04:15
Comedy-Quiz rund um Menschenkenntnis zum Mitraten mit Roberto Cappelluti strassenstars: Eda (Frankfurt), Peter (Kassel), Marion (Villmar)
04:45
05:00
Anne Stadler bereitet gerade die Hochzeit ihrer einzigen Tochter vor, als sie ihren Mann Gerd mit einer Kellnerin erwischt. Wütend und enttäuscht stellt sie den Untreuen vor vollendete Tatsachen: Bis zur Vermählung wird Anne noch die glückliche Gattin spielen, danach ist sie weg. Doch so einfach ist es nicht, dem jungen Brautpaar etwas vorzumachen, zumal der reumütige Gerd seine Frau unbedingt zurückgewinnen will. Ausgerechnet der Vater des Bräutigams, ein angeblich in Südamerika verschollener Hochstapler, versucht Annes Ehe zu retten - mit überraschendem Ergebnis.
06:30
Das Schloss von Graf Dracula, wilde Bären, die majestätischen Karpaten - Rumänien ist ein ideales Reiseziel für alle, die landschaftliche Vielfalt und Kultur entdecken wollen. Die Filmemacher Nina Heins und Jens Benner reisen einmal quer durchs Land. Von Transsylvanien geht ihre Entdeckungstour über die Walachai an die Schwarzmeerküste und endet in der Hauptstadt Bukarest. Sie wandern auf der Via Transilvanica, Rumäniens längstem Fernwanderweg, der den Tourismus in ländlichen Regionen fördern soll. Unterwegs probieren die landestypische Küche und lernen die Gastfreundschaft des Landes kennen. In Siebenbürgern lüften sie das Geheimnis einer besonderen Paartherapie. Früher wurden verstrittene Ehepaare in Biertan in der Kirchburg wochenlang in ein kleines Zimmer eingesperrt. Dort mussten sie ein Bett, einen Stuhl, einen Teller und ein Besteck teilen, in der Hoffnung, dass sie ihre Streitigkeiten so beilegen. Ob das funktioniert hat? Im Donaudelta wartet auf Nina und Jens eine unglaubliche Artenvielfalt. Das größte Süßwasserschutzgebiet Europas ist die Heimat der größten Pelikankolonie des Kontinents. In den unzähligen Kanälen des Deltas entdecken sie Eisvögel und wilde Pferde. Die Reise endet in der Landeshauptstadt Bukarest, die auch "Paris des Ostens" genannt wird und eine Stadt der Kontraste ist. Eines der berühmt-berüchtigtsten Bauwerke Bukareste ist der Parlamentspalast, den Diktator Ceausescu errichten und dafür große Teile der historischen Altstadt abreißen ließ. Er wollte damit den Palast des Volkes in Nordkorea übertreffen wollte. Nach dem Pentagon ist es das größte Verwaltungsgebäude der Welt.
07:15
Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten, Weihnachten - Feste, die seit Jahrhunderten den Jahreslauf prägen. Für viele sind sie selbstverständlich im Jahreslauf. So auch für Moderator Guido Cantz: Pfingsten feiert er seit jeher in seiner katholischen Heimatgemeinde. Doch diesmal will er genauer wissen: Was wird da eigentlich gefeiert? Und wie begehen andere Menschen diesen Tag? Gemeinsam mit Feiertags-Experte Gabriel Engel begibt er sich auf einen Roadtrip durch Deutschland und die Zeit. Eine Reise zwischen gelebtem Brauchtum und biblischen Ursprüngen. Sie begegnen ungewöhnlichen Figuren wie dem "Pfälzer Pfingstquack" und kuriosen Gegenständen wie dem bayerischen "Suppenbrunzer" - und stoßen auf überraschende Traditionen rund um die Pfingstzeit. Die Spurensuche führt schließlich weit zurück ins biblische Jerusalem, zu den Wurzeln des Festes. Nicht jeder feiert dieses Fest bewusst. Doch die Geschichten und der Geist dahinter wirken bis heute nach. Ob Guido Cantz Pfingsten am Ende neu für sich entdeckt, bleibt offen.
