sterben beim Fluchtversuch an der innerdeutschen Grenze. Bei Lars Schneider und Jörg Pabst nimmt die Flucht unweit der Werrabrücke einen unerwarteten Lauf. Am 18. Juni 1988 setzen sie alles auf eine Karte und durchbrechen mit einem Lkw den Grenzzaun. Dass sie dieses waghalsige Manöver überleben ist großes Glück. Nach Aussagen eines früheren Grenzsoldaten ist der Lkw im Dunkeln mit einem NVA Fahrzeug verwechselt worden. Im Westen findet nur Jörg eine Zukunft und arbeitet sich zum Bahnmanager hoch. Lars hingegen beschleicht ein unerwartetes Gefühl. Er bekommt Heimweh. Nach zwei Monaten kehrt er an genau an der Stelle zurück, an der er zuvor geflüchtet war. Damit ist seine Odyssee aber noch lange nicht beendet. Erst nach wochenlangen Verhören bei der Stasi und einer Einweisung in ein Erziehungsheim darf er zurück nach Dorndorf. Zwischen Kerstin und Frank hätte es wahrscheinlich wesentlich eher gefunkt, hätte die Werrabrücke damals ihren eigentlichen Zweck erfüllt. Zwei Jahre nachdem sie sich kennenlernten läuten die Hochzeitsglocken. Heute wohnen und arbeiten sie einen Steinwurf von der Werrabrücke entfernt. Für sie ist es ein schicksalhafter Ort. Im 14. Jahrhundert wird mit dem Bau begonnen, um Philipsthal in Hessen und Vacha im heutigen Thüringen miteinander zu verbinden. Glaubt man mysteriösen Sagen, wurde hier als Opfergabe ein Baby eingemauert. Ein Philipsthaler Heimatforscher hat bei Bauarbeiten selbst nach ihm gegraben. Fündig wurde er nicht. Belegt hingegen ist, dass mitten durch das Hoßfeldsche Haus direkt neben der Brücke, bis 1990 die Staatsgrenze verläuft. Hinter einer dünnen Ziegelwand beginnt plötzlich eine andere Welt. So nah wie hier, ist der DDR damals kein anderer Westdeutscher. Bis am 11. November 1989 plötzlich Planierraupen anrücken. Auf hessischer Seite läuft eine Videokamera. Es entsteht ein einzigartiges Zeitdokument, das weltweit für Furore sorgt: Wenn Grenzsoldaten die Mauer auf der Werratalbrücke einreißen, ist das 30 Jahre später noch immer ein Gänsehautmoment. Die Aufnahmen zeigen auch den stimmungsvollen Marsch des Vächer Kirmesvereins über die Brücke der Einheit.
23:25
Der Leipziger Bach-Wettbewerb feiert 2025 den 75. Jahrestag seines Bestehens. Erstmals fand er 1950 anlässlich des 200. Todestages Johann Sebastian Bachs statt. Damals - kurz nach Gründung der beiden deutschen Staaten - wurde der Wettbewerb noch in gesamtdeutschen Vorentscheiden sowie einem Finale in Leipzig ausgetragen. In der Jury saß damals auch Dmitri Schostakowitsch. Tatjana Nikolajewa gewann und Schostakowitsch widmete ihr einige Jahre später seine eigenen 24 Präludien und Fugen, zu denen er durch den Bach-Wettbewerb inspiriert worden war. 2025 stand das Klavier im Fokus des Wettbewerbs. Beim großen Finale im Leipziger Gewandhaus gewann der 2003 in Prag geborene Jan Cmejla den 1. Preis, den Publikumspreis sowie mehrere Sonderpreise. Der junge Tscheche überzeugte die Jury und begeisterte das Publikum mit Felix Mendelssohn Bartholdys erstem Klavierkonzert, dass er mit ungewöhnlicher Virtuosität und gestalterischer Überlegenheit zu Gehör brachte. Johann Sebastian Bach: Chromatische Fantasie und Fuge BWV 903 Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für Klavier und Orchester Nr.1 g-Moll op. 25