07:45
Sie sind jung, neugierig und hungrig! Ein bunter Trupp Teenager der Freiherr vom Stein Schule in Eppstein. Sie haben sich in die "Werkstatt" Kochen eingewählt, weil sie keine Lust auf zusätzliche Hausaufgaben haben und es am Ende immer was Gutes zu essen gibt. Meist sind sie "basic" unterwegs. Es geht nicht um die große kulinarische Herausforderung, es geht um selbstgemacht, Spaß dabei und dass es schmeckt! Dennoch sind sie davon überzeugt, Ali Güngörmüs, den Profi-Koch mit viel TV-Erfahrung und dem eigenen Gourmetrestaurant "Pageou" mitten in München, mit ihrem Döner im selbstgebackenen Brot mit Beilagen und Spezialsoßen zu einer spannenden kulinarischen Antwort herauszufordern. Wird es der "Werkstatt Kochen" gelingen und werden sie Ali inspirieren aus den gleichen Zutaten etwas anderes zuzubereiten? Und wieviel Spaß und spannenden Austausch wird Ali mit den Schülerinnen und Schülern haben, beim gemeinsamen Kochen?
08:30
Matin hat tatsächlich eine Wohnung gefunden - allerdings in Offenbach. Wie kommt seine Familie damit zurecht, dass er von zu Hause auszieht? Shirel und Menahem bereiten sich auf den dritten Geburtstag ihres Sohnes vor. In ihrer jüdischen Tradition wird der dritte Geburtstag mit einer besonders großen Feier begangen, denn er markiert den symbolischen Eintritt ins religiöse Leben. Aber in Frankfurt sind sie neu, und es wird eine etwas kleinere Party. Wie feiert man diesen wichtigen Moment in einer neuen, noch fremden Stadt? Maria ist Rentnerin und kommt wieder nach Frankfurt zurück. Als junge Mutter hat sie sich von ihrem Mann getrennt und ist mit den beiden Töchtern schon einmal hierhergezogen, um zu arbeiten und unabhängig zu werden. Nach 20 Jahren u.a. in Würzburg und im Schweigekloster entdeckt sie nun Frankfurt neu für sich.
09:00
Der Obdachlose Mike hat genug Geld gesammelt, um Frankfurt endlich verlassen zu können. Er möchte bei seiner Schwester einen Entzug machen. Wird er es schaffen, von der Stadt und den Drogen loszukommen? Für Maria hat sich die Stadt sehr verändert: Vor allem ist sie entsetzt darüber, wie dreckig die Stadt geworden ist. Sie ist u.a. auch wieder nach Frankfurt zurückgekommen, weil sie das Kulturangebot so schätzt. Jetzt geht sie wieder in die Oper, weil sie sich hier ein Stück weit zu Hause fühlt. Zakaria ist aus Marokko gekommen, um bei der Frankfurter Müllabfuhr eine Ausbildung zu machen. Um bleiben zu dürfen, muss er mehrere Prüfungen bestehen, zum Beispiel den LKW-Führerschein. Er vermisst seine Familie und Freunde und versucht, Anschluss in der neuen Heimat zu finden.
09:30
Mit seiner markanten, nachts beleuchteten Krone sticht der Turm aus der Frankfurter Skyline heraus. Die Zentrale der DZ-Bank ist Frankfurts vierthöchster Wolkenkratzer. Zurzeit wird das über 30 Jahre alte Gebäude von der Bank umfangreich modernisiert. 12.000 Leuchten und rund 30 Kilometer Kabel müssen ausgetauscht werden, um das komplette Hochhaus auf LED-Lichttechnik umzustellen. Auch die Leuchten der Krone werden in schwindelerregender Höhe gewechselt. Dadurch könnte sie künftig bunt erstrahlen und ein neues Wahrzeichen der Stadt-Silhouette werden. Was die wenigsten ahnen: Die Krone ist beheizt und begehbar. Über 200 Metern Abgrund klettert ein Elektroingenieur einmal im Jahr durch eine kleine Luke hinein, um die Elektrik zu warten. Auch die Büroetagen werden umgebaut: die Mitarbeiter dürfen ihre Räume mit Unterstützung von Raumplanerinnen selbst gestalten. Dadurch entstehen überraschende "New Work Spaces". Die Kunststiftung der DZ Bank besitzt eine der weltweit größten Sammlungen fotografischer Kunst. Sie ist in diesem Hochhaus allgegenwärtig.
10:15
Die neueste Altstadt der Welt von seiner spannendsten und leckersten Seite - das verspricht der Städtetrip mit hr3-Moderator Tobias Kämmerer. Er gibt die besten Tipps für einen eigenen Trip hinter und unter die rekonstruierten Fassaden. Dank einer neuen, sehr kompakten Kameratechnik wird der Zuschauer das Gefühl haben, direkt mit dabei zu sein.
11:00
Catrin will es noch einmal wissen: Mit über vierzig wagt sie den Sprung zurück an die Marburger Uni. Die verheiratete Mutter möchte ihr Medizinstudium zu Ende bringen, das sie vor vielen Jahren wegen ihrer Schwangerschaft abgebrochen hat. Die Kommilitonen auf dem Campus sind locker im Alter ihrer Kinder, und ihr Ehemann Frank fühlt sich in Berlin sitzen gelassen. Nach einem heftigen Flirt mit einem attraktiven Studenten steckt ihre Ehe endgültig in der Krise. Trotzdem ist Catrin fest entschlossen, ihren Traum zu verwirklichen. Besser spät als nie.
12:30
Sie heißen Moritz, Jonas, Dennis, Franz und Felix - und zusammen sind sie in ihrem Heimatort Maintal so etwas wie die Streuobstwiesenretter. Alle zusammen sind sie mit den Äpfeln und der Arbeit mit den Äpfelbäumen auch aufgewachsen, doch erst jetzt, im Erwachsenenalter, interessieren sie sich wieder für die Streuobstwiesen und wollen zu ihrem Erhalt beitragen. Der Film begleitet die fünf durch ein Apfeljahr: Vom Baumschnitt über Veredelung, Wiesenpflege, Nachpflanzung und Ernte bis hin zur Kelter. Denn eines ist mittlerweile anders als zu den Zeiten der Großväter: Die Streuobstwiesen sind wertvolle Biotope und sie stehen auf der Liste der gefährdeten Naturstandorte. Umso wichtiger für Umwelt und Tradition ist die Arbeit der jungen Männer und ihrer Familien.
13:00
Schwimmende Autos, Weckewerk-Pralinen und eine rasante Floßfahrt: "herkules" geht auf Entdeckungsreise entlang Hessens längstem und für viele auch schönstem Fluss. Andreas Gehrke trifft auf Kanu-Weltmeister, Flößer und sogar auf Menschen, die regelmäßig mit ihrem Auto in der Fulda baden gehen. Weckewerk-Kartoffelpralinen gehören ebenso zum kulinarischen Stärkungsprogramm entlang seiner Route wie filigrane Marzipan-Leckereien. "herkules" zeigt, wie abwechslungsreich, faszinierend und vielfältig Flora und Fauna entlang der Fulda sind, und spürt die ganz besonderen Lebensgeschichten und Träume der Menschen dort auf - von der Quelle auf der Wasserkuppe bis nach Kassel.
13:45
Sie ist eine der größten geschlossenen Kulturlandschaften in Hessen: die Schwalm südwestlich von Kassel. Sie trägt den Namen des Flüsschens, das sich durch die fruchtbaren Auen zwischen Vogelsberg, Knüllgebirge und Gilserberger Höhen schlängelt. An seinen Ufern liegen behäbige Dörfer in der typischen Fachwerkbauweise der Region, über deren Dächern sich oft Kirchtürme mit Storchennestern erheben. Die 32 Dörfer, die sich zur eigentlichen Schwalm zählen, wirkten mit ihren Backhäusern, ihren Gänsescharen und ihren in farbenfrohe Trachten gekleideten Bewohnern auf Reisende früher fast wie ein Freilichtmuseum. Kein Zufall war es daher, dass sich in Willingshausen und später in Röllshausen Kolonien von Künstlern bildeten, die den Zauber dieser Landschaft für die Nachwelt im Bild festhielten. Was heute noch davon übrig ist, zeigt Jörg Adrian Huber in seinem Beitrag aus der Reihe "So war das alte Hessen". Um die intakte Schwalm vorzustellen, muss er schon auf alte Filmdokumente zurückgreifen: unter anderem einen kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs von der Reichsfilmkammer in Auftrag gegebenen Streifen, der eine traditionelle Schwälmer Trachtenhochzeit zeigt, und einen in den zwanziger Jahren entstandenen Film über den damals neuartigen Kalidünger. Historische Fotos und Erzählungen alter Schwälmer ergänzen das Bild von einer Region, die einst in einem Atemzug mit dem Elsass genannt wurde, die aber durch den Strukturwandel in der Landwirtschaft, durch Abwanderung und Bausünden viel von ihrem Reiz eingebüßt hat. Immerhin feiert die Bevölkerung der Schwalm sich einmal im Jahr selbst und offenbart dabei noch ein Stück ihres früheren Stolzes: bei der Salatkirmes in Ziegenhain, der heimlichen Hauptstadt der Schwalm, zu der Delegationen aller Dörfer der Region noch einmal ihre malerischen Festtagstrachten anlegen und ihre alten Tänze zeigen. Die Salatkirmes erinnert daran, dass der Landesherr Landgraf Karl von Hessen-Kassel 1728 bei einem großen Festessen in der Schwalm die Kartoffel einführte. Um den Landeskindern die zunächst misstrauisch beäugten Erdäpfel schmackhaft zu machen, wurde dazu reichlich Salat mit saurer Sahne gereicht. Bei einem Ausflug in die jüngere Vergangenheit geht der Beitrag aber auch auf Themen ein, die man in diesem Idyll nicht vermuten würde: die ebenfalls in Ziegenhain angesiedelte Justizvollzugsanstalt, in der besonders gefährliche Straftäter aus Hessen einsitzen, und den auf dem Reißbrett entstandenen Ort Trutzhain, in dem die Nazis Kriegsgefangene internierten.
14:15
Eine spannende Reise rund um eine der schönsten Urlaubsregionen Deutschlands: die Mecklenburgische Seenplatte. Die Filmemacherinnen Maike Tschorn und Tanja Höschele reisen mit ihrem Camper an die Seenplatte und wollen alles erleben, was diese Gegend so einzigartig macht: von Wassersport über gutes Essen bis hin zu außergewöhnlichen Naturphänomenen. Dabei begegnen sie auch besonderen Menschen, die alle eine große Leidenschaft für ihre Heimat verbindet: Gutshausbesitzer, Wassersportler, Fischer, Kunsthandwerker und viele mehr. In dieser besonders langen Ausgabe des Campervan-Roadtrips gibt es zusätzlich viele noch nie gezeigte Szenen und so manche Geschichte oder Anekdote vom Dreh. Ganz hautnah begleiten Sie die Filemacherinnen, wenn Sie mit dem Hausboot über einen klaren See fahren, faszinierende herrschaftliche Gutshäuser bestaunen oder durch die stille Schönheit des Waldes im Müritz-Nationalpark spazieren - das ist Urlaub an der Mecklenburgischen Seenplatte!
15:45
Sie haben einfach ein Dorf gekauft. Sarah, Daria und Jonas zusammen mit ihren Familien und Freunden. Deutschlandweit haben sie gesucht, wollten weg aus dem Beton der Großstädte. Ein bisschen Bullerbü für ihre Kinder, ein bisschen Gemüseanbau und den Blick in die Weite, ansonsten bringen sie IT-Firmen mit auf den Berg in der Rhön. Ganz wichtig für die Entscheidung war, dass der ICE-Bahnhof Fulda nicht weit ist und in der Mitte Deutschlands liegt. Sie bleiben also nicht nur digital vernetzt. Das neue Dorf war eine insolvente alte Bildungsstätte mit 11 großen Gebäuden, sehr heruntergekommen. Kaufen, umbauen, renovieren - die neuen Dorfbewohner finanzieren das über ein Genossenschaftsmodell. Mittlerweile wohnen fast 50 Menschen - Erwachsene und Kinder - auf dem Berg. Sie wollen kein abgeschottetes Ökodorf sein, sondern in engem Kontakt zum urbanen Leben bleiben.
16:30
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Das fragte sich schon unser hessischer Dichterfürst Goethe. Sicher ist, die regionale Reise schont das Portemonnaie, ist umweltfreundlicher und vielleicht auch entspannter als die Reise zu einem fernen Ziel. Nicht zu vergessen, Hessen hat alles zu bieten, was man sich für einen Urlaub wünschen kann: Seen, Burgen, Welterbe, hübsche Städte, Museen, herrliche Landschaften - und Jugendherbergen! Die haben ihr verstaubtes Image aufpoliert und sich in den letzten Jahren zu modernen Unterkünften gemausert, die längst nicht mehr nur Schulklassen beherbergen. Egal, ob man als Paar, als Familie oder allein verreist, Jugendherbergen sind eine unkomplizierte Alternative zu Hotels und Pensionen. Stockbetten und Mehrbettzimmer gibt es zwar auch noch, aber in vielen sanierten Häusern werden zudem Doppelzimmer und Familienzimmer mit eigenem Bad angeboten, und alle Häuser legen großen Wert auf nachhaltiges und gesundes Essen aus regionalen Produkten. Lauwarmer Hagebuttentee war gestern! Wir haben Reisende in fünf hessische Jugendherbergen begleitet: nach Willingen, auf den Hoherodskopf, an den Edersee, auf die Starkenburg in Heppenheim und nach Bad Hersfeld und waren positiv überrascht.
17:15
Friso und Lukas machen sich auf die Suche nach dem Campingglück. Diesmal besuchen sie zwei Campingplätze, die erst vor Kurzem aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst wurden. Zuerst geht es mit Oldtimer-Wohnmobil "Pamela" zum Campingplatz Ulmtal. Den hat gerade Thomas aus Bayern mit seiner Familie übernommen. Gemeinsam verwandeln sie den Platz an der Ulmbachtalsperre im hessischen Westerwald in ein kleines Campingparadies mit bayerischer Almhütte. Dann geht es für Friso Richter und Lukas Lowack ab nach Nordhessen. Hier in der Mitte Deutschlands bei Bad Karlshafen lag ein stillgelegter Campingplatz zugewuchert an der Diemel, bis Katarzyna und ihr Mann Rolf sich in den Platz verliebten und ihn mit viel Engagement wieder herrichteten.
18:00
In dieser Ausgabe von "Tobis Urlaubstrip" ist Tobi Kämmerer in Nordhessen unterwegs - in der Barockstadt Bad Arolsen. Dort gibt es so vielfältige und abwechslungsreiche Freizeitangebote wie in kaum einer anderen hessischen Urlaubsregion: Action wird beim "Radatlon" (eine Mischung aus Mountainbike-Fahren und Lasergewehr-Schiessen) und Wasserski geboten, Erholung und Erfrischung findet man am Twistesee, die barocke Innenstadt mit dem großartigen Schloss und der einzigartigen "Bibliothek Brehm" bietet Kunst und Kultur, im Spielzeugmuseum kann man weit in die Geschichte bekannter Spielsachen zurückreisen und natürlich gibt es auch viel Kulinarisches, wie beispielsweise eine "Barocktorte" oder ein Ritteressen in historischen Gemäuern. Kommen Sie mit in eine bisher noch eher unbekannte Urlaubsregion - nach Bad Arolsen im Waldecker Land.
18:45
Der Münchener Spitzenkoch Ali Güngörmüs ist der Einladung von Zahnarzt Benedikt Schultheis nach Bad Arolsen gefolgt. Der begeisterte Hobbykoch und Fan der levantinischen Küche serviert ihm zur Begrüßung geröstete Auberginen mit Curry- Joghurt. Zum Hauptgang gibt es von dem dreifachen jungen Familienvater rosa Kalbstafelspitz mit einem Apfel- Meerettich- Schaum und Schwarzwurzelsalat. Benedikt ist gespannt, wie Ali sein Gericht anders kocht. Dafür kauft er am nächsten Tag auf einem Biohof in Bad Arolsen - Helsen ein und besucht mit seinem Gastgeber eine Bad Arolser Destillerie, in der es ganz besondere Tröpfchen wie den "Grünen Arolser"zu verkosten gibt. Ob Ali Benedikt und seine Familie mit seiner Variante des Gerichts überzeugen kann?
19:30
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
19:58
Regenschirm oder Sonnencreme? Die Wetterexperten des Hessischen Rundfunks präsentieren anhand übersichtlicher Grafiken die Prognosen und Trends für die kommenden Tage.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Der Bodensee verbindet mit seiner großen Wasserfläche die Schweiz, Österreich und Deutschland und versorgt mehr als vier Millionen Menschen mit Trinkwasser. Für gefährdete Tiere und Pflanzen ist die Region seit Jahrtausenden ein wichtiger Lebensraum. Tradition, Kultur und Kulinarik machen sie heute neben der atemberaubenden Landschaft am Fuße der Alpen zu einem beliebten Traumziel mitten in Europa. Eine Gärtnerin auf der Gemüseinsel Reichenau züchtet knackige Gurken nach einem ökologisch nachhaltigen Konzept, während auf dem Nachbarfeld der vom Aussterben bedrohte Kiebitz gerettet wird. Auf dem Hohentwiel bietet eine Winzerfamilie neben preisgekrönten Weinen kulinarische Köstlichkeiten an und unter Wasser erforschen Taucher: in knapp 40 Metern Tiefe das Wrack eines alten Raddampfers aus dem 19. Jahrhundert. Der Bodensee und seine Uferregion, gesehen durch die Augen der Menschen, die hier leben, in seiner schönsten Jahreszeit: im Sommer.
21:45
Ihre Scheidung haben Eva und Marc seit einem Jahr hinter sich. Nun treffen die beiden sich noch einmal in Südtirol, um ihr gemeinsames Feriendomizil zu verkaufen. Unglücklicherweise ist das einst malerische Haus so heruntergekommen, dass die potenziellen Käufer sofort die Flucht ergreifen wollen. Damit der Verkauf doch noch zustande kommt, haben Eva und Marc fünf Tage Zeit, um die Schäden auszubügeln. Mit Unterstützung einer chaotischen Handwerkertruppe aus dem Dorf machen sie sich ans Werk. Die fünf Tage werden für das Ex-Ehepaar zu einer Reise in die gemeinsame Vergangenheit.
23:15
Es ist eine wunderbare, traurig-komische Geschichte über die Verführbarkeit durch die Sehnsucht, über das Ausblenden der Realität durch die Verliebtheit in einen Traum. Im Mittelpunkt steht zum einen Ferdinand Kilian, der tragische Held dieser Kleinstadt-Posse, mit seiner typisch deutschen Nachkriegs-Familiengeschichte, und zum anderen die Stadt Marburg mit ihren "gläubigen" Einwohnern und deren Sehnsucht nach der "großen Welt" und nach dem Ausbruch aus der engstirnigen Provinzialität. Filmautor Michael Wulfes erzählt in "Der Tag, als die Beatles (beinahe) nach Marburg kamen" auch eine persönliche Geschichte. Vierzig Jahre nach dem vermeintlichen Konzert nimmt er die Zuschauer mit auf eine Zeitreise in seine Heimatstadt Marburg, in der damals wochenlang fiebrige Vorfreude den erwarteten Höhepunkt des Jahres 1966 begleitete: den Auftritt der "Beatles" im Marburger Stadtsaal. Das Märchen beginnt - wie so viele - mit einem unglücklichen Mann, dem eines Tages eine Glücksfee die Erfüllung eines Wunsches verspricht. Der Mann hieß Ferdinand Kilian, genannt Ferdie. Die "Fee" stellt sich als Herr Öttringer vor, behauptet, John Lennon persönlich zu kennen, die weltberühmten Beatles in die Marburger Provinz holen und damit Ferdie zu einer Berühmtheit machen zu können, wenn dieser das Konzert vor Ort organisiert. Ferdie sagt zu. Die Begeisterung steckt an. Je mehr Leute an das Märchen glauben, umso wahrhaftiger scheint es zu sein. In Marburg herrscht "Beatlemania". Ferdie verkauft Konzertkarten, hängt Plakate auf, und ein Teil seines Traums wird wahr: Die Menschen bewundern ihn. Vielleicht ist das Glücksgefühl dieser Wochen die bittere Enttäuschung am Ende wert, als er feststellt, dass er auf einen Betrüger hereingefallen ist. Der Preis für das kurze Glück ist hoch. Ferdie wird mehrfach verprügelt. Man nimmt ihm nicht nur die Täuschung übel, sondern vor allem die Tatsache, dass man sich so maßlos und leidenschaftlich gefreut hat und nun so tief gefallen ist. Michael Wulfes rekonstruiert seine Geschichte mit liebevoll ironisch inszenierten Spielszenen, privaten Fotos, Archivaufnahmen und Zeitzeugen, die noch heute ins Schwärmen geraten, wenn sie sich an Ferdie und den Tag erinnern, als die Beatles beinahe nach Marburg kamen.